Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Hallo,
ich wolle mal eine Lanze für die Vegetarier brechen, da sie ziemlich viel von der Vegan-Fraktion einstecken müssen und der Vegetarismus als inkonsequent dargestellt wird..
Ich lebe selbst vegan, finde aber das "Rumgehacke" auf Vegetariern nicht so dolle.
Was ist das Ziel eines Vegetariers?
Er möchten nicht, dass ein Tier für ihn getötet wird und will nichts von getöteten Tieren essen.
Soweit eine sehr gute Idee?
Inkonsequent?
Mag sein, aber wer ist der Schuldige?
Ich finde man kann Vegetariern keinen Vorwurf machen, sondern eher den Firmen und ihrer Tierausbeutung.
Ich bin mir sicher, daß eine Vielzahl der Vegetarier gerne den doppelten Preis für ihre Milch zahlen würden, wenn sie wüssten, daß das Tier ab einem gewissen Alter sein Lebensabend auf einem Gnadenhof verbringen darf. Kälber bis sie Erwachsen sind bei der Mutter bleiben dürfen und nicht geschlachtet werden, weniger und vorsichtiger gemolken wird.
Selbiges für Eier, keine Schlachtung, keine Kücken Tötung, weniger Eier etc.
Eine vegetarische Welt ohne Tierleid wäre möglich.
Vielleicht wird dies mal eine Marktlücke. Ich weiß es nicht.
Ich lese oft von Veganern, dass sie überlegen, vielleicht mal später eine eigene Kuh oder ein Huhn zu halten. Eigenlich auch inkonsequent, es sei denn man stimmt der Idee des Vegetarismus zu....
Ist ja mal voll lieb von dir. :o
Isst du vegan oder lebst du schon?
Hallo veganmuscle (cooler Nick übrigens);)
ich finde es sehr Korrekt was Du sagst. Ich bin ja auch ein Vegetarier und würde es mehr als begrüßen das Huhn und Kuh ein schöneres Leben haben könntenDanke fürs Lanze brechen
LG Erdbeerkuchen![]()
"Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt" (Wilhelm Busch)
"Eine vegetarische Welt ohne Tierleid wäre möglich."
Darüber lässt sich wohl Streiten. Und wofür braucht man überhaupt Eier und Milch? o.O
"Ich lese oft von Veganern, dass sie überlegen, vielleicht mal später eine eigene Kuh oder ein Huhn zu halten. Eigenlich auch inkonsequent, es sei denn man stimmt der Idee des Vegetarismus zu...."
Oft? Quellen?
Schön, es gibt auch Veganer die Honig essen und angeblich auch welche die auf die Jagd gehen. Es soll sogar Leute geben, die an ihren Zehnägel knabbern *schauder*
Ich glaube was Vegetarier stört sind nicht die "persönlichen Beleidigungen" die ich hier wirklich extrem selten seitens der Veganer angetroffen habe.
Das eigentliche Problem ist das ständige Informieren über Missstände in der Nutztierhaltung. Das wirkt auf viele womöglich "arrogant" oder gar "militant".
Die Erkenntnis und Einsicht, dass Charakterzüge und Argumentationsarten der Veganer so weit gefächert sind wie auch unter Vegetariern, Omnivoren, Frutanern und Rohköstlern scheint vielen nicht einzuleuchten. Was gesehen wird ist die "Front", nicht etwa der Einzelne.
Genauso ist es auch umgekehrt. Häufig reicht schon der Titel "Vegetarier", dass ein Mensch einen Stempel aufbekommt. Im Laufe der Zeit habe ich mir angewöhnt nach den Beweggründen zum Vegetarismus zu fragen, sinnvolle Diskussionen zum Thema Umwelt und Tierrechte zu führen. Das ist für mich persönlich die richtige Herangehensweise. Muss wiederrum jeder für sich selbst entscheiden.
Vielleicht sollten wir einander einfach nicht so pauschalisieren... :confused:
I can't have s*x with your personality,
And I can't put my p*nis in your college degree,
And I can't shove my fist in your childhood dreams,
So why're you sharing all this information with me?
Jon Lajoie
Der Vegetarismus IST inkonsequent und wird nicht nur so dargestellt (als hätte sich da jemand was ausgedacht...).
Und warum unterlässt er dann nicht das, was ihn an der Erreichung dieses Ziels hindert?
Sicher. Die gäbe es ja auch, wenn ihnen niemand ihren Mist abkaufen und somit in Auftrag geben würde.
Die Firmen würden die Leichen, Eier und Milchprodukte dann halt selber fressen oder wegwerfen...
Äähh... Das Prinzip der Marktwirtschaft hast Du irgendwie noch nicht begriffen.
Du vertrittst hier als "Veganer" Speziesismus und Tierausbeutung, welche Du in einem Rahmen verharmlost, dass es schon weh tut.
Und Du hast Dich sicherlich noch keinen Deut gefragt, was denn nun an dem Wort "Qualzüchtung" dran ist und wie man Millionen männliche Küken pro Tag durchbringt, statt sie umzubringen.
In Deiner Phantasierechnung würde dieser Planet schneller unter Hähnen und männlichen Rindern ersticken, als die Pole schmelzen.
Und das nennst Du eine "Marktlücke"?
Surf mal ein Bisschen bei Maqi oder Soylent Netwok, bevor Du hier nochmal so einen Unfall verursachst.
Und eine Lanze für Vegetarier zu brechen hieße, das was sie nicht unterlassen hinzunehmen, statt sie dafür zu kritisieren.
Vegetarier sind Tierquäler.
Geändert von Schlunz (24.06.2008 um 08:42 Uhr)
es ist aber auch oft einfach arrogant, oder eher ignorant, es ist das nichteinsehnwollen das es auch andere lebensumstände als die eigenen gibt.
natürlich freut es mich das es menschen gibt die konsequent auf tierausbeutung verzichten, trotz alldem ist ein mensch der diese strukturen auch schon um 10% weniger als der durchschnitt unterstüzt lobenswert.
oft ist es auch eine gewohnheit, oder das man nicht nur für sich verantwortlich ist.
bei mir spielen zB mehrere faktoren mit: ich hab ein kind das extrem mäkelt, wenn sie könnte würde sich sich nur von m'n'ms und wurst ernähren. es ist wircklich schwer etwas veganes zu kochen das ihr auch schmeckt. bei vegetarischen dingen gehts schon bissi einfacher. und ja die mangelernährung meiner tochter zu vermeiden ist für mich perönlich numal wichtiger als tierleid zu vermeiden (wobei ich als kind eine tierhaltung, bei meiner oma, mitgekreigt habe die ich zb nicht als ausbeutung gesehn habe [wobei das bestimmen über das ende des lebens eines anderen tieres immer auch eine respektfrage war, meine oma hat die tiere nicht kaltblütig ermordet, oder weil nicht genug eier mehr gekommen sind etc, sondern zu besonderen anlässen oder wenns ein geldmangel nicht zugelassen hat genug einzukaufen, dann gabs hat hühnersuppe oder so] die schafe, ziegen udn hühner haben ein schönes leben gehabt, viele sind auch eines natürlichen todes gestorben, sie haben sich ihren schlafplatz aussuchen können, sie haben hr kinder aufziehen können etc., wäre mir eine solche tierhaltung möglich würd ich wahrscheinlich auch ab und an schlachten)
viele menschen haben auch nicht die selben ethischen bedenken gegenüber der tierhaltung wie es *militante* veganer haben
ich zb. kann mich mit tierrechten nicht anfreunden, es ist zwar alles recht plausibel (bzw scheint es so) aber kommt mir trotzem nicht ganz *wahr* vor (sry ich wei grad ned wie ichs ausdrücken soll....) ich glaube einfach nicht das ein schaf das wie eben zb bei meiner oma glücklich auf ner weide lebt, extrem viel auslau hat, seine kinder großzieht sich schlecht fühlt. desweiteren sind a die züchtungen die zZ für die fleisch"prdkutin" leben und sterben nicht wircklich arten sind die auch in freier wildbahn überleben würden/könnten, also quasi wie hunde (jetzt ausgenommen straßenhunde, aber das sind f gewähnlic auch keine pekinesen, malteser oder sonst was arg für den menschlichen gebrauch gezüchtetes)
und dann gibts bei mir noch nen punkt: ich habe einfach viel streß, ich habe kaum geld, ich habe sehr wenig zeit zum kochen (essse sehr oft bei mama), und ehrlich als alleinerziehnde in ausbildung habe ich nunmal meist nicht die ressourcen - finanziell und zeitlich - um mich über vegane ernährung so zu informieren das ich keine angst hätte mangelernährt zu sein (und bitte ich weiss das auch ominvore ernährung zu mangel führen kann, es ist aber bei veganer ernährung *leichter* sich fehlzuernähren)
ich vermeide tierprodukte, doch zb würde es für mich einen finaziellen ruin bedeuten wenn ich ein lebensmittel um 0,30 teurer kaufen muß (biomilch versus konventonelle soya milch), trotzdem kaufe ich ess wenn sichs ausgeht
und manchmal bin ich froh wenn sophie irgendwas isst, sich schaffts zb ab und an nen tag lang ausser nem brot mit eiaufstrich nix zu essen
und wenn wir bei brot sind: schon da fängts ja an das mensch achten muß kein unveganes zu erwischen, weiter gehts bei essig und apfelsaft, beim wein und kasein kleber auf flaschen etc. und mir wärs zuviel mich wieder so intensiv mit ernährung zu befassen. mache ich sowas werde ich anorektisch, habe keinen apettit auf irgendwas weil in so gut wie allem etwas ist wo man was aussetzten kann (zucker, salz, geschmacksverstäker, gesättigte fettsäuren, aromen, e-nummern etc.) wobei ich da eh schon viel einschränke, doch leider ist es oft so das die sachen welche ich mir leisten kann eben ungesünnder sind als die welche ich mir gern leisten würde. (aber ich arbeite daran, und in so 2,3 jahren dürft ichs mir leisten mine wocheneinkäufe im biomarkt zu machen *freu*)
und wenn mir dann ein mir unbekannter mensch unterstellt ich würde mir keine gedanken machen, oder mir unterstellt ich wäre doof oder nicht einsichtig dann machts mich traurig und wütend. (komischerweise, und das ist nun ne pauschaiesierung, kommt es mir so vor als würden veganer unter 25 oder 30 eher *militant* drauf sind als ältere)
auch gehe ich zb mit vielen veganen einstellungen eben nicht mit. zb honig, ich habe schon selber zugeschaut bei imkern, ich finde es nicht arg. ich unterstelle aber insekten auch nicht das selbe empfindungsspektrum wie wirbeltieren. ich kann auch mit antispe nicht wircklich viel anfangen.
natürlich sind wir alle erdlinge, aber ich werde zu einem kanninchen nie die bindung aufbauen können wie zu einem menschen mit dem ich kommunizieren kann, der meine gefühle spiegelt etc.
meiner meinung nach ist das was verkehrt läuft diese abwertung des tieres als "nutzvieh" es ist ein individuelles leben, töte ich es sollte wenigstens respekt da sein vor dem leben welches ich ausgelöscht habe, nicht schlachtung am fließband. ich glaube allein dadurch wäre viel erreicht, da eine würdige schlachtung das fleisch automatisch auch teurer machen würde, genauso wie naturnahe haltebedingungen. auch könnten dann nicht so viele tiere gehalten werden. fleisch wäre wieder das was es ist: etwas was man selten mal ist, etwas besonderes. so wies heute ablüft, das es selbst knabberein mit der gschmacksrichunt speck gibt, das überall irgndwelche tierprodukte drinnen sind, das grasfressern leichenteile serviert werden etc. das ist krank. aber das ist auch kapitalismus, es geht nur um den höchsten möglichen ertrag. es geht weder um die würde des menschen (verkauf von gammelfleisch, lug und trug zur tierhaltung), noch um die der nichtmenschlichen tiere (massentierhaltung, fabriksähnliche fließbandschlachtung), und das ist das eigentliche problem. es wird oftmals suggeriert das flesihc jeder essen muß, milch und ei sowieso, es wird aber dabei darauf vergessen das es sehr wohl leute gibt die veg* leben und keine solchen haben, es gibt aber auch immer wieder menschen die zb partout ohne tierische lebenmittel mänel haben 8eine cousine von mir ist vegetarisch seit sie 10 ist, seit gut 7jahren versucht sie immer wieder auf vegan umzustellen, nach gut 5/6 monaten hats immer unterdurchschnittliche blutwerte, einen eisenspiegel der im keller ist etc und wieder migräneanfälle [EHRICH! ich hab nämlich öfter mal gelesen das dieses weggeht bei veganer ernährung]
@doppelter milchpreis: es gibt auch menschen die es sich nicht leisten könnten, ob sies nun wollen oder nicht
Zunächst einmal eine Bitte: es ist unheimlich anstrengend, einen Text ohne Groß- und Kleinschreibung durchzulesen - besonders, wenn er so lang ist! Ich weiß, daß es manchen so leichter fällt, schnell zu schreiben. Aber bitte hab´Erbarmen mit den Kurtzsichtigen wie ich eine bin ;)
Zum Thema:
micht wundert es immer wieder, wenn das "vegan einkaufen" oder gar das "gesund einkaufen" als teurer tituliert wird!
Seit ich vegan einkaufe, landet bei mir für dasselbe Geld viel mehr im Einkaufskorb: Frisches Gemüse ist viel ergiebiger als Fertigprodukte und beispielsweise Sojagranulat kann ich länger halten als Hack und kann daraus eine größere Menge zubereiten. Da der Käse wegfällt, kann ich mir auch locker des öfteren besondere Aufstriche kaufen, vieles kann mit wenig Zeitaufwand und Geld selbstgemacht werden.
So arm an Zeit kann doch keiner sein, daß er seine Ernährung nicht gesund betreibt - und wenn man für die von Kindern verantwortlich ist, hat man da auch eine besondere Verantwortung, ihnen eine gute Ernährung beizubringen. Sprich, keine Fertigprodukte etc.
Zu dem Argument mit den Großeltern mit dem Hof mit den glücklichen Tieren will ich jetzt mal nicht weiter eingehen - da scheint mir ein Umdenken bei Dir nicht in Aussicht, zumal Du ja schreibst, daß Dir Tierrechte trotz aller Argumente dafür egal sind.
@ veganmuscle: Deine Worte haben durchaus etwas für sich. Wenn gekennzeichnet wäre, welche Nudeln mit Freilandeiern gemacht sind, und welche nicht, dann würde ich lieber 50 Cent mehr für die Freiland-Nudeln zahlen (natürlich davon abgesehen, dass es keine Ei-freien Nudeln im Regal gibt ;) ).
Letztens war ich in der Früh beim Bäcker (die meisten haben ja auch einen kleinen Kühlschrank mit Milchprodukten und Wurst darin) und habe mir zu meinem Frühstücksweckerl ein Joghurt gekauft. Ich dachte mir: "Gäbe es Soja-Joghurt, würde ich das lieber kaufen." Gabs aber nicht. Daher habe ich das Milch-Joghurt genommen.
Soweit ich das lesen kann, ist der Thread mal wieder wie üblich auf zwei Sachen eingeschränkt:
"Die Vegetarier sind total inkonsequent und wollen einfach nicht sehen, dass die armen Tierchen leiden."
und
"Die Veganer sind alle militant und lassen mir keine freie Meinung."
Schade. Der Thread hat gut angefangen und endet mal wieder in der üblichen Endlosdiskussion.
:confused:
Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich die Eindrücke sind:
für mich ist das hier ein ganz normaler Austausch?!?
Wobei ich ganz klar sagen muß, daß das Argument "die Veganer sind alle militant und lassen mir keine freie Meinung" gar keines ist, sondern vielmehr eine Floskel, die jede Diskussion im Keim erstickt/ersticken soll.
Wie etwa das von mir so geschätzte "Du bist ja hysterisch" aus der Rubrik Teenager gegen Eltern oder das gerngebrauchte "mit Dir kann man ja nicht reden".
Ich bin jedenfalls stolz darauf, daß ich in Diskussionen noch immer meine Einstellung/Meinung klar darlegen und begründen kann ohne auf solche Phrasen wie etwa ich habe eben meine Meinung und Du Deine zurückgreifen zu müssen. Umgekehrt habe ich auch kein Problem damit, mich von meinem Gesprächspartner informieren oder auch überzeugen zu lassen, wenn seine Aussagen Hand und Fuss haben.
@ tara: Aber verstehst du nicht? Darauf kommt es HIER in diesem Thread gar nicht an!
Diese ewige Diskutiererei führt zu nichts als Ärger auf beiden Seiten. Ich kann hier nur für mich sprechen, aber: Mich als Vegetarier wirst du mit immer denselben Argumenten nicht zum Veganismus führen, das muss schon ganz von selbst kommen, oder eben NICHT.
Ich habe manchmal das Gefühl, weil es hier im Forum nicht genügend Omnis gibt, die man schön ins, von manchen Veganern hier heißgeliebte, "Mördereck" schieben kann, eben die Vegetarier dran "glauben" dürfen.
Find ich nicht okay.
:cool:
???
Es wurde von einem Forenmitglied ein Thema erstellt mit der Überschrift "Eine Lanze brechen für die Vegetarier".
Er stellt dort seine Sicht der Dinge in seinem Text dar. Da das hier ein Diskussionsforum ist, gehe ich davon aus, daß man auf den Inhalt eingehen kann - ich kann nirgends einen Hinweis darauf finden, daß man veganmuscle´s Aussagen nur zustimmend kommentieren darf?
Und nochmal muß ich Dir sagen, daß ich bisher diesen thread nicht als Streitgespräch empfinde.
Eine Meinung bildet man sich, indem man Argumente austauscht, Informationen aufnimmt und für sich prüft und wertet. Wenn man aber nicht bereit ist, sich mit einem Thema objektiv auseinanderzusetzen, dann tritt man auf der Stelle. Von selbst, also ohne Input, kann man sich schwerlich Meinungen bilden. Da muß man sich schon auf ein Thema einlassen, indem man selbst Informationen sucht oder eben Infos durch Unterhaltungen aufnimmt.
Ich glaube kaum, daß ich heute ein Vegantarier wäre, wenn ich mir im stillen Kämmerlein alleine Gedanken gemacht hätte. Da ich persönlich noch nicht einmal Vegetarier kenne (außer 2 flüchtige Fischessende, Käse-und Gelatine Vegetarier Bekannten), hat der Austausch und besonders das Mitlesen hier eine große Rolle bei meinem Weg gespielt.
Ich habe mich bisher in keinem Forum blöd angemacht oder schlecht behandelt gefühlt, weil ich beispielsweise in den Augen mancher User nicht konsequent genug bin. Vielleicht ist der ein oder andere einfach etwas empfindlich und mißversteht eine Kritik an seinem Handeln als Herabwürdigung seiner Person.
Die Frage ist halt, inwieweit Vegan-User-Nro.25 aufklären will und inwieweit dieser "Überlegenheits-Ton" gegenüber Vegetariern herüberkommt. Bitte mich nicht falsch zu verstehen: Bei den meisten Veganern hier habe ich durchaus das Gefühl, dass sie Wissen vermitteln wollen (zB Rahi und Co.). Wenn ich allerdings in einem Willkommens-Thread gleich mal wieder ein provozierendes "Und warum isst du dann Eier?" lese, dann frage ich mich, inwieweit hier Aufklärung betrieben wird und wann ein provozierter Streit anfängt.
Und - wie bereits anderswo erwähnt - ich denke immer noch, dass jeder hier im Forum für die Tiere und für seine Gesundheit DAS tut, was ihm möglich ist (jeder auf seine Weise).
Dafür sollte man niemanden verurteilen.![]()
Es ist doch allein die Wahrheit, die hier sauer aufstößt (oder habe ich mich grenzwertig geäussert?).
Es wär sicher ne nette Campagne, wenn man unter die Bilder ausgebeuteter Tiere all die tollen Auserden setzt.
"Ich habe keine Zeit zum Kochen."
"Sojamilch ist teuer."
Und allein der Hinweis auf Mangelerscheinungen zeugt nicht nur davon, dass man sich kein Bisschen mit dem Thema beschäftigt hat, sondern er wirkt richtig merkwürdig, wenn man bedenkt, dass die Qualzüchtungen nach kürzester Zeit eben unter Mangelerscheinungen leiden (Legehennen und "Turbokühe" investieren ihr Kalzium in Eierschalen und Milch, statt in ihre Knochen).
http://www.vegetarismus.ch/heft/99-1/freiland.htm
Das sind Kontraste...
![]()
Nach denen mit Freilandeiern oder nach eifreien Nudeln?
Eifreie Nudeln gibt es überall, sogar auf jeder Tankstelle. Also sollten dich die anderen eigentlich eh nicht interessieren, weil du ja anscheinend nur Nudeln mit Ei kaufst, wenn es keine ohne gibt.
Trotzdem: Alle hellen Nudeln von Ja!Natürlich sind mit Freilandeiern; es steht sogar genau drauf, wieviele Eier pro Kilo usw. Die Vollkornnudeln sind ohne Ei.
Wie gesagt: Ich habe gezielt danach gesucht, aber leider keine gefunden. Wenn ich sie sehe, kaufe ich sie. Was natürlich sein kann ist, dass die Ja! Natürlich-Produkte nicht beim Merkur erhältlich sind, ist das nicht eine Produktgruppe der Rewe-Austria? *nichtdurchblick*
Aber ich werde demnächst mal beim Billa schaun. Thx.![]()
Auch wenn ich das Ursprungsposting von veganmuscle sehr freundlich und entgegenkommend finde und den zugegebenermassen wirren Text von Mary kommentarlos unterschreiben kann, denke ich nicht, dass das was bringt. Eine gute Idee, aber sie wirkungslos. Es verläuft ohnehin wieder nach demselben Schema wie immer - zunächst rechtfertigen sich die Vegetarierer für ihr Essverhalten und das nicht-verzichten-können und ein paar Postings darauf kommen die Veganer an mit dem zwanghaften missionieren-müssen und alles anzuzweifeln, zu kritisieren und schlecht zu machen. Das ist heute so, morgen, nächste Woche und auch noch in den nächsten Jahren, es dreht sich nur im Kreis - keine Akzeptanz auf beiden Seiten.
Am traurigsten finde ich das Ignorieren der Tatsache, dass ich mich z.B. GEGEN die Tötung von Tieren einsetze, indem ich bewusst verzichte und mich auch nicht vor meinen Freunden und Verwandten verstecke, sondern klipp und klar sage, dass ich meine Tiere lieber lebendig als tot und verwesend auf dem Teller mag. Das ist der Grundgedanke, den wir alle teilen und auch unterstützen sollten. Andere Faktoren spielen da individuell eine verschieden grosse Rolle. Beispielsweise hab ich kaum Geld zur Verfügung und es wäre ein finanzieller Ruin, auf vergleichsweise günstige Milch- und Eiprodukte zu verzichten und stattdessen sündhaft teure Sojaprodukte einzukaufen. Es kann mir keiner erzählen, dass die Preise in den veganen Shops niedrig sind und auch nur irgendeinen Vorteil bieten ausser dem sich ewig in den Vordergrund setzenden Tierleidargument. Mir ist das Geld auch zu schade für ein paar Gramm vegetarische/vegane Gummibärchen für an die 3€ - an der Stelle verzichte ich lieber.
Vielleicht liest man ein wenig den Frust raus, aber auf der anderen Seite ist mir bewusst, dass ich ohnehin nur gegen die Wand rede...
Mag sein, aber leider unterlässt hier nicht jeder das, was ihm möglich ist.
Wir leben nicht in der Dritten Welt, alle veganen Alternativen sind erschwinglich und leicht zu erwerben, seien es Nahrungsmittel, Kleidung, Haushaltskram oder Kosmetika.
Insofern kann man alle Ausreden auf ein "ich hab keinen Bock, vegan zu leben" reduzieren.
Dann sollte man sich aber nicht auf Ethik berufen.
Mag auch sein, dass der eine oder andere meint, der Weg (zum Veganismus) sei das Ziel, doch wenn dieser mit Leichen gepflastert ist, ist jeder weitere Schritt einer zu viel.
Zum Glück sind hier nicht alle Vegetarier so vernagelt, dass sie täglich das selbst verursachte Tierleid beschönigen, verharmlosen und stattdessen lieber auf jene zeigen, die an unveganem Verhalten Kritik ausüben.
Dennoch gibt es da sicher keine Lanze zu brechen...
Und ich danke Dir noch mal für das Zitat unter oben gesetzter Grafik.
Wirklich toll...
Es ist sehr schade, dass es hier Leute gibt, die nicht und nicht bereit sind, mehr Toleranz zu üben und in ihrer eigenen kleinen "Rechthabe-Bubble" leben.
Insofern bin ich froh, Posts von veganmuscle und Lluvia zu lesen und zu wissen, dass irgendwo noch ein wenig Freundlichkeit besteht. Diskussion ist gut, solange jeder das Recht hat, seine Meinung zu äußern und andere auch zu tolerieren.
![]()
Sicher kannst Du mir verraten, inwiefern ich Unrecht habe und warum die Ignoranz gegenüber leicht erwerblichen veganen Alternativen in dieser Gesellschaft toleriert werden sollte, wenn sie doch einfach nur Leid verursacht.
In einem Thread wie diesem ist Kritik sicher noch weniger erwünscht, da allein die Überschrift nichts anderes als legitimiertes Tierleid bedeutet.
Ein warmes Polster, da könnte man sich schön drin ausruhen...
Schade, dass nicht alle Menschen so bequem sind, ne?
Geändert von Schlunz (24.06.2008 um 15:06 Uhr)
Schlunz, ich sags wie's ist: Mir passt dein Ton nicht.
Wenn du normal posten gelernt hast, bin ich auch gerne bereit mich auf ein sinnvolles Gespräch einzulassen.
Bis dahin sitzt du weiterhin auf 50% aller Ingorierlisten hier (inklusive meiner) und wenn mir fad ist, öffne ich vielleicht einen deiner Beiträge zufällig (wie es auch gerade vorher geschehen ist).
Du hast noch nie eine meiner Fragen beantwortet, weichst immer nur aus und berufst Dich auf meinen Ton, wobei ich mich doch ganz ohne Kraftausdrücke vermittel. ;o)
Und Du erwartest, dass ich Deine Tierleid verharmlosenden Aussagen unkommentiert lasse, bzw. toleriere.
Macht das Sinn?
Und das mit den 50% Ignorelisten ist eine Lüge (aber wem sag ich das).
Ähnliche Themen auf Vegetarierforum.com