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Thema: Migration als Einbahnstraße?

  1. #1
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    Standard Migration als Einbahnstraße?

    Habe eben gerade einen guten Radiobeitrag zu dem Thema Migranten gehört.


    Kann ein guter Deutscher wirklich nur sein, wer kein Türke mehr ist?
    Von Zafer Senocak

    Multikulti scheint passé. Auszuwandern, sich für ein Land, eine Staatsbürgerschaft und eine Sprache zu entscheiden, wird stattdessen als Einbahnstraße verstanden. Das meint Zafer Şenocak.


    Wenn Eigenes und Fremdes sich begegnen, verliert das Eigene seine Selbstverständlichkeit. Es reagiert ähnlich wie ein Körper, der im Krankheitszustand sich selbst gewahr wird, sich bemerkbar macht und fiebert. Das aufnehmende Land muss sich auf diese neu ankommenden Menschen und ihre Besonderheiten einstellen. Denn mit den Menschen werden auch Ideen und Mentalitäten bewegt. Überdacht werden muss, was sich über Jahrhunderte eingespielt hat an Gewohnheiten, Sitten und Traditionen. Eine Aufgabe, die sowohl die Einwanderer als auch die Alteingesessenen vor Herausforderungen stellt.

    Irgendwann wird jede Einwanderung zu einer Bauordnungsfrage. Wie sichtbar wird Fremdes? Wie viel Raum nimmt es ein?......

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/e...skurs/1237191/
    Auch die Beschreibung von dem, was da als Instinkt daher kommt, trifft doch etliches recht gut. Es stellt sich eben die Frage, wie weit jeder wirklich bereit ist eine sich verändernde Gesellschaft zu akzeptieren, in der es fließende Identitäten gibt, die gar nicht staatlich festgelegt werden möchten.

    Der Instinkt duldet keine Widersprüche. Er verlangt nach einem einheitlichen, in sich stimmigen Bild, um sich wirksam entfalten zu können. Dieses Bild löst geradezu körperliche Ängste aus. Sind die Instinkte einmal angesprochen, stellen sie sich der rationalen Analyse quer. Instinkte sind mit einem bunten Boulevardblatt vergleichbar. Daneben erscheint das rationale Denken als farb- und bildfeindliches Wochenblatt mit langen schwer zu entziffernden Textstrecken.

    An der Wahrnehmung der Türken in Deutschland lässt sich die Arbeitsweise des Instinkts besonders gut veranschaulichen.

  2. #2

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Ach ich weiß nicht, ich finde diese Diskussion müßig.
    Da ich selber auch schon in anderen Ländern gelebt habe, kann ich nur sagen: das Eigene muss im Fremden keineswegs untergehen, es kann sich auch ganz wunderbar ergänzen.

    Es ist immer die Frage was die Gesellschaft und der Einwanderer voneinander wollen. Assimilierung oder Integration, das ist ein großer Unterschied.
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  3. #3

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Ich finde, dass es nicht immer einfach ist, sich als Ausländer an die örtliche Kultur anzupassen. Man wird eventuell zwar nicht mehr als andersartig erkannt, fühlt sich aber trotzdem nicht unbedingt zugehörig. Leider erwarten aber viele westliche Nationen anscheinend, dass man sich gefälligst den örtlichen Sitten und Denkweisen anzupassen hat, auch wenn an sich niemanden mit seiner Andersartigkeit stört. Obwohl immer von Individualität und "Multi-Kulti" die Rede ist, scheint die Masse doch mehr und mehr an Bedeutung zu gewinnen. Man hat sich einzureihen. Was in diesem Prozess mit dem Menschen an sich passiert, interessiert niemandem.
    "Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr."
    - Franz Kafka

  4. #4
    Ralik
    Gast

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Volle Zustimmung, lollorosso! Es ist nicht immer so einfach, sich anzupassen. Ja, entweder fühlt man sich nicht unbedingt zugehörig, obwohl man gar nicht so als andersartig wahrgenommen wird oder - umgekehrt, man bemüht sich extrem um Anpassung und das wird einfach ignoriert und niedergeschmettert - wegen äußerlicher Andersartigkeit. Das habe ich beides erlebt.
    Und, in der Hinsicht möchte ich mal widersprechen, es ist nicht so, dass vor allem westliche Nationen Anpassung erwarten. Das scheint mir fast eine Universalie zu sein.

  5. #5

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Ich frage mich allerdings auch, wie eine Andersartigkeit akzeptiert werden kann, wenn sie nicht offen gelebt wird. Dieses Verstecken in einer Masse kann da doch nicht der richtige Weg sein. Wer aber will Normen festsetzen, was da korrekt deutsch wäre und was nicht? Ist es also tatsächlich der Staat, der für solches mormgesteuertes Denken verantwortlich ist oder sind das eher archaische Gruppeninstinkte?

  6. #6

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Aber es ist schon auch eine Frage des Umfelds. Ich habe sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht, als Fremde und als Einheimische. Im Moment lebe ich in einer sehr multiklturellen Umgebung und es ist großartig. Ich persönlich bin der Meinung dass es nicht nötig ist die eigene Kultur aufzugeben, wenn man in ein anderes Land zieht. Klar, an die jeweiligen Landesgesetze muss man sich halten, aber in den meisten Fällen stellt das kein Problem dar, zumindest nicht bei den Leuten die ich kenne. Es hat auch noch nie jemand gemeckert wenn ich mich an landestypischen Aktivitäten nicht beteiligen wollte, weil es eben meiner Kultur widerspricht, genauso habe ich noch nie die Nase gerümpft wenn jemand bei unserem Quatsch nicht mitmachen wollte.

    In den meisten Fällen stellt Religion das größte Problem bei der Integration dar, da ich unreligiös bin hatte ich damit aber noch nie Probleme.
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  7. #7

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Das Thema Integration ist sehr schwierig.
    Ich habe mal in einem anderen Forum gefragt, was Integration ist bzw. wann jemand integriert ist. Es haben so an die 100 Leute geantwortet und fast jeder hatte eine andere Meinung dazu. "Schweinefleisch essen" war zb. eine Antwort, dann fielen Dinge wie "Christ sein", "gute Deutschkenntnisse" (in dem Post waren an die 10 Rechtsschreibfehler enthalten), "arbeiten" etc.
    Würde man aus dem Thread alle Forderungen hernehmen und als Norm festlegen wäre Österreich leer. Es wäre niemand integriert und alle müssten auswandern...
    Inländer Rum statt Ausländer Raus!

  8. #8

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Ist es also tatsächlich der Staat, der für solches mormgesteuertes Denken verantwortlich ist oder sind das eher archaische Gruppeninstinkte?
    Ich bin gar nicht so sicher ob wir das auf den Staat schieben können. In Deutschland und Österreich wird ja nun wieder nach ausländischen Fachkräften geschrien, wobei das Medienecho in Österreich mal wieder wesentlich feindlicher ist als in Deutschland.

    Wie dem auch sei, ich denke das mit den Gruppeninstinkten ist vielleicht gar nicht so verkehrt.
    Es ist ja im Tierreich zu beobachten, wenn ein Eindringling im Reviervorbeikommt, ob von der eigenen Rasse oder nicht ist dabei egal, es geht eher um die potentielle Beute, dann wird aus einer in sich durchaus streitlustigen Gruppe ganz schnell eine Einheit - bis der Eindringling wieder weg ist.

    Ich beobachte bei Leuten, die ungern Ausländer im Land sehen, oft eine gewisse Angst. SO nach dem Motto: die nehmen mir am Ende noch was weg!

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Dieses Verstecken in einer Masse kann da doch nicht der richtige Weg sein.
    Aber wenn man es offen versucht, wird auch gleich geschrien wie blöde, siehe die ganzen Diskussionen wegen Moscheen. Lächerlich für laizistische Staaten, denn nach dem Prinzip müsste an jedem Ort, an dem eine Kirche gebaut werden darf auch eine Moschee, eine Synagoge oder ein buddhistischer Tempel gebaut werden.
    Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich denke es ist eine Gradwanderung. Zum einen wollen sich viele ja gern integrieren, aber eben nicht assimilieren (was jedes Menschens Recht ist, wie ich finde) und zum anderen wollen sie ihre eigene Kultur nicht aufgeben.
    Ich sehe das Problem bei den jeweiligen Ländern. Wenn ein Migrant keine Angst haben müsste wegen seiner Herkunft, Religion oder sonst was benachteiligt zu werden, dann würden sich auch wesentlich weniger Zugereiste in eigenen Schutzräumen vergraben.

    Integration ist eben kein einseitiger Prozess, man muss den Leuten schon auch erlauben sich zu integrieren, ohne sich selbst dabei aufzugeben.
    Fällt aber vielen sehr schwer.
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  9. #9

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Deutschkenntnisse ist das unverzichtbarste in Deutschland. Ohne die geht nichts. Integration ist hingegen ein tückisches Wort, da nicht nur Migranten sondern auch Einheimische sich bei Multi-Kulti mit verändern. Als Veganer integriert man aber auch nicht in diese Dönerkultur. Da bin ich ganz integrationsunwillig. Auch griechische Grillstuben und deutsche Bratwurstbuden nerven mich sehr ab. Wer aber hier in Deutschland lebenden Menschen abverlangen will, dass sie Schweinefleisch essen sollten und Christ zu sein hätten, der greift auch mich an. Das sind nichts weiter als Dummdeutsche, die ich noch nie leiden konnte, was wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Das sind jene mutigen Leute, die sich vor kleinen Mädchen mit Kopftuch fürchten. Auch wenn ich deutsch bin, ist die deutsche Kultur auch nur teilweise meine Kultur. Da lasse ich mir doch auch nicht jeden Mist aufdrücken, nur weil manche dies als deutsch bezeichnen. Und warum sollten dies dann Migranten tun?

  10. #10

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Deutschkenntnisse sind das Unverzichtbarste in Deutschland.
    No offense meant

    Im Grunde stimme ich dir zu. Ich bin zwar in Deutschland geboren und aufgewachsen, habe einen deutschen Pass, meine Eltern haben einen Deutschen Pass, ebenso wie meine Großeltern.
    Trotzdem heißt das nicht, dass ich eine "reine" Deutsche bin. Ich komme aus einer multinationalen Familie und zelebriere auch gerne mal eine Tee-Zeremonie, da darf mir auch keiner reinquatschen!
    Ich mag das Bunte.
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  11. #11

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Deutschkenntnisse ist das unverzichtbarste in Deutschland. Ohne die geht nichts.
    Okay, ich leb in Österreich, aber ich schätz das gilt für Deutschland genauso. Ich hab einmal in einem Unternehmen gearbeitet, wo ich mehrere englischsprachige Kollegen hatte, die echt kein Wort Deutsch konnten/können wollten. Waren alles Topverdiener, also es kommt schon auch auf die Sprache drauf an.

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Als Veganer integriert man aber auch nicht in diese Dönerkultur.
    In vielen Dönerboden wird auch Falafel verkauft. Das find ich schon eine willkommene Abwechslung zu den Pommes mit Semmel vom Würstelstand.

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Wer aber hier in Deutschland lebenden Menschen abverlangen will, dass sie Schweinefleisch essen sollten und Christ zu sein hätten, der greift auch mich an. Das sind nichts weiter als Dummdeutsche,
    In Österreich immerhin eine Partei, die immer mehr Zuwachs bekommt. Wirbt zB mit: "Isst du Schwein, darfst du rein" und findet das irrsinnig lustig.

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Und warum sollten dies dann Migranten tun?
    Ja warum eigentlich? Die jenigen, die es tun werden schlussendlich doch nach der Reihe abgeschoben, nachdem sie sich innerhalb von Jahren ein Leben hier aufgebaut haben, deutsch sprechen, Ausbildung haben, der "richtigen" Religion angehören und arbeiten, soweit es ihnen vom Gesetz erlaubt ist.
    Warum also integrieren, wenn ihnen von Seiten der Bevölkerung und Politik so viel Hass entgegenschlägt?
    Inländer Rum statt Ausländer Raus!

  12. #12

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    In vielen Dönerboden wird auch Falafel verkauft.
    Doch welcher Veganer traut sich in so einen Dönerladen rein? Da besucht man die Hölle auf Erden.

  13. #13

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    An der Wahrnehmung der Türken in Deutschland lässt sich die Arbeitsweise des Instinkts besonders gut veranschaulichen.
    Könntest du das etwas genauer erläutern?

    Ich wohne in einem Viertel mit hohem Ausländeranteil und muss gestehen, dass ich hier bisher nur Deutsche kennengelernt habe. Ich denke gerade über die Gründe nach. (Ich geb zu, dass ich ziemlich ignorant bin, aber auch ein Stubenhocker wie ich lernt mal Leute kennen.)
    Den Kopftuchfrauen begegnet man nicht an der Uni, was für mich ein ideales Kennenlernumfeld gewesen wäre - sie sind meist mit ihrem Privatkindergarten beschäftigt und wenn ich was sage, weiss ich oft nicht genau, ob sie mich verstanden haben. Was die Männer angeht, beschränkt es sich meist auf meine Einkäufe im Gemüseladen oder beim Döner. Ich werde da auch zunehmend skeptisch. Neulich lief mir wieder einer über den Weg und fragte: "Hast du Freund?" Über sowas rege ich mich hinterher immer tierisch auf, zumal es öfter vorkommt. Ich habe mir vorgenommen, den nächsten zur Rede zu stellen und zusammenzufalten.
    Auch über meine anderen Begegnungen mit Iranern, Irakern und Algeriern kann ich leider nur negative Anekdoten zum Besten geben.
    Mit Asiaten komme ich meist gar nicht erst in Kontakt. Sie lächeln freundlich und bleiben unter sich. Beim letzten Gesprächsversuch bekam ich immer nur YES oder NO zur Antwort, bis ich es aufgab.

    Ich denke, dass das Hauptproblem in der Mentalität liegt. Wie will man Leute integrieren mit denen man einfach nicht warm wird? Hat jemand Tipps?
    Geändert von Salzstreuerin (02.08.2010 um 01:41 Uhr)
    Seid Ihr Vegitarier seit leidet ihr an haufen Weise Mängel!einself

  14. #14

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Und stell dir vor, mit enormem Blutverlust kam ich schonmal in Kontakt, wenn's richtig "läuft" bist du sofort weg.
    Du auch? Ich war aber nur fast weg, habe mit Schrecken bemerkt, dass ich keine Kraft mehr habe, mich zu bewegen und das Denken fiel zunehmend schwer.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich es gut finde, dass man in den Halal-Läden tatsächlich sieht, dass da Tierteile verkauft werden. Da ist nix steril in Plastik verpackt. Wenn Fleisch nur noch so verkauft würde, würde sicher die Zahl der Vegetarier drastisch steigen! Allein schon der Geruch in manchen dieser Geschäfte... (in einem kaufe ich deshalb kein Gemüse mehr).
    Seid Ihr Vegitarier seit leidet ihr an haufen Weise Mängel!einself

  15. #15

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Zitat Zitat von Salzstreuerin Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass das Hauptproblem in der Mentalität liegt. Wie will man Leute integrieren mit denen man einfach nicht warm wird? Hat jemand Tipps?
    Ich hätte da einen!
    Einfach mal die Klischeebrille abnehmen und sich richtig umgucken.
    Bei mir an der Uni ist mehr als nur eine Kopftuchträgerin, die Frauen auf dem Kinderspielplatz ums Eck lächeln uns freundlich an, der Mann in meinem Lieblingsgemüseladen sagt uns manchmal wie reizend wir Mädels sind, aber das macht der Steirer aus dem Drogeriemarkt auch, beide auf liebenswerte Art und Weise.
    Für die, die Wien kennen, ich wohne im 12. da ist der Ausländeranteil auch sehr hoch. Klar baggern einen die Jungs vom Fußballkäfig mal blöde an, aber da geben sich die Ösis und die Ausländer nichts.
    Ich finde auch es ist ein Unterschied ob mich ein Typ fragt ob ich einen Freund habe, oder ob er mir gleich hinterherruft dass er mich gern f*cken will.

    Aber wenn ich gleich mit gerümpfter Nase ankomme, ist es klar dass mein Gegenüber sich unwohl fühlt, ob mit Kopftuch oder ohne.

    Zitat Zitat von Salzstreuerin Beitrag anzeigen
    Du auch? Ich war aber nur fast weg, habe mit Schrecken bemerkt, dass ich keine Kraft mehr habe, mich zu bewegen und das Denken fiel zunehmend schwer.
    Sofortige Ohnmacht, keine Erinnerung an gar nichts. Aber das war nicht ich, sondern eine Freundin. Es kommt schon auch auf die Menge des verlorenen Blutes an, bzw. auf die Art wie es austritt. Bei langsamem Verlsut ist man natürlich nicht gleich weg, aber deswegen betone ich ja auch dass nur die richtige Schächtung nicht grausamer ist. Nur eben schlimmer anzusehen.

    Aber damit man mir nichts unterstellen kann sage ich nochmal: jede Schlachtung ist abzulehnen!

    Edit: Sorry falls ich jemandem auf die Füße trete, aber gerade beim Thema Ausländer, Integration und Klischees kochen bei mir die Emotionen sehr leicht über. Ist nicht unbedingt persönlich gemeint.
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  16. #16

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Versteh mich nicht falsch, ich hatte keine Vorurteile und ich gebe mir momentan stark Mühe, keine zu entwickeln. Ich bin befreundet mit Polen, Holländern, Russen, verstehe mich mit Spaniern, Amerikanern...
    Dir macht es also nichts aus wenn dich plötzlich einer auf der Straße fragt: "Ey, hast du Freund?" Ich fühle mich dadurch belästigt und es fällt mir eben auf, dass das hier nur von einer bestimmten Bevölkerungsgruppe kommt.

    Aber wenn ich gleich mit gerümpfter Nase ankomme, ist es klar dass mein Gegenüber sich unwohl fühlt, ob mit Kopftuch oder ohne.
    Genau das tue ich überhaupt nicht, sorry wenn das falsch rübergekommen ist.
    Seid Ihr Vegitarier seit leidet ihr an haufen Weise Mängel!einself

  17. #17

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Zitat Zitat von Salzstreuerin Beitrag anzeigen
    Versteh mich nicht falsch, ich hatte keine Vorurteile und ich gebe mir momentan stark Mühe, keine zu entwickeln. Ich bin befreundet mit Polen, Holländern, Russen, verstehe mich mit Spaniern, Amerikanern...
    Die gelten ja nicht als "Problemnationen".
    Mein Onkel ist Araber, meine Cousine ist mit einem Tunesier zusammen, eine gute Freundin ist Türkin und sie alle kämpfen jeden Tag gegen ungerechte Vorurteile. Oh, ich habe einen Freund aus dem Senegal, der sich nicht mehr traut Mädels anzusprechen die ihm wirklich gefallen, weil alle meinen er will die nur flachlegen oder eine Aufenthaltsgenehmigung. Die braucht er zwar nicht, aber das interessiert da keinen.

    Dir macht es also nichts aus wenn dich plötzlich einer auf der Straße fragt: "Ey, hast du Freund?" Ich fühle mich dadurch belästigt und es fällt mir eben auf, dass das hier nur von einer bestimmten Bevölkerungsgruppe kommt.
    Mir passiert das um ehrlich zu sein recht häufig, aber es kommt eben nicht nur von den Ausländern, sondern von allen. Teilweise von Einheimischen weitaus plumper und sexistischer.
    Ich nehm das aber nicht so tragisch, solange mich keiner anfasst ist es mir egal. Und wenn einer die Finger nicht bei sich behält...

    Genau das tue ich überhaupt nicht, sorry wenn das falsch rübergekommen ist.
    War auch nicht auf dich speziell gemünzt, dass ist nur etwas, was ich oft erlebe. Da gehen die Leute rum und gucken alle an als wären sie eklige Insekten und wundern sich dann darüber unfreundlich behandelt zu werden.

    Mir passiert das so gut wie nie und ich führe das darauf zurück, dass ich eben selber freundlich gucke, wenn ich freundlich angeguckt werden will, quasi.

    Ich stell mir eben die Frage wieso manche Leute nur von negativen Erfahrungen berichten, aber niemand den ich kenne je Probleme hatte. Ich leb in einem dreckigen Arbeiterviertel, eigentlcih sollte es hier doch am schlimmsten sein...*grübel*
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  18. #18

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Ich leb in einem dreckigen Arbeiterviertel, eigentlcih sollte es hier doch am schlimmsten sein...*grübel*
    Es sind eben auch bloß Menschen die in Frieden leben wollen.
    Ich bin halt schon ein bisschen enttäuscht, dass nach ein paar Gesprächen Sense ist weil ich merke, dass es einfach nicht geht (wenn's denn überhaupt zum Gespräch komt). Entweder werde ich extrem hartnäckig angemacht oder es kommt zu massiven Missverständnissen oder beides. Aber bei mir eben nur mit den "Problemnationen", wie du sie nennst.
    Seid Ihr Vegitarier seit leidet ihr an haufen Weise Mängel!einself

  19. #19

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Ich wohne in einer Multi-Kulti-Gegend, die mir gefällt und habe dennoch noch nicht viel Kontakt zu den Leuten gefunden, gleich ob sie nun Migranten sind oder nicht. Ich finde auch am leichtesten Kontakte mit Menschen, mit denen ich was gemeinsam habe. Das können Veganer sein oder Schachspieler oder was weiß ich. Dann ist alles kein Problem. Dann schert es auch keinen wer was ist. Ich kenne nun einige Schachspieler aus dem neuen Stadtteil und sonst habe ich eher freundliche, doch unverbindliche Begegnungen mit Leuten. Das liegt aber auch daran, dass ich hier noch nicht viel unternommen habe. Den Stadtteil kenne ich allerdings schon besser als viele Leute hier. In der Stadt kann man eben auch immer sehr gut anonym leben. Und wenn man mehr unternimmt ergeben sich die Kontakte von alleine. Zuletzt war ich eben mehr auf die City von Hannover ausgerichtet und nun genieße ich erst mal wieder mehr die Bäume und Gärten in Hannover. Hier wohnt aber auch nicht ein einziger Bekannter von mir? Die linke, deutsche Szene habe ich hier auch noch nicht gefunden? Im Internetkaffee kenne ich noch ein paar Leute, meist Muslime, aber das war es schon fast. Es ist also alles noch etwas fremd, was aber auch seine Reize hat.

    Vor emanzipierten Frauen haben Muslime oft Angst. Da können sie meist nicht gut mit umgehen. Daraus entstehen Unsicherheiten und dumme Sprüche.

  20. #20

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Ich habe auch schon öfters im Ausland gewohnt (bin selbst Einwanderin in Deutschland) und kann nur sagen: Das es einem nirgendwo so leicht gemacht wird (ausser vielleicht noch in Holland) sich zu integrieren, wie in Deutschland. Es gibt sehr viele Angebote für Immigranten, darunter Sprachkurse, Hilfe beim Amtsbesuch. (Besonders viele Angebote wenden sich speziell an türkische Einwanderer, was so manchen Polen, Italiener und Russen verärgert) Gut, jetzt werdet ihr sagen: das muss man ja auch erstmal wissen. Da bin ich dann aber auch knallhart: entweder will man es oder nicht. Wenn man es will, findet man einen Weg und Infos. (Ich spreche da aus eigener Erfahrung) Bei so vielen scheitert es ja schon an der Sprache. Da frage ich mich, was wollen die dann hier?!
    Eine Freundin von mir, die selbst türkischstämmig ist, hat sich selbst mal die Frage gestellt, warum gerade so viele Türken in fast Ghetto ähnlichen Vierteln wohnen und ist bei ihrer Recherche auf erstaunliches gestoßen: Viele leben durchaus nicht unfreiwillig so und vor allem ist es einfach. In besagten Vierteln gibt es alles was das türkische Herz verlangt: Supermärkte, andere Kleinwarenläden, manchmal sogar kleine Kinos und das alles auf türkisch. Ich habe mich dann mal selbst davon überzeugt und ich muss sagen: Ohne Türkischkenntnisse könnte ich mir dort im Supermarkt nichts kaufen, alle Schilder auf Türkisch, es wird türkisch gesprochen. Es ist für viele dort Alltag, schon seit 20 Jahren ohne Deutschkenntnisse durchaus zurechtzukommen. So etwas darf es doch nicht geben. Da ist Toleranz am falschen Platz.
    Die Leidtragende ist dann die nächste Generation, das sind dann die Jugendlichen die in Halbsätzen durch die Gegend pöbeln. Ihr denkt, sie seien nicht integriert, seien keine richtigen Deutschen. Es ist aber noch schlimmer: sie haben gar keine nationale Identität. Das ist die Generation, die weder Deutsch noch richtiges Türkisch beherrscht. Sind sie hier, werden sie als Ausländer beschimpft, in der Türkei ist es aber nicht anders. Dort gelten sie auch als Ausländer, dort werden sie als Mischlinge beschimpft. Für diese Jugendlichen ist die Intergration mit Sicherheit schon gelaufen, "Sowelche" will ja keiner haben. Was macht man also ohne Identität? Man sucht sich eine und wird so ein leichtes Opfer für falsche Vorbilder. Kriminelle und auch religiöse Fanatiker reiben sich die Hände...
    Geändert von Pfeffernuesschen (02.08.2010 um 10:53 Uhr)

  21. #21

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Dass man in türkischen Läden ohne Türkischkenntnisse nichts kaufen kann, wird von mir ständig widerlegt. Die Produkte stammen meist aus internationalen Großmärkten und sind international, also auch englisch und deutsch beschriftet. Und die meisten in den Läden verstehen mindestens etwas deutsch. Die Jungen sogar besser deutsch als türkisch. Gerade türkische Frauen sollten aber dennoch viel mehr Deutschkurse machen, so sie in Deutschland nicht auf gepackten Koffern sitzen. Da führt kein Weg dran vorbei. Es ist aber ganz natürlich, dass Migranten oder Migrantenkinder stets mehr Probleme mit ihrer eigenen Identität haben, diese also permanent neu finden und bestimmen müssen. Das geht doch gar nicht anders, da eine nationale Identität, die vorrangig auf Germanenstämme, dem Christentum und bestimmten Kriegen basiert, für sie ja kaum annehmbar ist.

  22. #22

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Naja, ich wohne auch im "Ghettoviertel" das aber zum Glück nicht aus Plattenbauten besteht. Dafür gibt es hier genug Leerstand und verfallende Altbauten. In türkischen / arabischen Läden werde ich eigentlich fast immer verstanden. (Ich geb zu, ich erkenn den Unterschied oft nicht...) Es stimmt aber schon, dass sie sich nicht die Mühe machen, alle Dosen mit Aufklebern zu versehen. Aber meist erkennt man was es ist. Mich ärgern manchmal die teilweise fehlenden Preisschilder an der Obst- und Gemüseauslage und ich muss auch oft über Schilder schmunzeln, die in lustigem Deutsch beschriftet sind. Eigentlich traurig, wozu gibt es Wörterbücher?
    Vielleicht sollten wir mit türkischem Wörterbuch einkaufen gehen damit wir uns integrieren?
    Seid Ihr Vegitarier seit leidet ihr an haufen Weise Mängel!einself

  23. #23

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Ich wohne in einer Gegend mit vielen Migranten, in dem es keine Häuser vor 1970 gab. Die meisten Häuser wurden hier erst ab 1980 gebaut. Hier gibt es keine verfallenen Altbauten. Alles ist eher neuer und sauber. Manchmal fehlen mir aber fast schon die Häuser, die 50, 100 Jahre oder älter sind. Ich bekomm fast Sehnsucht nach alten Häusern, obwohl ich das Neue auch mag.

    Dosen sind in türkischen Läden aber immer gut beschriftet, genau so wie Tüten, Gläser oder Gewürze. Und Preisschilder finde ich auch überall. Nur wenn ich nach Sauerampfer o.ä. wie Bockshornkleeblätter frage, versteht mich keiner. Das kann ich aber noch akzeptieren. Nicht mal meine Rechtsschreibprüfung will Sauerampfer kennen, was mich dann hingegen schon etwas befremdet.

  24. #24

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Zitat Zitat von Salzstreuerin Beitrag anzeigen
    Mich ärgern manchmal die teilweise fehlenden Preisschilder an der Obst- und Gemüseauslage
    Warum ärgert dich das? Dann kaufst du Obst/Gemüse eben woanders oder fragst nach. Auch bei meinem kleinen Billa ums Eck fehlen manchmal Preisschilder.

    Zitat Zitat von Salzstreuerin Beitrag anzeigen
    und ich muss auch oft über Schilder schmunzeln, die in lustigem Deutsch beschriftet sind. Eigentlich traurig, wozu gibt es Wörterbücher?
    Warum traurig? Ist doch eine willkommene Abwechslung zum tristen Alltag. Und nur, weils in lustigem Deutsch geschrieben ist, heißt es doch nicht, dass mans nicht versteht. Passieren dir nie Fehler?!

    Zitat Zitat von Salzstreuerin Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten wir mit türkischem Wörterbuch einkaufen gehen damit wir uns integrieren?
    Oder du gehst einfach nicht in türkische Geschäft einkaufen, wenn du dich dort ärgern musst und traurig wirst. Andernseits hat die Erlernung einer Fremdsprache immer Vorteile ;-)
    Jedenfalls lese ich schon eine gewisse negative Einstellung zu den Menschen aus bestimmten Ländern heraus. Diese Einstellung strahlst du vielleicht auch im Alltag aus, ohne, dass du es merkst oder es willst. Die Leute spüren das, daher vielleicht auch deine eher negativen Erfahrungen.

    Ich bin treffe jedenfalls oft am Spielplatz türkische Frauen und hatte noch nie Probleme. Bei manchen passt die Chemie, da klappt auch die Verständigung bei schlechten Deutschkenntnissen (mit Händen und Füßen reden hat auch seinen Reiz) oder man ignoriert sich eben. Einmal wurden wir sogar von einer türkischen Großfamilie verpflegt, meiner Tochter hat der Apfestrudel total gut geschmeckt. Ich fand das total lieb und solche positiven Erlebnisse bleiben mir in Erinnerung. Genauso läufts mit den Inländern, manche sind mir sympathisch, andere nicht.
    Am Spielplatz ist es halt irgendwie einfacher, da hat man gleich ein Gesprächsthema - Kinder eben :-)
    Inländer Rum statt Ausländer Raus!

  25. #25
    Benutzer Vegetarier und Veganer

    Standard AW: Migration als Einbahnstraße?

    Zitat Zitat von Salzstreuerin Beitrag anzeigen
    Entweder werde ich extrem hartnäckig angemacht oder es kommt zu massiven Missverständnissen oder beides.
    Tja, das ist eben der Preis den wir schönen Menschen zahlen müssen...

    Das mit den "Problemnationen" ist übrigens nicht meine Meinung, sondern die der Masse, daher die Anführungszeichen.
    Ich hatte einen türkischen Mitbewohner, wirklich liebenswerter Kerl, aht sich große Mühe gegeben Deutsch zu lernen, war aber zum Teil unglaublich schüchtern, vor allem auch weil er sich sehr unter Druck gesetzt fühlte. Er dachte er müsste sich perfekt verhalten um nicht als böser Türke zu gelten. Das war manchmal wirklich traurig anzuschauen. Er sieht gar nicht so türkisch aus und hat sogar oft gesagt er wäre Bulgare (hatte zwei Pässe, der Junge) um weniger schief angeschaut zu werden.

    Es ist eben so, die Mehrheit der Ausländer ist gut intgeriert, die fallen einem aber gar nicht mehr so auf. Ins Auge stechen eben die, die aus dem Bild rausfallen. Und das Auffällige wird von vielen als die Mehrheit wahrgenommen. Darunter leiden im Endeffekt alle.
    Aber da sind auch die Einheimischen gefragt. Klar, es gibt schwarze Schafe, aber jeder mit etwas Menschenverstand sollte wissen dass Verallgemeinerungen der dämlichste Weg zu gegenseitigem Verständnis sind.

    Ich kann nur immer wieder betonen wie positiv meine Erfahrungen sind und spreche jedem mein Beileid aus, der diese Erfahrungen nicht machen kann/will.

    Übrigens, in der trükischen Shisha-Bar in unserer Straße sind wir gern gesehene Gäste, obwohl dort eigentlich nur Männer rumhängen und wir meist als Haufen aufgedrehter Hühner unterwegs sind. Aber aus irgendeinem Grund freuen die sich über unsere Anwesenheit. Vor allem der Besitzer, ein älterer Herr, bewirtet uns dann immer einfach so mit kleinen türkischen Leckereien, aber angebaggert hat uns noch nie ein. Und manchmal ist es sogar irgendwie nett wenn man mit "schönes Fräullein" begrüßt und verabschiedet wird!

    Aber wie gesagt, es kommt auch auf die eigene innere Einstellung an. Ich mach jetzt einfach weiter wie bisher, damit bin ich gut gefahren.

    Ich hoffe für alle hier, dass ihr auch mal ein paar schöne Erfahrungen machen könnt, da merkt man dann erst wieviel man sich gegenseitig geben kann.

    Oh man, das klingt alles so nach Weichspüler-Happy-Hippie-Weltbild, tatsächlich bin ich eher Pessimistin. Kann ich aber scheinbar gut verheimlichen, hehehe.

    Edit:
    Zitat Zitat von atreya Beitrag anzeigen
    Warum traurig? Ist doch eine willkommene Abwechslung zum tristen Alltag. Und nur, weils in lustigem Deutsch geschrieben ist, heißt es doch nicht, dass mans nicht versteht. Passieren dir nie Fehler?!
    Neulich lief ich an einem Restaurant vorbei, einem Österreichischen, und sie hatten "Gordon Bleu" und "Tost" anzubieten...


    Zitat Zitat von atreya Beitrag anzeigen
    Jedenfalls lese ich schon eine gewisse negative Einstellung zu den Menschen aus bestimmten Ländern heraus. Diese Einstellung strahlst du vielleicht auch im Alltag aus, ohne, dass du es merkst oder es willst. Die Leute spüren das, daher vielleicht auch deine eher negativen Erfahrungen.
    Genau das meine ich auch!

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