Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Dann mal zu meinem Beruf.
Ich mache eine Ausbildung zum Ergotherapeuten.
Mir fällt hierzu nichts Anti-Vegetarisches ein.Medikamente beispielsweise dürfen Ergos gar nicht verschreiben... ja... und sonst... mmmh.
Nein wirklich, mir fällt nichts ein.
Liebe Grüße,
Patrick
Etwas offtopic, aber jedesmal wenn ich Pats Signatur lese, fällt mir das hier ein:
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#OCCUPY SESAME STREET
"Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Mein Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde." (Franz von Assisi)
Ich bin Assistentin in einem Büro und somit.... ja! ;-) Und das ich Vegetarier bin wissen auch alle und unterstützen mich. Einen Job der mit meiner Einstellung nicht vereinbaren liese, würde mich für mich nie in Frage kommen!
Ich studiere Deutsch, Religion und Philosophie auf Lehramt. Ganz praktisch finde ich dabei, dass ich besonders in Religion und Philosophie Themen wie "Moral" intensiv behandeln kann. Da bietet es sich ja förmlich an, über Tier- und Umweltschutz zu redenIch glaube, da wird bei mir kein Schüler drumrum kommen ;)
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In der Schule, in der ich gerade Praktikum mache, ist nur Wurst- oder Käsebrot als Frühstück erlaubt, kam mir als Veganerin leicht verarscht vorHab dann natürlich Veggie Aufschnitt und Aufstrich gegessen, aber es ist wirklich eklig, neben ausgestopften Tieren und Bifi-mampfenden Kindern (ich hasse den Bifi Geruch) essen zu müssen...
Als Lehrer darf man ohnehin nicht seine Meinung zu solchen Themen kundtun, eben weil man die Kinder nicht beeinflussen darf, deshalb würden sich die Eltern leider zurecht beschweren
Ist auch interessant, dass fettiger Aufschnitt auf hellem Toastbrot als gesund gilt, ein Marmeladenbrot oder Obstkuchen aber ganz ungesund ist....
leider nicht gut vereinbar.. mache eine ausbildung zur diätassistentin. hoffe dass es trotzdem irgendwie klappt..
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Ja, sie kontrollieren wirklich, weil in einem Esskreis gegessen wird. Ich denke, gegen Veggie-Wurst hat auch niemand was, aber das kennt da halt niemand. Herzhafte Sachen sind wohl okay, aber eben keine Burger-Bratlinge, frag mich nicht warumLetztens hatte ein Kind paniertes Hühnchen auf dem Brot, das war schon verboten, sie durfte es dann erst nach der Schule essen.
Ein anderer wurde daran erinnert, dass er kein Honigbrot essen darf, usw...
Es soll wohl ein Schritt in Richtung gesundes Frühstück sein, aber Weißbrot mit Salami kann in meinen Augen nicht gesund sein!
Kontrolle? Esskreis? Verboten?
Was für eine Einrichtung ist denn das? o.O
Wegen Winterpause momentan geschlossen.
Wie hart ist das denn mal????
Und sie verbieten einem Kind sein Mitgebrachtes zu verspeisen? Das war der Konzentration sicher förderlicher als der Verzehr...Wer hier Ironie findet, kann sich ne Scheibe mitnehmen und auf sein Brot legen... Vorsichtshalber bitte mit Käse, Schinken und Speckmantel umhüllen und mit Mett befüllen. Man will ja nicht auffallen...
Eine ganz normale Grundschule, die nicht möchte, dass Kinder Süßigkeiten und Fast Food mitbringen, guter Ansatz, schlechte UmsetzungDeshalb verbieten sie auch ALLES was süß ist, nicht mal Vollkorn-Obstkuchen wäre erlaubt, aber sowas "gesundes" wie Bifi ist erlaub
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Bei der panierten Putenbrust meinte die Lehrerin nur "Das ist aber kein Frühstück, das darfst du erst nach der Schule essen, iss jetzt dein anderes Essen".
Klingt strange... -und du bist sicher, dass das keine Sekte ist? o.O
Wegen Winterpause momentan geschlossen.
ich bin unter anderem leitende diätologin in einem krankenhaus.
Der Beruf an sich schon, der Arbeitsbereich nicht immer. Ich z.B arbeite auf einer Wohngruppe und esse gemeinsam mit den betreuten Menschen die Institutionsmahlzeit, welche nicht vegan ist.
- edit: ich habe gerade gesehen, dass das der Vegetarierbereich ist; da meistens auf einer Wohngruppe auch vegetarische Gerichte angeboten werden, sollt dieser Job für Vegetarier kein Problem sein.
Geändert von Sina (27.09.2011 um 21:45 Uhr)
so strikt sind wir hier nicht mit der trennung der abteile.
Ok, danke, dann hab' ich ja Glück gehabt ;)
Also als ich letztes Jahr mein FÖJ gemacht habe, war das teilweise alles andere als vereinbar.
Ich habe u.a. Insekten und Mäuse gezüchtet, diese später auch verfüttert.
Allerdings habe ich es vor mir selbst damit gerechtfertigt, dass das ganze einem "höheren" Zweck diente. Die Mäuse und Insekten dienten als Futtertiere für Reptilien. Diese gehören zu einer vom Aussterben bedrohten Art, die in meiner Einsatzstelle nachgezogen und ausgewildert wurden.
Womit ich ein Problem hatte war, als wir mal Futter gekocht haben und da u.a. ein Rinderherz mit rein sollte. Mein Arbeitskollege- Pescetarier- hat sich ziemlich geärgert, als er zum Schlachthof fahren sollte um das Herz abzuholen.
Kam auch ein bisschen entnervt wieder, weil ihm die Mitarbeiter für die Wartezeit irgendwelche Würste aufschwatzen wollten.
Für das gekochte Futter sollte dann das Herz zerschnippelt werden, dazu noch Tintenfische, Fische, etc.. Das war echt abartig. Hab Möhren geschnippelt und den Rest hat meine Kollegin gemacht- Gott sei Dank.
Abgsehen von dieser Kocherei ging es aber. Der Naturschutz war/ist für mich dann doch wichtiger als die paar Mäuse (die ja nicht mal extern eingekauft wurden sondern immer bei uns gezüchtet werden)
"Es denkt der Mensch, zufrieden froh: Ich bin kein Schlächter, blutig roh.
Doch da der Mensch kein Wurstverächter, trägt die Mitschuld er am Schlächter."
[Eugen Roth]
Mein Studium wird immer ätzender, entweder ich seziere eine Ratte, oder ich bin raus
Der Praktikumsleiter meinte, da sich so viele um die Ratte drücken wollen, fällt jeder, der es auch nur versucht, komplett durch, im Anschluss daran riss er direkt noch einen "netten" Witz über Vegetarier. Ich bin so deprimiert, Biologie ist wirklich mein Traum-Studium, aber mir war nie wirklich bewusst, dass es keine Möglichkeit gibt, wenigstens um das Säugetier drum herum zu kommen.
So geht's mir ungefähr auch. Ich hab gerade erst angefangen mit meinem Studium und in einem der einleitenden Titel stand was zum Ethischen. Argumentiert wird mit, wir haben Tiere in der Geschichte schon immer benutzt (Fleisch essen und Milch trinken) und uns selber Tiere gehalten, und in der Wissenschaft müssen die Tiere weniger leiden als im vorherigen, als können wir das auch tun. Und "if a person believes that it is wrong to use another animal in any way, regardless of the benefits to humans, there is nothing anyone can say to convince that person of the value of scientific research with animals. For that person the issue is closed from the very beginning. Moral absolutes cannot be settled logically; like religious beliefs they can be accepted of rejected, but they cannot be proved of disaproved.."
Allein schon die Ausrucksweise. Das war jetzt aus meinem Biobuch. Aber in den anderen Fächern sieht's genau gleich aus. Im letzten Jahrhundert waren Elektroschocks bei Ratten, Hunden etc. wohl eine sehr beliebte Forschungsmethode. Generell sind die Methoden "zum Kotzen". "Wir gucken mal ob ein Baby, dass Angst vor best. lauten Geräuschen hat, auch Angst vor Tieren bekommt, wenn es dem Tierestreicheln und den Geräuschen gleichzeitig ausgesetzt ist." Ja, das Kind fand Hunde danach gruselig...
ich weiß auch noch nicht, was das werden soll.
Das klingt auch mies, in Bildungswissenschaften ist es allerdings ähnlich, die ganzen Erziehungstheorien basieren auf Tierversuchen, sehr traurig wenn ihr mich fragt, dabei wird auch Schmerz eingesetzt, um zu sehen wie Tiere auf Bestrafung reagieren und dann auf Kinder schlusszufolgern.
Die Mehrheit aller Tierversuche wird eh NICHT für "sinnvolle" Tests wie neue Medikamente eingesetzt, sondern von Professoren, die irgendeine Arbeit veröffentlichen wollen oder Ähnliches.
Ich frage mich, warum wir das hier machen müssen, in Österreich müssen Studenten KEINE Säugetiere sezieren, trotzdem sind sie dann bestimmt nicht so viel schlechtere Biologen ;)
Hab das auch versucht meinem Freund zu erklären, dass das ja nicht so pralle ist, dass für ihn und seine 200 Mitstudenten arme Viecher drauf gehen müssen und am Ende ja nicht mal was "neues" rauskommt.
Er meinte dann, dass das ja der Wissenschaft dienen würde. Aber das tut es ja nicht mal! Schließlich kann man in jedem Buch nachlesen, wie so eine Kuh funktioniert. Na ja, wollte er nicht recht verstehen.
Fand das auch krass, als ich Studienergebnisse auf Arbeit sortieren sollte. Das meiste auf Englisch und was die da für kranke Experimente gemacht haben. Sinnlos ist ja noch ein netter Ausdruck. Die haben eine Gruppe Katzenbabys bei der Mutter gelassen udn eine Gruppe nach drei Tagen von der Mutter weggenommen und mit irgendeiner Zuckerlösung oder so gefüttert. Und dann haben sie geguckt wie lange es dauert, bis die Babys gestorben sind. Erkenntnis: Ohne Muttermilch überleben Katzenbabys nicht. Aaaaach!
Da waren noch mehr so ne Dinger... Für sowas kriegen die auch noch Geld. Unverständlich... gut, das Bsp. war Ende der 80er, aber wer weiß, ob das nicht immer noch so ist...
"Es denkt der Mensch, zufrieden froh: Ich bin kein Schlächter, blutig roh.
Doch da der Mensch kein Wurstverächter, trägt die Mitschuld er am Schlächter."
[Eugen Roth]
Nachlesen wie die Kuh funktioniert kann man sicherlich.
Abee an irgendeinem Punkt muss ein Tierarzt operieren lernen. Es gib heutzutage Versuche, vieles am künstlichen Objekt zu simulieren. Aber an irgendeinem Punkt der Ausbildung muss er das erste Mal ein Tier aufschneiden. Und zwar bevor er auf echte "Patienten" losgelassen wird.
Fand das auch krass, als ich Studienergebnisse auf Arbeit sortieren sollte. Das meiste auf Englisch und was die da für kranke Experimente gemacht haben. Sinnlos ist ja noch ein netter Ausdruck. Die haben eine Gruppe Katzenbabys bei der Mutter gelassen udn eine Gruppe nach drei Tagen von der Mutter weggenommen und mit irgendeiner Zuckerlösung oder so gefüttert. Und dann haben sie geguckt wie lange es dauert, bis die Babys gestorben sind. Erkenntnis: Ohne Muttermilch überleben Katzenbabys nicht. Aaaaach!
Da waren noch mehr so ne Dinger... Für sowas kriegen die auch noch Geld. Unverständlich... gut, das Bsp. war Ende der 80er, aber wer weiß, ob das nicht immer noch so ist...(wikipedia über Tierversuche)Die Genehmigungsbehörden, meist das zuständige Regierungspräsidium, wird bei der Entscheidung über die Genehmigung von Tierversuchen von einer Ethikkommission unterstützt (§15 TSchG). Diese Kommissionen sind zu zwei Dritteln mit fachkundigen Veterinären, Ärzten und Naturwissenschaftlern und zu einem Drittel aus Vorschlagslisten von Tierschutzorganisationen zu besetzen.
Ich glaube nicht, dass man mit solchen Versuchsanordnungen heutzutage eine Ethikkommission überzeugen kann, den Versuch zu genehmigen.
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