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Ich habe gerade einen recht interessanten Artikel gefunden, in dem der Zusammenhang Fleischverzehr - Klimawandel, aber auch wieder Fleischverzehr - Hungersnöte genannt wird:
"Wie viel darf's denn sein?"
Morgen schreibt BILD: "Jetzt will man uns auch noch das Fleisch wegnehmen!!!!!" (wundern würde es mich nicht)![]()
Viele Ernährungs- und Agrarwissenschaftler beharren darauf, dass nicht kompletter Verzicht, sondern das richtige Maß entscheidend sein wird – für Mensch und Umwelt. Als im Jahr 2007 Forscher der New Yorker Cornell University die Umweltbilanz 42 unterschiedlicher Ernährungsstile verglichen, schnitt strenger Vegetarismus nicht eindeutig am besten ab. Vielmehr ermögliche eine bewusste Ernährung mit wenig Fleisch und Ei den effizientesten Einsatz von Nutzland, so die Wissenschaftler.
Man möge sich auf den Sonntagsbraten zurückbesinnen, hat UBA-Präsident Troge angeregt. Vielleicht steckt darin ja auch ein Lustgewinn? Dann wird weniger, besser produziertes Fleisch eines Tages vielleicht wieder zu etwas Besonderem.
???
Klar - es ist kein Tierrechtsartikel. Dennoch interessant und gut, dass die Auswirkungen des hohen Fleischkonsums mal genannt werden. Und eine Ernährungsweise wie in dem Artikel vorgeschlagen wäre wirklich eine enorme Verbesserung für Menschen, Umwelt und auch für die Tiere. Wobei die Vorteile einer Reduzierung des Fleischkonsums in diesem Artikel leider nur auf Menschen und Umwelt bezogen werden...
Ich find den Artikel sehr gut. Insbesondere auch, weil er eben nicht auf den tierrechtlichen Aspekt eingeht.
Warum ist das gut?
Weil so mehr Omnis angesprochen werden! Für die meisten hier nicht vorstellbar: Aber es interessiert wahnsinnig viele Menschen einfach nicht, wenn Tiere leiden und sterben müssen. Traurig aber wahr. Bei solchen Menschen bewirkt man auch nichts wenn man auf der Ethik- bzw. Mitleidsschiene argumentiert... das endet dann eher in absoluter Abwehrhaltung.
Da bringt aber dieser Artikel vielleicht ein Umdenken. Es sind relativ rationale Argumente, die darlegen, warum viel Fleischkonsum nicht sinnvoll ist. Aber es fehlt der moralische Zeigefinger.. es wird nicht grundsätzlich etwas verboten. Es geht nur darum seinen Fleischkonsum einzuschränken.
Und ich denke, das ist etwas, das sich viele Omnis eher vorstellen können, als komplett zu verzichten.
Und wenn jeder nur noch Sonntags was fleischiges essen würde, wäre schon sehr viel erreicht.Und vielleicht wäre damit auch der erste Schritt Richtung Vegetarismus oder sogar Veganismus gelegt.
Ah, gefunden.Als im Jahr 2007 Forscher der New Yorker Cornell University die Umweltbilanz 42 unterschiedlicher Ernährungsstile verglichen, schnitt strenger Vegetarismus nicht eindeutig am besten ab. Vielmehr ermögliche eine bewusste Ernährung mit wenig Fleisch und Ei den effizientesten Einsatz von Nutzland, so die Wissenschaftler.
http://www.news.cornell.edu/stories/...tprint.sl.html
The researchers compared 42 diets with the same number of calories and a core of grains, fruits, vegetables and dairy products (using only foods that can be produced in New York state)
The reason is that fruits, vegetables and grains must be grown on high-quality cropland, he explained. Meat and dairy products from ruminant animals are supported by lower quality, but more widely available, land that can support pasture and hay. A large pool of such land is available in New York state because for sustainable use, most farmland requires a crop rotation with such perennial crops as pasture and hay.
Das ist das Problem bei solchen Artikeln - mangelnde Recherche. An sich kann man die alle (leider) in die Tonne kloppen.
Die Studie bezieht sich auf die regionale Verfügbarkeit und ist somit nicht geeignet um irgendeine Aussage zu treffen bezüglich der "optimalen" Ernährungsform in Mitteleuropa (bzw. den verschiednen Ländern/Regionen).
Auch hier würden die Ergebnisse variieren, je nachdem ob man z.B. im alpinen Raum wohnt, in Gebieten mit fruchtbaren oder weniger fruchtbaren Boden.
So oder so, der Anteil an tierischen Nahrungsmitteln würde die 5% Marke sicherlich nicht überschreiten (außer man wohnt in Lappland) , wenn man wirklich Nutztiere nur ihrer ursprünglichen Aufgabe, nämlich der Verwertung von für Menschen ungeniessbaren Pflanzenkalorien, zuteilen würde.
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