Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Hallo Leute, nach der Idee von Rygel eröffne ich hier einen Gedichtstread, hier könnt ihr nach Belieben Gedichte zu den unterschiedlichsten Themen reinstellen.
Ich denke die von mir bisher geschriebenen Gedichte lasse ich mal raus, denn sie haben bereits jeweils einen Beitrag.
So, dann zeigt mir was ihr so könnt.
Sobald ich mal mehr Zeit habe schreibe ich auch ein Gedicht hierein.
i'm looking for answers and asking You why
i'm searching for truth and finding the lie
i'm hopeless, frustrated and aching inside
i'm haunted and lost and got nowhere to hide
this world is so crazy, extremely gone wrong
the poor going weak and the rich ones grow strong
the people are shallow and cruel to eachother
Oh Christ where's your sister and where is your brother?
i'm seeking solutions and begging You please
forgive them their sins and expel this desease
wipe out all the agony and tortures within
and give us the strength for a war to begin
a war without weapons but words against crime
we cannot go on like we did all the time!
we cannot destroy what's been given in love
altough you can't see it there's help from above
Make towards your enemy, take him by his hand
get over your fury though thinking you can't
start heaven on earth for one thought must remain
we shall be the change - that's the sense of our pain.
Can't you hear the choir now? Listen to the animals sing!
Can't you hear the slaughterhouse bells? In the land of the pigs the butcher is king...
Schönes Gedicht, schreibst Du immer in englisch?
Ist für mich nur ein bisschen ungewöhnlich.
Hier mal zwei von mir, hoffentlich gefallen sie euch:
Ein Engel, der möcht' ich sein
Wenn ich Morgens aufstehe, blicke ich in den Himmel
Dann erscheint mir das Leben, wie eine Wand ohne Schimmel
Doch in der Nacht, wenn die Dunkelheit erwacht
Wird mein Leben so schwer, als hätt' sie das Böse gemacht
So merke ich, ich bin ein Mensch des Hellen
Ein Mensch, am Tage ohne Ketten und Schellen
In der Nacht bin ich aber gefangen
Arm und schwach, um meinen Frieden gebangen
Jede Nacht, die ich so erlebe
Denke ich an mein wahres ich, das ich zu suchen erwäge
Dann kann ich nicht schlafen und denke ich muss es wagen
Ich schau in den Himmel, so weiss ich, ich muss es sagen:
Ein Engel, der möcht' ich sein
----------------
Das nächste Gedicht ist mein erstes.
Ich hatte Lust etwas neues zu versuchen, da ich den Blues liebe und zu dieser Zeit Boom boom boom von John Lee Hooker gehört hatte, kam ich auf die Idee diesen zu schreiben.
Ich finde ihn naja, aber wirklich schlecht ist er ja für den Anfang nicht.
Ich schreibe aber nicht aus eigener Lebenserfahrung, ich habe versucht das Leben eines täglichen Straßenblues-Sängers einzufangen, denn die haben echt ein schweres Leben und spielen den Blues um alles zu ertragen.
-----------------
Ich singe den Blues
Ich singe den Blues, denn er hält mich am Leben
Und ich singe in nur, um mich von der Trauer zu erheben
Mein Leben ist schrecklich, ich weiss es genau
Und meine Kleider so hässlich, meine Zukunft ist versaut
Mein Beutel ist so leer, ich hunger und ich leide
Wie gerne hätt' ich mehr, dann müsst' ich nicht mehr beneiden
Darum sing ich in täglich, Abends, Mittags und am Morgen
So ist mein Leben wieder erträglich, der Blues hilft mir und vertreibt mir die Sorgen
Can't you hear the choir now? Listen to the animals sing!
Can't you hear the slaughterhouse bells? In the land of the pigs the butcher is king...
Owen, du beeindruckst mich. Gleich ein Veganer und ein Engel sein wollen! Respekt!
I can't have s*x with your personality,
And I can't put my p*nis in your college degree,
And I can't shove my fist in your childhood dreams,
So why're you sharing all this information with me?
Jon Lajoie
Ein Gedicht aus meiner Schulzeit, an das ich mich oft erinnere:
Siehst Du den Mond dort stehen?
Es ist nur halb zu sehen.
Und doch ist er rund und schön.
So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil uns're Augen sie nicht sehen.
Das Kalb.
Du Tier, im dunkelen Stall geboren,
eh' du des Lebens recht bewußt,
greift dich der Schlächter bei den Ohren
und reißt dich von der Mutterbrust!
Dein großes Auge, fromm und helle,
sieht da die Au zum ersten Mal,
doch angstvoll, denn des Hunds Gebelle,
treibt rastlos dich durchs grüne Tal!
Bald binden sie dir deine Glieder,
sie achten nicht dein Angstgeschrei,
man wirft dich auf die Schlachtbank nieder,
und schneidet dir den Hals entzwei!
Doch bei dem letzten Hauch der Kehle,
ein Glanz aus deinem Auge spricht:
"In mir auch wohnet eine Seele,
für mich auch hält ein Gott Gericht!"
Justinus Kerner
(1786 - 1862)
Ein bekanntes Gedicht von Rainer Maria Rilke:
Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
I can't have s*x with your personality,
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Jon Lajoie
Oh... der Panther. Dazu passt ja mein Rücken.![]()
http://www.vegetarierforum.com/showp...5&postcount=53
...wunderschönes gedicht,.. wusste bisher nie von wem der text kommt, kenne nur die seeehr schöne musikalische umsetzung von Rantanplan....
na gut, wo ich schon mal dabei bin, geb ich hier auch mal meinen senf dazu.. schöner thread übrigens! gute idee owen jackson...
(für lena und all die anderen von brigitte heidebrecht...)
begriffsbestimmung
weh/mut
das heißt
durch leiden mutig werden
heißt mit weh und ach
doch weitergehen
heißt
daß der sommer in wehen liegt
einen herbst zu gebären
heißt
einen neuen tag
im nebel beginnen
weh/mut
das ist
ein warmer dunkler mantel
um meine schultern
ist die sanfte schönheit
des sterbens
ist der weiche fall
in den fluß der zeit
weh/mut
das heißt
daß meine haut weich bleibt
trotz aller narben
hach jetzt binnich grad so schön drin... hier noch ne zugabe von mir...
(teilweise schon etwas älter...)
disappointed?
what did you expect?
emty promises
never listened
deeper feelings
never shown
closed up
to not get hurt
hidden thoughts
eating you
from inside
mind-destroying
self-protection
does it really work?
no time
...
and when the years
go by
and time passes
things will have changed
nothing`s the same
not even yourself
and when your heart cries
and your soul
you will remember
how time
can be
and you just want to
SCREAM
trugschluß
viele menschen glauben,
nur weil sie die selbe
sprache sprechen,
sie würden sich
verstehen!
hach... da sind noch so viele.... aber das reicht erstmal... :o)
Ausgeschickte Taube
Aber das Herz
ist eine ausgeschickte Taube,
gezeichnet mit dem Ring
an den Füßen,
und muß heim,
muß den Weg finden
auch mit zerfetzten Flügeln
und blinden Augen,
muß heim, heim,
wieder heim zu sich selbst.
(Max Bollinger, * 1929)
"Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt" (Wilhelm Busch)
Ich möchte auch ein Gedicht von mir veröffentlichen. Es heißt der Stein und soll die Verbindung zwischen Lebewesen, Natur und Materie aufzeigen.
Ist die Geschichte eines Steins, nicht auch unsere Geschichte?
Der Stein
Unscheinbar liegend am Meeresrand,
von wem gesandt, durch Gottes Hand?
Wenn er nur sprechen könnt zu mir,
nur ein Wort n'Zeichen befehl ich dir.
Mich ergreift die Sehnsuchtsgier.
Mit Tränen und Ergebenheit,
fühl' ich dieses gebundene Band.
Welche Strecke hat dein Weg,
glühend Lichter am Himmelsmeer.
Nun wer? - hat dich allein gelassen,
sprachlos, starr zum erblassen.
J.L.
Geändert von painpeace (17.03.2007 um 13:36 Uhr)
Paradox
09.08.2006 - 02:21
Ich suche nach dem großen Glück
ohne zu merken, dass ich es in mir trage
Ich frage nach dem Sinn des Lebens
ohne zu merken, dass ich die Antwort habe
Ich habe Angst vor dem Ende
obwohl ich weiß, dass es der Anfang ist
Ich kritisiere die Welt
obwohl ich ein Teil von ihr bin
I can't have s*x with your personality,
And I can't put my p*nis in your college degree,
And I can't shove my fist in your childhood dreams,
So why're you sharing all this information with me?
Jon Lajoie
Des Lebens Sinn ist Hoffnung tragen
Durch Dornen seinen Weg zu schreiten
Sich durch ein Höllentor zu wagen
Um in die Finsternis zu gleiten
Der bittren Liebe Schmerz zu finden
Der Versuchung widersteh’n
In Glut der Leidenschaft sich winden
Dem Bösen ins Gesicht zu seh’n
Gib mir Hoffnung dass es weitergeht
Hoffnung dass ich’s übersteh’
Hoffnung dass Du nie von mir gehst
Hoffnung dass es weitergeht
Denn jede Rose die gebrochen
Und jeder Stachel in Deiner Hand
Aus Verzweiflung zugestochen
Wird nur durch Liebe ausgebrannt
Und wenn die Nacht mich dann umhüllt
Und mich die Sehnsucht
zum Wachen zwingt
Den Raum mit Einsamkeit erfüllt
Bohrend in mein Herz eindringt...
Gibst Du mir Hoffnung dass es weitergeht
Hoffnung dass ich’s überleb’
Hoffnung dass Du nie von mir gehst
Hoffnung dass Du zu mir stehst
Wenn ich jetzt sage, von wem das ist... dann bin ich ja geoutet!![]()
Gibt ein Video mit dem Song (von dem dieser Text ist). Hat jemand für seinen verstorbenen Rotti gemacht.
http://youtube.com/watch?v=P3MHHNelSpI
Geändert von Fighter (14.05.2007 um 12:06 Uhr)
Ich weiß noch genau die Stunde,
als du kamst in unsere Runde.
Schautest alle einzeln an.
"Diesen nehm' ich", sagtest du dann.
Hochgenommen auf den Arm,
ach, bei dir war's so schön warm.
Der Geruch, der war mir neu
und ich dachte voller Scheu:
"Was kommt jetzt wohl auf dich zu?"
die Frage ließ mir keine Ruh.
Ab ins Auto, schon ging's los,
wohin komme ich denn nun bloß?
Bald war diese Fahrt vorbei,
war alles einerlei
Denn vor Angst konnt' ich nur beben,
auf den Teppich ging der Segen.
Ins Körbchen setztest du mich nun,
sollte mich dort richtig ausruhn
Neugierig sah ich mich um,
ach es war doch auch zu dumm.
Keiner war zum Spielen da,
und nun wurde es mir klar:
jetzt bist du doch ganz alleine
hört denn keiner, dass ich weine?
Dann kamst du ins Zimmer rein,
sprachst ganz ruhig auf mich ein.
Mein ganzer Kummer war schnell verflogen,
sie waren weg nun, meine Sorgen.
Es war als hätte ich geträumt,
nun hatte ich einen großen Freund.
Viele Jahre sind wir nun zusammen,
gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen.
Meine Beine wollen heut oft nicht mehr,
das Laufen fällt mir gar oft schwer.
Ich will es nun doch einmal wagen
und es dir hier ganz offen sagen:
Wenn mein Herz mal nicht mehr schlägt,
großer Kummer dich bewegt.
Einen Trost in deinem Leid:
sie war schön mit dir, die Zeit!
Denke dann in stillen Stunden,
wieviel Liebe uns verbunden.
Einer war für den andern da
und zudem war es immer klar:
Eine Liebe, rein wie das Licht,
Mein Herz, das schlug doch nur für Dich.
Autor unbekannt
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Verstoßen! Ich begreif das nicht -
wie konnte das geschehen?
Und denk ich noch so lange nach,
ich werd' es nie verstehn.
Die Welt ist doch so schrecklich groß
und ich so winzig klein -
wieso soll denn gerad für mich
kein Platz zu finden sein?
Autor unbekannt
Viel grün, viel Wiese, viel Bäume,
lauter grüne Urlaubsträume
Dann sitz' ich unter Blumen
und kann trumen
- dann sitz' ich unter Bäumen
und kann träumen.
Rotblaue Sonne,
Ameisen quietschen wie Mäuse,
Was für einen Wonne,
wir bleiben zu häuse.
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ein pumuckl-gedicht.....
...schön, nicht? :p
Ich bin klein,
mein Herz ist schmutzig.
Ich könnnt schon wieder...
ist das nicht putzig. :p
....zwischen rosen
und narzissen
hat ein kleiner hund
.....geschlafen
![]()
Parademarsch, Parademarsch,
der Hauptmann hat ein Loch im A...
...Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle...
Amsel, Drossel, Fink u. Meise und die ganze Vogelsch...
...scheint die Sonne so warm,
nimm ich`s Papier unter`n Arm.
Scheint die Sonne so heiß;
setz ich mich nieder und sch...
...scheint die Sonne so warm...![]()
Ein Geburtstagsgedicht:
Etwas grau und etwas kahl
- ach, die Jugend war einmal!
Doch was nützt denn das Gewimmer,
lieber Freund, es kommt noch schlimmer!
Haare - wachsen aus den Ohren,
der Geruchssinn - geht verloren;
dabei hast Du noch zu kämpfen,
um den Nasensaft zu dämpfen,
der sich an der Spitze sammelt
und als Tropfen runterbammelt.
Flach und trüb’ liegt die Pupille,
trotz der scharf geschliffnen Brille!
Du bekommst Parodontose,
Deine Zähne werden lose.
Schmerzhaft, wie sie einst gekommen,
werden sie Dir jetzt genommen
und das künstliche Gebiss
ist sehr oft ein Hindernis.
Schweigen wir von Nierenschmerzen,
von dem starken Klopf am Herzen;
von dem Magen, diesem Hund,
- keinesfalls ist er gesund.
Unten wird die Bauchwand faltig,
der Urin ist zuckerhaltig;
der Popo, einst straff und rund,
leidet stark an Muskelschwund.
Und wenn Dir mal ein Wind entfleucht,
wird Dir gleich das Hemde feucht!
Und des Mastdarms volle Falten
können kaum den Stuhlgang halten.
Oftmals stören Deinen Frieden
wallnussgroße Hämorrhoiden.
Und die so genannte gute,
viel gepriesene Wünschelrute
hängt als leicht gekrümmter Schlauch
unterm ach so schlaffen Bauch!
Nur zum Pinkeln lediglich,
dient der Schnippeldillerich;
und er ist an dieser Stelle
wirklich keine Freudenquelle.
Denn die holde Weiblichkeit
wittert dies und weiß Bescheid!
Schonungslos kommt sie zum Schluss:
er ist sittsam, weil er muss!
Doch trotz allem, lieber Knabe
bring’ ich Dir als gute Gabe
Wünsche für das nächste Jahr:
Dein Urin sei wieder klar,
alle Glieder soll'n sich straffen,
Du sollst klettern wie die Affen;
kurz, Du sollst zum Playboy werden
noch viele Jahre hier auf Erden!
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