Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussion: ,,In Afrika müssen Kinder hungern und du stellst solche Ansprüche.."
Lucy1987
11.12.2006, 02:22
Hallöchen!
.. kennt jemand solche Sprüche? (siehe Betreff)
Ich habe mich ja nun ca. seit 2 Wochen dazu entschlossen, auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Auf meinem Geburtstag kam es dann zu einer Diskussion und zu der Aussage meiner Tante, wieso ich denn solche Ansprüche an meine Ernährung stelle. Andere Kinder haben nichts zu essen und ich stelle mich so an und will kein Fleisch essen, sagte sie. Ehrlich gesagt war das genau der Satz, der mich sprachlos machte, obwohl ich sonst in Diskussionen immer sehr schlagfertig bin. Generell stieß ich sowieso auf ziemlich viel Unverständnis. Mein Onkel sowie mein Freund stempelte meine Entscheidung nur als momentane Phase bzw. Spinnerei dar, aber wie soll man solche Leute denn auch vom Gegenteil überzeugen, außer sie abwarten zu lassen.
Wie verhaltet ihr euch in solchen Situationen? Es sind genau die Dinge, die mich bezüglich der Ernährungsweise noch sehr unsicher machen, aber ich stehe natürlich dennoch zu dieser Einstellung und werde mich nicht von meiner Entscheidung abbringen lassen. Wieso stößt man so oft auf unsachliche Aussagen wie ,,stell dich nicht so an.." oder .. ,,du warst ja immer schon so wählerisch.."..
Oder geht es nur mir so?
Ich würde mich diesbezüglich sehr über Antworten und Erfahrungsberichten freuen!
Spirit.Sweet
11.12.2006, 11:09
So man sollte wissen, dass Vegetarismus den Hunger der dritten Welt lindert!! Da sieht man, dass deine Tante keinen blassen schimmer hat..
Und zwar werden für die Massenzuchte unsinnige Massen getreide verfüttert.
Für 1kg Rindfleisch werden 15kg Getreide verfüttert.. Also wenn wir alle Vegetarier würden, hätten wir viel mehr Getreide! Nicht nur wegen der Fütterung, sondern auch weil wir dann viel mehr Fläche hätten wenn die ganzen Zuchtbetriebe wegfielen.. Und dann schützen wir noch den Regenwald, weil der für die Futterpflanzen abgeholzt wird..
So und dann sind die Tiere auch noch mit dran schuld an der Klimaänderung durch ihren Methangas und Stickstoffausstoss.. (Furzen der Kühe)
Und jetzt ist deine Tante wieder am Zug...
Man sollte sich gut mit Daten und FAkten rüsten, denn dann kann man die "Argumente" der unwissenden schnell entkräften.
lg Dani
sternchen
11.12.2006, 11:46
am anfang gehts glaub ich den meisten so dass man auf bestimmte argumente nicht sofort eine antwort parat hat. Informier dich einfach, du bist einfach im recht!
Und dass mit der "Spinnerei" legt sich von selbst, je länger du die sache durchziehst!
lg
genau durch die massentierhaltung wird viel futter für schweine und rinder benötigt und da tiermehl zu füttern seit der BSE krise verboten wurde, wird häufig mit soja gefüttert, wodurch viele regenwälder und so bedroht sind ...
Schneefloeckchen
11.12.2006, 14:28
Hallo Lucy,
also der Spruch deiner Tante schießt echt den Vogel ab. Keine Angst es geht uns allen in irgendeiner weise so. Meine Oma brachte Sprüche wie: "Die Pflanzen haben doch auch eine Seele" oder als ich bei ihr zum Kaffee eingeladen war, gab es Obsttorte. Sie servierte sie mit den Worten "Da ist auch gar kein Fleisch drin". Das zeigt nur das sie sich mit dem Thema bzw. mit ihrer Ernährung nie beschäftigt haben.
Kopf hoch und mit Fakten reagieren. Sie werden sich daran gewöhnen. Der Großteil meiner Family hat es akzeptiert, hält es aber glaub ich noch für so eine Phase.
LG
Mein Mann fragt mich seit 30 Jahren, wann ich endlich wieder normal werde und hält es immer noch für eine Laune!!:D :D :D
hof butenland
11.12.2006, 16:27
weltweit wird über 1/3 allen getreides angebaut , um später als tierfutter zu dienen.. gleichzeitig sind mind. 500 mill.menschen unterernährt und täglich sterben 40.000 menschen an den folgen von hunger.
mit pflanzlicher ernährung wäre es möglich gerecht zu teilen, statt über die " produktion" von fleisch kostbares wasser ,( für 1 pfd. fleisch werden 11300 l wasser benötigt)
energie, flächen, v.m., zu verschwenden.
vom elend der tiere mal abgesehen.
diejenigen, die fleisch essen sind in der verantwortung.
Echt 1/3 zur Tierfütterung?? Das muß ich mir merken, das ist ein tolles Argument, wenn mir wieder jemand blöd kommt.
Generell stieß ich sowieso auf ziemlich viel Unverständnis. Mein Onkel sowie mein Freund stempelte meine Entscheidung nur als momentane Phase bzw. Spinnerei dar, aber wie soll man solche Leute denn auch vom Gegenteil überzeugen, außer sie abwarten zu lassen.
Den Spruch mit der Phase kenne ich auch ganz gut! Das haben bei mir am Anfang auch alle gesagt :rolleyes: Mittlerweile (nach ca. 14 Jahren) haben sich die meisten damit abgefunden, dass es wohl doch mehr ist als eine Phase ;) Ich kann dir nur raten bleib hartnäckig und besteh darauf deine eigene Meinung haben zu dürfen, du schreibst deinen Verwandten und Freunden ja schließlich auch nicht vor was sie zu essen haben und was nicht :p !
Killerbinchen
13.12.2006, 17:10
"momentane Phase bzw. Spinnerei "
Hallo Lucy,
ist Deine Tante ein direktes Nachkriegskind? Denn diese Generation hat meistens kein Verständnis für "Mäzchen" in Bezug auf Lebensmittel. Meine Schwiegermutter hat mich erst gestern wieder versucht dazu zu bringen, ein Mett-Brot zu essen, schließlich habe sie noch sooooo viel davon und es ist ja auch sooooo lecker. Und vielleicht bekäme ich ja wieder Appetit, wenn ich den anderen dabei zusehe...
*Würg* Mittlerweile wird mir beim Geruch von Wurst und so schon schlecht.
Kann sie aber nicht nachvollziehen. Ich fürchte, Du wirst diese Diskussionen Dein Leben lang führen. Manche fragen aus echtem Interesse, aber ich glaube, die meisten machen sich nur lustig. :(
Eisblume
13.12.2006, 17:39
ist Deine Tante ein direktes Nachkriegskind? Denn diese Generation hat meistens kein Verständnis für "Mäzchen" in Bezug auf Lebensmittel. :(
das erinnert mich ziemlich an meine oma, die den krieg miterlebt hat und es deshalb total verrückt findet darauf zu verzichten! "früher waren wir froh wenn wir es essen konnten" usw..
letztens wollte sie mir gulasch machen weil da ist ja "nur ein ganz kleines bisschen fleisch drin, das merkst du gar nicht" :confused:
Sie kapiert irgendwie nicht dass es ums prinzip geht und nicht dass es mir nicht schmeckt...
OwenJackson
13.12.2006, 17:46
Meine Güte das ist das zweitblödeste das ich je gehört habe.
Ich kann dich super verstehen, mir geht es genau so.
Wenn ich mal zu meiner Großtante zu Besuch komme ist die erste Frage seit den 8 Jahren die ich jetzt Vegetarier bin immer diesselbe:
"Biste denn immernoch Vegetarier?"
Ich kann solche Sprüche nicht leiden.
Wenn den Fleisch(fr)essern nichts mehr einfällt kommt fast immer die gleiche Argumentation: "Aber Pflanzen sind auch Lebewesen".
Hier noch mehr schreckliche Sprüche:
"Fische haben keine Gefühle" (Woher wollen die das wissen?)
"Wenn wir kein Fleisch essen würden, wäre die Welt durch die Tiere überbevölkert" (Es gibt nur so viele Tiere weil man sie zum fortpflanzen zwingt).
"Tiere sind dazu geboren um geschlachtet zu werden" (Das sagt der Mensch, der Mensch hat vor 1000 Jahren auch gesagt die Erde sei flach)
"Ohne Fleisch fehlen wertvolle Eiweisse" (In Soja und Kartoffeln ist genügend Eiweiss, Fleischesser essen sogar zuviel Eiweiss)
"Man braucht das Eiweiss in den Tieren" (Das Eiweiss in den Tieren entsteht weil die Tiere selbst Eiweiss konsumieren, es gibt keinen Unterschied ausser das für den hackbraten ein tier sterben muss, für die Bratkartoffeln nicht)
Das blödeste von allen ist:
"Der Mensch ist ein Raubtier"
Was soll das fürn scheiss sein?
Es ist längst nachgewiesen das unsere Vorfahren vegan lebten.
Irgendwann entschieden sie sich Fleisch zu essen.
Wie kann man es sich sonst erklären das man Fleisch roh nur schwer verdauen kann und vielen eine gewisse eklige Flüssigkeit hochkommt wenn sie ein blutendes Tier sehen?
Sei stolz Vegetarier zu sein, vielleicht ist es nicht unbedingt das richtige Vegetarier zu sein, aber es kann auch nicht das falsche sein wenn man auf etwas verzichtet, denn vielleicht ist es falsch.
Und noch was.
Die ganzen Leute sind Sündner, denn Gott sagte, Tötet nicht was ich erschaffen.
Zudem kamen die Fische erst in der Bibel durch andere.
Im Judentum und anderen Ur-Christlichen Religionen, sowie den alten asiatischen religionen waren die weisen Männer (auch Jesus und Buddha) Vegetarier.
ja die sprüche kenn ich auch http://www.my-smileys.de/smileys3/bash.gif
Spirit.Sweet
14.12.2006, 09:32
Ich glaub die kennen wir alle.. Gestern hab ich mich erst wieder mit welchen unterhalten und was kommen für sprüche?! "isst du dann auch keinen fisch?!" oder "Was isst du denn dann überhaupt noch!?"... oder "Also Vegetarisch versteh ich ja noch aber Vegan geht dann doch zu weit".. Oh man. Was soll man dazu noch sagen.
lg Dani
sternchen
14.12.2006, 10:36
Sei stolz Vegetarier zu sein, vielleicht ist es nicht unbedingt das richtige Vegetarier zu sein, aber es kann auch nicht das falsche sein wenn man auf etwas verzichtet, denn vielleicht ist es falsch.
magst du mir das nochmal erklären? den satz versteh ich nicht.
lg
OwenJackson
14.12.2006, 12:08
@Sternchen
Ich versuche es dir zu erklären, da steckt viel dahinter.
Wir glauben es ist falsch Fleisch zu essen, doch vielleicht ist es ja nicht falsch und die Tiere wurden von Gott dazu erschaffen.
Doch wenn wir nichts tun, können wir nichts falsch machen.
Wenn wir es tun könnten wir es falsch machen.
Somit gebe ich den Fleischessern kein Recht.
Den Vegetariern und Veganern aber.
Obwohl ich schreibe es muss nicht unbedingt die richtige Lebensweise sein, denn das Leben ist schwer zu ergründen.
Doch solange wir eine Sache nicht tun, können wir sie nicht falsch tun.
Hast du es jetzt verstanden?
Tut mir leid wenn ich es nicht besser erklären kann, das ist meine typische philosopische Angewohnheit.
Du hälst es ernsthaft für möglich, dass Tiere dazu "gemacht" sind gegessen zu werden?
Mein Gewissen, mein Mitgefühl und meine Verbundenheit zu ALLEN Geschöpfen verbietet mir, Fleisch zu essen. Dabei ist es mir ....egal, was darüber vielleicht in der Bibel steht. Tiere sind eigenständige, lebende Geschöpfe mit Gefühlen wie Angst, Freude und Schmerzempfinden. Sie haben ein Recht auf Leben, so wie wir auch. Ich komme nicht auf den überheblichen Gedanken, daß sie vielleicht "für mich geschaffen wurden". Und wenn, dann hätte ich erst recht die Verantwortung, dafür zu sorgen, daß es ihnen gut geht. So sehe ich das. LG von Sonny
OwenJackson
14.12.2006, 13:51
Da ich die Welt immer von der wissenschaftlichen Seite sehe halte ich alles für möglich.
Allerdings sehe ich es nicht für sinnvoll Tiere zu töten, denn dann würde Gott sich selbst widersprechen.
Er will nicht das man das Leben das er erschaffen hat tötet, dann wäre es sinnlos wenn es auf einmal dazu gemacht wurde.
Wenn Gott allerdings ein großer Lügner wäre, ist es gut möglich.
Ich sage nur, es könnte sein, aber die wahrscheinlichkeit liegt nach meinem Wissen etwa bei 1 Millionen (Vegetarier richtig) zu 1 (Fleischesser richtig).
So könnte man es quasi sagen.
Ich bin eurer Meinung, doch habe ich schonmal darüber nachgedacht ob Vegisein richtig ist, und ich meine ja, aber man kann nie wissen.
Ihr müsst es nicht verstehen, ich will niemanden ärgern, ich stelle nur immer alles in Frage, weil ich meine wir wissen zu wenig um uns eine echte Meinung zu bilden.
Doch der Mensch bildet sich, unabhängig von der größe des Wissens, eine Meinung, und diese ist oft vollkommen falsch.
also ich sehe das wie sonny und lena ..
niemand hat das recht sich über ein anderes lebewesen zu stellen um ihn für sich zu nutzen ...
wer gibt den menschen das recht so zu handeln??
OwenJackson
14.12.2006, 16:40
Der Mensch selbst gibt sich das recht.
Das ist die mieseste Eigenschaft der Menschen.
sternchen
14.12.2006, 17:48
@ owen
hab verstanden was du meinst, danke für die erklärung!
@lena, sonny, susanna
nur weil owen darüber nachdenkt, was richtig ist und was nicht und dass evtl auch fleischkonsum richtig sein könnte, heißt es ja nicht dass ER für SICH es für richtig hält fleisch zu essen (denn das tut er ja auch nicht).
im übrigen bin ich natürlich eurer meinung.
lg
@ owen
hab verstanden was du meinst, danke für die erklärung!
@lena, sonny, susanna
nur weil owen darüber nachdenkt, was richtig ist und was nicht und dass evtl auch fleischkonsum richtig sein könnte, heißt es ja nicht dass ER für SICH es für richtig hält fleisch zu essen (denn das tut er ja auch nicht).
im übrigen bin ich natürlich eurer meinung.
lg
Das hab ich ihm auch nicht unterstellt! Hab nur meine Meinung dazu gesagt. Ich glaub, ich verstehe jetzt schon, was er meint.
jan tenner
15.12.2006, 17:00
allgemein versuch ich auf solche sprüche / "argumente" immer so ernst wie möglich zu antworten. ich respektiere auch die meinung anderer, auch wenn ich sie nicht immer gut heiße oder für logisch ansehe. wenn jedoch die sprüche / "argumente" zu dumm werden (zum beispiel: "pflanzen haben auch gefühle"), dann sag ich einfach nichts mehr. mit einem kleinen schmunzeln anlächeln und nichts mehr sagen bringt zum einen das gegenüber zum schweigen und zum anderen glaube ich das die person darüber nachdenkt was sie gesagt hat. :rolleyes:
Spirit.Sweet
15.12.2006, 17:42
Halli hallo! Ich hatte heut in meiner Klasse die Gelegenheit mal 5 minuten über Veganismus zu sprechen :D Ich denke ich hab mich gut gegen diese "Argumente" geschlagen :D
lg Dani
Halli hallo! Ich hatte heut in meiner Klasse die Gelegenheit mal 5 minuten über Veganismus zu sprechen :D Ich denke ich hab mich gut gegen diese "Argumente" geschlagen :D
lg Dani
Das find ich toll!!! Vielleicht regt es ja auch den einen oder anderen zum Nachdenken an!
Und dann schützen wir noch den Regenwald, weil der für die Futterpflanzen abgeholzt wird..
frage: die regenwaldfläche, die sonst für viehfutter verwendet werden würde, müsste doch bei einer riesigen anzahl sich vegetarisch ernährender menschen mit getreide etc. bepflanzt werden, oder nicht? dann wäre der regenwald auch futsch O.o
Hungriger Mann
16.12.2006, 19:10
Immer wieder bekommt man von Veganern erklärt, dass jeder Mensch auf der Erde ernährt werden könnte, wenn sich die Menschen in den Industriestaaten rein pflanzlich ernähren würden.
# Es wird behauptet, dass für ein Kilo Fleisch Kilo Getreide(etc...) "verbraucht" würde.
Dass diese Behauptung auf den ersten Blick schlüssig wirkt, kann nicht abgestritten werden, dringt man jedoch tiefer in die Materie ein, erkennt man, dass der gezogene Schluss aus dieser Behauptung so nicht funktioniert.
Zwei Beispiele, die den Fehlschluss der "Vegan gegen Hunger"Behauptung verdeutlichen sollen:
1.Wenn jeder Europäer nach dem Mahl seinen Teller sauber schleckt, kann soviel Nahrung gespart werden, dass millionen von Kindern in der dritten Welt nicht verhungern müssen.
2.Wenn jeder seinen Computer ausschalten würde, kann soviel Energie gespart werden, dass in Afrika jede Familie (die bislang ohne Strom gelebt hat) eine Glühbirne betreiben kann.
Dass Fleisch, glaubt man der veganen Theorie, ein Vielfaches an "Energie" verlangt, ist ein sehr primitiver und durch einfache Beispiele auszuhebelnder Gedankengang:
1.Bei weitem nicht überall kann ökonomisch sinnvoll für den Menschen verzehrbares Getreide angebaut werden. (z.b. Gebirge, kältere Klimazonen ungeeigneter/Brach- Boden, etc..).
2.Vieles was Nutztiere zum Fressen bekommen, ist für den Menschen ungenießbarer Pflanzenabfall (Sojapresskuchen aus der Nahrungsmittelindustrie, schnellwachsender Futtermais, Heu von brach liegenden Wiesen, Gras, etc..).
3.Der Dünger den Nutztiere poduzieren ist ein Nährmittel für die Feldpflanzen. Ohne diesen Dung, müsste man Unmengen von Mineraldünger ausbringen, der aus Öl hergestellt wird.
Die weitere Argumentation, dass durch Veganismus die ganze Menschheit ernährt werden könnte, ist ein noch viel lächerlicherer Fehlschluss, denn:
1.Es gäbe auf der Welt nach Abzug der Nutztierfütterung genug (für den Menschen verwertbare) pflanzliche Nahrungsmittel um mindestens 10 milliarden Menschen zu ernähren.
2.Hunger entsteht nicht durch den Fleischverzehr in Industrienationen, sondern durch Armut, Krieg, Korruption und von Regimes absichtlich herbeigeführten Hungersnöten.
3.Innerhalb der letzten 30 Jahren wurde die weltweite Unterernährung von 30% auf 15% herabgesenkt. In absoluten Zahlen stieg aber die Zahl der Menschen, die unter Hunger leiden an. Also kann dieses Problem nicht durch "gerechtes Verteilen" von Nahrungsmitteln gelöst werden, sondern nur durch Bekämpfung der Armut. Würde man durch eine fiktive vollkommen unparteiische "Weltregierung" (anders würde es nicht gehen, da sich sonst die Despoten die Nahrungslieferungen unter den Nagel reißen – wie heutzutage üblich) versuchen die Nahrungsmittel gerecht zu verteilen, würde die Armut (und am Ende das Hungerproblem) trotzdem nicht verringert, da die Weltbevölkerung kurzzeitig massiv ansteigen würde und am Ende erst recht wieder Hunger leiden würde. Das Problem ist nämlich die hohe Zahl von Kindern in armen Ländern. Nur wer arm ist, braucht viele Kinder um sich sozusagen seine Altersvorsorge zu sichern.
4.Wer bezahlt den Bauern ihre Arbeit, wenn sie ihr Getreide an Hungerleidende "verschenken" müssen?
CMA will doch nur gutes für die Leute in Deutschland
Spirit.Sweet
17.12.2006, 02:28
Erstmal danke Susanna und Sonny.
Und jetzt Hungriger Mann frage ich dich, ob du meine Argumente ernsthaft gelesen hast? Ich schreibe das über VEGETARISMUS.. Nicht Veganismus.
Bist du einer von der CMA oder wie ist das?
Wiederlege die Theorie doch mal, dass wir viel mehr Getreide übrig hätten, wenn es das Mastvieh nicht fressen würde, weil keiner mehr Fleisch isst.. Deine "Argumente" sind lächerlich.. mit solchen lachhaften dingen würde ich nie anfangen.. Punkt.
Cheza ganz einfach, die Vegetarier brauchen bei weitem nicht so viel platz für ihre pflanzliche nahrung, denn ein Kilo Getreide wird auch als ein Kilo Getreide verwendet und stillt so den Hunger. Und nicht 15 Kilo Getreide für 1 Kilo Fleisch..
Hungriger Mann
17.12.2006, 11:25
Kurzfassung: Kein Schwein, daß in D produziert wird, nimmt einem Menschen in Afrika etwas weg. Mag sein, daß er bei seiner Hungerlage auch Futtergetreide essen würde, aber eine "gesunde Ernährung" ist das nicht.
Du scheinst die Grundlage vom Beitrag nicht verstanden zu haben:
Hunger ist kein Problem mangelnder Produktion oder mangelnden Verteilungswillens: Hunger ist ein Problem von z.B. Kriegen und gestützten Marionettenregimes und dadurch zusammenbrechender lokaker Ökonomie
Es geht doch hier um Welthunger! und Ihr gebt der Fleischindustrie die schuld
Spirit.Sweet
17.12.2006, 18:56
Na klar träum weiter..
Das Tier frisst freilich Getreide weg, was denn sonst? Ich beende die Sache hier weil ich keine Lust auf so nen sch.. habe.
Tja, ich glaube, beide Seiten haben Recht. Die Regierung unterstützt doch fleißig Fleischindustrie...und damit sich schwer verantwortlich für die Folgen.
Schöne Grüsse, Suly.
Hungriger Mann
17.12.2006, 19:55
@Spirit.Sweet schade das Du keine Lust hast. Vielleicht können wir auch über
andere "fleischindustrie-ist-am-allen-schuld" Märchen streiten.
HALLO.
Es könnte laut WFP schon JETZT, GERADE IN DIESEM AUGENBLICK alle Menschen der Welt ernährt werden. AUCH MIT TIERZUCHT!
Sogar der Vegetarierbund hat das zugegeben, weil dieses "Veganer lösen das Welthungerproblem"-Märchen zu leicht zu widerlegen ist.
http://www.vegetarierbund.de/nv/nv_2000_4__Warum_verhungern_Millionen_Menschen.htm
Ist die Fleischproduktion Schuld ?
Zweite Überlegung: Gibt es denn objektiv einen Zusammenhang zwischen Fleischproduktion und Verhungern? Gibt es ohne Tierzucht und Tierfutteranbau genug Nahrung für alle? Die Antwort lautet weder ja noch nein. In der Frage ist nämlich erstens unterstellt, dass hier und jetzt zu wenig Nahrung produziert würde, um alle Menschen ernähren zu können. Und es ist zweitens unterstellt, dass Lebensmittel zu dem Zweck produziert
werden, damit man was zu essen kriegt.
Zu wenig Nahrung ?
Zu Punkt eins: Zu wenig Nahrung für alle? Das kann nicht stimmen, denn auch wenn man von der Weltgetreide-/Soja- etc. -Produktion den Anteil für Tierfutter und andere Dinge abzieht, bleibt rechnerisch noch mehr als genug übrig, um 6 Mrd. Menschen satt zu kriegen. Rechnerisch sind es (siehe die Zahlen in Heft 2/99) statt neun Scheiben Brot am Tag für jeden dann z.B. vier Scheiben, und das betrifft nur die Weizenproduktion! Hinzu kommen noch die rechnerischen Anteile an der Roggen-, Hafer-, Gerste-, Hirse-, Reis-, Mais-, Soja-usw. -Produktion. Davon könnte man schon heute 10 Mrd. Menschen und mehr ernähren. An den Rechnungen lässt sich klar erkennen: Von zu wenig Nahrung für alle kann keine Rede sein. Dass Jahr für Jahr Millionen Menschen verhungern, liegt nicht daran, dass sie nicht ernährt werden könnten. Auch für sie ist eigentlich genug Nahrung da, hier und jetzt, unabhängig von der Fleischproduktion. Es gibt also keinen Zusammenhang zwischen Fleischessen und Verhungern. Der Satz "Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen", den man manchmal liest, stimmt nicht. Es ist auch so mehr als genug Brot für alle da -rechnerisch! Dass trotzdem Millionen verhungern, muss also einen anderen Grund haben, und der findet sich im Folgenden.
Gibt es noch etwas wo die "böse" Fleischindustrie schuld hat?
Herr Deornoth
17.12.2006, 20:41
Am Leiden Milliarden von Tieren, das ist für mich genug.
2.Wenn jeder seinen Computer ausschalten würde, kann soviel Energie gespart werden, dass in Afrika jede Familie (die bislang ohne Strom gelebt hat) eine Glühbirne betreiben kann.
Ja stimmt, Hungernde in einem Land, das immer heiss und Licht hat, brauchen unbedingt eine Glühbirne ;)
2.Vieles was Nutztiere zum Fressen bekommen, ist für den Menschen ungenießbarer Pflanzenabfall (Sojapresskuchen aus der Nahrungsmittelindustrie, schnellwachsender Futtermais, Heu von brach liegenden Wiesen, Gras, etc..).
Klar, aber man könnte anstat "ungeniesbares" Futter normales Getreide od. Mais anpflanzen...
Dass Fleisch, glaubt man der veganen Theorie, ein Vielfaches an "Energie" verlangt, ist ein sehr primitiver und durch einfache Beispiele auszuhebelnder Gedankengang
Die Tiere essen Pflanzen, gewinnen so 100 % der Energie, verbrauchen 90 % für sich selber und im Fleisch bleiben 10%, wenn Du gleich die Pflanzen isst bekommst Du 100% , und dann verbraucht ein Tier auch 10 mal mehr, will heissen Du bekommst 1 % von dem Anfangsenergieniveau der Pflanze, na toll...
frage: die regenwaldfläche, die sonst für viehfutter verwendet werden würde, müsste doch bei einer riesigen anzahl sich vegetarisch ernährender menschen mit getreide etc. bepflanzt werden, oder nicht? dann wäre der regenwald auch futsch O.o
Pro Kilo Fleisch braucht es 10-15 Kg Pflanzen. Also musst du für 1 Kg Pflanzen (welches auch noch 90% mehr Energie hat als das Fleisch) 10-15 mal weniger Fläche Regenwald abholzen.
Das sind jetzt einfach so ein paar gegen Argumente.
Ich stimme Dir zu, dass man durch reine vegetarische Ernährung aller Menschen nicht weniger Hungernde hätte. Aber auch nur, weil es immer Machtgierige Menschen gibt die es ausnützen würden, und somit einer Nahrungsverteilung im Weg stehen.
mfg, Herr Deornoth
Achja: Würde kein Mensch mehr in Fastwood-Filialen, wie McDonnalds oder BurgerKing mehr essen (und seien wir ehrlich dort wird nur auf primitivste Art und Weise, schlechtestes Fleisch gegessen), würde schon 30 % des Gesamgten Co2 Austosses gesenkt.
Hungriger Mann
17.12.2006, 21:01
@Herr Deornoth
Ok, man könnte die Welt rein pflanzlich ernähren. Die Menschen wollen Fleisch, also bekommen sie Fleisch. Das die Fleischindustrie nichts damit zu tun hat hab ich schon oben gezeigt.
Willst du jetzt mit Umweltschutz anfangen oder was?
Herr Deornoth
17.12.2006, 21:16
"Es ist nicht immer richtig was die Mehrheit tut"
Im Namen der Kirche wurden Zig Menschen auf grausamste Art verbrannt und gefoltert. Der grösste Teil aller Indianer wurde, öffentlich anerkannt natürlich, ausgerottet. Caesar tötete 300`000 Kelten in seinem 8 jährigen Feldzug. Um nur einige Beispiel zu nennen.
Falls Du es nicht begreifst, nochmals:
Ein Produzent ist eine Pflanze, die produziert Energie, isst man diese PFlanze kann man 100% verwerten.
Ein Reduzent ist jemand der etwas anderes isst. Isst Du nun eine Pflanze bekommst Du 100 % von der Energie. Isst Du jedoch ein weiterer Reduzent (Tiere) bekommst Du 10% (weil der Reduzent hat 100 % gegessen, und braucht 90% für Stoffwechsel, Wärme und Bewegung)
Willst du jetzt mit Umweltschutz anfangen oder was?
Nun ja, wenn ich mir die Temperaturen des Jahres mal so anschaue, finde ich es wäre schon langsam Zeit sich wegen dem Umweltschutz Gedanken zu machen.
Achja, ich zitiere: "Die Menschen wollen Fleisch, also bekommen sie Fleisch."
DAS ist relativ unklug in einem Vegetarier/Veganer Forum zu schreiben...
Schau mal, ich widerspreche Dir nicht, dass man durch Vegetarismus/Veganismus die Hungersnot vernichten kann, sondern ich denke, dass man sie schlicht verringern kann. Wenn das nicht schon etwas ist, dann bin ich mit meinem Elbisch zu Ende.
Das die Fleischindustrie nichts damit zu tun...
Ja die Fleischindustrie hat überhaupt nichts damit zu tun. "Nur" alle Kaderstellen darin, die einer Nahrungsverteilung mit ihrem Kapitalismus im Wege stehen.
die Tiere werden unter zutiefst verachtenden Verhältnissen gehalten, und mit dem Fleischkommerzialismus, wird gesorgt, dass die meisten Leute verfetten und nur noch Fleisch essen. Das ist einfach abnormal, grotesk udn unnatürlich...
mfg, Herr Deornoth
Hungriger Mann
17.12.2006, 21:47
Ja die Fleischindustrie hat überhaupt nichts damit zu tun. "Nur" alle Kaderstellen darin, die einer Nahrungsverteilung mit ihrem Kapitalismus im Wege stehen.
die Tiere werden unter zutiefst verachtenden Verhältnissen gehalten, und mit dem Fleischkommerzialismus, wird gesorgt, dass die meisten Leute verfetten und nur noch Fleisch essen. Das ist einfach abnormal, grotesk udn unnatürlich...
Hast wohl recht. Aber in einer "frohen-heilen-welt" kann ich kein Geld verdienen. Und den meisten Menschen ist es sowieso egal. In dieser Welt ist das schöne Geld das wichtigste, sonst kann man auf der Straße schlafen. Der Viehzüchter könnte sich dann gleich begraben lasen. Solange es Geld gibt müssen auch Tiere leiden. Das ist die Realität und so wird es sicher auch bleiben.
Herr Deornoth
17.12.2006, 22:51
Hast wohl recht. Aber in einer "frohen-heilen-welt" kann ich kein Geld verdienen. Und den meisten Menschen ist es sowieso egal. In dieser Welt ist das schöne Geld das wichtigste, sonst kann man auf der Straße schlafen. Der Viehzüchter könnte sich dann gleich begraben lasen. Solange es Geld gibt müssen auch Tiere leiden. Das ist die Realität und so wird es sicher auch bleiben.
Nun ja ich denke damit könntest Du Recht haben. Wir können nur hoffen (und Vegetarier oder Veganer werden, aber ich lasse das, ich will keinen Streit vom Zaun brechen ;) ) das es besser wird.
mfg, Herr Deornoth
Ich finde die Diskussion hier ein bisschen daneben.
Jeder weiß doch, dass in den 3. Welt Ländern Mais und Getreide angebaut wird und eigentlich in die Bäuche der dort lebenden Menschen gehört als in die Hände von Firmenchefs, die mit Leid ihr Geld verdienen.
Natürlich ist das nicht der einzige Grund, aber es hat schon eine Gewichtung und sollte beachtet werden.
Hungriger Mann
18.12.2006, 14:24
Ich finde die Diskussion hier ein bisschen daneben.
Jeder weiß doch, dass in den 3. Welt Ländern Mais und Getreide angebaut wird und eigentlich in die Bäuche der dort lebenden Menschen gehört als in die Hände von Firmenchefs, die mit Leid ihr Geld verdienen.
Natürlich ist das nicht der einzige Grund, aber es hat schon eine Gewichtung und sollte beachtet werden.
@Lena
Hast ja vollkommen recht! In friedlichen Staaten kann überall auf der Welt genug Nahrung für die eigene Bevölkerung hergestellt werden, dies ist aber eben nicht der Fall, weil es machtgierige Zeitgenossen gibt, die nichts anderes wollen, als soviel Macht wie möglich zu haben, und das auf kosten der Bevölkerung.
Dabei ist es egal, ob es korrupte Politiker oder der idiotische Revolutionär ist: Der Bauer von nebenan oder der Großbetrieb ist es sicherlich nicht.
Die meisten Probleme in der dritten Welt sind hausgemacht, und haben sicherlich nix mit den Bauern oder der CMA zu tun. Nur das mit dem Import ist ein Problem, daran sind nicht nur die Fleischesser schuld. Die Vegetarier und Veganer essen doch auch Früchte die hier nicht wachsen (bin mir da sicher) Veganergedankentechnisch werden durch den Import der sauteuren Edelfrüchte dank der Umweltverschmutzung jede menge Tiere getötet, aber das ist ja unvermeidbar.
Ja, immer wenn ich Bananen kaufe achte ich auf ein Bio-Siegel... Aber Bio gleich FairTrade? Weiß eigentlich jemand mehr dazu?
Ich weiß jedenfalls, dass Bananeros einen viel zu geringen Lohn für die Knochenarbeit bekommen.
Generell sollte man Früchte aus der Region oder wenigstens aus Deutschland kaufen. Denn Obst und Gemüse aus 3.-Welt-Ländern sind
1. wegen der Ausbeutung
und
2. wegen den langen Transportwegen
moralisch nicht tragbar.
Boykottiert die Banane!
Jetzt aber noch eine Frage meinerseits: Wie sieht es mit Spanien und anderen EU-Ländern aus? Gibts da Richtlinien für faire Bezahlung oder haben die dort auch ihre "Sklaven"?
jan tenner
18.12.2006, 21:31
Ja, immer wenn ich Bananen kaufe achte ich auf ein Bio-Siegel... Aber Bio gleich FairTrade? Weiß eigentlich jemand mehr dazu?
bio heisst nicht fairtrade ... zwei verschiedene paar schuhe!
sternchen
18.12.2006, 22:32
und bio heißt auch nicht gleich bio....die gesetzlichen bestimmungen sind in jedem land verschieden.
Okay... Infos hat trotzdem niemand? Eine Dokumentation darüber wäre sehr hilfreich.
Ja, immer wenn ich Bananen kaufe achte ich auf ein Bio-Siegel... Aber Bio gleich FairTrade? Weiß eigentlich jemand mehr dazu?
Nein, FairTraide ist nicht Bio. Aber Bio ist für die Arbeiter auf den Plantagen trotzdem noch besser als Nicht-Bio, weil sie zumindest keine Gesundheitsschäden durch Pestizide davontragen.
Ich weiß jedenfalls, dass Bananeros einen viel zu geringen Lohn für die Knochenarbeit bekommen.
Generell sollte man Früchte aus der Region oder wenigstens aus Deutschland kaufen. Denn Obst und Gemüse aus 3.-Welt-Ländern sind
1. wegen der Ausbeutung
und
2. wegen den langen Transportwegen
moralisch nicht tragbar.
Boykottiert die Banane!
Bin ganz Deiner Meinung, ich achte auch immer drauf, dass mein Obst und Gemüse möglichst aus Deutschland, notfalls aus Europa kommt.
Jetzt aber noch eine Frage meinerseits: Wie sieht es mit Spanien und anderen EU-Ländern aus? Gibts da Richtlinien für faire Bezahlung oder haben die dort auch ihre "Sklaven"?
Spanien und andere EU-Länder haben auch ihre Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer. Allerdings ist unser deutsches Arbeitsrecht und natürlich unsere Tarifverträge mit vielen Ländern nicht zu vergleichen, weil es doch recht umfangreichen Schutz bietet. "Sklaven" allerdings -behaupte ich mal- gibt es sowohl in Europa als auch (wieder?) in Deutschland. Die Lage eines "braven Normalbürgers" wird hier in D kontinuierlich von der Politik in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern verschlechtert. Sklaven sind auch solche, die immer nur als billiger/kostenloser Praktikant eingestellt werden, aber wenn dieser auf eine Festeinstellung anspricht, rausgeworfen wird und kurz darauf ein neuer Billig-Praktikant eingestellt wird (kein Scherz, das ist zur Zeit Praxis!), oder solche, die für 1 Euro die Stunde arbeiten MÜSSEN und dafür wieder Leute rausgeschmissen werden, weil sie zu teuer sind, oder auch Millionen von Arbeitnehmern, die immer wieder erpresst werden, länger zu arbeiten, weil sonst die Firma abwandert. Auf solche Erpressungsmethoden falle ich übrigens nicht mehr rein, wenn sie meinen gehen zu wollen, sollen sie gehen, sie tun es eh, aber dann wenigstens OHNE meine Kohle. (Ich fühle mich übrigens schon seit 10 Jahren als Sklave, darf mich allerdings noch als relativ glücklicher Sklave sehen ;) ) Es gibt Sklaven des Managements (wenn man nicht selbstständig sondern angestellt ist) und auch Sklaven dieser Gesellschaft (aber das ist ein anderes Thema :D ) Und so hat jedes Land seine Sklaven.....
Herr Deornoth
25.12.2006, 13:07
Hi Leute,
letzthin als ich um den "Lützelsee" joggen ging, begegnete mir eine etwas ältere Frau mit Pelz (!!) und die sagte mir: "Jaja immer so viel Sport machen, und an die Kinder in Afrika, die Hunger haben denkt Ihr nicht". Zuerst war ich ein bisschen "out of action", dann habe ich ihr einfach geantwotet, dass der Pelz an ihr leider hässlich ausschaue :D
Was denkt Ihr zu so einer Person? Ich meine ob ich jetzt joggen gehe oder nicht, die Kinder stürben sowieso. Ausserdem weiss diese Frau ja nicht ob ich Spenden schicke, ein Patenkind habe usw usf.
mfg, Herr Deornoth
"Jaja immer so viel Sport machen, und an die Kinder in Afrika, die Hunger haben denkt Ihr nicht"
Also die war ja wohl total verkalkt! Ich habe selten so etwas unglaublich dummes gehört. Und selber im Pelz rumwascheln... http://www.my-smileys.de/smileys3/annieexplo.gif
Ja, der Spruch dieser Frau ist soetwas von saublöd, daß einem gar kein richtiger Komentar dazu einfällt.....:eek: :mad:
Herr Deornoth
26.12.2006, 21:14
Vor Allem, sie hatte einen Pelz an!! So Leute sind recht komisch. Bin erleichtert, dass Ihr das genauso seht ;)
Das lustige ist, dass meine Mutter sich endlich wieder überwinden konnte auch joggen zu gehen, und die Frau habe sie gleich nach n paar Metern angehalten mit :"Stoppen Sie, Sie machen viel zu viel Sport" (meine Mutter die sich, wie gesagt, seit langem wieder rangewagt hat hat sich recht niedergeschlagen gefühlt :D ). Da musste sie sich so überwinden und nach kurzer Zeit wird sie schon angehalten. Sie hat als Reaktion einfach nur laut losgelacht (meine Mutter kann verdammt ehrlich sein :D )
mfg, Herr Deornoth
Vor Allem, sie hatte einen Pelz an!! So Leute sind recht komisch. Bin erleichtert, dass Ihr das genauso seht ;)
Das lustige ist, dass meine Mutter sich endlich wieder überwinden konnte auch joggen zu gehen, und die Frau habe sie gleich nach n paar Metern angehalten mit :"Stoppen Sie, Sie machen viel zu viel Sport" (meine Mutter die sich, wie gesagt, seit langem wieder rangewagt hat hat sich recht niedergeschlagen gefühlt :D ). Da musste sie sich so überwinden und nach kurzer Zeit wird sie schon angehalten. Sie hat als Reaktion einfach nur laut losgelacht (meine Mutter kann verdammt ehrlich sein :D )
mfg, Herr Deornoth
Wahrscheinlich hat die Frau wirklich eine psychische Störung oder zwanghaftes Verhalten, sollte man nicht so ernst nehmen. Die ist wahrscheinlich arm dran.
Herr Deornoth
26.12.2006, 23:43
Da hast Du höchstwahrscheinlich Recht, aber jemand der nen Pelz trägt kriegt von mir eher kein Verständnis :D
mfg, Herr Deornoth
Da hast Du höchstwahrscheinlich Recht, aber jemand der nen Pelz trägt kriegt von mir eher kein Verständnis :D
mfg, Herr Deornoth
Wer weiß, ob sie überhaupt weiß, was sie da trägt? Vielleicht hat ihr ihre Schwester (Mutter, etc.) ihren ausrangierten Mantel gegeben und sie hat mal was von Kindern in Afrika gehört, die verhungern und nun wiederholt sie den Satz ständig, wenn sie Leute sieht, die fit sind?! http://www.my-smileys.de/smileys3/070.gif
Herr Deornoth
28.12.2006, 12:45
...wenn sie Leute sieht, die fit sind?!
wieso hat sie dann mich angehalten ? :D
Nene jogge erst seit neustem, und mein Vater (30 Jahre Lauferfahrung -.-) spurtet mir immer davon *snif* :o
Aber ich denke mit Deiner These über die Frau dürftest Du recht haben.
mfg, Herr Deornoth
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