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Habt ihr schon davon gehört? Oder gelesen?
In Madrids Stierkampfarena Las Ventas wurde (gestern, glaube ich) der spanische Matador Julio Aparicio von einem der Stiere auf den Boden geschmissen. Der Stier spießte ihn so auf, dass das Horn im Unterkiefer eindrang, und durch den Mund wieder rauskam.
Der Matador hat mit gebrochenem Unter- und Oberkiefer überlebt. Was mit dem Stier geschehen ist, steht nicht in der Zeitung (habe hier die Tiroler Tageszeitung, 23.Mai)
Wie sie den Stier vorher provoziert haben, wurde nicht erläutert. Es wurden eher die armen Zuschauer bemitleidet, die sich anschauen mussten, dass der Mensch angegriffen wurde.
Was haltet ihr davon? Seit ihr der Meinung, der Matador hat es verdient (immerhin wissen wir ja denk ich alle, was die mit den Stieren in den Arenen anstellen)
Oder denkt ihr, der Stier gehört eingeschläfert?
Ich persönlich konnte mir den Gedanken "Wie man in den Wald schreit, so kommts irgendwann zurück" nicht verkneifen. Die Matadore wissen ja, worauf sie sich einlassen.
Für mich ist das wieder mal ein Beweiß, dass der Mensch nicht an der Spitze der Nahrungskette stehen kann. Sobald sich die Natur gegen ihn wendet, hat er (außer mit Waffen, Technik) keine Chance.
Freue mich auf eure Meinungen
Liebe Grüße
Luna
stiere werden beim spanischen stierkampf nur äußerst selten "begnadigt". es gibt also gar keine frage, ob der stier "eingeschläfert" wird oder nicht. die stiere werden nicht eingeschläfert, sondern mit nem dolch/stichwaffe umgebracht, soweit ich weiß, standardmäßig als teil des "kampfes" in der arena.
die diskussion darüber, ob ein matador schwere verletzungen bzw. den tod durch den stier "verdient" hab, ist hier schon öfter aufgetaucht.. auch erst vor kurzem wieder, glaub ich. analoges thema sind jagdunfälle.
Such a pretty house and such a pretty garden.. No alarms and no surprises please.
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Ganz ehrlich ... als ich das gelesen habe hab ich mich gefreut ...
Der Typ wurde übrigends durch einen anderen Torero ersetzt, der dem Stier auch getötet hat. Da hat das Publikum ja nochmal Glück gehabt...
Da kann mans nachlesen und n Video zu anschaun...
http://www.bild.de/BILD/news/2010/05...-operiert.html
Geändert von Sascha123 (23.05.2010 um 18:50 Uhr)
Homo homini lupus est
Ich finde auch, die Matadore haben es verdient so schwer verletzt, oder getötet zu werden. Nur leider verbessert es das Schicksal des Stieres in der Regel auch nicht. Sie sterben so oder so. Entweder im, oder nach dem Kampf, wenn sie gewonnen haben. Aber mir scheint, als gäbe es öfter Kämpfe, wo die Stiere die Überhand haben. Vielleicht überlegen diese Tierquäler ja mal, ob sie das noch ewig so weiter führen wollen!
Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.
Tss : Aparicios Agent, der Franzose Simon Casas, äußerte sich in einem Telefonat aus Nîmes skeptisch, ob der Torero die Verletzungen seelisch überhaupt wegstecken kann. „Psychologisch wird das für ihn sehr hart.“
Schön, dass er es aber anscheinend sehr gut seelisch wegstecken kann (konnte), dass er jeden Tag weiß nicht wieviele Stiere aufs Blut gequält und dann getötet hat...
Ich kann nicht sagen, wie mich das wütend macht, wenn jemand, der Tieren mehr Leid angetan hat, als er jemals selber erfahren hat, so bemitleidet und als Opfer dargestellt wird. Schon mal nach den seelischen Schäden des Stieres gefragt? Aach, neein..... das ist ja bloß ein Tier, wie konnte ich das vergessen...
Das Gleiche auch mit den "Kampfhunden" Diese bösen, abartigen Bestien. Die ganze Bevölkerung muss in Angst vor ihnen leben. Jaja am besten alle einschläfern, denn wie können es diese Monster auch wagen, einen Menschen anzugreifen?? Wie es wohl der Hundehalter geschafft hat, den "Kampfhund" so aggressiv zu machen, fragt sicher niemand.
Leben, und leben lassen
Meine Meinung ist, dass niemand den Tod verdient bzw. schwer verletzt zu werden und ich gönne es auch niemanden und freue mich nicht darüber. Auch der Stier sollte natürlich weiterleben dürfen, da er ja mit Absicht provoziert und scharf gemacht wurde, aber das hätte es sowieso nie gespielt. :-(
Inländer Rum statt Ausländer Raus!
Absolute Zustimmung.
So sehr ich Tierquälerei auch verachte, ich finde es trotzdem immer wieder ekelhaft wie man sich über schwere Verletzungen anderer freuen kann. Finde ich ähnlich pervers wie sich am Leid von Tieren zu ergötzen.
Was ich den Torreros jedoch wünsche sind Schuldgefühle und, wenn auch zu spät, irgendwann mal Einsicht.
"Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."
Ich denke es sollte jeder bekommen was er verdient. Der Torero wird von mir niemals Mitleid bekommen. Dass einzige was ich mir dabei denke ist "Selber Schuld".
Ich wünschte jeder Tierquäler würde das einmal selbst erleben wie es sich anfühlt gequält zu werden.
Geändert von Irun (23.05.2010 um 20:52 Uhr)
The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, and wiser people so full of doubts.
(Bertrand Russell)
Sieht echt krank aus und tut bestimmt weh----->aber mein Mitleid für den Torero hält sich doch in Grenzen..........ich meine der Rücken von dem armen Stier sieht auch nicht gerade besser aus :-(
Ich bezweifle, dass es den Torero zum nachdenken anregt......
Earthlings...was für ein Film...
Der Torero war erwachsen und wusste, was er tut:
- Was er dem Tier antut und
- in welche Gefahr er sich selbst bringt.
Wenn er dann trotzdem noch in die Arena geht, ist es seine Entscheidung und er soll auch selber damit umzugehen lernen.
Ich bezweifle, dass er in einer Therapie (da er ja offensichtlich psychische Probleme bekommen wird) das Thema wirklich bearbeiten wird, nämlich dass er pervers und krank ist, wenn er sich nur dann als richtiger Mann fühlt, wenn er Tiere quält.
Es soll schon "Männer" gegeben haben, die vom Stier an ihrer männlichsten Stelle getroffen wurden.
Ich muss mit solchen Leuten nicht auch noch Mitleid haben. Wiegesagt, sie sind erwachsen, wenn sie in die Arena gehen. Es ist ihre Sache.
Mitleid habe ich mit dem Stier, denn der kann sich nicht wehren und wird von der "Krone der Schöpfung" dazu gezwungen, gequält zu werden, präsentiert und vorgeführt zu werden und letztendlich abgestochen zu werden. Das ist weder ein schneller Tod noch ein schöner Tod, aber es gibt in diesem Zusammenhang überhaupt keinen schönen Tod.
Jetzt kommen sie bestimmt wieder alle angelaufen und bewerten negativ, weil ich kein Mitgefühl mit dem armen Torero hab, aber ich hatte schon kein Mitgefühl mit dem Jäger und ich steh dazu.
Jeder muss die Konsequenzen für sein Tun tragen.
Also ich bin froh darüber, dass dieser Typ was abbekommen hat.
Mitleid?
Guter Scherz
Ich bin normalerweise nicht besonders schadenfroh, aber wenn ich sehe, wie so ein Tierquäler eins abbekommt, da fühlt man sich doch gleich ein wenig besser, meinetwegen nennt mich perversSo sehr ich Tierquälerei auch verachte, ich finde es trotzdem immer wieder ekelhaft wie man sich über schwere Verletzungen anderer freuen kann. Finde ich ähnlich pervers wie sich am Leid von Tieren zu ergötzen.![]()
Entspannt bin ich nur dann, wenn ich mich auch in nächster Zeit entspannen kann.
Ich hab kein Mitleid mit dem Mann.
Eine andere Sache wäre es wenn er den Stier sonstwo getroffen hätte und ihn dieser angegriffen hätte, so aber hatte der Torero die eindeutige Absicht den Stier zu ermorden im Rahmen dieses "Spektakels".
Lieber jedoch als dass Menschen bei den Corridas umkommen wäre mir eine zivilisatorische Bewegung zugunsten der Abschaffung solcher Bräuche, um es im für mich einzig gültigen Kontext darzulegen, dass es in einer gewaltfreien und gerechten Gesellschaft weder Schlachthäuser noch Stierkämpfe mehr geben würde.
@ Mladen: Da stimme ich dir voll zu!
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