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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : die bitte an gott


susanna
11.12.2006, 13:58
hallo leute ,
also ich bin so oft am boden zerstört, wenn ich so grausame bilder sehe, in denen tiere gequält, getötet werden..
muss weinen und es geht mir sehr schlecht...
denke ständig daran und ich frage mich wieviel leid die tiere noch ertragen müssen ?
glaubt ihr an gott?
wenn ja warum lässt er dies zu?
wann beendet er das leid?
in solchen situationen fange ich an zu zweifeln und mein glaube kippt :(

OwenJackson
11.12.2006, 15:16
Ich persönlich glaube nicht dass es Gott gibt, ich schliesse es natürlich auch nicht aus.
Doch wenn es Gott gibt, ist er ein schlechter Gott.

Laut der Geschichte der Arche Noah versenkte er die Welt, weil die Welt schlecht wurde und überlegte sich die Menschheit zu vernichten, da diese immer nur von ihm wollen.

Wenn er schon eine Welt erschafft, sollte er sich auch um die Harmonie kümmern.

Allerdings ist die Existenz Gottes unwahrscheinlich, das glaube ich.

Jedenfalls sollten wir nicht immer Gott bitten, wir sollten selbst etwas tun, denn es ist unsere Welt in der wir leben.

johannes
11.12.2006, 15:57
Zum Thema "Gott" kann ich Dir das Buch von Neale Donald Walsch "Gespräche mit Gott" sehr empfehlen, anschliessend "Ernährung für ein neues Jahrtausend", was auch in GmG empfohlen wird.

Diese Bücher sind sehr wichtig für mich. Wenn Dich das Thema in Verbindung zum Veganismus sehr interessiert, solltest Du die vielleicht auch einmal lesen :)

Ich glaube, dass wir alle das Göttliche in uns tragen und wir alle vom Ursprung her reine Liebe sind und leben, wir dies nur verlernt haben. Es ist unsere Aufgabe, wieder zur Liebe zurückzufinden, was sich beispielsweise durch Mitgefühl und weiterführend durch Dinge wie fairen Handel und Veganismus äußert.

Da es eine reine Glaubenssache ist und viele Menschen Glauben meist nur auf Institutionen, wie die scheinheilige Kirche reduzieren, lässt sich über dieses Thema leider nur allzu selten und meist nur unter guten Freunden sprechen. Glaube und institutionalisierte Religion sind zwei getrennte Dinge. Auch über das "Christentum" findest Du einige Hinweise in Gespräche mit Gott. Ich gehöre keiner Religion an, aber glaube an das Göttliche in uns und daran, dass es jeden Tag besser wird, jeden Tag mehr Menschen Mitgefühl empfinden und danach handeln.

Die Zukunft schaffen wir uns selbst! Verteilen wir viele Flyer, klären wir im Bekanntenkreis Menschen auf, setzen wir uns für unterdrückte Tiere ein wo es geht, setzen wir uns auf Demos für die Rechte der Tiere ein und versuchen wir gemeinsam stark zu sein, so wird diese Entwicklung schneller gelingen.

Alles Liebe
Johannes

Spirit.Sweet
11.12.2006, 16:51
Das dickste Märchenbuch der WElt.. Die Bibel.

Absinth
11.12.2006, 17:33
denke ständig daran und ich frage mich wieviel leid die tiere noch ertragen müssen ?

Ich auch...

glaubt ihr an gott?

Ja, absolut.

wenn ja warum lässt er dies zu?

Weil er uns die Freiheit geschenkt hat, was bedeutet, dass er sich nicht in unser Leben einmischt und wir selbst verantwortlich sind. Wenn wir vernünftig und im Einklang mit allen Lebewesen handeln würden, dann wäre auch alles gut... Stell dir vor, Gott würde sich einmischen - dann wäre alles vorherbestimmt und unser Leben sinnlos, weil der Lebensweg sowieso unveränderbar ist!

wann beendet er das leid?

Im Leben nach dem Tod, dem Paradies.

johannes
11.12.2006, 17:56
Weil er uns die Freiheit geschenkt hat, was bedeutet, dass er sich nicht in unser Leben einmischt und wir selbst verantwortlich sind. Wenn wir vernünftig und im Einklang mit allen Lebewesen handeln würden, dann wäre auch alles gut... Stell dir vor, Gott würde sich einmischen - dann wäre alles vorherbestimmt und unser Leben sinnlos, weil der Lebensweg sowieso unveränderbar ist!

ja, ganz genau das glaube ich auch.

Glaubst Du das schon immer oder bist Du durch Personen oder Bücher dazu gekommen?

Lieben Gruß
Johannes

Absinth
11.12.2006, 18:09
Glaubst Du das schon immer oder bist Du durch Personen oder Bücher dazu gekommen?

Ich bin selber dazu gekommen - das ist für mich die logischste Erklärung!
Schön, dass es noch mehr Menschen gibt, die das glauben - danke Johannes!! :)

johannes
11.12.2006, 18:13
ich danke Dir, pinklady! :)

TattooedThing
11.12.2006, 18:28
Gott??? kann man das essen??? :p :p :p

Rygel
11.12.2006, 22:29
Weil er uns die Freiheit geschenkt hat, was bedeutet, dass er sich nicht in unser Leben einmischt und wir selbst verantwortlich sind. Wenn wir vernünftig und im Einklang mit allen Lebewesen handeln würden, dann wäre auch alles gut... Stell dir vor, Gott würde sich einmischen - dann wäre alles vorherbestimmt und unser Leben sinnlos, weil der Lebensweg sowieso unveränderbar ist!

Tut mir leid, daran kann ich nicht glauben. Zu was macht so eine Einstellung denn dann die anderen Tiere neben dem Menschen? Einfach zu irgendwelchen Prüfsteinen, in dessen Umgang sich Mensch ethisch messen kann? Nein, das kann ich nicht akzeptieren, wenn es Gott wirklich geben sollte, dann besorgt er sich am besten noch heute ein sehr gutes Sicherheitsschloß für die Himmelspforte, denn wer bewußt die Tierausbeutung zuläßt, obwohl er eingreifen könnte, hat mich definitiv als absoluten Feind gegenüber stehen. Und den Engel Rygel, der nach seinem Tod mit seiner treuen Wolke Flocki gen Heaven City reitet, um den senilen Sheriff mit dem weißen Bart, der nichts mehr mitkriegt, zum Duell herauszufordern, möchte sich hier niemand vorstellen, glaubt mir! "O. k., old Man, dieser Himmel ist zu klein für uns beide...":D

Kiwi
11.12.2006, 22:44
Ich glaube nicht an Gott (auf jeden Fall nicht an so einen, wie er von der Kirche verkauft wird).
Ich bin eher der Meinung, dass Gott eine praktisch Erfindig der Menschen ist, damit sie sich nicht verantwortlich fühlen müssen.

Die Frage ist doch nicht: Warum läßt Gott das zu? Sondern warum lasse ich dass zu bzw. wir?
Nicht Gott kann die Welt ändern, aber jeder von uns kann es!

LG Kiwi

India
12.12.2006, 09:25
glaubt ihr an gott?


An Gott im üblichen Sinne glaube ich nicht.
Ich nenne es lieber das Eine oder die Essenz oder so, und meine damit
etwas wie eine allesumfassende geistige Urenergie aus der alles
entstanden ist, und wovon wir, also jeder einzelne, ein Teil davon ist.

susanna
12.12.2006, 12:18
also von der kirche halt ich auch rein garnichts und meide sie auch zu betreten , denn das sind für mich alles heuchler, aber ich glaube trotzdem an gott..

meine devise ist:

»Niemals fand ich Menschenliebe, wo keine Tierliebe war.
Wer das Leben wahrhaft respektiert, respektiert auch das Tier,
denn das Leben wurde uns beiden von Gott geschenk

susanna
12.12.2006, 12:19
geschenkt :)

India
12.12.2006, 15:05
und meide sie auch zu betreten , denn das sind für mich alles heuchler,

Ich bin 1992 aus dem "Verein" ausgetreten, und gehe nur noch zur Kirche,
wenn eine Hochzeit, Taufe oder Beerdigung ansteht.

damodara vratha
12.12.2006, 15:57
hallo susanna,
natürlich ist es echt sehr schmertzhaft all das leid zu sehen wie die menschen all die unschuldigen tiere misshandeln. und wir sollten auf jedenfall versuchen degegen vorzugehen, und das am besten mit unserem eigenen Bespiel.
auf deine frage ob es gott gib, kann ich dir nur sagen..na klar!..denn wer sonst hat diese welt mit den schönen und schlechten aspekten erschaffen?..ein Urknall ganz bestimmt nicht.
nur musst du wissen, dass gott diese gewalt nicht veranlasst, sondern wir, alles is unter gottes kontrolle, aber er gab uns den freien willen zu entscheiden was wir möcheten. möchten wir gutes oder schlechtes tun.
leider gibt es in der heutigen zeit ausschließlich menschen, die nur böses im sinn haben. menschen die mit allen mitteln versuchen gottes natur auszubeuten, und den bestmöglichen größten nutzen für sich selber zu bekommen, ohne rücksicht auf andere lebewesen. aber auch sie werden, durch das gesetz des karma ihre reaktionen darauf bekommen. ob in diesem leben oder im nächsten. auf jede aktion gibt es eine reaktion. das leid was einem anderen lebewesen zugefügt wird kommt in der selben form auf einen zurück. wir sollten mit unserem eigenen Beispielen voran gehen und der menschheit zeigen, dass es ein leben ohne gewalt gibt.
wenn wir das bewusstsein der manschen ändern, dann können wir viel erreichen.

alles liebe, der Damodara vratha
(bitte verzeih mir meine rechtschreibung, danke!)

damodara vratha
12.12.2006, 16:08
hallo rygel,
hast du schon mal die Bhagavad-gita gelesen?
Wenn nicht, solltest du dir schnell eine besorgen!!
Da werden alle deine Fragen beantwortet.

Alles liebe, der Damodara vratha

johannes
12.12.2006, 16:12
Hier ist der Link zu "Gespräche mit Gott", mit organisiertem Glauben möchte ich persönlich nichts zu tun haben.

http://www.amazon.de/Gespr%C3%A4che-Gott-Band-ungew%C3%B6hnlicher-Dialog/dp/3442217865/sr=1-1/qid=1165932356/ref=sr_1_1/302-2362180-2977623?ie=UTF8&s=books

Lena
12.12.2006, 17:11
Für mich ist Gott keine Person auf einer Wolke mit Gesicht und Händen sondern etwas komplett anderes. Und Gott "sieht nicht einfach zu" weil er auch keine Augen besitzt. Deswegen schiebe ich den Dreck unserer Gesellschaft nicht auf ihn und sage "mach mal" sondern versuche selber etwas dagegen zu tun.

Würde Gott ( mal rein theoretisch angenommen es sei ein Wesen ) alles Ungerechte aus der Welt schaffen, hätten wir doch keine Verantwortung mehr.

Die Tiere tun mir selbstverständlich Leid aber ich glaube nicht an ein Wunder "von oben". Wir leben hier und jetzt und können es verändern wenn wir wollen. Und genau diesen Willen Gerechtigkeit zu schaffen halte ich für eine Erkenntnis die göttlich ist. Gott spiegelt sich in unseren Taten wider.

markus178
12.12.2006, 22:42
ich glaube nicht an den "gott" so wie er von der kirche vermarktet wird. für mich ergibt die bibel einfach keinen sinn!
Ich denke ähnlich wie Lena, Gott kann eine Tat sein. z.B.: durch den Fleischkonsum schafft man Hungersnot an einem anderen Fleck der Erde.

Wenn wir mit der Natur zusammenarbeiten- wird diese auch mit uns zusammenarbeiten!
Im Moment geschieht das leider nicht so!
Das müssen die Menschen erstmal begreifen denke ich
lg Markus

susanna
13.12.2006, 11:59
in vielen religionen wird ja gesagt, das gott irgendwann eingreift glaubt ihr da nicht dran?

Absinth
13.12.2006, 13:17
@susanna: Welche Religion(en) meinst du da? Daran glaube ich nicht, wie schon gesagt.

NightShade
13.12.2006, 13:23
in vielen religionen wird ja gesagt, das gott irgendwann eingreift glaubt ihr da nicht dran?

Vielleicht greift er ein indem er Menschen wie zB Jesus auf die Erde "schickt"! Menschen, die die Welt verändern sollen?

susanna
13.12.2006, 16:25
da kann was dran sein :)

lapine
08.01.2007, 14:00
Ich glaube nicht an Gott, für mich ist das, was die Christen Gott nennen, einfach Energie, die eben den Urknall, die Entstehung von Planeten und Leben verursacht hat.

Gott ist eine Erfindung der Menschen mit verschiedenen Motivationen:
Entweder um sich das Leben einfacher zu machen ( "Gott wird es schon richten" ) oder um die Schattenseiten des Lebens leichter ertragen zu können (Gott beschützt einen, Paradisvorstellung)

panda05
08.01.2007, 14:15
...angesichts alledem hast du nur dich selbst - Gott, wo ist der? Ich bin auch zutiefst entsetzt, was mit den Geschöpfen geschieht - übrigens auch mit Menschen, ich komme aus einer Vergangenheit mit Mißhandlungen - aber es blieb und bleibt nur, fest bei dir und deinem Gefühl zu verharren - daß du das alles als himmelschreiend empfindest - und dann weitermachen, dagegen anzugehen, auch ohne Gottesbeweis - oder auch mit dem Gefühl, daß es einen gibt, der sich aber einen Sch... um uns kümmert. Ich habe viel erfahren und durchlebt, ich bin nicht mehr offen für Phrasen, aber bleibe unbeirrt bei dem, was ich wichtig finde, dazu gehört natürlich, kein Fleisch zu essen, und auch, jetzt noch die letzten tierischen Bestandteile auszuklammern, Alternativen zu suchen - und irgendwie versuchen, sich zu engagieren, im Tierschutz, all das eben... Und: das Gefühl, wenn ich durch den Wald gehe, ist unbeschreiblich, egal, wie dreckig es mir geht, oder ein Tier, und wenn ich Wasser spüre, und, ja, auch wenn ich im Bioladen steh und das schöne Gefühl hab, ich bin nicht umgeben von lauter Sondermüll (Pseudo-Lebensmittel)l und ich kann wählen, in aller Ruhe, und ich kann "Nein" sagen...all das trägt mich, mit und ohne Gott oder was auch immer!

Fighter
11.01.2007, 12:26
glaubt ihr an gott? Ja, aber nicht im herkömmlichen Sinne. Für mich hat Gott kein "Gesicht". Auch keinen Namen. Gott ist eine Kraft, eine Naturgewalt; welche wir uns nicht einmal vorstellen können.

Und die Bibel ist für mich wie ein Märchen der Gebrüder Grimm. Eine Sammlung von Mythen u. Märchen. Die Bibel ist gezeichnet von der menschlichen Doppelmoral. Wie heißt es?! -Du sollst nicht töten! Aber im Gegenzug ist die Bibel voll von Tier- und Menschenopfern. Ganz klare Sache, das dieses Buch von Menschen verfasst wurde.

Und die Kirche ist wie die Mafia. Auch glaube ich, das die Darstellung vom Teufel nur von der Kirche erfunden wurde. Somit haben die Menschen Angst u. rennen Richtung Kirche u. ZAHLEN immer schön fleißig. Wenn es Gott gibt; dann ist er so mächtig das er keinen Wiedersacher haben KANN!

Aber es heißt ja nicht umsonst GLAUBE. Glauben heißt nicht Wissen. ;)

wenn ja warum lässt er dies zu? Als Gott den Menschen schuf, verlor er die Kontrolle über jene, die sich zu Barbaren entwickelt haben!

In der Schöpfung ist (aus meiner Sicht) allerdings vieles schief gelaufen. Also, wenn ich der liebe Gott wäre (:D), dann hätte ich alle Tiere als Pflanzenesser erschaffen. Und um ein erträgliches Gleichgewicht auf der Erde zu haben, hätte ich einen großen Teil aller Tiere unfruchtbar gemacht. Dann gäbe es 100%ig KEINE Überbevölkerung irgendeiner Art u. niemand müsste für jemand anderen sterben... Ich sehe schon; ich habe den "Beruf" verfehlt! :p

in vielen religionen wird ja gesagt, das gott irgendwann eingreift glaubt ihr da nicht dran? Ich denke, der Eingriff findet schon längst statt. Man muß nur genau hinsehen...

sonny
11.01.2007, 12:59
Hallo Susi, Du sprichst mir eigentlich genau aus der Seele. Ich bin religiös aufgewachsen: Christenlehre,Kindergottesdienst, Konfirmantenunterricht... alles genau der nach der Regel. Ich hab mir immer eingeredet zu glauben, mich gewungen zu glauben und bemüht zu glauben. Hab nie zugegeben, daß ich eigentlich gar nicht überzeugt bin. Als ich dann erwachsen war, hab ich die Bibel gelesen - richtig von der ersten bis zur letzten Seite, weil mich mein Zustand gar nicht befriedigte. Danach hab ich mir endlich selbst zugestanden, daß ich nicht daran glaube.... Die Bibel hat mich dazu gebracht, endlich einzugestehen, daß ich an diesen, wie dort beschriebenen Gott nicht glauben kann und gar nicht will. War mir alles viel zu grausam. Danach habe ich mich richtig befreit gefühlt!!! Ich stehe jetzt dazu, auch gegenüber meines streng gläubigen Cousins.
LG von Sonny

Fighter
11.01.2007, 14:31
Was ich noch wichtig finde...

Man fragt meist nur in schlechten Zeiten/Situationen nach Gott. Dabei gibt es so viele Situationen; Begegenungen im Leben, wo man einfach nur sagen kann "da steckt eine höhere Macht dahinter".

Wenn ich alleine an manche Schicksale meiner Tiere denke; da bleibt mir nur zu sagen, das eine höhere Macht seine schützende Hand über diesen Geschöpfen hatte u. sie schließlich auch zu mir gebracht hat. Anders kann man das sonst nicht erklären.

Man sollte nicht immer nur das Negative auf Gott abwälzen. Sonst wird dabei das Positive vergessen.

Ich bin religiös aufgewachsen: Christenlehre,Kindergottesdienst, Konfirmantenunterricht... alles genau der nach der Regel. Ich hab mir immer eingeredet zu glauben, mich gewungen zu glauben und bemüht zu glauben. Ich bin überhaupt nicht religiös. Aber das hält mich nicht davon ab, an "Gott" zu glauben. ;)

Als ich dann erwachsen war, hab ich die Bibel gelesen - richtig von der ersten bis zur letzten Seite, weil mich mein Zustand gar nicht befriedigte. Ja, ich habe diesen "Bestseller" auch gelesen. Fazit: ein einziger Wiederspruch. Und witzig ist auch folgendes; man konfrontiere mal den frommen Christen mit einigen "Unklarheiten"... da wird der fromme Christ oftmals ganz schön agressiv u. vermag es nicht einem Antwort geben zu können. Immer wieder ein Vergnügen! :D

Andrak
11.01.2007, 19:21
Also ich persönlich glaube an Gott. Ich geh nicht in die kirche und halte auch nichts davon was die wichtigtuer in rom von sich geben.
Dennoch glaube ich daran. Für die Scheiß Situation auf dieser Welt ist die Menschheit selber verantwortlich, und wer nichts dagegen tut ist schon 2 mal dafür verantwortlich... Alles schlechte auf gott schieben ist die einfache variante, selber beginnen etwas zu ändern die andere
Würde Gott alles Leid aus dieser Welt schaffen, wär uns bestimmt langweilig und wir würden wieder von vorne beginnen uns das Leid neu zu erschaffen.

suly
11.01.2007, 21:55
....glaube ich an Gott. Sonst hätte gar nichts mehr Sinn im Leben.

@sonny
Liebe sonny, mich hat der christliche Glaube (oder Bibel) auch nicht zufriedengestellt.
Man hat so viele Fragen und möchte logische und liebevolle Antworten... Ich habe lange gesucht und in der Bhagavad Gita und der vedische Philosophie - Wahrheit und die Antworten gefunden.
Veden sind eigene Wissenschaft, erklären ausführlich wer wir sind, woher wir kommen und wie kann man uns weiter entwickeln. Karma - das ewige Gesetz von Aktion und Reaktion - sehr logisch, oder? Reinkarnation - wir sind nicht der Körper, sondern Seele, daher unsterblich. Und da kommt noch dazu daß die Veden vegetarische Ernährungsweise empfehlen. Deswegen ist in Indien die Bevölkerung noch immer zu 70% vegetarisch (Hindus).
Ich kann die Bhagavad Gita nur empehlen, auch für "Ungläubige". Es ist Philosophie und Wissenschaft pur. Viele grosse Personlichkeiten haben daraus Nektar getrunken wie Schopenhauer, Dostojevski (mein Liebling-Schriftsteller), Tolstoj, Hesse, Gandhi...
Alles Liebe
Jay Bhagavad Gita.
Suly.

Lucy
12.01.2007, 02:06
...angesichts alledem hast du nur dich selbst - Gott, wo ist der? Ich bin auch zutiefst entsetzt, was mit den Geschöpfen geschieht - übrigens auch mit Menschen, ich komme aus einer Vergangenheit mit Mißhandlungen - aber es blieb und bleibt nur, fest bei dir und deinem Gefühl zu verharren - daß du das alles als himmelschreiend empfindest - und dann weitermachen, dagegen anzugehen, auch ohne Gottesbeweis - oder auch mit dem Gefühl, daß es einen gibt, der sich aber einen Sch... um uns kümmert.

Ja, ich habe auch viel mitgemacht. Die schlimmste Zeit habe ich zwar erstmal hinter mir, aber man weiß ja nie. So richtig glücklich bin ich immer noch nicht, aber ich gebe mir Mühe, weil ich denke, das Sein bestimmt das Bewusstsein und umgekehrt.


Ich habe viel erfahren und durchlebt, ich bin nicht mehr offen für Phrasen, aber bleibe unbeirrt bei dem, was ich wichtig finde, dazu gehört natürlich, kein Fleisch zu essen, und auch, jetzt noch die letzten tierischen Bestandteile auszuklammern, Alternativen zu suchen - und irgendwie versuchen, sich zu engagieren, im Tierschutz, all das eben...

Das kenne ich. Bei all den oft leidvollen Erfahrungen wird man realistisch und verliert in gewisser Weise ein Stück Romantik. Aber ich wurde auch wacher für gewisse Vorgänge. Ich erkenne auf Grund meiner Erfahrungen manche Entwicklungen oft schneller als Andere, womit die Anderen wiederrum ihre Schwierigkeiten haben. Ich kämpfe auch für meine Ideale und vielleicht liegt es daran dass ich vor (fast) nichts mehr Angst habe, weil ich die schwere Vergangenheit allem zum Trotz überstanden habe. So gesehen durfte ich erfahren, dass mir nichts passieren kann, egal wie schwierig etwas ist, wenn ich meinen Weg nur mit Stolz weitergehe...


Und: das Gefühl, wenn ich durch den Wald gehe, ist unbeschreiblich, egal, wie dreckig es mir geht, oder ein Tier, und wenn ich Wasser spüre, und, ja, auch wenn ich im Bioladen steh und das schöne Gefühl hab, ich bin nicht umgeben von lauter Sondermüll (Pseudo-Lebensmittel)l und ich kann wählen, in aller Ruhe, und ich kann "Nein" sagen...all das trägt mich, mit und ohne Gott oder was auch immer!

panda, das hast Du sooo schön geschrieben:) Ich weiß genau, was Du meinst...


Übrigens, irgendwie glaube ich schon an Gott, aber nicht als eine Art Über-Wesen, sondern er ist für mich wie jemand auf gleicher Augenhöhe. Und ich schimpfe auch oft mit ihm, wie ich das auch mit einem Freund machen würde, wenn ich ihm sagen will, dass er "seine Arbeit" mal wieder vernachlässigt hat, aber ich danke ihm auch wie einem Freund, wenn ich denke, dass er mir mal geholfen hat.
Ich bin generell ein schlechter Untertan, deshalb kann ich mir auch nicht vorstellen, Gott anzubeten.

Liebe Grüße
Lucy

Fighter
12.01.2007, 09:57
...angesichts alledem hast du nur dich selbst - Gott, wo ist der? Ich bin auch zutiefst entsetzt, was mit den Geschöpfen geschieht - übrigens auch mit Menschen, ich komme aus einer Vergangenheit mit Mißhandlungen - aber es blieb und bleibt nur, fest bei dir und deinem Gefühl zu verharren

Ja, ich habe auch viel mitgemacht. Die schlimmste Zeit habe ich zwar erstmal hinter mir, aber man weiß ja nie. So richtig glücklich bin ich immer noch nicht, aber ich gebe mir Mühe, weil ich denke, das Sein bestimmt das Bewusstsein und umgekehrt.

Ihr beiden; dem kann ich mich anschließen! Was interessant ist; ich verfolge schon seit längerer Zeit die "Theorie" das viele Menschen, die die Augen offen für das Leid der Tiere haben, selber schon Leid durch die Menschen erfahren mussten. Ich hoffe, das das nicht generell der Fall ist. Weil das würde ja bedeuten, das man nur durch eigene "Verletzungen" erfährt, was wirklich los ist. Und das wäre sehr, sehr traurig...

Osker
13.01.2007, 23:40
Ich glaube nicht an Gott. Wie soll ich das auch, wenn die erste Satz in der Bibel schon frei erfunden ist? Was soll ich dann noch glauben, von dem was da drin steht? Und der einzige sog. "Beweis" auf Erden, dass es Gott geben soll ist schließlich die Bibel.
Es gab früher halt Menschen die konnten sich viele Dinge nicht erklären. Also haben sie das mit Gott gemacht. Heute können wir die meisten Sachen dank der Wissenschaft erklären; und die Aussagen dieser sind nunmal belegbar und stehen im Widerspruch zu Aussagen in der Bibel...Was muss ich mehr sagen?
Ich kann verstehen wenn sich Menschen in ausweglosen Situationen, zB wenn jemand stirbt oÄ, an Gott wenden. Aber dass eher selten Hilfe kommt, die sich mit übermenschlichem erklären lässt, dürfte ja wohl wieder genug sagen...
Das von mir :D

Absinth
14.01.2007, 12:58
Und der einzige sog. "Beweis" auf Erden, dass es Gott geben soll ist schließlich die Bibel.

Du vergisst die anderen Religionen ausserhalb des Christentums...

Es gab früher halt Menschen die konnten sich viele Dinge nicht erklären. Also haben sie das mit Gott gemacht. Heute können wir die meisten Sachen dank der Wissenschaft erklären; und die Aussagen dieser sind nunmal belegbar und stehen im Widerspruch zu Aussagen in der Bibel...Was muss ich mehr sagen?

Das ist richtig, aber trotzdem gibt es heute Menschen, die die Wissenschaft anerkennen und trotzdem an Gott glauben. Denn die Wissenschaft ist nicht allwissend.

Ich kann verstehen wenn sich Menschen in ausweglosen Situationen, zB wenn jemand stirbt oÄ, an Gott wenden. Aber dass eher selten Hilfe kommt, die sich mit übermenschlichem erklären lässt, dürfte ja wohl wieder genug sagen...

Und was sagst du dazu, dass es gläubige Menschen gibt, denen es gut geht, und die Gott für die Geschenke in ihrem Leben danken?

Das von mir, nur als Denkanstoss. :p

Liebe Grüsse,
pinklady

Osker
15.01.2007, 00:31
Du vergisst die anderen Religionen ausserhalb des Christentums...

Für mich noch ein viel besserer Beweis...Welcher Gott ist den bei den vielen nur der echte? Hey, vlt erfinde ich mir heute auch noch ein paar Götter, warum auch nicht, vielleicht gibts ja mal einen wirklich :D

Das ist richtig, aber trotzdem gibt es heute Menschen, die die Wissenschaft anerkennen und trotzdem an Gott glauben. Denn die Wissenschaft ist nicht allwissend.

Ja, solche Leute kenne ich: "Die Sache mit dem Urknall steht für mich nicht im Widerspruch mit der Schöpfungsgeschichte in der Bibel...blabla..." Jaha, alles klar...Da kriege ich Hass! :mad: :D

Und was sagst du dazu, dass es gläubige Menschen gibt, denen es gut geht, und die Gott für die Geschenke in ihrem Leben danken?

Die checke ich auch nicht... :D
Vielleicht haben sie zu wenig (Selbst)Vertrauen oder Realitätssinn um ihre Leistungen auf sich selbst bzw auf andere zurückzuführen?! :rolleyes:

Jessy
15.01.2007, 01:53
Ich glaube an keinen Gott. Finde Religion aber ein sehr interessantes Thema und beschäftige mich damit.

Man muss bedenken, dass vieles nur "symbolisch" gemeint ist, zB. Geschichten in der Bibel oder anderen heiligen Schriften, die einen mehrdeutigen Hintergrund haben.

Natürlich macht sich jeder Gedanken über das "Wo kommen wir her?", "Was ist nach dem Tod" und die verschiedenen Religionen haben einige interessante Theorien dazu gefunden.

Rygel
15.01.2007, 20:03
Für mich noch ein viel besserer Beweis...Welcher Gott ist den bei den vielen nur der echte? Hey, vlt erfinde ich mir heute auch noch ein paar Götter, warum auch nicht, vielleicht gibts ja mal einen wirklich :D

Jetzt mal kurz ernsthaft: Gibt es hier irgendjemanden, der nicht an Bernd, das Brot glaubt? Wie, alle außer mir???? Mist...:D

derjoker
16.01.2007, 17:17
Ich glaube nicht an Gott oder das Göttliche. An Engel, Teufel und der gleichen mehr. Viel mehr gehe ich davon aus, dass es eine geistige Energie gibt. Die jeder von uns erreichen kann, entweder durch den Tod, wo sich der wohl gravierendste Schritt der Energieumwandlung vollzieht, aber auch durch Trancezustände oder Todähnliche Erlebnisse. Astralreisen seien hier als Beispiel angeführt. Durch perfektionierung dieser Technick, kann man Zeit und Raum überwinden und letztendliche jegliche Rätsel lösen.
Das Gott eine Erfindung der Kirche ist, davon bin ich fest überzeugt. Die Menschen haben halt Angst und Furcht vor dem großen Unbekanntem, vor natürliche Ereignisse, worauf man keine logische Antwort findet. Daher die Figur des gewaltigen und alles beherschenden Gottes. Er musste nun für logische Antworten herhalten. Wer hat Schuld, dass es am Tag plötzlich finster wird wie in der Nacht? Gott. Heute besser bekannt als Sonnenfinsternis. Oder warum wird die Ernte zerstört? Weil Gott die "bösen" Menschen bestraft. Dürre. Und warum macht er so eine Bestrafung nicht ununterbrochen????
Auch heute versuchen Menschen immer wieder unlösbare Ereignisse auf Gott oder immer öfter auch auf Außerirdische (man sehe sich dazu nur mal die vielen Sekten an) zu schieben. Doch wer oder was oder wie entstand unsere Erde, wenn nicht Gott sie erschaffen hatte, ist wohl die interessanteste Frage der Menschheit schlichthin. Dazu grasieren viele Theorien, von Raum-Zeit-Verschiebungen, mehrern Demensionen, schwarzen Löchern und vieles mehr. Hat hat einen Anfang, mag man glauben, nur wo ist der Anfang der Erde und was war vor diesem Anfang und davor? Nichts? Antimaterie? Antigravition, Anitleben? Da klingt es doch schon viel besser, wenn man sagt, Gott hat alles erschaffen. Aber eine allgemeine Antwort auf alles, ist gefährlich.
Das die Kirche belügt und betrügt, ist wohl jedem bewusst. Auch das wesentliche Fakten aus der Urbibel vorenthalten wird, liegt auf der Hand. Denn warum öffnet derVatikan nicht sein Archiv?
Es gab da mal einen interessanten Vorfall, glaube das war so in den 20ger Jahren, in Spanien. Wo "Außerirdischen" auf die Erde kamen und drei Botschafen übermittelten. Die dritte Botschaft durfte nur der Vatikan lesen, sie ist bis heute nicht veröffentlich wurde. Angeblich wurder der Papst kreidebleich und sagte aus: "Das darf niemals veröffentlich werden, damit wären wir ruiniert". Was wohl diese Botschaft war? Für die Existenz dieser Wesen gibt es weit mehr als 10.000 Zeugen, wer sie waren, woher sie kamen, weiß niemand. Waren es etwas Götter?????
Um noch mal zurück zu kommen. Dass es Energiezustände gibt, die wir Menschen erreichen, davon bin ich fest überzeugt. Habe öfter mal solche Zustände hervorgerufen, es ist magisch und beänstigend zugleich. Demnach gibt es schier unendliche Energiezustände, wir, in der jetztigen Realität, sind auch lediglich ein Energiezustand, der sich mit Matierellem (dem Körper) verbunden hat. Gott müsste demnach eine sehr hohe Energie sein. Höher als das Licht, aber ob das geht??

Osker
16.01.2007, 23:36
Viel mehr gehe ich davon aus, dass es eine geistige Energie gibt. Die jeder von uns erreichen kann, entweder durch den Tod, wo sich der wohl gravierendste Schritt der Energieumwandlung vollzieht, aber auch durch Trancezustände oder Todähnliche Erlebnisse. Astralreisen seien hier als Beispiel angeführt. Durch perfektionierung dieser Technick, kann man Zeit und Raum überwinden und letztendliche jegliche Rätsel lösen.

Stellst du dir das so nirwanamäßig vor :confused:

blenk
14.02.2007, 14:13
ohne einen glauben an Gott hat alles keinen sinn. was macht es dann schon aus, wie man lebt oder was man wann tut. nach dem tot kommt ja nichts (nach dem glauben des atheisten). Somit hätte es einfach keinen sinn denn alle gedanken gefühle und das gute im menschen sollen plötzlich nach dem tod ausradiert werde.... totaler schwachsinn. nach dem tod werde wir uns verantworten müssen und unsere sünden werden bestraft werden.
Genauso würde es keinen sinn ergeben wenn es nur gutes gäbe. man muss schon gut und böse gesehen und erlebt haben um zu merken was wirklich wichtig ist und sich für eine seite entscheiden. leider neigen viele menschen immer mehr zum bösen um ihre bedürfnisse und ihre lebensqualität um besser zu leben für den moment.
Alles nur trügerische bilder. egoismuss zahlt sich nicht aus.

Seitan
14.02.2007, 17:28
@blenk
Es gibt auch Meschen die Gutes tun ohne dafür eine Belohnung zu erwarten oder eine Strafe zu fürchten. Die meisten von uns hier am Forum sind wohl solche Menschen, da wir noch nie von einem Tier eine Danke gehört haben oder je hören werden.
Um noch auf deinen letzten Satz zurückzukommen: Genau diese berechnende Art von dir ist Egoismus.. nicht das was man ohne Glauben tut

painpeace
14.02.2007, 21:55
Hallo!

Ich habe die Antwort darauf, ob es einen Gott gibt.

- Wir Menschen können es nicht wissen. Gott ist eine Erfindung der Menschheit. Aber der Urknall auch.

Wir Menschen wissen nichts, da wir in einer paradoxen Dimension bzw. Welt leben.

Paradox:

Also zum Beispiel war die Welt schon immer da. Aber wie kann so etwas sein? Alles muss einen Anfang haben. Was ist immer?

Oder die Welt ist aus dem Nichts entstanden. Wie kann so etwas sein? Aus dem Nichts kommt nichts.- Wie kann Nichts sein? Gibt es Nichts.:confused:

Unser Verstad kann die Welt nicht verstehen. Außerdem ist die Welt von der Wahrnehmung des Menschen konstruiert und viele Sinneswahrnehmungen werden vom Gehirn nicht wahgenommen um überleben zu können bzw. sich in der Welt zurecht zu finden.
Wer psychedelische Erfahrungen gemacht hat, ist sich dies bestimmt bewusst. - Nichts ist wie es scheint - !!

Lena
15.02.2007, 01:12
Wer psychedelische Erfahrungen gemacht hat, ist sich dies bestimmt bewusst. - Nichts ist wie es scheint - !!

Nimmst du Drogen?

Osker
15.02.2007, 01:24
@Painpeace:

Der Urknall ist bewiesen...Nur was davor war wissen wir nicht.

EvaZorra
15.02.2007, 10:04
Unser Verstad kann die Welt nicht verstehen. Außerdem ist die Welt von der Wahrnehmung des Menschen konstruiert und viele Sinneswahrnehmungen werden vom Gehirn nicht wahgenommen um überleben zu können bzw. sich in der Welt zurecht zu finden.
Wer psychedelische Erfahrungen gemacht hat, ist sich dies bestimmt bewusst.

das sehe ich sehr ähnlich :)

derjoker
17.02.2007, 01:38
Der Urknall ist längst nicht bewießen. Zeigt mir die Beweiße. Kein Mensch kann sie wirklich darbringen. Sicher, dass der Urknall existent ist, ist derzeit die gängigste Theorie und auch ich glaube es, aber bewießen es noch lange nicht. Was war vor dem Urknall??? Woraus entstand der Urknall? Wer der Urknall bewießen ist, ist auch zwangsweise die Bedingung bewießen. Welche sind das???? Niemand hat eine Antwort darauf. Logisch, viele Theorien gibt es, aber keine Beweiße.
Ich kann Painpeace nur zu stimmen. Die Welt so wie wir sie kennen, existiert so nicht. Es gibt eine reale Außenwelt, aber wir nehmen sie anders wahr, als sie existiert. Wenn ich sage das ist knallrot, sagt jemand anders, nein das ist neonrot. Wer von uns beiden hat also jetzt Recht? beide. und keiner.
Begriffe wie Beginn, Unendlich, Endlich, oder Nichts und Alles, sind mit unserem Verstand nur schwer, eigentlich gar nichts nachvollziehbar. Denn was ist nichts und was ist alles? Wo ist der Ende und wo der Anfang? das kann niemand beantworten, genausowenig, wie das der Urknall tatsächlich existiert.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit, eine annährend 100% Sicherheit zu erlangen. In dem man weit, über Millionen von Lichtjahren ins Universum schaut. Alles was sich auf der Erde (bzw. der Ort wo die Erde jetzt existiert) statt gefunden hat, besitzt ein exaktes Abbild dessen, dass sich sehr schnell vom Urspung weg bewegt. Licht sei hier als Vergleich und Bsp genannt. Mit dem Hubbel hat man bereits sehr erstaunliche Bilder einfangen können.

Aber nichts ist bewießen, solange es nicht belegt worden ist.

Fighter
20.02.2007, 13:41
Unser Verstad kann die Welt nicht verstehen. Außerdem ist die Welt von der Wahrnehmung des Menschen konstruiert und viele Sinneswahrnehmungen werden vom Gehirn nicht wahgenommen um überleben zu können bzw. sich in der Welt zurecht zu finden. Wer psychedelische Erfahrungen gemacht hat, ist sich dies bestimmt bewusst. Hofmann lässt grüßen! :D