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Thema: alles zum Thema "Honig"

  1. #51
    Chimera

    Standard AW: Honig


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    Wie schon in einem anderen Thead gesagt:
    Bienenhonig ist die naturfreundlichste Möglichkeit, aus Pflanzen Nahrungsmittel zu machen - die Bienen schaffen es, Blüten ohne Beschädigung (dafür mit Nutzen = Bestäubung) zu nutzen und die Natur als Quelle für wertvollen Zucker zu nehmen, ohne Lebnesräume zu zerstören oder andere Lebewesen zu schädigen. Ganz im Gegensatz zu industriellem Zucker.

    edit:
    Mache ich. Kannst Du nachlesen, sobald der Artikel "Biolügen (AT)" fertig ist. Verlinken kann ich ihn hier dann natürlich wieder schlecht, weil er auf maqi . de stehen wird. Die Fotos raussuchen ist reichlich Aufwand, weil ich nur weiß, daß es irgendwann 2007 war und ich dazu tausende Fotos im Archiv durchsehen muß.
    Wie es zu den Fotos kam, beschreibst du ja leider nicht. So oder so sind allerdings ein paar Bienenaufnahmen etwas dürftig, um eine Biolüge aufzudecken. Was du ersteinmal aufgedeckt hast (falls es überhaupt so passiert ist) ist ein Bioimker, der sich nicht an die Richtlinen hält. Da eine Schlussfolgerung zu ziehen ist genauso unsinnig, wie mit der Aufnahme eines ins Essen urinierenden Kochs beweisen zu wollen, Köche würden generell ihrem Essen Körperflüssigkeiten hinzufügen.

    Im übrigen unterstellst du dem Imker von der Website zu lügen - das sind harte Anschuldigungen, und es wäre mehr als fair von dir im wenigstens den Link zu diesem Thread zu schicken, um ihm die Möglichkeit geben sich (und die Bioimkerei )zu verteidigen. Es zeugt von ungemein schlechter Kinderstube, jemanden hinter seinem Rücken als Lügner zu bezeichnen.
    PS: Wenn du als Gast hier bist, kannst du deinen Nickname kostenlos anmelden, damit du auch am Forum mitreden kannst. Dauert nur ein paar Sekunden. Weiter
    Geändert von Chimera (03.01.2009 um 11:32 Uhr)

  2. #52
    Linda

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von MaryPoppins Beitrag anzeigen
    und sorry aber löwenzahnsirup als ersatz für honig? das ist genauso gescheit wie soyamilhc als ersatz für muttermilch....)
    Mary, vielleicht sollten wir bei deiner urpsrünglichen Aussage bleiben?
    Bei dieser hast du Löwenzahnsirup als unadäquaten Ersatz für Honig
    herangezogen und dann das ganze ins Verhältnis zu Sojamilch als
    unadäquaten Ersatz für Muttermilch gesetzt.

    Für einen Säugling ist Muttermilch trotz allem essentiell, keine Fertignahrung
    oder industriell hergestellte Babymilch kommt an die Qualität und gesunden
    Inhaltsstoffe. Und erst recht ist Muttermilch nicht durch Sojamilch ersetzbar.
    Honig ist für jeden ersetzbar. Das ist nunmal nichts was vergleichbar ist.

    Andere Süßungsmittel wie Ahornsirup, Agavendicksaft, Zucherrübensirup oder
    Invertzucker sind ebenso nahrhaft und schmecken auch sehr gut. Ob du mit
    einem Kilo Honig auf´s Jahr verteilt dein Immunsystem derart stärken kannst
    bezweifel ich, das führe ich eher auf einen nicht zu vernachlässigenden
    Placebo-Effekt zurück. Bei anderen ist es eben einmal Fisch im Monat oder
    der Kuchen mit Ei.

    Dass du als Kind ein Gebräu aus Zwiebeln, Knoblauch und Honig trinken
    mußtest tut mir leid und würde auch so einiges erklären ;)

    LG
    Linda

  3. #53
    Naywen

    Standard AW: Honig

    und sojamilch ist dann aber der ersatz für falsch angewendete muttermilch ^^
    bestimmte sorten schmecken finde ich zT fast wie kuhmilch(fast!einige!) und zB beim kochen etc. merke ich gar keinen unterschied.(und angereichert mit allem möglichen wichtigen sind sie ja auch)
    für kleine kinder kann honig also gefährlich sein? hab ich so noch gar nichts von gehört, wäre ja mal sehr gut zu wissen..
    ob honig so gesund ist oder nicht, ka...hab nur auch von diesem antibakteriellem krams gehört. aber selbst wenn es so ist, es aber nicht ethisch vertretbar ist gibt es ja auch da alternativen...
    was mir so allgemein mal bei vielen anti-vegetarieren und -veganern aufgefallen ist-die machen immer ein riiiiiesen ding aus der gesundheit in der hinsicht-dabei ahcten sie ansonsten kein stück auf gesunde ernährung-ich mein besonders in meinem alter ist das den meisten ziemlich egal...aber wenns dann auf das thema kommt heisst es auf einmal: das ist doch ungesund usw. usf. (siehe best of blöd). doof :rolleyes:

  4. #54
    MaryPoppins

    Standard AW: Honig

    muttermilch ist heutzutage nicht essentiel, beweis genug sien dutztende, tausende kinder die nie gestillt wurden und deswegn weder starben noch degenerierten noch sonst was.

    Bedeutungen:

    [1] essentiell, wesentlich, lebensnotwendig
    meines wissens überleben tausende säuglinge ohne muttermilch.


    es gibt medizinischen honig, tw wird er sogar zur wundreinigung verwendet.

    Dass du als Kind ein Gebräu aus Zwiebeln, Knoblauch und Honig trinken
    mußtest tut mir leid und würde auch so einiges erklären
    komm bitte wenn du mich irgendwie beleidigen willst, machs gradeheraus. ;)

    schau, natürlich können menschen ohne honig leben, wie ohne muttermilch, nur glaube ich das beide dinge die immunität stärken.

    und ja ich trinke meinen honisirup weiterhin gerne, weil er schmeckt und gegen diverse krankheiten hilft.

  5. #55
    Achim

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von Naywen Beitrag anzeigen
    für kleine kinder kann honig also gefährlich sein? hab ich so noch gar nichts von gehört, wäre ja mal sehr gut zu wissen..
    Hättest Du halt mal den "Bienenerbrochenes"-Artikel gelesen, da steht auch das drin, ausführlich und mit Quellenangaben.

  6. #56
    MaryPoppins

    Standard AW: Honig

    *****, dein wissen in ehren, aber selbst im kommunistischen polne vor 20 jahren haben sie schwangere und junge mütter davor gewarnt honig im säuglingsalter zu verfüttern....und auch heutzutage sagt es ein jeder kinderarzt zig mal, also denk ich mal isses eine recht bekannte tatsache.

    das immer noch trotteln gibt die es säuglingen geben hängt halt damit zusammen das es immer ignorante menschen gibt, genauso bei solchen die 6monatigen babys nichmenschliche tiermilch geben oder solchen die meinen ihr kind selben alters mit unmodifizierter pflanzenmilch gesund ernähren zu können.
    Geändert von MaryPoppins (07.01.2009 um 13:50 Uhr)

  7. #57
    nova

    Standard AW: Honig

    steht das mit kleinen kindern nicht sogar auf jedem honigglas?

  8. #58
    MaryPoppins

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von nova Beitrag anzeigen
    steht das mit kleinen kindern nicht sogar auf jedem honigglas?
    mir wäre es noch nicht aufgefallen, aber da ich nicht auf die idee kommen würde einem säugling pollen zu verfüttern (hallo allergie!) hab ich noch nie drauf geachtet. aber egal, meiner ist vom imker gepackt, ich glbu das steht nur drauf aus welchen gebiet/pflanzen der honig ist, und das mit handschrift....

  9. #59
    Achim

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von MaryPoppins Beitrag anzeigen
    *****, dein wissen in ehren, aber selbst im kommunistischen polne vor 20 jahren haben sie schwangere und junge mütter davor gewarnt honig im säuglingsalter zu verfüttern....und auch heutzutage sagt es ein jeder kinderarzt zig mal, also denk ich mal isses eine recht bekannte tatsache.
    Nun, einige hier wußten es komischwerweise nicht, und im übrigen wird es von vielen Honigapologeten immer wideer geleugten.

    das immer noch trotteln gibt die es säuglingen geben hängt halt damit zusammen das es immer ignorante menschen gibt,
    Ja, Ignoranz ist eine der Hauptursachen für Unveganismus, daher klären wir von Maqi ja auf. Schade nur, wenn ewig diskutiert wird, ohne die genannten fakten (nicht nur die, daß Honig Hauptursache für Säuglingsbotulismus ist, sondern auch, daß Imker "schwache Völker ausmerzen" etc.) ignoriert werden (respektive unsere Informationen dazu, und die tatsache, daß Links darauf in gewissen Foren, die keine Tierausbeutungspropagandaforen zuu sein angeben, automatisch zensiert werden, während Links auf Imkerpropagandaseiten, die vor Lügen strotzen, wieder und wieder verbreitet werden dürfen).

    genauso bei solchen die 6monatigen babys tiermilch geben
    Nanu? Tiermilch, nämlich die der eigenen Mutter oder zumindest der eigenen Spezies, ist die ideale Ernährung für Babys, die WHO empfiehlt, menschliche mindestens zwei Jahre zu stillen.

    oder solchen die meinen ihr kind selben alters mit pflanzenmilch gesund ernähren zu können.
    Können sie doch, wenn die Pflanzenmilch als Säuglingsnahrung entsprechend aufbereitet ist (in den seltenen Fällen, wo Stillen nicht möglich ist).

    Zitat Zitat von nova
    steht das mit kleinen kindern nicht sogar auf jedem honigglas?
    Bezweifle ich (habe aber komischwerweise grade keins da), selbst wenn, ist Honig ja grade im Biobereich in fast überall drin, u.a. im Backhilfsmittel in Brot.

  10. #60
    MaryPoppins

    Standard AW: Honig

    oj. dann präzisiere ich.

  11. #61
    nova

    Standard AW: Honig

    ich glaube eurer hauptproblem hier ist dass *****s "böse sachen" sicher auch meist (genau kann ich das natürlich nicht beurteilen) richtig sind sich aber auf konventionellen honig beziehen, chimeras bio-honig-seite find ich genauso plausibel (da wird ja auch viel von *****s thesen bestätigt für den konventionellen bereich) nur dass sowas bei BIO nicht vorkommt was ich auch plausibel finde.

    ich bin mir ziemlich sicher bei normalem supermarkt-honig den hinweis erst für kinder ab 3 jahren oderso gelesen zu haben aber vllt. ist das keine feste vorschrift sodass nur manche hersteller das raufschreiben. ich meine da steht was von "unbelassenem naturprodukt und deswegen nicht für die ernährung von kleinkindern geeignet" oder sowas in der art, keine ahnung. vllt. ist das in weiterverarbeiteten sachen dann schon gar nicht mehr so schlimm, grad wg. dem backferment wird das doch keine auswirkungen mehr haben oder? hmm...

    ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum man so am honig hängt. im anfang meiner veggi-zeiten wo ich nichtmal sooo sehr auf lab u. ä. geachtet habe, habe ich gleich den honig weggelassen, das kann man doch am aller leichtesten ersetzen und ich fands auch schon immer eklig welchen weg der honig schon hinter sich hat deswegen war ich wohl nie DER honigfan auch wenn er ansonsten lecker ist. aber agavendicksaft oder ahornsirup usw. finde ich mindestens genauso lecker - nein noch leckerer :p

    aber: jedem das seine so lange er weiß, was er isst und wo es herkommt.

  12. #62
    MaryPoppins

    Standard AW: Honig

    wie gesagt ich schätzt zb medizinischen honig (aus apotheken) zb zur wundbehandlung, und auch gegen erkältung wirkt ein sirup mit honig wunder.

    und neine ich finde die opfer der bienen nicht schlimmer als die opfer der insekten die sterben zur zuckerrohr gewinnung, agaven gewinnung oder so...

    und mir fällt noch was ein: als meine tochter klein war bekam ich so hipp kekse mit honig gschenkt, das stand auch drauf das sich ebendieser nicht für die ern#hrung von unter 3jährigen eignet.

  13. #63
    Achim

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von nova Beitrag anzeigen
    iich glaube eurer hauptproblem hier ist dass *****s "böse sachen" sicher auch meist (genau kann ich das natürlich nicht beurteilen) richtig sind sich aber auf konventionellen honig beziehen, chimeras bio-honig-seite find ich genauso plausibel (da wird ja auch viel von *****s thesen bestätigt für den konventionellen bereich) nur dass sowas bei BIO nicht vorkommt was ich auch plausibel finde.
    Nein, sie beziehen sich nicht nur auf "konventionellen Honig", und daß der Bio-Imker nachweislich Propagandalügen verbreitet habe ich hier im Forum nun schon mindestens drei Mal ausführlich belegt (irgendwo hier bzw. davor). Langsam wird's langweilig.

  14. #64
    almi

    Standard AW: Honig

    Man könnte glauben, dass Honig das einzig Lebensmittel auf der Erde ist:rolleyes:

    Habe noch nie Honig gebraucht. Wir lieben Agavendicksaft aufs Brot oder Zuckerrübensirup zum backen usw...

    @*****
    Danke für deine Seite. Durch dich und Menschen wie du, die nicht blind durchs Leben gehen und andere Menschen aufklären, ändert sich die Lage der Tiernutzung alltäglich. Ich tue auch mein möglichst indem ich -sowie Mann und Tochter- veganer bin und akribisch in allem was ich tue...
    Liebe Grüße,
    Almi

  15. #65
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von almi Beitrag anzeigen
    Man könnte glauben, dass Honig das einzig Lebensmittel auf der Erde ist:rolleyes:
    Das einzige nicht. Aber mit Sicherheit eines der ethisch sinnvollsten und einwandfreisten.

    Nebenbei: Mit Ausnutzung hat Honig erst recht nichts zu tun. Die Bienen erhalten fuer ihren Honig medizinische Versorgung, eine Behausung und Nahrungssicherheit. In freier Wildbahn haetten sie das alles nicht. Ein Baer ersetzt den genommenen Honig nicht. Honig ist ein win-win-win Geschaeft; fuer Natur, Biene und Mensch.

  16. #66
    almi

    Standard AW: Honig

    Medizinische Versorgung für meine Lebensmittel???:rolleyes:

    Ist es ethisch sinnvoll und einwandfrei??

    Nein danke.

  17. #67
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von almi Beitrag anzeigen
    Medizinische Versorgung für meine Lebensmittel???:rolleyes:
    Was, wenn nicht medizinische Versorgung fuer Lebensmittel, ist es, wenn ein Bauer zum Arzt geht?

    Ist es ethisch sinnvoll und einwandfrei??
    Bei wenigen Lebensmitteln kann man derart eindeutig Ja! sagen wie bei Honig.

  18. #68
    almi

    Standard AW: Honig

    ach so, sorry, wusste nicht das ein Bauer ein Lebensmittel ist

    Und weiterhin, nein. Will niemand essen der medizinische Versorgung braucht. Oder was von ihn stammen könnte. Passt nicht zu meiner ethische Einstellung...

  19. #69
    nova

    Standard AW: Honig

    dann kann man das aber auch im wahrsten sinne weiterspinnen zb mit wolle, angenommen die tiere sind nur für die wollproduktion da ohne schlachttiere und noch ein schritt weiter kommt dann die milch und die eier und noch einen schritt weiter dann wieder das fleisch.... für mich wäre es einfach nicht konsequent genug aber jedem das seine und damit auch wenn man selbst honig für ethisch unbedenklich empfindet anderen eben dies zu gestehen...

  20. #70
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von almi Beitrag anzeigen
    ach so, sorry, wusste nicht das ein Bauer ein Lebensmittel ist
    Wer sagt das? Ich esse ja auch keine Bienen. :rolleyes:
    Der Honig wird nicht medizinisch versorgt.

    Und weiterhin, nein. Will niemand essen der medizinische Versorgung braucht. Oder was von ihn stammen könnte.
    Ziehst du es in dem Fall vor, dass Bienen krepieren, weil niemand sie medizinisch versorgt?

    Honig von Bienen, die medikamentoes behandelt werden, darf uebrigens aufgrund von gesetzlichen Grenzwerten in aller Regel nicht als Nahrungsmittel verkauft werden.

    Und noch was: Aufgrund von Feuerbrand werden in Deutschland auch Apfelbaeume medizinisch mit Antibiotika (Streptomycin) behandelt. Isst du deswegen auch keine Aepfel?

  21. #71
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von nova Beitrag anzeigen
    für mich wäre es einfach nicht konsequent genug
    Dafuer habe ich kein Verstaendnis. Es waere KONSEQUENTER, wenn man Honig essen wuerde. Man kann auf Honig verzichten, weil man ihn nicht mag. Aus ethischen Gruenden zu verzichten ist allerdings Quatsch.

  22. #72
    nova

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Dafuer habe ich kein Verstaendnis. Es waere KONSEQUENTER, wenn man Honig essen wuerde. Man kann auf Honig verzichten, weil man ihn nicht mag. Aus ethischen Gruenden zu verzichten ist allerdings Quatsch.

    das versteh ich erstrecht nicht - warum ist es denn schlechter auf honig zu verzichten?? :confused::o

  23. #73
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von nova Beitrag anzeigen
    das versteh ich erstrecht nicht - warum ist es denn schlechter auf honig zu verzichten?? :confused::o
    Weil bei Honigverzicht und dem daraus resultierenden Rueckgang an Imkern und Bienen mehr Insekten umgebracht werden. Ohne Bienen muesste man 50% mehr Land ladwirtschaftlich bearbeiten, da es ohne Bienen grosse Produktivitaetseinbussen gaebe. Das bringt Tod und Enteignung von zig Milliarden Bodentiere mit sich. Durch den Einsatz von Insektiziden auf dieser groesseren Flaeche kaemen Jahr fuer Jahr viele Milliarden Insekten zusaetzlich um.

  24. #74
    almi

    Standard AW: Honig

    @hareigev

    Ich esse eigene Äpfel...und Himmelswillen....ich mache mir gar keine Gedanke über die Medizinische Versorgung frei lebende Bienen!!! Wo sind wir denn??

    @nova

    Liebe Vanessa,
    ich trage keine Wolle mehr seit ich veganer bin...;) Wäre ansonst kein Veganer....

  25. #75
    nova

    Standard AW: Honig

    ahhh, ja gut, das stand hier auch schonmal.....

    gut und wenn wir alle kein fleisch mehr essen? womit wird dann unser biogemüse gedüngt zb?

    wenn alle wieder mehr zur natur kommen würden, würden sich sicher auch wieder mehr wilde bienen ansiedeln (können) und es würde wieder auf natürliche weise gehen. notfalls würden sich die bauern sicher selbst nen stamm bienen zulegen die sie in frieden lassen um mehr erträge zu bekommen, kommt günstier als 50% mehr fläche zu beackern.

    @ almi genau das meine ich ja, sonst kann man auch schrittweise wieder den ganzen weg zurück gehen den man jetzt hinter sich hat und ist wieder da, wo man angefangen hat..

  26. #76
    Linda

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Das einzige nicht. Aber mit Sicherheit eines der ethisch sinnvollsten und einwandfreisten.

    Nebenbei: Mit Ausnutzung hat Honig erst recht nichts zu tun. Die Bienen erhalten fuer ihren Honig medizinische Versorgung, eine Behausung und Nahrungssicherheit. In freier Wildbahn haetten sie das alles nicht. Ein Baer ersetzt den genommenen Honig nicht. Honig ist ein win-win-win Geschaeft; fuer Natur, Biene und Mensch.
    Knut und Flocke sollten sich was schämen; sich über unseren
    Honig hermachen und dann nicht mal der Presse Bescheid geben!

    Und wir sollten die Imker lobpreisen die endlich etwas gegen die chaotische
    Bestäubung durch Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten unternehmen!

    Und Danke an hareigev die mit ihren Argumenten jedwede Tierhaltung endlich
    mal ins positive Licht rückt, denn wo sonst außer in menschlicher Obhut geht
    es Tieren so gut wie sie es verdient haben!

  27. #77
    almi

    Standard AW: Honig

    @linda

    stell dir vor, wenn Knut und Flocke heiraten...es gibt dann noch mehr Bärchen die sich an "unseren" Honig ranmachen. Eine Schande, ein unendliches schwarzes Loch für die Menschheit. Aber dann kommt Hareigev und rettet uns alle mit ihre medizinisch versorgte Bienen.

    Es war echt knapp

  28. #78
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von nova Beitrag anzeigen
    gut und wenn wir alle kein fleisch mehr essen? womit wird dann unser biogemüse gedüngt zb?
    Die Gefahr, dass in naechster Zeit zu wenig Fleisch gegessen werden koennte besteht nicht.

    notfalls würden sich die bauern sicher selbst nen stamm bienen zulegen die sie in frieden lassen um mehr erträge zu bekommen, kommt günstier als 50% mehr fläche zu beackern.
    Das stellst Du Dir einfacher vor als es ist. Imkerei ist heute sehr anspruchsvoll und verdient umso mehr unsere Unterstuetzung. Grund: http://www.diagnose-funk.ch/aktuell/...0901f5201.html

  29. #79
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von Linda Beitrag anzeigen
    Und wir sollten die Imker lobpreisen die endlich etwas gegen die chaotische
    Bestäubung durch Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten unternehmen!
    Imker und Bienen haben die gleichen Interessen wie Schmetterlinge und co. Sie brauchen ebenfalls eine vielfaeltige Landschaft. Warum sollten Imker etwas gegen ihre "Verbuendeten" unternehmen?

    Und Danke an hareigev die mit ihren Argumenten jedwede Tierhaltung endlich
    mal ins positive Licht rückt,
    Nicht jedwelche Tierhaltung. Aber Imkerei schon.

    P.S.: Mit seinen Argumenten. Auch wenn ich zickig wirken mag. ;)

  30. #80
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von almi Beitrag anzeigen
    Es war echt knapp
    Wenn du meinen obigen link anklickst, wird dir nicht entgehen: Es IST knapp.

  31. #81
    Linda

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Imker und Bienen haben die gleichen Interessen wie Schmetterlinge und co. Sie brauchen ebenfalls eine vielfaeltige Landschaft. Warum sollten Imker etwas gegen ihre "Verbuendeten" unternehmen?
    Verbündete?
    Ah so, wahrscheinlich gibt es eine Art großer Koalition zwischen den in die Landschaft eingebrachten Bienenwagen und den Wildbestäubern. Entschuldige bitte, das war mir bis dato entgangen.

    (Bio)-Honig im Test

  32. #82
    Chimera

    Standard AW: Honig

    Immerhin: Honig von deutschen Imkern war in unserem Test unbelastet, genauso wie Produkte aus Südosteuropa und dem fairen Handel. Bei Letzteren könnte der Grund darin liegen, dass kleinbäuerliche Imker ihren Honig in unbelasteteren Regionen erzeugen als große Imkereien.
    Ein gutes Ergebnis für unseren europäischen Honig, danke Linda.
    Pestizidrückstände kann man natürlich kaum verhindern - eine Biene ist eben ein Wildtier und geht wohin sie will.

    Im übrigen finde ich es erstaunlich, wie polemisch hier vorgegangen wird.
    Wahrscheinlich weil es auch einigen Tierrechtlern dämmert, dass Honig eben doch Vorteile für die heimische Natur hat.
    Ich verstehe nicht, wieso man gute Argumente nicht einfach als solche anerkennen kann, aber eben dann sagt, diese seien für die eigene Meinungsfindung von untergeordnetem Interesse.

    Bewegt sich Veganismus auf so dünnem Eis, das man sich schon an allem festklammern muss? Ist doch völlig ok, wenn man aus egoistischen Gründen (Geschmack, Ekel, Sympathie für Bienen) auf Honig verzichtet und seinen Tee eben mit Zucker süßt, obwohl letzterer eben umweltschädlicher ist.

    Ich kann auch verstehen, dass die Biene ein besonderer Sympathieträger ist: Sie ist für ein Insekt recht "niedlich", hübsch gefärbt und durch Trickfilme ein Liebling der Kinder.
    Hingegen ist das Schadinsekt, welches sich auf den Zuckerrüben tummelt ein gesichtsloses, kleines, unbedeutendes Tier - ein Schädling eben, dessen millionenfacher Tod für den Zucker in keinem Verhältnis steht zu dem Leid von Maja und ihren Freunden.

    Und wir sollten die Imker lobpreisen die endlich etwas gegen die chaotische
    Bestäubung durch Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten unternehmen!
    Diese Tiere befinden sich auf dem Rückzug - und das nicht etwa, weil die Honigbiene sie verdrängt, sondern ganz einfach weil diese Tiere bestimmte Lebensräume/Pflanzen für Nahrung und Fortpflanzung unbedingt brauchen!

    Nehmen wir z.B. die Schmetterlinge. In einer Monokultur an Zuckerrüben könenn diese Tiere nicht leben, da sie bestimmte Gewächse für die Vermehrung brauchen: Je nach Art können das bestimmte Veilchen, Brennessel oder auch Gräser sein.
    Die Raupen der Augenfalter z.B. können nur bestimmte Wildgrasarten fressen, die auf Naturwiesen vorkommen. Pflegt also ein Imker eine solche Wiese für seine Bienen, bietet diese zusätzlich einen wundervollen Lebensraum für alle möglichen Insekten.

    notfalls würden sich die bauern sicher selbst nen stamm bienen zulegen die sie in frieden lassen um mehr erträge zu bekommen, kommt günstier als 50% mehr fläche zu beackern.
    Soetwas gibt es schon.
    In den endlosen Feldern der USA macht sich kein Mensch die Mühe, stationäre Bienenvölker zu pflegen. Deswegen gibt es riesige Lastwägen, die zahlreiche Völker beherbergen. Diese werden durch das ganze Land gekarrt, immer von Blütenperiode zu Blütenperiode, tausende Kilometer weit.
    Was für ein Stress das für die Tiere bedeutet kann sich jeder wohl ausmalen.

    Nutzbienen wird es solange geben wie die Landwirtschaft.
    Wenn wir also alle auf Honig verzichten, verschwinden die kleinen Imker mit ihren stationären Stöcken, und dafür kommen dann die großen mobilen LKWs, die Tiere das ganze Jahr über durch die Gegend fahren.
    Wäre das eine bessere Alternative?


    Im übrigen werden die Entwicklungen der nächsten Jahre wohl sehr schlecht für die Veganer: Die Zukunft liegt nämlich in den Zuchtinsekten. Auf diese Weise will man (und es passiert auch schon vielerorts) Schädlinge von Nutzpflanzen entfernen. In großen Zuchtanlagen werden räuberische Insekten gezüchtet und ihre Eier dann auf Feldern ausgebracht. Nach der Vernichtung der Schädlinge sterben die Nutzinsekten an Futtermangel.
    Schon jetzt dürften viele Tomaten und Gurken aus Spanien mit dieser Methode behandelt worden sein.
    Ist das nun besser als Pestizide?
    Für den Tierrechtler sicherlich nicht.

  33. #83
    Achim

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Weil bei Honigverzicht und dem daraus resultierenden Rueckgang an Imkern und Bienen mehr Insekten umgebracht werden. Ohne Bienen muesste man 50% mehr Land ladwirtschaftlich bearbeiten, da es ohne Bienen grosse Produktivitaetseinbussen gaebe. Das bringt Tod und Enteignung von zig Milliarden Bodentiere mit sich. Durch den Einsatz von Insektiziden auf dieser groesseren Flaeche kaemen Jahr fuer Jahr viele Milliarden Insekten zusaetzlich um.
    Eine weitere typische Tierausbeutungspropagandalüge, die - wer hätte das gedacht - im "Bienenerbrochenes"-Artikel widerlegt wird. Laaaangweilig.

    Mal ganz davon abgesehen, daß ja wohl inzwischen kaum jemand mehr leugnen kann, daß für Veganismus nur ein Bruchteil der bisherigen Agrarfläche benötigt wird, wodurch sich obige Apologetik als um so lächerlicher erweist, und gerade die Imkerei für "Bienensterben" (als Massensterben sowohl der "honigbienen" als auch der Wildbienen, nicht das direkte Töten durch Imker) verantwortlich ist.

  34. #84
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von Linda Beitrag anzeigen
    Verbündete?
    Ah so, wahrscheinlich gibt es eine Art großer Koalition zwischen den in die Landschaft eingebrachten Bienenwagen und den Wildbestäubern.
    Nein, aber eine Art gemeinsame Interessen. Ich schrieb "Verbuendete" uebrigens zwischen Anfuehrungszeichen.

    Netter Link:
    Zitat Zitat von Lindas Link
    Eigentlich ist Honig Natur pur. Von Bienen gesammelt, mit Enzymen angereichert und konzentriert, reift er im Bienenstock zu einem einzigartigen Produkt heran. Gar nicht mehr Natur pur herrscht hingegen in weiten Teilen unserer Umwelt - und genau dort sind auch Bienen unterwegs.
    Und weshalb wird darauf hingewiesen, dass in unserer Umwelt nicht mehr Natur pur herrscht? Dank den Imkern. Und wer hat groesstes Interesse daran, dass unsere Umwelt wieder Natur pur wird: Die Imker, weil sonst die (subjektive) Qualitaet ihres Honigs weiter in Gefahr ist. Wer Imker unterstuetzt foerdert mit marktwirtschaftlichen Mitteln den Naturschutz. Dank Imkern haben Naturschutz, Schmetterlige und Wildbienen Interessensvertreter, die mit waehrschaften finanziellen Argumenten fuer ihre Anliegen eintreten.

    Nur am Rande: Mit gentechnisch veraenderten Pflanzen hat sich noch niemand vergiftet. Viel entscheidender als eine allfaellige Kontamination von Honig mit Pollen von gentechnisch veraenderten Pflanzen ist:
    Zitat Zitat von Lindas Link
    Honig enthält neben Trauben- und Fruchtzucker zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, die nicht nur Farbe und Geschmack prägen, sondern auch gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Erst kürzlich bestätigte eine Studie, dass Honig Keime wirksam bekämpfen kann.

  35. #85
    almi

    Standard AW: Honig

    @chimera

    bei mir liegt soviel Schnee, dass ich mich nicht auf dünnen Eis bewegen muss. Ich muss mich nicht als veganer rechtfertigen.

    Kaufe ausserdem Bio-Agavendicksaft und Bio-Zuckerrüben. Es werden glaube ich keine pestizide verwendet:rolleyes:

    Wenn man als solche Tierrechtler bezeichnet wird wenn man auf jegliche Nutztierhaltung verzichten will, dann nehme ich es gerne als Komplimente an.

  36. #86
    Chimera

    Standard AW: Honig

    Es werden glaube ich keine pestizide verwendet
    Keine sythetischen, aber durchaus natürliche. z.B. werden bestimmte Schadinsekten mit Hilfe insektenpathogener Bakterien/Viren krank gemacht und gehen ein, oder es werden Stoffe aus tropischen Pflanzen/ Pilzen verwendet. Die neuste Technik ist, wie gesagt, die spezielle Zucht von räuberischen Insekten, um Schädlinge damit auszumerzen.
    Daher ist auch deine Biorübe für künstliche Zucht und Tod von Insekten verantwortlich.

  37. #87
    almi

    Standard AW: Honig

    @chimera

    Darf ich noch leben??? Autofahren usw...das Thema gab es schon mal. Bewegst du dich in eine Sphäre die für uns Veganererdmenschen nicht erreichbar ist???

    Oder bist du mal veganer gewesen und "schaffst" es nicht weiter? Wäre die plausibelste Erklärung.

  38. #88
    Chimera

    Standard AW: Honig

    Ich denke, du verstehst nicht worauf ich hinaus will, amli.
    Mir ist es völlig egal, wer sich wie ernährt. Allerdings ist es einfach unlogisch, Honigverzehr aus dem Grund abzulehnen, weil es Tierleid verursacht. Denn die alternativen Süßungsmethoden verursachen mit Abstand mehr Leid und Tod als jeder (egal ob konventionell oder bio) Honig.
    Wenn jemand Honigverzehr aus dem Grund ablehnt, weil er sich generell vor Produkten, die aus einem Tier kommen ekelt oder diese nicht verzehren will, so ist dies absolut nachvollziehbar. Für solche Personen steht eben der Umwelt- bzw. Artenschutz in diesem Fall an zweiter Stelle und dies ist auch völlig ok.

    Sich hinzustellen und zu behaupten, Honig wäre ein böses Tierleidprodukt und man soll gefällgst aus diesem Grund auf Alternativen wie Pflanzensirup zurückgreifen ist einfach faktisch falsch.

  39. #89
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von ***** Beitrag anzeigen
    Eine weitere typische Tierausbeutungspropagandalüge, die - wer hätte das gedacht - im "Bienenerbrochenes"-Artikel widerlegt wird. Laaaangweilig.
    Wo bitte mit welchen Quellen widerlegt? Ich aegere mich schon etwas, dass du einen nicht mal funzenden Link praesentierst und in dem Artikel dann erst noch mit keinem Wort darauf eingegangen wird, dass ein Drittel der landwirtschaftlichen Produkte direkt oder indirekt von Bienen abhaengt.

    Mal ganz davon abgesehen, daß ja wohl inzwischen kaum jemand mehr leugnen kann, daß für Veganismus nur ein Bruchteil der bisherigen Agrarfläche benötigt wird, wodurch sich obige Apologetik als um so lächerlicher erweist,
    Darf ich das wenigstens als Eingestaendnis werten, dass dank Bienen eben wirklich 1/3 weniger Landwirtschaftsflaeche gebraucht wird?

    und gerade die Imkerei für "Bienensterben" (als Massensterben sowohl der "honigbienen" als auch der Wildbienen, nicht das direkte Töten durch Imker) verantwortlich ist.
    Das ist wenigstens etwas, worauf man eingehen kann. Es ist grundsaetzlich richtig, dass sich Krankheiten leichter ausbreiten koennen, wenn die Erreger viele "Opfer" auf engem Raum zur Verfuegung haben. Insofern ist es in der Tat ungut, dass mehr und mehr kleine Hobbyimker (in Deutschland sind gemaess Wikipedia 95% der Imker Hobbyimker) aufgeben, weil ihr Business aufgrund der grassierenden Krankheiten und mangelnder Honignachfrage schwieriger geworden ist. Eine billige Schuldzuweisung greift aber doch arg kurz: Die Schwaechung der Bienen hat mutmasslich ihre Hauptgruende in der veraenderten Umwelt, auf welche die Bienen mit Milbenbefall oder noch schlimmer CCD reagieren. Eine Rettung der Bienen und der Imkerei wird also aller Voraussicht nach echte Verbesserungen im Umweltschutz erfordern. Wenn wir nun sagen: "Dann haben wir halt keine Bienen mehr", so verlieren diese Umweltschutzaspekte an Bedeutung, da kein Wirtschaftszweig und kein Geld mehr hinter dem Umweltschutz steht.

    Nochmals der Link von oben: http://www.diagnose-funk.ch/aktuell/...0901f5201.html

  40. #90
    Chimera

    Standard AW: Honig

    http://www.welt.de/print-welt/articl...ilmittels.html
    Hier noch über die Heilwirkung von Honig.


    Almi:
    Eine Frage noch an dich:
    Würdest du es besser finden, wenn die Hobbyimker verschwinden würden und wir dafür dasselbe System hätten wie in den USA? (also große Lastwägen, die viele Bienenvölker von Ort zu Ort fahren)

  41. #91
    hareigev

    Standard AW: Honig

    Zitat Zitat von almi Beitrag anzeigen
    Darf ich noch leben???
    Natuerlich! Und du hast sogar die Wahl zwischen der ethisch einwandfreisten Variante, also Honig, und einem ethisch zweifelhafteren Produkt.

  42. #92
    almi

    Standard AW: Honig

    @chimera

    Ich verstehe dich sehr wohl. Meinst du also dass ich als veganer auf solche Einsätze wie die der Trichogramma-Schlupfwespe im Bio-Anbau verzichten soll? Das führt nun zu einem sehr breiten philosophischen Debat. Ich als Veganer und Bio Verwender bin eigentlich schlechter dran mit meine Ethik als ein "alles-egal" Esser...

  43. #93
    Naywen

    Standard AW: Honig

    nur wenn man gegen etwas ist, heisst es nicht dass man das noch schlechtere möchte (von wegen system usa und hobbyzüchter..).
    es ist einfach nie perfekt-man tritt zB immer mal auf ein tier und irgendwas muss man ja essen..und alles kann man auch nicht selbst anbauen/herstellen.
    ich denke, dass da alternativen und das ablehnen des großen "massensystems" schon ein guter weg sind...zu honig-das bei den anderen dingen auch tiere bei sterben ist bestimmt richtig-aber da nimmt man sich was "allgemeines", beim honig nimmt man direkt ein produkt von den tieren und dabei können dann auch noch welche getötet werden. und sie werden noch dafür gehalten. naja-da kann man dann wieder unterscheiden wie gut und wie weit es da bei einem mit der einstellung halt geht. ich finde es trotzdem irgendwie sinnvoller die alternativen zu essen..und auch wenn nix irgendwie so wirklich ohne "verluste" geht ist es doch der beste weg irgendwie..denk ich mir so ;)

  44. #94
    Chimera

    Standard AW: Honig

    Ich meine überhaupt nichts, almi. Mein Anliegen ist es nur aufzuzeigen, dass es eben nicht den goldenen Weg gibt, den einzig wahren ethischen Pfad, sondern das jede Ernährungsform Probleme aufwirft.

    Letzten Endes muss man sich für das (subjektiv empfundene) kleinste Übel entscheiden bzw. für die Lebensform, mit der man selbst am besten zurechtkommt.
    Eine Pauschalverurteilung von Honig, wie sie hier einige betreiben geht völlig an der eigentlichen Sache vorbei - nämlich einem Kompromiss zwischen dem eigenen Egoismus, der Umwelt, den Tieren und den Mitmenschen.

  45. #95
    Naywen

    Standard AW: Honig

    naja, wenn man von etwas überzeugt ist, dann steht man doch auch dazu bzw. handelt/denkt so...
    ich hasse das argument von meinen eltern " du musst auch für unsere ernährung tolerant sein". meine überzeugung: jeder kann seine eigene meinung haben und machen was er will, solanger er nicht anderen lebewesen (oder allgemeingut, der erde usw.) schadet. ist mir doch egal ob jemand blumenkohl isst wie sonst wer oder jemand chin. frauen schön findet. aber wenn man eine rechte einstellung hat, wenn man tiere für sich töten lässt usw.-dann finde ich, muss ich das nicht tolerieren (nein, das ist kein vergleich mit ns dingen, nur ne aufzählung hinsichtlich anderen lebewesen schaden).
    ansonsten stimm ich zu, mit dem subjektiven weg- ist nur manchmal schwer eigene und allgemeine grenzen zu setzen/finden..

  46. #96
    Chimera

    Standard AW: Honig

    D.h. solltest du mal in einen Personenkreis kommen, der einen anderen Lebensstil hat als du und deinen Lebensstil als äußerst umweltschädlich o.ä. ansieht, dürften diese Menschen deiner Meinung nach deinen Ansichten gegenüber absolut feindlich und intolerant entgegentreten?

    Dies sehe ich absolut nicht so.

    Wenn ich mich an einen Tisch setze mit jemanden, der sythetische Kleidung aus Umweltschutzgründen absolut ablehnt so kann ich durchaus damit leben, wenn es mir seine Meinung bezüglich meines Konsumverhaltens freundlich mitteilt, allerdings will ich trotz meiner (in seinen Augen) schlechten Entscheidung nicht von oben herab behandelt werden bzw. erwarte ich eine gewisse Toleranz.

  47. #97
    Naywen

    Standard AW: Honig

    ich komm auch mit anderen leuten klar, die zB fleisch essen-tun ja fast alle um mich herum. ich akzeptier es nur nicht wenn jemand sagt ich soll da tolerant sein von wegen es in ordnung finden. und da gibt es ja auch noch grenzen, zB menschen die einfach nicht bescheid wissen oder jmd. der fleisch isst finde ich schlimmer als jmd. der auto fährt usw. usf.

  48. #98
    Chimera

    Standard AW: Honig

    wenn jemand sagt ich soll da tolerant sein von wegen es in ordnung finden.
    Ich denke, du solltest dir die Definition von Toleranz (im Gegensatz zu Akzeptanz) durchlesen - etwas tolerieren bedeutet eben nicht, dass man es in Ordnung findet.

    ich komm auch mit anderen leuten klar, die zB fleisch essen
    Also akzeptierst du zwar nicht, was sie tun, aber du tolerierst es. ;)

  49. #99
    Naywen

    Standard AW: Honig

    nein ich tolerier es nicht-ich meinte damit nur, dass ich nicht ohne pause diskutier oder sonstiges. und ja, falsch ausgedrückt, tolerieren nicht im sinne von zwar nicht i.O. finden aber nix andres machen, dann halt nicht akzeptieren und nicht toleriern, hinsichtlich des oben geschriebenen. hatte "nicht tolerieren" gewählt weil ich meinte, dass ich trotzdem mit so leuten klar komme(meistens). trotzdem halte ich nicht meinen mund wenn es auf das thema kommt und wenn jmd sagt ich soll das tolerieren sag ich nein. das meinte ich (dann sorry für die falsche ausdrucksweise).

  50. #100
    Schlunz

    Standard AW: Honig

    Ich wiederhol mich an dieser Stelle mal:
    Industriell werden sicherlich jeden Tag mehr Tonnen Zucker verarbeitet, als Honig in einem Monat.
    Honig von "besonders bienenfreundlichen" Imkern hat hier somit den Status der vermeintlich "glücklichen Hühner" von der Oma, deren paar Eier sicher sicher nicht in Relation zur Eierindustrie stehen.
    Was bleibt, ist das Signal, dass Tiere "nutzbar" sind.
    [...]
    Nehmen wir den ungesunden Rohr- und Rübenzucker mal aus dem Programm und fragen uns, was als Alternative für Küche und Industrie bleibt. Honig? Reine Fructose? Damit kann man den weltweiten Bedarf an Süssem sicher nicht decken.
    Auch der Zucker in Fairtrade-Schokolade bleibt fragwürdig und überflüssig, genauso wie unser viel zu hoher Verbrauch an Scharfem, an Würzigem und an Kochsalz.
    Allerdings glaube ich nicht, dass sich der Verzicht auf Tierleidprodukte mit einer Küche ohne Geschmacksträger gut bewerben lässt, genausowenig wie durch den Verzicht auf elektrischen Strom, Holz, Kupfer, Plastik...
    Veganismus ist genausowenig wie fairtrade zu 100% realisierbar, was aber nicht gegen einen ausdrücklichen Verzicht auf Tierprodukte nach bestem Wissen und Gewissen steht.

    Würde man statt Monokulturen Platz für Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen schaffen (letztere sind ja nun Opfer der Honigbiene), wären Honigbienen nur ein Faktor von vielen, wie sie es eigentlich immer waren.
    Und wenn das nicht gegeben ist und man Bienen auswildern "muss", dann sollten es vielleicht keine Hochleistungshybriden sein, sondern ganz normale Wildbienen, die man ansiedelt und in Ruhe lässt.
    Die ganze Naturschutz- und Pestizidargumentation ist lediglich Vorwand, Tiere als "nutzbar" anzusehen.

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