Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
prinzipiell tierische fette, das halte ich für propaganda.
es gibt bestimmte kaltgepresste rapsöle die man nicht zum braten verwenden kann/sollte. daneben gibt es aber sehr viele gute rapsöle die hervoragend zum braten geeignet sind. olivenöl ist grundsätzlich zum braten geeignet, je nach güte liegt der rauchpunkt (den es generell zu vermeiden gilt) bei höherer oder niedrigerer temperatur. in italien wird sogar traditionell mit olivenöl fritiert.
frage zu leinöl: kann ich es einfach auf dem teller über die warme speise träufeln? oder ist das schon zuviel hitze für das öl? mit kartoffelpüree müsste das ziemlich lecker sein. hab mir heute leinöl von bioplanete gekauft. für salat finde ich es schon mal lecker.
Mal zu den tierischen Fetten und Produkten: Was hier bisher überhaupt nicht erwähnt wurde, ist, dass diese Arachidonsäure enthalten, die entzündliche Prozesse im Körper verstärken oder hervorrufen kann:
Da die meisten Omnis viel zu große Mengen an Arachidonsäure zu sich nehmen, wird der von einigen beschriebene positive Effekt, den tierische Fette haben, leider wieder aufgehoben, da der Körper daraus selber Omega-6-Fettsäuren bildet, und dem Körper meist mehr Schaden zugefügt wird als bei einer ausgewogenen vegetarischen oder veganen Ernährung.Zitat von Wikipedia Arachidonsäure
Bei Interesse bitte einfach mal nach Arachidonsäure und Autoimmunkrankheiten googeln.
Jemand hat mir letztlich erzählt, Veganismus würde deshalb nicht gehen, weil man dann nen Mangel an Arachidonsäure kriegen würde ;)
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Die in dem Ausschnitt aus Wikipedia erwähnten Krankheiten können allerdings auch mit einer sehr getreidelastigen Ernährung in Verbindung gebracht werden.
In "Leben ohne Brot" und "Getreide-zweischneidiges Schwert der Menschheit" wird darauf sehr genau eingegangen.
Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und dem Verzehr von Getreide, die bekannteste ist Zöliakie und mit ihr können anderen Erkrankungen einhergehen, z.B. der Schilddrüse und auch Rheuma.
Im Übrigen ist von Massai, Samburu oder Inuit nicht bekannt, dass sie diese Krankheiten im Übermaß, wenn den überhaupt, hätten.
Da steht aber auch, dass sie aus Omega-6 synthetisiert wird und die heutige Ernährung weist daran schon eine große Diskrepanz auf, die vegane aber noch viel mehr.
Geändert von Veggie90 (29.07.2011 um 19:13 Uhr)
@veggie90: Dann würde mich aber mal interessieren, warum Menschen Autoimmunkrankheiten bekommen, die in Ländern leben, in denen kaum bis gar kein Brot gegessen wird (die Krankheit, die ich habe, ist z.B. in China mehr verbreitet als hier). In Japan z.B. gibt es mit Ausnahme von Arthritis mindestens ebenso viele Leute, die an Autoimmunkrankheiten leiden, wie in Europa oder den USA.
Woher hast Du das mit den Massai, Samburu und Inuit? Was meinst Du im Hinblick auf diese drei Ethnien mit "diese Krankheiten"? Studien, die genau diese untersuchen, befassen sich mit Cholesterin.
Was meinst Du mit Rheuma? Der Begriff umfasst mehr als 400 momentan bekannte Kranheitsbilder.
Inuit haben relativ selten Arthritis, andere Immunkrankheiten kommen aber durchaus bei ihnen vor.
Übrigens bist Du nicht auf die Arachidonsäure eingegangen. Warum wohl nicht?
@geisterfahrer: Herrlich! Mangel an Arachidonsäure. Gröhl. Die bildet unser Körper schon von ganz alleine. Hoffentlich hat das kein Arzt erzählt...
Nö, war so eine Person in einem Chat.. nur lustig, dass er/sie gerade damit kam, nicht mit B12, Vitamin D oder womöglich Cholesterin.. ka, hatte er/sie vielleicht mal irgendwo gehört. Nur denk ich, wenn man sich den Namen Arachidonsäure merken kann, kann man doch auch mal den Wiki-Artikel dazu kurz überfliegen.
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@geisterfahrer: Hab grad mal nach Arachidonsäuremangel im Netz gesucht. Da kommt immer nur was zu Katzen... Ein wenig zu Hunden... Hm...
Leute, die Ahnung haben, fragen nach B12 etc. - die allermeisten fragen leider immer nach Proteinen... Oder Eisen. Und dann muss man erstmal erklären, warum man so hohe Eisenwerte hat.
@an alle Tierfettfetischisten in diesem Thread: Ich glaube übrigen, dass eine Ernährung mit einem geringen Maß an tierischen Fetten durchaus die "natürlichste" für Menschen ist.
Allerdings ist es auch "natürlich", dass Inuit, Massai und Samburu eine sehr niedrige Lebenswerwartung haben. Einerseits wegen der einseitig tierischen Ernährung, andererseits wegen schlechter medizinischer Versorgung. Man sollte nicht vergessen, dass die Bewohner der USA trotz der SAD (Standard American Diet) einer der höchsten Lebenserwartungen der Welt haben.
Außerdem ist es auch "natürlich", dass Primaten ihre eigene Sch... fressen.
Mit anderen Worten: Natürlichkeit ist mir wumpe.
B12 zu supplementieren finde ich wesentlich harmloser und angenehmer als - in meinem Fall - Cortison, Methotrexat, Malariamittel (Quensil, Resochin), diverse andere Immunsuppressiva und nicht-steroidale Antirheumatika zu schlucken...
Und was ein Zuviel an tierischen Produkten auch bei gesunden Menschen anrichten kann (Diabetes II, Bluthochdruck, Übergewicht, Herz- und Gefäßkrankheiten, Gicht, Darmkrebs etc.) steht wohl in keinem Verhältnis zu einer ausgewogenen vegetarischen oder veganen Ernährung - mit Supplementierung!
mein Arzt hat mir das erzählt. Obwohl ich nicht vegan aufgewachsen bin, sondern "nur" vegetarisch. Das allerdings schon in zweiter Generation.
Ich hatte bei meinem Fettsäureprofil extrem niedrige Werte bei Arachidonsäure. Also kann man daran sehen, dass die körpereigene Bildung von Arachidonsäure nicht immer funktioniert.
Ausserdem ist die Annahme falsch, Arachidonsäure hätte nur negative Eigenschaften für unseren Körper.
Arachidonsäure ist unerlässlich für kognitive Fähigkeiten und für gesunde Blutgefässe!
Eine vegetarisch oder vegane Ernährung ist in zweifacher Hinsicht ungünstig für den Fettsäurestoffwechsel: das starke Überangebot an Omega-6-FS hemmt einerseits die Verwertung von Omega-3, andererseits wirkt es sehr entzündungsfördernd. Mit Arachidonsäure aus tierischen Fetten kann man nie den selben negativen Effekt erreichen, da müsste man sich schon mit Eigelb und Leberwurst überfressen. Hingegen wirkt Sonnenblumenöl z.B. wie ein Brandbeschleuniger für alle möglichen entzündlichen Prozesse!
Geändert von amirim (30.07.2011 um 13:41 Uhr)
Tierische Produkte bestehen aus Eiweißen und Fetten, wie können die denn eine Störung des KH-Stoffwechsels (Diabetes II) hervorrufen?
Es gibt im Übrigen keinen Beweis dafür, dass tierische Produkte Herzkreislauferkrankungen verursachen, weder das Fett dadrin noch das Cholesterin. Das versucht man seit fast 70 Jahren kontunuierlich mit Studien zu untermauern und hat es nie geschafft. Einige Studienergebnisse sind schlichtweg falsch bzw. hat man sich sie so hingebastelt, dass es die Hypothese untermauert.
Nicht umsonst spricht man vom "Französichen Paradox", weil die Franzosen allein um die 100Kg Fleisch pro Jahr verzehren, aber zu den gesündesten Völkern auf der Welt gehören. Das allein schon würde diesen Thesen völlig widersprechen.![]()
Genau das tun ja die allermeisten Leute in unseren Breitengraden. Und an zu viel Fleisch, zu viel Wurst, Sahne, Butter, Käse, fetten Süßigkeiten UND noch den falschen pflanzlichen Fetten. Auch Omnis essen Sonnenblumenöl... Und zusammen mit den tierischen Lebensmitteln nehmen sie nun mal ein Vielfaches mehr an ungesunden Omega-6-Fettsäuren zu sich als Vegetarier und Veganer.Zitat von amirim
Hierzu: Arachidonsäuregehalt in Lebensmitteln.
Dass Arachidonsäure an sich negative Auswirkungen hat, behauptet niemand. In den Mengen, in denen viele Omnis sie zu sich nehmen, kann sie aber gesundheitsschädlich sein.
Es gibt aber Beweise dafür, dass durch Übergewicht, Bewegungsmangel und Fehlernährung, welche durch den übermäßigen Konsum tierischer Lebensmittel hervorgerufen werden, genau diese Erkrankungen verursacht werden.Zitat von Veggie90
Übergewicht, Bewegungsmangel und Fehlernährung müssen nicht unbedingt mit Tierprodukten zusammenhängen.... die Mehrheit der Vegetarier (und erst recht der Veganer) achtet zwar auf gesunde Ernährung, aber auch rein pflanzlich kann man sich falsch ernähren. (Und Bewegungsmangel hat meiner Meinung nach recht wenig damit zu tun, ob man Fleishc isst oder nicht.)
99% of all cookies are eaten by <1% of all monsters.
#OCCUPY SESAME STREET
Moewe, hier ging es aber gerade um die Fehlernährung durch tierische Produkte.
Dass es auch Vegetarier und Veganer gibt, die sich wenig bewegen und nicht gut ernähren, bestreitet niemand. Das ist aber ein anderes Thema.
amirim und Veggie90 schreiben hier eine Menge Dinge, die komplett falsch sind und sehr oft widersprüchlich. Das kann Leute, die noch neu sind und sich noch nicht so gut auskennen, verunsichern und durcheinander bringen.
Nur ein Beispiel: amirim warnt von der ungünstigen Wirkung von Omega-6-Fettsäuren und schreibt im selben Atemzug davon, dass Arachidonsäure unerlässlich für kognitive Fähigkeiten und für gesunde Blutgefäße sei. Arachidonsäure ist aber eine Omega-6-Fettsäure - und zwar eine, die die allermeisten Omnis in gefährlich großer und potentiell gesundheitsschädlicher Menge zu sich nehmen...
Auf den ganzen anderen Unsinn noch im einzelnen einzugehen, würde mehrere Seiten füllen. Ich kann nur alle Leute, die diesen Thread lesen, bitten, sich selber zu informieren und den Unsinn nicht zu glauben. Es stecken einige richtige Aussagen in seinen Auführungen, aber leider wirft er alles mögliche durcheinander und kommt zu unhaltbaren Schlussfolgerungen.
Hareigev und andere haben versucht, einige Punkte klarzustellen, aber das hat wenig Zweck.
So, und nun klinke ich mich hier auch aus.
Ich werde mich auch ausklinken, aber vorher noch so viel zumindest.![]()
Wenn man sich mit Nährstoffen und unseren Körpervorgängen beschäftigt, dann wird man auf viele Widersprüche in den heutigen Ernährungsempfehlungen stoßen und dann sind die gesundheitlichen Vorteile einer vegetarischen Ernährung bzw. die krankmachende Wirkung von Tierprodukten doch mehr als fragwürdig.
Mir vorwerfen, ich würde Widersprüche von mir geben und nicht auf die Arachidonsäure eingehen, aber warum Tierprodukte, die aus Eiweißen und Fetten bestehen, Diabetes verursachen sollen, hat mir auch keiner erklärt. Mhh, wie kommts? Doch nicht etwa weil sich dahinter ein völliger Widerspruch verbirgt????
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende.![]()
Vermutlich daran:Mir vorwerfen, ich würde Widersprüche von mir geben und nicht auf die Arachidonsäure eingehen, aber warum Tierprodukte, die aus Eiweißen und Fetten bestehen, Diabetes verursachen sollen, hat mir auch keiner erklärt.
Tierische Produkte sind in der Regel recht energiedicht (hoher Brennwert bei wenig Masse). Eine der wesentlichsten Faktoren für eine ausgeprägte Insulinresistenz ist Übergewicht. Insulinresistenz führt dann in letzter Instanz zum manifesten Diabetes.
Eine gute Gelegenheit ist schwer erlangt und leicht versäumt.
-jap. Sprichwort
Und genau da liegt der Trugschluss:
Wir essen seit Jahrzehnten immer weniger Fett und vor allem überall ist nur noch Pflanzenfett enthalten. Die Leute werden aber trotzdem immer dicker und bekommen immer öfter auch schon in jungen Jahren Diabetes.
Diabetes ist eine Störung des KH-Stoffwechsels, Fett und Eiweiß haben damit nix zu tun.
Unsere Ernährung ist viel, viel zu zuckerreich. Der gegessene Zucker fordert Insulinantwort des Körpers. Zucker wird in Glucose umgewandelt und mit Insulin in die Zellen transportiert. Eine Insulinresistenz entsteht, wenn wir viel zu viel Zucker zu uns nehmen, die Zellen übersättigen nämlich. Ausnahme wäre, wenn wir diese Zucker verbrauchen würden, das tun wir aber nicht ,weil wir alle keine Marathonläufer sind. Der Zucker wird in Fett umgewandelt. Das führt zu Übergewicht.
Im Übrigen: Je mehr Zucker wir essen, desto mehr Insulin ist im Blut. Dieser Spiegel fällt aber nach geraumer Zeit immer wieder ab und man muss immer mehr Zucker nachschieben. Ein Teufelskreis. Zucker sättigen nicht!! Eiweiße und Fett aber enorm. An Zuckern kann man sich überfressen und hat trotzdem kurze Zeit danach wieder Hunger, bei Eiweißen und Fetten geht das schlichtweg nicht.
Und es ist völlig egal, ob man Süßigkeiten oder Vollkorn isst: alle Zucker werden in Glucose umgewandelt und in die Zellen transportiert, ob sie verbraucht werden oder nicht.
Für mich grenzt es an Polemik, dass stärkehaltige Lebensmittel den Großteil unserer Ernährung ausmachen sollen, angesichts der vielen Diabetiker und Übergewichtigen.
Interessant ist hier sicher auch anzumerken, dass vor allem Diabetiker gefährdet sind, Herzkreislauferkrankungen zu bekommen.
Geändert von Veggie90 (31.07.2011 um 13:12 Uhr)
Nach neuesten Untersuchungen kann Arachidonsäure tierischen Ursprungs alleine keine entzündlichen Prozesse hervorrufen, dazu bedarf es noch anderer Co-Faktoren (Quelle: "Mehr Fett" - Systemed Verlag)
Die allermeisten Omnis halten sich an die Empfehlungen der Anti-Fett-Propaganda, nehmen also unmöglich Arachidonsäure in gefährlich großer Menge zu sich.
Da seit 70 Jahren den Menschen eingeredet wird, tierische Fette seien gesundheitsschädlich, ist der Verbrauch an solchen Fetten in diesem Zeitraum dramatisch zurückgegangen (um 75%).
Trotzdem sind chronisch-entzündliche Erkrankungen seit Jahren auf dem Vormarsch. Also kann Arachidonsäure tierischen Ursprungs nicht dafür verantwortlich sein.
Ursache ist der viel zu hohe Anteil an pflanzlicher Linolsäure (Omega-6) in der Ernährung.
Zweitwichtigste Ursache ist der steigende Konsum an Kohlenhydraten.
Eine kohlenhydratreiche Ernährung aktiviert nämlich gewisse Gewebehormone (Eicosanoide),
die die schlechte Eigenschaft haben, entzündliche Prozesse in Gang zu setzen.
So ist die vegetarische Ernährung in doppelter Hinsicht ungünstig was entzündliche Erkrankungen angeht: viel Kohlenhydrat + viel Linolsäure
seine Argumente habe ich alle widerlegt. Dies als Erinnerung.Hareigev und andere haben versucht, einige Punkte klarzustellen, aber das hat wenig Zweck.
Geändert von amirim (31.07.2011 um 19:24 Uhr)
@ amirim und veggie90:
wohnt ihr eigentlich in einer mehrgenerationenwg zusammen?
oder seid ihr möglicherweiße sogar noch mehr als 2?
vielleicht fördert arachidonsäure auch die herausbildung einer multiplen virtuellen persönlichkeit, wer weiß.
Interessant ist auch, dass Vegetarier und Veganer meist einen deutlich höheren Anteil an (pösen!!!!) Kohlenhydraten in der Nahrung haben. Von einem erhöhten Diabetesrisiko hab ich da noch nichts gehört, eher das Gegenteil.Interessant ist hier sicher auch anzumerken, dass vor allem Diabetiker gefährdet sind, Herzkreislauferkrankungen zu bekommen.
Auch interessant, wie so oft, Korrelation ist nicht Kausalität.
Kohlenhydrat ist halt nicht gleich Kohlenhydrat. Da muss man differenzieren. Komplexe Kohlenhydrate z.B. aus Getreide gehen verhältnismässig langsam ins Blut über, haben also unmöglich den gleichen negativen Effekt auf die Bauchspeicheldrüse wie raffinierter Zucker.
Der durchschnitts-Bundesbürger verzehrt pro Jahr 35 Kilogramm Zucker, Kleinkinder und Alte mit eingerechnet.
Da Vegetarier generell bewusster leben und versuchen sich gesund zu ernähren, dürfte der Verbrauch an Zucker bei Ihnen wesentlich niedriger sein als bei "unbewusst"- lebenden Omnis.
Zuviel tierisches Eiweiss kann mitverantwortlich sein für eine erhöhte Insulinresistenz der Zellen, besonders in Kombination mit hohem Zuckerkonsum, wie bei vielen Omnis üblich.
Besser wäre tierisches Eiweiss in Kombination mit tierischem Fett, so wie es bei Naturvölkern und bei uns vor 100 Jahren noch üblich gewesen ist.
Ist mir durchaus bekannt ;)
Veggie90 aber iwie nicht
Und es ist völlig egal, ob man Süßigkeiten oder Vollkorn isst: alle Zucker werden in Glucose umgewandelt und in die Zellen transportiert, ob sie verbraucht werden oder nicht.
Für mich grenzt es an Polemik, dass stärkehaltige Lebensmittel den Großteil unserer Ernährung ausmachen sollen, angesichts der vielen Diabetiker und Übergewichtigen.
Warum nur tierisches?Zuviel tierisches Eiweiss kann mitverantwortlich sein für eine erhöhte Insulinresistenz der Zellen,
Warum auch hier? Korrelation Kausalität bla blubb.Besser wäre tierisches Eiweiss in Kombination mit tierischem Fett, so wie es bei Naturvölkern und bei uns vor 100 Jahren noch üblich gewesen ist.
Das mit dem starken Überangebot an Omega-6-Fettsäuren hängt halt davon ab, was man nun genau isst. Das hat eigentlich nichts mit tierisch oder vegetarisch zu tun. Das Verhältnis bei tierischen Produkten ist auch nicht so gut wie du meinst. Der Quotient in der von mir angegebenen Tabelle sagt, wie das Verhältnis von Linolsäure zu Alpha-Linolensäure ist. Es gibt NICHT an, wie das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 ist. Der "Nachteil" (bzw. eben nicht Nachteil, wenn man zu wenig Arachidonsäure hat) von Linolsäure ist, dass daraus zu viel von der entzündungsfördernden Arachidonsäure entsteht. Das Verhältnis, das punkto Entzündungen/Rheuma relevant ist, ist: Wie viel Arachidonsäure wird zugeführt oder produziert im Verhältnis zu den entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren. Da schneiden tierische Produkte eher schlecht ab, weil Linolsäure nicht eins zu eins in Arachidonsäure umgewandelt wird.
Das ist eine ziemlich inhaltsleere Aussage. Überfressen ist schneller gegeben, als du denkst.Mit Arachidonsäure aus tierischen Fetten kann man nie den selben negativen Effekt erreichen, da müsste man sich schon mit Eigelb und Leberwurst überfressen.
Quelle bitte. Die Zahl ist irreführend oder haltlos. Denkbar ist, dass der direkte Einsatz von Schweineschmalz etc. in der Küche um dieses Mass zurückgegangen ist. Der Konsum an tierischen Fetten insgesamt dürfte deutlich gestiegen sein in den letzten 70 Jahren, ging aber garantiert nicht um 75% zurück.
Arachidonsäure ist Arachidonsäure ist Arachidonsäure. Der Ursprung ist für deren Wirkung irrelevant. Tierische Arachidonsäure ist genauso schlimm oder nicht schlimm, wie Arachidonsäure, die man selbst aus Linolsäure (die auch tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein kann) herstellt. Nicht irrelevant mag die Umgebung sein, in der ein Stoff aufgenommen wird. Anders gesagt: Man kann die Wirkung von Essen nicht sehr gut auf Einzelkomponenten reduzieren, es sei denn es handle sich um ausgeprägte Mängel (z. B. hilft Vitamin C zuverlässig gegen Skorbut) oder krankhafte Überschüsse. Das ist ein Grund dafür, dass es schwierig ist, in Ernährungsangelegenheiten vernünftig allgemeingültige phänomenologische Wissenschaft zu betreiben.Trotzdem sind chronisch-entzündliche Erkrankungen seit Jahren auf dem Vormarsch. Also kann Arachidonsäure tierischen Ursprungs nicht dafür verantwortlich sein.
Ursache ist der viel zu hohe Anteil an pflanzlicher Linolsäure (Omega-6) in der Ernährung.
Nein, nicht meine Meinung, sondern Mehrheitsmeinung in den Ernährungs"wissenschaften".
Ja, sicher. Ich will Sonnenblumenkerne auch gar nicht verteufeln. Aber von der Fettsäurenzusammensetzung her sind sie mutmasslich nicht ideal in Anbetracht dessen, was der Durchschnittsbürger sonst so isst.Man sollte nicht den Fehler machen zu denken jedes Lebensmittel sei Schrott, welches sich nicht am Fettsäureprofil der Ernährungsempfehlung der DGE orientiert. Kein einziges Lebensmittel weist diese Eigenschaften auf.
Ja, eben. Ein weiterer Grund, sich nicht auf jede Heilsbotschaft zu stürzen. Aber das Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren-Verhältnis eher Richtung Omega-3-Fettsäuren zu verschieben dürfte nicht ganz falsch sein. Unabhängig von Vegetarier oder nicht Vegetarier.Ohnehin wird noch diskutiert, welche Relevanz die einzelnen Fettsäuren haben.
In Fachartikeln gehen penetrante Heilsbotschaften schlicht nicht durch. Man kann sowas nicht in einem vernünftigen Journal veröffentlichen. Aber etwas gar mutig auf die Bedeutung der eigenen Resultate hingewiesen wird sehr wohl.Und was "Ernährungswissenschaftler" angeht. Guck dir besagte Studien, Untersuchungen an, lies dir Fachartikel durch, in aller Regel versuchen Wissenschaftler bescheiden zu bleiben und keine Heilsbotschaften auszusenden,
@hareigev: wir haben dieses Thema bereits ausgiebig in einem anderen thread erörtert. Deshalb gehe ich ein letztes mal auf Deine Wort- und Tatsachenverdreherei ein. (Meine Quellen habe ich alle angegeben, in diesem Fall: "sind wir morgen alle dick" - 40 Jahre Ernährungslügen, von Pierre Weil)
"Der Konsum an tierischen Fetten insgesamt dürfte deutlich gestiegen sein in den letzten 70 Jahren"....So ein Schwachsinn kann auch nur hareigev verbreiten. Wo sind Belege für Deine Behauptungen???
Das ist unmöglich, weil seit Jahren den Leuten Angst gemacht wird vor tierischen Fetten. Selbst die Tiere werden heute schon fettarm gezüchtet.
Was tatsächlich gestiegen ist, ist der Anteil an pflanzlicher Linolsäure, die dann im Körper zu Arachidonsäure umgewandelt wird.
neben dem französischen Paradoxon gibt es auch das israelische Paradoxon.(das wurde wissenschaftlich untersucht, gleiche Quelle wie oben).
Menschen in Israel ernähren sich genau so, wie es bei uns seit Jahren propagiert wird: mageres Muskelfleisch, Pflanzenfette, aber keine tierischen Fette wie z.B. Butter, Sahne, Schmalz, Speck, Salami, etc.
Und trotzdem (bzw. gerade deshalb!) liegt Israel von allen Industrieländern ganz vorne was Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Adipositas angeht.
Also auch hier: Freispruch für tierische Fette.
Geändert von amirim (04.08.2011 um 15:55 Uhr)
Ich weiss nicht, ob in der Quelle Unfug steht oder du schlicht die Passage falsch verstanden hast. Du hast sie ja nicht korrekt zitiert. Dass wir das schonmal durchgekaut haben, macht die Sache für dich ohnehin definitiv nicht besser...
Der Konsum tierischer Produkte stieg seit dem 2.WK insgesamt und der Fettanteil wurde nicht oder nicht so drastisch kleiner wie du tust. Bei Milch eher sogar grösser. Sprich: Meine Quelle sind allgemein bekannte Fakten und eine Prise gesunder Menschenverstand."Der Konsum an tierischen Fetten insgesamt dürfte deutlich gestiegen sein in den letzten 70 Jahren"....So ein Schwachsinn kann auch nur hareigev verbreiten. Wo sind Belege für Deine Behauptungen???
Dass die Tiere tendenziell fettarm gezüchtet werden stimmt bei einigen Fleischsorten zwar. Das ändert aber wohl nichts daran, dass die zugeführten tierischen Kalorien mehr als zu 50% Fettkalorien sein dürften. Der Anteil tierischer Kalorien an der Gesamtzufuhr beträgt etwa 40% hierzulande. Bei den zugeführten tierischen Kalorien sind sicher eher mehr als die Hälfte Fettkalorien. Bei Wurst sind es sogar ca. 80%. Selbst bei Hähnchen liegt der Fettkalorienanteil zuweilen bei etwas mehr als 50% der Gesamtkalorien. Der Anteil an tierischem Fett an der Gesamtversorgung beträgt also heute eher mehr als 20% der Gesamtkalorien. Damit dein Schwachfug von wegen 75% gesunken stimmen würde, müsste der Anteil von tierischen Fetten also mehr als 80% betragen haben vor 70 Jahren unter der Annahme, dass gleich viele Kalorien gegessen werden. Das ist derart absurd jenseits von realistisch, dass ich kraft meiner eigenen Hirnwindungen zu sagen wage, dass deine Aussage von wegen "75% gesunken" grotesker Unfug ist.Das ist unmöglich, weil seit Jahren den Leuten Angst gemacht wird vor tierischen Fetten. Selbst die Tiere werden heute schon fettarm gezüchtet.
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