Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Logo, aber eben darum mußt Du Dich aller Themen annehmen. Generell haben die Themen um Wirtschaft, Finanz, Gesundheitswesen etc. ja alle irgendwie Einfluß auf den Umgang mit Leben. Wenn eine Partei erfolgreich sein will, und das ist wohl das Ziel von jedem der eine Partei gründet, muß sie sich den Themen stellen. Wie radikal man das angeht ist Ansichtsache. Die Grünen z.B., haben sehr radikal begonnen und haben IMHO heute noch ein Problem damit, in vielen Bereichen nicht ernst genommen zu werden. Deshalb wäre für mich ein etwas breiterer Ansatz wichtig um schnell in den Kreisen und Ländern Einfluß nehmen zu können. In wie weit man Kompromissbereitschaft zeigen muß, und das ist Dein Kritikpunkt, ist fraglich. Eine Hauruck-Politik funktionierte noch nie, ausser man begeht einen Putsch (welch geile Vorstellung) :-)
Aber ich wäre, zumindest mindestens passiv, dabei :-)
ich halte auch nichts von einer veggiepartei. es gibt veggies die sind konservativ, links, rechts, nazis, naturreligiös, herschschaftskritisch..
besser ist es etablierte parteien zu unterwandern oder politiker die sich für vegetarismus, veganismus und tierecht einsetzen zu unterstützen.
man kann ja einfach den grünen beitreten und den alten "ökos" auf den zahn fühlen. mag sein dass die grünen mal sehr progressiv waren. dass ist ab er schon länger her. die vegane "bewegung" hat die grünen längst überholt, warum?
es braucht keine supereffizienten autos, kraftwerke etc, um energie einzusparen und ressourcen zu schonen. man kann bei sich selbst anfangen - der schnellste und effektivste weg. die erkenntnis daß der eigene konsum von alltäglichen dingen wie nahrung, einer der schlüssel ist, der sollte auch bei künast, tritin, özdemir und co ankommen. wenn nicht bei denen, bei wem dann?
... no business like show business
www.pk-one.com
Die Grünen sind doch schon fast schon Pseudo-Umweltschützer.
Jetzt können alle Kleinbürger die von der FDP genug haben da mitmachen und nebenbei ihr Gewissen beruhigen.
Das hört sich vielleicht ein bisschen heftig an aber ich glaube da gibt es bald ein parr bessere Parteien im Bezug auf Umweltschutz/ Klimawandel.
Ich kann dieses Gebetsmühlenartige Fordern von Solarenergie und "grünem" Auto nicht mehr hören, da muss mehr kommen.
Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es einfach ist.Nur, dass es wohl am meisten Erfolg zu versprechen scheint. Ansonsten:
Volle Zustimmung.
Auf das Verhältnis bzw. die Wechselwirkung und gegenseitige Beeinflussung zwischen Wählern (also Bürgern) und Politikern möchte ich aber an dieser Stelle nicht eingehen. Da könnte man ellenlange Diskurse drüber führen, die den Rahmen an diese Stelle sprengen würden. Nur so viel: Die Zusammenhänge zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sind stark miteinander vernetzt und in ständiger gegenseitiger Abhängigkeit und Beeinflussung. Weder geht der entscheidende Einfluss nur von den Konsumenten aus noch einzig von den Politikern oder Wirtschaftsmächten. Müsste ich mich aber festlegen, ich würde sagen, die Wirtschaft hat den stärksten Einfluss, indem sie (leider auch durch die Politik) die Interessen und Begierden der Menschen lenkt und zum Teil manipuliert.
Ja, da kann ich wohl auch zustimmen.
Allerdings kommen da wohl etwas wenige Parteien in Frage, vielleicht drei wenns hoch kommt, bei den anderen wirds nicht gehen.
Liest du denn keine Zeitungen?
Das sind doch keine Zeitungen, das ist Werbung!
-Faith-
Hallo,
ich stell mir grad vor, wie es wäre eine Veggi-Partei und die Lebensmittelindustrie?
Tiere sind meine Freunde und meine Freunde esse ich nicht. (Georg Bernard Shaw)Liebe Grüße von Ulli
Eine solche Partei gibt es doch schon. http://www.tierschutzpartei.de/
Als letzter Punkt im Grundsatzprogramm zu Tierschutz- und Tierrechtspolitik steht z.B.:
"Die positiven Auswirkungen einer Ernährung ohne Fleisch reichen u.a. bis zum südamerikanischen Regenwald (auch "Lunge der Welt" genannt). Es besteht dann kein Grund mehr für Abholzung zwecks Gewinnung von noch mehr Weideland für weitere Tierherden."
Es bestehen deutliche Querverbindungen zu der antisemitischen Sekte Universelles Leben.
...abgesehen davon, dass ich ihre Ausländer- und Asylbewerberpolitik äußerst (!) zweifelhaft finde.
"Die Welt existierte, um gelesen zu werden. Und ich las sie."
Ich wuerd jetzt so gern wirkliche Informationen zu dem Thema finden, konkrete Fakten z.B. ueber diese Verknuepfungen.
Dann google einfach mal "Tierschutzpartei" und "UL". Da findet sich ziemlich viel.
Und hier hat Linda zwei informative Links gepostet (Beitrag #15, Link 2 und 3), die zu Beiträgen eines anderen Forums führen und sehr eindeutig die Verbindungen zu UL belegen:
http://www.vegetarierforum.com/threa...cheidungshilfe
Im Wahlprogramm der Tierschutzpartei ist übrigens, entgegen der Information bei Wikipedia, keine Distanzierung von UL zu finden.
Seltsam mutet im Grundsatzprogramm der Partei auch die Haltung zur Familienpolitik an, Stichwort "Abtreibung".
Klingt doch bei erster Lektüre recht vernünftig, was die so zum Thema Familienpolitik schreiben.
Sie sind halt nicht ausdrücklich pro-choice. Wären sie das, dann hätten sie wahrscheinlich noch weniger Wähler...
http://tristero.net/
Ich habe heute gelesen, dass Rainer Langhans, der schon in den 60 er Jahren des
vorigen Jahrhunderts Veganer war, Bundespräsident werden möchte und deswegen
mit der Piratenpartei verhandelt hat. Ich finde, dass Rainer Langhans ein sehr
guter Bundespräsident wäre und es wichtig ist, dass eine VegetarierInnenpartei
gegründet wird, die VegetarierInnen die Möglichkeit gibt, sich ihren Wünschen
entsprechend engagieren zu können. Laut einer Studie der Friedrich-Schiller-
Universität Jena, leben in Deutschland 6,6 Millionen VegetarierInnen, davon sind
etwa 600000 VeganerInnen. Das sind etwa 8 % der deutschen Gesamtbevölkerung.
Wenn alle in Deutschland wahlberechtigten VegetarierInnen, eine
VegetarierInnenpartei wählen würden, könnte diese bei Land- oder
Bundestagswahlen bequem die 5 % Hürde überwinden. Um annerkannt und zu
Wahlen zugelassen zu werden, sollte eine Partei etwa 270 Mitglieder vorzuweisen haben. Wenn eine VegetarierInnenpartei bei einer Bundestagswahl 5 % der Wählerstimmen erhalten würde, könnten sich mindestens 30 VegetarierInnen, bei einem Monatsverdienst von etwa 10000 € pro Person, für die Verbreitung von Vegetarismus und für Tierschutz einsetzen.
Also ich bezweifle mal stark, dass ich es noch miterleben werde, wie Rainer Langhans Bundespräsident wird. (Sollte ich mich irren, gebe ich dir gern einen aus.)
Das Problem am deutschen Parlamentarismus (zumindest das, was der Vegetarierpartei entgegensteht), ist die Themengesamtheit die in den Parlamenten angelegt ist. Sprich: Wenn mir 5 Themen wichtig sind, kann ich nicht die Partei wählen, die nur eines der Themen nach meinem Sinne beachtet. Natürlich kann man versuchen rund um das Thema weitere Themen anzuknüpfen. Dass das trotz der Übereinstimmung im Kernthema weiterführend schwierig wird, macht die Piratenpartei ja hübsch vor.
Außerdem dürfte "Umwelt, Tiere und son Kram" als Metier der Grünen identifiziert werden und somit hätte diese Parteiidee nicht einmal eine freie Nische.
Ohne ein paar größere Änderungen im politischen System vorzunehmen wird das meiner Ansicht nach nichts.
[QUOTE=Grasblut;266627]Hättest Du, vor dem 27.3.2011 gedacht, dass Winfried Kretschmann einmal Ministerpräsident von Baden-Würtemberg werden würde ?Also ich bezweifle mal stark, dass ich es noch miterleben werde, wie Rainer Langhans Bundespräsident wird. (Sollte ich mich irren, gebe ich dir gern einen aus.)
Vegetarismus, hat große Bedeutung auf alle Themen, mit denen sich Politiker auseinanderzusetzen haben.Das Problem am deutschen Parlamentarismus (zumindest das, was der Vegetarierpartei entgegensteht), ist die Themengesamtheit die in den Parlamenten angelegt ist. Sprich: Wenn mir 5 Themen wichtig sind, kann ich nicht die Partei wählen, die nur eines der Themen nach meinem Sinne beachtet. Natürlich kann man versuchen rund um das Thema weitere Themen anzuknüpfen. Dass das trotz der Übereinstimmung im Kernthema weiterführend schwierig wird, macht die Piratenpartei ja hübsch vor.
Außerdem dürfte "Umwelt, Tiere und son Kram" als Metier der Grünen identifiziert werden und somit hätte diese Parteiidee nicht einmal eine freie Nische.
Ohne ein paar größere Änderungen im politischen System vorzunehmen wird das meiner Ansicht nach nichts.
Zum Beispiel werden Agrar-, Umwelt-, Wirtschafts-, Familien- und Bildungspolitik erheblich durch Vegetarismus geprägt.
Umweltpolitik und Tierschutz, sind Themen, auf die sich die Grünen spezialisiert haben, dass aber eine vegetarisch
lebende Gesellschaft, allein durch ihre Ernährungsweise, mehr für Umwelt- und Tierschutz leistet als Durchschnittsgrüne
durch artgerechte Tierhaltung, Biogasanlagen und das Aufschichten von Trockensteinmauern, ist hinreichend bewiesen.
Aber Vegetarismus wirkt sich a) nie auf die gesamte politische Themenvielfalt aus und b) ist der konsensische Teil bei den angeschnittenen Themen recht gering. Wie unser Bildungssystem auszusehen hat, wird dir jeder Vegetarier wohl anders beantworten.
Ob Vegetarier oder Grüne mehr für Umwelt- und Tierschutz leisten ist ziemlich irrelevant. Die Wähler, die die Vegetarier wählen würden, wählen wohl hauptsächlich die Grünen momentan und warum sollten sie da plötzlich abspringen?
Mir geht es nicht darum, dass der Vegetarismus keinerlei politischen Mehrwert hätte, sondern darum, dass eine Partei mit diesem Konzept in unserem politischen System es sehr schwer hätte auch nur ein paar Prozente abzubekommen -- auch wenn hier einiges an Vegetariern lebt.
[QUOTE=Grasblut;266669]Ich denke, dass sich Vegetarismus erheblich auf die gesamteAber Vegetarismus wirkt sich a) nie auf die gesamte politische Themenvielfalt aus und b) ist der konsensische Teil bei den angeschnittenen Themen recht gering. Wie unser Bildungssystem auszusehen hat, wird dir jeder Vegetarier wohl anders beantworten.
politische Themenvielfalt auswirkt. Vegetarismus ist der wichtigste
gemeinsame Grundkonsens den alle Menschen haben sollten. Ansonsten
betrachte ich Meihnungsverschiedenheit grundsätzlich als
wünschenswert und wertvoll.
Viele Menschen, welche die Grünen in letzter Zeit gewählt haben, betrachteten sie, im Vergleich zu den anderen Parteien die Chancen hatten in die Parlamente einzuziehen, wahrscheinlich nur als das geringste Übel. Wenn in Baden-Württemberg morgen Landtagswahlen wären, bekämen die Grünen eventuell nicht einmal 10 % der Wählerstimmen. Die meisten Stuttgart-21-GegnerOb Vegetarier oder Grüne mehr für Umwelt- und Tierschutz leisten ist ziemlich irrelevant. Die Wähler, die die Vegetarier wählen würden, wählen wohl hauptsächlich die Grünen momentan und warum sollten sie da plötzlich abspringen?
die am 27.3.2011 die Grünen wählten, sind wahrscheinlich enttäuscht, weil die grün-rote Landesregierung die Realisierung des Projekts Stuttgart 21 nicht verhindern wird.
Ich habe bereits in einem Beitrag zum Thema "Prominente Vegetarier" darauf hingewiesen, dass es wichtig ist anderen Menschen deutlich zu machen, wie stark Vegetarismus in unserer Kultur verwurzelt war und verwurzelt ist, wie sehr Vegetarismus unsereMir geht es nicht darum, dass der Vegetarismus keinerlei politischen Mehrwert hätte, sondern darum, dass eine Partei mit diesem Konzept in unserem politischen System es sehr schwer hätte auch nur ein paar Prozente abzubekommen -- auch wenn hier einiges an Vegetariern lebt.
Kultur geprägt hat und prägt und das vegetarische Ernährung nicht nur als eine neuzeitliche Modeerscheinung betrachtet werden sollte. Wenn alle Menschen erkennen können, dass die Entstehung von Dingen aus der "Guten Alten Zeit", die für sie wertvoll sind, mehr mit der Existenz von Vegetarismus zusammen hing, als mit üppigen Fleisch- und Alkoholkonsum, dann ändert sich mit
Sicherheit ihr Wahlverhalten zugunsten einer Vegetarierpartei.
Geändert von Matthias Jaurich (29.01.2012 um 02:35 Uhr)
Den Thread seh ich erst jetzt - will aber trozdem noch richtig stellen, dass Rainer Langhans NICHT seit den 60gern Veganer, sondern VEGETARIER war - und auch jetzt lebt er nur "fast" vegan. Wobei ein Veganer ihm wohl auch das "fast" nicht gönnen würde, isst er doch Milch, Käse, Honig...
Siehe mein Interview mit ihm
* Interview mit Rainer Langhans: 40 Jahre vegetarisch, heute fast vegan
http://www.unverbissen-vegetarisch.d...te-fast-vegan/
*** unverbissen-vegetarisch.de *** Hauptsache, die Richtung stimmt. ***
Langhans hat eh nicht alle Latten am Zaun:
http://endstation-rechts.de/index.ph...w=item&id=4669
230 Euro für einen Kindersklaven - Fairtrade Schokolade schmeckt besser
Hallo Claudia,
Das Interview ist sehr interessant. Ich bin 1974 geboren, im Jahr, in dem Kirpal Singh seinen Körper verliess. Ob Reinkarnation wirklich stattfindet ist meiner Ansicht nach jedoch fraglich. Da im Moment die Wählerstimmen der deutschen Veganer nicht ausreichen würden, um eine Vegetarierpartei über die 5-Prozent-Hürde zu hieven, wäre es ja in Ordnung, wenn nicht alle führenden Mitglieder der Partei Veganer wären. Ich halte Rainer Langhans nach wie vor für sehr geeignet, das Amt des Bundespräsidenten zu bekleiden. Bist Du daran interessiert bei der Gründung einer VegetarInnenpartei mitzuwirken und Dich eventuell an der Parteiführung zu beteiligen ? Dann möchte ich Dich herzlich dazu einladen. Mir geht es hauptsächlich darum, das eine Partei gegründet wird, die man noch guten Gewissens wählen kann. Ob und in welcher Art und Weise ich selbst an Gründung und Parteiführung beteiligt wäre, ist mir ziemlich egal. Ich würde es begrüßen, wenn sich viele VegetarInnen und VeganerInnen an dem Projekt Veggiepartei beteiligen würden.
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