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Hatte gerade mal wieder eine Diskussion über unser aller Thema...
es ging hauptsächlich darum, dass die Tiere eben doch noch leben, wenn sie verarbeitet werden, dass die brutalen Metoden aus dem Ausland auch für Deutschland gelten usw. Sie endete mit "Beweis es".
In solchen Situationen hat man natürlich gerade keine Videos zur Hand und findet auch so schnell keine.
Ich möchte darum bitten, dass vielleicht so der eine andere ein Video postet, sodass frau (man) bei Bedarf gleich ein ganzes Video-Batterie-Repertoire hat, die dem "Gegner" an den Kopf geworfen werden kann ;)
Liebe Grüße
Ein Video ist nun wirklich kein Beweis für garnix. Ich will persönlich garnicht wissen, wie einige dieser Aufnahmen gemacht wurden und inwiefern die "Macher" solcher Videos die nicht tierschutzgerechte Behandlung des Schlachtviehs zu verantworten haben.
Wenn du qualifizierte Informationen vermitteln willst, schau dir einfach die Studien zum Thema Beteubungseffektivität an, z.B. diese hier:
http://www2.lanuv.nrw.de/objectfiles...hqualitaet.pdf
Damit will ich sagen, dass manche um jeden Preis eine grausige Aufnahme machen möchten.
Wir erinnern uns an den Fall von 2005, als bei der Robbenjagd ein Tierschützerteam dabei gefilmt wurde, wie es eine sterbende Robbe 80 min lang filmt und dabei noch zahlreiche Interviews gibt, wärend das Tier Todesqualen durchlebt.
Änliches habe ich mal bei einer Beschlagnahmung erlebt, es ging um Pferde, Esel und Schweine, teilweise sterbend in einem Stall. Ein Tierschützerfilmteam war dabei, und sie wollten tatsächlich, dass die Notschlachtung verschoben wird bis sie einige gute Aufnahmen machen konnten.
Und bei manchen Aufnahmen bei YouTube, bei denen völlig offen gefilmt wurde und die Schlachter teilweise (für sich selbst) lebensgefährliche Fehler machen frage ich mich doch, ob nicht das eine oder andere Geldscheinchen den Besitzer gewechselt hat.
So oder so sind solche Filme als Beweise völlig unbrauchbar. Genauso könnte ich eine Filmaufnahme, die Tierrechtler bei der groben Behandlung von Tieren zeigt als Beweis heranziehen, dass alle Tierrechtler Tierquäler sind.
Mit recht würde man protestieren, dass man das Verhalten einzelnder nicht auf alle übertragen kann.
Daher sind Studien, bei denen über Monate hinweg mehrere Schlachtereien beobachtet werden ja wohl die aussagekräftigeren Dokumente.
Und wenn jemand keine Lust hat sich sowas durchzulesen, ist sein Interesse am Sachverhalt sowieso gleich 0.
Eine Studie muss man eben lesen und verstehen, außerdem wird der Empörungseffekt von einem Video viel stärker bedient als von dreißig Seiten Text. So funktioniert inzwischen auch häufig Politik: Hauptsache sichtbarer Aktionismus wie z.B. im Fall von "Florida-Rolf".
so dachte ich mir das eigentlich auch...
gewisse Fleischfresser stellen sich einfach dumm oder legen Fakten nach ihren Bedürfnissen aus, aber Bilder können sie nicht leugnen...
Schocken nur dann, wenn das Verbale (und glaube mir, darum bemühe ich mich sehr!) keinen Sinn mehr macht. Wenn dann wirklich kommt "Beweis es!". Wie viele hier sind eben erst durch solche Bilder zu Vegetariern/Veganern geworden...
Großschlachthof:
http://www.myvideo.de/watch/1826090/...ossschlachthof
Einzelschlachtung:
http://www.youtube.com/watch?v=9Uxw1UphcBA
Hausschlachtung/Bauernhof:
http://www.youtube.com/watch?v=p58J7...eature=related
Bioschlachtung:
http://www.youtube.com/watch?v=kMeqV...eature=related
http://www.soylent-network.com/doku/...chlachtung.htm
Um es noch mal zu wiederholen: Beweisen kannst du mit solchen Videos nichts. Sollte dein Gegenüber kritisches Denken gewöhnt sein, wird er mit Recht an der Echtheit eines youtube-Quälfilmchens zweifeln, und die dortigen Zustände schon garnicht auf jegliche Schlachtbetriebe übertragen.
Du meinst also, wenn man mit Argumenten nicht weiterkommt, kann man sich ruhig zweifelhafter Videodokumente bedienen, die man selbst weder verifizieren noch ihre Übertragbarkeit auf jegliche Schlachtbetriebe nachweisen kann?Schocken nur dann, wenn das Verbale (und glaube mir, darum bemühe ich mich sehr!) keinen Sinn mehr macht.
ja, das meine ich. DA solche Bilder aufgenommen wurden, heißt ja schon mal, dass es so etwas gibt. Wenn dazu dann auch noch deutsch zu hören ist, heißt es wohl, dass so etwas auch bei uns vorkommt. Und jene Routine, die das "Personal" dort zeigt, wird bei anderen Betrieben auch so sein.
Glaubst du etwa, dass es deinem Biotier vom Discounter anders erging?
Ah du meine Güte...
Du suchst doch extra nach Videos, bei denen die Tiere bei der Verarbeitung noch leben. Das ist keine Routine, das ist Schlamperei und verboten.Und jene Routine, die das "Personal" dort zeigt, wird bei anderen Betrieben auch so sein.
Du suchst also nach Videos, auf denen verbotene Handlungen durchgeführt werden, und willst daraus deinem Gegenüber suggerieren, dass es überall so ist.
Was ist das denn für eine Art, jemanden zu überzeugen? :rolleyes:
Nach derselben Logik könnte ich ein Filmchen von einem Tierschützer zeigen, der ein Tier quält und daraus schlussfolgern, dass alle Tierschützer das tun.
Bitte. Aber dieses Filmchen wirst du wohl kaum finden...
Das sagst du. Beweis es.
Da ich mir sicher bin, dass das überall so ist, spricht aus meiner Sicht gegen das Suggerieren nichts. Warum auch? Das Ziel ist der Weg. Und mein Ziel ist es, andere, wenn sich die Gelegenheit bietet, auf die Realität aufmerksam zu machen. Zeit ist Geld, warum sollten sich die Betriebe darum kümmern, dass die Tiere wirklich sachgemäß betäubt werden und/oder bei der Verarbeitung schon tot sind? Und wie ich bereits schrieb: Erst Video, wenn reden/schreiben nichts mehr bringt.
Und sobald jemand sich die Mühe macht, deine Suggestionen mal kritisch zu hinterfragen und so darauf aufmerksam wird, daß dein Bild der Realität nicht den Tatsachen entspricht, dann kracht dein ganzes schönes Gebäude einfach ein. Zumal der Schlachtvorgang gelegentlich auch mal Thema im Fernsehen war (z.B. bei Galileo), wo weiter nichts aufregendes passiert ist. Auch das passt mit den Schauermärchen, die häufig kolportiert werden und eher an einen schlechten Splattermovie als an eine fachgerechte Schlachtung erinnern, nicht so recht zusammen. Aber die Tierrechtsbewegung lebt anscheinend von Menschen, die sich gern für dumm verkaufen lassen, also bist du mit deiner Taktik an der richtigen Zielgruppe dran.
Weil Zeit Geld ist (gut erkannt) und halbtotes, unkontrolliert herumzuckendes und aggressives Schlachtvieh den Ablauf empfindlich stören und Mitarbeiter ernsthaft verletzen kann. Deswegen werden die Hühner auch kopfüber ans Band gehängt, statt daß man sie einzeln einfängt und ihnen den Kopf mit dem Beil abschlägt wie damals auf dem Bauernhof.Zeit ist Geld, warum sollten sich die Betriebe darum kümmern, dass die Tiere wirklich sachgemäß betäubt werden und/oder bei der Verarbeitung schon tot sind?
Ich denke mit 17 sollte man schon zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können. Ich war in zig Schlachthäusern und habe noch nie erlebt, dass ein Schlachttier bei der Verarbeitung noch gelebt hat. Wobei ich (und du glaube ich auch) nicht wirklich sicher bin, was du nun genau damit meinst.Da ich mir sicher bin, dass das überall so ist, spricht aus meiner Sicht gegen das Suggerieren nichts. Warum auch? Das Ziel ist der Weg. Und mein Ziel ist es, andere, wenn sich die Gelegenheit bietet, auf die Realität aufmerksam zu machen.
Schon der gesunde Menschenverstand bzw. selbst die laienhafte Kenntnis des Schlachtvorgangs sollte einem schon sagen, dass ein Tier bei der Verarbeitung nicht mehr leben KANN - denn die Verarbeitung erfolgt nach der Zerlegung.
Galileo als glaubwürdiges Medium? Haha.
http://gegen-tierquaelerei.6x.to/
Glaubst du wirklich, dass die dich bei deinen Besuchen in den Schlachthäusern irgendetwas sehen lassen hätten, das selbst bei deinem Gewissen
Zweifel hervorgerufen hätte?
Das Video müsste noch irgendwo bei Youtube herumgeistern (wie einige andere), wo vom Anfang bis zum Schluss alles zu sehen ist. Nur die behaupteten Skandalzustände seltsamerweise nicht. Aber du hast sicher außer "Haha" auch richtige Argumente zu bieten, warum in Wirklichkeit alles ganz anders ist?
Schön, das Uralt-Video, daß seit Jahren mit wohligem Gruselschauer weitergereicht wird und keinen Bezug zum Thema Schweineschlachtung in Deutschland hat. Aber Hauptsache, mal wieder ein bisschen Tierqualfilm in die Runde geworfen.http://gegen-tierquaelerei.6x.to/
Glaubst du wirklich, dass die dich bei deinen Besuchen in den Schlachthäusern irgendetwas sehen lassen hätten, das selbst bei deinem Gewissen
Zweifel hervorgerufen hätte?
Und wahrscheinlich hat jeder Schlachthof vor Chimeras Besuch extra auf die harmlose Schlachtvariante (zu Tode streicheln) umgestellt, um die Wahrheit zu verschleiern.
Lorienne, mal ernsthaft: Willst du uns veräppeln?
Das uralte Video zeigt einen Mann, der Pelztiere abzieht - in China!
Was hat das auch nur im entferntesten zu tun mit dem Thema hier?
Zuerst einmal: Ich habe einiges gesehen, dass ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann, und deswegen esse ich auch kein Fleisch aus Großschlachtereien mehr.Glaubst du wirklich, dass die dich bei deinen Besuchen in den Schlachthäusern irgendetwas sehen lassen hätten, das selbst bei deinem Gewissen
Zweifel hervorgerufen hätte?
Nach deiner Logik dürfte eine Schlachterei aber niemals zweifelhafte Schlachtmerhoden anwenden: Veterinäre und "Besucher" in Form von Studenten, Auszubildenden, Reinigungskräften, Technikern und auch foschenden Personen sind nämlich tagtäglich vorhanden.
Ich war kein VIP und meine Anwesenheit nun wirklich keine Ausnahme.
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