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Edit: Da ich heute sogar zu müde zum schmollen bin, hab ich mal aufgeräumt
Cavia
An der Stelle kann ich es mir nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, daß dies ein typisches Beispiel ist für Probleme, die entstehen, wenn man einfach nur blind und ganz schnell helfen will ohne weiter zu überlegen, was werden wird. Die Moschusenten werden mit Sicherheit nicht alle einen guten Platz finden und werden sich bekämpfen, evt. sogar gegenseitig töten dabei, sie werden Streß haben ohne Ende, zu wenig Platz... - und das nur, weil ein Mensch "helfen" wollte. Damit meine ich nicht, daß es schlecht ist, anderen Tieren zu helfen - aber genausowenig, wie ich die Möglichkeiten habe, 10 Kinder aus einem "Dritte-Welt-Land" zu adoptieren, habe ich die Möglichkeiten, die 50.000 Hennen, die demnächst aus einer nahegelegenen Legebatterie "ausgetsallt" und somit umgebracht werden, aufzunehmen oder bei einer Befreiungsaktion alle Tiere, die ich in dem Betrieb vorfinde, mitzunehmen, etc...
Man sollte, bevor man Tiere aufnimmt, sich Gedanken darüber machen, ob man in der Lage ist, sie bis an ihr Lebensende gut zu versorgen oder sie zumindest gut zu vermitteln. Blind "helfen" ist leider oft keine wirkliche Hilfe.
Tanja
PS: Ich will gar nicht in Frage stellen, daß das "nur gut gemeint" war, aber ich habe in letzter Zeit wieder gehäuft von solchen hausgemachten "Notfallvermittlungen" mitbekommen und drum mußte die Antwort jetzt mal sein.
@Tanja:
Nachfrage, weil es michwirklich interessiert.
Wärst du also dafür gewesen, die Tiere schlachten zu lassen?
Denn ne andere Option gab es ja nicht. So haben die Tiere zumindest eine Chance.
Das ist jetzt kein persönlicher Angriff- mich interessiert wirklich, wie du darüber denkst.
LG,
Cavia
Naja, ich bin zwar nicht gefragt, aber trotzdem. Sie schrieb, sie hätten die Enten vor einigen Monaten aufgenommen. Wenn man weiß, dass man immer mal wieder in die Lage kommen kann, Tiere aufnehmen zu müssen, dann kümmert man sich darum, dass auch immer einige freie Plätze da sind. Das heißt, man sollte sofort beginnen, neue Plätze für die Tiere zu suchen und sie vielleicht auch an Leute vermitteln, die von allein nicht auf die Idee gekommen wären, welche aufzunehmen. Dann hat man selber wieder Platz und Geld für Notfälle.
Erst in letzter Minute etwas zu unternehmen, halte ich für gewagt.
@Agnosia: Warum versuchst du nicht, ein paar der Kaninchen zu vermitteln? Das dürfte leichter sein als bei den Enten, auch wenn sie krank/alt/behindert sind.
@ Cavia: es geht nicht darum, daß es "besser" gewesen wäre, sie umbringen zu lassen. Es ist auch nicht "besser" und noch nicht mal "gut", daß Kinder verhungern, daß jährlich (allein wegen Eikonsum in Deutschland, für "Brathähnchen etc. also insgesamt noch viel mehr) 80 Millionen Hühner umgebracht werden etc... Die Tatsache, daß sich niemand 80 Millionen Hühner in den Garten setzen kann, ist doch nicht gleichbedeutend damit, daß es "gut" oder "besser" ist, daß sie eingesperrt, mißhandelt und umgebracht werden. Es ist halt einfach wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen um wirklich zu helfen. Tieren, die aufeinander losgehen, sich verletzen, nicht genügend Platz haben, dauerhaft gestreßt sind, wurde nicht geholfen.
Tanja
Dann wird das Pferd wohl erschossen werden müssen, weil ich es nicht aufnehmen kann.
Wäre traurig, aber ich würde zu dieser Aussage stehen- und nicht einen Vergleich von 80 Millionen Hähnchen bringen ;)
Warum können manche einfach nicht eingestehen, dass sie den Tod eines Tieres für die "bessere" Alternative halten?
LG,
Cavia
Es geht nicht darum, ob ich Tanjas "Ermahnung" verstanden habe. Es gab einfach nichts zu ermahnen, sondern ich habe eine einfache Frage gestellt, die mit ner "Ermahnung" umgangen wurde.
Die Frage war schlicht und einfach- bezogen auf diesen konkreten Fall (und nicht auf den Fall von 80 Mio. Hähnchen): Schlachten oder Aufnehmen.
Und auch jetzt scheint es dir absolut schwer zu fallen, einfach zu sagen: Ja, töten wäre meiner Meinung nach besser gewesen.
Wir brauchen hier nicht darüber zu diskutieren, ob es sinnvoll ist, sich die Tierchen aus falsch verstandener Tierliebe bis zum Dach zu stapeln, wenn man nicht weiß, wie man sie versorten soll. DARUM gings bei meiner Frage nicht ;)
Aber ist schon ok, ich kann schon nachvollziehen, dass es für dich/euch schwer ist, die Tötung eines Tieres zu befürworten.![]()
Kann ich nicht sagen, da sich Tanja mit Enten besser auskennt und ich wohl andere Grundvoraussetzungen habe, als Agnosia, was Platz und Zeit angeht.
Ich werde auch nicht für Tanja antworten.
Töten oder leiden lassen, mit der Hoffnung, dass es mal besser wird, bleibt immer ein Dilemma und es ist eben von Fall zu Fall verschieden.
Ist es nicht, wenn klar ist, dass das Tier nur Leid vor sich hat, ob es verletzt, krank oder unvermittelbar ist.
Tiere haben durch Tierrechte das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit und wenn diese nur durch Euthanasie zu bewerkstelligen sind, sei es so.
Doch wenn ein Tier gesund und unvermittelbar ist, fällt die Entscheidung natürlich schwerer und manchmal geht es zu Ungunsten des Tieres aus, dass man es am Leben ließ.
Noch mal zum besseren Verständnis: die Frage, ob etwas "besser" ist, stellt sich hier gar nicht weil sich die Frage nach einem konkreten Eingreifen (sprich: in diesem Fall eine Aufnahme der Tiere) erst gar nicht hätte stellen dürfen, wenn keine Möglichkeiten, sie aufzunehmen und zu betreuen, vorhanden waren und sind. Nein, es ist nicht "besser", Tiere umzubringen und es nicht "besser", daß Kinder an Hunger sterben, als adoptiert oder einfach nur mit Essen versorgt zu werden. Aber wir können nicht alles sofort ändern und haben in so manchem konkreten Fall nun mal schlicht nicht die Möglichkeiten, um einzugreifen. Und nicht einzugreifen, weil man seine Grenzen kennt, hat nichts damit zu tun, das gutzuheißen, was Dritte tun (in dem Fall, die Enten umzubringen). So schwer ist das doch nun wahrlich nicht.
Tannja
Schlunz- Tanja-- ihr passt zueinander.
Werden wir alle zu eurer Hochzeit eingeladen?
Dieses, "so schwer zu verstehen ist das doch nicht", kommt mir doch arg bekannt vor.
Nur so nebenbei: Ich habe nie gesagt, dass ich es gutheiße, wenn die Tiere geschlachtet werden.
Mich hat einfach nur interessiert, wie du- Tanja- in diesem speziellen Fall vorgegangen wärst.
Schlachten lassen- oder aufnehmen und versuchen zu vermitteln.
Denn so schlecht hörten sich die Möglichkeiten von Agnosia- bezüglich der Haltung- doch gar nicht an. Sie hat die Tiere aufgenommen und versucht sie zu vermitteln. Das gestalltet sich schwieriger als geplant. Gut bzw. nicht gut- deswegen wendet sie sich durch dieses Forum an die User.
Ich kenne mich mit Enten gar nicht aus- das gestehe ich- aber bisher hört sich das nicht nach ner Qual für die Enten an; aber ich lasse mich gerne korrigieren. Klar, sie hat von den Rangkämpfen berichtet- und von ihrer Lösung. Es ist nicht dolle, aber bestimmt besser als vorher, oder?
Und pragmatisch gesprochen- töten kann man die Tiere immer noch, wenn man nicht weiter weiß; aber ich finde es gut, dass sie zumindest eine Chance haben/hatten.
Nein, das wird uns zu teuer.
Liest Du öfters, ne? ;o)
Dieses relativierende Rumgestocher in grundsätzlichen Aussagen geht mir so auf den Keks...
Erinnert mich an Vegetarier, die von ihrer Oma und ihren "glücklichen" Hühnern berichten...
*grumpf*
Nicht nur ich *schweiß_von_Stirn_wisch*Liest Du öfters, ne? ;o)
Veganen Keks gefällig?- kuckst du in Info-ForumDieses relativierende Rumgestocher in grundsätzlichen Aussagen geht mir so auf den Keks...
Tja, wenn mal direkt konkrete Antworten kämen, müsste man auch nicht rumstochern. Aber wem sag ich das- du bist doch der ungekrönte König im Posts zerpflücken und kommentieren *G*
[/QUOTE]Erinnert mich an Vegetarier, die von ihrer Oma und ihren "glücklichen" Hühnern berichten...
Ähm- das mit der Oma war/bin ich ;)
Das muss hier in diesem Forum eine schlimme Krankheit sein, dass Threads zu einem bestimmten Thema immer in irgend eine Grundsatz-Diskussion (in diesem Fall: Beim Töten zusehen oder Tiere aufnehmen, die man nicht artgerecht halten kann) führen (und komischerweise sind das auch immer die gleichen Leute, die es dazu machen *sniff*).
BTT: @ Agnosia: Ich hoffe, dass du die Enten an gute Plätze vermitteln kannst, ich finds großartig, dass du die Zeit und das Geld hast, dich um so viele Tiere zu kümmern!
EDIT: Grundsatz abgeändert ^__^
Geändert von Kitany (28.02.2008 um 11:22 Uhr)
Und komischerweise (obwohl daran nichts komisch ist) sind es immer dieselben Leute, die gar nichts verstehen und damit auch noch hausieren müssen.
Tanja spricht aus jahrelanger Erfahrung und sie hat eben sehr viel unnötiges Leid mitansehen müssen, weil Menschen Tiere unüberlegt vermitteln oder bei sich aufnehmen.
Sie hat eine Mahnung ausgesprochen, die sowas in Zukunft vermeiden soll und Dir fällt nichts besseres ein, als das zu kritisieren, weil Du keine drei Meter weit denken kannst.
Sie hat weder die Zeit, noch das Geld, noch den Platz, sonst würde sie hier nicht um Hilfe bitten, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist und Grundsätze wie den Tierrechtsgedanken und den Anstispeziesismus zu ändern, steht Dir nicht zu.
Ist klar, ich verstehe GAR NICHTS und hab auch überhaupt keine AHNUNG und, achja, ich kann auch keine 3 Meter weit denken.
Derlei Aussagen unterstützen nur meine Ansicht von extremen sogenannten "Tierschützern", wie du dich gerne bezeichnest.
Ist okay, mach nur so weiter, jede Gesellschaft benötigt ihre Klischees.
Übrigens hab ich mit Tanja wirklich kein Problem, im Gegensatz zu DIR ist sie wenigstens höflich und sachlich. Das nächste mal schreib ich gleich 'Schlunz' dazu, damit jeder weiß, wer gemeint ist *lol*.
1. Ich finds absolut in Ordnung, wenn man Tiere weitervermitteln möchte, wenn man einsieht, dass die eigenen Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen. Es ist blos ehrlich und dieses Forum ist geradezu prädistiniert um Leute zu finden, die Tiere aufnehmen.
2. Was mir zusteht und was nicht, ist glaube ich keine Angelegenheit, die du zu bestimmen hast. Ich denke nicht, dass du es schaffst, mir den Mund zu verbieten, aber ich wünsche dir viel Spaß bei dem Versuch dabei :p .
Weder Tanja noch ich sind Tierschützer (das habe ich Dir doch schon mal erklärt) und da Tanja diese "Diskussion" gestartet hat, war es doch logisch, dass ich Deine Kritik auch an sie gerichtet verstanden habe (zumal sie sich hier nicht mehr oder weniger höflich geäussert hat, als ich).
Natürlich ist das in Ordnung, hier um Hilfe zu bitten. Ob es erst soweit kommen musste und in Zukunft kommen muss, war aber das eigentliche Thema.
Den Grundsatz zu ändern (in diesem Fall Tierechte und Antispeziesismus) steht Dir nicht zu, genausowenig, wie ich es mir erlauben kann, antfaschistische und antisexistische Grundsätze zu ändern, ohne auf Gegenwind zu stoßen.
Troll Dich!
Leute, was regt ihr euch denn so auf?
Keiner hat bestritten, dass es gut ist, Tiere in Not aufzunehmen. Nur: Man kann sie nicht dauerhaft behalten, wenn man immer neue Tiere dazuholt.
Ich denke, weder Schlunz noch Tanja wollen andeuten, dass man die Enten hätte töten lassen sollen.
Ich denke, dass sie einfach meinen, dass man, wenn man Tiere aufnimmt, entweder nur so viele aufnehmen kann, bis die eigenen Kapazitäten erschöpft sind (dann muss man gleich andere Leute aktivieren, die Tiere aufnehmen) oder sich als Durchlaufstation betrachten muss, die Tiere im Notfall sofort aufnimmt und dann SO SCHNELL WIE MÖGLICH weitervermittelt.
Was ist denn an der Aussage schlimm? Genau so würde ich das auch machen.
Ach jetzt komm ich erst drauf, was du dauernd mit Grundsatz-Änderungen meinst!!!
Das ist ein wohl ein Missverständnis: Ich habe im ersten Post geschrieben, ... "dass das Thema zu einer Grundsatz-Vegetarer versus Veganer-Diskussion endet".... und habs dann auf "Grundsatz-Diskussion (in diesem Fall: Beim Töten zusehen oder Tiere aufnehmen, die man nicht artgerecht halten kann) führen " geändert, weil das eigentlich nichts mit dem "versus" zu tun hatte (das ist mir erst später aufgefallen).
Das hatte nur etwas mit dem Edit zu tun und nix mit generellen "Einstellungs-Änderungen" zu tun.
Achja und: Wenn ich schon rumtrolle, dann troll ich um deine Haxn herum, wie ein kleiner fieser Zwerg, den man nicht abschütteln kann *nyahahaha*.![]()
Kleiner Test gefällig?
http://www.testedich.de/quiz16/quizp...tid=1129628410
Heißt Euthanasie nicht "schöner Tod"?
Ist Schlachten, darum geht es ja hier, schön? Schönes Töten?
Ist ein Tier, das getötet wird, "physisch unversehrt"?
Eh das Geschrei los geht, ich habe nicht gesagt, dass Sterbehilfe immer abzulehnen ist, im Gegenteil.
Aber so eine ich sag mal vorsichtig "undurchdachte Argumentation" wie die oben geht mir auf den Keks.
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