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Thema: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

  1. #1
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    Standard Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Ich möchte mich gerne in der Fachhochschule in Bern für den Studiengang "Ernährung und Diätik" einschreiben. Frustriert habe ich aber lesen müssen, dass Veganer (z.T. auch Vegetarier) abgelehnt werden. Einerseits kann ich das verstehen, andererseits würde ich den "Patienten" nicht meine persönliche Essgewohnheit aufdrücken wollen.

    Ehrlich gesagt bin ich nun sehr Enttäuscht und weiss gar nicht, ob ich mich überhaupt einschreiben soll, da ich mich etwas, naja wie soll ich sagen, diskriminiert fühle. Aber dieses Studium würde für mich die Welt bedeuten! Vermutlich würde ich es sogar akzeptieren, im Unterreicht Tierische Produkte zu verwenden (und zu probieren), aber privat würde ich trotzdem darauf verzichten.


    Hier das Interview-Zitat:


    "Eine Berufslehre als Ernährungsberaterin zu machen ist nicht einfach, besonders nicht, wenn man kein Fleisch konsumiert. Das Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) überwacht die Ausbildung. Da es nur wenige Ausbildungsstätten dafür gibt, hat die SVV deren Verhältnis zur vegetarischen Ernährung abgeklärt.

    Inselspital, Bern: Hier erhielten wir bei der ersten Anfrage 1997 (allerdings telefonisch) praktisch die gleiche Antwort auf unsere Anfrage wie beim Universitätsspital in Zürich.
    Bei der zweiten Umfrage vom Juni/Juli 2000 erhielten wir jedoch eine erfreuliche Nachricht: Vegetarier werden beim Aufnahmeverfahren gleich behandelt wie Fleischesser. Obwohl jährlich nur wenige Ausbildungsplätze zu vergeben sind, werden jedes Jahr auch Vegetarier aufgenommen.
    Allerdings werden auch hier Veganer grundsätzlich von der Ausbildung ausgeschlossen. Entgegen dem Uni-Spital in Zürich werden hierfür jedoch sachliche Gründe vorgebracht. Gemäss der Klassenlehrerin Christine Gygli gibt es zwei Gründe, weshalb Veganer strikte abgelehnt werden:
    «1. Eine strikt vegane Ernährungsweise führt längerfristig zu relevanten Nährstoffmängeln. Eine Haltung, welche so stark von einer Idee geprägt wird, dass persönlich sogar gesundheitliche Risiken in Kauf genommen werden, ist nicht vereinbar mit den Aufgaben einer Ernährungsberaterin.
    2. Sie birgt die Gefahr der eigenen Befangenheit, so dass die Bedürfnisse der Klientinnen / Patientinnen nicht wahr genommen werden können.»
    Hierzu ist zu sagen, dass es auch lebenslange Veganer gibt, die keine Mangelerscheinungen entwickeln. Da jedoch die Schulmedizin dieses Phänomen noch nicht erklären kann, und bei anderen Veganern schon Mangelerscheinungen vorgekommen sind (welche übrigens auch bei Fleischessern auftreten), ist obiger erste Grund nachvollziehbar, obwohl er von der SVV nicht geteilt wird. Ebensogut könnte man schliesslich auch argumentieren, dass man Raucher, Konsumenten von Süssigkeiten, Auszugsmehlprodukten etc. von der Ausbildung ausschliessen sollte (dann wäre obige Begründung besser nachvollziehbar). Das der Konsum von tierischen Produkten auch gesundheitliche Risiken mit sich bringt scheint offenbar auch nicht beachtet worden zu sein. Wenn man an Rinderwahnsinn, Salmonellose die e-Coli-Bakterien oder ganz allgemein an den zu hohen Konsum an tierischen Fetten denkt, könnte man mit demselben Argument auch alle Ausbildungskandidaten abweisen, welche zuviel tierische Produkte konsumieren.
    Der zweite aufgeführte Grund hat durchaus auch eine gewisse Berechtigung. Jedoch erscheint es unlogisch wegen der Gefahr der Befangenheit jemanden von einer Ausbildung auszuschliessen. Natürlich kann ein Veganer, Befangen sein. Zwingend ist dies jedoch nicht.
    Genausogut könnte man Argumentieren: Wenn jemand jeden morgen ein Ei isst und in den Pausen ein Wurstbrot, sei er auch befangen und könne einem Patienten mit Cholesterinproblemen auch keine richtige Behandlung zukommen lassen. Solche Pauschalverurteilungen können den einzelnen Personen nicht gerecht werden."

  2. #2

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    was du wurdest bloß nicht angenomen weil du veganer bist
    musstest du vorher angeben wie du dich erährst oder irgendwelche tests dürchführen (bluttest oder sportübungen) ?
    es währe ja ungerecht wenn ein fleischesser kommt der total schlechte blutwerte hat und unsportlich ist und dann kommt ein gesunder veganer
    wenn du die leute beräts und ihnen nur von veganer ernährung erzählts dann ist das zwar falsch weil du ja keine vegane ernährungsberatung machts aber wenn du deine job gut machts versteh ich nicht warum die dich wegen deiner ernährung nich annehmem

  3. #3

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Inzwischen ist doch die große Vegetarierstudie der ADA herausgekommen. Vielleicht hat sich schon was geändert?
    Diskriminierend ist das auf jeden Fall, aber ich würde mich nicht diskriminieren lassen und trotzdem einschreiben.
    Inländer Rum statt Ausländer Raus!

  4. #4

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    du kannst dich ja vielleicht noch an anderen Unis umsehen zB in deutschland?

  5. #5

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    wenn es dein "Lebenstraum" ist, würde ich mich nur deswegen nicht abhalten lassen mich zu bewerben. Du musst doch nicht angeben, dass du Veganer bist, oder? Und wenn doch würde ich persönlich vllt. ein bisschen schummeln.....
    Die schlechte Nachricht:
    Veganer sind keine Außerirdischen

    "Komm wir essen Opa - wenn Satzzeichen Leben retten"

  6. #6

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Bubu, ich steckte bis vor ein paar Tagen in genau der selben Situation, nur mit einer Diätassistenzausbildng und einem gleich danach anknüpfenden Ökothrophologiestudium.

    Für mich war es auch ein Traum, absolut und 100% das richtige. Im Bewerbungsgespräch wurde ich nicht dazu gefragt, wie ich mich ernähre, das war also kein Problem. Die Ausbildung beinhaltet einige Stunden in der Woche Kochen, wo ich natürlch auch als Veganerin tierische Sachen zubereiten müsste. Ich denke leicht ist das nicht für jeden, deshalb mein Tipp, das was ich schon selbst mehrmals gemacht habe: Mache ein 2-3 wöchiges Praktikum in einer Krankenaus oder anderen Großküche. Und schaue da, ob es dir nichts ausmacht. Falls es ok für dich ist, LEBE deinen Traum, denn genau auf diesem Gebiet gibt es viel zu wenig vegane und vegetarisches Fachhleute. Du musst es nur sehr gut verstecken können und einfach irgenwie durchs Studium kommen.

    Zu dem Interview, ähnliche Sachen findest du im WWW, wo Vegetarier/veganer berichten, dass sie aufgrund ihrer Lebensweise raus"gemobbt" wurden aus der Ausbildung oder nicht zur Prüfung zugelassen wurden. Wie gesagt, es ist denke ich nicht unbedingt leicht, probiere es aus ob du damit klarkommst. Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und berichte mal wie du dich entschieden hast.

    Für mich ist die Ausbildung erstmal Geschichte, da ich momentan zu schlecht sehe...
    Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.

  7. #7

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Sowas ist ja echt unterste Schublade... Meine Schwester hat eine Ausbildung zur Diätassistentin gemacht. Sie ist auch Vegetarierin und es gab keinerlei Probleme. Sie war auch nicht die einzigste in der Klasse so weit ich weiß. Sie hat sich bei mehreren Schulen beworben, um zu sehen welches für sie die beste ist (auch wegen der Schulkosten) und keine dieser Schulen hatte was gegen Vegetarier. Warum muss das dann unbedingt an einer Uni so kompliziert sein? Sowas ist diskriminierend und total ungerecht.
    Wie pustet ein feuerspeiender Drache eigentlich seine Geburtstagskerzen aus?

  8. #8

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Ich find das ganze auch sehr diskriminierend. Es ist doch jedem seine eigene persönliche Entscheidung wie man sich ernährt. Andere stopfen sich voll mit Fast Food und anderem Zeug. Da ist sich ausgewogen vegan zu ernähren viel gesünder.

    Eine andere Sache: Wäre nicht ein veganer Ernährungsberater ideal? Er könnte andere Veganer bzw. Vegetarier optimal beraten und aus eigener Erfahrung sprechen. Ich mag mir ja auch nicht von einem Omnivoren sagen was gut für mich ist und was nicht.

  9. #9

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Das Problem ist, es gibt zwei Formen, Ernährunsberater zu werden. Einmal durch einen Kurz, Fernlehrgang oder sowas in der Art, auf eigene Kosten. Du darfst dich nach der Prüfung genauso Ernährunsberater nennen wie es ein Informatiker machen kann - kurz: Es ist ken geschützter Beruf, jeder kann ihn einfach ausüben, man wird ncht staatlch geprüft. Deshalb kann man seine Brötchen - ähnlch wie z.B. ein Tierpsychologe oder alles was in die Richtung geht - nur mit einem Zweitjob verdienen oder von einem Privatsender wie RTL einestellt sein und bei "Besser Essen" als Coach arbeiten... ;)

    Die zweite Form ist die staatlich geprüfte, das ist jedoch nur ein Weiterbildungsberuf, d.h. da muss man schon Öothrophologe oder Diätassistent sein.

    So einfach geht das also noch, aber du hast Recht @ Green Cat, solcheLeute werden echt dringend gebraucht (das ist ja eigentlich das Endziel meiner Ausbildung...)
    Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.

  10. #10

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Danke für eure Antworten und den Zuspruch!

    Es ist ja nicht so, dass ich seit Kindesbeinen vegan lebe. Ich weiss durchaus wie Fleisch, Milch, Käse etc. schmeckt und wie man es zubereitet. Umso trauriger finde ich es, dass die Schule behauptet man laufe Gefahr anderen Ernährungsweisen gegenüber befangen zu sein, nur weil man selbst vegan oder vegetarisch lebt. In meinem näheren Umfeld bin ich die Einzige die vegan lebt, trotzdem respektiere ich meine Mitmenschen in deren Entscheidung.

    Das Studium zur Ernährungsberaterin ist ein Traum den ich gerne leben möchte!!! Ich werde es wohl mit mir selbst vereinbaren müssen mit tierischen Produkten zu hantieren um den Studienplatz den ich mir so sehr wünsche, zu erhalten.

  11. #11

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    @Strandmuschel: Finde es cool, dass du das als Ziel hast. ;)

    @bubu: Wenn es wirklich dein Traum ist, dann Augen zu und durch. Du musst es ja zumindest nicht essen. Stell dir auch vor, wie viel du dann später gutes tun kannst. Hmm, ich glaub es geht auch in erster Linie nicht darum wie tierische Produkte schmecken. Geschmack ist ja bekanntlich verschieden. Das Problem ist wohl, dass allgemein das Vorurteil besteht, dass sich Veganer mangelhaft ernährern.

  12. #12

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten und den Zuspruch!

    Es ist ja nicht so, dass ich seit Kindesbeinen vegan lebe. Ich weiss durchaus wie Fleisch, Milch, Käse etc. schmeckt und wie man es zubereitet. Umso trauriger finde ich es, dass die Schule behauptet man laufe Gefahr anderen Ernährungsweisen gegenüber befangen zu sein, nur weil man selbst vegan oder vegetarisch lebt. In meinem näheren Umfeld bin ich die Einzige die vegan lebt, trotzdem respektiere ich meine Mitmenschen in deren Entscheidung.

    Das Studium zur Ernährungsberaterin ist ein Traum den ich gerne leben möchte!!! Ich werde es wohl mit mir selbst vereinbaren müssen mit tierischen Produkten zu hantieren um den Studienplatz den ich mir so sehr wünsche, zu erhalten.
    Also bleibst du dabei? Finde ich toll =) Wann geht das Semester los?
    Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.

  13. #13

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Ja, ich bleibe dabei, ich denke das ist die einzig richtige Entscheidung! Sonst würde ich es später sicherlich bereuen, wenn ich den Versuch nie gewagt hätte.

    Ich muss zuerst noch an die Eignungsprüfung (da nur eine beschränkte Plätze pro Jahr vergeben werden). Das Semester würde dann im Herbst nächstes Jahr beginnen. Das Studium dauert 3 Jahre Vollzeit und dann noch 10 Monate Praktikum.

    Was meintest du übrigens mit "im moment sehe ich zu schlecht"?

  14. #14

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Gibt es die Ausbildung zur/zum Diätassistenten/in in der Schweiz nur über ein Studium oder wählst du diesen Weg, wegen deinem weiteren Werdegang?
    Wie pustet ein feuerspeiender Drache eigentlich seine Geburtstagskerzen aus?

  15. #15

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    @seraph

    Staatlich anerkannt sind Ernährungsberater nur mit Bachelor-Abschluss.
    Es gibt natürlich noch andere Wege zur ErnährungsberaterIn. Es gibt verschiedene Kurs die man nebenberuflich machen kann und ca. 1 Jahr dauern, aber wie gesagt, der Titel ist dann vom Staat nicht anerkannt.

  16. #16

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Ja, ich bleibe dabei, ich denke das ist die einzig richtige Entscheidung! Sonst würde ich es später sicherlich bereuen, wenn ich den Versuch nie gewagt hätte.

    Ich muss zuerst noch an die Eignungsprüfung (da nur eine beschränkte Plätze pro Jahr vergeben werden). Das Semester würde dann im Herbst nächstes Jahr beginnen. Das Studium dauert 3 Jahre Vollzeit und dann noch 10 Monate Praktikum.

    Was meintest du übrigens mit "im moment sehe ich zu schlecht"?
    Hey bubu,
    Musste meinen Ausbildungsbeginn nun um ein Jahr verschieben, da ich im Moment Augenprobleme habe, die ich aber erst ca. Juni 2012 operativ beheben kann und nicht wie geplant schon diesen Sommer/Herbst..

    Finde ich aber echt toll dass du dabeibleibst - dann starten wir ja beide im nächsten Herbst durch Wann ist denn die Prüfung?
    Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.

  17. #17

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Ah ok, in Deutschland ist das anders, darum frage ich. Hier gibt es Fachschulen, teils kostenlos und teils Schweine teuer. Hier braucht man auch keinen Bachelor. Wie gesagt ist meine Schwester Diätassistentin, darum weiß ich das.
    Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Ausbildung und viel Spaß. Du wirst das schon packen.
    Wie pustet ein feuerspeiender Drache eigentlich seine Geburtstagskerzen aus?

  18. #18

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Hallo bubu, ich wünsch dir auch viel Glück!
    Was wird denn in der Eignungsprüfung so alles getestet? Ist sie rein schriftlich?

    Denke einfach an die Tierärzte, die in den Schlachthof müssen oder die Köche, die auch keine vegetarische Ausbildung bekommen... Ist vielleicht ein schwacher Trost wenn andere es noch schwerer haben, aber vielleicht tröstet es auch etwas darüber hinweg, dass du "nur" schummeln musst.

    Hast du schon entschieden, ob du dich als Veggie oder Omni ausgibst? Ich würde mich wahrscheinlich als Omni ausgeben, der nur Fisch und Geflügel isst. Da kann man ganz gut mit gesundheitlichen Aspekten argumentieren.
    Seid Ihr Vegitarier seit leidet ihr an haufen Weise Mängel!einself

  19. #19

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Ich komme, wenn ich das lese wie die Idioten an dieser schweizer Uni so argumentieren zu der Meinung, dass diese Leute wohl von der Nahrungsmittelindustrie (Heimspiel Nestlé) geschmiert sein müssen, damit die Ernährungsberater deren Dreck verticken, außerdem von der Chemieindustrie, es wäre ja schlimm wenn die ihren Müll als Pharmadreck nicht unter die Leute bringen könnten, weil sich die Menschen gesund und vegan ernähren. Daher soll der Ernährungsberater wohl in CH zu tierischen Fetten raten, die Herz- Kreislaufkrankheiten bescheren tollen Umsatz. Die Frage ist dann nur, was man an einer Schule, die dann auch nur Unwahrheiten vermittelt, lernen soll?

  20. #20

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Ich habe nur einmal in meinem Leben eine Ernährungsberaterin aufgesucht - das war der grösste Fehler meines Lebens. Sie hat mir (da war ich schon 2 Jahre vegan) unmissverständlich klarmachen wollen dass eine vegane Ernährung absolut unmöglich sei... "da müsste man ja täglich 2 kg Bennnesseln essen" -.- . Als ich mich von diesen unschlagbaren Argumenten nicht überzeugen liess gab sie mir das Gefühl, dass in eine Odysee von Mangelerscheinungen reinlaufe. Das Gespräch bestand nur aus kläglichen Versuchen ihrerseits mich von dieser grossen Gefahr abzuwenden.

    Es braucht auf dem Gebiet auf jeden Fall Leute, die sich mit verschiedenen Ernährungsformen auskennen und mit dem richtigen Rat zur Seite stehen. Und sicher nicht so eingeschränkte Holzpfosten wie meine damalige Beraterin. Sowas kannst ja grad rauchen.

    Also: Mach den Job auf jeden Fall ! Es braucht Leute wie dich in der Ernährungsberatung!

    I can't have s*x with your personality,
    And I can't put my p*nis in your college degree,
    And I can't shove my fist in your childhood dreams,
    So why're you sharing all this information with me?
    Jon Lajoie

  21. #21

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Zitat Zitat von Bertel Beitrag anzeigen
    Ich komme, wenn ich das lese wie die Idioten an dieser schweizer Uni so argumentieren zu der Meinung, dass diese Leute wohl von der Nahrungsmittelindustrie (Heimspiel Nestlé) geschmiert sein müssen, damit die Ernährungsberater deren Dreck verticken, außerdem von der Chemieindustrie, es wäre ja schlimm wenn die ihren Müll als Pharmadreck nicht unter die Leute bringen könnten, weil sich die Menschen gesund und vegan ernähren. Daher soll der Ernährungsberater wohl in CH zu tierischen Fetten raten, die Herz- Kreislaufkrankheiten bescheren tollen Umsatz. Die Frage ist dann nur, was man an einer Schule, die dann auch nur Unwahrheiten vermittelt, lernen soll?
    Schule ist die eine Sache - persönliche Weiterbildung, Interpretation des Gelernten und eigene Entfaltung eine andere. Man bleibt ja nicht bei dem Schulwissen und nimmt im Endeffekt nur das für einen relevante mit - viele der gelehrten Sachen braucht man im späterem Beruf nie wieder, möchte man dagegen eine bestimmte Richtung einschlagen - z.B. vegane Ernährung - entfaltet man sich in diesem Bereich weiter. Aber du hast recht, der Sinn dahinter ist nicht sehr groß
    Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.

  22. #22

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Lena man geht auch nicht zu "Ernährungsberatern/inen", so kann sich jeder nennen der will. Und niemand, der den Beruf richtig erlernt hat, wird sich freiwillig so nennen. ;-)
    Wie pustet ein feuerspeiender Drache eigentlich seine Geburtstagskerzen aus?

  23. #23

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Zitat Zitat von Seraph Beitrag anzeigen
    Lena man geht auch nicht zu "Ernährungsberatern/inen", so kann sich jeder nennen der will. Und niemand, der den Beruf richtig erlernt hat, wird sich freiwillig so nennen. ;-)
    Danke, endlich mal eine die den Unterschied versteht
    Tofu ist ein Grundnahrungsmittel.

  24. #24

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Kein Problem, gerne wieder ;)
    Wie pustet ein feuerspeiender Drache eigentlich seine Geburtstagskerzen aus?

  25. #25
    Super-Moderator Vegetarier und Veganer

    Standard AW: Sind Veganer/Vegetarier in Schulen für Ernährungsberatung unerwünscht?

    Ich habe es in Zusammenhang mit einem Kuraufenthalt empfohlen bekommen. Aber ok ;).

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