Vegetarierforum.com ist ein Treffpunkt für Vegetarier und Veganer.
Ein Bekannter - er selbst ist Veganer - hat vor, eine Vegetarier Partei zu gründen, und er hat mir vorgeschlagen, dass Projekt zu unterstützen und auch selbst Mitglied zu werden.
Ich selbst weiß nicht so recht. Einerseits ist an der Idee ja etwas dran, andererseits möchte ich auch nicht, dass kleine Splitterparteien entstehen, die an der 5% Hürde scheitern. Ferner ist mir klar, dass nicht alle Vegetarier/Veganer politisch in einen Topf zu werfen sind, es gibt außer dieser Sache, die uns verbindet, sicherlich auch manches, dass uns eher trennt, oder nicht?
Ich könnte mir vorstellen, dass in diesem Forum in der Vergangenheit schon einmal über dieses Thema diskutiert wurde, kann aber im Moment nichts dazu finden.
Wie sind denn eure Standpunkte dazu? Könntet ihr euch vorstellen, bei der Neugründung einer Partei mitzuwirken, oder möchtet ihr euch eher an die bestehenden Parteien halten?
Sind die Standpunkte der bereits bestehenden Tierschutzpartei aus Sicht von euch als Veganern/Vegetariern ausreichend?
ich glaube nicht, das veg*ismus genug inhalt für eine partei bietet...und 5% hürde ist eh ein eigenes thema...
Ich habe mir vorhin einmal die bereits im Jahr 2007 hier im Forum stattgefundene Diskussion angeschaut http://www.vegetarierforum.com/threa...ghlight=partei
Das hat damals nicht weit hin geführt. Ich kann nicht beurteilen, ob die damals erwähnte Partei mit der heutigen Tierschutzpartei identisch ist. An der nicht gerade überwältigenden Resonanz meine ich zu sehen, dass das Interesse an einem solchen Projekt nicht gerade überwältigend ist. Oder doch?
Naja, was würdest Du tun wenn Du mit Deiner Vegetarierpartei (mit der viele Veganer ihr liebes Problem hätten) an der Regierung wärst? Wie würde Dein Parteibuch aussehen? Deine Wahlversprechen? Deine Ziele? Jede Partei hat mal klein angefangen und meist nur mit einem starken Fokus.Nimm die Grünen, die sind vor vielen Jahren mit einem Ziel gestartet das "lediglich" den Umweltschutz im Fokus hatte. Heute sind sie, zumindest der Realoanteil, nicht mehr weit weg vom Parteien-Einheitsbrei. Du mußt es schaffen Deine Ziele in alle Belange zu portieren. Extrem schwierig aber sicher ein lohnenswertes Ziel wenn man den unbedingten Willen dazu hat und voller Überzeugung handelt.
An den 5% würde ich mich nicht stören. Der Trend geht ja klar weg von den Volksparteien.
Wie sagt Nike...... just do it!
Gruß, Peter
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Ich muss dazu noch einmal wiederholen, dass ich von einem Bekannten gebeten wurde, ob ich mitmachen möchte - für mich selbst ist an sich schon klar, dass ich kein Gründungsmitglied einer neuen Partei sein möchte. Ich habe ihm jedoch zugesagt, ihm insofern eine Hilfe zu sein, auszuloten, inwiefern das Bedürfnis nach solch einer Partei besteht. Mich selbst zieht es nicht in die Politik!
Eine neugegründete Vegetarier-Partei würde sicherlich viel Stoff fürs Kabarett/Comedy bieten.
""¡Bombardiert Argentinien!""
http://tristero.net/
Hm, ich hätte vielleicht nicht diesen Avatat verwenden sollen!
Die Idee meines Bekannten Matthias ist aber wirklich ernst gemeint. Er hat Vorstellungen, die für mich soweit lobenswert sind, eben Tierschutz, Umweltschutz, Menschenschutz, Demokratie....und er gehört ansonsten nicht zum radikalen Spektrum politischen Seins.
Schade, dass er sich derzeit nicht selbst hier einschalten kann, denn er verfügt über keinen eigenen Internetanschluss, und wir beide kommunizieren nur über die Schneckenpost miteinander.
Im Grunde sieht es so aus, dass er Menschen sucht, die mit ihm gemeinsam die Partei gründen und das Parteiprogramm ausarbeiten, nicht zuletzt wäre natürlich wichtig, dass die entsprechende Partei genügend Mitglieder hätte, um anerkannt zu werden, und in Folge an Wahlen teilnehmen zu können.
Wer daran Interesse hat, kann mich ja via PM anschreiben, ich würde dann die Kontaktdaten und das Beitrittsformular als PDF zusenden.
Grüße, Dieter
Das Problem ist das es praktisch unmöglich ist eine wirkliche Partei daraus zu gründen. Unter den Vegetariern gibt es halt sehr viele Gruppen mit vollständig anderen Vorstellungen.
Ich behaupte einfach mal das die bahntbreite an Vegetariern von
Konsavativ bis Links, von Freiermarktwirtschaft über Sozialemarktwirtschaft bis Sozialismus geht.
Und das unter einen hut zu bekommen wird unmöglich.
Vorallen würde sich die frage stellen ob und wie du die Veganer mit nehmen willst.
Vielle Veganter werden darauf pochen das eine solche partei Vegetarismus nur als übergang nehmen darf.
Ich werde (so leid es mir tut) meine politische Entscheidung auf eine frage Konzentrieren lassen.
Auch ist die frage was ist das Ziel: Auszeichnen von allen Lebensmitteln (werden wohl alle Vegetarier zustimmen und die meisten Menschen akzeptieren)
Tierschutz ausbauen (da werden Unternehmen schon sauer)
Zusatzsteuer auf Fleisch (da währe schon 75% der Deutschen sauer)
Fleisch verbieten (das währe erstmal unmöglich und allein weil die meisten sagen werden dass dieses das ziel ist hätte die partei wohl sehr viel gegenwind)
Hi!
@Malte Koch: Du hast die Rechten aussen vor gelassen. Müssen die Fleisch essen? :-)
Aber ich denke das im Kern jeder Vegetarier oder gar Veganer eine Gemeinsamkeit hat die sie verbindet. Solange der Verzicht auf Tierisches nicht ausschließlich gesundheitliche Gründe hat, verzichtet man aus Respekt und anderen lobenswerten Aspekten auf tierische Produkte. Man könnte nun auch sagen das Vegetarier dadurch eine bessere Sozialkompetenz haben? Haben sie aber nicht. Da hier bei vielen lediglich das Tier im Vordergrund steht und oft eine ziemlich verschobene Realitätswahrnehmung herrscht (meine Meinung).
Kennt jemand die Zahl der Vegetarier im Bundestag und die Gewichtung in den Parteien? Wäre interessant obwohl ich das Ergebnis schon erahnen kann allein durch Betrachtung der Körperformen, Gesichtsfarben und tierähnlichem Asudruck :-)
Interessant wäre aber auch einmal ein Auflistung der Punkte und deren dafür oder dagegen hier im Forum zu listen. Eine Parteibuch-Simulation. Es muß ja zu jedem Bereich des Lebens bzw. des politischen Wirkens eine Meinung, eine Aussage getroffen werden hinter der die Mehrheit der Partei steht. Natürlich gibt es keine 100% bei jedem Thema (Demokratie usw.) - hier wird man erkennen wo die Gemeinsamkeiten liegen. Das könnte doch ganz spannend sein.
Vielleicht beginnt Dein Freund mal damit das er seine Ziele kund tut - der Öffentlichkeit.
Gruß, Peter
P.S.: Hat nix damit zu tun aber eine wahre und aktuelle Geschichte am Rande. Auf dem Grundstück eines Bekannten leben ein Schwein, ein Hund, 4 Gänse und 3 Hasen gemeinsam. Das Schwein ist das Alphatier und selbst der Hund folgt ihm blind. Das Schwein hat vor kurzem ein Loch gegraben durch das es, zusammen mit dem Hund, ausgebüchst ist. Nachdem der Hund draussen war hat das Schwein das Loch provisorisch zugebuddelt und somit konnten die anderen Tiere nicht raus. Nach 2 Tagen war Schwein und Hund wieder quietschfidel da und haben sich durch den Tunnel zurückgegraben. Tunnel wieder provisorisch zugemacht.
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Klar doch mit Detlef als 1. Vorstand. So schaffen sie garantiert den Einzug in den Bundestag. Muhahaha.....
Einmal Onkelz - immer Onkelz!!
Ich glaube, dass es mehr Sinn machen würde in einer größeren Partei einzutreten und dort das Thema zu setzen. Ist zwar natürlich mit Widerstand in der Partei zu rechnen, aber Erfolge stellen sich da dennoch eher ein, als wenn man dies über eine Mini-Partei macht, die in kein einziges Parlament einziehen wird...
Gruß,
Sebastian
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welche Partei, stellt hier dann wohl das geringste Übel dar...!
Das Leben ist eine
dominoartige Verkettung aus Scheiße
Am besten in eine Rechtsorientierte - die sind am leichtesten zu beeinflussen :-)
EDIT: oder ne links Gerichtete, da muß man das nur im rechten Feindbild verpacken.
Gruß, Peter
Geändert von peter (07.12.2010 um 20:01 Uhr)
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Naja, nimm am Besten ein bestehendes Parteibuch einer der Volksparteien und die Ziele der letzten Bundestagswahlen. Streiche die Inhalte (dürfte bei den beiden Großen recht leicht sein) und dan ersetze in den Bereichen durch Deine vegetarisch geprägte Ansicht - Deine Ziele.
Zum Beispiel der Arbeitsmarkt / die Arbeitslosigkeit: Wie würde Dein Programm aussehen die Arbeitslosigkeit in Deutschland zu reduzieren, im besten Fall für Vollbeschäftigung sorgen?
Denek alleine dieses Thema reicht schonmal um zu sehen das es sauschwer ist einen Haufen wasauchimmer (in dem Fall veggies) auch nur ansatzweise in eine Richtung zu lenken.
Gruß, Peter
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Ich habe Matthias dazu aufgefordert, seinen Standpunkt hier im Forum bei Gelegenheit selbst zu vertreten. Sollte ich an der Diskussion weiterhin teilnehmen, so muss ich darauf hinweisen, dass die von mir vertretene Meinung nicht unbedingt identisch ist mit seinen Zielen als evtl. zukünftigen Parteigründer. Mir kam es bislang vor Allem darauf an, eure Meinung zur Notwendigkeit einer entsprechenden Partei zu lesen! Ein bißchen kann ich mir nun ein Bild dazu machen....
Die Ausarbeitung eines Parteiprogramms sieht mir schwer nach einem Haufen Arbeit aus, irgendwie bin ich da wohl nicht der Richtige dafür![]()
eine Partei ist ein Haufen Arbeit!
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Ist das Thema noch aktuell?
Ich glaube, das so eine Art Protestpartei die sich mit Tierschutz, Fleischkonsumsenkung und Welthunger auseinandersetzt dringend notwendig ist!
Geändert von ruben (09.03.2011 um 17:50 Uhr)
Man sollte einer etablierten Partei beitreten und dort den veg. Standpunkt publik und massentauglich machen. Oder man lässt sich parteilos zum Bürgermeister wählen (ist dann aber natürlich trotzdem von entsprechenden Mehrheiten abhängig).
Eine eigene Partei, die sich nur auf ein marginales Thema verständigen kann, aber sonst wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Differenzen hat, nützt keinem etwas. Die Piraten sind derer Natur (auch wenn sie es zu einer beachtlichen Stimmenanzahl gebracht haben).
Erfolg für Tierrechte oder Tierschutz lässt sich hauptsächlich politisch erreichen. Und das heißt derzeit: wirtschaftlich.
Also einer Partei bezutreten und dort den veg. Standpunkt publik machen halte ich für sehr schwer.
Es gab glaube einmal irgendein Projekt, das einen fleischlosen Tag in der Kantiene des Bundestages einführen sollte. Ist aber im Sande verlaufen oder so.
Wenn aber so ein Stimmenfänger wie unser Ex-Verteidigungsminister als ParteIloser für ein Bürgermeisteramt aufstellen sollte und diese Standpunkte vertreten würde...
Wäre aber dumm wenn sich herausstellt das er dann doch Fleisch isst oder so.^^
Hallo,
ich finde das eine super Idee. Alle haben mal klein angefangen. Risiko ist immer dabei. Aber wenn nicht jetzt wann dann?
Tiere sind meine Freunde und meine Freunde esse ich nicht. (Georg Bernard Shaw)Liebe Grüße von Ulli
Hallo,
na ja die Idee ansich finde ich auch lobenswert - aber wie sieht das in der Praxis aus? Wie vorher schon geschrieben, als Veggie Partei hat man nicht wirklich ne Chance, weil die Lebensmittel (Fleischfresser)Industrie zuviel Macht hat - Leider![]()
Liebe Grüße Claudia" Carpenter, Edward -Ein Tier halten, damit man es aufessen kann, ist ein Verrat"
es gibt ja auch ein paar Themen mehr um die man sich als Partei kümmern sollte....
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