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Thema: Jagd und Jäger

  1. #51
    Benutzer Vegetarier und Veganer Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
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    Standard AW: Jagd und Jäger

    Nabend Averdson,

    Unser Gesetz/Recht-nein,nicht nur unser sondern in allen Ländern der Welt-stellt das menschliche Leben-und nur das- unter besonderen Schutz vor Gewalt und Grausamkeit.
    Ja, und das ist der Fehler.
    Was mit dem Großteil der zum Verzehr ect. bestimmten Tiere so angestellt wird widert mich persönlich allerdings an.Da muss m.M. nach gesetzlich noch mehr passieren.Aber das ist mein ganz persönliches Ding.
    Nein das ist kein persöhnliches Ding, das ist Unrecht.

    Auf das Töten zum Verzehr von Tieren zu verzichten ist meine rein persönliche Entscheidung.Niemand kann mich per Gesetz zum Vegetariertum/Veganertum zwingen.
    Natürlich kann man das. Eigentlich ist es ja auch verboten. Immerhin es ist illegal Tiere zu töten ohne vernünftigen Grund. - Ist Genuß ein vernünftiger Grund ?

    Da kann man noch so ethisch argumentieren.Wir Menschen haben uns weltweit das Recht zur "Nutzung" von Tieren selbst gegeben.Weil wir die Macht dazu haben.
    Würden wir es uns also gesetzlich erlauben Menschen zu essen, wäre das für dich in Ordnung ? Die Macht dazu hätten wir. Was wäre wenn hochentwickelte Aliens auf der Erde landen würden, uns weit überlegen wären und uns quälen und fressen würden, wäre das dann auch OK - Schließlich haben sie die Macht dazu.

    Einer wilde Sau im Wald allerdings ist es vollkommen egal ob sie mit ihrem 6Wochen alten Kind da spazieren gehen.Wenn's in ihrem Hirn knallt rennt die den Kinderwagen um.Und hat danach nicht mal Gewissensbisse.
    Natürlich ist es der Sau egal. Aber es gibt auch Menschen die sich ermorden und danach keine Gewissensbisse haben, oder sich sogar darüber freuen.


    Zum Schluss....Tiere-bspw. ein Löwe- sollten eigentlich froh sein das es ein paar Exemplare einer anderen Spezies-Mensch- gibt die sich für ihren Schutz einsetzen und Rechte für sie einfordern,die sie niemals im Traum für eben diese Spezies selber anwenden würden.
    Ist man nämlich als Mensch zur falschen Zeit am falschen Ort würde er nämlich "Schnapp" machen.
    Oder vielleicht lachen uns die Tiere wegen unser Moral einfach auch nur aus.Who know's?
    Ich persönlich nehme an dass sie gar nichts diesbezüglich denken.
    Nein sie sollten nicht froh sein das sich eine andere Spezies für sie einsetzt, wir sollten froh sein das es eine solch tolle Spezies wie den Löwen überhaupt gibt. Außerdem sollte man niemals Dankbarkeit verlangen wenn man anderen hilft, sondern helfen um des helfens Willen. Oder würdest du Kindern in Afrika nicht helfen, bloß weil sie dir vielleicht nicht helfen würden ?

    liebe Grüße

  2. #52

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Hola Liebeskrieger,

    hmmm....ich bin jetzt etwas sprachlos.Das liegt an Ihrer -für mich- unverständlichen Logik.
    Man kann nun mal Tiere nicht mit den selben Rechten "ausstatten" wie Menschen.Menschenrechte sind nun mal nur für Menschen von Menschen gemacht.Tiere sind keine gleichberechtigten Geschäftspartner für den Menschen.Die regeln das unter sich nach ihren Regeln.Genauso behandeln sie andere Spezies nach ihren "Regeln"....wegrennen oder zupacken.
    Ich kann einen Menschen dafür haftbar machen wenn er mich während des badens mit seinem Boot anfährt,ich kann aber keinen Hai verklagen wenn er mich beisst.
    Ein Mensch darf einen anderen nicht verletzen.Tut er das kommt das StGB zum Einsatz und er wird für sein Handeln sanktioniert.Würde man Tieren dieselben Rechte wie Menschen zugestehen dann müsste man sie quasi auch zu irgend etwas verpflichten müssen können,denn wenn irgend etwas Recht ist-und das auch noch für Mensch und Tier gleich-dann stehen diejenigen,für die das Recht gilt,auch gleichzeitig in der Pflicht sich an dieses Recht zu halten.
    Wie bitte soll das gehen?
    "Ad viola.Junge,Junge.Flambiertes Korsett.Steigt Eim ja die Feder aus der Matte."::::Bud Spencer

  3. #53
    Pauli
    Gast

    Standard AW: Jagd und Jäger

    ralik, was machen wir nur mit den typen?

    gärtnerei oder nähstube?

    oder wir geben sie nach der revolution zur resozialisation zu detlef.

  4. #54
    Ralik
    Gast

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Arvedson sollte eventuell doch mal nach "Tierrechten" googeln. Er kann auch gerne den bisher 2x geposteten Link dazu anklicken, bevor er hier weiter munter rumtrollt und Unsinn plappert.

    Jagdfreund ist drauf eingegangen und hat den Artikel gelesen und kommentiert. Das ist für mich eine andere Ebene, wenn immerhin eine Bereitschaft zur Diskussion da ist. Mal sehen, wie sich die Diskussion nun weiter entwickelt.

    Eine Diskussion, ob Alternativen umsetzbar sind, wäre vielleicht ganz interessant. Siehe so einige Anregungen in Kadeks Post. Was ist z.B. mit Kastration? Hohe Kosten ja - aber weniger Folgekosten?
    Geändert von Ralik (10.08.2011 um 08:27 Uhr) Grund: gekürzt

  5. #55

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Zitat Zitat von Arvedson Beitrag anzeigen
    Hola Liebeskrieger,

    hmmm....ich bin jetzt etwas sprachlos.Das liegt an Ihrer -für mich- unverständlichen Logik.
    Man kann nun mal Tiere nicht mit den selben Rechten "ausstatten" wie Menschen.Menschenrechte sind nun mal nur für Menschen von Menschen gemacht.Tiere sind keine gleichberechtigten Geschäftspartner für den Menschen.Die regeln das unter sich nach ihren Regeln.Genauso behandeln sie andere Spezies nach ihren "Regeln"....wegrennen oder zupacken.
    Ich kann einen Menschen dafür haftbar machen wenn er mich während des badens mit seinem Boot anfährt,ich kann aber keinen Hai verklagen wenn er mich beisst.
    Ein Mensch darf einen anderen nicht verletzen.Tut er das kommt das StGB zum Einsatz und er wird für sein Handeln sanktioniert.Würde man Tieren dieselben Rechte wie Menschen zugestehen dann müsste man sie quasi auch zu irgend etwas verpflichten müssen können,denn wenn irgend etwas Recht ist-und das auch noch für Mensch und Tier gleich-dann stehen diejenigen,für die das Recht gilt,auch gleichzeitig in der Pflicht sich an dieses Recht zu halten.
    Wie bitte soll das gehen?
    Meine Logik ist eigentlich ziemlich plausibel.
    Nur weil du einem Lebewesen Rechte zu gestehst, müssen es doch auch nicht gleich Pflichten sein. Wenn du durch ein Tier zu schaden kommst, ist es traurig und ärgerlich, aber dennoch kannst du deshalb einem Tier nicht das gleiche Grundrecht auf Leben rauben. (Das zwar nur wir Menschen ihnen geben, aber das reicht vollkommen aus um sich danach zu richten, solange man unserer Spezies angehört.)

    liebe Grüße
    Ich will in der Scheinwelt keinen tieferen Einblick. Nur lange schlafen, damit der Tag schnell wieder vorbei ist.
    ...Gott lebt...

  6. #56

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Ralik,
    Sie erwarten doch nicht ernsthaft dass ich auf ihre Unverschämtheiten eingehe...da können sie verlinken was Sie wollen...und wer hier kompletten Unsinn von sich gibt sehen sie beim Blick in den Spiegel...
    "Ad viola.Junge,Junge.Flambiertes Korsett.Steigt Eim ja die Feder aus der Matte."::::Bud Spencer

  7. #57
    Ralik
    Gast

    Standard AW: Jagd und Jäger

    @Arvedson: Du bist echt putzig!

    Edit: PoweredByTofu und Liebeskrieger haben hier sehr sachlich und ausführlich erklärt, worum es geht.
    Jeder Mensch kann ja anderer Meinung sein. Nur sollte man auch die Gegenmeinung zumindest erstmal zur Kenntnis nehmen und sich damit auseinander setzen. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Du vernünftige Argumente vorbringst.

    Wenn hier Leute erklären, warum man dafür argumentieren könnte, dass Tieren bestimmte Rechte zugestanden werden sollten, und dann jemand daher kommt und sagt: Aber Tiere haben doch gar keine Rechte und das geht doch auch alles gar nicht - pardon, aber dann ist eine sachliche Diskussion wohl kaum noch möglich.

    Vielleicht liest Du Dir doch nochmal alles in Ruhe durch und versuchst es zu verstehen. Ein Zitat aus dem Wikipedia-Artikel:
    Die Vergabe von Rechten an bestimmte Tiere bedeutet nicht die rechtliche Gleichstellung von Mensch und Tier. Tierrechte sollen nach Ansicht ihrer Befürworter einer Tierart nach Komplexität des Gehirns und entsprechend vermuteter Unterschiede der Bewusstseinsfähigkeit angepasst sein. Unabhängig vom Nutzen, den ein Tier dem Menschen bietet, argumentieren Tierrechtler, soll dem Tier die Bestimmung über das eigene Schicksal soweit wie möglich gewährt werden; das Eigentum an Tieren und deren Nutzung soll also hinter das Selbstbestimmungsrecht des Tieres zurücktreten. Die meisten Tierrechtler sehen den Gebrauch von Tieren zum Gewinn von Nahrung oder Kleidung, zur Unterhaltung oder zu Forschungszwecken als unvereinbar mit den vorgeschlagenen Tierrechten an.
    Geändert von Ralik (10.08.2011 um 12:30 Uhr)

  8. #58

    Standard AW: Jagd und Jäger

    @Arvedson möchtest du dass wir im Thread 10 Seiten lang dasselbe wiederholen? Es wurde ja jetzt schon von genug Leuten dargelegt, dass Rechte und Pflichten nichts miteinander zu tun haben. Rechte bekommt jede(r) der/die Interessen hat, die es zu wahren gilt. "Pflichten" können nur Personen haben, die die Fähigkeit haben, über ihr Handeln zu reflektieren, die Folgen zu erkennen, richtig/falsch zu unterscheiden ect. Das trifft auf Kinder, Demente, Beeinträchtigte nicht oder nur eingeschränkt zu, ebenso wie eben auf Tiere.

    Dass Tiere im Gesetz nicht beachtet werden, liegt daran, dass die Gesetze von Menschen gemacht sind und diese Tiere eben aufgrund ihrer Spezieszugehörigkeit benachteiligen. So wie eben in manchen Staaten Frauen, Kinder, Homosexuelle, ect ect. benachteiligt werden.
    Das Muster ist in allen Fällen dasselbe. Es werden grundlegende Interessen (Leben, Freiheit, Unversehrheit,...) der benachteiligten Gruppe missachtet um weitaus primitivere Interessen der mächtigeren Gruppe durchzusetzen. Hier geht es noch nicht einmal um gleiche Interessen (Löwe steht Mensch gegenüber und will ihn fressen - hier handelt es sich genauso um Notwehr, wie wenn man einen menschlichen Angreifer tötet) sondern um das Gefälle - zb. dass Tiere getötet werden (also ihr fundamentalstes Interesse - das auf Leben) missachtet wird, um weitaus weniger wichtige Interessen (Gusto auf Steak) zu bedienen.
    Die Basis all dieser Diskriminierung sind eben Unterscheidungsmerkmale, die keine ethische Relevanz haben (Geschlecht, sexuelle Ausrichtung oder eben zb. Spezies).


    Und das ist eben auch das Problem mit der Jagd. Wirtschaftliche Interessen (oder Wunsch einer Trophäe, oder,...) werden zur Begründung der Jagd herangezogen. In Wahrheit sollte es aber Aufgabe des Menschen sein, Lösungen für diese Probleme zu erarbeiten, die nicht zur Folge haben, dass man Tiere tötet. Dies wird aber nicht gemacht, da diese Lösungen uU. weniger wirtschaftlich sind, die Jagd als Tradition gefährden o.ä.
    Dabei sollte aber eben immer klar sein, der Mensch muss für solche Lösungen evtl mehr Geld in die Hand nehmen, ein Tier bezahlt aber einen Abschuss immer mit dem Leben. Und das ist doch eine ganz andere Dimension.
    Geändert von PoweredByTofu (10.08.2011 um 10:24 Uhr)
    "Die Speisekarte in der Hand,seh ich über den Tellerrand[...]
    die Würde des Schweins ist unantastbar." (Reinhard Mey)

  9. #59

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Zitat Zitat von Arvedson Beitrag anzeigen
    Ralik,
    Sie erwarten doch nicht ernsthaft dass ich auf ihre Unverschämtheiten eingehe...da können sie verlinken was Sie wollen...und wer hier kompletten Unsinn von sich gibt sehen sie beim Blick in den Spiegel...
    Nee Nee Nee Nee Nee !!!
    Das Leben ist eine
    dominoartige Verkettung aus Scheiße

  10. #60

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Zitat Zitat von Arvedson Beitrag anzeigen
    IIch kenne einen Vollidioten der mir meine Hunde abknallen wollte während ich mit ihm sprach und sie 1m neben uns standen.
    Ich habe ihm darauf hin gesagt dass er,sobald er dass Gewehr heben sollte mit definitiver Sicherheit auf der ITS landet.Das hat ihn dann überzeugt besser mit dem Gepose aufzuhören.
    Hat er konkret gesagt, er würde einfach so deine Hunde abschießen? Oder hat er damit gedroht, sie abzuschießen, wenn sie im Wald frei herumstreunen?
    Dass jemand ernsthaft einen Hund erschießen will, wenn der Besitzer direkt danebensteht, kann ich mir nämlich nicht vorstellen.
    99% of all cookies are eaten by <1% of all monsters.
    #OCCUPY SESAME STREET

  11. #61

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Nun mal langsam poweredbytofu,

    ich habe Liebeskrieger meine Argumente sachlich dargelegt.Man kann pro und aber auch contra Tierrechte googeln.Das Argumente nur dann gelten wenn sie der eigenen Meinung entsprechen sollte ihnen mal zu denken geben.
    Übrigens wiederholt ihr auch seitenlang immer die selben Sachen.Auf Gegenargumente wie meine wird genauso wenig eingegangen,als wären diese gar nicht existent.
    Anstatt dessen wird man vollgepflaumt mit ala "Frauen,Schwule und Homos"-hat absolut nichts damit zu tun.Weil ich mir also meine Gedanken bezüglich Mensch/Tier/Sklaverei(brachte jemand ins Gespräch) mache bekomme ich so eine Antwort:
    "Also echt jetzt ma, Alta: Seit wann sind Neger, Frauen, Schwule und so denn Menschen".
    Und das ist dann also sachlich? Eher wohl nicht.Das zeigt nur das der Verfasser-Ralik-ein unverschämter Blödmann ist
    Und...es ist einfach nur zu kurios-jedes Vorurteil meiner nicht vegetarisch/vegan essenden Freunde gegenüber Vegetariern/Veganern bestätigt sich hier.

    Angenehmen Tag
    "Ad viola.Junge,Junge.Flambiertes Korsett.Steigt Eim ja die Feder aus der Matte."::::Bud Spencer

  12. #62

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Hola Moewe,

    ich war an einem See mitten in unserer Stadt,der neben einem Sportstadion ist mit meinen Hunden spazieren.Da standen solche großen Zielscheiben vom Bogenschießen herum.Daneben standen eine Frau mit Pudel und ein Mann.
    Und da habe ich-eher so zum Spaß-gefragt(wegen den Zielscheiben):"Wird hier heute scharf geschossen?"
    Daraufhin erst sah ich dass der Typ ein Gewehr umhängen hatte und die Frau ziemlich verschüchtert dreinschaute.Er hatte zwei Patronen in der Hand und sagte zu mir:"Ich kann ja gleich mal bei euern Kötern anfangen."
    Darauf hin habe ich ihm mit "Schmerzen" gedroht.Das hat ihn überzeugt es besser zu lassen.
    Der selbe Typ hat auch 100m neben einer Gaststätte mit seinem Auto auf einem gut frequentierten Fahrradweg gestanden und aus der Karre heraus und auf brütende Enten in 10 m Entfernung geschossen.Das ist sowieso verboten und gilt außerdem als unwaidmännisch.
    Als ich die Polizei rief sagten die mir dass sie schon bescheid wüssten.Also hatte sie schon jemand angerufen.
    Ich erwähnte ja schon dass ich 2 Jäger kenne.Als ich das einem von beiden erzählte wußte der sofort wen ich meinte.

    Einer Bekannten von mir ist der Hund-auch auf einem Radweg- 20 m vor ihr abgeschossen worden.Ich glaube der Typ hat allerdings daraufhin seine Lizenz abgeben müssen.

    Angenehmen Tag
    "Ad viola.Junge,Junge.Flambiertes Korsett.Steigt Eim ja die Feder aus der Matte."::::Bud Spencer

  13. #63

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Was haben solche Spaten, die Hunde abschießen wollen, mit der Diskussion hier zu tun?

    Mich würde auch eher die Meinung von Jagdfreund zu alternativen Methoden interessieren. Außerdem bin ich eben auf diesen Beitrag gestoßen. Ich weiß natürlich nicht wie es in anderen Bundesländern aussieht, aber dass Füchse nicht mal verschont bleiben, während sie ihren Nachwuchs aufziehen, finde ich schon ziemlich krass. =/ Was meint der Jagdfreund?
    Hail Seitan! \m/

  14. #64
    Pauli
    Gast

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Tiere haben Rechte!



    der Hirsch sieht das wohl genauso.

  15. #65

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Dann hab ich mal was für euch - es gibt auch eine Petition dagegen, welche ich noch einstellen werde.

    Dies passiert, wenn man andere Wege als die Jagd geht um Bestände zu regulieren. Es ist für mich eine Schande, was man als Naturschutz verkauft!

    Es ist ein harter Film, also nicht für schwache Nerven

    http://www.cultureunplugged.com/docu...de-New-Zealand
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten!

  16. #66
    Pauli
    Gast

    Standard AW: Jagd und Jäger

    passt jetzt nicht so wirklich in diesen thread.

  17. #67
    Ralik
    Gast

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Zitat Zitat von Arvedson
    Das zeigt nur das der Verfasser-Ralik-ein unverschämter Blödmann ist
    Nun ist aber gut!

    Es ist auch möglich, mit einem Mindestmaß an Höflichkeit miteinander umzugehen.

    Beruhige Dich erstmal. Und unterlass bitte in Zukunft solche Beschimpfungen, egal gegen wen.

  18. #68
    Pauli
    Gast

    Standard AW: Jagd und Jäger

    ich finde das auch unverschämt. so kommen wir wirklich nicht weiter. alles hat schließlich seine grenzen. wo bleibt denn da der respekt. kein wunder das die menschheit kriege führt. wir sollten doch zusammenhalten.

    warum? warum?waaaruuuumm?

  19. #69

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Ralik,

    wie wäre es denn selbst ein Mindestmaß an Höflichkeit an den Tag zu legen.
    Da sieht es dann mit den Antworten evt. auch anders aus,"Alta...usw".
    "Ad viola.Junge,Junge.Flambiertes Korsett.Steigt Eim ja die Feder aus der Matte."::::Bud Spencer

  20. #70

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Hallo zuammen,

    kurz zu dem oben beschriebenen Fall von Arvedson.
    Geht natürlich gar nicht.
    So jemanden gehört der Jagdschein entzogen.
    Allerdings beschreibt er ebenso, das er mit zwei Jägern bekannt ist, hier klappt anscheinend der Dialog ganz gut. Also, geht doch.
    Einer steht nicht für alle.

    Was mich persönlich interessieren würde ist, wer von Euch tatsächlich
    mit Natur, Tier und Umwelt im direkten Kontakt steht.
    Also z.B. beruflich in Land- oder Forstwirtschaft etc. tätig ist?
    Viele Fragen aber auch Unterstellungen und Behauptungen wirken auf mich ziemlich
    entrückt. Ein bischen wie jemand, der in der Stadt lebt, evtl. privat mal im Wald ist aber sonst mit dem ganzen drum und dran wenig zu tun hat. Die Kreisläufe die z.B. hinter der Jagd stehen nur rudimentär erkennt und alles über das Thema "Tiere töten" ablehnt.
    Alles hat nunmal zwei Seiten. Ich glaube auch, das die vorherschende Meinung ist, das ich jederzeit alles was ich wollte losgelöst von Zeit und Raum bejagen kann.
    Dem ist natürlich nicht so.

    Ich versuche jetzt zuerst einmal die Fragen von Radek zu beantworten:

    Vorab, warum sollte die Jägerschaft eine Alternative zur Jagd herleiten?
    Wir bringen seit vielen Zeiten Studien warum es ohne Jagd nicht geht.
    Ist so, als wenn ich von Dir (ich hoffe das Du geht hier im Forum in Ordnung)
    verlangen würde, mir zu erklären warum dein Job vom Kollegen besser, günstiger und schneller erledigt werden könnte! Also im Stil von, der Metzger klärt über fleischlose Ernährung auf. Es gibt genug Studien die die Jagd unterstützen und begründen.


    - Notwendigkeit von Wildfleisch (lecker Wildschwein?, Kostendeckung, verstrahlt, verseucht)
    1. Durch die Jagd fällt Fleisch an, Wildbret. Das ist eine Folge der Jagd.
    Nebenbei ist Wildbret ziemlich hochwertig und auf Platz 3 der Gesundheitsfleischliste.
    Platz 1 ist Lamm, Platz 2 ist bestimmtes Geflügel.
    Kostendeckung ist auch ein Thema, allerdings fällt deutlich weniger "Umsatz" durch Wildbret an als allgemein angenommen.
    Verseuchtes oder verstrahltes Wild ist mir absolut unbekannt.
    Allerdings wird Wild regelmäßig untersucht.
    Bei den letzten Fällen von Schweinepest wurden immer wieder Proben eingeschickt und untersucht, bevor das Fleisch zum Verzehr freigegeben wurde. Leider nimmt die Schweinepest immer mehr zu.

    - Begrenzung der Überpopulation ohne Abschuß (Kirre/Zufütterung, welche Agrarflächen bedingen eine hohe Population, Maisäcker?, Klimawandel? zu viele Eicheln/milde Winter, sind Abschußzahlen von der Jagdbehörde zu hoch angesetzt?, Geburtenkontrolle)

    Eine Begrenzung der Überpopulation ohne Abschuß???
    Wie sonst? Einfangen und kastrieren? Medikamente - sprich Verhütung?
    Wild (z.B. Rehe und Wildschweine) können ganz schön Kilometer machen.
    Kein Mensch könnte das kontrollieren, geschweige denn bezahlen.

    Eine Kirrung ist übrigens keine Fütterung. Es ist eine Art Kontrollstelle.
    Hier liegt nur soviel Futter, das ein einzelnes Tier nicht satt wird.
    Anhand von Trittsiegel und anderem können Schlüsse gezogen werden wieviele Tiere kommen (Schwarzwild, einzelnes Schwein, ganze Rotte).
    Gefüttert wird nur zu Notzeiten.
    Die Abschußzahlen werden von der Jagdbehörde (es gibt mehrere) festgelegt.
    Anhand eines s.g. Abschußplans.
    Nur zur Info, die Streckenzahlen beim Schwarzwild und beim Rehwild sind aktuell immer noch nicht hoch genug! Es wird, gemessen an der zur Verfügung stehenden Fläche, nicht genug gejagt. Wir haben tatsächlich eine Überpopulation!

    - Jagdtrieb (Passion, Spaß, Abenteuer, Jagdurlaub)
    - Tradition (Strecke legen)

    Gehört dazu. Ganz klar. Jeder braucht für das was er macht eine Motivation.
    Passion und Tradition (Leidenschaft) gehören dazu.
    Für Euch Außenstehende ist alles was wir damit verbinden der "Kick" beim töten.
    Dem ist mitnichten so. Da wir aber aktuell schon bei grundsätzlichem sehr unterschiedlicher Meinung sind gehen wir hier vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch näher drauf ein, wenn gewünscht.
    Der Jagdurlaub wir absolut überschätzt. Nicht jeder kann einen Porsche fahren und
    hat einen Pool hinterm Eigenheim. Viele Jäger sind Bauern, Forstwirte, Leute mit direktem Bezug zum Thema.

    - Kosten (Wildschäden, Versicherung, Ausgleichszahlungen, wieviel ist es der Gesellschaft wert?)
    - Restrukturierung, Rückzugsgebiete, jagdfreie Kernzonen, Notwendigkeit von Haustierabschüssen?, Tier- und Artenschutz

    Die Kosten sind auf jedenfall ein Thema.
    Zum Beispiel: Jagdpacht, Jagdsteuer (lächerlich), Versicherung, Wildschäden,
    Reviereinrichtungen, Wildäcker, Futtermittel (ein ganzes Jahr kirren!) etc.
    Kein Revier das ich kenne deckt seine Umkosten.
    Dazu die private Zeit die man investiert.
    Man muß schon mit Herz und Seele dabei sein!!

    Tier und Artenschutz.
    Ganz klar, was geschützt ist, wird nicht bejagt.
    Beispiel, hier wo ich lebe haben wir seit 10 Jahren kaum noch Kaninchen.
    Das war früher anders. Das Problem: Chinaseuche.
    Die Kaninchen die noch da sind werden nicht bejagt - das wäre paradox.
    Eigentlich verstehe ich die Frage auch nicht wirklich.

    Haustierabschuß
    Ein Polizist will auch keinen Menschen erschießen.
    Ein Jäger will keinen Hund erschießen - nicht seine primäre Aufgabe.
    Die meisten Jäger die ich kenne haben Hunde - die schießen nicht auf Hunde.
    Tatbestandt der Wilderei ist rein rechtlich gesehen (beim Hund, und nur rein rechtlich gesehen bitte aufpassen und mir nicht direkt um die Ohren hauen) schon erfüllt, wenn er
    unkontrolliert im Wald sucht! Er muß kein Stück Wild hetzen! Sein Mensch kann
    theoretisch in der Nähe sein! Nur zur Information.
    Also, Haustierabschüsse sind nicht gewünscht oder gewollt.
    Recherchiert mal, nur für Euch selbst, was für Schäden streunende Hauskatzen anrichten. Bitte jetzt nicht schreiben - da ist Dein Freßfeind den Du ersetzen willst.
    Die Zahlen stehen nicht im Verhältnis! Zuviele Katzen, und nein, ich habe nichts gegen Katzen - im Gegenteil.

    Freßfeinde wie den Wolf wieder anzusiedeln ist als Argument auch eher ungeeignet.
    Der Wolf geht nämlich in erster Linie dahin, wo es ihm gefällt - und bleibt nicht dort
    wo wir wollen. So einfach ist das nicht mit der sog. Renaturierung.


    stell Dir vor, die Wildschweine in Deinem Revier, wären die letzten ihrer Art.

    Das ist aber nicht Fakt! Außerdem würden sie dann schon lange vorher nicht mehr bejagt. Kein Jäger hat Interesse daran "Wild" auszurotten. Warum auch?
    Entspricht nicht unserer Natur! Wir empfinden uns als Teil der Natur.

    @Ralik
    Damit sind wir direkt beim Thema Ethik.
    Hier scheinen die Meinungen von Euch auch auseinander zugehen.
    Ich persönlich halte es für falsch, menschliche Moralvorstellungen
    auf die komplette Natur auszuweiten.
    Die dazu gemachten Gedanken sind edel, keine Frage.
    Aber so funktioniert weder die Welt noch die Natur. Kein Stück.
    Tierschutz- und Tierrechte zu erweitern und anzupassen halte ich für richtig.
    Konsumverhalten zu ändern für absolut notwendig, noch können wir wählen, bald
    nicht mehr, demnächst gibt es 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.
    Nicht nur Ihr macht Euch Gedanken.
    Aber den Tieren ein Selbstbestimmungsrecht zu gewähren halte ich für ein
    Gedankenkonstrukt. Eine philosophische Betrachtungsweise. Aber nicht für umsetzbar.

    Dem steht die Realität, wie bitter man das auch empfinden mag, komplett im Weg.
    Was ist mit:
    1. Ernährung des Menschen
    2. Kleidung? Leder, Wolle
    3. Ist vegan leben wirklich gesund? Der Mensch ist ein Allesfresser. Möchte keinem auf die Füße treten, aber das wird kontrovers diskutiert!
    4. Leider, aber wahr, Wirtschaftlichkeit, Arbeit und Jobs
    5. Freizeit, reiten, Haustiere etc.

    Die Natur funktioniert anders. Wir können Moral und Ethik entwickeln, von Menschen für Menschen - denn wir können sie diskutieren. Die Menschen die daran nicht teilhaben können sind die Ausnahme, nicht die Regel. Führt also nicht immer Kinder und geistig
    benachteiligte Menschen ins Feld. Ist schlicht falsch.
    Das Tier wird immer vom Menschen genutzt werden.
    Das war so und bleibt so. Diese Gedanken die Ihr euch macht, sind in weniger wohlhabenden Ländern überhaupt nicht bekannt. Man wird sie schlicht nicht verstehen.
    Was ist mit Regionen die vom Fischfang leben? Lös mir das mal pragmatisch.

    Die Natur selbst ist grausam. Überpopulation wird mit Krankheit und Nahrungsverknappung bekämpft. Fleischfresser fressen Fleisch, wer mal gesehen hat wie ein Raubtier frisst weiß was ich meine.
    Wir müssen nicht grausam sein. Das ist der Unterschied.
    Wir können wählen. Aber nur weil ich auf der "anderen" Seite stehe habt Ihr nicht automatisch recht.

    Ich hoffe, ich konnte mich halbwegs erklären.

  21. #71

    Standard AW: Jagd und Jäger

    @Jule86
    Ich hab den Beitrag noch nicht gelesen. Mach ich aber noch.
    Kurz zum Thema Füchse und Tiere allgemein.
    Grundsätzlich wird versucht, keine Elterntiere mit Nachwuchs zu bejagen.
    In der Praxis gelingt das mal besser mal schlechter.
    Letzendlich ist ja die Fehlerquelle Mensch beteiligt.
    Aber kein Jäger schießt die Fähe (Füchsin) wenn er weiß das sie Nachwuchs hat.
    Das wäre auch einfach nur grausam.
    Im übrigen ist es tatsächlich so, das auch Jungtiere bejagt werden.
    Mache ich persönlich nicht, ist aber aus jagdökologischer Sicht tatsächlich falsch.
    Denn auch die Natur greift in dieser Phase am stärksten ein.

  22. #72

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Hallo Jule,
    ich hab mir den Beitrag gerade angesehen!
    Ganz ehrlich! Aua mein Gehirn. Glaubt Ihr sowas allen Ernstes?
    Ich mach ich auch so einen Clip wenn ihr wollt. Gegen Veganer!
    Ich zeig Euch als absolute Ökos wie ihr eine Weide leerfresst und die Kühe dort verhungern.
    Das ist natürlich nicht ernst gemein - es soll nur zeigen wie die Medien ein Bild prägen können.
    Absolut einseitig! Allein die Szene für die geplante Hetzjagd zu Beginn (Deutschland verboten) hat nichts mit dem Thema zu tun. Sieht aber gut aus für's Fernsehen.
    ...und die Jagdverbände sehen den Fuchs also als Schädling. Ach so.
    Ich hab noch sowas gelernt wie: Polizist des Waldes. Aasfresser, etc.
    Die ausgelegten Köder zur Bekämpfung des Fuchsbandwurmes waren auch nur so lalala.
    Das ist einfach einseitig recherchiert. Wir töten einfach nur so den Fuchs, rotten ihn aus.
    Bitte, glaubt doch sowas nicht.
    Jetzt jagdliche Sicht:
    Fuchspopulation ist hoch! Deshalb wird der ganzjährig bejagt.
    Tragende und führende Tiere werden im allgemeinen nicht bejagt. Oben bereits erwähnt.
    Der Fuchs hat, genau wie das Wildschwein, keinen natürlichen Gegenspieler.
    Ein zu hoher Fuchsbestand führt, leider, immer zu Tollwutgefahr.
    Einige von Euch kennen vielleicht sogar noch die Schilder aus dem Wald.
    Desweiteren ist der Fuchs sog. Raubzeug, d.h. er frißt Bodenbrüter, Niederwild (Kanin. u. Hase etc.) und muß auch deshalb bejagt werden.

  23. #73

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Darf ich fragen welchen Sinn konkret die Bejagung von Füchsen hat? Tatsache ist doch, dass die JägerInnen ja einfach nur weniger von den Tieren abschießen müssen, die der Fuchs frisst. (Er hilft also beim Erreichen der zu geringen Abschusszahlen könnte man sagen ;-))

    Und es gibt ja sogar Hinweise, dass die Füchse sich durch die mit der Jagd verbundenen Zerstörung der Familienstruktur schneller vermehren und es zu größeren Würfen kommt.

    /edit: gerade deine Antwort gelesen. Warum man als Jäger Hasen jagen und im Gegensatz zu deren Schutz Füchse erschießen muss ist mir noch immer ein Rätsel...
    "Die Speisekarte in der Hand,seh ich über den Tellerrand[...]
    die Würde des Schweins ist unantastbar." (Reinhard Mey)

  24. #74

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Sicher darfst Du fragen.
    Das ganze ist schon komplexer.
    Wenn Du etwas länger darüber nachgedacht hättest, wärst Du vielleicht sogar selbst drauf gekommen.
    Der Fuchs frißt nicht nur Hasen! Nicht nur Kaninchen! Der Speiseplan ist schon deutlich umfangreicher.
    Es gibt auch keinen Gegenspieler zum Fuchs. Würden wir überhaupt nicht eingreifen, wäre die Tollwut z.B. eine sichere Folge - neben der Überjagung des Niederwildes durch den Fuchs! Und das neben der Tatsache, das demnächst Füchse in Deiner Mülltonne nach Beute suchen.
    Das Ökosystem ist schon ziemlich komplex, eine Variable verändern löst mehr aus als den direkten Bezug! Ich jage also nicht nur Füchse um den Hasen zu schützen.
    Geändert von Jagdfreund (10.08.2011 um 18:48 Uhr)

  25. #75
    Benutzer Vegetarier und Veganer

    Standard AW: Jagd und Jäger

    Nochwas.
    Ein Fuchs frißt natürlich kein Schwarzwild! Er greift natürlich keine Rotte an.
    Selten, aber das kommt vor, holt sich der Fuchs ein schwaches Rehkitz.
    Also, mit diesen beiden Wildarten hat das schonmal wenig zu tun.
    Niederwild, sprich Kaninchen und Hasen, sind in den Bundesländern unterschiedlich stark vertreten.
    Hier z.B. wenig Kaninchen (Chinaseuche), Hasenbestand hat sich erholt.
    Warum hat er sich erholt? Die Jägerschaft hat mit den Landwirten für die Anlegung von
    Hecken, Feldränder-Bepflanzung u.ä. gesorgt! Nicht nur die Jagd spielt eine Rolle, Hauptproblem des Hasen war z.B. der veränderte Lebensraum und die moderne Nutzung der Landwirtschaft.
    Nur als Info.

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