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Hallo an alle erfahrenen Veganer,
ich bin neu-Veganer und war vorher jedoch schon 12 Jahre Vegetarier. Ich war zwar noch nicht beim Arzt, aber duch den vollkommenen Verzicht auf tiereische Produkt muss einem ja etwas fehlen. Ich fühle mich halt dauernd schlapp und müde. Ich überlege, ob es nicht besser ist, wieder Vegetarier zu werden. aber ich will das aus ethischen Gründen einfach nicht mehr. Ich habe mal gehört, dass Nüsse bestimmte Mangelerscheinungen ausgleichen können, ich frage mich nur welche und ob es wirklich funktioniert?
Es grüßt Euch
Hanna
Ich würde dir erstmal zwei Sachen vorschlagen:
1. Ab zum Arzt und einfach mal Blutbild machen lassen. Leistungsabfall ist z.B. oft Anzeichen einer Eisenmangelanämie - lass es einfach mal abklären
2. Dich in eine gesunde Ernährung einlesen.
Ein eventueller Mangel aufgrund des Veganismus kann kaum vorliegen, dafür bist du noch nicht lang vegan. Es gibt einige Stoffe, die in der veganen Ernährung kritisch werden könnten. Es sind v.a. B12, Calcium, Vitamin D und Iod
B12 musst du supplementieren, da es in unserer Nahrung so gut wie nicht vorhanden ist. Du kannst auch angereicherte Lebensmittel zu dir nehmen, diese aber in großer Menge. Das ist der einzige kritische Punkt an der veganen Ernährungsweise, alles andere kannst du problemlos durch eine gesunde und abwechslungsreiche Kost abdecken.
Supplementierst du in irgendeiner Form? Ich kann dir zu der Thematik eine echt gute Seite empfehlen, und zwar:
www.vebu.de
Lies dir einfach mal v.a. die Punkte "Einstieg" und Gesundheit" durch. Die Autoren gehen dabei näher auf Stoffe ein, auf die man achten muss.
Hast du denn auch abgenommen? Der Leistungsabfall kann auch schlichtweg Energiemangel sein, da du nicht genug Nährstoffe zuführtst - weil du noch nicht so recht weißt, woher.
Außerdem findest du hier noch eine Nährwerttabelle, auf den ersten seiten des Dokuments findest du nochmals die "kritischen" Stoffe und woher du sie bekommen kannst: http://www.vegan.at/warumvegan/gesun...erttabelle.pdf
Wenn du weitere Fragen hast, dann stelle sie ruhig, ansonsten willkommen im Forum!
Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.
Das ist
http://veganesauge.wordpress.com/200...ein-crashkurs/
finde ich eine gute kurze Zusammenfassung.
Viele Veganer nehmen glaube ich Veg1 .
Ich bin auch immer schlapp und müde - aber das liegt daran, dass ich so viel schlafe. ^^
I can't have s*x with your personality,
And I can't put my p*nis in your college degree,
And I can't shove my fist in your childhood dreams,
So why're you sharing all this information with me?
Jon Lajoie
Schlapp und müde zu sein muss nicht unbedingt mit der Ernährung zusammenhängen.
Darf ich fragen, wie lange du bereits Veganer bist? Wenn du Neu-Veganerin bist, wirst du wohl kaum schon einen Nährstoffmangel haben...
auch omnis können durchaus an eisenmangel leiden, welcher schlapp und müde macht - hülsenfrüchte und eine sinnvolle kombi von lebensmitteln helfen - ggf. supplementieren wenn es sich tatsächlich um einen nachgewiesenen eisenmangel handelt.
lass am besten ein butbild machen und dann alle paar monate wieder um es zu kontrollieren. auch ob dein b12 spiegel z.b. abfällt seitdem du vegan isst. (dauert aber bis die "reserven aufgebraucht" sind)
den nährstoffhaushalt kann man durch richtige ernährung (wobei auch die nüsse helfen) und kombination von nahrungsmitteln in ordnung halten (z.b. jod), doch erstmal muss festgestellt werden, was evtl. fehlt und für deine müdigkeit verantwortlich ist um dies dann ggf auch mit nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen. wenn du nicht zum vegetarismus zurückkehren möchtest, dann lass dich untersuchen und eigne dir die nötigen infos an, die du brauchst (wie schon geschrieben z.b. vebu.de)
lg
Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
Hi veggiehanna, hier mein erster Tipp an dich: Überdenk mal deine Einstellung. "duch den vollkommenen Verzicht auf tiereische Produkt muss einem ja etwas fehlen" ist eine Aussage, die ich öfters zu hören bekomme; allerdings immer als Mutmaßung und bisher nicht mit nachvollziehbarer Argumentation.
maboroshi muss ich widersprechen, denn auch Nichtveganer sind zum Mangel befähigt. Insbesondere Lacto-Vegetarier neigen gerne mal zum Eisenmangel, wenn sie zu allem Milch konsumieren und die enthaltenen Calciumsalze die Aufnahme von pflanzlichem Eisen blockieren. Wichtig ist an sich bei jeder Ernährungsform gute Informationen, was der Körper braucht und wo es drin ist und wenn es nicht zu finden ist, dass Ersatz gefunden wird (v.a. Vitamin B12).
Ein Arzt kann dir idR nicht sagen, was du brauchst, sondern was dir fehlt. Solltest du beachten, wenn du einen zu Rate ziehst. (Bezogen auf Ernährung)
Geändert von Grasblut (14.08.2010 um 00:29 Uhr)
Volle Zustimmung. Ich hatte mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte es so: Falls es zu einem Mangel (z.B. Vitamin B12) aufgrund der neuen (dann unausgewogenen) veganen Ernährung kommen sollte, würde sie es nicht bereits nach ein paar Wochen merken.
Natürlich kann ein Mangel auch bei Vegetariern oder bei Omnivoren entstehen. Vitamin B12-Mangel ist nicht veganerspezifisch, noch weniger Eisenmangel. Das mit den Lacto-Vegetariern ist interessant, wusste ich noch gar nicht. Zwar habe ich schon oft von weiblichen (Ovo-)Lacto-Vegetarierinnen gehört, dass sie Eisenmangel bekamen, aber ich schob das immer auf das Geschlecht... bei Männern ist Eisenmangel ja ziemlich selten, sowohl bei Omnivoren als auch bei Veganern.
Liegt m.E. nur an der Regelblutung. Veganer essen ja kein Fleisch...
Ja, aber auch in der Zielgruppe der Omnios tritt Eisenmangel statistisch häufiger bei Frauen als bei Männern auf, wo man durchaus einen Zusammenhang zum Fleischkonsum sehen kann, da Frauen statistisch weniger Fleisch verehren. Aber denke auch, dass es eher an der Regelblutung liegt ;)
Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.
Liegt an der Regelblutung ;-) Frauen wird deshalb sogar in Ernährungsempfehlungen ein deutlich höherer Eisenbedarf zugeschrieben. Dafür brauchen Männer aber wieder ein bisschen mehr Zink afaik.
"Die Speisekarte in der Hand,seh ich über den Tellerrand[...]
die Würde des Schweins ist unantastbar." (Reinhard Mey)
Also, das einzige was ich bisher eigen in Erfahrung bringen konnte ist, dass es bestimmte Getränke gibt, denen bestimmte Nährstoffe zugeführt würden.
Das Zeug heist Amecke, bei uns in NRW gibt's das im Rewe, wo sonst, weiß ich leider nicht, aber ist auch dementsprechend teuer.
Aber es schmeckt. (:
Dsa zeug gibt's mit '+Eisen (was ich am liebsten mag.) +VitaminB12 und blablabla..
gibt echt viel davon. (:
Hatte ich letzte Woche auch gekauft. Sehr lecker, obwohl ich eigentlich gar nicht so der Fruchtsaftrüssel bin.
Erinnert ein bisschen an den guten alten leckeren Rotbäckchen-Saft.
(Die älteren Zuschauer werden sich eventuell erinnern... ;) )
Also kann man den Eisensaft von Amecke bedenkenlos trinken?
Ich trinke wöchentlich etwa einen Liter davon, wills ja auch nicht übertreiben. Kann ich das als gute Eisen und b12-Quelle ansehen?
This is the way the world ends:
Not with a bang but a whimper.
ist denn dieser Saft nicht mit Gelatine geklärt???
Das Leben ist eine
dominoartige Verkettung aus Scheiße
Amecke: http://produktanfragen.foren-city.de...ssung.html#925
Keine Ahnung, ob das noch aktuell ist.
Zitat von Jagdfreund
Das ist doch echt zum kotzen^^
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