Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Also doch die Tiere in überfüllten Tierheimen lassen. Alles klar.
Es geht hier nicht darum, dass man die Zucht unterstützen soll, sondern darum, Tieren ein Zuhause zu geben, die woanders nicht überleben könnten, außer vielleicht in einem Nicht-überfüllten-Tierheim.
Meine Tiere leben nicht im Gefängnis, sie haben freien Auslauf und wenn Du ein bisschen Ahnung von Tieren hättest, wüsstest Du auch, dass z.B. Kaninchen sowieso ortsgebunden sind, d.h. sie bleiben sowieso ein Leben lang am selben Ort, wenn man sie nicht verscheucht.
Klar ist das bei Vögeln z.B. anders, aber da gilt auch, sie davor zu bewahren, in der freien Natur umzukommen, weil sie es nicht gelernt haben mit ihr umzugehen, aber gleichzeitig sollte man natürlich auch keine neuen züchten.
Ach, aber was soll's, man kann ja schließlich die Tiere auch abknallen, bevor man sie in ein Tierheim steckt, gelle! Oder was soll man sonst mit den Tieren machen, bitteschön? Ich erwarte eine Antwort auf diese Frage!
hallo blues,
meine haustiere sind :
hunde, die hätte ich sie nicht aufgenommen, in der spanischen tötungsstation ermordet worden wären, damit das tierelend die touristen in ihrer heilen welt nicht stört.
katzen aus dem tierheim und zugelaufen. meine 10. katze kam vor 2 wochen. sie wurde aus einem wohngebiet vertrieben. es gelang jedoch nicht sie zu erschlagen. das beil traf nur einen hinterlauf und sie konnte auf 3 beinen fliehen.
schweine, die als spanferkel auf dem grill gelandet wären.
rinder, denen man nach ständigem kalben ihre babys genommen hätte, um deren milch an menschen zu verkaufen.
3 männliche rinder, die einfach nur das pech hatten das falsche geschlecht zu haben.
die wären gleich zu kalbfleisch verarbeitet worden.
hühner, die in käfighaltung ein qualvolles dasein hatten und nun leben dürfen.
pferde, die jetzt sicher auch schon zu wurst verarbeitet wären, weil die lieben kinder keine lust mehr hatten und das nächste hobby cooler war.
und nun kommst du !
ich habe die respektlosen, eigennützigen, grausamen und gewinnorientierten lebensbedingungen, in denen tiere nur objekte sind nicht geschaffen. ich versuche nur, einigen tieren ein lebenswertes leben zu ermöglichen.
die einzige chance auf verbesserung dieser situation besteht m.e. nur darin, dass die menschen sich nicht weiter unendlich vermehren, zumal täglich 40.000 kinder in der sog. 3 welt an hunger sterben. auch hier wäre weniger egoistisches denken angebracht.
gruß trine
na, geschockt? :p
hier:
http://www.petsolution.de/
....
Mein Interesse gilt grundsätzlich dem Wohl der Tiere, das möchte ich dochmal klar stellen bevor mir hier irgendwas anderes unterstellt wird.
Meiner Meinung nach gehört nur grundsätzlich kein Tier in Gefangenschaft.
Natürlich sind wir an nem Punkt wo viele Tiere unabhängig vom menschen nicht mehr überlebensfähig sind. Nur kann das nicht das Argument sein um Tiere weiterhin in Gefangenschaft zu halten.
Ob das Kaninchen sich nun grundsätzlich bei dir wohl fühlt steht dabei für mich nichtmal zur Frage, das bezweifle ich nicht mal. Nur tut es das weil es sich daran gewöhnt hat, weil es vielleicht nie etwas anderes kannte.
Tiere gehören nicht in gefangenschaft, wie das problem zu lösen ist weiß ich selber nicht.
Ich finde es grundsätzlich bewundernswert das es Leute wie Trine gibt die sich um Tiere kümmern die andernorts 'ausgemustert' wurden.
Ich bezweifle allerdings das dies zur Problemlösung führt, ich denke das so vielen Leuten aufgezeigt wird das es einfach ist sich eines Tieres zu entledigen - es gibt ja Leute die sie nehmen.
Tiere töten? Kann nicht die Lösung sein eigentlich, war ja auch nie mein Gedanke. Wobei ich mich frage wie du zu dieser Unterstellung kommst. Ist das deine Art zu argumentieren? Der dritte reich vergleich ist ebenso daneben.
Natürlich mag es immer Situationen geben, wie die von Trine angesprochenen, in denen es notwendig ist Tiere zu sich zu nehmen.
Das ändert aber nichts an der Tatsache das Tiere in Freiheit gehören - lebt ein Tier nicht in Freiheit lief irgendwo irgendwas verkehrt.
Zur Natur gehört auch dazu das Tiere weniger geschützt sind und vielleicht leichter sterben. Natürlich gibt es das Problem das Tiere durch einwirkung des Menschen sterben, dadurch das er ihnen lebensraum und/oder nahrung wegnimmt zB. Aber die Lösung hier kann nicht sein dann einfach alle dadurch bedrohten Tiere einzusammeln und einzukerkerkern um sie am leben zu halten. Da muss gegen die Ursache vorgegangen werden.
Ich habe eigentlich keine wirkliche Lust dadrüber nun mit dir zu streiten. Ich finde nicht das mit dir eine vernünftige Diskussion möglich ist.
Tiere gehören nicht in Gefangenschaft. Die Intention bei Gefangenname von Tieren ist die Befriedigung von Interessen des Menschen, nicht des Tieres.
Ausnahmen sind vorhanden und mir bewußt und in den entsprechenden Fällen von mir absolut unterstützt, ändern aber nichts daran das meine Meinung im Grundsatz zutreffend ist.
Ahja, dann schauen wir doch mal, wie dieser Anspruch von Dir mit Deinen restlichen Zeilen konform geht:
Dein Widerspruch Nr.1:
Genau. Die MEISTEN Tiere sind ohne Hilfe des Menschen heutzutage nicht mehr überlebensfähig.
Dein Widerspruch Nr.2:
Du kritisierst, hast aber keine Lösung.
Ja, Du wiederholst Dich. Welche Lösung?
Aha, Du weißt es also nicht.
Ok, dann mal anders herum gefragt. Was ist die Kosequenz, wenn der Mensch den Tieren nicht mehr hilft?
Achso, was Trine macht, geht bei Dir also noch durch? Aber wenn jemand Hunde, Katzen, Kaninchen oder andere bei sich aufnimmt, dann ist das nicht dasselbe? Warum nicht? Vielleicht weil der Mensch sie erst ermorden wollen muss, damit sie es wert sind aufgenommen zu werden? Ist nur eine Frage, vielleicht kannst Du die ja beantworten?
Dein Widerspruch Nr.3:
1. Du hast immernoch keine andere Lösung aufgezeigt.
2. Warum zu entledigen, es geht hier darum den Tieren zu helfen. Barbaren gibt es immer, aber von denen reden wir doch hier gerade nicht, oder?
Also, was dann? Lieber in die Natur schicken und "natürlich" sterben lassen? Ist das für Dein Gewissen leichter zu ertragen, wenn Du nicht mitansehen musst, wie es stirbt?
Dein Widerspruch Nr.4:
Aha! Und uneigentlich?
Darf ich versuchen, Deine Gedanken zu erraten?
Kurzgefasst: Du bist dafür, dass Tiere in die Freiheit gehören, weißt aber gleichzeitig, dass die meisten Tiere es nicht mehr können, willst sie aber nicht töten, also in "Ausnahmefällen" dürfen sie Menschen doch aufnehmen, aber eigentlich weißt Du nicht genau, ob es nicht doch besser ist, sie sich selbst zu überlassen und letztendlich hast Du eigentlich gar keine Lösung und kritisierst dennoch Leute, die sich nicht nur mit Worten um das Wohl der Tiere kümmern, sondern mit Taten.
Tja, was ist denn die Konsequenz daraus, wenn man keine Haustiere zu sich nimmt? Richtig, sie sterben! Ich sehe am sterbenlassen und gleich töten keinen Unterschied.
Warum ist das daneben? Nur weil es Tiere sind?
Tiere werden in der heutigen Zeit so behandelt, wie die Menschen seinerzeit. Ich erkenne deutliche Parallelen.
Dein Widerspruch Nr.4:
Ja, hab' schon verstanden, Trine, ist natürlich DIE Ausnahme, aber alle anderen sollten es besser nicht tun....
Jaja, ist ja schon gut. Siehe oben!
Genau! Es läuft einiges verkehrt! Aber wir Veganer wissen das, deshalb meiden wir Tierprodukte.
Also was machen? Die Tiere alle sterben lassen?
Der Mensch hat die Tiere so gezüchtet, dass sie nicht mehr in der Natur überleben können, das hast Du selbst gesagt. Dein Widerspruch Nr.6!
Was wir jetzt machen sollen, wenn wir die Tiere nicht mehr aufnehmen dürfen, hast Du uns immer noch nicht verraten....:confused:
Die Ursachen zu beseitigen schafft in erster Linie der Veganismus!
Dein Widerspruch Nr.7:
Das ist also keine Lösung. Also was denn dann? Du hast keine Lösung, dann solltest Du auch nicht meckern.
Stimmt, ich tue mir schwer mit Leuten zu diskutieren, die zwar eine felsenfeste Meinung von dem haben, was nicht sein darf, aber keine Lösung dafür. Vorallem wenn man sich -wie Du- ständig selbst widerspricht.
Das wissen wir. Und nur weil Du das wiederholst, davon wird das Problem auch nicht gelöst.
Ein toller Satz, leider aber am Thema vorbei.
Wie grenzt Du Ausnahmen ein? Wo beginnt eine Ausnahme und wo hört sie auf?
jupp! städte plattmachen, menschen einpferchen (oder mitplattmachen?)
und bäumchen pflanzen....genau!![]()
nun, es ist ja nunmal nicht so, daß wir zb. hauskaninchen, hamstern, miezekatzen oder pudeln den lebensraum weggenommen haben.
arrogant wie er nun mal ist, hat mensch sie zu seiner unterhaltung oder gesellschaft gezüchtet. daß das falsch ist, wissen wir alle.
aber was willst du tun? alle haustiere "freilassen"?? wohin denn? vor der haustür? und dann zusehen wie "goldi" vom nächsten laster überrollt wird?
.....uder im park? ..huuuuh! natuur!!! :rolleyes:
richtig ist natürlich zu verhindern, daß weiter zucht betrieben wird und noch mehr leid geschürt !(sagt/schreibt man das so?) das heißt natürlich züchter/händler boikottieren und keine rassetiere/zooladenschmuser kaufen, klar.... ;)
....aber was ist mit den tieren, die schon irgendwo in tierheimen sitzen und dort ein jammerleben führen? das kannst du nicht mehr verhindern! aber du kannst ihnen helfen... ist es nicht schön, daß es menschen gibt, die die verantwortung übernehmen, für diese tiere, die auf so verantwortungslose weise von irgendwelchen geldgeilen säcken in die welt gesetzt wurden, und dann von anderen menschen erst verhätschelt und dann abgeschoben oder gequält?....
![]()
...mein ganz besonderes lob und meine höchste hochachtung geht dabei mal wieder an trine ( wieder *imaginär-hut-zieh und haare-rausreiß*)
und natürlich auch an all die anderen, denen es nicht egal ist...
Oh Gott, jetzt wird es haarig... Tief durchatmen... Kurz meditieren... Gut, daß ich Gefahrensucher bin... Also, here we go: Ich finde nicht, daß Blues hier zurecht in der Luft zerissen wird!!! *Deckung* Puh, erste Steinattacke lebend überstanden, schnell weiter: NatürlichsolltemanTierenichttötenundTiereausTierhe imenzusichnehmen, trotzdemdarfmannichtvergessen, daßnormaleHaustierhaltungnichtgenugverurteiltwerde nkann. *Deckung* Schnell eine Eishockeymontur angelegt, dann kann ich meinen Standpunkt vielleicht länger und damit deutlicher erklären: Die normalen Tiergeschäfte und Züchter haben meiner Meinung nach einen großen Anteil an der landläufigen Meinung, daß Tiere nur Gegenstände sind. Das ganze Gebiet ist ein sehr heikles Thema, sicherlich ermöglicht man einer Zuchtkatze ein besseres Leben, wenn man sie zu sich nimmt, gleichzeitig muß einem aber auch bewußt sein, daß man dem Züchter/dem Tiergeschäft damit einen Gewinn eingebracht hat, der in die nächste Fuhre Tier gesteckt wird. Man kann sich meiner Meinung nach nicht genug gegen Haustierhaltung aussprechen. Natürlich gilt das nicht für befreite Tiere oder Tiere aus dem Heim, du solltest auch bedenken, Blues, daß zumindest Lucy und Trine sehr auf diese Umstände achten und niemals in das nächste Tiergeschäft laufen würden, um sich da einen Goldhamster zu kaufen. Aber wie gesagt finde ich es auch ein bißchen unfair, Blues völlig in Grund und Boden zu schimpfen und kein gutes Haar an seiner Meinung zu lassen. Normale Haustierhaltung ist in Bezug auf Tierrecht ein mehr als zwiespältiges Thema, wenn die von jemandem nicht befürwortet wird, sehe ich keinen Grund, um da in den Kill-Modus zu schalten. Tiertötungen sind absolut abzulehnen, aber genauso verhält es sich mit dem Großeinkauf zu Weihnachten, weil die kleine Bärbel so gerne ein Meerschweinchen hätte. Puh, geschafft, wer wirft jetzt den ersten... AUA!!!! *rumpel*
Das hatte ich ja auch schon gesagt, dass der Mensch nicht mehr nachzüchten soll und es uns nur um die bereits existierenden Tiere geht.
Deshalb war ich ja so wütend, weil Blues gar nicht drauf eingegangen ist, sondern einfach generell auf Tierhaltung geschimpft hatte.
Das ist mir ja klar -wie Du schon geschrieben hast-, mir ging es ja nur darum, was macht man mit den existierenden Tieren, wenn man sie nicht zu sich nehmen soll? Einfach in die freie Natur setzen und sterben lassen? Das wollte ich von Blues wissen. Man kann doch nicht einerseits die Tierrettung, die das Halten beinhaltet, verteufeln und andererseits keine Lösung dafür haben. Was sollen wir denn sonst machen? Das wollte ich doch wissen....
Rygel, ich bezweifle, dass Blues das gemeint hat. Ich habe es eher so verstanden, dass es Blues egal ist, ob vom Züchter oder aus dem Tierheim, man darf einfach keine Tiere zu sich nehmen.Normale Haustierhaltung ist in Bezug auf Tierrecht ein mehr als zwiespältiges Thema, wenn die von jemandem nicht befürwortet wird, sehe ich keinen Grund, um da in den Kill-Modus zu schalten. Tiertötungen sind absolut abzulehnen, aber genauso verhält es sich mit dem Großeinkauf zu Weihnachten, weil die kleine Bärbel so gerne ein Meerschweinchen hätte. Puh, geschafft, wer wirft jetzt den ersten... AUA!!!! *rumpel*
Ansonsten sehe ich das genau wie Du ;)
keine angst, der ist nicht für dich... wollt ich nur mal loswerden....
jetzt, wo ich weiß wie das mit dem pix-posten geht, kann ich mich kaum noch bremsen... *aufdiefingerklopp* (is vielleicht schon dem ein oder anderen aufgefallen....:rolleyes: )
eigentlich wollt ich mir super-omi fürn ersten mai aufheben.....
Das Problem ist, daß ich auf einem anderen Board einem Bluesman dieses Forum empfohlen habe und dieser User einen sehr netten Eindruck gemacht hat. Wenn die beiden identisch sind, glaube ich nicht, daß die Äußerungen böse gemeint waren, sondern einfach nur unglücklich ausgedrückt. Machen wir mal die Probe aufs Exempel: *Sherlock-Mode on* Blues, was hast du für Assoziationen in Bezug auf mein Userbild? *Sherlock-Mode-off*
"Ist Weibsvolk anwesend?" Tiefe Stimmen: "Nein, nein, nein, nein...";) Ich LIEBE diesen Film...keine angst, der ist nicht für dich... wollt ich nur mal loswerden....![]()
Ich denke wir kennen uns nicht Rygel, dieses Forum wurde mir zumindest von niemandem empfohlen. Und auch der von dir genannte Username ist kein von mir benutzter.
Rygel hat vielleicht etwas freundlicher einige meiner Standpunkte beschrieben als ich dazu in der Lage war. Sicherlich war mein Stil etwas provokant, was gundsätzlich falsch ist. Dies ist einfach eine Sache die mich wirklich ärgert.
Ich kanns leider auch nicht nett beschreiben.
Ich werde nicht auf alles von Lucy zitierte und auseinandergenommene eingehen weil ich keine Diskussionsmöglichkeit sehe. Das ist ja eher Krieg.
Nur fühle ich mich in Teilen etwas missverstanden.
Ich sehe sehr wohl Tierheime, das ist warum ich zwischen Lucy und Trine differenziere. Bei einem sehe ich die rettung von Tieren und bei einem eben die 'normale' Haustierhaltung.
Laut Lucy muss ich wohl für alles eine Lösung parat haben, tja habe ich leider nicht. Da kann ich wirklich nicht dienen weil ich das Dilema ja sehe.
Die Tötung vor den Augen desjenigen der sich des Tieres entledigen will als Lehrmaßnahme wäre eine Lösung die wahrscheinlich die Neuanschaffung von haustieren tatsächlich reduzieren würde.
Aber wie ich schon sagte, das ist keine akzeptable Lösung weil es dem schutz der Tiere wiederspricht.
Nur denke ich das der Mensch in der Masse erst in der Lage ist Dinge zu erkennen wenn sie ihm in Extremen vor Augen geführt werden.
Da dieses Extrem hier die tötung des Haustieres bedeuten würde kann ich keine Lösung bieten.
Natürlich gibt es Wege, mit Schulklassen in Tierheime gehen, oder zB zu Trines Hof und ihnen dort zeigen wo ausgemusterte Tiere bleiben. Nur bin ich eben der Meinung das dies wenig bis gar nix bringt. Der Mensch ist so festgefahren in seinen Gewohnheiten, eben das Tier als Objekt zu betrachten,
das er wirklich tief emotional berührt werden müsste um diese Gewohnheit abzulegen.
Da die Lösung nicht akzeptabel ist gibt es leider keine, aber das kann doch nicht Grund sein nicht feststellen zu dürfen das etwas trotzdem falsch ist.
Und um mal wieder auf das Topic zurück zu kommen von dem wir uns leicht entfernen:
Dieses Verhalten, ein Tier töten, beruht darauf, dass das Tier als Objekt gesehen wird. Und in meinen Augen ist eben das das Problem. Selbst wenn man sein haustier nicht tötet hält man es aus Gründen die in den seltensten Fällen das Wohl des Tieres beinhalten, somit wird auch hier das Tier zum Objekt was diesen Status mit festigt und so auch mit legitimiert.
Sich hier als Haustierhalter/in auf den Schlips getreten zu fühlen ist nicht notwendig wenn dies bei euch nicht zutreffend ist, ich sehe eigentlich überhaupt keinen grund warum Trine sich rechtfertigt oder, falls nicht als rechtfertigung gedacht, überhaupt die situation bei ihr beschreibt. denn dies ist nicht notwendig da mir bewusst.
Aber guckt euch doch mal um, ich für meinen Teil wohne momentan in der Stadt und hier leben überall Katzen, Hunde, Vögel mit in den Wohnungen und in den seltensten Fällen tun sie das weil sie von irgendwo gerettet worden sind.
Sie tun dies zur freude ihrer Besitzer. Besitzer, merket ihr da nicht was? Das ist ein allgemein verwendeter Begriff zur Beschreibung von Haustierhaltern.
Besitz, Eigentum, das wird auf Objekte angewandt. Allein dieses Wort reicht doch eigentlich zur Bestätigung meiner ach so unschönen Theorien.
Lucy, um dies zwischen uns zu beenden. Wir sind unterschiedlicher Meinung. Dies bedeutet nicht das ich dir abspreche ein tierliebender mensch zu sein.
Wir vergeuden hier beide unsere energien. Ich will dich hier nicht dazu treiben dich andauernd rechtfertigen zu müssen, bzw dir das Gefühl geben du müsstest das. Und ich habe auch keine Lust mich weiterhin ausführen oder rechtfertigen zu müssen.
Wenn ich dir mit meiner Interpretation deiner Beweggründe für Haustierhaltung unrecht tue dann entschuldige ich mich dafür.
ich hab mal mit einem Typen geredet und erwähnt, dass eine Katze bis zu 18 Jahre alt werden kann. Dann meinte er, dass er das nicht vorhergesehen hätte, und seine Mieze wohl einfach schlachtet, wenn er umzieht....![]()
ein Patient wohn uns ist Franziskaner und er wohnt im Franziskanerkloster. Er ist ca. 70 Jahre alt und gesundheitlich nicht mehr so gut dabei. "Kennen gelernt" haben wir uns, weil er Tauben hält, die ich mal besucht habe. Nun hat er mir erzählt, wenn er bald nicht mehr im Kloster wohnen kann, muss er die Tauben "abschaffen". Mit abschaffen meint er "schlachten"!! Er meinte, die würden eh wieder zu ihm zurückfliegen, wenn er sie verschenkt. Ich hab versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, aber er lässt nicht mit sich reden. ...![]()
"Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt" (Wilhelm Busch)
Hm...
ich finde Leute, die "ihre" Tiere selbst schlachten nicht so abgedreht wie die, die meinen, sie würden keinem Tier etwas zu Leide tun und seien so tierfreundlich und essen aber dann Fleisch. Noch schlimmer finde ich Leute, die mit einem Jäger ins Gespräch kommen, ihm sagen wie abartig sie das finden, dass er Tiere tötet und dass für sie jemand der Tiere tötet fast so etwas wie ein Menschenmörder ist und im selben Augenblick gemütlich ihr Wurtsbrot essen (Alles schon erlebt).
Zu dem Franziskaner fällt mir ein: Du kannst ihn ja mal auf die "Tierfreundlichkeit" des Ordensgründers Franz von Assisi hinweisen...
Na ja, wenn ich mir das recht überlege...ich würde lieber einen fremden essen als meine Geschwister oder meine Eltern
Für mich sind Haustiere nämlich wie Familienmitglieder.
Und sonst: Verdrängung, Feigheit und Heuchelei sind eben die Stärken der Menschheit. Ausnahmen nicht ausgeschlossen ;)
Hallo!
Ich selbst habe 10 Kaninchen (Unfall), wir fingen mit 2 Kaninchen an, Rammler Kimba und Mama Bunny. Beide in getrennten Gehegen draussen. Ja ja, was soll ich sagen. Wie ich aus dem Fenster schaute, sass Kimba kuschelnder Weise mit Bunny in ihrem Gehege...Naja, das Resultat waren 3 abgebrochene Krallen (Tierarzt erforderlich) und ein paar Wochen später 8 kleine Babys :-) Nun gut, die Rammler wurden kastriert und jetzt leben alle 10 Bunnys draussen in einer riesen Hütte mit Auslauf. Viele Leute fragen mich ob ich sie irgendwann einmal essen möchte und diesen Leuten mache ich ziemlich schnell begreiflich, dass ich meine Tiere nicht zum essen habe, sondern sie mit zur Familie gehören. Sie werden alle jährlich geimpft und bekommen besseres Futter als ich manches mal esseNa und?
Für mich käme so etwas NIEMALS in Frage und ich verstehe die Menschen auch nicht, die zu so etwas in der Lage sind. Man, wir leben doch nicht mehr in Kriegszeiten... Selbst meine Oma, die früher einen Bauernhof hatte, hat ihre eigenen Tiere nicht gegessen. Ich hätte so was auch nicht gekonnt und könnte es immer noch nicht!!!!!!!
Liebe Grüsse
Steffi
Man muß immer mehr Träume haben, als die Realität zerstören kann...
hmm. kaninchen....lecker, lecker.
Dont feed the trolls... ;)
Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und Schlachtfelder verkraftet, ist selber schlachtreif.
(Karlheinz Deschner)
Ist hier niemand vom Bauernhof? Ich komme von einem kleinen Bauernhof. Jedes Wochende gab es ein geschlachtetes Tier - als Braten mit Klößen etc. Als Kind war es meine Aufgabe Enten, Gänse oder Tauben auszunehmen und zu rupfen. Geschlachtet haben meine Großeltern.
Enten und Gänsen wurde mit einem Messer hinter dem Schädel ein großes Gefäß eröffnet. Sie wurden dazu auf dem Rücken auf eine Bank etc. gelegt, Oma stach in den Kopf und dann blutete der Vogel aus. Dabei wurde er festgehalten, bis er nicht mehr in der Lage war sich zu bewegen. Das Blut wurde aufgefangen und im Herd zu "Schweißwurst" eingedickt.
Tauben wurde einfach der Kopf abgerissen. Das machte mein Opa. Natürlich ohne vorherige Betäubung.
Hühnern wurde der Kopf abgehackt.
Kaninchen werden geschlachtet, indem man ihnen mit einem Knüppel oder der Handkante einen kräftigen Schlag hinter die Ohren versetzt. Dazu wurden sie an den Hinterbeinen hochgehoben und hängen gelassen. So kann man wohl am besten treffen. Anschließend wird ihnen die Halsschlagader geöffnet. Dann wurden sie gehäutet. Die Felle wurden beim Kürschner verkauft.
Keiner dieser Hobbybauern hat das Recht Tiere zu töten. Denn lt. Tierschutzgesetz dürfen nur Leute mit Befähigungsnachweis Tiere schlachten. Wie das bei Berufsbauern ist, weiß ich nicht... Aber wen stört es? Es ist in den Dörfern ganz normal. Tiere sind doch dazu da geschlachtet und gegessen zu werden - O-Ton meine Oma.
Die jungen Kätzchen wurden im Frühjahr und Herbst entsorgt, in dem man sie in einen Eimer Wasser steckte und einen anderen Eimer mit Wasser drauf stellte... Kastration? Wer Geld für ein Katzenvieh ausgibt, muss ja ein Vollidiot sein... Außerdem gab es ehe nur einen Großtierarzt... Ich wußte als Kind nicht mal, dass man Katzen kastrieren kann. "Aufgehoben" wurden nach Möglichkeit nur Kater - die "tragen die Kleinen zum Glück weg."
Dazu kommt, das Kaninchen üblicherweise kein Wasser zur Verfügung haben. Auch im Winter nicht, wenn es nur Heu gibt. Sie werden ehe nicht so alt, dass sie an Niereninsuffizienz oder Harnsteinen sterben.
Meine Schwester berichtete mir vor einiger Zeit stolz, dass sie ein Kaninchen von Oma und Opa mitgenommen hat - als Zeitvertreib für ihre drei kleinen Kinder. Ich fragte gleich nach, ob es Wasser bekommt. Natürlich nicht. Die brauchen doch keines... Jede Diskusion - erst recht über die Idee Tiere als Spielzeug zu misbrauchen - ist umsonst. Ich habe nun auch diesen Kontakt abgebrochen. Wir leben in anderen Welten, wo keine Verständigung mehr möglich ist...
So sieht die Welt auf dem Dorf aus... Ein Bolzenschußgerät hat nur der Metzger - für die jährliche Schwein-Hausschlachtung.
LG Paramecium
Zur Parameciums Beitrag:
Es muss schwierig sein, wenn man das Gefühl hat, mit der Familie zu sprechen ist wie mit einer Wand zu kommunizieren.
Das kann ich bis zu einem gewissen Maß gut nachvollziehen.
Deine Ausführungen waren sehr detailliert. Auch wenn es mir nicht gefällt, es stimmt, auf den meisten Bauernhöfen werden Kätzchen ertränkt und viele Kleintiere nicht artgerecht gehalten.
Trotzdem halte ich eine sachliche Aufklärung für wichtig. Selbst wenn man das Gefühl hat, das Gegenüber hätte ein riesiges Brett vor dem Kopf.
Als ich noch jung war, hatte die Familie einer guten Freundin auch eine Hasenzucht. Ich habe mich damals nie gewundert, dass es manchmal mehr, manchmal weniger Tiere waren, immer wieder mal Jungtiere.
Heute gibt es die Zucht auch nicht mehr und meine Freundin ist selbst Vegetarierin geworden.
So ändern sich die Zeiten.
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