Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Seit dem der Text mit der Überschrift "Vegetarier sind Mörder" von Maqi propagiert wird, protestieren Vegetarier mit der Begründung, allein die Überschrift sei beleidigend und würde lediglich dazu führen, dass man innerlich dicht macht und vom Veganismus abgeschreckt wird.
Insofern sei die Aussage kontraproduktiv und das wird sogar von etlichen "Tierrechtlern" betont.
Es gibt da einen Denkfehler, der sich scheinbar wie ein Virus von Hirn zu Hirn schlängelt:
Wenn ich sage, NPDler sind Nazis (man möge mir die Analogie verzeihen), dann hat der NPD-Wähler mehrere Optionen. Entweder, er ist beleidigt, macht zu und wählt weiterhin die NPD, ohne darüber nachzudenken, warum ich ihn als Nazi bezeichne, oder er reflektiert und orientiert sich um.
Das leuchtet sicher Jedem ein. Niemand, der sein Gehirn benutzt, würde mir davon abraten, NPDler als Nazis zu bezeichnen, weil diese eh schon so ein schlechtes Bild von Antifa-Aktivisten haben und sich nach dieser Aussage erstrecht nach rechts orientieren könnten.
Insofern hat der Speziesismus gegenüber dem Faschismus eine gesonderte Position in dieser Gesellschaft.
Er ist gesellschaftsfähig und darf nur ganz sanft in Frage gestellt werden.
Das begründet sich darin, dass es sich ja "nur um Tiere handelt", die lediglich "getötet", aber nicht "ermordet" werden können.
Tierrechtler, die diese sanfte Vorgehensweise propagieren, das Wort "Mörder" relativieren und als kontraproduktiv bezeichnen, müssen sich fragen, wie wenig Ethik und wie viel Speziesismus in ihren Köpfen steckt.
"Vegetarier sind Mörder" soll Vegetariern zeigen, dass es keinen Grund und keine Entschuldigung dafür gibt, auf der Brücke stehen zu bleiben, dort zu verweilen, sich Zeit zu lassen... Es soll ihnen zeigen, dass es ihren Opfern egal ist, dass es Menschen gibt, die kein Fleisch essen.
Keine Leichen zu essen, aber dennoch Tiere auszubeuten und deren qualvolles Leben samt Mord zu verantworten, ist halbherzig und inkonsequent.
Insofern unterscheiden sich Vegetarier nur wenig von Omnivoren, die ebenfalls Tierleid verantworten.
Das offenbart ein simpler Vergleich:
Auf der linken Seite haben wir einen Vegetarier, der seinen Kühlschrank jede Woche mit unveganen Produkten voll stopft und auf der rechten Seite haben wir einen Omnivoren, der die ganze Woche über Salat isst und sich lediglich Samstags ein fettes Steak in die Pfanne haut.
Wer hat mehr Tierleid zu verantworten? Wer verhält sich "besser"? Der, der schon die Brücke betreten hat, oder der, der sie noch nicht mal entdeckt hat?
"Aber warum kritisiert ihr uns Vegetarier, statt lediglich die Fleischesser, die ja nicht mal angefangen haben, über Ethik nachzudenken?"
Genau deshalb. Weil Ihr schon angefangen habt und nur noch einen Schubs braucht.
Ihr könnt Euch weiterhin blöd stellen (siehe NPD-Vergleich) oder Ihr macht Nägel mit Köpfen.
Solange Ihr das selbst verantwortete Tierleid in Euren Köpfen verdrängt und die Alternativen ignoriert, solltet Ihr mit Kritik leben können und Euch keinen Kopf um Jene machen, die sich von der Kritik an Euch abgeschreckt fühlen.
Letztere suchen eh nur selektiv nach allem, was ihre Vorurteile bestätigt, damit sie sich bequem und "mit reinem Gewissen" in ihre Tierausbeuter-Ecke zurückziehen können.
Fragt Euch Folgendes:
Haben diese Menschen einen Stellenwert, aufgrund dessen man Tierrechtsarbeit ihrem Weltbild anpassen sollte?
Wären sie innerlich bereit für Ethik, würden sie sich auch mit dem Text unter dem Titel "Vegetarier sind Mörder" objektiv auseinandersetzen, statt sich unter Vorwand von Klischees von dem Titel abschrecken zu lassen.
Insofern gibt es nichts zu relativieren, zu beschönigen und es gibt auch keine Vegetarier, die von Veganern unterstützt, statt kritisiert werden sollten.
Mörder sind Mörder, egal, ob sie keine Leichen essen, sich für den Artenschutz engagieren oder in die Dritte Welt spenden.
Wer nicht als Mörder bezeichnet werden will, sollte sich fragen, ob es dann nicht sinnvoll wäre, das Morden einzustellen, statt beleidigt zu sein. ;o)
LG, Schlunz
http://schlunz-extra.blogspot.com/20...ind-mrder.html
Hallo,
mir ging es bei dieser Diskussion nie darum, ob "Vegetarier sind Mörder" nun eine sinnvolle Bezeichnung ist oder nicht, ob sie gerechtfertigt ist oder nicht, das ist eben Definitionssache. Du siehst es so, und du hast schließlich ein Recht auf deine eigene Meinung. Und beleidigt gefühlt habe ich mich von dir auch noch nicht.
Mir ging es immer darum, ob deine Methode wirklich etwas für die Tiere bringt. Dabei ist es total unerheblich, warum sich ein Mensch davon abgeschreckt fühlt. Viele machen bei einer Beleidigung einfach zu.
Und ich habe schon geschrieben, dass viele in meinem Umfeld Veganer als Spinner ansehen und Aussagen wie "Vegetarier sind Mörder" tragen dazu bei. Ganz egal, was für gute Argumente oder was für richtige Fakten dieser "Spinner" danach noch in seinem Text bringt, man kann sie viel einfacher abwehren, verdrängen, verleugnen oder was auch immer, als wenn dies ein Mensch geschrieben hätte, über den man nicht zuvor das Urteil "Spinner" gefällt hat. Denn schließlich kommen die Argumente ja von einem "Spinner".
Ich konnte hier in diesem Forum sehen, dass Linni seit dieser Diskussion in einem von ihr erstellten Thema nicht mehr in diesem Forum aufgetaucht ist. Und auch magica wollte das Forum verlassen, weil sie ihre Familie angegriffen sah. Daher denke ich, dass es wohl noch mehr solcher Fälle gibt.
Und was habt ihr dann erreicht?
Ich hoffe einfach nur, dass die "Vegetarier sind Mörder"-Methode mehr Menschen überzeugt, als sie abschreckt.
So wie du "Mörder" definierst, sind wir alle einer, jeder Mensch, ohne Ausnahme. Veganer sind nur weniger Mörder als andere Menschen. Von daher ist die Einteilung in Mörder und Veganer nicht korrekt, sondern es handelt sich eher um ein Stilmittel, um Aufmerksamkeit zu erregen. Möchte ich das durch mich verursachte Morden einstellen, dann müsste ich mich wie ein Mönch verhalten, von dem ich letztens gelesen habe. Er hat sich in Meditation versetzt und dadurch so lange gehungert, dass er gestorben ist. Er wurde sogar natürlich mumifiziert und jetzt kann man ihn bestaunen.
Trotzdem hast du natürlich weiterhin das Recht alle Vegetarier und Fleischesser als Mörder zu bezeichnen, nur die Veganer nicht, das ist eben deine Meinung. Aber ich teile sie nicht.
Liebe Grüße,
Isis
Ich stimme mit Schlunz so ziemlich überein.
Veganer sind auch Mörder, das ist uns ja wohl allen klar, jeder einzelne Mensch ist ein Mörder, ob Veganer, Vegetarier, Omnivor, nur gibt es schließlich eine Einteilung zwischen Massenmörder und Einmaltäter (wobei man das jetzt nich zu 100% auf die Ernährung übertragen kann, da wir ja alle Massenmörder sind, aber der eine tötet halt 100 Tiere am Tag und der andere "nur" 10[Das Beispiel ist natürlich nicht realistisch])
Wenn man sagt ich bin eh ein Mensch, ich töte eh Tiere, dann kann ich sie gleich auch auffressen/quälen/ausbeuten, macht ja keinen Unterschied, dem ist nicht zu helfen:rolleyes:
Wissen ist ein zweischneidiges Schwert.
gelöscht
Fragt sich doch, wer mehr spinnt... Der, der argumentiert oder der, der gar nicht bereit ist, über Argumente nachzudenken, weil er unter einer auf Klischees basierenden geistigen Blockade leidet...
Den Stellenwert solcher Menschen habe ich ja oben beschrieben und Magica hat meines Erachtens kein Problem mehr mit der Aussage.
Ich setze Qualität vor Quantität. Die, welche die Message verstanden haben, sind wenigstens auf bestem Weg, konsequent zu handeln, statt weiterhin ihr Verhalten zu relativieren und somit für Speziesimus Werbung zu machen.
Somit ist sogar damit, dass Menschen vergrault werden, etwas erreicht.
Wer sagt, dass die nach ihrem Rückzug nicht weiterhin über das Thema nachdenken?
Tierleid schön zu reden, nur damit ein Forum voll wird und alle ihren Anteil an inkonsequenter Ethik kriegen, kann kein Weg in eine ethische Gesellschaft sein.
Falsch. Der Mord definiert sich darin, dass Alternativen zum Mord ignoriert werden.
Es geht eben nur um die Alternativen, nicht um das Unumgängliche (Töten von Insekten durch Fortbewegung oder Pflügen des Ackers, Nutzung technischer Geräte und Fortbewegungsmittel, etc...).
Veganismus bedeutet, alle Alternativen nach bestem Wissen und Gewissen zu nutzen, den ethischen Weg zu gehen und kann insofern nicht als "weniger Morden" bezeichnet werden.
Es bedeutet, ganz bewusst gar nicht zu morden.
Du kannst auch ganz einfach vegan werden... ;o)
Selbstmord durch Nahrungsverweigerung ist auf jeden Fall unethisch, selbst wenn man wie der Mönch mit nem seligen Lächeln auf den Lippen dahinsiecht.
Weil Du das Prinzip der Ethik nicht verstanden hast. Aber das definiert Dich ja auch als unveganen Menschen und insofern erwarte ich hier kein größeres Verständnis.
Immerhin schön, dass es hier nen Dialog gibt und ich die Chance bekomme, mit einigen Unklarheiten aufzuräumen.
LG, Schlunz
Ja, diese Diskussion haben wir ja schon seit Tagen. Du möchtest, dass alle deiner Meinung sind und alle sind schlecht ausser Veganer. Du nennst Vegetarier Speziesisten und vergleichst sie mit Faschisten (was ich allein schon echt hart finde, Faschisten sind wirkliche Hohlköpfe und da fühl ich mich definitiv angegriffen, ja). Du unterstellst den von dir zu Speziesisten ernannten Menschen, dass sie keinerlei Ethik sondern nur Speziesismus in ihren Köpfen haben.Insofern hat der Speziesismus gegenüber dem Faschismus eine gesonderte Position in dieser Gesellschaft.
Er ist gesellschaftsfähig und darf nur ganz sanft in Frage gestellt werden.
Das begründet sich darin, dass es sich ja "nur um Tiere handelt", die lediglich "getötet", aber nicht "ermordet" werden können.
Tierrechtler, die diese sanfte Vorgehensweise propagieren, das Wort "Mörder" relativieren und als kontraproduktiv bezeichnen, müssen sich fragen, wie wenig Ethik und wie viel Speziesismus in ihren Köpfen steckt.
Hallo, jemand zu Hause? Vegetarier sind wenigstens schon losgegangen! Niemand kann beurteilen, warum ein Vegetarier vielleicht auf der Brücke stehenbleibt oder vielleicht sogar ein paar Schritte zurückgeht, das steht auch niemandem zu darüber zu urteilen. Was zählt, ist der Schritt an sich, auf die Brücke gegangen zu sein und nun weitergehen zu MÜSSEN, egal wann und wie schnell auch immer man dann drüben ankommt!"Vegetarier sind Mörder" soll Vegetariern zeigen, dass es keinen Grund und keine Entschuldigung dafür gibt, auf der Brücke stehen zu bleiben, dort zu verweilen, sich Zeit zu lassen...
Wenn du Vegetarier schon so verurteilst, wie stehst du dann zu Omnivoren? Kannst du überhaupt noch normal mit denen reden oder fallen dir da auch Begriffe wie Faschist oder Mörder aus dem Mund?
Ich glaube nicht dass irgendjemand beurteilen kann, inwieweit jemand anderes einen Schubs benötigt... gibst du jemandem auf einem 5-Meter-Turm auch einen Schubs weil di der Meinung bist, er sollte jetzt endlich mal bereit sein zu hüpfen? Schwachsinn, sorry... Ausserdem schubst man jemanden nicht durch schreien, dadurch erschreckt er sich und macht höchst wahrscheinlich einen Bauchklatscher, weil er sich nicht auf den Sprung vorbereiten konnte!Weil Ihr schon angefangen habt und nur noch einen Schubs braucht.
Ihr könnt Euch weiterhin blöd stellen (siehe NPD-Vergleich) oder Ihr macht Nägel mit Köpfen.
Und zu der Annahme, Vegetarier stellen sich blöd... *no comment* dazu fällt mir nichts mehr ein.
Ich bin eigentlich ein Mensch, der sehr gut mit Kritik umgehen kann, frag in meinem Umfeld nach. Allerdings kann ich so allgemeine kritische Floskeln wie "Vegetarier sind Mörder" nicht produktiv geistig einordnen. Soll das "mein persönlicher Schubs" sein? ich muss dich enttäuschen, ich finde meinen Weg selbst und muss mich nicht einschüchtern lassen, weil man mich als Mörder bezeichnet. Ich bin nicht beleidigt, aber es trifft mich unglaublich hart, von denen als Mörder bezeichnen zu lassen, zu denen ich eigentlich einmal dazugehören wollte. Ich kann auch ohne Menschen zum Ziel finden, die mich beschimpfen, und dabei sollte es allen anderen egal sein, wie lange ich dafür benötige.Wer nicht als Mörder bezeichnet werden will, sollte sich fragen, ob es dann nicht sinnvoll wäre, das Morden einzustellen, statt beleidigt zu sein. ;o)
Jeder steckt in einer anderen Lebenssituation und hat andere Möglichkeiten, seine Schrittgeschwindigkeit zu bestimmen. Und selbst wenn ich wie du in dem letzen Thread geschrieben hast 20 Jahre Vegetarierin bin, so what?! Dann ist es so und dann bin ich eben erst in 21 Jahren Veganerin. Dann hat es mein Leben so gegeben.
Wir können etwas verändern, auch wenn wir meinen es sei nur der berühmte Tropfen. Auch der winzigste Regentropfen, der ins Meer fällt, schlägt Wellen.
gelöscht
Geistreiche Einleitung, die den Rest bestätigt:
Das war keine Nazi-Analogie, was zu erkennen Dir aber leider nicht möglich zu sein scheint...
"Keinerlei Ethik" würde ich nicht sagen. Sie ist auch bei Speziesisten vorhanden, fokussiert sich dort aber auf menschliche Tiere, Kuscheltiere und bedrohte Arten.
;o)
Das "warum" ist doch völlig irrelevant, solange die Altenativen zum Stehenbleiben gegeben sind. Veganismus ist in dieser Gesellschaft Jedem möglich und deshalb gibt es auch keinen Stau auf der Brücke.
Erzähl das denen.
Ich habe sogar omnivore Freunde. Du bist sehr erfolgreich in dem Versuch, mich falsch zu verstehen und Dir somit selbst was vorzumachen.
Kein Ding! ;o)
Und warum schreist Du?
Das ist keine Verallgemeinerung, was Postings ander Vegetarier zu dem Thema bestätigen.
Ach nö...
Is ja keine Floskel, sondern die Überschrift zu nem Text. Hast Du ihn gelesen?
Einschüchtern? Ich probiere ja schon zu vermitteln, dass es keine Beleidigung sein soll, aber Du fühlst Dich sogar eingeschüchtert? Vielleicht sogar bedroht? Von Ethikern?
Ein Paradoxon...
Allen Anderen?
Dann hat es Dein Leben so gegeben... Alles klar...
@Magica:
Weil Du das Wort nicht magst? Deine Unterscheidung ist leider speziesistisch und daran kann auch ich nichts ändern...
Wo kämen wir denn da hin? Freigeister, Revoluzertum, Weltverbesserer...
Nein. Erhalten wir die strikte Trennung erhabener Menschlichkeit und primitiver Tierlichkeit aufrecht, damit wir mit nem guten Gefühl sündigen können.
(gleich platzt meine Zynismusader).
Der Unterschied zwischen Lebewesen mit- und ohne zentralem Nervensystem (Tiere, Pflanzen, Pilze) definiert die ethische Alternative.
Bevor wir jetzt über das unsägliche Leid des Kohlrabis debattieren, das nur durch Verhungern oder Tiermord verhindert werden kann, geh ich mal lieber ne Runde Gassi.
Sib täsper!
*in Deckung stürz*(gleich platzt meine Zynismusader).
Schade, leider kommen wir in dieser Diskussion nicht auf einen Nenner und kosten uns (und andere) viele Nerven... ich werde mich auch in einer Woche noch dagegen wehren, als Mörder bezeichnet zu werden.
Gerade, weil niemand in meinen Kopf schauen kann und weiss, wie weit ich eigentlich wirklich schon bin. Weisst du, ob ich Eier esse? Oder Milch trinke? Nicht wirklich. Für heute habe ich wirklich keine Lust mehr, mich ständig rechtfertigen zu müssen, zumahl ich nicht weiss, wofür eigentlich genau (mit dem Hintergrund genau dieser beiden Fragen)
Gute Nacht.
Wir können etwas verändern, auch wenn wir meinen es sei nur der berühmte Tropfen. Auch der winzigste Regentropfen, der ins Meer fällt, schlägt Wellen.
Bevor Du Dich so aufgebracht geäussert hast, war doch alles recht nervenschonend...
Nein. Wenn nicht, warum fühlst Du Dich dann angesprochen?
Erstens muss sich niemand rechtfertigen, zweitens sollte man, falls man es dennoch tut wissen, warum man es tut.
Vielleicht deshalb?
Ich halt mich auch raus- hab auf diese ewige Diskussion einfach keine Lust mehr.
Vor allem- wir werden hier nicht auf einen Nenner kommen!
Ich sehe folgendes Problem:
Die Partei A (die Vegetarier- und "liberalen" Veganer) können den Standpunkt der Partei B (die "krasseren" Veganer) sehr wohl nachvollziehen, sind aber "liberaler", erfreuen sich daran, DASS überhaupt ein Schritt in die richtige Richtung gegangen wird und kritisieren die Mittel und Wege, die die Partei B einschlägt.
Partei B kann wiederum Partei A nicht verstehen- und sich nicht in sie reinversetzen... sonst würden wir uns hier nicht im Kreis drehen, ob "Holzhammermethoden" (Vegetarier sind Mörder etc) nun sinngemäß sind oder nicht.
Wie sagt man so schön (ich weiß, ich hab das schön öfters zitiert, aber da bin ich halt beruflich vorbelastet):
Der Lehrer muss den Schüler da abholen wo er steht.
Problem sehe ich wie folgt: Die Partei B, die gerne "den Lehrer spielt" bzw. sich so darstellt, ist gar nicht mehr in der Lage, den Schüler (Omni, Vegetarier) da abzuholen, wo er steht- weil er sich gar nicht mehr auf das Niveau "herunter lassen kann"...
Deswegen ist ein gemeinsamer Nenner meiner Meinung nach gänzlich unmöglich geworden- Partei B schwebt "über den Dingen"- während Partei A "bodenständiger"/"realistischer" geblieben ist.
Also ich würde raten, das Thema zum einen ruhen zu lassen (weil wir kommen da eh nicht weiter) und es bitte in einen nicht öffentlich ersichtlichen Bereich zu verschieben... so einen Schnickschnack hier muss ja nicht jeder mitlesen können...
Ja. Lasst uns den "Schnickschnack" verschweigen und in die hinterste Ecke schieben...
Dann ist auch die Erklärung im Eingangsposting weg und ich darf mich so oft es geht wiederholen, wenn man mir mit dem immerwiederkehrenden Beleidigtsein kommt, weil man meint, ich wolle statt etwas zu erreichen lediglich mein Ego aufpushen...
gelöscht
Der Begriff "Mord" als Begriff für die Tötung nichtmenschlicher Tiere ist eine logische Konsequenz des Antispeziesismus.
Wer dies negiert, muss auch die Begriffe "Speziesismus" und "Antispeziesismus" als frei erfunden und nicht existent verwerfen (und kann den Veganismus, den Rassismus und den Sexismus gleich hinterherwefen).
Macht mal nen einfachen Test:
Sagt dem "nächstbesten" Omnivoren, Fleisch essen sei Mord.
Meiner Erfahrung nach schüttelt der dann gleichgültig mit den Schultern.
"Ja... Na und?"
Warum regen sich gerade Vegetarier über diese Äusserung auf?
Weil sie meinen, das was sie "leisten" (auf Fleisch zu verzichten) würde nicht ausreichend anerkannt werden und das, was sie weiterhin verursachen, dürfe nicht kritisiert werden.
Wir leben in der Zeit der Nanotechnologie, der Raumsonden und der Microchips, Veganismus ist längst erforscht, die Produkte sind auf dem Markt und dennoch glauben Unmengen von Menschen, Tiere seien nutzbar und müssen versklavt werden (Sklaverei ist ebenfalls ein Wort, das eigentlich nur menschlichen Tieren reserviert ist).
Der Glaube an die Nutzbarkeit nichtmenschlicher Tiere ist das, was Omnivore und Vegetarier vereint. So lange das der vorherrschende Zustand in einer unethischen Gesellschaft ist, werden Tierrechtler den Antispeziesismus propagieren, in dem der Begriff "Mord" artenübergreifend manifestiert ist.
Gute Nacht!
Lustig, daß sich so viele Vegetarier berufen fühlen ins Veganer-Forum zu posten. Ich kann nur sagen: Getroffene Hunde bellen...
Ich komme nicht umhin festzustellen, daß Schlunz irgendwie Recht hat. Wenn man Omnivore als (Tier)Mörder bezeichnet, sind Vegetarier letztendlich auch nichts anderes als (Tier-)Mörder. Dagegen läßt sich argumentativ wenig einwenden.
Ob Slogans wie "Vegetarier sind Mörder" nun der Sache des Veganismus aus werbetechnischer Sicht zuträglich sind oder ihr eher schaden, sei hier mal dahingestellt.
Die Frage ist eher, was daraus grundsätzlich folgt.
Vegetarier nehmen aufgrund ihrer Bequemlichkeit (oder anderen Gründen) eine gewisse "Menge" an Tierleid in Kauf. Es ist klar, daß das auf entschiedenen Widerspruch der Radikaleren stößt ("Speziist!"), aber warum Vegetarismus kein Standpunkt sein soll, den man mit Überzeugung vertreten kann (ein überzeugter Vegetarier scheint offensichtlich nicht in die Schwarz/Weiß-Weltsicht eines überzeugten Veganers zu passen), leuchtet mir nicht ganz ein.
Ist es so schwer zu akzeptieren, daß nicht jeder seine Ideale bis zur letzten Konsequenz lebt? Nicht jeder Christ geht jeden Sonntag zur Kirche, nicht jeder Öko verzichtet auf ein Auto, nicht jeder Sozialist verzichtet auf persönlichen Gewinn, nicht jeder Anarchist verzichtet gänzlich auf staatliche Fürsorge. Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Ein Mensch engagiert sich einen Tag pro Monat für den Tierschutz, ein anderer macht es sich zur Lebensaufgabe. Sicher läßt sich immer mehr tun. Am Schluß heißt es immer abwegen zwischen den vielen Möglichkeiten, die das Leben einem bietet.
Und warum muß man alle über einen Kamm scheren? Vegetarier gleich Omnivore oder noch schlimmer? Zeigen Vegetarier nicht zumindest teilweise einen guten Willen?
Wenn es in der Weltsicht einiger Veganer nur zwei Arten von Menschen gibt ("Wer nicht für uns ist, ist gegen uns"), nämlich "Speziisten" und "Anti-Speziisten" bzw. "Mörder" und "Nicht-Mörder", dann bin ich eben Speziist und Mörder. Daß das noch nichts über den Menschen an sich aussagt, geben selbst die Veganer zu.
Vielleicht werdet Ihr auch irgendwann einsehen, daß die Welt zu vielschichtig und kompliziert ist um sie in zwei Kategorien zu fassen. Ich sehe jedenfalls tausend Abstufungen, vom passionierten Tierquäler zum skrupelosen Landwirt, der seine Tiere des Profites wegen quält, über den Metzger, der nur seine Arbeit macht, zum Biobauern, über den gedankenlosen Konsumenten, der beim Einkaufen nur auf den Preis guckt, zum Bio-Konsumenten und von dort zum Vegetarie und über den Veganer schließlich zum Frutianer.
Geändert von brlln (05.11.2007 um 02:04 Uhr)
Also wirklich Leute ... Muß man sich da nun gegenseitig angreifen. Warum wird hier nicht an einem Strang gezogen? Das ist mal wieder typisch Mensch ... Ich bin besser als Du, ätsch *Nase hoch und losgeh*
Ich glaube zb. daß es weder den Veganismus, noch den Vegetarismus gibt. Wenn man 100% erreichen will, muß man sich auf ne einsame Insel verziehen und sich selbst versorgen. Man darf dann einfach nicht mehr in der westlichen Welt leben. Da es dort einfach keinen 100% Veganismus, oder sogar Vegetarismus gibt. Das Thema haben wir oft genug beleuchtet.
Ich ernähre mich auch von Sojamilch und verzichte auf Eier, deshalb weiß ich aber trotzdem, daß mir das ein oder andere dazwischen rutscht. Da ich einfach nicht die Erleuchtung gepachtet habe, weil ich dieses globale Wissen inkl aller Zusammenhänge nicht habe.
Wenn man nun behauptet, wissentlich auf alles zu verzichten, wäre besser, als wissentlich nicht auf alles zu verzichten und deshalb verursache ich weniger Leid ... Ich denke, dazu hat niemand das Recht.
Woher will der Veganer denn wissen, daß der andere schlechter ist. Der gelegentliche Eier Esser, verbraucht vielleicht weniger Strom, besitzt kaum Holzmöbel, fährt nur Fahrrad, spendet viel Geld für Tierrechtsorgas und und und.
Das kann einfach niemand erfassen und schon garnicht gegeneinander aufwiegen. Niemand hat das Recht zu sagen - Du bist ein Mörder, weil er nicht wissen kann, ob er nicht vielleicht selbst der grössere Mörder ist.
gelöscht
Hallo,
@ schlunz: Ich habe dich jetzt ein wenig besser verstanden. Für dich ist Qualität besser als Quantität, für mich ist es anders herum.
Ich finde das Beispiel mit dem Kohlrabi keineswegs blödsinnig. Als Biologe, der ich nun einmal bin, bin ich in der Lage die schwammigen Übergänge zu sehen. Viele Glauben es gibt Tiere, Pflanzen und Bakterien, als könnten sie einfach die Welt in schwarz und weiß einteilen, aber so ist es nun mal nicht.
Die Menschen haben künstliche Kategorien geschaffen und definiert, was als Tier gilt und was nicht. Die Schwämme gehören gerade so zu den Tieren, die Pilze gehören gerade so nicht dazu. Sich einfach darauf zu verlassen, dass die Zoologen schon recht haben und Pilze essen und Schwämme nicht, das ist einfach nicht gerechtfertigt. Vielleicht ändert sich irgendwann die Definition und alle, die Pilze essen, müssen dann Mörder genannt werden!?
Ich werde einfach nie dieses schwarz-weiße Denken übernehmen, auch für mich gibt es in der Welt tausende von Abstufungen und nicht nur Mörder und Veganer.
Aber ich habe jetzt festgestellt, dass du von deiner Meinung überzeugt bist und für immer ein fanatischer Veganer bleiben wirst. Ich habe aber auch festgestellt, dass ich immer ein Speziesist bleiben werden, auch wenn ich irgendwann einmal Veganer werden sollte. Denn als Biologe wird es für mich immer Unterschiede gegen aus denen unterschiedliche Behandlung resultiert. (siehe, Pilze darf ich ausbeuten und essen, Schwämme aber nicht.)
Liebe Grüße,
Isis
Ich glaube bei der Definition "Veganer" wird es sowieso nie zu einer übereinstimmung kommen, ebenso wie bei der Definition Vegetarier.
Es gibt so viele Möglichkeiten und Wege und den einzig wahren weg gibt es nicht, weil es nicht den perfekten und einzig wahren Menschen gibt. Was für den einen gut ist, ist für den anderen vielleicht falsch.
Wenn ein Vegetarier zum Beispiel Gelatine isst (in Gummibärle oder meinetwegen geschönte Getränke), aber dafür keine Milch trinkt, macht ihn das zu einem schlechteren Menschen (Tierprodukte kommen zum Einsatz), oder zu einem besseren? (nur Schlachtabfälle werden benutzt). Wenn ein Veganer seine Lederschuhe aufträgt, weil sie halt noch da sind, macht ihn das zu einem schlechteren Menschen (er repräsentiert ja Veganismus nach aussen) oder zu einem besseren? (die Wegwerfgesellschaft soll nicht unterstützt werden)
Und genauso verhält es sich mit "Vegetarier sind Mörder". Es wird immer Menschen geben, die diese Überschrift gut finden und zum nachdenken angeregt werden. Aber eben auch immer Menschen, die sich beleidigt und angegriffen fühlen. Man kann nicht sagen "Dies oder jenes ist gut oder schlecht". Das kann man fast nie sagen, egal worum es geht.
Auch omnivor lebende Menschen können wesentlich mehr leisten um diese Welt zu verbessern als Veganer es vielleicht tun. Jemand der seine ganze Freizeit damit zubringt bei "Ärzte ohne Grenzen" aktiv zu sein. Der sein Herz und seine Arbeit anderen Menschen zukommen lässt ohne etwas zu erwarten ist für mich ein besserer Mensch, als ein Veganer der im Tierrecht gar nichts macht. Etwas bewegen zu wollen, etwas verändern zu wollen und seine Meinung nach außen zu tragen. Wirklich etwas zu tun, und nicht nur im stillen Kämmerlein seinen gedanken nachgehen ist doch wichtig.
Geht es denn beim veganismus nur um das "ich bin besser als du" Prinzip? Pfui-kann ich da nur sagen. Natürlich sollte man aufklären, natürlich soll man so handeln und das tun, was einem wichtig erscheint. Aber in erster Linie bin ich doch aus folgenden Gründen Veganer=
-Ich möchte das von mir verursachte Tierleid auf ein Minimum beschränken.
-Ich kann es ethisch nicht vertreten, dass Tiere wegen mir bewusst gehalten und gequält werden um der Nahrungsgewinnung zu dienen.
Das sind Gründe für mich. Ich erwarte nicht, dass jeder dieses Leben, dass ich gewählt habe auf sich zuschustert. Ich verstehe es, wenn jemand sagt= ne Du lass mal sein. Dann lass ich es eben sein. Es bringt doch nichts mit Gewalt zu versuchen die Menschheit zu ändern.
Jemanden von dem 5 Meter Turm zu schubsen ist nicht immer sinnvoll. Bei vielen ist es leichter zu sagen= Komm wir springen zusammen.
Jeder Mensch reagiert doch anders. Was also soll diese absolut sinnlose Streiterei? Den einen spricht es an, den anderen nicht. Es gibt so viele Menschen mit denen ich mich umgeben kann, da werde ich schon welche finden, die meine Meinung teilen.
Es geht doch beim Veganismus nicht um ein "höher-schneller-weiter". Es geht um die Tiere und deren Rechte, oder nicht?
Lieber ein Licht anzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen.
Ja genau das war auch mein erster Gedanke zu Schlunz ;)
Na wie dem auch sei, anscheinend war unsere kleine Disskussion Grund genug, hier jetzt ein grosses Fass aufzumachen. Aber gut.
Nur so viel: Deine Argumente sind richtig. Daran führt kein Weg vorbei. Allerdings ist deine Vorgehensweise strategisch völlig falsch. Und das ist sehr schade. Gerade bei Dir, lieber Schlunz, kommt mir doch eher der Gedanke, dass es Dir mehr darum geht, Dich als einen besseren Menschen profilieren zu können, anstatt wirklich etwas gegen den allgemeinen Massenmord zu tun (um Deinen Begriff "Mord" weiterzuführen). Denn durch ein provokantes Abschrecken bzw. Verschrecken von Omnivoren oder Vegetariern hilfst Du keinem Tier. Es ist kein Wunder, dass die meistens Menschen, wenn Sie "Veganer" hören, erst mal die Augen verdrehen und an einen völlig weltfremden Menschen denken.
Sorry aber so ist es nun mal.
Ganz nebenbei, gerade Du bist jemand, der gerne jedes geschriebene Wort hier im Forum auf die Goldwaage legt und bis ins kleinste Detail zerpflückt. Dann wäre ich aber auch etwas vorsichtiger mit den eigenen Worten. Denn um es genau zu nehmen, ist jeder Mensch mit seiner blossen Existenz ein Mörder. Mit jedem Schritt, Atemzug werden Lebewesen getötet.
Das soll jetzt keine neue Disskussion herbei führen, oder eine Rechtfertigung dafür sein, weiterhin Tiere absichtlich zu töten, sondern lediglich Dir aufzeigen, dass das Umherwerfen mit provokanten Ausdrücken lediglich dazu dient um sich selbst hervorzuheben. Aber einem Tier wirst Du damit am wenigsten helfen können. Und das ist doch sehr schade.
Denn Bedenke, kein Mensch wird in einer omnivoren Umwelt mit veganer Einstellung geboren und Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. ;)
Geändert von divina (05.11.2007 um 13:33 Uhr)
Wehe dem Menschen, wenn auch nur ein Tier im Strafgericht Gottes sitzt!!
@Schlunz
Wenn ich auch häufig Deiner Meinung bin und Deine Argumentation sehr gut finde, geht mir bei der Aussage wirklich der Hut hoch.
Vegetarier sind Mörder? Ja, aber Veganer eben auch.
Solange Du ein Teil dieses Systems bist, machst Du Dich mit schuldig.
Es geht lediglich um die Schwere der Schuld .
Mörder sind wir Alle, somit entzieht sich die Aussage jeglicher Grundlage und müsste anders formuliert werden.
Hier wird mit Knüppeln auf Mäuse eingeschlagen, während sich die Katze nebenan ins Fäustchen lacht.
Ja sicher tun sie das.
So, wie der nette junge Mann, der im zweiten Stock wohnt und der alten Frau (wohnt im vierten Stock) die schwere Tasche hoch trägt. Und zwar bis vor seine Haustür im zweiten Stock, den Rest wird die Oma schon schaffen....
Oder wie der Ersthelfer am Unfallort, der zwei Personen aus dem brennenden Auto zieht und eine verbrennen lässt, weil er nen wichtigen Termin hat.
Darf man diese Leute kritisieren? Nein, denn ohne sie hätte die Oma ihre Tasche alle vier Etagen hoch tragen müssen und es wären drei, statt nur einer Person verbrannt...
Warum soll ein Mensch mit Überzeugung vertreten können, dass in seinem Namen Tiere leiden und sterben, auch wenn es Alternativen gibt?
Das leuchtet mir nicht ganz ein...
Es wird weder angegriffen, noch an einem Strang gezogen (es sein denn, ich geh jetzt los und kauf mir nen Liter Milch und sechs Eier).
Vor allem geht es bei Tierrechtsarbeit nicht um "Ich bin besser als Du, ätsch" (gilt auch für Umweltschützer, Welthungerorganisation und Ärzte ohne Grenzen).
Aber Ihr seid nicht weit gekommen, sonst hättet ihr den Unterschied des Vermeidbaren und des Unvermeidbaren verstanden. Ich wiederhole:
Es geht eben nur um die Alternativen, nicht um das Unumgängliche (Töten von Insekten durch Fortbewegung oder Pflügen des Ackers, Nutzung technischer Geräte und Fortbewegungsmittel, etc...).
Interessant, wie wirr Sätze werden, wenn man sich im Ausredenkonstrukt verheddert...
Ein weiterer Grund, das Wort auf seine juristische Bedeutung hin abzulehnen und das Töten von Tieren zu relativieren...
Ich hab schon mal betont, dass Mord nicht verjährt, aber entscheidend ist, was ich jetzt mache (weitermorden, oder nicht weitermorden).
Ich denke, wenn Du für Beides (Essen und Strom) Alternativen hast, gibt es hier keinen Unterschied.
Sich auf primitive Lebensformen zu fixieren, um eine Ausrede dafür zu haben, wirklich leidfähige Wesen mit zentralem Nervensystem auszubeuten, ist auch eine Möglichkeit, unethisches Verhalten schönzureden.
Du hast den Begriff "Speziesismus" nicht verstanden.
Auch Antispeziesisten behandeln nicht alle Spezies gleich, sondern ihren Ansprüchen entsprechend, wobei das Ziel sein sollte, dass wir uns davon verabschieden, nichtmenschliche Tiere überhaupt in irgendeiner Weise zu "behaneln", bzw. zu manipulieren.
Es geht also nicht um ein "höher-schneller-weiter"? Wir können uns Zeit lassen?
Geht es hierbei um unsere eigene Zeit? Stehen wir zwischen unseren Fäkalien auf Spaltenböden? Sind wir es, die in engen Käfigen tagein tagaus unser Dasein fristen?
Der Text mit der Überschrift "Vegetarier sind Mörder" ist von ***** Stößer, nicht von mir.
Sicher hast auch Du ihn nicht gelesen (ist im Eingangspost verlinkt).
Ich habe mir soweit die Mühe gemacht, ihn zu erklären, alles was falsch verstanden und als Beleidigung oder provokante Abschreckung aufgefasst wird, richtig zu stellen.
Mehr nicht. ;o)
Und das ist ein weiterer Aspekt, unter dem man sich viel Zeit lassen kann, vegan zu werden (es ist ja schließlich nur die Zeit der nichtmenschlichen Tiere, die für einen leiden).
Und so suchen wir lieber nach einer Umformulierung, statt das Töten ganz einfach einzustellen... ;o)
Wie gesagt: Die Mörder-Analogie (sofern es eine Analogie ist), soll Jene zur Reflexion anregen, die bewusst durch ihr Kaufverhalten in den Bereichen Nahrung, Kleidung, Kosmetika, etc..., die Altenativen ignorieren, während sie lediglich auf Fleisch verzichten und sich dennoch über diese Gesellschaft aufregen.
Das Vegetarierforum ist voller Texte und Links, die auf schreckliche Begebenheiten hinweisen und vorwurfsvoll kommentiert werden.
Man regt sich über Tierquäler auf. Wenn ich nun sage, Vegetarier sind Tierquäler, sollte ich zumindest mit der juristischen Bedeutung des Wortes im grünen Bereich liegen.
Sucht Euch was aus. ;o)
LG, Schlunz
gelöscht
Liebe Leute, merkt ihr eigentlich nix ?
Der Schlunz ist doch der Oberfaker!
Mich denunziert der, ich würde keine Veganerin sein. Und Nico (von nixfuerniemand) denunziert er, die Lieder wären ein Fake. Ja sag mal Schlunz, was geht in deinem Kopf eigentlich vor ?
Wie kann der Schlunz sich hier zum Vegan-Weltbestimmungs-Diktator aufplustern, während er gleichzeitig alle anderen in einem Rundumschlag vor den Kopf stößt ? Nein, lieber Schlunz, so geht es nicht.
Ich möchte der Forumsleitung dringend raten, dem aggressiven Schlunz mal auf seine Finger zu klopfen. Er kann doch im Maqi-Forum den 150prozentigen Veganer mimen, aber hier sollte doch bitte ein bisschen mehr TOLERANZ möglich sein.
Danke.
:o Andrea
P.S. die Leiterinnen hier vom Vegetarierforum blockieren ja auch die Links zu Maqi (was ich übertrieben finde, denn ***** hat eigentlich gute Ideen), aber warum sagt ihr das dem Schlunz nicht ins Gesicht ? Immerhin müssen doch eigentlich Veganerinnen und Vegetarierinnen miteinander und nicht gegeneinander leben, auch wenn es natürlich Differenzen in der meinung gibt. Oder wie seht ihr das ? Mal ganz schüchtern gefragt...
Die Andrea is ja auch ein Bumerang... ;o)
Was die Linksperrung betrifft:
Man gewöhnt sich dran. Maqi zu blockieren, ist ein Kavaliersdelikt.
Wer die Sache konsequent auf den Punkt bringt, ist unbequem.
Der Weg in eine vegane Gesellschaft ist steinig und ab und zu kann man auch mal nen Stock zwischen die Speichen werfen... Fällt kaum weiter auf...
Winke winke!
Ähnliche Themen auf Vegetarierforum.com