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DEUTSCHES TIERSCHUTZBÜRO präsentiert erschreckende Videoauf-nahmen aus der Deutschen Kaninchenmast
Die Industrialisierung hat die Kaninchen nicht verschont. In fensterlosen Mastfabriken fristen die Nager dicht an dicht ihr Leben und warten auf ihren Tod. In nur wenigen Monaten werden die Tiere des Typs ZIKA (Zimmermann Kaninchen) dank Kraftfutter und Antibiotika schlachtreif gemästet. „Die heutige Haltung von Mastkaninchen erinnert sehr stark an die Haltung von Hüh-nern in Legebatterien“, weiß Thomas Wegteck vom DEUTSCHEN TIERSCHUTZBÜRO. Er selbst hat sich undercover in mehrere Kaninchenmastanlagen geschlichen und konnte dokumen-tieren, wie die süßen Nager in enge Käfige eingezwängt werden. Eine Sterberate von über 20% wird von den Mästern einkalkuliert. Über 30 Millionen Tiere werden jedes Jahr in Deutschland verzehrt.
Der Handelskonzern REWE will zukünftig keine Kaninchenfleisch-Produkte mehr in seinen Filialen verkaufen. Grund sei eine Filmdokumentation über Missstände bei der Kaninchenhal-tung. Das DEUTSCHE TIERSCHUTZBÜRO begrüßt diese Entscheidung und fordert gleichzei-tig alle anderen Handelskonzerne auf, sich dem positiven Weg von REWE anzuschließen.
Das DEUTSCHE TIERSCHUTZBÜRO hat sich intensiv mit dem Thema Kaninchenmast be-schäftig. Das Ergebnis der Recherche kann in der Videodokumentation „Hinter den Kulissen – so entsteht Billig-Fleisch“ sowie in der neuen gleichnamigen Fotodokumentation angesehen werden. Beide Dokumentationen sind über die Website www.tierschutz-videos.de bzw. unter Tel.: 0228-2999967 für einen Unkostenbeitrag zu beziehen.
tierhilfe e.v. strasburg schreibt offenen Brief an REWE
Handelsgruppe sagt „Ja“ zum Tierschutz und verzichtet auf Kaninchenfleisch
tierhilfe e.v. strasburg schreibt einen offenen Brief an den REWE Handelskonzern und will somit den vom Großhändler eingeschlagenen, positiven Weg unterstützen.
Der Lebensmittelhandelkonzern hat sich nachdem ihm erschreckendes Videomaterial zugespielt worden ist, dafür ausgesprochen, Kaninchenfleisch aus seinem Sortiment zu nehmen. Die Bilder zeigen, unter welchen katastrophalen Bedingungen Mastkaninchen in Zuchtfarmen gehalten werden. Auf dem Video ist zu sehen, wie Kaninchen dicht an dicht gedrängt in winzigen Käfigen auf Gitterböden gehalten werden. Außerdem zeigen die Aufnahmen Verletzungen und Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel kannibalistisches Ohren- und Schwanzabbeißen. In Großbetrieben vegetieren bis zu 1.000 Tiere vor sich hin. Nach nur sechsmonatiger Mastperiode werden die Kaninchen geschlachtet. Das Fleisch der Tiere landet bisher zum Verzehr im Supermarkt.
Nach dem gestrigen Ausstieg von REWE aus dem Verkauf von Kaninchenfleisch, ziehen nun auch toom, Penny, Fegro/Salgros und Karstadt-Feinkost nach, die zur REWE Handelsgruppe gehören. Ab sofort sucht der Verbraucher in den Filialen dieser Ketten vergeblich nach Kaninchenfleisch. Die Tierhilfe Strasburg e.V. begrüßt diese Entscheidung und fordert gleichzeitig andere Lebensmittelanbieter dazu auf, dem positiven Trend zu folgen und auf Kaninchenfleisch im Verkauf zu verzichten.
Um die von REWE eingeschlagene Richtung zu unterstützen, hat sich der Vorstand der tierhilfe e.v. strasburg dazu entschlossen einen offenen Brief an die Konzernleitung zu schicken, um somit dem Lebensmittelkonzern bei seiner Entscheidung den Rücken zu stärken.
Der oben genannte offene Brief liegt dieser Pressemitteilung zur Veröffentlichung als Anlage bei.
Aktuelles Videomaterial zum Thema Kaninchenmast können Sie beim Deutschen Tierschutzbüro unter www.tierschutzbilder.de bzw. Tel.: 0228-29 99 96 7 anfordern.
tierhilfe e.v.strasburg
Am Markt 22
17335 Strasburg
www.tierhilfestrasburg.de
Medienkoordination
Reinhold Kassen, Vorstand
Tel.: 02065-550454
Mobil: 0172-5884665
info@reinholdkassen.de
www.reinholdkassen.de
Offener Brief an den REWE Handelskonzern
Eine moralische Entscheidung zugunsten der Tiere
Wir danken !
Sehr geehrte Vertreter des REWE Handelskonzerns,
nach dem Auftauchen schockierender Bilder und der schnellen Entscheidung Ihrerseits, solche Zustände nicht weiter unterstützen zu wollen, möchten wir in Form eines offenen Briefes an Sie und ihre Partner unsere Dankbarkeit ausdrücken.
Eine moralische Entscheidung gegen einen zweifelhaften Konsum ist im täglichen Kampf um Kapital und Marktplatzierung nicht mehr selbstverständlich und erfordert ein hohes Maß an Mut und wirtschaftlichem Selbstbewusstsein, welches wir sehr zu schätzen wissen.
Ein Dank an dieser Stelle im Namen der Tiere, die unter grausamsten Bedingungen gehalten und gemästet werden. Die Entscheidung Ihrerseits, Kaninchenfleisch mit sofortiger Wirkung aus dem Produktpogramm auszuschließen, zeigt uns auf, dass Verantwortung nicht nur ein leeres Wort bleiben muss. Der Konsument,. der im Alltag durch seine Nachfrage das Angebot bestimmt, wird in diesem Fall von Ihnen durch direkte Handlung und Konsequenz über Zustände informiert, die er wahrscheinlich auf anderem Wege nicht besser und eindrucksvoller erhalten könnte.
Die Bilder, die Sie erhalten haben, leider aber den meisten Verbrauchern vorenthalten werden, zeigen, unter welchen katastrophalen Bedingungen Mastkaninchen in Zuchtfarmen gehalten werden. Auf dem Video ist zu sehen, wie Kaninchen dicht an dicht gedrängt in winzigen Käfigen auf Gitterböden gehalten werden. Des Weiteren zeigen die Aufnahmen Verletzungen und Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel kannibalistisches Ohren- und Schwanzabbeißen. In Großbetrieben vegetieren bis zu 1.000 Tiere vor sich hin. Nach nur sechsmonatiger Mastperiode werden die Tiere geschlachtet. Das Fleisch der Tiere landet bisher zum Verzehr im Supermarkt.
Bis jetzt!
Dem brutalen Treiben ein Ende setzen zu können, derartigen Grausamkeiten gegenüber Tieren Einhalt gebieten zu können, indem man sich bewusst gegen eine Mittäterschaft entscheidet, ist für uns ein wichtiges Zeichen. Ein Zeichen, dass wir alle gefordert sind und weiterhin aufgefordert werden. Öffentlichkeitsarbeit und der zielstrebige Druck könnte es in Zukunft möglich machen, dass Tierfabriken nicht weiter hinter hohen Mauern ihr Unwesen treiben können.
Dem Konsumenten muss ein moralisch geprägtes Kaufverhalten nicht aufgezwungen werden, man muss es nur fördern. Ein Konzern wie ihrer, der die Möglichkeit hat und diese auch nutzt, geht mit gutem Beispiel voran. Leider sieht man der Verpackung im Regal nicht immer an, welches millionenfache Tierleid sich dahinter verbirgt. Wir wissen es zu schätzen, dass Sie in diesem Fall hinter den Tieren stehen und hoffen in Zukunft auf weit reichende Veränderungen.
Der erste Schritt ist getan.
Schon heute kommt ein Alternativ- Pogramm in jedem Supermarkt sehr gut beim Verbraucher an. Vegetarische und hochwertige, rein pflanzliche Bio- Produkte sind auf dem Vormarsch, ein positiver Schritt zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit dem Tier und der Natur, die es sich nur zu schützen lohnt, sondern die ein Recht auf Schutz haben muss.
Eine moralische Entscheidung zugunsten der Tiere
Wir danken !
tierhilfe e.v. strasburg fordert sofortigen Verkaufsstopp von Kaninchenfleisch
in allen deutschen Supermärkten!
Die ARD-Sendung Plusminus zeigte heute Abend unter dem Titel „Gequälte Kaninchen: So vernachlässigen Mäster den Tierschutz“ erschreckende Videoaufnahmen aus Kaninchenmastställen. Die Videodokumente belegen, unter welchen katastrophalen Bedingungen Kaninchen für die Fleischproduktion gemästet werden. Auf den Bildern ist zu sehen, wie Kaninchen dicht an dicht gedrängt in winzigen Käfigen auf Gitterböden gehalten werden. Außerdem zeigen die Aufnahmen Verletzungen und Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel kannibalistisches Ohren- und Schwanzabbeißen. In riesigen Zuchtanlagen leiden die Tiere vor sich hin und warten auf den Schlachttag. Nach nur wenigen Monaten Mast werden die süßen Nager getötet. Das Fleisch der Tiere landet nach Recherchen von ARD-Plusminus auch in deutschen Supermärkten.
Letzte Woche hat der Handelskonzern REWE bereits angekündigt, auf den Verkauf von Kaninchenfleisch zu verzichten. Um die von REWE eingeschlagene Richtung zu unterstützen, hat der Vorstand der tierhilfe e.v. strasburg einen offenen Brief an die Konzernleitung geschickt. „Nun fordern wir auch alle anderen deutschen Supermarktketten auf, Kaninchenfleisch aus ihrem Sortiment zu nehmen“, so Reinhold Kassen, Medienkoordinator und Vorstand der tierhilfe e.v.-
Weitere Informationen sowie den offenen Brief an den Handelskonzern REWE finden Sie unter www.reinholdkassen.de
Video- und Fotomaterial aus deutschen Kaninchenmastställen erhalten Sie beim Deutschen Tierschutzbüro Tel.: 0228-2999967 (www.tierschutzbilder.de).
tierhilfe e.v.strasburg
Am Markt 22
17335 Strasburg
www.tierhilfestrasburg.de
Medienkoordination
Reinhold Kassen, Vorstand
Tel.: 02065-550454
Mobil: 0172-5884665
info@reinholdkassen.de
www.reinholdkassen.de
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