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Es tut sich ja im Moment viel (aus gutem Grund). Vergleiche mit den Aufständen in der arabischen Welt halte ich zwar für Fakecheese, aber trotzdem ist es doch sehr interessant, speziell nach Griechenland, an die Wall Street, nach Spanien etc. zu schauen
Mal ein paar Links:
http://occupywallst.org/
http://www.stern.de/politik/ausland/...p-1737410.html
http://www.echte-demokratie-jetzt.de/
Bin noch beim Überfliegen, aber das find ich gut:
Griechische Fluglotsen sind wohl artverwandt mit dem Klischee vom deutschen Beamten, wie? ;DDie Fluglotsen arbeiten nach Vorschrift. Aus diesem Grund gibt es nach Angaben ihrer Gewerkschaft erhebliche Verspätungen vor allem im Inlandverkehr.
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Das zeigt ja nur dass Überstunden die Regel sind. Allerdings sind die Fluglotsen aufgrund sehr guter Bezahlung ja eh eine priviligierte Gruppe in der Arbeitnehmerschaft (zumindest in D.)
230 Euro für einen Kindersklaven - Fairtrade Schokolade schmeckt besser
Das wird aber auch nur ein Bruchteil derer die zur Prüfung zugelassen werden. Allet nicht so einfach ;-)
230 Euro für einen Kindersklaven - Fairtrade Schokolade schmeckt besser
Aber wennstes geschafft hast, is doch alles super: im Schnitt 40 Stunden pro Woche, dafür knapp 10.000 Euro im Monat... -das sind pro Monat 100 Stunden weniger, als ich arbeite, bei siebenfachem Gehalt... -dafür würd ich auch n paar Überstunden schieben...
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230 Euro für einen Kindersklaven - Fairtrade Schokolade schmeckt besser
In meinem Job erwartet mein Chef bzw. mein Auftraggeber auch Stressresistenz und ein hohes Maß an Verantwortung. Ich denke, da gibt es einige Jobs, die ähnlich sind... ;) Um jetzt aber nicht auf den Lotsen kleben zu bleiben, denke ich, man kann festhalten, dass Fluglotsen generell auf hohem Niveau klagen...
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Ich kann es nicht ausreichend beurteilen, aber wer eine starke Gewerkschaft hat, dem kann ich es nicht verdenken wenn er sie nutzt.
Aber der Thread soll sich ja auch nicht um Lotsen drehen
230 Euro für einen Kindersklaven - Fairtrade Schokolade schmeckt besser
Die Lotsen haben halt das Glück, ein Druckmittel zu besitzen und dazu noch wie Rippy schon meinte, eine starke Gewerkschaft. Andere haben das leider nicht. Wenn die Kaisers-Kassiererin streikt, ist sie einfach draußen. Generell find ich es schwierig, den Lotsen-Streik zu verurteilen, nur weil sie "gefühlt" ohnehin genug Geld fürs Konsolenspielen kriegen. Ganz im Gegenteil - andere sollten dann mal nachdenken, ob sie nicht auch zu wenig bekommen und sich u. U. stärker gewerkschaftlich engagieren. Wobei das sicherlich nicht immer ohne Konsequenzen zu bewerkstelligen ist, leider. Andere haben sogar überhaupt keine Lobby - 14 Euro im Monat in Bangladesch für Kik-Näher sat alles. Deswegen ist der 15. Oktober und demonstrieren eben so wichtig - Solidarität undso....
"Vor allem bewahrt Euch stets die Fähigkeit, jede Ungerechtigkeit, die irgendwo auf der Welt begangen wird, aufs tiefste zu empfinden. Das ist der schönste Charakterzug eines Revolutionärs" Che Guevara
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#OCCUPY SESAME STREET
Auf den ersten Blick hast Du recht. Es geht bei diesen weltweiten Demonstrationen erstmal darum, die Kosten durch die momentane Wirtschafts-Krise (euro etc.) nicht auf die "kleinen Leute" abzuwälzen und neue Armut zu erschaffen, sondern bspweise auch Banken für ihre Spekulationen und Gewinnsucht haften zu lassen. Es geht aber noch weit darüber hinaus. Ich zitiere mal einen Link von oben:
"Wichtig ist dabei, zu verstehen, dass letztlich nicht nur die „Gier“ einzelner „Zocker“ oder Fehlentscheidungen einzelner Politiker die Krise verursacht haben. Die Krise ist kein „Betriebsunfall“ eines ansonsten reibungslos funktionierenden Systems. Krisen gehören zum Kapitalismus, sie sind dieser Produktionsweise immanent. Die Krisenhaftigkeit dieser Produktionsweise zu überwinden, heißt die kapitalistische Gesellschaftsformation im Ganzen zu überwinden. Und das kann nur gelingen, wenn sich Arbeiter und Arbeiterinnen, Jugendbewegungen und die fortschrittlichen Teile der Intelligenz organisieren und beginnen ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen anstatt zu glauben, dass es auch nur im Geringsten etwas ändern kann, alle vier Jahre irgendeine der mittlerweile ohnehin kaum noch zu unterscheidenden Parteien zu wählen."
Das "Ihr" zieh ich mir nicht an. Ich bin zwar Attac-Mitglied, aber zu den Demos bspweise in den USA kamen Menschen aus unterschiedlichsten Berufen, Bildungsschichten die nirgendwo organisiert waren.
Hunger kann man sehr wohl verhindern, indem man andere Staaten auf der Welt nicht gnadenlos ausbeutet und den Finanzmärkten gewisse Schranken auferlegt. Und selbstverständlich hilft das auch dem Arbeiter in Bangladesh. Alles hängt zusammen.
Natürlich kann man jetzt über den Sinn von Demos etc. diskutieren. Seit der Atom-Wende bin ich da allerdings wieder viel optimistischer geowrden.
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@Winston Sicher gabs auch andere Interessen. Aber der Druck auf die Politik und die damit verbundene Machtverlust-Angst durch eventuelle Abwahl hat sehr viel Einfluss gehabt.
Darin steckt auch die Chance bei den Anti-Banken-Protesten. Wenn sie quer durch die Bevölkerung getragen werden, müssen Politiker reagieren, schon allein aus Selbsterhaltungstrieb.
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Du isst kein Fleisch weil Du nicht willst, dass wegen Dir Tiere sterben, schreibst hier im Forum und machst Dir Gedanken über die Welt und läßt andere daran teilhaben. Wer sowas wie Du tut, ist genau das Gegenteil von frustriert sondern engagiert und trägt, ob Dus nun wahrhaben oder nicht, dazu bei dass eben diese etwas gerechter wird. Da kann man auch ein bissl stolz drauf sein find ich![]()
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@Winston Jaja, war mir schon klrAber ich finde wirklich, kein Fleisch zu essen, nicht bei Kik zukaufen und sich dadurch direkt und indirekt für Tier/Menschenrechte zu engagieren ist auch so eine Art Demo.
Und: Eine einzelne Demonstration kann zur Massenbewegung führen und dadurch verändert sich dann sehr wohl etwas. Vielleicht nicht immer sofort, aber die Chance ist da.
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Hihi. Wobei ich den Attac-Geissler teilweise gar nicht so verkehrt finde, obwohl Politiker dieser Farbe bei mir sonst eher Brechreiz hervorrufen....
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