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Thema: Calziumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

  1. #1
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    Standard Calciumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

    Calciumcarbonat ( E 170 ) wird vielen Nahrungsmitteln zugesetzt, es wird oft als
    Trennmittel eingesetzt z.B. in Speisesalz. In Nahrungsergänzungsmitteln ist es
    ebenfalls sehr oft enthalten. Vor allem in Brausetabletten. Ich habe gestern nach
    einem Präperat gesucht um meine Calciumversorgung zu verbessern. Vor allem wenn
    man fast nur, durch Umkehrosmose gereinigtes Wasser trinkt, sollte man ein
    calciumhaltiges Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Bei meiner Suche im Internet
    wurde ich auf einen Wikipedia Eintrag zum Thema Gelatine aufmerksam, in dem
    darüber berichtet wird, dass Nebenprodukte bei der Gelatineherstellung anfallen.
    Zum Beispiel Knochenmehl, dass unter anderem dazu verwendet wird, um
    Düngemittel herzustellen ( Dieser Sachverhalt hat mich dazu animiert,
    Nahrungsmittel noch konsequenter als seither, beim Lebe Gesund Versand
    einzukaufen ) und Calciumcarbonat. Es ist davon auszugehen, dass teilweise
    handelsübliche, calciumcarbonathaltige Nahrungsergänzungsmittel, Calciumcarbonat
    enthalten, das nicht aus pflanzlichen Quellen stammt. Auch zur Herstellung von
    Zahnpasta wird teilweise Calciumcarbonat aus nicht pflanzlichen Quellen verwendet.
    Zum Thema Gelatine gibt es im Vegetarierforum eine große Zahl von Beiträgen. Eventuell wurde deshalb schon einmal, im Vegetarierforum, durch einen Beitrag, auf den von mir geschilderten Sachverhalt hingewiesen.
    Ich habe gestern, nach einigem Suchen, ein calciumhaltiges Multivitaminpräperat entdeckt, das von einem Veggie Versand angeboten wird und bestellt.
    http://veganfitness.de/product_info....5d2bbce7da6e2c

    In dem Wikipedia Eintrag zum Thema Gelatine wird auch davon berichtet, dass viele Foto-Druckpapiere für Inkjet-Druck mit Gelatine beschichtet sind.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gelatine

  2. #2

    Standard AW: Calciumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

    Zitat Zitat von Matthias Jaurich Beitrag anzeigen
    Ich habe gestern nach
    einem Präperat gesucht um meine Calciumversorgung zu verbessern. Vor allem wenn man fast nur, durch Umkehrosmose gereinigtes Wasser trinkt, sollte man ein calciumhaltiges Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
    Es gibt wirklich unzählige ziemlich fundierte Studien, die belegen dass der Schaden den Vitaminpräparate anrichten deutlich höher ist als ihr angeblicher Nutzen.
    Bei einer ausgewogenen Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel fast grundsätzlich unnötig (vom legendären B12 mal abgesehen).
    Calciumpräparate stehen speziell im Verdacht das Herzinfarktsrisiko zu erhöhen.
    Natürliches Calcium kannst du wirklich ganz einfach zu dir nehmen, Nüsse haben einen hohen Gehalt, Soja ist auch gar nicht so niedrig und der Spitzenreiter sind Mohnsamen, davon einfach etwas ins Müsli oder in den Joghurt oder was weiß ich reinhauen, dann sind alle Präparate überflüssig.

    Warum trinkst du eigentlich nur Osmosewasser?
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  3. #3

    Standard AW: Calciumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

    Zitat Zitat von Matthias Jaurich Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel Knochenmehl, dass unter anderem dazu verwendet wird, um
    Düngemittel herzustellen
    Wie kommst du von als Düngemehl verwendetem Knochenmehl...
    ( Dieser Sachverhalt hat mich dazu animiert,
    Nahrungsmittel noch konsequenter als seither, beim Lebe Gesund Versand
    einzukaufen )
    ... auf sowas? Knochenmehl ist nicht Calciumcarbonat.
    Von Lebe Gesund Versand ist abzuraten. Er gehört zu einer totalitären Sekte, die mit Menschen in einer Art und Weise umgehen, über die jeder Veganer entsetzt wäre, wenn (andere) Tiere derart mies behandelt würden.

    Es ist davon auszugehen, dass teilweise
    handelsübliche, calciumcarbonathaltige Nahrungsergänzungsmittel, Calciumcarbonat
    enthalten, das nicht aus pflanzlichen Quellen stammt.
    Pflanzlichen Ursprungs ist das Calciumcarbonat natürlich nicht, weil es eben mineralisch ist. Calciumcarbonat wird aus Kalkstein gewonnen. (Calciumcarbonat ist nichts anderes als Kalk.)
    Dass Calciumcarbonat tierisch wäre, ist für industriell verwendetes Calciumcarbonat ziemlich ausgeschlossen. Knochenmehl müsste man zuerst von Eiweiss befreien. Danach müsste man Phosphat wegputzen. Dann noch diverse weitere Mineralien. Das ist aufwändig. Wenn man bedenkt, dass Calciumcarbonat schon relativ rein in der Natur vorkommt, dann ist offensichtlich, dass niemand, der rechnen kann, auf die Idee kommt, Calciumcarbonat aus Knochen zu gewinnen.

    Zitat Zitat von koerschken Beitrag anzeigen
    Es gibt wirklich unzählige ziemlich fundierte Studien, die belegen dass der Schaden den Vitaminpräparate anrichten deutlich höher ist als ihr angeblicher Nutzen.
    Das stimmt so nicht. Es gibt einige Vitamine, die bei gewissen Studien und gewissen Vitaminen ungünstige Korrelationen zu gewissen Leiden fabriziert haben. Belege für ursächlichen Zusammenhang gibt es afaik bei keinem der vermuteten Nachteile.

    Calciumpräparate stehen speziell im Verdacht das Herzinfarktsrisiko zu erhöhen.
    Hast Du eine Quelle dazu?

  4. #4

    Standard AW: Calciumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Hast Du eine Quelle dazu?
    http://www.stern.de/gesundheit/studi...o-1588505.html
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/ka...-herz-1.981564
    Das Original vom BMJ konnte ich jetzt nicht finden.
    "Es rieselt ihm auch nicht trüb-mürbe das Gehirn aus der Nase, was ein Gehirn anstandshalber tun sollte, nachdem es sowas gedacht hat... Nein, er sagt es einfach so, als würde er es wirklich glauben."

  5. #5

    Standard AW: Calciumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

    Zitat Zitat von koerschken Beitrag anzeigen
    Das Original vom BMJ konnte ich jetzt nicht finden.
    Das Original ist im Stern-Artikel verlinkt.
    Die Resultate beeindrucken mich jetzt ehrlich gesagt nicht so. Gesamtsterblichkeit stieg nicht signifikant. Wenn also Herzinfarktrisiko gestiegen sein soll, müsste ein anderes Risiko gesunken sein... Wenn man genug Dinge anschaut, findet man immer irgend etwas Pseudo-Signifikantes. Signifikant bedeutet ja nur, dass der Zufall ein beobachtetes oder noch extremeres Ereignis nur selten macht (unter den ohnehin bestenfalls näherungsweise brauchbaren Modellannahmen), z.B. nur jedes zwanzigste Mal. Wenn man aber 20 Ereignisse anschaut, erwartet man im Schnitt ein solch "signifikantes" Ereignis tatsächlich einmal per Zufall.
    Die Erklärung, dass der Calciumspiegel stark steigen würde mit Calcium-Tabletten und daher Kalkausfällungen auch an Arterien häufiger würden, wirkt zwar überprüfenswert. Aber überprüfen müsste (und kann!) man das schon. Dazu muss man Calcium verabreichen und dann den Calciumspiegel messen, denn ob der Calciumspiegel im Blut wirklich so drastisch steigt, ist sehr fraglich. Zudem sind die verglichenen Herzinfarkt-Fallzahlen ziemlich gering (weniger als 200 in den beiden Gruppen). Alles in allem ist das bisher eine Studie mehr mit mässiger Substanz, dafür umso mehr Phantasie der Studienverfasser. :-/

  6. #6

    Standard AW: Calciumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

    Zitat Zitat von hareigev Beitrag anzeigen
    Wie kommst du von als Düngemehl verwendetem Knochenmehl...

    ... auf sowas? Knochenmehl ist nicht Calciumcarbonat.
    Von Lebe Gesund Versand ist abzuraten. Er gehört zu einer totalitären Sekte, die mit Menschen in einer Art und Weise umgehen, über die jeder Veganer entsetzt wäre, wenn (andere) Tiere derart mies behandelt würden.


    Pflanzlichen Ursprungs ist das Calciumcarbonat natürlich nicht, weil es eben mineralisch ist. Calciumcarbonat wird aus Kalkstein gewonnen. (Calciumcarbonat ist nichts anderes als Kalk.)
    Dass Calciumcarbonat tierisch wäre, ist für industriell verwendetes Calciumcarbonat ziemlich ausgeschlossen. Knochenmehl müsste man zuerst von Eiweiss befreien. Danach müsste man Phosphat wegputzen. Dann noch diverse weitere Mineralien. Das ist aufwändig. Wenn man bedenkt, dass Calciumcarbonat schon relativ rein in der Natur vorkommt, dann ist offensichtlich, dass niemand, der rechnen kann, auf die Idee kommt, Calciumcarbonat aus Knochen zu gewinnen.
    Knochenmehl und Calciumcarbonat fallen als Nebenprodukte bei der Herstellung von Gelatine an.
    [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Gelatine"]
    Der Lebe Gesund Versand ist der einzige Obst- und Gemüseproduzent, der mir bekannt ist, welcher
    keine Düngemittel verwendet die tierischen Ursprungs sind.
    Von vielen Biobetrieben verwendete Düngemittel und Präperate die tierische Bestandteile
    enthalten oder von Tieren stammen:
    Horn- und Klauenmehl, Feder- und Blutmehl
    Demeter : Konventioneller Pferdemist ( nach zweijähriger Lagerung ), Hornmistpräperat,
    Hirschblase-Schafgarbepräperat und andere.
    Geändert von Matthias Jaurich (06.02.2012 um 00:50 Uhr)

  7. #7
    Neuling Vegetarier und Veganer

    Standard AW: Calciumcarbonat stammt nicht immer aus pflanzlichen Quellen

    Zitat Zitat von koerschken Beitrag anzeigen

    Warum trinkst du eigentlich nur Osmosewasser?
    Die Umkehrosmoseanlage filtert im Leitungswasser enthaltenes Uran fast vollständig
    heraus. Außerdem ist das gereinigte Wasser geschmacksneutraler.

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