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Hallo!
Der Präsident des Umweltbundesamtes hat mal gesagt, man solle wege der Klimaproblemematik der Fleischindustrie wieder zum traditionellen Sonntagsbraten zurückkehren, also nicht Vegetarier werden sondern den Fleischkonsum auf einmal pro Woche beschränken. Ich finde diesen Vorschlag richtig gut, weil er einfach für den Ottonormalbürger viel einfach realisierbar ist als von radikal auf Fleisch zu verzichten.
Gegenerell finde ich die Forderung: "Esst weniger Fleisch" besser als irgendwelche radikalen Imperative, die mit erhobenen Zeigefinger und einem "Du du du, bist Schuld" daherkommen. Kein Mensch will sich doch gerne anhören müssen dass grade dieser schuld hat an Klimaverschlechterung, Umweltverschmutzung, Tierleid etc. Auch das Hinweisen auf die Belastung des Fleisches mit Medikamenten und Giften kommt daher wie die Mutter, die einem ständig mit dem Spruch auf den Keks geht, man solle sich gefälligst warm anziehen.
Um was es mir geht: Radikale Forderungen gepaart mit sich Aufspielen als Gesundheitspolizei bekommt Mensch einfach nicht. Mensch will sein Gesicht wahren, wenn er damit konfrontiert wird, sein Lebensstil war bisher scheisse und ungesund blockt mensch ganz natürlich ab und greift sehr warscheinlich noch mit irgendwelchen doofen Sprüchen an, da Angriff die beste Verteidigung ist.
Ich denke dass gerade dieser unnötig störrische Missionierungsdrang vieler Veggis bei den Menschen nicht bloss nicht gut ankommt sondern genau das Gegenteil von dem erreicht, was für Tiere gut wäre. Wenn mir als Omni jemand ins schlechte Gewissen reden würde, während ich grade einen leckeren BicMäc esse (Ja verdammt, BicMäcs SIND lecker! Auch wenn ich Vegetarier bin) würd ich demjenigen am liebsten in die Fresse hauen weil ich mich angegriffen fühle. Klar kaufe ich mir dann zur Provokation nochmal einen BigMäc.
Leider sind viele Veggis hoffnungslose Idealisten ohne Empathie und dem Drang sich als besseres hervor zu tun. Was soll der Unsinn bitte beim gemeinsamen Abendessen mit der Familie es bei Aufklärung nicht zu belassen sondern ausdrücklich zu erwähnen dass das Steak kein Steak ist sondern eine Stück Leiche? Ein Steak ist ein Steak, keine Leiche. Wer den Respekt vor dem Essen anderer verloren hat, hat den Respekt vor dem Menschen verloren der dieses isst. Und jemand der vor mir keinen Respekt hat, von dem lass ich mir auch nicht in mein Essverhalten einreden. Vll in meine Gestaltung der Küche, ob die cremfarbene Tapete nicht vll. besser gewesen wäre als Terracotta aber nicht in so einen intimen Bereich wie meinem Essen.
Aber ich will jetzt nicht sagen, dass jeglicher Versuch Mensch in die richtige tierleidfreiere Richtung zu lotsen scheisse ist. Nur die Umsetzung darf nicht mit Respektverlust und Herablassung des Menschen einhergehen. Das funktioniert einfach nicht, seinen wir doch mal pragmatisch!
Sinnvoller fände ich es, die Familie, Freunde, etc einfach zum Essen einzuladen, für sie zu kochen. Zeigne dass vegetarische oder vegane Kost genauso schmecken und gesund sein kann wie Fleischkost. Zeigen, dass man selber nicht unglücklich ist mit fleischloser Kost. Alternativen zeigen. Mensch soll von alleine auf die Erkenntnis stoßen, man könne auch 6 Tage vegetarisch leben ohne zu vehrungern und es schmeckt. Bei ganz schweren Fällen muss man entsprechend sanft einwirken. Ein Tag ohne Fleisch. Vll. dann irgendwann nur noch jeden zweiten Tag ohne Fleisch. Aber immer ohne den erhobenen Zeigefinger.
Denkt mal drüber nach![]()
Ist dieser Thread nicht auch ein bissel wie ein erhobener Zeigefinger? ;)
Selbst wenn nicht gibt es für mich persönlich nicht viel darüber nachzudenken, weil doch ohnehin jeder macht, worauf er Bock hat und es für mich selbstverständlich ist, dass die Wand, gegen die man drückt auch stärker zurück drückt. In dem Sinne: Macht doch alle was ihr wollt, aber wählt die Piraten-Partei, damit endlich die GEZ wegfällt
LG
Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.
Molière (1622-73)
Als Kompromiss für viele Fleischkonsumenten fände ich "weniger Fleisch essen" schon in Ordnung.
Es ist ein Anfang und auch das hilft schon ein bisschen.
Inwiefern man sich dann noch steigert, hängt vermutlich von den einzelnen Personen ab.
Ja, was sind wir alle herzlos :rolleyes:Zitat von PatrickHH
Beim Rest des Textes würd ich dir aber teilweise zustimmen.
Hi Patrick,
deine Ansichten gefallen mir! Mir gehen diese selbstgerechten Radikal-Veggis, die nur ihren Weg kennen und ewig schwarz oder weiß predigen, auch gehörig auf den Keks. Da fällt mir auf: Lang nichts Neues von "Schlunz" gehört.
Ich bin auch für den sanften Weg der Fleischreduktion - das hat in meinem Umfeld bisher ziemlich gut geklappt. Dein Gedanke zum Respektverlust finde ich sehr interessant. Das könnte tatsächlich eine Erklärung für die Ablehnung sein, auf die man als Vegetarier oft stößt. Diese kommt ja nicht nur von unsensiblen Dummköpfen, die eh alles ablehen, das ihnen nicht in den Kram paßt.
Ich bin (wie du) auch eher Pragmatiker - manchmal muß man auch von seinen Prinzipien abweichen um das eigentliche Ziel zu erreichen. Statt meinen Freunden Horrorgeschichten zu ihrem Steak auf dem Grill zu erzählen, bringe ich einfach reichlich fleischlose Alternativen mit - und ich bin diese bisher immer losgeworden! Jetzt beobachte ich mit einem inneren Grinsen, dass immermehr Gemüsespieße, Getreidebratlinge und Käsefladen ihren Weg auf den Grill finden.
Ach ja, in einem Punkt muß ich dir widersprechen: Ein BigMäc ist nicht lecker - oder zumindest liegt es nicht am Fleisch. Seit ich mir eine vegetarische Variante nachgebaut habe (Anleitung für die sensationelle Sauce gibts irgendwo im Netz) weiss ich, dass die Geschmacksexplosion nichts mit dem Fleisch zutun hat ;-)
quelle: www.wikipedia.deAls Empathie bezeichnet man die Fähigkeit eines Menschen, einen anderen Menschen von außen (ohne persönliche Grenzen zu überschreiten) möglichst ganzheitlich zu erfassen, dessen Gefühle zu verstehen, ohne sie jedoch notwendigerweise auch teilen zu müssen, und sich damit über dessen Verstehen und Handeln klar zu werden.
Ja, es wäre sogar herzlos jemanden sein Lieblingsgericht madig zu reden. Für viele Menschen bereitet Essen höchsten Genuss. Ich weiß nicht ob du sowas wie ein Leibgericht hast, aber wenn meines vor mir habe bin einfach nur glücklick. Und wenn mir dann einer reinredet könnt ich dem einfach nur aufs Maul hauen. Wenn du das nicht verstehst bist du in der Tat herzlos.
Wer 1x die Woche Fleisch isst, kann auch keinmal die Woche Fleisch essen.
Bei 1x die Woche wird es etwas so besonderes, dass es wahrscheinlich zu einer Art Verehrung kommen würde und niemand mehr ganz verzichten wollte.
insofern: vorschlag-fail
ps: ja ich kann das vberstehen, bin auch gekränkt, wenn jemand meine Veggie-Würstchen nicht mag.
http://www.youtube.com/watch?v=sAPYIEAd8Po
Empathie in allen Ehren - dazu noch Selbsterkenntnis und die Fähigkeit sich voneinander abzugrenzen um sein eigenes Leben und seinen privaten Genuss wahrnehmen und lieben zu können ohne dabei vom Beigeschmack der Welt anderer Menschen aufstoßen zu müssen.
Dann sollte es auch möglich sein Kritik abzuschalten und Dialog an. Eine Gemeinschaft ist nicht an ihren Extremisten zu messen sondern am Durchschnitt. Oder wie Oscar Wilde soi schön meinte: Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche Ihren Wert. Der Vegetarismus und auch der Veganismus dauern durch den durchschnittlichen Menschen fort, der ohne viel Federlesen seine Lebensart kultiviert und eben nicht steineschmeißend argumentiert und für Streitgespräche nahezu nutzlos ist. Ich werte diesen Thread von Dir PartickHH auch als Offensive und als eine Randerscheinung die nicht den Kontakt mit den meisten einfachen Praktikern widerspiegelt, sondern aus Erfahrungen mit eher auch offensiven Menschen resultiert.
Ist doch auch okay, wäre ja sonst elendig langweilig hier im Forum und wir würden nur noch Wortspiele veranstalten oder Zählthreads rauf und runterjodeln, wenn es nicht straussenartige Hahnenkämpfer der konservativen Rebellenbewegung und ihre Gegenspieler geben würde.
In diesem Sinne:
Danke an Euch, denn ohne Euch würde ich sicher hauptsächlich Rezepte posten
LG
Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.
Molière (1622-73)
http://youtube.com/watch?v=vMLJi9efcFs
http://youtube.com/watch?v=Ud1cyJE5EPc
http://youtube.com/watch?v=FOGG_osOoVg
Während der Vorschlag nach reiner Reduktion, nicht nach Verzicht als Herausforderung verstanden werden kann ist ein Verzicht schon ein Angriff.
Ich wüsste nicht was an einer Verehrung eines einmaligen Fleischkonsums in der Woche so verkehrt ist?! Du lebst scheinbar nur umgeben von Veggis und hast vergessen dass der der grobe Durchschnitt JEDEN TAG Fleisch isst. Von mir aus können Omnis dem Fleisch einen Altar bauen und Schachthöfe vergolden, wenn aber der Konsum nur endlich spürbar geringer ausfällt als jetzt. Wenn jedes Leben zählt sind mir 1 tausend Tonnen Fleischproduktion pro Jahr lieber als 6.758 tausend Tonnen. Zumal wie du schon richtig erkannt, wer einmal die Woche Fleisch isst kann auch den Absprung komplett schaffen.
Das glaube ich nicht. Auf Kaviar und andere Delikatessen verzichten schließlich auch genug Omnis, obwohl genug Geld für sporadischen Genuss vorhanden wäre."und niemand mehr ganz verzichten wollen"
wenn's hier ne hall of fame gäbe würde der erste post da definitiv reingehören =D
bezüglich radikal-veggies, das hier isn richtig gutes beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=nkYdx7n4nF8
Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.
Molière (1622-73)
quote:
srsly if you're a meat eater and anything bad happens to you wether you get a burn or you arm cut off im not gonna feel sorry for you
und den findest du gut?
wtf?!
Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.
Molière (1622-73)
mir wird beim dem einfach nur schlecht
das is übrigens nur bei 4 sternen weils n mirror is. kannst dir ja ma die "harmlosere" murder eater version und deren bewertung angucken:
http://www.youtube.com/watch?v=0Uqvv7cRx-M
edit
"nur" im sinne von, warum nich weniger
So, so, weniger Leichen zu essen ist besser fürs Klima. Noch besser fürs Klima wäre es wenn man statt Rinder, Hühner und Schweine Menschen essen würde.:confused:
Mach' doch mal den Anfang. Du hast doch bestimmt einen Nachbarn, der Kadaver frisst, ein Klimasünder ist und den du auch sonst noch nie leiden konntest.
Ach nee, du bist ja Veganer. Da kannst du keine Leichen essen. Oder machst du für den Konsum von Menschen eine Ausnahme, weil das im Sinne der Klimarettung unvermeidbar ist?![]()
Was ist daran verkehrt im Zuge des Klimwandels diesen als Argument gegen Fleischkonsum anzuführen? Realistisch betrachtet sind doch die wenigsten Menschen empathisch genug allein aus Tierleidvermeidung auf jenes als Nahrung zu verzichten. Entweder kann man dann sich darüber aufregen und heulen oder pragmatisch genug sein und auf andere Weise Menschen von Vegetarismus und besser noch Veganismus zu überzeugen. Ich glaube dem Rind interessiert es herzlich wenig ob es nicht mehr gezüchtet wird weil es zu viel pupst oder weil einige wenige Mitleid empfinden.
Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.
Molière (1622-73)
ich zähl mich zu diesen....klimawandel und so kram sind dinge die mir nicht wirklich nahe gehen....Zitat von PatrickHH
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