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warscheinlich zum hundersten male![]()
Mich interessiert brennend WIE ihr zum Veganer geworden seid. Von heute auf morgen?
So nach dem Motto: Ich bin jetztab sofort Veganer, Punkt.
Oder eher schleichend? Also nach und nach tierische Lebensmittel durch Alternativen ersetzt?
Vegetarier werden ist vergleichsweise ja wirklich simpel. Von heute auf morgen auf "totes Tier" zu verzichten ist ja nun wirklich nicht schwer. Bei vegan sieht das doch schon anders aus, denke ich.
Habt ihr da Unterstützung gehabt? Also habt ihr zum Beispiel einen (oder sogar mehrere) Veganer im Freundeskreis an denen ihr euch orientieren konntet und euch unterstützt haben?
Ich denke wenn man ganz alleine da steht ist das sicher zu schaffen, aber nicht so einfach.
Oder wie sind da Eure Erfahrungen??
Liebe Grüße
Gini
Ich habe bei Amazon zufällig das Buch "vegane Ernährung" gesehen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht mal, was Veganismus bedeutet. Habe mich dann im Internet informiert und bin dann, hauptsächlich durch die Seite veganismus .de, am selben Tag vegan geworden.Mich interessiert brennend WIE ihr zum Veganer geworden seid. Von heute auf morgen?
So nach dem Motto: Ich bin jetztab sofort Veganer, Punkt.
Ich fand es nicht wirklich schwer. Anfangs hatte ich etwas Probleme was Essbares zu finden, da ich eben noch wenig Ahnung hatte, welche Alternativen es gibt. Wenn man sich ausreichend informiert, welche Alternativprodukte es gibt, was man essen sollte, ob und welche Supplemente man nehmen sollte, dann sollte es nicht sehr schwer fallen direkt vegan zu werden.Von heute auf morgen auf "totes Tier" zu verzichten ist ja nun wirklich nicht schwer. Bei vegan sieht das doch schon anders aus, denke ich.
Als ich vegan wurde, kannte ich keine Veganer, aber das Internet war sehr hilfreich ;)Habt ihr da Unterstützung gehabt? Also habt ihr zum Beispiel einen (oder sogar mehrere) Veganer im Freundeskreis an denen ihr euch orientieren konntet und euch unterstützt haben?
Denke auch, dass es einfacher ist, wenn man schon nen veganen Freund/ Bekannten hat, der einem beim Umstieg hilft.Ich denke wenn man ganz alleine da steht ist das sicher zu schaffen, aber nicht so einfach.
http://wir-haben-abgestillt.de.vu/
ich zitiere mich mal selbst aus meinem Vorstellungstext:
"Wie kam es nun, dass ich jetzt tierproduktsfrei lebe?
Zusammen mit meinem Freund und einigen Bekannten veranstalten wir regelmäßig Doku-Abende, bei dem die Doku gekürt wird, die bei den Zuschauern das meiste bewegt hat. Vor 2 Monaten stand das Thema Ernährung/Hunger an und ich schickte Earthlings ins Rennen. Ebenso schauten wir "we feed the world" und einige andere Filme, die auch die ökologischen Aspekten unseres gierigen Fleischkonsums aufzeigten.
Am Ende saßen wir geplättet in der Runde und diskutierten viel. Für mich, meinen Freund und eine Freundin war klar, dass wir etwas ändern wollen. Und diesesmal war es bei aus voller Überzeugung. Frei nach dem Motto: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ leben wir seither vegan und planen auch einige aufklärende Projekte."
Die Umstellung erfolgte also von jetzt auf gleich und ich muss sagen, es fiel mir leichter als gedacht. Ich bin wirklich wahnsinnig froh, dass mein Freund ähnliche Ansichten hat wie ich und für ihn der Entschluss genauso selbstverständlich war wie für mich. Das macht es auf jeden Fall leichter, vor allem in der Küche![]()
Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. J.K.
Naja - das seh ich nun nicht so - wenn es wirklich so leicht ist auf "totes Tier" zu verzichten - vom ersten Tag an - dann sollte "das bisschen Milch und Eier" ja auch nicht schwerer sein ;)
Als Vegetarier fällt ja nicht nur das Fleisch weg, sondern auch alles Geltinehaltige etc. - damit ist der Schritt nicht leichter als der zum Veganger...
Möchte Dich damit nicht kritisieren - nur sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen!
Oh, the cow in the meadow goes moo. Oh, the cow in the meadow goes moo.
Then the farmer hits him on the head and grinds him up. And that's how we get Hamburgers.
Ich fühle mich nicht kritisiert ;)
Deshalb frage ich ja, weil mich das interessiert.
Auf das bißchen Milch und Eier zu verzichten, denke ich, ist auch immer noch nicht das Problem. Das ist nicht schwerer als auf totes Tier zu verzichten, da gebe ich dir vollkommen Recht.
Das zu Hause umzusetzen kann ich mir auch immer noch gut vorstellen. Bloß z.B. Milch und Eier und sind ja wirklich so ziemlich überall drin. Aber, wie ist das zum Beispiel im gesellschaftlichen Leben?? Das stelle ich mir nun wirklch nicht einfach vor. Man muß doch quasie überall sein Essen selber mit hinbringen, oder wie macht ihr das? Als Vegetarier findet man ja eigentlich schon fast überall was zu essen. Aber als Veganer?Ich weiß es nicht!! Deshalb frage ich. Deshalb interessiert mich ja auch WIE ihr das umgesetzt habt.
Entweder man bringt sich sein Essen selbst mit oder man instruiert die kochende Person (egal ob privat oder Restaurant) was man alles isst bzw. nicht isst. Wenn man sagt, was man möchte, kriegt man es meist auch. Natürlich muss man tw. damit leben, dass manche Restaurants keine Ahnung vom veganen kochen haben und man am Ende vor einem Häufchen totgekochtem, ungewürztem Gemüse sitzt. Aber das ist zum Glück nur die Ausnahme.
Und man bekommt im Laufe der Zeit Erfahrung, was man unterwegs gut essen kann bzw. was sich leicht veganisieren lässt (z. B. Pizza, Falafel, Nudeln mit Tomatensoße u. ä.)
Hail Seitan! \m/
Hi,
ich bin neu hier. Meine Hinwendung hin zur veganen Ernährung fällt zusammen mit dem Wunsch sich ganz grundsätzlich bewusst zu ernähren. Da habe ich einige Dinge zu hinterfragen begonnen. Ich denke ein "Bewusstsein" ist immer notwendig wenn man vegan leben will. Bei mir war es eben der Wunsch mich ganz gezielt und selbst bestimmt zu ernähren. Natürlich nimmt in dieser Hinsicht Essen mittlerweile auch einen viel größeren Platz in meinem Leben ein als das vorher der Fall war.
Hallo Gini,
bei mir ging die Umstellung auch von heute auf morgen und war gar nicht problematisch. Ich war zuvor schon 25 Jahre lang Vegetarierin, die Erkenntnis, dass das nicht reicht, kam sozusagen über Nacht.
Natürlich habe ich anfänglich viel gelesen, sowohl Kochbücher, Bücher über vegane Ernährung, als auch Inhaltsstoffe von Lebensmitteln im Supermarkt.
Wenn man sich ein paar Grundlagen erarbeitet hat, was auch eine Menge Spaß und -bei mir- eine Erweiterung des Speiseplans nach sich zieht, ist es ganz einfach.
Das Auswärtsessen ist natürlich schon sehr eingeschränkt und endet wirklich manchmal in zerkochtem Gemüse. Ich esse mittlerweile nur noch in Restaurants, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Zum Familienbesuch an Weihnachten nehme ich mir etwas Vorgekochtes mit.
Schwierig fand ich zu Beginn nur die Reaktion einer Person meines Umfeldes bei Essenseinladungen, ich befand mich in einem ständigen Rechtfertigungszwang und habe dann irgendwann beschlossen mit gewissen Personen nicht mehr über den Veganismus zu reden, weil es von "immer diese Extra-Wurst"-Vorwürfen (ha, ha, ha) bis hin zu "Du bist ein netter Mensch, aber was Du da machst ist lebensgefährlich, das sagen alle Experten" reichte.
Wenn man weiß, was passiert in der Tierhaltung, fühlt man auch rein psychisch keinen Verzicht, es ist einfach eine Konsequenz vegan zu leben.
Andere Veganer kenne ich bis heute nicht persönlich. Viel Lesen und Rezepteklauen in diesem Forum haben mir geholfen.
Viele Grüße, Michaela
Bei mir war die Umstellung auf vegetarisch von jetzt auf gleich. Die weitere Umstellung auf vegan zieht sich jetzt ein bisschen. Zu Hause wird nur vegan gegessen und auch die ausgehenden Drogerieartikel werden - wenn leer - durch vegane Alternativen ersetzt. Einzig das außer Haus nicht essen fällt mir noch schwer. Da greif ich dann wieder zur vegetarischen Variante. Aber ich arbeite dran...
Ich bin leider in meinem Dunstkreis die einzige, die sich für eine vegane Lebensweise interessiert.
Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten. (Gandhi)
Bei mir war der "Auslöser" ein Vortrag am 3.10.2011 von Rüdiger Dahlke (Peace-Food) , in dem über die Massentierhaltung und die damit verbundenen Qualen der Tiere und auch die gesundheitlichen Folgen des Fleischkonsums berichtet wurde. Ernähre mich direkt seit dem 4.10.2011 vegan und versuche, dass ich auch in anderen Bereichen vegan werde (Schuhe, Kleidung, Kosmetika usw.)
Schwer gefallen ist mir der Umstieg nicht, man kauft jetzt noch bewusster ein und lernt Sachen kennen, von denen man vorher noch nie was gehört hat. Außerdem erweitert es ungemein den Horizont (finde ich)
Geändert von akino312 (23.12.2011 um 08:26 Uhr)
Schreibst Du über mich? :-)Zitat von Tuffi
Und auch noch die gleiche Beitragsanzahl und geografische Lage. Du bist mir unheimlich.
"Die Welt existierte, um gelesen zu werden. Und ich las sie."
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