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Hey,
Ich hab das Thema nirgendwo gefunden. Wenn es das schon gibt, mir bitte einfach Bescheid sagen und das hier löschen, okay?
Was meiner Meinung nach sehr kompliziert ist und wo ich absolut keinen Durchblick habe, ist bei Material für Möbel, Kleider usw.
Dass Leder tierisch ist, weiß ja jeder und es gibt ja auch Kunstleder und Baumwolle usw. Wobei sich bei mir jetzt Probleme auftun:
Ist Kunstleder nicht Plastik und somit bei der Herstellung umweltschädlich? Und woran erkennt man, dass Baumwolle auch Fairtrade ist? Das steht ja meistens nur im Aller-Welt-Laden auf den Produkten drauf.
Ähnliches Problem: Gartenmöbel: Holz oder Plastik?
Wie umweltschädlich ist Plastik eigentlich wirklich und mit welchen Holzprodukten trägt man zur Regenwaldabholzung o.ä. bei? Mir ist klar, dass man kein Teak oder Mahagoni kaufen sollte.
Aber jetzt mal ganz allgemein: Wenn man auf Fairtrade(inklusive ohne Kinderarbeit, natürlich), Tier(versuchs)freiheit und Umweltfreundlichkeit bei allen Produkten achten will, wie macht man das am besten? Kann mir jemand helfen?
Hallo,
ja, das ist ein sehr schwieriges, da undurchsichtiges Gebiet.
Ich kann dir aber ein Buch empfehlen, das interessant und informativ darüber berichtet.
Es heißt
DIE EINKAUFSREVULOTION- Konsumenten entdecken ihre Macht von Tanja Busse
Darin geht es um Fairtradeprodukte, Holz aus dem Regenwald, Kinderarbeit etc...
Wirklich zu empfehlen
Hallo Mandarine!
Das ist in der Tat ein schwieriges Thema.
Erstmal zu dem "einfachen Teil":
Erst letztens kam eine Reportage auf SWR (leider ist mir der Name entfallen) in dem es um genau dieses Problem geht.Ähnliches Problem: Gartenmöbel: Holz oder Plastik?
Gemerkt habe ich mir leider nur eine Zahl, nämlich das die Herstellung eines Plastikstuhls die 40fache Energiemenge eines Holzstuhls aus deutscher Produktion verschlingt.
Dem deutschen Wald geht es ganz gut, seine Fläche vergrößert sich und die Entnahme von Holz wird unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit getätigt.
Nachteilig an Holz ist die Tatsache, dass sich ein natürlicher Wald eben grundsätzlich von einem forstwirtschaftlichen Nutzwald unterscheidet - die Folge sind eine geringere Artenzahl sowie die zwingend notwenige Reduzierung von Forstschädlingen.
Plastik wird auf der Basis von Erdöl oder Erdgas hergestellt - zu berücksichtigen sind hier neben dem Energieverbrauch und der Umweltverschmutzung wärend der Herstellung vor allem die Entsorgungsproblematik.
Plastik verrottet nicht, und schon jetzt treiben auf den Ozeanen riesige Plastikmüllberge umher, die unzählige Arten gefährden.
Plastik ist zwar durchaus "veganer" als Holz (er werden dafür keine Tiere aktiv getötet) aber alles andere als umweltfreundlicher.
Die Frage der Bekleidung kann man eigentlich kaum beantworten.
Entscheidend sind Anbauort und Anbaumethode, wenn es z.B. um Baumwolle geht.
Die Baumwollplantagen am Aralsee haben zu einer Umweltkatastophe erheblichen Ausmaßes gezorgt - da ist der Kauf eines Pullis aus heimischer Schafswolle ein Akt der puren Tier- und Umweltliebe, wenn man als Alternative Baumwolle aus ungewissen Anbau betrachtet.
Hallo Mandarine,
eigentlich erkennst du das nur am Fairtrade-Siegel und das ist nicht nur in Welt-Läden zu finden:
>Beispiel<
(Auf Bio-Baumwolle zu achten ist natürlich auch wichtig.)
Wahrscheinlich mit fast allen wenn sie nicht FSC zertifiziert oder aus heimischen Wäldern sind. (Falls es allgemein um Urwälder geht.)
Von Greenpeace gibt es auch einen "Holzführer".
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