Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ernährung von carnivore Tieren
Ashey2000
26.01.2007, 22:55
Hi ihr!
Also, ich lese hier immer wieder, wie schlimm doch der Tot von armen "Kuscheltieren" ist.
Aber was mich mal interessiert, wie würdet ihr denn das Problem mit den carnivoren lösen?
Eine vegane Ernähung ist hier ja auf Dauer nicht möglich. Gut, einige von euch behaupten jetzt sicher "doch", aber nein, ist es nicht, dazu gibt es sehr sehr viele Studien, mal abgesehen davon, dass z.B. eine Schlange nie was anderes als ne Maus anrühren würde...
Aber das würd mich mal wirklich interessieren. Oder meint ihr, dass Tiere, die unter carnivore fallen, nicht geschützt gehören?
Was ist mit den ganzen Parks auf der Welt, wo z.B. verwaiste Löwen aufgezogen werden. Hier in meiner Nähe ist eine Wildvogelstation, die Eulen etc. aufzieht und schüzt. Aber die ernähren sich auch fast nur von Küken und Mäusen. Außerdem sollen sie doch mal ausgewildert werden, also ist es wohl kaum möglich sie auf "Soja" umzustellen, wo sollen sie das finden?
Also, eure Problemlösung hierzu würde mich mal wirklich interessieren...
Hallo Ashey
1. Das Leben auf dieser Welt ist leider oder zum grossen Glück tödlich.
2. Das Leben hat sich aus den Meeren entwickelt. Im Kreislauf von fressen und gefressen werden.
3.Der Mensch hat die Möglichkeit, sich von Tieren, Pflanzen oder von Obst zu ernähren.
4. Frau Jasmuheen und Co sogar von Licht.
Was ist besser?
Leben oder Tod
Gut oder Böse
Jäger oder Gejagter
Fleischfresser oder Pflanzenfresser
Hell oder Dunkel
Das ist doch alles nur eine Frage der Sichtweise.
Wenn du die Eule hochpäppelst, bist du ein Lebensretter... aus Sicht der Eule,
und ein Serienmörder ................ aus der Sicht der armen Mäuse.
Alles nur eine Frage des Standpunktes.
Du wirst also in diesem Leben keine absolute Antwort bekommen.
Ich bin jedenfalls froh, dass ich Mitgefühl für alle Lebewesen aufbringen kann.
EvaZorra
27.01.2007, 11:40
Darüber denke ich schon lange nach und habe noch keine adäquate Lösung gefunden http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/s040.gif
und befinde mich immer noch im Prozess der Meinungsbildunghttp://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/p030.gif
Ich lebe mit veganen Tieren
(und das von Dir erwähnte Problem hat mich bei
der Entscheidung für Kaninchen dominiert)
Mich würde auch die Meinung der Anderen interessieren:)
Gruß Eva
Ich lebe mit veganen Tieren
(und das von Dir erwähnte Problem hat mich bei
der Entscheidung für Kaninchen dominiert)
Ich lebe mit 2 Fleischfressern zusammen, da ich freilaufende Katzen für die einzigen ethisch-vertretbaren Haustiere halten (Gnadenhöfe klammere ich hierbei natürlich ausdrücklich aus, da ist jede Tierhaltung erlaubt und auch unbedingt notwendig, auch Tiere aus Heimen o. ä. sollte man ein besseres Zuhause geben, jetzt, wo sie schon mal "da" sind). Meine beiden Tiger können kommen und gehen, wann sie wollen und wenn sie mal irgendwann nicht mehr wollen, muß ich auch damit leben. Jean Luc und Spooky führen definitiv ein selbstbestimmtes Leben ohne jeden Käfig oder andere Einschränkungen. Wenn ich morgen z. B. ein Kaninchen, einen Wellensittich oder einen Hamster "holen" würde, wäre ich mir nicht so sicher, das diese Tiere nach ihren Ausflügen unbedingt wieder zu mir zurückkehren würden, solche Tiere hält niemand freilebend, sondern strikt in der Wohnung oder im Außenkäfig, und dafür werden die Halter wohl Gründe haben.
Die Sache mit dem carnivoren Katzenfutter ist tatsächlich ein wunder Punkt bei mir, aber dummerweise haben sich meine 2 Süßen daran gewöhnt, da kann ich noch so viele vegane Alternativen anbieten, die werden nicht auf längere Zeit akzeptiert. Außerdem ist z. B. eine Maus nachwievor ein tolles Spielzeug, ich gebe mich da keinerlei Illusionen hin, wenn ich 170 cm kleiner wäre und mich bewegen würde, wäre ich auch potentielle Beute. Aber alles in allem glaube ich, das Problem des carnivoren Haustierfutters auch durch Veganismus lösen zu können, denn dieses Futter wird aus Schlachtabfällen hergestellt, wenn es die irgendwann nicht mehr gibt, bricht auch dieser Nebenzweig der Industrie ein und man muß sich notgdrungen um vegane Vielfalt kümmern, die IMO ohne weiteres möglich wäre, aber leider noch keinen Markt hat. Ganz davon abgesehen das in einer perfekten Welt die Haustierhaltung genau wie die Sklavenhaltung verboten wäre. Ich hoffe stark, daß Jean Luc und Spooky mich überleben, wenn das aber leider nicht so sein sollte, sind meine nächsten Untermieter auf 4 Pfoten definitiv aus dem Tierheim, denn Zucht ist IMO ethisch gar nicht so weit vom Fleischkonsum und Sklavenhandel entfernt.
Ich habe sowohl vegane als auch carnivore Tiere. Und ich ernähre sie so, wie es die Natur vorgesehen hat.
Es steht mir nicht zu einen Carnivoren zum Veganer zu machen. Allerdings kaufe ich für meine Tiere BIO. Außer für meine Kimba (ältere Katzen-Dame). Sie hat Nierenprobleme u. braucht spezielles Futter.
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