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Thema: leiden meine eigenen hühner auch?

  1. #1
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    Ausrufezeichen leiden meine eigenen hühner auch?

    zu beginn erstmal: ich bin vegetarier, verzichte aber auf eier in nudeln, nicht selbstgebackenem kuchen usw...nur meine eigenen eier esse ich, das heißt Ich besitze daheim selbst Hühner. Sie haben alles, was sie wollen, sind zu 8. , haben extrem viel auslauf, einen riesen stall, genug zum futtern usw usw...

    allerdings bin ich heute auf eine seite gestoßen: vegetarier sind mörder.de
    natürlich habe ich mir das durchgelesen ( ich würde ja selbst gerne veganer werden, leider bin ich 16, würde von niemanden unterstützt werden ( nein, ich habe in meiner familie nich mal vegetarier und mein freund reagiert fast alergisch auf meine einstellung...) meine einstellung würde niemals akzeptiert werden, und da ich jets abi mache, habe ich auch nich das nötige geld dafür...

    wie auch immer, auf dieser seite habe ich gelesen, dass ein huhn für ein ei eine stunde leiden muss...
    wie ist denn das LEIDEN gemeint?
    wie seht ihr das? was soll ich machen? Ich habe ein schlechtes gewissen...

    lg. die pumkin

  2. #2

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Hmmm also ich mag dir dein schlechtes gewissen nicht nehmen.
    Auch die Hühner die du "besitzt" geben ihre Eier sicher nicht gerne her / lassen sie sich ungern STEHLEN.
    Woher weisst du ob sie alles haben, was sie wollen? Haben sie wirklich Freiheit?
    Und der Rest sind doch alles nur ausreden. Nur die wenigsten hier werden in ihrem Veganer-Dasein wirklich unterstützt. Wenn man verstanden hat worums dabei geht, dann nimmt man es in kauf, damit vielleicht alleine da zu stehen. Und obs teuer ist ist auch wieder eine Sache des WIE. Es gibt u.A auch in diesem Forum einige gute Threads in denen man wirklich gute und vor allen dingen günstige Rezepte findet.

  3. #3

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    wie viel platz haben die hühner denn?
    Denn sie wissen nicht was sie tun

  4. #4

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Die Eier von deinen eigenen Hühnern zu essen ist auf jeden Fall besser als welche zu kaufen finde ich. Also wenn du (momentan) einfach nicht auf Eier verzichten kannst / willst ist das schon okay so wie du es machst.

    Wenn du es aber schon könntest, dann kann ich nur Currende zustimmen. Denk einfach mal an dich: du machst bald Abi und willst sicher bald ausziehen. Aber (hoffentlich) nicht, weil es bei deinen Eltern scheiße ist, sondern weil du nicht frei bist.

    Prinzpiell hättest du ein schönes Leben zu Hause. Genug Essen, Wärme, ein Platz zum Schlafen, "Auslauf". Aber wirklich selbstbestimmt bist du nicht. Und so geht es auch deinen Hühern.
    "Sei nett zu Tieren - du könntest selbst eins sein" Norbert Blüm

  5. #5

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Hi,

    ich habe gerade schwer das Bedürfnis, pumkin ein bisschen in Schutz zu nehmen.

    Zitat Zitat von Currende Beitrag anzeigen
    Wenn man verstanden hat worums dabei geht, dann nimmt man es in kauf, damit vielleicht alleine da zu stehen. Und obs teuer ist ist auch wieder eine Sache des WIE. Es gibt u.A auch in diesem Forum einige gute Threads in denen man wirklich gute und vor allen dingen günstige Rezepte findet.
    Sie ist 16 (!) und kann noch gar nicht so leben, wie wir, auch wenn sie es wollte. Wenn die Eltern sie nicht unterstützen, helfen ihr auch die billigsten Rezepte nicht weiter. Würde sie sich nicht damit beschäftigen, wäre sie doch nicht hier, oder? Ich finde es schrecklich, wenn ich mir vorstelle, dass sie sich sozial isoliert, nur um sich vegan zu ernähren.

    @pumkin:
    Ich find's super, dass du dich mit dem Thema auseinander setzt. Ich bin ziemlich früh Vegetarierin geworden und weiß, was es heißt, wenn man damit nur auf Ablehnung stößt. Vor allem in der Familie ist das äußerst problematisch... vegetarische Sachen findet man aber immer noch irgendwie zu essen, auch wenn die Familie beim Einkauf keine Rücksicht auf einen nimmt, bei vegan sieht das alles schon wieder etwas anders aus.
    Ich glaube, du hast für dich nen ganz guten Mittelweg gefunden. Mach das weiter so, wie du denkst, damit fährst du ganz gut und wenn du später mal allein wohnst, kannst du noch immer entscheiden, was du machst.

    Viel Glück!

    LG
    Shalea

  6. #6

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    gut ersteinmal danke für die antworten, und auch danke an shalea, dafür, dass sie mich in schutz nimmt ^^
    Ich denke mal dass ich so weiter mache, wie sonst auch, aber wenn ich die gelegenheit habe, auszuziehen, dann werde ich auch vegan werden. Ich denke nicht, dass es meinen hühnern gefällt, wenn ich ihnen ihre eier weg nehme, aber als ausstausch dafür bekommen sie ja futter, eine...ich sag jetst mal behausung usw.
    Ich denke, das ist forrübergehend ein guter deal, zumahl sie ja auf keinen fall geschlachtet werden (!) , so wie es ihnen aber wahrscheinlich passiert wäre, wenn sie jemand anderes gekauft hätte.

    also, ein ganz großes dankeschön nochmal.

    lg. die pumkin
    pum- pum- pumkin X3 :p
    Anti-Fleischfresser

  7. #7

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Wo liegt das Problem Hühner privat mit viel Auslauf zu halten ? Du brauchst dir kein schlechtes Gewissen einzureden. Wenn sie eine Behausung haben, genügend zu futtern und Artgenossen um sich herum haben, dann kann man sehr wohl davon ausgehen, dass sie "glücklich" sind, wenn wir den Hühnern die menschliche Emotion des "Glücklichseins" unterstellen.
    Hühner vergessen eh nach 20 min, dass sie überhaupt ein Ei gelegt haben ;)
    Und wenn es dich beruhigt, schieb ihnen ein Gips-Ei unter.

  8. #8

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Zitat Zitat von thomas87 Beitrag anzeigen
    Und wenn es dich beruhigt, schieb ihnen ein Gips-Ei unter.
    Als Alternative dazu könnte man ihnen ja einfach auch mal Eier lassen... man sollte sie dann halt irgendwie markieren, damit man nicht später mal ein stinkendes Ei aufschlägt oder so. *rofl*

    Ich denke, das Huhn legt das Ei sowieso, warum wegschmeißen...? Sorry, ich kenn mich jetzt nicht so aus, hab nicht den blassesten Schimmer, wie viele Eier so ein Huhn legt, aber was soll das Huhn denn mit den (unbefruchteten) Eiern anstellen..? Es werden ja nicht weniger, sondern mehr... und dann? Also.. ich mein das wirklich ernst...

    Ich hab, als ich noch die Möglichkeit dazu hatte (und selbst auch noch Eier gegessen hab ^^), auch drüber nachgedacht, ob ich nicht selbst ein paar Hühner halten will, denn Bio-Eier hin oder her, aber bei den eigenen Hühnern weiß man dann ja doch eher, ob halbwegs glücklich oder nicht... Ich hätte damit eher leben können als mit dem Kaufen der Eier.. egal woher (Käfigeier lassen wir da jetzt mal komplett raus... darüber muss man, glaub ich, nicht diskutieren..). Nun ja.. in München geht das nu nicht mehr, hatte mich nach reiflicher Überlegung aber ohnehin dagegen entschieden, weil ich wegen meinem Rüden (Jagdhund) einfach zu viel Angst gehabt hätte, dass er die Hühner zerlegt. Es wäre für die Tiere einfach zu stressig gewesen, wenn er doch ständig den Weg zu ihnen sucht.

  9. #9

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Viele Hühner haben kein vollständiges Brutverhalten mehr, d.h. sie interessieren sich nicht weiter für die Eier, die sie gelegt haben und Verlassen das Gelege.

  10. #10

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Zitat Zitat von thomas87 Beitrag anzeigen
    Hühner vergessen eh nach 20 min, dass sie überhaupt ein Ei gelegt haben ;)
    Was genau veranlasst dich sowas zu behaupten? Quellen?

  11. #11

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Auch die Hühner die du "besitzt" geben ihre Eier sicher nicht gerne her / lassen sie sich ungern STEHLEN.
    Quellen ?
    Wer kann von sich behaupten jemals einen Blick in die Psyche eines Huhns gefunden zu haben ? Niemand und so wird es ewiglich bleiben

    Meine Aussage war nicht ganz ernst gemeint, deswegen auch der nachfolgende Smiley. Dennoch wollt ich überspitzt damit sagen, dass das Huhn, so glaube ich, dem nutzlosen Ei wenig nachtrauert.

  12. #12

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Na okay da haben wir dann wieder die Quellenproblematik *g*
    Ich denke jedenfalls trotzdem nicht das das Huhn ihre Eier gerne abgibt, auch wenn ichs nicht beweisen kann ;) (Wer gibt schon gerne sein benutztes Tampon ab?)

  13. #13

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Zitat Zitat von Currende Beitrag anzeigen
    (Wer gibt schon gerne sein benutztes Tampon ab?)
    Du hortest sie?
    Sortierst sie nach Monat und Rotton?

  14. #14

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Das Verhalten von Hühnern im Bezug auf Brut und Jungenaufzucht in zu 100% instinktiv gesteuert.
    Ist ein Huhn in Brutstimmung, weiß es genau zwei Sachen: Nämlich wo das Nest ist und ob sich darin eiänliche Gegenstände befinden.
    Das wars auch. Stimmen diese beiden Faktoren, also Nest und Eier vorhanden, wird gebrütet.
    Man kann das Huhn vom Nest schubsen und genau vor dessen Nase die Eier gegen Gipseier austauschen, er wird weiterbrüten, weil es unfähig ist, die Situation logisch zu überblicken.
    Nimmt man die Eier unter Beobachtung des Huhns weg und legt sie 5 m weiter in ein anderes Nest, wird es nicht dorthin zum weiterbrüten gehen. Denn ein Huhn hat keine Vorstellung von "seinen" Eiern, oder was diese überhaupt bedeuten, sondern reagiert einfach nur auf die oben genannten Reize.

    Wer kann von sich behaupten jemals einen Blick in die Psyche eines Huhns gefunden zu haben ? Niemand und so wird es ewiglich bleiben
    Sicherlich wird das nie möglich sein. Aber wenn man die Tiere beobachtet kann man sich schon vorstellen, was in ihren vorgeht.

    Gänse, übrigens sicherlich mit änlicher Intelligenz ausgestattet wie Hühner, sind da besonders interessant.
    Sie haben zwei verschiedene "Programme" zum Erkennen von Eiern, eins für welche im Nest und eins für draußen liegende.
    Außerhalb des Nestes wird das instinktive Eierkennungsprogramm 1 gestartet, welches jegliche in etwa eigroße Objekt als Ei identifiziert und die Verhaltensweise "ins Nest rollen" auslöst.
    Dummerweise meldet sich, sobald das "Ei" (z.B. eine Dose) im Nest liegt, das Eierkennungsprogramm 2 (das für Objekte im Nest), welches schon genauer arbeitet.
    Dieses sagt nun der Gans, dass das Objekt doch kein Ei sein kann und löst Verhaltensweise "aus dem Nest rollen" aus.

    Und nun ist es schon ganz einfach zu erraten, was passiert wenn die Dose wieder auserhalb liegt. Richtig! Sie wird wieder reingerollt. Und so kann das eine ganze Weile hin und hergehen.
    Was geht da wohl im Kopf einer Gans vor?

  15. #15

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Zitat Zitat von g0re Beitrag anzeigen
    Du hortest sie?
    Sortierst sie nach Monat und Rotton?
    Ich brauche sowas gar nicht

  16. #16

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Nicht wahr!
    Aber würdest du?

    Der Vergleich ist sehr unterhaltsam.

  17. #17

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Vllt. nicht ganz klar ausgedrückt. WÜRDE ich Tampons benutzen müssen, würde ich sie entsorgen, sie aber nicht jemandem anderes geben. ;)

    Aber ich muss zugeben, im Nachinein leuchtet mir der Vergleich auch nicht mehr wirklich ein

  18. #18

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Das entwickelt sich hier in eine interessante Richtung - wir fangen bei Hühnern an und enden bei gebrauchten Tampons

    Aber nochmal zum Topic: ich geb Chimera schon Recht damit, dass das Verhalten der Hühner komplett von ihren Instinkten gesteuert ist. Aber was genau soll das beweisen? Ist es deswegen okay ihnen die Eier weg zu nehmen? Gerade weil sie doch alles ausbrüten wollen was ihnen in den Weg kommt. Vielleicht könnte man ihnen ja ein paar Eier lassen?
    "Sei nett zu Tieren - du könntest selbst eins sein" Norbert Blüm

  19. #19

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    ber was genau soll das beweisen? Ist es deswegen okay ihnen die Eier weg zu nehmen?
    Mit meinem Post wollte ich andeuten, dass ein Huhn ein Ei nicht als sein Eigentum betrachtet, als "Baby" oder sonst eine emotionale Bindung dazu hat.

    Ein Huhn zeigt zwar naturgemäß ein Verteidigungsverhalten, wenn man sich als Nesträuber nähert, hat man die Eier allerdings aus dem Nest entfernt folgt es einem nicht und versucht die Eier zurückzuerlangen o.ä.
    Es akzeptiert sogleich die neue Situation und legt Eier nach.

    So ein Verhalten macht in der Natur sehr wohl Sinn, denn Nesträuber sind häufig und ein ausgeräumtes Nest eine völlig normales Ereignis. Würde ein Vogel über jedes verlorene Ei Trauern, wäre dies ein enormer Nachteil für die Verbreitung der Gene. Wichtig in einem solchen Fall ist das sofortige Nachlegen der Eier, um die Brutsaison noch optimal nutzen zu können bzw. keine Zeit zu verlieren.
    Sentimentalität ist da völlig fehl am Platz.

    Das Wegnehmen von Eiern erzeugt natürlich etwas Stress (wenn man es in Anwesenheit des Huhns tut), aber keinesfalls Leid.

    Daher pumpkin, nein, wenn deine Hühner genügend Auslauf, einen artgerechten Stall und gutes Futter haben, Leiden sie mit Sicherheit nicht, da brauchst du dir keine Sorgen machen.

  20. #20

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    aber bedeuted es auch nicht stress und körperliche anstrengung für ein huhn, wenn es naturgemäß gleich wieder ein ei legt, weil es weggenommen wurde?

  21. #21

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Zitat Zitat von tripnotic Beitrag anzeigen
    aber bedeuted es auch nicht stress und körperliche anstrengung für ein huhn, wenn es naturgemäß gleich wieder ein ei legt, weil es weggenommen wurde?
    Sicherlich ist ein Ei legen eine körperliche Anstrengung, aber für ein gesundes Huhn eine Sache von wenigen Augenblicken und nicht im geringsten mit einer Säugetiergeburt zu vergleichen.
    Als Pause vom Eierlegen kann man bei Hühnern, die überhaupt Interesse am Brüten haben, die Eier gegen Gipseier austauschen und die Henne drauf sitzen lassen.
    Schon bei der Auswahl der Hühnerrasse entscheidet man sich am besten für natürliche Rassen, die weniger Eier legen und sich auch durch verringerte Temperaturen gut ausbremsen lassen.

  22. #22

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Zitat Zitat von Chimera Beitrag anzeigen
    So ein Verhalten macht in der Natur sehr wohl Sinn, denn Nesträuber sind häufig und ein ausgeräumtes Nest eine völlig normales Ereignis. Würde ein Vogel über jedes verlorene Ei Trauern, wäre dies ein enormer Nachteil für die Verbreitung der Gene. Wichtig in einem solchen Fall ist das sofortige Nachlegen der Eier, um die Brutsaison noch optimal nutzen zu können bzw. keine Zeit zu verlieren.
    Sentimentalität ist da völlig fehl am Platz.
    Ich habe ja auch gar nicht gesagt, dass es keinen Sinn machen würde. Ich glaube auch nicht dass ein Huhn erst mal depressiv wird wenn das Ei weg ist, so wie es bei anderen Tieren der Fall wäre. Was ich meinte ist: wenn in ihren Instinkten und genetischen Informationen verankert ist, dass es das aller-wichtigste ist, sich fortzupflanzen, hat es natürlich Auswirkungen auf sie, wenn du sie daran immer hinderst.

    Zitat Zitat von Chimera Beitrag anzeigen
    Das Wegnehmen von Eiern erzeugt natürlich etwas Stress (wenn man es in Anwesenheit des Huhns tut), aber keinesfalls Leid.
    Ich dachte das Huhn brütet die Eier sofort aus, wie willst du sie denn dann in Abwesenheit es Huhnes wegnehmen? (erst gemeinte Frage, meines Wissens nach verlassen die Hühner die Brutstätte doch gar nicht, oder?)
    "Sei nett zu Tieren - du könntest selbst eins sein" Norbert Blüm

  23. #23

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Sprechen wir über befruchtete oder unbefruchtete Eier. Das Zweitere schließt eine Diskussion über den Fortpflanzungsdrang doch aus. Schlüpft doch eh nix.


    Wenn das Huhn versucht ein unbefruchtetes Ei ohne Verlassen der Brutstätte auszubrüten, würde es wohl oder übel verhungern.

  24. #24

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    Wie Thomas schon andeutete, Hühner müssen essen und trinken - daher verlassen sie natürlich das Nest.

    wenn in ihren Instinkten und genetischen Informationen verankert ist, dass es das aller-wichtigste ist, sich fortzupflanzen, hat es natürlich Auswirkungen auf sie, wenn du sie daran immer hinderst.
    Ich hatte über 20 Jahre lang Hühner. Ich habe nie eins erlebt, welches sich durch das ständige Eier wegnehmen im Verhalten änderte oder gar Frustration zeigte.
    Ich denke nicht, dass sie sich über ihre früheren, gescheiterten Brutversuche im Klaren sind. Ob man ihnen nun ein mal oder hundert mal die Eier wegnimmt scheint keinen Unterschied zu machen, sie ziehen ihr Ding immer wieder und erfreuen sich des Lebens.

  25. #25
    Neuling Vegetarier und Veganer

    Standard AW: leiden meine eigenen hühner auch?

    aaalso, sobald meine hühner die eier gelegt haben, verlassen sie den stall und zeigen keinerlei interesse mehr an den eiern...sie brüten nicht mehr usw...
    und sie haben auch ein paar gips-eier, wenn sie mal das verlangen, ein ei ausbrüten zu wollen, verspüren ;)
    Ich habe die herkömmlichen braunen Hühner.

    Ich finde es toll, dass hier so viele kommentare dazu eingehen.
    und wir haben auch keinen hahn mit dabei, sodass es keine befruchteten eier sind.

    lg. die pumkin

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