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..zu dieser frühen Stunde aus Frankfurt ;) Ich bin gerade im Nachtdienst und daher noch wach. Nachdem ich nun mehrere Wochen bewusst vegetarisch lebe und mich in die Thematik einlese will ich nun weitergehen und komplett vegan leben. Ich glaube es ist schön sich in einer Community mit Gleichgesinnten auszutauschen und ich hoffe hier über diverse Hürden leichter hinwegzukommen (ich liebe Pudding ;) )
Ich bin fast 24 Jahre alt und wohne seit 2008 in Frankfurt am Main. Wenn ich nicht grade mit dem Studium beschäftigt bin (Medizin) arbeite ich nebenher im Krankenhaus oder lerne natürlich![]()
Mit dem Thema Tierhaltung, Essen, mein Bezug dazu habe ich mich schon immer mal wieder auseinandergesetzt, aber nie so wirklich intensiv. Wirklich damit begonnen habe ich als ich mit den Tierversuchen für meine Doktorarbeit angefangen habe. Ich hoffe wirklich, ich werde hier nicht gesteinigt. Ich kann die Tierversuche insofern für mich verantworten, dass ich in der Krebsforschung tätig bin und zumindestens für den Menschen etwas gutes tue. Wobei auch in mir ein großer Zwiespalt über diese Thematik herrscht und leicht fällt es mir auch nicht eben. Einerseits helfe ich damit Krebspatienten, andererseits werden deswegen Tiere in viel zu kleinen Käfigen eingesperrt und müssen mehr oder weniger Qualen deswegen erleiden.
Ich sehe das ethische Problem einfach darin, dass ich für geliebte Menschen auch möchte, dass diese durch Medikamente wieder gesund werden können. Ich selbst bin ebenfalls jeden Tag auf Medikamente angewiesen.
Ich denke mich dann stets in die Situation, ich müsste mich zwischen dem Leben eines geliebten Menschen (Großeltern, ältere Menschen brauchen einfach allermeistens irgendwelche Medikamente, sei es nun Blutdruck oder Rheuma oder demenz oder whatever) und dem Leiden eines Tieres entscheiden. Ich finde das für mich persönlich einfach unheimlich schwierig..Oder auch mein eigenes Leben.Sicher wurde für meine Medikamente auch an Tieren geforscht.
Ich bitte um Entschuldigung für die Ausschweifungen, vielleicht kann man dann aber einfach besser verstehen, wie ich zum Vegetarier und nun auch zum Veganer wurde. Ich empfinde es als Schande sich für dieses Leid zu entscheiden nur damit man etwas zu essen auf dem Tisch hat..wo es ja genausogut auch ohne geht.
Wenn ich also nicht gerade solchen Gedanken nachhänge lese ich enorm viel, gehe liebend gerne tanzen und würde mich freuen hier weiter über die Thematiken zu diskutieren und nette Leute kennenzulernen![]()
Hallo und Herzlich Willkommen im Forum :-)
Erstmal : Pudding gibts auch vegan und ich zumindest schmecke keinen grossen Unterschied zu Kuhmilch-Pudding. Sei es fertig gekaufter oder selbstgemacht.
Zu den Tierversuchen kann ich nicht viel sagen. Natürlich ist als Vegetarier mein erster Gedanke dazu, dass es TV nicht geben sollte (klar). Aber ich bin nicht auf Medikamente angewiesen bzw. habe nicht das Wissen um die Notwendigkeit von TV einschätzen zu können. Auf Medikamente versuche ich im Krankheitsfall so gut es geht zu verzichten (aus diversen Gründen). Auch meinen Bestand an Kosmetika habe ich stark reduziert. Mir erscheint es dennoch ein bisschen wie David gegen Goliath und so muss man sich gewisse Grenzen einfach bewusst werden.
Ich hoffe Du findest hier nette Leute zum Austausch. Auf ein gutes Miteinander!
Ophi
Danke für deinen willkommensgrußich nehme bei normalen Erkältungen etc auch keine Medikamente..ich bin aus anderen gründen jeden Tag auf sie angewiesen. Das ist ein sehr schwieriges Thema wenn man alle Sichtweisen miteinbezieht. Ich Schau mich auf jedenfall erstmal um
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Hallo und herzlich Willkommen.
prinzipiell lehne ich Tierversuche und Medikamente für mich ab, aber draufgehen möchte ich natürlich auch nicht. Von daher ist es wirklich ein zweischneidiges Schwert, wenn kaum Alternativen gefördert werden. Zumindest habe ich es bis jetzt fast ohne Medis geschafft.
Aber ich finde es schon klasse, daß Du Dich mit dem Thema intensiv auseinandersetzt.![]()
Das Herz kennt Gründe, von denen der Verstand nichts weiß (Blaise Pascal)
Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar.
Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, die durch die heutigen Regelungen nicht verwendet worden wären.
Siehe http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/
Hi Fr. Primelpott ... wow - Frankfurt ist also doch nicht ganz veggilos (mir kommts selbst öfters so vor). Welcome!
We weren't born 2 follow - come on and get up off your knees. When life is a bitter pill to swallow - you gotta stand up for what you believe
- Bon Jovi -
Wenn ich mich so einlese merke ich immer mehr wie schwierig die Meinungsbildung ist ohne wirklich fundiertes Fachwissen. Ich habe da einfach mal meinem Doktorvater geglaubt der eben meinte,Tumore könnten nicht ohne weiteres in vitro ersetzt werden.
Ich finde es jetzt sehr schwierig das zu beurteilen ohne zu wissen inwiefern sich in vivo und in vitro Tumore unterscheiden und was zur Krebsforschung vorzuziehen ist. Denn auch wenn der moralische Aspekt nicht anzuzweifeln ist kann ich genausowenig einfach sagen, ja, alles was auf der Kontra Seite steht ist wahr und alles was auf der pro Seite steht ist auf jedenfall gelogen. Da müsste ich die biologischen Mechanismen schon genauer vergleichen. Erzählen kann jeder viel wenn der tag lang ist und das gilt für alle, ob nun tierrechtsaktivist oder fleischfetischist.
Vielen Dank für die weiteren willkommensgrüße![]()
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