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Hey, ich hab vor nächstes Jahr nen Marathon zu laufen. Hm hab noch nicht angefangen zu trainieren, bin allerdings noch ziemlich trainiert weil ich mich ziemlich viel bewege und 5 Jahre aktiv Sport gemacht hatte, allerdings hab ich letztes Jahr um die Zeit (August) aufgehört. Bin allerdings nicht weniger Sportlich geworden.
Ich hab noch sieben Monate Zeit, und ich wollte fragen ob ihr damit Erfahrung habt und mir helfen könnt mit Trainingsplänen und Essensvorschlägen, so allgemein was hilfreich ist. Ich will ja auch nicht umbedingt gewinnen, sondern einfach nur ins Ziel kommen. Weil ich denke dass jeder sich mal irgendwas großes vornehmen sollte was schwer zu erreichen ist und ich dass noch gern schaffen würde bevor ich die Schule fertig habe und ich arbeiten gehen muss.
Ich hab im Internet schon nach Trainingsplänen gekuckt fand die aber nicht so gut, weil die nur laufen als Sportart beinhalten und ich eigentlich auch mal abwechslung möchte, also auch schwimmen oder so. Ich weiß dann aber nicht wie viel und wie oft ich vom Laufen abweichen kann um nicht vom Ziel abzukommen.
Laufen kann ich am Stück locker 1 1/2 Stunden, bisher hab ich dann aber immer aufgehört, wegen Durst und weil ich nicht drei Mal durch unseren Wald laufen wollte. Der liegt praktischerweise direckt vor meiner Tür, ist allerdings wie ihr euch schon denken könnt ziemlich klein.
Ich für jeden Tipp den ihr mir geben könnt dankbar.
Trainiert zufällig noch jemand von euch für was ähnliches?
Hey sunflower;
bei mir war Laufen immer so eine Sache, ich hab' s mal ein paar Monate durchgezogen und bin danach leider schlampig geworden und so ergab sich bei mir über viele Jahre hinweg ein Wechsel aus regelmäsig Joggen und es dann einfach mal wieder lassen. Seit dem Frühjahr bin ich aber recht aktiv jeden dritten Tag je nach Tagesform eine Stunde bis 1,5 h (10-15km) unterwegs und will am kommenden Sonntag die Halbmarathonstrecke in Angriff nehmen. Ich bin dann aber leider allein unterwegs, diese Massenveranstaltungen sind mir zu viel und in meinem Freundeskreis will keiner mitmachen -.- .
Wenn das geschafft ist will ich nächsten Sommer den Marathon schaffen, dementsprechend haben wir was ähnliches vor. Nach einem Trainingsplan suche ich auch schon lange aber letztendlich bin ich bei meiner Tagesform gelandet und laufe regelmäsig, aber eben nur so wie es mein Tag erlaubt und wie fit ich gerade bin. Nebenzu mach ich am Tag nach dem Laufen noch ein kleines Zirkeltraining und ansonsten geh ich im Sommer einfach viel an den Baggersee, oder ich jogge einfach mal dahin und geh dann ne Runde schwimmen und wieder Heim. Der Weg zur Uni wird eh mit dem Rad zurückgelegt und ab und an geh ich noch Mountainbiken. Ja, kein richtiger Trainingsplan, aber es bringt mir Abwechslung und beim Joggen ging es den ganzen Sommer eigtl. stetig aufwärts.
Ich bin übrigens schon 24, bist mir damit doch etwas voraus, oder hinterher, wie man's nimmt.
Gruß
Ralf
Ich hab mal gehört, bevor man sich sowas großes wie einen Marathon vornimmt, soll man erstmal zum Arzt gehen. Erstmal prüfen lassen, ob von Seiten des Kreislaufs bzw. Blutdrucks, oder wegen der Gelenke irgendwas speziell zu beachten ist.
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@ MrPink: Das ist gut, ich glaub ich mach das auch so. Es würde mich echt interessieren wie du am Sonntag so abschneidest.
Von meinen Freunden will auch keiner laufen gehn. Aber ich find das garnicht mal so schlimm, dann hat man zwar weniger Motivation, aber man kann immer so laufen (schnell oder langsam) wie man will und muss nicht Rücksicht auf andere nehmen die langsamer sind oder hinterherhetzen wenn es einem gerade mal schlecht geht.
@ Moeve: Grundsätzlich gilt das warscheinlich schon, aber ich hab ja auch lange aktiv Sport gemacht und bin ja auch erst 17 also denke ich mal dass ich dafür keinen Arzt brauche und wenns mir beim laufen irgendwann total schlecht geht werd ich wohl auch nicht weiterlaufen. ;)
Mich würd es jetzt nur mal noch interessieren was man an Lauf-Tagen und vor allem am Tag des Marathons so essen kann und wie viele Tage ich vor dem Marathon Ruhetage machen soll.
Sometimes there's so much beauty in the world I feel like I can't take it, like my heart's going to cave in. - American Beauty
Also ich bin kein Läufer, aber ich kann versichern, dass auch Krafttraining die Kondition merklich verbessert. Schwimmen sowieso. Seilspringen ist dann noch eine weitere sehr, sehr effektive Möglichkeit, die Ausdauer zu erhöhen.
Du solltest auf jeden Fall vor dem Marathon mal ein paar halb-Marathons laufen, um zu sehen, ob du es auch wirklich verträgst.
Ernährungstechnisch brauchst du durchgehend sehr viele Proteine und direkt nach dem Laufen viele (nicht "leere") Kohlenhydrate. Die Ruhetage kurz vor dem Marathon kann ich nicht so gut beurteilen, aber dafür gibt es sicherlich 100 spezielle Websites.
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-Oliver Uckermann
Wenn Du nur ankommen willst, musst Du eigentlich keinen strengen Trainingsplan befolgen, sondern so trainieren, wie es Dir Spass macht, egal ob Schwimmen, Radfahren Ballsport oder was auch immer. Die Kondition müsste eigentlich in jedem Fall ausreichen, wenn Du 3 Mal die Woche anderthalb Stunden halbwegs intensiv trainierst. Meist hat man 5 h Zeit für einen Marathon. Wenn Du die Möglichkeit hast, mal mit einer Pulsuhr zu trainieren, wäre das an sich sinnvoll, um eine Idee zu kriegen, wie intensiv Du trainierst. Wenn Du 3 Mal die Woche 1.5 Stunden trainierst, würde es Sinn machen, mit 130 Pulsschlägen pro Minute oder mehr zu trainieren. Pulsuhr ist aber nicht unbedingt nötig. Es genügt auch, mal den Puls zu fühlen.
Bevor Du den Marathon läufst, wäre es aber sinnvoll, sich etwas an die Distanz heranzutasten. Unbdingt wichtig ist gutes Schuhwerk, mit dem Du auf den (mutmasslich) geteerten Strassen des Marathonparcours bestehen kannst. Schlechte Schuhe sind das grösste Risiko für ein Scheitern. Daneben ist zentral, dass Du unterwegs trinkst. Auch das will geübt sein, einerseits weil Du sonst doch vergisst zu trinken und andererseits, weil man so völlig ungeübt dazu neigt, in der Hast Luft zu schlucken, was zu Bauchkrämpfen führen kann. Dem nach, was Du schreibst, hast Du bisher nicht oder viel zu wenig getrunken. (Anderenfalls wäre Durst nach 1.5 h Training kein Kriterium aufzuhören.) Während des Marathons wäre es empfehlenswert, kalorienhaltige Getränke zu konsumieren. Das isotonische Fertigzeugs ist allerdings nicht jedermanns Sache. Es tuts auch eine einfache Mischung aus Zucker und Salz. Wenn Du 4 Stunden hast für den Marathon, macht etwas Energienachschub jedenfalls Sinn und es wäre gut zu wissen, was man verträgt. An organisierten Marathons wird Verpflegung ja zur Verfügung gestellt und man sollte das nutzen.
Da Du nun 7 Monate lang mehr oder weniger Winter haben wirst während des Aufbaus, ist auch gute Kleidung fürs Training wichtig, wenn Du draussen trainieren willst. Das funktionale Zeugs ist zwar schweineteuer, aber das Geld wert, wenn man das Material denn wirklich braucht. Alternativ gibt es freilich Laufband und dergleichen in Fitnesscentern, was aber auch nicht wirklich günstiger ist (Abokosten).
Geändert von hareigev (07.10.2011 um 18:55 Uhr)
@Sunflower: Und du solltest Bauch und Rücken trainieren, falls du das nicht eh schon tust, da Laufen auf die Wirbelsäule geht.
Viel Erfolg! Mir wär das zu lang ;-)
230 Euro für einen Kindersklaven - Fairtrade Schokolade schmeckt besser
Hallöchen!
ich bin zwar auch nicht besonders erfahren in der Sache, aber auf jeden Fall auch ein bisschen Krafttraining dazu! kannst du ja auch ziemlich leicht zu hause machen.. Bringt wirklich viel finde ich. Zumindest bei mir als Anfänger hat Bauch-, Rücken- und etwas Beintraining einiges bewirkt. Findet man recht viel im internet.
möchte mit meiner Besten auch in den nächsten Jahren einen Marathon mitlaufen, aber dafür müssen wir beide noch ein bisschen länger trainieren. aber mit Ziel geht es alles immer ein bisschen leichter ;)
auf jeden Fall viel Spaß!!
P.S. ich glaub ein ähnliches thema gab's schon mal.. oder?
So, dann mal kurz wie' s war:
Vorab hat sich am Freitag eine suboptimale Kneipentour ergeben, d.h. viel zu viel getrunken und zu spät nach Hause gekommen. Sprich ich war gestern verkatert, übermüdet und konnte auch nicht wirklich viel essen ;-). Aber es hat trotzdem geklappt, zum Glück und eigtl. gar nicht schlecht wie ich finde.
Bin ungefähr 15:20 losgelaufen und nach fast genau 1 h 45 min war ich dann am Zielpunkt angekommen. Ich bin eine große Runde geloffen die bis auf etwa 1,5 km keine Überschneidung und drei Straßenüberquerung hat. Ansonsten kann man zur Strecke noch sagen das ich sowohl Teerwege, geschotterte Wege, Waldwege und Trails gelaufen bin, vorbei an Seen und teilweise am Nekar entlang. Am meisten Spaß machen natürlich die Trails aber die sind auch am anstrengensten. Die Strecke hab ich in Google Earth ausgemessen und dabei kam ich auf etwa 21,2 km also bin ich reaistisch wohl ein paar Meter mehr gelaufen.
Und wie ergings mir? - Tja Der Anfang ist immer so ne Sache, bis ich richtig drin bin Lauf und Atemrhytmus sich gut eingespielt haben und der Körper insgesamt warm ist vergehen bei mir schon immer knapp 5 km. Danach geht es bis zu Kilometer 15 ganz locker aber dann merk ich schon etwas die Beinmuskulatur. Kilometer 16-18 sind schon eine kleine Überwindung einfach weiter zu laufen, aber man hat das Ziel einfach schon vor Augen und es geht noch gut weiter auch wenn die Beine langsam müder werden. Und die letzten 2 km ja das war so eine Sache, denn ich hatte grad zum Schluss einen kleinen Anstieg zu bewältigen und der hat dann schon richtig in den Waden gebrannt. Jetzt konnte ich locker nach unten Laufen und die Vorfreude das selbstgesteckte Ziel bis zum Ende der Semesterferien die Halbmarathonstrecke zu Absolvieren war geschafft.
Getrunken hab ich ungefähr 0,75l und etwas ungewöhnlich ich bin mit meinem Trinkrucksack gelaufen. Für mich hat es gut funktioniert, ich hab mir überlegt am Vormittag ein paar kleine Trinkflaschen entlang der Strecke mit dem Rad zu verteilen, aber da ich auch im Hochsommer bei Temperaturen knapp an den 30° schon mit meinem Rucksach unterwegs war bin ich einfach so gelaufen. Ich hab versucht in regelmäßigen Abständen, ich schätz mal alle 4 km zwei große Schluck zu trinken und ich denke es hat damit ganz gut funktioniert.
Ja, bin happy das ich es durchgezogen habe und nun steht das nächste Ziel an Marathon 2012, obwohl ich mir vorher schon dachte, die doppelte Strecke ist ein hartes Stück!
Allen anderen auch weiterhin viel Erfolg und ich bin offen für konstruktive Kritik und Tips wie man es besser macht.
Gruß
Ralf
1:45 ist ne echt gute Zeit! Glückwunsch!
Dann schaffst du das auch ganz sicher mit dem Marathon. Aber beeil dich, 2012 geht die Welt unter ;)
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Hab mich grad tierisch über dieses Thema gefreut.
Ich hab auch die kühne Idee nächstes Jahr einen Marathon zu laufen.
Allerdings hab ich dafür noch ein Jahr zum trainieren und Laufen war nie meine Stärke.
Unsportlich bin ich zum Glück aber nicht, da ich oft Rad fahre und seit drei Jahren auch jedes Jahr an einem Radrennen über 70km teilnehme.
Allerdings muss ich doch zugeben, das Laufen eine ganz andere Belastung als Rad fahren ist.
Nach ner halben Stunde Joggen bin ich fertiger als nach 2 Stunden Rad fahren.
Aber werd versuchen nach und nach eine längere Strecke zu laufen.
Ich trainiere jeden zweiten Tag und am WE jeden Tag.
Den Tipp mit dem Kraftraining werd ich mir schon mal merken.
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