Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Hey,
bin ja schon seit langem am Überlegen, wie ich den Veganer werden kann.
Meine Eltern waren ja schon beim Vegetarismus kaum einverstanden.
Aber darum geht es nicht.
Es geht eher darum, Was genau darf ich als Veganer nicht essen?
Was ist ein "muss", was muss man nicht so eng sehen?
Wie erkenne ich, das an einem Kleidungsstück Wolle ist, an Taschen Leder (bei Schuhen kenn ich mich jetzt dank euch aus), wie komme ich an vegane Zahnpasta heran?
All solche Fragen wollte ich mal wissen.
Also, hier meine Fragenliste:
1. Was darf ich alles NICHT essen? (Milch, Ei, Lab, Karmin, Honig...)
2. Was darf ich nicht tragen? (Leder, Wolle...)
3. Was darf ich nicht "benutzen"? (bei Zahnpasta Inhaltsstoffe, Bastelsachen, Hausmittel ...)
4. Wie mache ich das mit dem Essen bei Bekannten/Freunden?
5. Wie erkenne ich, ob irgendwo Leder, Wolle... dran ist?
6. Medikamente - was mache ich, wenn dort etwas "Verbotenes" dran ist?
Mehr fällt mir erst mal nicht ein, aber ich editier bestimmt noch mal
lg, Lilly
les dir mal diesen thread durch, da beschreiben viele leute, wie weit sie gehen und was für sie zum vegan-sein dazugehört und was sie nicht so wichtig nehmen
http://www.vegetarierforum.com/showt...ighlight=ethik
schließlich muss jeder selber wissen, womit er sich wohlfühlt und was in dem rahmen machbar ist.
ach und wenn du irgendwo nen beitrag von cavia findest, klick mal auf den link zu ihrem produktanfrage-forum in der signtur (bunter banner). das ist grade in der umstellungszeit seeeehr nützlich!!
Die schlechte Nachricht:
Veganer sind keine Außerirdischen
"Komm wir essen Opa - wenn Satzzeichen Leben retten"
Beitrag- büdde
@Lillyfee:
Zuerst muss dir einmal klar sein, dass man nicht von müssen reden kann- sondern beim Veganismus geht es darum, tierische Produkte abzulehnen, weil man die Ausbeutung der Tiere ablehnt.
Wenn du dann deinen "Weg", den du einschlagen möchtest, gefunden hast, wirst du ihn schon gehen- also keine Hast.
Ich wünsch dir in deiner nahen Zukunft viel Spaß beim Etiketten lesen ;)
@ LillyFee:
Wie wärs damit, wenn du nicht rumfragst, was du darft und was nicht, sondern selbst dein Gewissen befragst?
Ich denke, dass muss jeder selbst für sich entscheiden.Was ist ein "muss", was muss man nicht so eng sehen?
Wenn du mit Wolle oder was auch immer kein Problem siehst, dann verzichte eben nicht drauf.
Wenn du dich allerdings bei dem Konsum eines anderen Produktes nicht wohlfühlst, was zwar vegan ist, aber vielleicht nicht gerade umweltfreundlich, dann lass es weg.
wie die meisten schon geschrieben haben, es gibt nicht wirklich eine anleitung.
auch veganer sind alle unterschiedlich:
manche fangen stechmücken und motten ein und bringen sie raus, andere erschlagen sie. manche veganer reiten. ich lebe zwar auch vegan, habe allerdings noch winterlederschuhe die ich auch noch trage.
weiters versuche ich zB palmöl zu vermeiden, obwohl es vegan ist.
man muss das wirklich mit sich selbst ausmachen - perfekte veganer gibts sowieso nicht![]()
Gewissen hin - Wissen her.
Ich habe auch erst vor kurzem festgestellt, wie viele Fallen es da gibt. Z.B., dass es keine Laborfilmentwicklung ohne Gelatine gibt :mad: Was nun? Ich werde mir wohl doch ne Digicam zulegen müssen. *mecker*
Vielleicht hat LillyFee ja eher sowas gemeint?
LGS
Okay, hab gedacht, man gilt erst als Veganer, wenn man ALLE tierischen Produkte weglässt. (und deshalb wollte ich fragen, was alles nicht pflanzlich ist, da ich da nicht so der Experte bin)
Anscheinend hab ich mich da getäuscht.
Salzstreuerin: Solche Sachen wollte ich auch fragen, wo gibt es "versteckte" tierische Produkte?
Nein, das stimmt schon.
Nur ist vielleicht nicht jeder so konsequent wie im Lehrbuch, auch wenn er sich Veganer nennt.
Lies.
Auch wenn das natürlich kaum alles ist.
Aber eben ein Anfang.
Und lies auch DAS.
Erinnert mich an die Userin, die hier mal allen Inkonsequenz vorgeworfen hat, weil wir in Häusern wohnen, für die Insekten getötet wurden - selbst dann wenn wir es nicht haben bauen lassen.
Oder die Geschichte mit dem Glasfaser-Netz.
Herrlich...
"Wer existiert, zerstört."
Das muss man akzeptieren.
Du hast dich nicht getäuscht. Wenn man allerdings zB. Lederschuhe aus vor-veganen bzw -vegetarischen Zeiten besitzt stellt sich die Frage, weshalb man diese wegwerfen sollte. Davon wird das Tier nicht mehr lebendig und die Lederindustrie nicht weniger - es läuft dann auf eine reine Ressourcenverschwendung raus. Natürlich könntest du die Schuhe, wenn du dir neue, vegane leisten kannst, auch einem Obdachlosen oder sonst bedürftigen Menschen spenden - auch davon wird das Tier allerdings nicht mehr lebendig.
Ich habe zB. noch aus meinem Zivildienst ein Paar wirklich stabile und warme Stiefel (eigentlich Bundesheerstiefel, werden aber vom Roten Kreuz hier auch verwendet). Mein Zivildienst ist mittlerweile 7 Jahre her und ich habe mir seitdem keine neuen Winterschuhe gekauft. 7 Jahre! Viel Zeit, in denen ich die Ausbeutung von Sweatshop-Arbeiterinnen, lange Transportwege usw. boykottiert habe. Ob es dafür nicht in Ordnung ist, Lederschuhe zu tragen die einfach da sind, deren Herstellung und Verkauf man nicht rückgängig machen kann?
Hallo Vincent,
ich bin ganz deiner Meinung. Ich trage auch noch meine Stahlkappenstiefel aus ignoranten Zeiten und einen Ledergürtel, den eine Freundin mir aus Unwissenheit geschenkt hat. Wenn das Tier schonmal für mich gestorben ist, muss ich es nicht auch noch wegwerfen, das würde wirklich nichts ändern.
Stimmt. Es wäre sicher tödlich beleidigt...
Man sollte auch sämtliche Fleischkonserven aufbrauchen, bevor man Vegetarier wird...
Und bevor man vegan wird, noch mal richtig unvegan schlemmen. Wie beim Junggesellenabend.
"Ich bin vegan, aber ich trage den Nerzmantel meiner Großtante, solange der nicht zerfällt, denn dann sind die Nerze nicht umsonst gestorben..."
Dann kommt wieder die Aussage: "Aber Leder ist doch ein Abfallprodukt" und ich frage: "Und? was hast Du mit der Industrie, aus der dieses Abfallprodukt stammt, zu tun? Unterstützt, oder boykottierst Du sie?"
Und dann komme ich wieder mit der Lampe aus Menschenhaut...
Tja, manche Leute (wie ich z.B.) sind aber nunmal nicht Krösus und haben nicht die Kohle Schuhe/Gürtel/Daunenbettwäsche usw. mal eben zu ersetzen.
Wenn ich altes Zeug aus vorveganen Zeiten daheim rumliegen hab, unterstütze ich damit auch keine Industrie mehr, gekauft isses schon und es interessiert den Hersteller nicht, ob ichs jetzt wegschmeiße oder nicht. Natürlich ist es eine andere Sache, wenn man diese Dinge aus ethischen Gründen nicht mehr benutzen will. Ich hab z.B. auch zwei Gürtel hier rumliegen, die ich einfach nichtmehr tragen mag, weils mich gruselt.
Aber Veganern Inkonsequenz vorzuwerfen, weil nicht alle unveganen Gebrauchsgegenstände sofort ersetzt, sondern nach und nach ausgetauscht werden, finde ich fehl am Platz, zumal es eben auch eine finanzielle Frage ist.
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher! (Albert Einstein)
Das tue ich ja nicht. Eine Umstellungszeit ist jedem gegeben.
Lederfreie Schuhe und Gürtel sind allerdings nicht so teuer, dass man die unvegane Variante "auftragen" muss.
Wenn ich öffentlich Eier esse, mache ich Werbung für Eier und wenn ich öffentlich Leder trage, mache ich Werbung für Leder (und Inkonsequenz).
Vor allem ging es um die Aussage "wenn das Tier schonmal für mich gestorben ist, muss ich es nicht auch noch wegwerfen, das würde wirklich nichts ändern".
Das vermittelt, man würde den Tieren auch noch einen Gefallen tun, wenn man die Produkte ihres Leids konsumiert.
das mit dem "öffentlich leder tragen" finde ich echt quatsch, dann darf man auch kein "fake-leder" tragen weil das auch täuschend echt auf der straße aussieht oder sich im restaurant fake-burger bestellen, die am nachbartisch könnten auch denken, der sei echt....
und solche angesprochenen winterstiefel bspw. sind schon nicht billig, die würd ich auch nicht wegschmeißen.
Die schlechte Nachricht:
Veganer sind keine Außerirdischen
"Komm wir essen Opa - wenn Satzzeichen Leben retten"
Du hast das falsch verstanden. Ich kann mich nicht für Ethik aussprechen und mit Tierleichen rumlaufen.
Schon gar nicht unter oben genannter Argumentation. Ob ein Burger, ein Seitanschnitzel oder ein Schuh so aussieht, als könnte er Tierleid enthalten, ist doch völlig irrelevant. Die Fakten bezüglich der Herkunft eines Produktes sind relevant, sobald sie als solche erkannt, angesprochen und nicht unter merkwürdigen Vorwänden ausgeblendet werden.
Für diese Schuhe wurde etwas weggeworfen, das man nicht in Geld aufwiegen kann. Das Leben eines bewussten Individuums.
Das letzte, was von ihm übrig bleibt, ist seine Haut. Alles andere wurde vermust, vermahlen und verwurstet.
Die letzte Ehre, die man diesem fühlenden Wesen erteilen sollte, wäre eine Beerdigung. Ein anonymes Grab in der Restmülltonne.
Danke Nova, du sprichst mir aus der Seele. Ich werde, wenn das Thema auf Veganismus kommt, regelmäßig auf meine Schuhe angesprochen - und damit meine ich nicht nur die betreffenden Stiefel sondern auch die anderen 4 Paar die ich besitze - durchwegs NICHT aus Leder. Sind es aber keine offentlichtlichen Textilschuhe dann siehts auf den ersten Blick eben nicht anders aus als Leder.
@Schlunz: Findest du das Entsorgen von Tierleidsprodukten nachhaltiger als Gegenstände, die man schon vor seiner Zeit als Veganer besessen hat, weiter zu verwenden? Unvegane Lebensmittel kann man leichter herschenken - a.) findet man leichter Abnehmer (was bei meiner Schuhgröße nicht der Fall ist) und b.) sind sie nicht so teuer in der Anschaffung (und daher einfacher/günstiger zu ersetzen). Deiner Logik folgend würde ich diese natürlich auch wegwerfen müssen, da ich auch nicht will, dass andere Menschen Tierleidsprodukte konsumieren. Genau das ist aber eben NICHT nachhaltig sondern Ressourcenverschwendung (was nicht heißt, dass solche Ressourcen weiterhin produziert werden sollten). Bezüglich deines Menschen-Beispiels sage ich übrigens schon lange, dass Begräbnisse eine reine Grundwasserverschmutzung darstellen und menschliche Kadaver möglichst sinnvoll (Organspenden, Bioheizmasse,....) verwendet werden sollten.
So...und bei aller Nachhaltigkeit jetzt ein Geständnis: Ich bin Besitzer eines gebrauchten Motorrads. Soll ich mich davon trennen, weil die Sitzbank mit Leder bezogen ist? Soll ich Unmengen an Geld in eine Kunststoffbespannung investieren? Das Geld bekommt dann ein Mensch, der auch Sitzbänke mit Leder verkleidet. Natürlich, ich könnte auch auf mein Fahrzeug verzichten und damit etwas für die Umwelt tun. Leider kommt mich das Motorrad für die Distanzen die ich zurücklege günstiger, als mir eine Jahreskarte für die Öffentlichen Verkehrsmittel zu kaufen. Als Mensch der öfter auf die für viele Menschen finanzielle Unmöglichkeit einer reinen Bio-Ernährung hinweist wirst du dafür vielleicht Verständnis haben?!
@Vincent:
Es ist doch ganz einfach: Schau, was nicht stimmt und arbeite daran, es zu umgehen.
Und zwar im Rahmen Deiner Möglichkeiten, im Rahmen dessen, was Du verkraften kannst.
Wenn die Mopedsitzbank Deinen finanziellen Rahmen sprengt, ist das halt so und Du musst damit leben.
Du hast geschrieben "genau das ist aber eben NICHT nachhaltig sondern Ressourcenverschwendung".
Um das so zu sehen, müsste man Tiere als Ressource betrachten. Das ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern es stimmt rein rechnerisch nicht, da sich in Tierleidprodukten Unmengen pflanzlicher Ressourcen und Wasser (ebenfalls eine Ressource) summieren.
"Nutztiere" sind keine Ressource, sie sind Ressourcenverschwendung.
Autsch!
Da irrst du dich! Tiere als Ressource zu betrachten ist natürlich falsch, da gebe ich dir recht. Auch, dass die Produktion tierischer Produkte einen unverhältnismäßig großen Anteil pflanzlicher Ressourcen verbraucht ist natürlich richtig. Ein bestehender Schuh, eine Sitzbank oder was auch immer ist aber bereits verarbeitet und somit sehr wohl Ressource. Selbst wenn du die Dinger wegwirfst ist es noch Ressource zur Energiegewinnung via Müllverbrennung. Und insofern ist es eben nicht nachhaltig, bestehende und funktionierende Nutzgegenstände einfach wegzuwerfen, während diese anderswo knapp sind.
Und dem Tier, das vor einem Jahrzehnt für die Schuhe gestorben ist die das Rote Kreuz angekauft hat, wird das jetzt, bei atheistischer Betrachtungsweise, relativ egal sein. Ich betrachte es jedenfalls als wertschätzender (schon alleine vom ökologischen Standpunkt her) das Produkt für dessen Herstellung ich nichts kann zu verwenden als einen Produktionsprozess zu forcieren, der der Welt sicher auch nix gutes tut. Auch die industrielle Herstellung von diversen Kunststoffen usw. ist nämlich sicher nicht das Gesündeste für die Fauna.
Solange Du die rot markierten Worte nicht auf Menschen übertragen kannst, musst Du als bekennender Speziesist leben.
Das ist richtig. Man kann auch tote Menschen verformen, modellieren, bunt anmalen und mit sich rumtragen. Warum tut man es nicht?
Wegen der Pietät. Diese ist für Tierleichen allerdings nicht gegeben.
Kein Minimum Respekt über den Tod hinaus.
Mach Dir immer klar, unter welchen Aspekten Du etwas propagierst.
Tierleichen statt Kunststoff... *kopfschüttel*
Weißt Du, an der Umweltverträglichkeit von Kunststoff kann man arbeiten, an der Leidfähigkeit der Tiere nicht.
Dinger und Nutzgegenstände bezog sich auf Schuhe/Sitzbänke/Gürtel/...
Mit einer 1:1 Übertragung auf Menschen habe ich kein Problem. Mein diesbezügliches Statement über die Wiederverwertbarkeit von Menschen hast du leider scheinbar überlesen. Ich bin zB. für die verpflichtende Entnahme und Wiederverwendung der Organe toter Menschen (Brauchbarkeit vorausgesetzt) oder die nutzbringende Verwertung sämtlicher verstorbener Organismen (ökologische Sinnhaftigkeit und Unbedenklichkeit vorausgesetzt).
Wäre es üblich Schuhe aus Menschenleder (wobei ich denke, dass das zu dünn wäre) zu tragen und hätte ich vom Roten Kreuz ein solches Paar bekommen würde ich es trotzdem nicht wegwerfen. KAUFEN würde ich mir allerdings keine Lederschuhe, egal welches Tier dafür herhalten musste.
Pietät höchstens den Angehörigen gegenüber. Alles darüber was darüber hinaus geht würde die Existenz einer auch nach dem Tod weiterlebenden Seele voraussetzen, um die Notwendigkeit zur Rücksicht zu sehen.
Die Zahl an Menschen und der Zustand des Planeten werden uns dazu zwingen, mit allem was es auf der Welt so gibt bewusster und nachhaltiger umzugehen, den größtmöglichen Nutzen aus sogenanntem "Abfall" zu ziehen.
Wenn du von Pietät und Antispeziesismus sprichst verstehe ich übrigens auch nicht, weshalb du ein Paar Lederstiefel dann gerade in einer Restmülltonne "beerdigen" würdest - ist das deine Vorstellung von Respekt und Würde?
Speziesismus würde übrigens, bei Begrenzung auf die Tierwelt, gleiches Verhalten gegenüber allen Arten verlangen. Darf ich an Owens Insekten-Thread erinnern?
Ich könnte mir dich gut als Hetzer in einer populistischen Partei vorstellen!
Du unterstellst mir ernsthaft, ich hätte "Tierleichen statt Kunststoff" propagiert? Noch mehr aus dem Zusammenhang reißen konntest du das auch nicht, oder? Ich sprach von bestehenden, gebrauchten Produkten aus Tierleichen und von neu produzierten Kunststoffprodukten.
Wieso eigentlich so angriffslustig? Mir kommt vor du kritisierst hier immer alle nur, hältst ihnen vor ach so speziesistisch und inkonsequent zu sein, uninformiert zu sein und überhaupt halt viel viel schlechter und tierquälender als du. Verwendest du das Forum hier nur zum Abreagieren?
Okay... Kann ich bis auf die Schuhe nachvollziehen. Is wohl Geschmackssache...
Quatsch. Der Seele wäre das sicher egal. ;o)
Is eher so, dass ich nicht gerne mit Leichen rumhantiere.
Solange es Alternativen gibt, halte ich das für pervers.
Du schreibst: "Mit einer 1:1 Übertragung auf Menschen habe ich kein Problem".
Wo sind Deine Grenzen? Wenn man aus Tierleichen bunte Schuhe für die Füsse machen kann, kann man ja auch lustige Masken aus Menschengesichtern modellieren...
Da ich radikal bin, lehne ich sowas an der Wurzel ab.
Nein. Aber wenn alle Menschen ihren Tierleidkram beerdigen, gibt das ein ganz schönes Gewühle. ;o)
Ach bitte... Ich hab mich gerade erst mit Chimera darüber zerfusselt, dass man nicht das Leid von Insekten, Blumentieren, Weichtieren, etc. mit dem von höher entwickelten Arten vergleichen kann.
Die Quantität von Nerven und Gehirn bestimmt die Höhe des Bewusstseinspotenzials und der Leidfähigkeit.
Geht es auch ohne Beleidigungen?
Wie ich oben schon erwähnte, besteht Boykott auch darin, bestehende Dinge nicht zu nutzen.
Über diesen Unsinn, bestehenden, gebrauchten, weggeworfenen Tierleidkram zu nutzen, definieren sich unzählige "Freeganer" als vegan, weil sie ja "nur kontainertes Tierleid" konsumieren.
Das ist halt äusserst kontraproduktiv.
Ich halte niemandem etwas vor, ich weise lediglich auf Gegebenheiten hin.
Ich habe mich hier kritisch geäussert und ich freue mich über sachliche Konversation.
Wenn sich jemand speziesistisch, faschistisch oder misanthrophisch äussert, weise ich ihn darauf hin.
Weder mein Blog, noch das Forum nutze ich dazu, mich abzureagieren.
Zum Abreagieren treibe ich Sport oder verprügel meinen Nachbarn.
LG, Schlunz
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