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Thema: alles zum Thema "Honig"

  1. #226
    Benutzer Vegetarier und Veganer Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
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    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von OwenJackson Beitrag anzeigen
    Es gibt andere Möglichkeiten Bienen zu unterstützen.
    Wie unterstuetzt du denn Bienen?
    Kaufst du Bluetenpollen oder Bienenwachs?

    Das ist eine wissenschaftliche Tatsache das Honig ein tierisches Produkt auf pflanzlicher Basis ist.
    Darf ich den Satz als Signatur verwenden?

    Aber in einem muss ich sagen, er sollte nicht sagen was vegan ist und was nicht, da er ja keiner ist. Für ihn ist diese Wichtigkeit ja nicht diesselbe.
    Es ist fuer mich durchaus nicht unwichtig, ob strenge Vegetarier generell als Vollpfosten gelten oder nicht.
    Und ob es dir gefaellt oder nicht - ich bin weder Baecker noch Autofahrer und auch kein Ziegelstein und habe trotzdem eine Meinung, was diese Begriffe ausmacht.

    Werden jetzt alle anderen Veganer wieder Vegetarier, weil sie so unbeginnt Honig essen wollen?
    Nein, sie bleiben natuerlich Veganer. Schliesslich ist Honig wohl das veganste Lebensmittel ueberhaupt. ;)

    Wenn Honig vegan ist, dann bin ich ja kein Veganer mehr, zumindest kein richtiger. Dann muss man für mich ja eine neue Art des Veganismus erfinden.
    Du bleibst auch Veganer wenn du kein was-auch-immer isst. Die Unterscheidung zwischen Leuten wie dir und Honig essenden Veganern kann man mit Adjektiven bewerkstelligen, z.B. "orthodoxe Veganer". Andernorts wurde der Begriff Radikalveganer gepraegt fuer veganreligioese Fanatiker mit Scheuklappen vor den Augen. Aber wenn du noch mehr Separatismus unter den (strengen) Vegetariern wuenschst steht es dir natuerlich frei einen neuen Begriff zu praegen.

  2. #227

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    z.B. "orthodoxe Veganer". Andernorts wurde der Begriff Radikalveganer gepraegt fuer veganreligioese Fanatiker
    Fallen Dir noch andere Feindbilder zum Veganismus ein? Der "orthodoxe Veganer" ißt nichts tierisches, weil er ein "veganreligiöser Fanatiker" ist, währenddessen der Nichtveganer in Wirklichkeit der liberale Veganer ist, der vernunftsbetont und wirklichkeitsnah ist?

  3. #228

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von Detlef Beitrag anzeigen
    Fallen Dir noch andere Feindbilder zum Veganismus ein?
    Ich habe nur einen Begriff vorgeschlagen, mit dem sich Honigverweigerer von Honig essenden Veganern abgrenzen koennen und ein Beispiel aufgefuehrt, wo ein modifizierter Veganerbegriff fuer die Unterscheidung von religioesen Fanatikern und liberalen Veganern (guter Ausdruck ) eingefuehrt wurde. Was das mit Feindbildern zu tun haben soll erschliesst sich mir nicht ganz.

    Und nebenbei sind wir off topic. Das Thema ist Honig.

  4. #229

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Es heißt doch: Wehret den Anfängen: Wo die sich vegetabil ernährenden Vegetarier gestern Eier und Milch gegessen haben, heute Fisch essen und morgen Hühnchen, essen die Veganer heute Honig?

  5. #230

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Glaube kaum, dass man Fisch essende Vegetarier mit Honig essenden Veganern vergleichen kann. Während die komischen Pescitarier in jedem Fall Leben vernichten, erhält nach hareigev Honigkonsum sogar Bienvölker. Sollte seine Wirkungskette funktionieren.

  6. #231

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Es geht um die Verwässerung des Begriffs. Mal sehen, was die Veganer morgen alles essen.

  7. #232

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von PatrickHH Beitrag anzeigen
    Glaube kaum, dass man Fisch essende Vegetarier mit Honig essenden Veganern vergleichen kann. Während die komischen Pescitarier in jedem Fall Leben vernichten, erhält nach hareigev Honigkonsum sogar Bienvölker. Sollte seine Wirkungskette funktionieren.
    Keine Ahnung, wie genau du da die Idee weitergibst, aber das ist ein Argument alá "Wenn ich die Milch nicht trinke, ist die Kuh nutzlos und wird geschlachtet."

    und wer mal chatten will: http://veganchat.ve.ohost.de/javachat (wir reden auch mit vegetariern)

  8. #233

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von Cdh Beitrag anzeigen
    Es geht um die Verwässerung des Begriffs. Mal sehen, was die Veganer morgen alles essen.
    Wieso denn Verwaesserung des Begriffs? Vegan=Tierleid so weit als moeglich vermeiden. Honig vermeidet Tierleid. Also ist Honig vegan. In Abgrenzung dazu rvegan=ideologische Heuchelei mit Scheuklappen vor den Augen, wo man ausblendet, dass fuer die eigenen Lebensmittel auch und im Vergleich zu Honig gar mehr Tiere ausgenutzt und getoetet werden.
    Wenn vegan alles ausschliesst wo gezielt Tiere ausgenutzt werden muesstest du mit einem Grossteil der pflanzlichen Lebensmittel das groessere Problem haben als bei Honig. Wegen Bienenmangel werden heute mehr und mehr Einweginsekten (Hummeln) eingesetzt, welche die Tomaten, Erdbeeren etc. bestaeuben und danach aus Futtermangel qualvoll sterben. Von Insektizideinsatz brauch ich nicht einmal reden. Da lob ich mir doch die Imkerei, wo nach bestem Wissen und Gewissen dafuer gesorgt wird, dass es den Bienen gut geht.


    Zitat Zitat von Grasblut
    Keine Ahnung, wie genau du da die Idee weitergibst, aber das ist ein Argument alá "Wenn ich die Milch nicht trinke, ist die Kuh nutzlos und wird geschlachtet."
    Bei Milchueberschuss kann es schonmal sein, dass eine Kueh etwas frueher geschlachtet wird. In der Schweiz wird momentan wegen Milchueberschuesssen in der Tat von einigen gar eine Schlachtpraemie gefordert, um den Milchkuhbestand zu reduzieren. Nur aendert die fruehere Schlachtung nichts daran, dass die Kuh sowieso frueher oder spaeter geschlachtet wird. Mit Imkerei hat das Ganze null und nichts zu tun.
    Und ohne Milch- oder Rindfleischkonsum wuerden in der Tat keine Kuehe gehalten. Das ist eigentlich eine unbestreitbare Tatsache, tut hier aber ebenfalls nichts zur Sache.

  9. #234

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von Grasblut Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, wie genau du da die Idee weitergibst, aber das ist ein Argument alá "Wenn ich die Milch nicht trinke, ist die Kuh nutzlos und wird geschlachtet."

    Bienen werden geschlachtet, wenn sie keinen Honig mehr geben? Das ist eine ernsthafte Frage. Für mich ergibt es keinen Sinn Bienen zu töten, nur weil sie nicht mehr Honig geben. Als Imker würde ich einfach abwarten ob sie nächstes Jahr fleissiger sind oder ob es vll. an den gespritzten Pflanzenfeldern liegt. Aber umbringen wäre doch tatsächlich sinnlos.

  10. #235

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von PatrickHH
    Bienen werden geschlachtet, wenn sie keinen Honig mehr geben? Das ist eine ernsthafte Frage. Für mich ergibt es keinen Sinn Bienen zu töten, nur weil sie nicht mehr Honig geben. Als Imker würde ich einfach abwarten ob sie nächstes Jahr fleissiger sind oder ob es vll. an den gespritzten Pflanzenfeldern liegt. Aber umbringen wäre doch tatsächlich sinnlos.
    Vielleicht liegt hier ein Unterschied zwischen kommerziellen Imkern und Hobbyimkern?

    Ich vermute schon, dass die erste Gruppe unproduktive Völker auslöscht...

  11. #236

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Jo, das denke ich auch, dass konventionelle Berufsimker durchaus unproduktive Stöcke beseitigen würden.

    Aber was ist mit den Hobbyimker? Vll. weiß hareigev was.

  12. #237

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Ich wuesste von keinem Imker, der heute fuer Profitoptimierung gesunde Voelker abtun wuerde.

  13. #238

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Es geht doch das Gerücht, unproduktive Völker würden verbrannt werden.
    Was ist da dran?

  14. #239

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von SneakyPie Beitrag anzeigen
    Es geht doch das Gerücht, unproduktive Völker würden verbrannt werden.
    Was ist da dran?
    Nichts. Warum sollte ein gesundes Volk ploetzlich weniger produktiv werden? Bienen werden ja nicht altersschwach; die Honigsammlerinnen sterben nach gut einem Monat. Wenn die Koenigin in ihrer Legeleistung nachlaesst wird sie hingegen tatsaechlich vorsaetzlich getoetet, allerdings nicht vom Imker, sondern von den Bienen.
    Auf ein paar Veganermaerchen wird hier eingegangen.

  15. #240

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Hab schon mal reingelesen, hört sich interessant an.
    Ist das deine Seite?

    Ein Contrapunkt vieler Veganer kann aber nicht entkräftet werden:
    Es kann allerdings vorkommen, daß bei der Entnahme oder beim Wiedereinsetzen der Honigwaben einzelne Bienen versehentlich zerdrückt werden. Oder wenn der Imker gestochen wird, verliert die Biene ebenfalls ihr Leben. Aber im Verhältnis zur Gesamtzahl der Individuen ist die Anzahl dieser Opfer extrem gering.
    Richtig ist, daß die meisten konventionellen Imker chemische Mittel gegen die Varroa-Milbe einsetzen (z.B. Perizin® der Firma Bayer)
    Und was ist die Firma Bayer? Richtig, nicht vegan ;)


    Aber was geschieht jetzt mit unproduktiven Völkern?
    Müssen diese auch zwangsläufig krank sein?

  16. #241

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von SneakyPie Beitrag anzeigen
    Ist das deine Seite?
    Nein.

    Ein Contrapunkt vieler Veganer kann aber nicht entkräftet werden:
    Wirklich nicht?
    Man kann auch auf dem Weg zum Salatbeet aus Versehen einen Käfer zertreten – dann wäre Kopfsalat nicht mehr vegan.
    Dass fuer pflanzliche Lebensmittel mit Insektiziden vorsaetzlich ein regelrechtes Insektenmassaker angerichtet wird haette man auch noch anfuegen koennen.

    Und was ist die Firma Bayer? Richtig, nicht vegan ;)
    Und woher kommen Insektizide? Vom Veganversand? ;)

    Aber was geschieht jetzt mit unproduktiven Völkern?
    Müssen diese auch zwangsläufig krank sein?
    Biene in der Pubertaet: "Heute hab ich voll keine Lust diese bescheuerten Blueten anzufliegen. Ich haeng dann mal am Bahnhof rum und stech nen Spiesser in die Nase, Mann ey!"
    Im Ernst: Was stellst Du Dir fuer Gruende vor, weshalb ein Volk ploetzlich unproduktiv sein soll? Solange Wiesen bluehen produzieren gesunde Bienen. Was geschieht, wenn Bienen aus Nahrungsmangel nicht sammeln koennen, kannst Du hier nachlesen. Bienen SIND heute zuweilen tatsaechlich unproduktiv. Und nur dank der Nahrungshilfe der Imker koennen sie ueberhaupt ueberleben. Dank der Imkerei wird ueberhaupt wahrgenommen, dass die heutige Intensivlandwirtschaft ein Problem ist. Es gibt in meinen Augen nichts Veganeres als diesen Einsatz der Imker mit Honigkonsum zu wuerdigen.

  17. #242

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Sei doch nicht so bissig :rolleyes:

    Und woher kommen Insektizide? Vom Veganversand
    Hey, eine Marktlücke - nach der veganen Umstülpung werde ich reich mit deiner...äh meiner Idee *hehe*

    Im Ernst: Was stellst Du Dir fuer Gruende vor, weshalb ein Volk ploetzlich unproduktiv sein soll?
    Ich hab keine Ahnung von Bienen - deshalb frag ich... ;)

  18. #243

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von SneakyPie Beitrag anzeigen
    Sei doch nicht so bissig :rolleyes:
    Ups, sorry. Da hab ich wohl etwas uebers Ziel hinausgeschossen. :o

    Hey, eine Marktlücke - nach der veganen Umstülpung werde ich reich mit deiner...äh meiner Idee *hehe*
    Die Idee schenk ich Dir sogar. Ich glaub das wird doch nichts. ;)

    Ich hab keine Ahnung von Bienen - deshalb frag ich... ;)
    Na dann. Hier gibts Infos, was man mit schwachen Voelkern, die nicht voellig krankheitsverseucht sind, tut, damit sie ueberlebensfahiger werden.

  19. #244

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Hm, diese 'Vereinigung schwacher Völker' scheint ja nicht immer zu funktionieren, sonst gäbe es nicht diese Maßnahme.

    Die Vereinigung ist sicher erste Wahl, wenn anzunehmen ist, dass die Bienen sich erholen, oder?
    Und getötet wird das Volk, wenn die Krankheit überhand genommen hat?

  20. #245

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von SneakyPie Beitrag anzeigen
    Hm, diese 'Vereinigung schwacher Völker' scheint ja nicht immer zu funktionieren, sonst gäbe es nicht diese Maßnahme.

    Die Vereinigung ist sicher erste Wahl, wenn anzunehmen ist, dass die Bienen sich erholen, oder?
    Und getötet wird das Volk, wenn die Krankheit überhand genommen hat?
    Ja. Getoetet werden todgeweihte Voelker, die eine Ansteckungsgefahr fuer die gesunden sind.

  21. #246

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Ein Bienenvolk produziert pro Jahr rund 30 kg mehr als es fuer sich selbst braucht. Diese "Ueberproduktion" ist in der Natur ueberlebenswichtig, weil jedes Bienenvolk mit Raeubern rechnen muss. Es stellt diesen Ueberschuss also quasi fuer die Raeuber her. Wenn nun der Mensch die Bienen vor Raeubern schuetzt, so hat das Bienenvolk mehr Honig als es fuer den Winter braucht. Erntet man den Honig nicht kann das im Extremfall dazu fuehren, dass die Bienen an der eigenen Sch***se sterben, weil sie zuviel vom ballaststoffreichen Honig essen und im Winter nicht ausreichend in der Lage sind ihre Behausung zu saeubern.
    Das ist dann der Lauf der Natur....so ist es dann halt vorgeschrieben für die Bienen. Schön, dass die Imker dann den Naturhaushalt durcheinander bringen. So hat jedes Leben seine Vor- und Nachteile.
    Denn sie wissen nicht was sie tun

  22. #247

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Ja. Getoetet werden todgeweihte Voelker, die eine Ansteckungsgefahr fuer die gesunden sind.
    Heißt "todgeweiht" nicht einfach "unrentabel", weil die Imker halt alle unrentablen vernichten, die also "todgeweiht" sind? Ist nicht klar, dass sie die rentablen natürlich nicht vernichten?

    Warum fallen hier eigentlich so viele auf diese Lügen und Halbwahrheiten? rein, wenn man doch leicht in Imkerbüchern nachlesen kann, wie es wirklich ist?

    Und was soll die Bioimkerpropaganda? Ist es da etwa anders? Gibt es da z.B. keine "Körung"?

    Oder suchen manche nur einfach Ausreden, um weiterhin Mordprodukte(Honig) konsumieren zu können?

  23. #248

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Zitat Zitat von fackel Beitrag anzeigen
    Heißt "todgeweiht" nicht einfach "unrentabel", weil die Imker halt alle unrentablen vernichten, die also "todgeweiht" sind? Ist nicht klar, dass sie die rentablen natürlich nicht vernichten?

    Warum fallen hier eigentlich so viele auf diese Lügen und Halbwahrheiten? rein, wenn man doch leicht in Imkerbüchern nachlesen kann, wie es wirklich ist?

    Und was soll die Bioimkerpropaganda? Ist es da etwa anders? Gibt es da z.B. keine "Körung"?

    Oder suchen manche nur einfach Ausreden, um weiterhin Mordprodukte(Honig) konsumieren zu können?
    Ich dreh ab....ich brauch ne Pause
    Denn sie wissen nicht was sie tun

  24. #249

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Ach gut, dass der Thread wieder hochgekramt wurde, da fällt mir doch direkt ein, dass ich die Antwort auf eine Frage aus den FAQ von einem Bioimker ganz interessant fand:

    Füttern Sie Ihre Bienen mit Zucker?
    Ja – doch der Zucker ist nicht der Ersatz für den Honig, den der Imker den Bienen nimmt. Manche Imker denken so — und haben bald keine Bienen mehr. Voraussetzung für eine gute Honigernte ist, dass es den Bienen in jeder Hinsicht optimal gut geht und sie dann auch viel mehr Honig machen als sie in einem Winter brauchen. Bienen legen, wenn sie können, Vorräte für zwei oder drei Winter an. Der nächste Sommer könnte ja völlig verregnen. Dann reicht es auch noch den nächsten Winter und einige Völker werden überleben. 80 Kg Honig ist der „Grundumsatz“ eines starken Bienenvolkes. Das verbrauchen sie nur für sich selbst, davon 20 Kg im Winter. Davon bekommt der Mensch erst mal gar nichts ab. Was sie darüber hinaus noch produzieren — davon können wir nehmen. Und wenn wir nehmen, dann maßvoll und wir lassen ihnen reichlich Vorräte. Nun kommt aber im August kein Überschuss mehr zu Stande und die Bienen fahren das Brutgeschäft herunter. Sie sollten aber vor dem Herbst noch einen Zuwachs an jungen gesunden Winterbienen bekommen und als starke Völker in den Winter gehen. Hier hilft der Zucker, maßvoll in nicht zu großen Portionen gegeben. Die Verdauungsarbeit mit dem Zucker bringt Leben in die Bude — Folge: etwas mehr Brut und davon stärkere Völker im Winter und bis ins Frühjahr. Durch maßvolle Zuckergaben nach der Honigernte wird die Brutperiode und damit der all zu kurze Sommer verlängert. Die Bienenvölker kommen besser durch den Winter, weil sie mehr junge Arbeitsbienen haben. Quelle

  25. #250
    Benutzer Vegetarier und Veganer

    Standard AW: Honig, das veganste Lebensmittel überhaupt?

    Die Zufütterung mit Zucker ist auch nicht immer nötig. Es gibt auch einige Bio/Hobbyimker die ihre Völker nur auf Honig überwintern. Das hängt aber davon ab wo man seine Völker hat. Wenn man auf Honigtau (Waldhonig) aus ist ist es besser zuzufüttern, da hier u.a. viel Melezitose enthalten ist. Dadurch kann es zu Bienenruhr kommen und das Volk wird stark dezimiert oder kann auch ganz eingehen. Bei anderen Honigsorten ist das nicht unbedingt ein Problem und dort kann evtl auf Zufüttern verzichtet werden.

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