Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Beides hängt unmittelbar zusammen!Es geht dir also nur um Anatomie, also Verdauungstrakt etc., und nicht darum, ob ein Hund mit dem Essen, das er bekommt, gesund und fit ist?
Solltest du wissen, wenn du dich doch zu eingehend mit dem Thema beschäftigt hast.
Ok, du fragst allen Ernstes, warum Studien wichtig sind?Warum ist dir eine solche Studie so wichtig?
Hier wurde mehrfach dargelegt, dass vegane Ernährung von Fleischfressern eine ernstzunehmende Alternative ist.
Abgesehen von irgendwelchen subjektiven Erfahrungsberichten gibts aber leider keinen Beweis...
Tja, toll :rolleyes:
Schade, hätte mich wahnsinnig interessiert.Wieso du das nicht verstehst, würde ich auch gerne wissen, dass du es nicht verstehst, ist wunderbar an deinen Ausführungen in deinem Punkt 2 zu erkennen. Diese sind wirklich so unsinnig, dass ich darauf jetzt nicht nochmal eingehe
Zum besseren Leseverständnis hätte ich vielleicht schreiben sollen: "Wieso meint ihr, ich würde eure Beweggründe nicht verstehen? Nur, weil ich sie nicht teile?"
Nö, hab dich nicht falsch verstanden.Das hast du wohl ein bisschen falsch verstanden. Ich will mich nicht mit dir über deine Hobbies unterhalten, die mit Artgerechtigkeit nicht viel zutun haben, ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass du es mit selbiger anscheinend nicht immer ganz so eng siehst.
Wäre sicher trotzdem lustig :cool:
Vielleicht gibts hier noch ein paar User, die nicht so pauschal auf "vegan, vegan, alles vegan" fixiert sind, da würde eine Unterhaltung sicher ergiebiger werden ;)Von meiner Seite aus ist zu diesem Thema hier alles gesagt und die Diskussion daher von meiner Seite aus auch beendet.
Edit:
@Michael
Artgerecht ist es nicht, aber in unserer Gesellschaft sind Kastrationen oft leider unabdingbar.
In Deutschland wäre das teilweise schon möglich (setzt immer den Tierverstand der Halter voraus), aber wenn man an die Straßenhunde in anderen Gebieten denkt...
Du solltest wissen, dass ein Hund gesund und fit und rundum zufrieden sein kann, wenn er vegan ernährt wird. Hast dich doch so eingehend mit dem Thema beschäftigt? ;)Zitat von SneakyPie
Ich habe nicht gefragt, warum Studien wichtig sind, sondern weshalb ich nach einer Studie verlangen sollte, wenn meine Hündin gesund und munter ist und das durch regelmäßige Tierarztuntersuchungen belegt wird.Zitat von SneakyPie
Die Diskussion ist allein deshalb nicht ergiebig, weil du von deinem Schubladendenken niemals wegkommen wirst, ebensowenig wie von deiner Doppelmoral. ;) Also noch viel Spaß damit.Zitat von SneakyPie
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Tja, du hast echt überhaupt nicht verstanden, worum es geht, oder?
Studien sind wichtig, um über die subjektive Wahrnehmung hinaus, einen Beleg für die Wirksamkeit oder Verträglichkeit einer (bis dahin nur) Theorie zu haben.
Das scheinst du aber nicht zu begreifen.
Schade...
Weiterhin leugnest du jeden Zusammenhang zwischen Anatomie und Ernährung.
Beides spielt Hand in Hand, wie man das nicht anerkennen kann, ist mir unbegreiflich :confused:
Allein deswegen, redest du hier permanent am Thema vorbei.
"Meine Hündin blabla" ist leider keine allgemeingültige Aussage...
Also auch von meiner Seite: :p:cool:
Jaja, selber nichtmal im Ansatz irgendwas verstehen, aber genau das mal schön anderen vorwerfen. Nicht nur ich, sondern auch andere Leute hier in diesem Thread haben versucht, dir irgendwas verständlich zu machen. Hat aber alles nichts gebracht. Das spricht für sich... :p Und daran wirst du leider nichts ändern können, auch nicht wenn du mir noch so oft vorwirfst, am Thema vorbei zu reden.
Geändert von Rosanna (10.06.2009 um 10:34 Uhr)
Ok, jetzt aber mein letzter Post zu diesem Thema.
Wie ich jetzt schon mehrfach betont habe, verstehe ich die Beweggründe der veganen Ernährung für Hund und Katze sehr gut.
Natürlich wünscht man sich, das kein Tier, ob nun Haus- oder Nutztier, sein Leben lang leiden und schließlich sterben muss - und das im Fall des Nutztieres nur für die Bequemlichkeit des Menschen.
Das will ich genauso wenig hinnehmen wie du, aus dem Grund habe ich mich entschlossen, vegan zu leben.
Ich mache für mich auch keinen Unterschied zwischen verschiedenen Tierarten, mag das kleine Hündchen, und eben auch das gackernde Huhn.
Allerdings gestehe ich dem kleinen Hündchen zu, dass es das gackernde Huhn gerne fressen will.
Das ist für mich im Sinne der artgerechten Ernährung (die ich jetzt wirklich genug erläutert habe) einfach unvermeidbar! :cool:
Dennoch verstehe ich, dass einige Veganer es dem Haustier nicht zugestehen, seine natürliche Ernährung auszuleben, weil sie wirklich alle Tiere der Welt schützen wollen.
Bitte gerne, ist ja nicht meins. Aber das diese Leute dann rumlaufen und behaupten, die vegane Ernährung wäre total super für den Großteil aller Hunde und Katzen geeignet - das ist falsch! (siehe Vorwurf der nicht vorhandenen Studie und Anatomie des Haustieres)
Na ja, das wars von mir...
Will der Hund das Huhn fressen oder will er einfach überhaupt etwas fressen und dazu nimmt er eben das Huhn, weil er es schon immer so gemacht hat?
Davon abgesehen ist vielleicht Huhn nicht das Ideale für den Hund. Zumindest, wenn du nicht ganz artgerecht vorher alle Knochen entfernst.
Ja, du hast uns oft genug erläutert, dass es dir gar nicht darum geht, ob der Hund damit gesund ist, sondern einfach eine fixe Idee ist, er müsse das essen, was er in freier Wildbahn essen würde. Oder auch nicht.
Das fehlen von Studien beweist genau gar nichts. Außer, dass Studien fehlen.
Ich habe eine Gegenfrage: Kannst du einen Fall nennen, in dem ein Hund ausgewogen, gegebenenfalls mit Supplementen vegan ernährt wurde und aufgrund dessen krank wurde?
Hättest du auch schon vor den letzten 5 deiner Beiträge schreiben können.
Ok, fassen wir also noch mal zusammen: SneakyPie kommt hierher und wirft mal eben in die Runde, dass sie es ganz furchtbar findet, wenn Veganer ihre Hunde quälen, weil sie diese vegan ernähren. Inwiefern genau ein Hund gequält wird, der gesund und fit ist und dem es an nichts fehlt, will oder kann sie nicht erklären. Auch wenn es ihr nicht passt, gibt es Erfahrungsberichte von Leuten, die wahrscheinlich schon mehr Erfahrung mit Hunden haben als wir hier alle zusammen, und die ihre (Pflege)hunde vegan ernähren, weil es ihnen aufgrund gesundheitlicher Probleme (nein, keine Allergien gegen Fleisch o.ä., sondern eben Hautkrankheiten, verschiedenste Entzündungen, Gelenkbeschwerden usw.) empfohlen wurde. Und sie berichten, dass es den Hunden dadurch besser geht und dass die Krankheiten sich enorm bessern oder sogar ganz verschwinden. Daraus, dass ich diese Erfahrungsberichte erwähne, schlussfolgert SneakyPie, dass ich der Meinung bin, dass die vegane Ernährung für den Großteil aller Hunde super ist. Nur leider ist das eine falsche Schlussfolgerung, und was sie anscheinend überlesen hat ist, dass ich geschrieben habe, dass man auf jeden Hund individuell eingehen muss. Das beinhaltet auch, dass diejenigen Hunde, die eine vegane Ernährung aus welchen Gründen auch immer nicht vertragen, auf jeden Fall mit Fleisch gefüttert werden müssen. Da der Großteil der vegan ernährten Hunde aber keinerlei Beeinträchtigungen durch eine vegane Ernährung erfährt, ist es kein Problem, sie fleischlos zu füttern. Ach, doch, ich vergaß: Da ist ja noch die Artgerechtigkeit! Es ist schließlich egal, ob ein Hund gesund und rundum zufrieden ist: Er muss das Essen bekommen, was er in freier Wildbahn auch essen würde. Dass dafür andere Tiere leiden und ganz und gar nicht artgerecht behandelt werden, und dass man das ohne irgendeine Beeinträchtigung des eigenen Hundes vermeiden könnte, ist egal. Hauptsache, das Prinzip „artgerecht“ wird eingehalten. Da ist es aber auch schon vorbei mit der Artgerechtigkeit, denn wenn es um das eigene Vergnügen geht, nimmt man das nicht so eng.Und dann frage ich mich noch, warum ausgerechnet solche Leute als Tierquäler bezeichnet werden, die sich eingehend mit der Ernährung ihrer Hunde beschäftigt haben, dafür sorgen, dass sie genug Bewegung bekommen und regelmäßig zum Tierarzt gehen. Warum wird nicht mal auf die geschaut, die eine Dose Chappi öffnen, ihrem Hund das vor die Nase setzen und sich nie auch nur einmal über die Gesundheit ihres Hundes Gedanken machen, die vielleicht am Tag ein oder zweimal mit ihm um die vier Ecken gehen, ihn stundenlang alleine lassen und nur alle Jubeljahre mal zum Tierarzt gehen. Wenn SneakyPie so viel an Artgerechtigkeit liegt, kann sie sich doch dafür einsetzen, dass sich da was ändert. Oder daran, dass Züchter süße Hundebabys „produzieren“, diese viel zu früh von der Mutter trennen und dann an irgendjemanden verkaufen, der dann vielleicht keine Zeit hat, den Hund vernachlässigt, ihm einmal am Tag Chappi vor die Nase stellt und nach ein paar Monaten ins Tierheim bringt. Oder daran, dass immer noch Hunde für Tierversuchszwecke missbraucht werden. Stattdessen wird nur im Vegetarierforum rumgestänkert, was für böse Tierquäler Veganer sind, die ihre Hunde vegan ernähren, und auch sonst werden Tiere ja eigentlich generell für nutzbar gehalten und beim eigenen Vergnügen ist es dann auch schon wieder ganz schnell vorbei mit der Artgerechtigkeit. Naja, immerhin kann man sich dann damit schmücken, dass man von anderen für einen gaaanz toleranten, und nicht so bekloppten radikalen Veganer gehalten wird, und kann auf diesen Spinnern rumhacken, die ihre eigenen Tiere quälen, indem sie ihnen die eigene Ethik aufzwingen - na super...Dann werden Studien verlangt, die belegen, dass eine vegane Hundeernährung über Generationen einen vollwertigen Ersatz darstellt. Andererseits kann SneakyPie aber keinen einzigen Fall nennen, der belegt, dass vegan ernährte Hunde krank werden oder gar sterben. Es gibt, im Gegenteil, nur Fälle, die zeigen, dass es den betreffenden Hunden sehr gut geht (s.o.). Und letztendlich geht es nun mal immer um den eigenen Hund. Wenn es diesem auch gut geht und er rundum gesund ist und das durch regelmäßige tierärztliche Untersuchungen belegt wird, reicht SneakyPie das aber nicht – es muss eine Studie her. Ich frage mich, ob man sich da bei der eigenen Ernährung oder auch bei der der eigenen Kinder auch solche Gedanken macht. Jemand, der rundum gesund ist und vor Energie sprudelt und super Blutwerte hat, würde wohl kaum auf die Idee kommen, dass er sich auf keinen Fall weiter so ernähren darf, wie er es tut, ohne nicht vorher Studien herangezogen zu haben, die belegen, dass das, was er zu sich nimmt, zu 100 % „artgerecht“ ist und durch wissenschaftliche Studien und über viele Jahre hinweg als gesund bestätigt wurde.
Es ist völlig egal, mit welchem Wort das ersetzt wird.
Edit: Und übrigens, noch zur Ergänzung: Ich habe ja nie behauptet, dass barfen für einen Hund nicht gut ist o.ä. Es mag für einige Hunde absolut das richtige sein, und meinetwegen soll jeder, der das möchte, seinen Hund so ernähren. Es geht aber nunmal auch anders, und zwar ohne, dass der Hund "gequält" wird.
Geändert von Rosanna (10.06.2009 um 16:53 Uhr)
@rosanna: ganz schön langer text für eine diskussion, die für dich schon vor ein paar beiträgen beendet war..
sneakys einstellung versteh ich immer noch nicht.. die anatomie, also der verdauungstrakt des hundes, ist doch nur da, um die nährstoffe aufzunehmen. wenn er das auch bei veganer ernährung schafft - ziel erreicht. da ist es doch egal, was er noch so alles verdauen könnte. kann sein, dass die pflanzennahrung vorher noch aufgeschlüsselt werden muss, da kennen sich andere besser aus als ich.. fakt ist, dass es zumindest bei einigen hunden gut klappt, und da ist das wort tierquälerei schonmal absolut unangebracht.
und was der hund "will", kann man eben nicht so leicht sagen. wenn er das vegane essen frisst, dann "will" er es auch.
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Ja das stimmt wohl. ;) Sieh es als abschließende Zusammenfassung an.Zitat von SneakyPie
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Find ich auch...Zitat von Geisterfahrer
@rosanna: ganz schön langer text für eine diskussion, die für dich schon vor ein paar beiträgen beendet war..
Wenn der Text etwas augenfreundlicher strukturiert wäre, würde ich ihn vielleicht sogar lesen :cool:
@Geisterfahrer
Es geht mir nicht um Nährstoffe, die kann man ihn jedes Essen/ Fressen reinpanschen.
(Oder auch als Tablette schlucken, zB B12 beim Menschen).
Es ist vielmehr die Verpackung der Nährstoffe, die nicht stimmt.
Der Hund und vor allem die Katze sind nicht dafür geschaffen, große Mengen an Getreide, Soja, Gemüse oder ähnlichem zu verdauen. Von irgendwas müssen die Tiere bei veganer Nahrung ja aber auch satt werden, Nährstoffe alleine füllen den Magen nicht.
Für einen Hund ist es hin und wieder kein Problem, veganes zu fressen, aber als Hauptnahrungsmittel ist es nicht geeignet.
das versteh ich nicht.. nährstoffe reinpanschen? nährstoffe sind das wichtigste am essen, und zwar nicht nur ihr vorhandensein sondern auch die fähigkeit des tieres, diese aus der nahrung aufzunehmen. "satt" wird man von der menge des gegessenen, durch die füllung des magens. warum meinst du, dass veganes essen den hund nicht satt macht? es ist substanz, klar füllt es den magen?! es sind ja keine isolierten nährstoffe, sondern auch ballaststoffe.
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Ich weiß nicht, was so unverständlich ist :confused:
Als Beispiel:
Ein veganes Futter auf Getreide-, Soja- oder Gemüsebasis ist ungeeignet, da der Körper von Hunden und Katzen nicht auf eine so große Menge dieser Stoffe ausgelegt ist.
Ihr Verdauungstrakt ist für Fleisch als Hauptnahrung geschaffen und kann dieses leicht zerlegen, die gleiche "Sattmachermenge" aus Getreide o.ä., kann das Tier um einiges schlechter verdauen.
Die Nährstoffe wandern davon unabhängig durch den Körper.
deshalb sagte ich ja, dass die pflanzliche nahrung u.u. vorher aufgeschlüsselt werden muss, wenn der hund sie sonst nicht verdauen kann. darüber weiß ich aber nichts genaueres.
die nährstoffe wandern nicht einfach durch den körper, sie werden ja aufgenommen. das erkennt man daran, dass der hund gesund ist, was ja in diesem fall sichtbar ist und auch vom tierarzt bestätigt wird. er würde sicher nicht so gesund aussehen, wenn er sein essen nicht verdauen könnte und dadurch bestimmte nährstoffe nicht aufnehmen könnte? zumindest in den angesprochenen fällen kann er es also.
wenn er das kann, ist es wie gesagt egal, wofür der verdauungstrakt "eigentlich geschaffen" ist, solange er mit dem anderen essen auch funktioniert.
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Ja, genau so ist es auch. In den Fertigfuttersorten ist alles aufgeschlüsselt und kann daher ideal verdaut werden. Für Selbstgekochtes gibt es eine Enzymmischung, die man zum Futter dazu tun kann, sodass auch alles ideal verdaut werden kann und alle Nährstoffe noch besser aufgenommen werden können.Zitat von geisterfahrer
Supi, setzten wir also jeder einzelnen Mahlzeit Enzyme zu, damit das Tier ungeeignetes Futter verdauen kann :mad:
Aber warum nicht gleich Futter geben, was von Natur aus vollkommen auf das Verdauungssystem gemünzt ist?
Nein, das ist ja voller Doppelmoral :rolleyes:
Akzeptiert doch den Hund oder die Katze einfach so, wie sie geboren wurde...
DAS ist Tierrecht in der Praxis...
Akzeptier du doch einfach mal, dass man seinen Hund nunmal vegan ernähren kann und es ihm dabei supergut geht. Es ist nunmal so, auch wenn dir das vielleicht nicht passt.
Also, ich akzeptiere, dass du deinem Hund Fleisch fütterst, also akzeptiere du auch, dass ich meinem Hund keines füttere. Beiden geht es gut, und das ist die Hauptsache.
(Edit: Die Enzyme sorgen übrigens lediglich dafür, dass die Nahrung noch besser verdaut werden kann. Mein Tierarzt hat mir mal so eine Enzympaste gegeben. Er weiß nicht, wie ich meine Hündin ernähre, aber es ist wohl generell gut für Hunde, wenn sie solche Enzyme bekommen.)
die bedenken dabei kann ich verstehen, die sind rein ethischer natur. ist ja ok, wenn man das selbst nicht möchte, aber für den hund (in den angesprochenen fällen) ist diese ernährung unbedenklich und daher sollte man die leute, die ihre hunde so ernähren, nicht als tierquäler bezeichnen. dem hund ist es egal, ob er seine eigenen enzyme zur verdauung benutzt oder zusätzliche bekommt und "nicht so akzeptiert wird wie er geboren wurde".
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Leute, wir drehen uns hier im Kreis! Und das Lesen dieses Threads
wird immer mühseliger.
Rosanna, Du hast ja mittlerweile selbst gemerkt, dass es keinen Sinn
mehr macht mit dem Weiterschreiben. Du hast Dich wacker geschlagen,
aber SneakyPie würde wohl auch noch in einem Jahr nicht von ihrem
Lieblingsbegriff ablassen können: Anatomie! Anatomie! Es hat doch
doch alles mit der Anatomie zu tun!
Hätte sich jemand, der hier im Forum die rein pflanzliche Hundeernährung
in Grund und Boden stampfen möchte, nicht wenigstens ein bisschen
besser vorbereiten können? Auf eine Antwort auf die Frage, weshalb eine
vegane Nahrung den Nährstoffbedarf eines Hundes nicht befriedigen
kann, warten wir ja immer noch.
Ich hatte mir für diesen Thread eigentlich noch ein paar weitere Gedanken
gemacht, nämlich darüber, was SneakyPie wohl dazu bewogen haben mag,
auf der 20. Seite dieses Thread in einer Art und Weise einzusteigen, die
an Plattheit eigentlich nicht mehr zu überbieten ist. Aufgrund meiner
heutigen Verwarnung werde ich diese aber nicht veröffentlichen. Vorerst!
Sorry Leute, aber ich versteh es nicht!
Achja ... mal hier reinplatze (war ja lange nicht da ;))
Spätestens, wenn der eigene Hund aufgrund von falscher und minderwertiger Ernährung schwer erkrankt, die Nieren streiken, das Immunsystem und der Verdauungstrakt ... man innerhalb von 3 Monaten über 1000 Euro beim Tierarzt lässt und gezwungen wird sich mit gesunder und artgerechter Ernährung eines Hundes zu beschäftigen ... wird man gewaltige Überraschungen erleben und sich fragen, wie man so blind sein konnte über Tierrechte zu reden und das Recht seiner eigenen Tiere, welche in der eigenen Verantwortung stehen, zu übersehen.
Wenn man im Laufe seiner Recherchen dann erfährt, wie vielen anderen Tieren es ebenfalls so geht ... bekommt man Alpträume.
Sicher kann man einen Hund vegan ernähren. Hunde haben sich angepasst und können durchaus mit pflanzlicher Nahrung umgehen.
Sicher können auch wir Menschen Milch trinken. Menschen haben sich angepasst und können artfremde Muttermilch verdauen.
So und welche Argumente gerade die letzten Aussage widerlegen, wissen wir alle. Und genau damit widerleget man auch Aussage Nr. eins.
Der Organismus ist nur bedingt angepasst, er reagiert. Jedes Individuum reagiert anders. Einige Extrem, eine gar nicht und andere schleichend.
Unnatürlich ist es jedoch in beiden Fällen.
Wir protestieren gegen Milchkonsum und begründen unseren Protest mit Tierrecht und anatomischen, sowie evolutionären Fakten.
Die selben jedoch gelten dann nicht für Hunde und Katzen?
Getreide, synthetische Vitamine und Mineralien, Soja, sowie pflanzliche Nebenprodukte sind in der Hundeernährung Allergieauslöser Nr. eins.
Ich stehe in der Pflicht, ein mir schutzbefohlenes Tier gesund zu halten! Dazu zählt, daß ich sämtliche Risiken, die seine Gesundheit gefährden, minimiere.
Das mir schutzbefohlene Tier hat oberste Priorität, für dieses Tier trage ich die direkte Verantwortung und nicht für eine anonyme Kuh.
Ist mir die Kuh genauso wichtig, dann habe ich mir keinen Caniden zu halten, sondern ein Meerschweinchen.
So und wenn es einem kranken Hund mit veganer Ernährung besser geht, dann ist auch das auf minderwertige Ernährung im Vorfeld zurückzuführen.
Oftmals liegen hier ebenfalls allergiebedingte Veränderungen vor, die den Organismus dazu bringen tierische Eiweiße nicht mehr aufzuschlüsseln.
Aber dies ist krankhaft ... genau wie die Fructoseintolleranz beim Menschen krankhaft ist und auf falsche Ernährung, bzw Lactose zurückzuführen ist.
So, jetzt geh ich wieder *pfeif*
Achja, und wo mir echt der Hals schwillt:
"Von Tierärzten entwickelt ... Studien von Universitäten"
Genau diese Kasper sind es auch, die Hundehaltern Pedigree und Royal Canin empfehlen mit Zusätzen die unter das Arzneimittelgesetz fallen. Minderwertige Inhaltsstoffe, vollgepumpt mit chemischen Ausgleichern.
Fröhliches Fressen ihr armen Hundis ...
Geändert von sbiene802 (11.06.2009 um 09:30 Uhr)
@sbiene802
Ein schöner Text!
Den Vergleich mit dem Milchkonsum beim Menschen finde ich sehr passend!
@Wilhelm
Hab ich schon längst was zu geschrieben, mehrmals sogar.Auf eine Antwort auf die Frage, weshalb eine
vegane Nahrung den Nährstoffbedarf eines Hundes nicht befriedigen
kann, warten wir ja immer noch.
Geh doch einfach noch mal lesen...
@Chd
Ja doch, ich habs verstanden :rolleyes:
Ist mir aber leider egal, weil für mich mein Haustier an erster Stelle steht.
Wer das nicht von sich behaupten kann, der sollte keines aufnehmen!
@Geisterfahrer
Spätfolgen sind nicht ausgeschlossen, also passt das "unbedenklich" leider nicht wirklich.aber für den hund (in den angesprochenen fällen) ist diese ernährung unbedenklich
Die Einschränkung mit "den angesprochenen Fällen" wurde schon öfters gemacht, trotzdem wird anderen Tierhaltern aber nahegelegt, "es doch zu versuchen".
@Rosanna
Warum hast du vom Tierarzt die Enzympaste bekommen?
Einfach nur so?
Zum Nachdenken: Welche Freigängerkatze bekommt denn zu ihrer selbst erlegten Maus noch Enzyme gereicht?
Ach ja, wie kommt ihr darauf, ich hätte einen Hund? :confused:
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