Menschenmörder = Tiermörder
Menschenmörder ist nicht = Tiermörder
Ja, Vegetarier sind Mörder!
Ja, Omnivoren sind Mörder!
Ja, beides sind Mörder!
Nein, Mord gibt es nur beim Menschen, wobei ich Tierleid niemals gutheißen werde!
Nein, Mord gibt es nur beim Menschen, aber Tierleid interessiert mich nicht wirklich!
Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Das soll keine Grundsatzdiskussion werden welches Leid man Tieren zumuten darf/kann und wer nun der bessere Mensch ist, der Veganer oder der Vegetarier oder der Omnivore. Es geht auch nicht um die kleinen Krabbeltiere, die man beim Waldspaziergang tötet oder um die Insekten und Mäuse, die ihr Leben beim Bewirtschaften eines Ackers lassen müssen.
Mir geht es jetzt ganz gezielt um das große und hier so häufig benutzte Wort "Mord".
Sind Omnivoren und Vegetarier in euren Augen Mörder oder doch "nur" Auftragsmörder?
Ist der Menschenmörder gleich zu setzen mit dem Tiermörder? Und wenn ihr das so seht, wie könnt ihr den Kontakt zu Mördern in eurem normalen Leben aushalten?
Umfrage folgt auf dem Fuße.
Ach ja, die Umfrage ist NICHT öffentlich und Mehrfachauswahl ist möglich.
Hm, irgendiwie kann ich mich gerade mit keiner der Auswahlmöglichkeiten so richtig identifizieren. Also ich finde schon, dass man auch bei Tieren von "Mord" sprechen kann, egal, ob es nun mein Hund ist, der von jemandem ermordet wird, oder ein Schwein/Rind/Huhn/anderes Nutztier, das vom Schlächter ermordet wird. Die Fleischindustrie ist für mich eine große Mordindustrie.
Dennoch sollte es klar sein, dass ich meine Mutter, die Vegetarierin ist, oder meinen Opa, der ab und zu Fleisch isst, nicht mit Mördern gleichsetzen kann. Das liegt einfach daran, dass vielen Menschen so wenig bewusst ist, dass ihr Essen von empfindungsfähigen Lebewesen kommt, die dafür sterben oder leiden mussten. Viele Menschen können selbst wenn ihnen das bewusst ist, diese Tatsache sehr gut verdrängen, sodass sie den Zusammenhang völlig ausblenden.
So ähnlich geht es mir auch. Ein Schwein zu töten ist auch für mich Mord, aber meine omnivore Oma ist keine Mörderin.
Wobei deine Mutter schon sehr genau weiß, wie sehr Tiere leiden müssen, gerade von deinen Erzählungen, dennoch konsumiert sie Milch, genau so mein Mann.
Also, doch Mörderin und Mörder?
Auftragsmörder ist, wer im Auftrag eines andern jemanden ermordet (also z.B. ein Metzger im Auftrag eines Unveganers). Dieser Auftraggeber ist dann natürlich ebenfalls ein Mörder (denn Täter ist nicht nur, wer die Tat begeht, sondern auch, wer einen Auftrag dazu erteilt - also die Unveganer - wie Du wissen könntest, wenn Du Dich auf der "bösen" Seite informiert hättest: http://vegetarier-sind-moerder%2ede/taeter
Das ist natürlich wieder der typische Unfug. Mal davon ab, daß es Deiner Speziesistenansicht nach keine "Tiermörder" geben kann, weil Du ja (laut Abstimmung) glaubst, es gäbe Mord nur bei Menschen - zu Gleichsetzung siehe "Äpfel und Birnen: Vergleich, Analogie, Gleichsetzung" .Ist der Menschenmörder gleich zu setzen mit dem Tiermörder?
Selbstverständlich sind, da Menschen keine Pflanzen, Pilze etc. sind, sondern Tiere, alle Menschenmörder automatisch Tiermörder. Dagegen ist nicht jeder Tiermörder ein menschenmörder, sondern kann auch ein Hunde-, Hühner-, Schweinemörder sein. So wie nicht jeder Tiermörder ein Rindermörder sein muß.
Übrigens: komischerweise ist die Presse voll von "Tiermördern", die auch so - oder spezifisch Hühnermörder, Katzenmörder usw. - genannt werden. Auch das könntest Du wissen, wenn Du Dich auf der o.g. Seite informiert hättest - woe Dutzende von Beispielen aufgeführt werden. Nur werden natürlich nicht die normalen alltäglichen Tiermörder so bezeichnet.
Edit: Da hat doch glatt jemand "Omnivoren sind Mörder", aber nicht "Vegetarier sind Mörder" abgestimmt. Grotesk - "Mörder" ist also nur, wer die Leichen seiner Opfer auffrißt? Denn das ist ja wohl der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen.
Mh, die Antworten sind komisch.
[ ] Menschenmörder = Tiermörder
Dieser Vergleich würde wohl immer "true" ergeben.
Probier's mal mit:
[ ] Umbringen von Tieren kann als "Mord" bezeichnet werden.
[ ] Umbringen von Tieren kann nicht als "Mord" bezeichnet werden.
Ich selbst halte es mit Kurt Tucholskys Soldaten sind Mörder, auch wenn ich das im RL niemandem so sage.
Du kannst noch hundertmal deine Seiten im Forum verlinken, dennoch habe ich meine eigene Meinung und hinterfrage Sätze wie "Vegetarier sind Mörder" und glaube und übernehme nicht alles, was man mir vorsetzt.
Du darfst mich gern Speziesist nennen, damit habe ich kein Problem und das ist für mich auch kein Schimpfwort. ;)
Ja, ich bin Speziesist, denn ich würde meinen behinderten Nachbarn aus einem brennenden Haus retten, bevor ich mir seinen Hund schnappen würde. Und ich würde auch meinem verdurstenden Kind zuerst Wasser geben, bevor meine verdurstenden Katzen einen Schluck Wasser bekommen.
Nein, denn genau da hake ich und das ist mein Problem. Das Schlachten eines Schweines/einer Kuh/eines Schafes ist für mich Mord, das steht ganz klar fest und da gibts für mich nichts dran zu rütteln.
Aber, ich würde meine omnivore Oma niemals als Möderin sehen oder meinen vegetarischen (edit: verschrieben!) Mann als Mörder einstufen.
Wenn ich das tun würde, dann könnte ich zu ihnen keinerlei emotionale Bindung mehr halten, denn mit Mördern will ich nichts zu tun haben.
Ich finde nämlich, dieses Thema ist nicht so einfach abzuhandeln, wie man es gerne hätte, für mich ist es jedenfalls nicht so einfach.
Ich komm vom Beziehungsthread dann auch mal hierher...
Ich finde es nicht so einfach zu sagen, dass Omnivore oder Vegetarier Mörder bzw. Auftragsmörder sind.
Tiermord ist Mord in meinen Augen. Jeder der ein Tier tötet ist ein Mörder.
Aber ist auch jemand, der irgendwo ein Schnitzel kauft ein Mörder? Wenn er das Schwein nicht selbst umgebracht hat, dann ist er kein Mörder.
Ist jemand der irgendwo ein Schnitzel kauft Auftragsmörder? Da wirds schwierig, wie ich finde. Bei einem "klassischen" Auftragsmord ist es so, dass der Auftragsgeber den Mörder damit beauftragt jemand bestimmtes zu töten. Daraufhin wird dann dieser Mord ausgeführt. Aber wie schaut es nun mit unserem Schnitzelkäufer aus? In den meisten Fällen geht er ja nicht direkt zum Metzger hin und sagt, schlacht mir ein Schwein. Es ist ja so, dass das Schwein schon tot ist, wenn sich der Schnitzelkäufer für den Schnitzelkauf entscheidet. Ich weiß auch, dass durch seinen Schnitzelkauf die Nachfrage steigt und dadurch weiter oder evtl. sogar mehr Tiere getötet werden.
Aber trotzdem sehe ich einen Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Schnitzelkäufer und einem Auftragsmörder...
Stimmt, meine Mutter weiß sehr genau, wie sehr die Tiere leiden müssen, zumindest habe ich es ihr mehrmals sehr genau erklärt und sie hat es auch mitbekommen zu der Zeit, als ich vegan wurde und mich selber mit dem Thema beschäftigt habe. Sie ist sogar sehr empfindlich gegenüber Tierleid. Wenn irgendwo Bilder von Mastanlagen sind oder sie auch nur eine Nachricht über irgendeine Art der Tierquälerei liest, kann sie es nicht hören oder sehen und sagt "Darüber darf ich gar nicht nachdenken, dann geht es mir so schlecht".Zitat von Polli
Und trotzdem ist sie "nur" Vegetarierin und hat ihren Kühlschrank voller Käse. Und das ist so, weil sie den Zusammenhang mit dem Leid der Tiere verdrängt, und zwar sehr gut. Es ist ihr tatsächlich in dem Moment, in dem sie den Käse kauft und isst, nicht bewusst, was das für die Tiere bedeutet. Wäre es ihr bewusst, dann könnte sie ihn gar nicht essen. Würde ich anfangen, ihr vom Tierleid zu erzählen, das für ihren Käse entsteht, dann würde das gar nichts bringen. Da ist so etwas wie eine Wand zwischen ihrem Bewusstsein und dem Tierleid. Und außerdem hat sie genug Stress und andere Probleme mit ihrem Job.
Dennoch, sie "Möderin" oder "Auftagsmörderin" zu nennen oder damit gleichzusetzen, auf die Idee würde ich nie kommen. Auftragsmörder handeln aus der boshaften Absicht heraus, dass für sie jemand (bestimmtes) umgebracht werden soll. Und ihr Auftrag bewirkt auch direkt, dass derjenige getötet wird. Das ist beim Fleisch oder Milch kaufen nicht so, es sei denn jemand bestellt ein ganz bestimmtes Fleisch, wofür das Tier extra gezüchtet und dann getötet werden muss. Dann könnte man von Auftragsmord reden.
@Rosanna
Ich muss jetzt leider los, würd dir gern ausführlicher Antworten...
Meinem Mann gehts genau so wie deiner Mama, ganz genau so. Er könnte niemals ein Tier umbringen. Und obwohl er so tierlieb ist, konsumiert er Milch und Milchprodukte.
Ich bin da gerade echt hin und her gerissen.
Für mich ist das Schlachten eines Nutztieres Mord und Milch- und Eierkonsum unterstützt das Misshandeln und Ausbeuten von Tieren. Dennoch sehe ich meine Oma nicht als Mörderin und meinen Mann nicht als Mörder.
Aber ist das auch richtig oder sehe ich das nur so, weil mir diese Menschen etwas bedeuten oder weil ich doch Speziesist bin?
Aber ist es in der Tierleidindustrie nicht ganz genau so? Die Tiere werden extra dafür gezüchtet, dass sie getötet und gegessen oder ausgebeutet und getötet werden. Dem Besitzer so eines Hofes kann man also eine boshafte Absicht nachsagen, nämlich die, die Tiere zu töten.
Das Problem ist doch, dass die meisten Menschen in den Fleischprodukten (gerade Wurst) und erst Recht nicht in den anderen Tierprodukten einen Zusammenhang mit dem Leid der Tiere sehen. Sie wissen nicht, wo Milch und Eier her kommen und sie denken nicht nach. Daher ist das Wort "Mörder" in meinen Augen mit Vorsicht zu benutzen, denn ein "Mord" wird juristisch betrachtet ja nur mit Vorsatz begangen.
Aus den Augen eines Antispeziesisten sind und bleiben Omnis und Vegetarier also Mörder, wenn man davon ausgeht, dass Menschen und Tiere gleich gestellt sind. Ob man sie so nennt, kommt wahrscheinlich tatsächlich auf den Gegenüber an.
Herzallerliebste Grüße,
Mickey
www.jungesgemuese.over-blog.de
Nein, mit Speziesismus hat das meiner Meinung nach nichts zutun. Ich würde auch jemanden, der unfaire Schokolade kauft, nicht als Mörder bezeichnen. Speziesistisch ist es eher, einen Vegetarier oder Omnivoren als Mörder zu bezeichnen, jemanden, der unfaire Schokolade isst, jedoch nicht. Das ist bei vielen Tierrechtlern so, und das finde ich dann irgendwie ziemlich besorgniserregend...Zitat von Polli
Ist dann also die Katze, die Mäuse tötet um sich zu ernähren eine Mörderin?
Auch Dir sei empfohlen, mal zu überlegen, wieso Du die Tastsachenaussage "Birnen sind Obst" mit der unsinnigen Gleichsetzung "Birnen sind Äpfel" gleichsetzt.[/QUOTE]
Hitler war also kein Mörder, weil er ja niemanden selbst vergast hat.
Ich wiederhole:
Klar, so eine Waffe kann ja leicht mal aus versehen logehen ;-) . Ich überlege grade, ob ich, beim gelegentlichen Blick in den Lauf eines Jagdgewehrs (am anderen Ende selbstredned ein Jäger, der mir dieses im Zug einer Jagdstörung vor die nase hielt), erwähnt habe, daß Jäger Mörder sind. Kann mich aber nicht erinnern.
Auf der genannten Seite findest Du aber keine "Meinung", sondern Fakten, Informationen und Argumente, Dir Dir, nähmest Du sie zur Kenntnis, ghülfe, Dich weniger zu blamieren.
Außer wenn's Dir in den Kram paßt - wie etwa die immer gleichen Ausflüchte, weshalb manche Mörder nicht Mörder genannt werden sollten?und hinterfrage Sätze wie "Vegetarier sind Mörder" und glaube und übernehme nicht alles, was man mir vorsetzt.
Warum sollte das ein Schimpfwotrt sein? Ebensowenig wie rassist, Theistm Faschist usw. ein Schimpfwort sein muß.Du darfst mich gern Speziesist nennen, damit habe ich kein Problem und das ist für mich auch kein Schimpfwort. ;)
Ja, Hitler statt Lassie retten ist speziesistentypisch.Ja, ich bin Speziesist, denn ich würde meinen behinderten Nachbarn aus einem brennenden Haus retten, bevor ich mir seinen Hund schnappen würde.
Mord ohne Mörder, ist klar...
Na, da kommen wir der Sache doch langsam näher.Wenn ich das tun würde, dann könnte ich zu ihnen keinerlei emotionale Bindung mehr halten, denn mit Mördern will ich nichts zu tun haben.
Das wäre ja auch Unfug, da (s.o.) Auftragsmörder ist, wer einen Mord im Auftrag eines anderen begeht (nicht, wer den Mordauftrag gibt).
Auch das ist falsch, s.o., Täter ist auch, wer einen anderen bestimmt, die Tat zu begehen. Selbst laut Strafgesetzbuch, an das sich viele so gern klammern, wenn die Mord an NMT verharmlosen wollen.Aber ist auch jemand, der irgendwo ein Schnitzel kauft ein Mörder? Wenn er das Schwein nicht selbst umgebracht hat, dann ist er kein Mörder.
Wenn also der Gangsterboss seinen Handlangern den Auftrag erteilt, irgendwelche Leute zu überfallen und umzubringen, bis sie genug Kohle zusammengeraubt haben, dann ist das kein Auftragsmord. verstehe eienr diese Logik ...schwierig, wie ich finde. Bei einem "klassischen" Auftragsmord ist es so, dass der Auftragsgeber den Mörder damit beauftragt jemand bestimmtes zu töten.
Und Hitler war ein netter kelr, weil er ja nicht zu seinen KZ-Schergen gegangen ist und gesagt hat, vergas mir einen Häftling.In den meisten Fällen geht er ja nicht direkt zum Metzger hin und sagt, schlacht mir ein Schwein.
Wesentlich ist, das Schein wurde umgebracht, weil sich die "Schnitzelkäufer" dafür entscheiden.Es ist ja so, dass das Schwein schon tot ist, wenn sich der Schnitzelkäufer für den Schnitzelkauf entscheidet.
Genau das sind die Mechanismuen, die offenbar bei den Unveganerkuschlern wirken, wenn sie leugnen, daß die, mit denen sie kohabitieren, Mörer sind.
Falsch, weil Auftragmörder die sind, die den Auftrag erhalten, nicht die, die ihn erteilen. Siehe oben.Auftragsmörder handeln aus der boshaften Absicht heraus, dass für sie jemand (bestimmtes) umgebracht werden soll.
Falsch, weil Mord Mord bleibt, ob der Auftrag nun jemand bestimmtes oder beliebige Personen betrifft.
Falsch, siehe oben. Irgendwie habe ich dauernd déjà vus.Dann könnte man von Auftragsmord reden.
Siehst Du Hitler als Mörder, obwohl er nie selbst Zyklon B in die "Duschen" gekippt hat?
Zu den bereits erwähnten Aspekten - Juristendeutsch ist im Alltag irrelevant - kommt hinzu, daß Vorsatz auch de jure nicht notwendige Voraussetzung für einen Mord ist. Anderes hinreichendes Kriterium ist etwa die Verwednung gemeingefährlicher mittel (wenn Du ein Haus warmsanierst, auch ohne die Absicht, jemanden zu töten, ist das dennoch Mord und nicht nur Brandstiftung, wenn dabei jemand ums Leben kommt, der, ohne daß Du es wußtest, in dem haus war.
Ja, davon abesehen, daß Menschen Tiere sind und gleichstellen entsprechend gleichsetzen (s.o.) ist ...Aus den Augen eines Antispeziesisten sind und bleiben Omnis und Vegetarier also Mörder, wenn man davon ausgeht, dass Menschen und Tiere gleich gestellt sind. Ob man sie so nennt, kommt wahrscheinlich tatsächlich auf den Gegenüber an.
Und nochjemand, der sich lieber blamiert als FAQs zu lesen. Eine Katze ist ebensowenig eine Mörderin wie ein Dreijähriger, der mit dem Jagdgewehr seines Vaters seinen Spielkameraden erschießt. Wie Du wissen könntest, hättest Du das entsprechende FAQ gelesen. (Obwohl, da geht es um Löwen und Antilopen, das zu abstrahieren ist vielleicht zu viel verlangt ...).
Geändert von Achim (29.04.2009 um 16:56 Uhr)
Jede Spezies, rettet im Extremfall die eigene Art. Das hat nichts mit Speziesismus zu tun. Speziesismus ist dann vorhanden, wenn ohne Not die andere Art gequaelt, missbraucht, verwertet und getoetet wird.
Ich finde auch diese Beispiele mit dem brennenden Haus nuetzen niemandem. Diese hypothetischen Extremfaelle haben mit dem taeglichen Leben nichts zu tun.
Wenn man moechte kann man natuerlich solche Dinge unter philosophischen Aspekten diskutieren.
Geändert von Pauli (29.04.2009 um 16:56 Uhr) Grund: Rechts.
Menschen können also immer frei über Ihre Ernährung entscheiden und sind deshalb Mörder. Und Tiere können das nicht. In meinen Augenstimmt weder das eine noch das andere immer.
Und verurteilen kann ich so auch niemanden. Zitat " Der Mörder mordet ... aus einer negativen Eigenschaft: Ihm fehlt etwas, das Nicht-Mörder haben." A. Machen
Es gibt in der Tat in der "Veganerszene" einige Vergleiche, die hinken, aber die gibts glaub ich überallAnsonsten sehe ich das wie du: Wir sollten nicht länger diskutieren, wen wir aus einem brennenden Haus retten (denn Leid ist nicht messbar! Deshalb geht eine Entscheidung zwischen zwei Individuen immer für einen von beiden schief. Logisch.), sondern uns hin und wieder darauf besinnen, was wir jetzt in diesem Moment tun und was das für Folgen hat. Viele hier machen das, vergessen es aber in der ein oder anderen hitzigen Debatte ;)
Insgesamt finde ich, dass bei dem ganzen Thema hier ein antispeziesistischer "Tunnelblick" nicht weiterhilft, denn es geht ja konkret um den sentimentalen Wert, den das Wort "Mörder" hat und inwieweit es in Hinblick darauf auf Omnis und Veggies passt. Dass diese Menschen aus ethischer und objektiver Sicht Mörder sind, ist wohl klar.
www.jungesgemuese.over-blog.de
Wat? Wer bist du denn?Zitat von *****
;) Willst du mir irgendwas sagen?
Zitat von Polli
Zitat von *****
Ich würde ja gerne hoffen, dass du das jetzt nicht ernst meinst, aber mich beschleicht das ungute Gefühl, dass du das sehr ernst meinst... Daher eine Bitte: Werfe anderen nicht vor sich zu blamieren. Der einzige, der das in einem fast nicht auszuhaltenden Maße tut, bist du.
"Unveganerkuschler"... süß. Ist "Unveganer" eigentlich an "Unmensch" angelehnt? :rolleyes:Zitat von *****
Eines interessiert mich ja doch mal brennend: Kaufst du eigentlich manchmal Menschenqual- und Ausbeutungsprodukte?
schön blauäugig, dann also willkommen im "Mörderforum"?
Ineressante Umfrage...
Und Veganer sind keine Mörder bzw. können keine Mörder sein?
but if my life is for rent and I don’t learn to buy - well I deserve nothing more than I get - cos nothing I have is truly mine
dido - life for rent
baaahh, schon wieder 5 minuten lebenszeit mit dem lesen von *****s posts verschwendet.
ich finde keine auswahlmöglichkeit bei der umfrage, der ich zustimme. was "mord" angeht, bin ich der selben meinung, die hier schon viele ausgedrückt haben. fleischesser sind keine mörder, vegetarier sind keine mörder, und meine oma ist nicht mit hitler zu vergleichen. man kann jemanden, der fleisch aus gedankenlosigkeit, gewohnheit, mitläufermentalität... isst, nicht mit jemandem gleichsetzen, der mit absicht selbst jemanden tötet weil er denjenigen TOT SEHEN WILL.
viele sogenannte vegetarische und omnivore mörder könnten gar nicht selbst ein tier töten, wenn es nicht um ihr leben ginge.
diese diskussion ist so unheimlich sinnlos.. abgesehen davon ist es meistens kontraproduktiv, mit dem m-word um sich zu werfen, schon allein deshalb sollte man es lassen... wenn man zum wohle der tiere möglichst viele leute zum tierproduktverzicht (in welchem ausmaß auch immer) bewegen möchte.
"unveganerkuschler" x_x
was ist aus dem argument geworden, dass die unveganen partner der veganer ohne die beziehung zum veganer viel mehr tierprodukte essen würden?
Such a pretty house and such a pretty garden.. No alarms and no surprises please.
IRC-Vegan-Chat --> Network: irc.iz-smart.net Channel: #vegan --> Klimatisiert! Eintritt für jedermann!
Mach dir mal keine Gedanken, dass ich mich blamiere. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, ich werde es überleben, sogar ohne Schramme und blaue Flecken.
In meinen Augen sind es einfach keine Mörder, Punkt. Auch wenn es in dein Weltbild partout nicht reinpassen will. Es gibt tatsächlich Menschen, die anders denken, dieses aussprechen, auch wenn der ***** kommt und den Zeigefinger hebt.Außer wenn's Dir in den Kram paßt - wie etwa die immer gleichen Ausflüchte, weshalb manche Mörder nicht Mörder genannt werden sollten?
Seit wann hat Theismus etwas mit Rassismus oder Faschismus zu tun.Warum sollte das ein Schimpfwotrt sein? Ebensowenig wie rassist, Theistm Faschist usw. ein Schimpfwort sein muß.Jetzt holst du aber ganz weit aus. Und weißt du, ich tue dir noch einen Gefallen.
Ja, ich glaube an eine höhere Macht. So, jetzt passt es doch alles perfekt in dein Weltbild. Ein Speziesist, der an sowas ähnliches wie Gott glaubt und sich nicht einreden lassen will, dass Vegetarier Mörder sind. Da tun sich Abgründe auf, nicht wahr?
Einen Omnivoren mit "Hitler" zu betiteln ist schon wirklich mehr als heftig. Da erübrigt sich gerade jede weitere Bemühung mich mit dir zu "unterhalten". Das dürfen dann doch gerne andere übernehmen.Ja, Hitler statt Lassie retten ist speziesistentypisch.
Im Grunde schon, aber auf diesen Thread bezogen eher weniger.
Hast du den Thread gelesen? Dann beantwortet sich deine Frage von selbst.
Wenn nicht, nein, in dem Fall sind Veganer keine Mörder, weil sie weder Tierleidprodukte noch Tierleichen konsumieren und somit in keinem Fall an Tierausbeutung oder Tiermord beteiligt sind. ;)
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