Lucy
21.12.2006, 03:21
Wie niedrig ist der Geist des Menschen eigentlich noch?
Schaut Euch das mal an:
(Quelle: http://www.animal-peace.org/frameseite2.htm)
Wenn im westfälischen Wattenscheid Höntrop alljährlich zu Rosenmontag die “Gänsereiter” an den Start gehen, wird die Würde der Tiere mit Füßen getreten. Unter dem Gejohle tausender gröhlender Karnevalsbesucher versuchen ”ganze Kerls" vom Pferderücken aus einer an den Füßen aufgehängten toten Gans den Kopf vom Hals zu reißen. Diese kollektive Leichenfledderei, ritualisierte Nekrophilie als Volksvergnügen, wo auch Kinder gern gesehene Gäste sind, demonstriert kaum überbietbar die grenzenlose Verachtung der Tiere, ihrer Individualität und ihrer Würde. Das Gänsereiten ist Spiegel einer Gesellschaft, die Tiere auf der Werteskala so weit unten angesiedelt hat, daß sie zur allgemeinen Belustigung über ihren gewaltsamen Tod hinaus gefleddert und geschändet und damit dem letzten Rest ihrer Würde beraubt werden können. Der Pöbel braucht das entwürdigte Tier, um sich auch ganz gewiß zu sein, daß es etwas gibt, was noch unter ihnen steht.
Eine Kultur, die sich definiert aus der tagtäglichen Gewalt gegen nichtmenschßliche Spezies, braucht Veranstaltungen wie das Gänsereiten, um sich seiner eigenen Herrlichkeit immer wieder neu bewußt zu werden.
TIERVERACHTUNG ALS RITUAL
Was in Deutschland nur noch mit toten Tieren funktioniert, wird in katholisch
geprägten Ländern an lebenden Tieren praktiziert.
Der spanische Stierkampf ist wohl das stärkste Symbol, das der Mensch gesetzt hat, um sich seiner
Gottgleichheit immer wieder neue Gewißheit zu verschaffen. Im Vernichten starker, stolzer Tiere. 10000 fallen dem Stierkampf alljährlich zum Opfer. Und weils Kultur ist, also ein verfassungsrechtlich verbrieftes Recht, dürfen die Spanier auch als EG-Mitglied fröhlich weiter buntgeschmückte Spieße in lebendes Stierfleisch bohren.
Ich habe mich gerade als Mitglied bei animal peace angemeldet, bevor ich diesen Artikel gelesen habe. Mir gefällt der Verein, genau was ich gesucht habe.
Grüße,
Lucy
Schaut Euch das mal an:
(Quelle: http://www.animal-peace.org/frameseite2.htm)
Wenn im westfälischen Wattenscheid Höntrop alljährlich zu Rosenmontag die “Gänsereiter” an den Start gehen, wird die Würde der Tiere mit Füßen getreten. Unter dem Gejohle tausender gröhlender Karnevalsbesucher versuchen ”ganze Kerls" vom Pferderücken aus einer an den Füßen aufgehängten toten Gans den Kopf vom Hals zu reißen. Diese kollektive Leichenfledderei, ritualisierte Nekrophilie als Volksvergnügen, wo auch Kinder gern gesehene Gäste sind, demonstriert kaum überbietbar die grenzenlose Verachtung der Tiere, ihrer Individualität und ihrer Würde. Das Gänsereiten ist Spiegel einer Gesellschaft, die Tiere auf der Werteskala so weit unten angesiedelt hat, daß sie zur allgemeinen Belustigung über ihren gewaltsamen Tod hinaus gefleddert und geschändet und damit dem letzten Rest ihrer Würde beraubt werden können. Der Pöbel braucht das entwürdigte Tier, um sich auch ganz gewiß zu sein, daß es etwas gibt, was noch unter ihnen steht.
Eine Kultur, die sich definiert aus der tagtäglichen Gewalt gegen nichtmenschßliche Spezies, braucht Veranstaltungen wie das Gänsereiten, um sich seiner eigenen Herrlichkeit immer wieder neu bewußt zu werden.
TIERVERACHTUNG ALS RITUAL
Was in Deutschland nur noch mit toten Tieren funktioniert, wird in katholisch
geprägten Ländern an lebenden Tieren praktiziert.
Der spanische Stierkampf ist wohl das stärkste Symbol, das der Mensch gesetzt hat, um sich seiner
Gottgleichheit immer wieder neue Gewißheit zu verschaffen. Im Vernichten starker, stolzer Tiere. 10000 fallen dem Stierkampf alljährlich zum Opfer. Und weils Kultur ist, also ein verfassungsrechtlich verbrieftes Recht, dürfen die Spanier auch als EG-Mitglied fröhlich weiter buntgeschmückte Spieße in lebendes Stierfleisch bohren.
Ich habe mich gerade als Mitglied bei animal peace angemeldet, bevor ich diesen Artikel gelesen habe. Mir gefällt der Verein, genau was ich gesucht habe.
Grüße,
Lucy