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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ehe ihr Vegetarier/Veganer geworden seid...


Lena
23.05.2006, 00:37
Hallo zusammen,

mich interessiert was ihr vor eurem Meinungsumschwung zum Vegetarismus/Vegan(ismus ??) über die Sache gedacht habt, welche Meinung ihr zu Tiertransporten und Misshandlungen hattet, etc.
Mich hat das Thema Tierschutz schon immer interessiert, aber ich konnte mir damals nie vorstellen ganz auf Fleisch zu verzichten. Es war ein Gewohnheits- und Gesellschaftsdruck. Kanntet ihr damals schon Vegetarier die euch versucht haben davon zu überzeugen? Ich (leider) nicht, aber ich bin dank des Internets und des Fernsehens darauf gekommen. Da sind die Medien schon sehr hilfreich wenn ihr mich fragt.
Teils wars also unvorstellbar für mich, andererseits habe ich es mehrfach in der Kindheit versucht. Also man könnte sagen, es hat sich bei mir nach und nach entwickelt. Fleisch->Bio-Fleisch->Fisch->Nix davon ^^. Aber als ich versucht habe auf Fisch zu verzichten hat meine Mutter immer gesagt ich solle nicht so übertreiben... Und sie meinte dass in der Bibel steht dass Fische keine Seele haben und wir sie essen dürften :confused: :mad:

Aber ich denke ich hielt Vegetarier schon immer für sehr bodenständig und sie waren große Würdeträger für mich. Von dem her ließ ich mich auf meinem Weg nicht beirren.

LG Mag

Tina67
23.05.2006, 09:18
Ich mußte leider fast 39 Jahre alt werden um eine Kehrtwende zu machen.

Ich war schon immer ein sehr spiritueller Mensch - obwohl ich Fleisch konsumiert habe. In meiner Jugend - wie sich das anhört :o - war ich sehr aktiv im Umweltschutz (Dünnsäureverklappung etc)!

Als ich dann geheiratet habe und wir 4 Jahre in Belgien gelebt haben - sehr ländlich zwischen Bauernhöfen mit Kühen auf der Weide ... man verliert es aus dem Auge, es sind andere Dinge wichtig. Ich habe gerne Fleisch gegessen, auch wenn ich die Art des Transports und der Schlachtung schon immer sehr verwerflich fand. Warum muß einem Rind das Hirn erst mit nem Bolzenschußgerät angeritzt werden um es danach mit nem Metalstab zu pürrieren ... es gibt davon echt Videoaufnahmen ... bei - ich glaube Peta wars! Warum kann man nicht warten, bis das Tier tot ist bevor man ihm die Füße abhackt?!

DAS war in den letzten Wochen der ausschlaggebende Punkt. Ich war nie ein großer Wurstesser und Fleisch gabs beim grillen oder in Form von Gyros oder Döner. Nicht oft meintet ich!

Zu oft !!! - kam mir ins Bewußtsein.

Also von heute auf morgen STOP!

Meine gesamte Lebenseinstellung hier darzulegen würde viel zu weit führen - wer mag kann das ganze bruchstückhaft auf meinen HPs nachlesen.

Es wird mir immer mehr bewußt, das ich mich so viel besser leiden kann, ohne Fleischkonsum!

NightShade
23.05.2006, 10:32
Und sie meinte dass in der Bibel steht dass Fische keine Seele haben und wir sie essen dürften :confused: :mad:


In der Kirche ist doch bekannt, dass Frauen und Tiere keine Seele haben! :mad:

Viele sagen aber, Fische können keinen schmerz fühlen! :mad:


Die Zeit vorher - das kann ich mir schon fast nicht mehr vorstellen! Natürlich war ich nie für solche Sachen! Aber ich war so naiv und habe alles nachgelebt, was die anderen vorgelebt haben!

Bei mir war die Entwicklung auch so: Fleisch>Bio-Fleisch>kein Fleisch> keine tierischen Produkte!

Vorher hatte ich nur eine Vegetarierin gekannt. Aber sie hat jeden Käse gegessen, ob Lab oder nicht, und hat eigentlich auch nicht darüber gesprochen! :(

glg Melanie

Rosi
24.05.2006, 17:12
Ich war noch ziemlich "klein", als ich die ersten Anzeichen von Vegetarismus zeigte, so 9 oder 10...da begann ich langsam über das nachzudenken, was auf dem Teller lag.
Zu Hause gab es jeden Tag außer Freitag (Fisch!!) Fleisch...

Es sah ja nicht wirklich nach einem Lebewesen aus...irgendwann wurden diese "Ein Schwein liegt auf meinem Teller. Ein rosa Schwein, das denkt und fühlt und lieber rumlaufen würde...,blablabla..:" konkret und ich eröffnete meinen erschütterten Eltern die frohe Botschaft. :D
Meine Mutter besann sich nach einigen Versuchen mit Wurst aufzuzwingen und kochte zu Beginn einfach eine größere Menge an Beilagen.

Mittlerweile bin ich zu Hause ausgezogen und mein Freund kocht...sehr gut, übrigens und für mich streng vegetarisch. Viele neue Rezepte aus dem Internet hat er schon probiert und so hab ich auch viele, für mich unbekannte, Sachen kennengelernt...
;)

Obstetrica
24.05.2006, 18:59
Hallo Lena,

ich bin Vegetarierin, seit ich 14 bin (bin jetzt 23).
Und so genau weiß ich gar nicht mehr, wie ich damals dazu gekommen bin. Es war auf jeden Fall kein Vegetarier in meiner Familie / Freundeskreis, und groß was von Fernsehberichten, Reportagen o.Ä. ist mir auch nicht in Erinnerung.

Ich glaube, ich habe das "einfach so" kapiert. Habe einfach logisch & mitfühlend gedacht & schnell die Konsequenz gezogen, dass ich nicht mehr an der Tötungsmaschinerie der Tiere beteiligt sein möchte.

Ja, so war das. :)

Liebe Grüße an euch Seelenverwandte!

Obstetrica

s'lena
25.05.2006, 17:36
Ich kannte zu meinen Omni-Zeiten keinen einzigen Vegetarier und ich muss ganz ehrlich sagen mir war Vegetarismus als alternative Ernährungsform eigentlich auch gar nicht wirklich bewusst. Ich komm vom ländlichsten Land und da gab es "so was" einfach nicht und in den Medien war das damals (wie das klingt *g*) auch noch nicht wirklich ein Thema, da die erste große BSE-Krise erst 1,2 Jahre später folgte.
Demzufolge hatte ich vorher auch nicht wirklich eine Meinung zu dem Thema bzw. auch keine Ansichten über Vegetarier an sich.
Mein ursprünglicher Entschluss war es auch nicht Vegetarier werden zu wollen sondern keine Produkte toter Tiere mehr essen zu wollen. Erst nach und nach wurde mir bewusst, dass ich damit wohl Vegetarier bin.

lg s'lena

umwelt
25.05.2006, 17:47
hallo,

ich wurde mit ca. 14 vegetarier und dann mit etwa siebzehn-einhalb veganer.

Ich hatte früher schon Gewissensbisse, habe mir aber das immer irgendwie ausgeredet bzw. ausreden lassen.

Irgendwann hab ich dann halt nicht mehr das geglaubt was mir eingeredet wurde, und bin vegetarier geworden. hatte ziemlich früh das gefühl, dass ich bei mir selbst anfangen muss, wenn ich was auf der welt verbessern möchte.

wurde dann mit der zeit vegan. zunächst nicht so konsequent, dann immer konsequenter, je mehr gedanken ich mir gemacht habe und je mehr infos ich bekommen konnte.

tjo. und nu sind das ca. 4,5 jahre vegan und *grübel* ca. > 7 ohne fleisch.

und ich lebe immer noch. ätsch *g*

gruss:

kilian

tztz
26.05.2006, 14:33
Wir haben früher in unserer Famlie immer schon wenig Fleisch gegessen, insofern war die Mutter schon Vorbild. Sie erzählte mir, wie sie als Kind zum Fleischessen gezwungen wurde, obwohl sie sich davor ekelte. So stand dann bei uns das Fleischstück nie im Mittelpunkt einer Mahlzeit, wie es in vielen anderen Familien der Fall ist, wo sich dann das Gemüse nur als Beiwerk drum herum gruppiert und im Geschmack unterordnet.
Als Kind und Jugendlicher habe ich mich dann ausführlich mit der Thematik beschäftigt und wenn man noch ein offenes Gespür hat, bekommt man auch mit, was alles so abläuft im Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Später war es dann nicht schwer, ganz damit aufzuhören, mir war dabei immer wichtig, nichts zu überstürzen und nicht mit Fanatismus vorzugehen.

Heute muss ich auf nichts mehr verzichten, nicht, weil mein Kopf es mir sagt, sondern mein Körper darauf reagiert. Auf die gleiche Art kann man auch auf die Milch und andere Produkte verzichten, weil es irgendwann "klick" macht.

Allerdings habe ich nie daran geglaubt, dass alleine der Verzicht auf Fleisch und auf tierhaltige Produkte das Mensch-Tier-Problem löst, aber es ist sicherlich ein wichtiger Anfang.

derjoker
28.05.2006, 01:38
Ich hätte es besser wissen müssen, doch lieber verschloss ich die Augen und dachte nicht darüber nach. Meine Mutter war schon immer eine strenge Vegetarier und hatte auch versucht uns als Kinder dies beizulegen. Wir aßen halt statt FLeisch Tofu und CO. Doch gefrutet hat es überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil sogar. Vielleicht aus Protest, oder einfach nur weil es mir schmeckte und es mir auch eigentlich egal war, aß ich Fleisch. Sehr gerne und sehr viel. Täglich morgens Wurst, Mittags auch Fleisch und abends natürlich auch. Besonders als meine Mutter wieder arbeiten ging, kochte ich nur noch Fleisch. Wenn man von kochen noch reden kann, denn ich konsumierte ausschließlich Fertigmenüs und FastFood. Meine Gesundheit litt darunter, doch für mich gab es keinen Zusammenhang. Es hat Jahre gedauert, viele Filme, Bilder, Berichte und Gespräche mit meiner Freundin (strenge Vegetarier und Tierschützerin), bis ich mich schließlich bewegte Vegie zu werden. Und es war das BESTE.

klafünf
31.05.2006, 22:01
Ich war eigentlich noch nie so ein Fleischliebhaber aber ich hab dann auf der Seite von Peta gesehen und ich hatte vorher schon längere Zeit nachgedacht Vegetarier zu werden,weil ich es einfach nicht mehr richtig fand andere Lebewesen zu essen.Die Bilder waren von einer Schweinefarm aus Ostdeutschland.Die Bilder waren einfach furchtabr kann man echt nicht anders sagen.Die Schweineställe waren total klein und die Schweine hatten überall Platzwunden und Geschwüre total grausam.Das war dann so der entscheidene Impuls sag ich jetzt mal das ich vegetarierin geworden bin.

Reserl
04.06.2006, 10:27
Bei mir hat´s so angefangen:
Das war so um die Zeit von letztes Weihnachten herum. Ich wusste, was da aufm Teller lag und hab´s gekonnt ignoriert. :mad: *böseaufmichselbstbin*
Aber zum Glück hat meine Schwester mich immer wieder darauf aufmerksam gemacht und dann bin ich zum Vegetarier geworden.
Aber dann ist mir bald klar geworden dass durch Vegetarismus auch noch Tiere sterben müssen. Und seit Donnerstag den 25. Mai bin ich Veganer! (Zum Leidwesen aller, die sich mit mir abgeben müssen :D )

glg Resi

Kitty
11.06.2006, 20:02
Ich glaube keiner hätte bei mir gedacht, dass ich jemals Vegetarier werden würde.
Als Kind hätte ich mich wenn es möglich gewesen wäre nur von Fleisch ernährt. Und besonder Teirlieb bin ich eigetlich auch nie gewesen. Gut sagen wirs mal so das Wohl der Tiere war mir schon immer einigermaßen wichtig in Sachen Umweltschutz und so, aber ansonsten konnte ich mich mit Tieren nie so richtig anfreunden.
Auch als ich 12 wurde (mein Vegie anfänger Jahr) änderte sich an meiner Einstellung nicht wirklich viel. Ich kannte damals noch überhaubt keine Vegetarier und fand die Idde kein Fleisch meht zu essen irgentwie total übertrieben. "Das bring doch nichts die Tiere sterben doch sowiso irgendwann"
Dann mit 12 1/2 kamm alles ganz plötzlich. Ich fand aufeinmal den Gedanken denkende und fühlende Lebewesen zu essen extrem abartig. Von Heute auf Morgen etschied ich Vegetarier zu werden.
Als ich meine Familie die Nachricht überbrachte waren alle geschockt. Wie gesagt keiner hätte demit gerechnet. Wie auch.

ICDeadPeople
15.06.2006, 16:33
Ich hab' bevor ich Vegetarier geworden bin, sowieso fast kein Fleisch gegessen, nur Wurst und Leberkäse. Braten fand ich eklig. Fisch hab' ich da noch eher gegessen, aber es war nicht besonders schwer, drauf zu verzichten.

johannes
15.06.2006, 18:58
Donnerstag den 25. Mai bin ich Veganer!

herzlichen Glückwunsch!

Leider habe ich mein persönliches Vegandatum vergessen *g* Bin seit 3 Jahren Veganer und Tierrechtler. Die Freiheit und das Leben der Tiere ist mir wichtig, deshalb wurde ich in Foren und auch einem Chat zum Veganismus überzeugt, einfach weil ich als "Vegetarier" ja keine Tiere mehr töten wollte.

Die Argumentation hierfür ist eigentlich recht einfach zu verstehen http://www.tierrecht.eu/2006/05/29/reicht-vegetarismus-aus/

LG

NightShade
15.06.2006, 21:18
Meiner ist 21. Mai, und mein Vegetariertag ist 1. oder 2. November (also Vegantag ^^)!
Naja, vorher war ja vom 1. bis 14. April die Fastenzeit - da hatte ich so eine Testphase. Danach folgte eine (unfreiwillige) "Pause", die meiner Meinung nach durch Bachblüten ausgelöst wurde (die ja den Menschen verändern können) gleich am letzten Tag, wo ich diese wieder abgesetzt habe, hab ich die Welt wieder mit anderen Augen gesehen! Ob das wirklich an den Bachblüten hing, weiß ich nicht - jedenfalls bringt mich keiner mehr so schnell dazu, diese Dinger zu nehmen :D !
Vielleicht war es aber auch Johannes... :)

glg Melanie

Julia
24.06.2006, 22:52
Bei mir fing es ja erst anfang diesen Jahres (wieder) an. Eben weil ich abnehmen wollte und der Verzicht auf Fleisch kein echter Verzicht war. Ich hab schon immer lieber Fisch gegessen, allerdings auch immer mal gegrilltes oder gebratenes Fleisch - eben weil man eingeladen wird und dann mitißt oder weil mein Lebensgefährte sehr gerne, gut und fleischreich kocht. Ich vermisse nichts. Auf den Fisch verzichte ich jetzt auch, Fische haben genau wie alle anderen Lebewesen Gefühle und werden genauso misshandelt.

Auf einer Internetseite eines Veganers habe ich einiges über Milch und Eier gelernt was mich sehr abgeschreckt hat. Deswegen gibts nun bei mir keine Eier mehr, auch kein Verzicht weil eh selten gegessen... Und Milch, Joghurt usw. hab ich eh schon durch Soja ersetzt. ja, so kam dass eben und ich bin glücklich damit :) Ich hoffe auf Toleranz meiner Mitmenschen, mein Lebensgefährte ißt weiter Fleisch aber er findet meine neue Lebenseinstellung absolut in Ordnung und möchte dass ich mich wohlfühle. Außerdem findet er dass ich positiv auf ihn wirke, er ißt so auch weniger tierisches :D

Ich habe mir auch einige I.seiten über Tierhaltung angesehen. Ich musste sehr weinen und hatte einen Brechreiz. Anscheinend konnte ich solche Bilder früher gut verdrängen... Jetzt kann ja alles nur besser werden !

hyllbyll
26.06.2006, 22:57
Ich bin mit 11 Vegetarier geworden, bis dahin habe ich noch nicht sehr viel mitbekommen. Und Ich habe die Kühe, die ich jeden tag mit meinem Opa besucht habe nie mit dem Fleisch auf meinem Teller verbunden...

NightShade
27.06.2006, 09:11
Ich bin mit 11 Vegetarier geworden, bis dahin habe ich noch nicht sehr viel mitbekommen. Und Ich habe die Kühe, die ich jeden tag mit meinem Opa besucht habe nie mit dem Fleisch auf meinem Teller verbunden...

Ich hätte vielleicht öfter auf einem Bauernhof sein sollen. Die Hasen von meinem Opa hab ich nie gegessen, und dann andere Hasen auch nicht. Wenn mein Opa Schweinge gehabt hätte, hätte ich diese auch nicht gegessen, und andere Schweine auch nicht. Dann wär ich mit 3 Vegetarier geworden. :)

hyllbyll
27.06.2006, 13:52
^^ aber ich denke mal, dass du eine Wurst nicht mit dem Schwein von deindem Opa verbunden hättest!!:)

NightShade
27.06.2006, 14:08
Ich war intelligent! :D
Stimmt, Wurst ist ziemlich entfremdet. Aber ich hab bei allen Gerichten (auch Apfelstrudel ^^) gefragt, was es mal für ein Tier war. Hätte ich mehr beziehungen zu Schweinen und Rindern gehabt, hätte ichs glaub ich nicht mehr gegessen.

hyllbyll
27.06.2006, 15:03
Naja, wenn man bei allem fragt, was das mal war!!!^^

Dori Cherry
08.07.2006, 09:42
Ich bin mehr oder weniger durch eine Bekannte Vegetarierin geworden...
Wir haben uns in der 10. Klasse kennengelernt. Bis dahin hatte ich schon einige Versuche hinter mir, wo ich mal drei Monate oder weniger Vegetarier war.
Meine Freundin Sabrina war da schon Vegi und hat mir das näher gebracht, vor allem durch PeTA und Infomaterialien von denen. Da ich dadurch ja auch viel Unterstützung hatte wurde ich PeTA Mitglied - und was viel wichtiger ist auch Vegi.
Dann ging nach zwei Jahren unsere Freundschaft zu brüche, ich war aber nochc 2 1/2 Jahre länger Vegetarier, bis ich eben schwanger war. Und da hatte ich keine Gelüste außer eines - Fleisch (ich hab überall Würstchen gesehen). Ich bin der Meinung, dass wenn ich damals Sabrinas Unterstützung gehabt hätte, ich weiterhin Vegetarier gewesen wäre.

Nun gut, dann haben wir uns vor einem halben Jahr wieder angefreundet, ich habe mir da aber noch nicht so Gedanken darüber gemacht. Ich hab mich dann vor einer Woche im Internet informiert und bin so auf dieses Forum und Soylent-Network.com gestoßen und das hat mich sogar zum Veganismus gebracht. Sabrina war natürlich total happy darüber und wir haben direkt mal drei Stundem am Telefon über Kadaverfresser gelästert...!

Und das ist es auch, was ich diesmal anders mache. Ich werde auf jeden Fall versuchen mehr Kontakte mit anderen Veganern zu halten, einfach um auch bei der Stange zu bleiben, denn nur gemeinsam sind wir stark ;)

Lena
08.07.2006, 13:14
Ich halte es auch für sehr wichtig mit Veganern/Vegetariern im Kontakt zu stehen. Wenn ich dieses Forum nicht gefunden hätte wäre ich bestimmt schon mehrmals rückfällig geworden (oder Gelüste nach Fleisch gehabt). Durch die Infos hier bin ich ebenfalls vegan geworden, was sich sehr positiv auf mein Leben ausgewirkt hat. :)
Zwar sind wir noch eine Randgruppe, aber es werden immer mehr Menschen Vegetarier. Und Veganer werden ohnehin immer mehr. Einfach toll der Gedanke an eine vegane Welt :rolleyes: .

Eisblume
02.08.2006, 15:20
bei uns gab es schon immer nicht sehr viel fleisch, zB haaben meine eltern noch nie steaks oder braten oder sowas gemacht ! ich habe immer schon am wenigsten von uns allen gegessen und beim essen von fleisch auch immer an die tiere gedacht, aber ich war zu dumm um den zusammenhang zwischen dem essen auf meinem teller und schweinen o.a. herzustellen ...
dann waren wir in frankreich in einem steakhaus und ich habe mir nur so einen kleinen hackfleischklops ( ? ^^ hoffe ihr wisst was ich so meine ^^ ) bestellt und als ich ein stück davon dann abscheniden wollte war der ganze teller voller blut, weil es halt ganz und gar nicht durch war ;)
erst an dem abend hab ich realisiert dass tiere eigentlich so sind wie menschen, sie leben, haben gefühle usw
also hab ich ab dem nächsten tag einfach kein fleisch mehr gegessen und es war das beste für mich, auch wen ich manchmal für andre ein freak bin .. :D

Spirit.Sweet
02.08.2006, 21:07
Hallo erstmal! Willkommen!
nunja nach einem solchen Erlebnis ist das auch die einzig richtige Entscheidung ;)
Das ist super, das du dir Gedanken drüber gemacht hast, find ich gut, weiter so.

Rygel
02.08.2006, 23:30
Mein ersten vegetarischen "Run" hatte ich mit 23 Jahren, das lief 1 1/2 Jahre sehr gut, dann fing ich meinen Zivildienst auf Borkum an und auf dieser Insel am A... der Welt kam ich aus Langeweile auf das Kiffen. Da hat es nicht lange gedauert und die dazugehörige Interessenlosigkeit und Sch...egal-Stimmung stellte sich ein, damit auch wieder der Fleischkonsum. Übrigens soll das ihr keine Verteufelung des Kiffens werden, das ist genauso eine Droge wie Alkohol und genauso kann der eine besser, der andere schlechter damit umgehen. Ich konnte es jedenfalls nicht und muß jetzt im Nachhinein sagen, daß ich damals 6 Jahre meines Lebens einfach weggeworfen habe, denn man kann sagen, was man will, Marihuana und Hasch machen psychisch abhängig, was vielleicht sogar noch teuflischer als die körperliche Abhängigkeit ist, da man äußerlich kaum etwas merkt bis auf brennende Augen und gelbe Fingerspitzen und sich deshalb immer selbst belügen kann, daß man das alles ja noch super unter Kontrolle hat, auch wenn man vormittags überlegt, ob man für den Abend noch genug Shit im Haus hat...:( Ich hatte das "Glück", daß ich vor 3 Jahren einen Weckruf in Form einer Lungenembolie bekommen habe, die auch leicht ins Auge hätte gehen können. Wenn man mal in einem Notarztwagen auf eine Intensivstation eingeliefert wird und dort zwei Nächte neben jemanden verbringt, der nur noch durch einen künstlichen Kehlkopfschlauch beatmet wird und eigentlich nur noch Geräusche beim böllernden Husten und beim stündlichen Schleimabsaugen von sich gibt, kann das einen schon ans Überlegen bringen...;) Auf jeden Fall habe ich nach den 2 Tagen und den anschließenden 3 stationären Wochen meinen Nikotin- und Graskonsum komplett eingestellt, Alkoholkonsum habe ich gleich mit über Bord geworfen und ein knappes halbes Jahr später habe ich mit meinem klaren Kopf natürlich auch gleich wieder über den Vegetarismus nachgedacht. Dann brauchte es nur noch einen endgültigen Anstoß von einer Arbeitskollegin, die auf einer Weihnachtsfeier erzählte, wie sich bei ihrer Weihnachtsgans im Ofen der Hals noch "lustig" bewegt hat und von da an hatte ich dann wieder für mich beschlossen, daß ich einfach nicht zu diesen perversen Lebewesen zählen möchte, die anderen Leid, Elend und Tod bescheren und das sogar noch witzig finden. So, und jetzt stehe ich hier, bin absolut drogenfrei und seit heute vegan.:) Übrigens stimme ich allen zu, die meinen, daß so ein Forum mit Gleichgesinnten sehr wichtig ist, das halte ich auch für einen ganz großen Rückhalt.

Spirit.Sweet
03.08.2006, 19:55
Wow eine packende Geschichte! Respekt, das du es geschafft hast von den Drogen loszukommen! Man darf das Kiffen aber auch nicht schön reden, weil es einem das Leben ganz schön zur Hölle machen kann, wie du ja am eigenen Leib erfahren musstest.

Das ist schön, dass du dich mir klaren Gedanken wieder für den Vegetarismus entschieden hast. ;) Kannst stolz auf dich sein, dass du die ganze Scheisse hinter dir hast.

lg DAni

Caro_CanBe
09.08.2006, 14:55
War immer schon an tieren und tierschutz interessiert. Ich mag tiere und tiere mögen mich.:p Wollte immer schon vegetarier werden, hab mich aber nie so getraut, dachte ich würds eh nie schaffen. und dann, peinlich aber wahr, hab ich von meinem lieblingsschauspieler gelesen, dass er vegetarier ist. Das hat mich beeindruckt. Dann hab ich mit 2 meiner freundinen gesprochen und sie, auch kleine tierschützerleins, haben meine meinung geteilt und wir haben ab dem Tag darauf auf fleisch und fisch verzichtet. Nuja, ich bins immer noch meine eine freundin lebt in oberösterreich, von der hör ich nix mehr, gottsei dank, die andere war 1/2 Jahr in paraguay und ist seit her wieder ein fleischfresser. Mittlerweile sieht mein näheres Umfeld das als selbstverständlich an, die meisten bewundern mich für meine "willenskraft" (sind einfach zu feige es zu probieren...)

Cheza
14.08.2006, 21:56
ich war auch schon immer tierlieb. wenn ich bilder von tiertransporten gesehen hab, hat mich das immer sehr mitgenommen. das erste mal richtig davon gehört, vom vegetarismus, habe ich in der 9ten klasse von einem klassenkameraden, den ich sehr dafür bewundert habe. das zog sich dann n paar jahre hin, in denen ich mich teilweise vor meinen halben hähnchen auf dem teller geekelt hab usw. ich wusste, dass es falsch ist und dass ich es nicht will, aber mein wille war zu schwach.. irgendwann ist mir bewusst geworden, dass ichs kann.. und ich konnte es ^^

johannes
14.08.2006, 21:59
schön, nun fehlt also nur noch der Schritt zum Veganismus :)

LG

Cheza
14.08.2006, 22:03
pas pour moi :)

johannes
14.08.2006, 22:15
dann nimmst du also lieber hin, dass tiere für dich sterben... traurig

Cheza
14.08.2006, 22:57
ja, ich weiß... ich bin ein grausamer mensch

johannes
14.08.2006, 23:30
Einsicht ist sicher der erste Weg zur Besserung.

Ich würde dich nicht als "böse" bezeichnen, vielmehr als unbewusst und ignorant. Aber du hast es in der Hand es zu ändern ;-)

Lieben Gruß
Johannes

PS: go vegan - töte niemanden.

Spirit.Sweet
15.08.2006, 14:17
Huhu Cheza, also ich finde das schon mal toll, das du es so weit geschafft hast! Nachdem was ich gelesen habe, das du ja Hardcore Fleischesser warst, ist das doch ein riesiger Schritt.


Hallo Johannes!! Ich hab dich schon vermisst :D Du hast eine mords Diskussion um das Thema verpasst ;) Bitte verlang nicht gleich von jedem den Veganismus. Ich denke da muss man sich die Persönliche geschichte anhören und dann kann man sagen, Veganismus wäre der nächste richtige Schritt, oder es braucht eben noch etwas Zeit.
Weil wir haben in der zwischenzeit gemerkt, dass wir die Vegetarier damit dem Thema nur fernerhalten als sie näher zu bringen.

ls Dani

johannes
15.08.2006, 14:54
da es keine Kunst ist vegan zu leben und es auch einige andere (auch aus diesem Forum) begriffen haben kann ich nichts schlimmes daran finden darauf hinzuweisen. Die Vergangenheit ist eine schlechte Ausrede, ich lebe jetzt und heute.

Viele liebe Grüße


schaut hier: www.v-heft.de

Spirit.Sweet
15.08.2006, 15:11
Ich meine ja auch nicht die Vergangenheit, sondern die jetzige Situation, in kombination mit der Vergangenheit. Wenn jemand Eltern hat, die Hartz 4 empfangen, dann können die sich Veganes einfach nicht leisten. Ich meine solang wie sie das grundsätzliche begriffen haben ist das doch schon mal ein wichtiger Schritt oder? Und dann ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis sie Vegan werden.

Rygel
15.08.2006, 18:41
da es keine Kunst ist vegan zu leben und es auch einige andere (auch aus diesem Forum) begriffen haben kann ich nichts schlimmes daran finden darauf hinzuweisen. Die Vergangenheit ist eine schlechte Ausrede, ich lebe jetzt und heute.

Völlig richtig, trotzdem sollte man drauf achten, wie man darauf hinweist. Gegen eine Frage, warum der Vegetarier nicht vegan lebt und Hinweise, daß er durch seine Lebensweise Tierleid unterstützt, hat niemand etwas, die sind sogar wichtig. Aber Ratschläge, sich im Zweifelsfall mit seinen Eltern zu überwerfen und Unterstellungen, daß man als Vegetarier sich nicht von Fleischfressern unterscheidet, können halt nur zu Streit führen. Es gibt soviele veganische Fakten, da hat man es gar nicht nötig, die Sache (unbewußt) ins Lächerliche zu ziehen.

johannes
15.08.2006, 20:01
Wenn jemand Eltern hat, die Hartz 4 empfangen, dann können die sich Veganes einfach nicht leisten.

Kauf Kartoffeln, Nudeln, Reis, Mehl, Bratlinge, Gemüse und Obst und leb Aldi-vegan für 30 Euro im Monat. Du kannst mit diesen Sachen abwechslungsreich kochen und es funktioniert, versprochen.

Ich meine solang wie sie das grundsätzliche begriffen haben ist das doch schon mal ein wichtiger Schritt oder? Und dann ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis sie Vegan werden.

Klar, aber genau dann wenn mans doch endlich begriffen hat, ist es doch höchtste Zeit vegan zu leben.

LG

Cheza
15.08.2006, 21:53
Huhu Cheza, also ich finde das schon mal toll, das du es so weit geschafft hast! Nachdem was ich gelesen habe, das du ja Hardcore Fleischesser warst, ist das doch ein riesiger Schritt.



Danke! :) Ich finde es toll, dass du so tolerant bist im gegensatz zu manch anderen hier :) und auch mal die kleinen erfolge siehst..

Spirit.Sweet
16.08.2006, 14:31
Das ist doch klar Johannes, ich schaff es auch, mit nur wenig mehrausgaben sehr gut Vegan zu leben. Ich meine halt die Eltern, die Hartz 4 empfangen haben eh nix übrig und jetzt versuch denen das mal zu erklären, dass du von deren Geld ein bisschen mehr brauchst als sonst, um vegan zu leben. Da ist halt so ein Streitherd..

Wenn man solche Eltern hat, wie ich dann unterwirft man sich lieber als den Aufstand zu proben. Ich kann die minderjährigen hier also verstehen.

johannes
16.08.2006, 21:22
Ich meine halt die Eltern, die Hartz 4 empfangen haben eh nix übrig und jetzt versuch denen das mal zu erklären, dass du von deren Geld ein bisschen mehr brauchst als sonst, um vegan zu leben.

absoluter Schwachsinn.

Veganismus ist viel günstiger wenn du nicht bio kaufst. Probier es mal mit 30 Euro im Monat pro Person - ich kann ja nun auch nicht mehr dazu schreiben als dass es funktioniert... Beispiele habe ich ja bereits gegeben.

Lieben Gruß
Johannes

Dori Cherry
16.08.2006, 21:30
absoluter Schwachsinn.

Veganismus ist viel günstiger wenn du nicht bio kaufst. Probier es mal mit 30 Euro im Monat pro Person - ich kann ja nun auch nicht mehr dazu schreiben als dass es funktioniert... Beispiele habe ich ja bereits gegeben.

Lieben Gruß
Johannes

Kann ich unterschreiben. Mehr Geld habe ich auch nicht zum vegan Leben und da reicht es noch für meine heißgeliebte Schoki :D

Spirit.Sweet
17.08.2006, 14:15
Ja ich gebe auch nicht mehr aus.. *grübel*

Also dann liebe Veggies! Ran an die Sojaprodukte :D

ChriZzy
28.08.2006, 12:15
mich interessiert was ihr vor eurem Meinungsumschwung zum Vegetarismus/Vegan(ismus ??) über die Sache gedacht habt, welche Meinung ihr zu Tiertransporten und Misshandlungen hattet, etc.
Kanntet ihr damals schon Vegetarier die euch versucht haben davon zu überzeugen?


Also bevor ich Vegetarier war, hatte ich die gleiche Meinung wie jetzt, ich habe sie nur immer verdrängt und mir nicht richtig nen Kopf drüber gemacht! Wahrscheinlich war es auch aus Bequemlichkeit, dass ich keine so starke Veränderung in meinem Leben vornehmen wollte! Als ich 11 war, hatte ich das erste Mal darüber nachgedacht und es auch ein halbes Jahr durchgehalten, habe kein Fleisch, Fisch und Gelatine gegessen, also nichts, wo totes Tier enthalten ist. Doch es hatte bei mir noch nicht Klick gemacht! Das passierte erst mit Mitte bis Ende 14! Ich hatte halt ein ziemlich schlimmes Erlebnis (was ich hier jetzt nicht unbedingt gerne breit treten möchte) und dann hat es entgültig bei mir Klick gemacht! Ich bin mir sicher, dass ich niemals mehr totes Tier essen werde, weil ich mittlerweile schon alleine den Geruch von den Leichen nicht mehr abkann und mir davon schlecht wird!

Ich kannte damals keinen Vegetarier, erst später, aber da war ich schon Vegetarier! Meine beste Freundin ist jetzt 16 und schon seit 10Jahren überzeugter Vegetarier, viele denken, dass ich jetzt auch Vegetarier bin, weil sie es ist und bla... Eigentlich voll bescheuert, da ich schon, bevor ich sie kannte Vegetarier war ^^


Aber als ich versucht habe auf Fisch zu verzichten hat meine Mutter immer gesagt ich solle nicht so übertreiben...


Kenn ich irgendwoher ^.^


Und sie meinte dass in der Bibel steht dass Fische keine Seele haben und wir sie essen dürften :confused: :mad:


Was für ein Quatsch ^^ :D

Volker
07.09.2006, 00:44
Was einen nicht umhaut, macht einen nur noch stärker
(altes Indianerzitat, sagt man)

johannes
07.09.2006, 15:43
Also bevor ich Vegetarier war, hatte ich die gleiche Meinung wie jetzt, ich habe sie nur immer verdrängt und mir nicht richtig nen Kopf drüber gemacht! Wahrscheinlich war es auch aus Bequemlichkeit, dass ich keine so starke Veränderung in meinem Leben vornehmen wollte!

vermutlich ist das jetzt auch wieder so. Da du nicht vegan leben möchtest, schiebst du das Leid der Tiere einfach mal weit zur Seite, da du dich nicht dafür verantwortlich fühlen möchtest (was du aber bist).

sonny
07.09.2006, 20:01
Ehe ich Vegetarier wurde... Ich bin Jahrgang 1950 und in meiner Kindheit galt: Was auf dem Tisch kommt, wird gegessen. Außer Geflügel, was es eher selten gab, hab ich nie gern Fleisch und Wurst gegessen. Ich erinner mich noch deutlich, daß ich im Kindergarten oft weinend vor meinem kalten Essen saß, wärend die anderen schon auf ihren Pritschen lagen, weil ich noch aufessen mußte. Mein Albtraum waren süßsaure Flecke (Innerein!) Seitdem ich für mich selbst sorge, aß ich kaum Fleisch, mochte aber die Soße und ab und zu Geflügel. Mitte der Siebziger begann ich vegetarisch zu leben. In dieser Zeit begann ich auch, intensiv über die Tiere nachzudenken. In den 50er und 60er Jahren hat man sich noch keine Gedanken über Tierschutz, Massen -tierhaltung, qualvolle Tiertransporte...usw. gemacht. Vielleicht war das damals auch noch nicht so extrem wie heute, ich hatte nie von Gammelfleischskandalen o.ä. gehört.
Da ich nie ein leidenschaftlicher Fleischesser war, fiel mir die Umstellung leicht, stieß aber auf wenig Verständnis. Man hielt es für einen Spleen, der wohl wieder vergehen würde. Da ich schon immer Milch verabscheue, fürchtete meine Familie, ich könnte Mangel leiden. Zumal ich damals gerade das erste mal schwanger war. Aber durch meinen Mann lernte ich die asiatische Küche mit ihren vielen Möglichkeiten kennen und lieben und blieb Vegetarier. Ich aß ab und zu mal Quark oder recht gern Eier. Die letzten Jahre näherte ich mich immer mehr der veganen Ernährung (hatte einen Bericht über Legebatterien gesehen und kaufte höchstens noch freilaufende Eier). Seit ich dann noch einen Fernsehbericht gesehen habe, wo die Küken, deren Geschlecht gerade nicht gebraucht wird, einfach wie Abfall entsorgt werden, bemühe ich mich, keine Eier mehr zu essen. Da ich schon von Natur aus viele nichtvegane Sachen nicht mag, sollte mir der Übergang zu ganz vegan eigentlich leicht fallen. Mein Problem sind aber noch die Zusatzstoffe in einigen LM und daß es mein Mann nicht mag, wenn ich bei Einladungen und im Restaurant "Extraansprüche" stelle und aus der Rolle falle.
Ich hoffe, ich hab Euch mit meiner "Lebensgeschichte" nicht gelangweilt, denn Ihr seid ja alle noch ziemlich jung, aber ähnliche Probleme (mit Partner
u.ä.) habt Ihr ja auch. Liebe Grüße von Sonny

marion
09.09.2006, 15:37
hallo sonny, gerade wollte ich dich fragen, wie alt du bist...;)
bei mir ist es so aehnlich, ich bin jahrgang 60. als kind erging es mir ebenso.ich esse viel obst und salat aus eigenem anbau.
wie schon gesagt haben wir einen grossen garten..:)

Cheerkueken
09.09.2006, 16:23
Bevor ich vegetarier wurde, hatte ich von der ganzen Thematik keine Ahnung.

Mit 15 habe ich meinen Freund kennen gelernt, welcher vegetarier war. Er hat mich nie versucht zu überreden oder gar seine meinung mir einzureden... Nach einem jahr beziehung fing ich aber doch an zu fragen und habe mir dann auch ein Buch ausgeliehen. "10 Gründe kein Fleisch mehr zu essen" von? Volker Pilgrim oder vertue ich mich?
Egal, von da an habe ich kein Fleisch mehr gegessen, aber trotzdem wusste ich nicht viel über das Thema. Seit nem jahr wird dieses Thema für mich immer wichtiger und je mehr ich weiß, desto mehr entwickle ich mich in die Richtung vegan. Ich brauche dafür noch ein wenig Zeit aber ich denke, dass ich diesen lebensstil bald umsetzen werde....

Mal eine Frage an die selbstanbauer.... Ich habe ja keinen Garten, welche Möglichkeiten habe ich mit einem Balkon....?

Volker
09.09.2006, 16:28
Mal eine Frage an die selbstanbauer.... Ich habe ja keinen Garten, welche Möglichkeiten habe ich mit einem Balkon....?

Na, ich würde mal sagen ,das kommt auf die Größe deines Balkons an.
Kannst du dir nicht irgendwo in der Nähe einen Klein-, bzw. Schrebergarten pachten (kostet vielleicht nur 5 Euro im Monat, manche verlangen nicht einmal Pacht, ist also relativ billig).

Cheerkueken
09.09.2006, 16:47
Echt so günstig????? Hätte ich nicht gedacht...
Ja, also jetzt lohnt es sich nicht mehr, da ich im Februar in eine andere Stadt ziehe, aber dort werde ich dann mal suchen und werde euch mit Tips-Fragen belästigen, da ich keine Ahnung von Gärten und Anbau habe! Aber werde mich mal schlau machen....

Dankeschön!

sonny
09.09.2006, 17:22
Hallo, einen großen Garten zu haben wie Marion und alles, oder vieles, was man braucht, selbst anzubauen, ist schon immer mein Traum! Wir haben zwar einen Garten, aber entweder fehlt mir der grüne Daumen oder unser Boden (ich lebe in Berlin - Märkischer Sandboden) ist zu schlecht. Dann die Schnecken... Dabei finde ich Gartenarbeit toll!! Wenn in ein paar Jahren, wenn ich nicht mehr arbeite, Marions Angebot noch steht, komme ich vielleicht darauf zurück! Jetzt erstmal werde ich mir auch noch ein Gartenforum suchen!
Hi, Cheerkueken, auf einem Balkon kannst Du auf jeden Fall Kräuter anbauen, wenn Du Sonne hast!

marion
09.09.2006, 17:31
hallo,
auf jeden fall kannst du kuebel bepflanzen, wenn der balkon gross genug ist. kraeuter, tomaten, salat usw.
gruss marion

marion
09.09.2006, 17:35
hallo sonny,
du kannst mich jederzeit in masuren besuchen, wenn du zeit hast... das gilt natuerlich auch fuer andere die lust haben im garten mitzuhelfen und zu ernten,,,:)

iven
02.11.2006, 12:39
Bei mir war hat sich das mit 16 alles abgespielt glaub ich mich zu erinnern, das letzte was ich gegessen habe war Paprika Lioner.

Dann aber irgendwie auch nicht´s mehr von der, muss dazu sagen mein Nachtbar war metzger und der Junge von dem Roch auch immer so extrem nach Wurst, trotzdem waren wir tag täglich zusammen.

Gekannt hatte ich niemand der Vegetarier war, war glaub ich sogar der erste in meinem Alter dort !!

Absinth
02.11.2006, 20:30
Ich habe sowieso nie viel Wurst und Fleisch gegessen, weil es mir gesundheitlich nicht gut getan hat.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich erst sehr spät (schon eher am Ende der Pubertät) mit dem Thema "Tierquälerei" auseinander gesetzt habe, denn irgendwie hat es mich nie "gejuckt" - sind ja nur Tiere, habe ich zu dieser Zeit halt gedacht...
Jetzt würde ich gerne die Zeit zurückdrehen, damit ich es schon viel früher hätte besser machen können... :(

Spirit.Sweet
03.11.2006, 19:09
Hey, besser spät als nie! Ich bin auch erst mit 13 drauf gekommen. Aber wenn man es nicht anders vorgelebt gekommt, dann ist das auch schon schwerer als jemand, der Vegetarier in der nähe hat..

lg Dani

Absinth
03.11.2006, 20:06
Ja, das stimmt, in meiner Family ist (auch bisher nicht, leider!) kein Vegetarier dabei... :(
Aber ich bin wirklich unbeschreiblich froh, dass ich jetzt endlich auf den richtigen Weg gefunden habe! :D

johannes
03.11.2006, 20:11
ich habs mit 12 geschnallt.

allerdings war mir viele jahre nicht bewusst, dass ich durch konsum von tiermilchprodukten weiterhin tiere ermorde.

Ich sehe mein richtiges "Erwachen" also erst durch den Schritt zum Veganismus, welcher leider erst mit 18 passiert ist. Aufklärung für die Jugend ist mein Motto! ;-)

Lieben Gruß
Johannes

sonny
03.11.2006, 21:13
ich habs mit 12 geschnallt.

allerdings war mir viele jahre nicht bewusst, dass ich durch konsum von tiermilchprodukten weiterhin tiere ermorde.

Ich sehe mein richtiges "Erwachen" also erst durch den Schritt zum Veganismus, welcher leider erst mit 18 passiert ist. Aufklärung für die Jugend ist mein Motto! ;-)

Lieben Gruß
Johannes
Mann - ich muß mich ja wirklich versteccken vor Euch! Wenn Pinklady schon denkt, daß sie spät dazu gekommen ist, sollte ich mir ja wohl lieber eine Tüte über den Kopf stülpen....
Seid lieber stolz auf Euch, daß Ihrs so jung schon gepackt habt!!! ...und macht mir nicht so ein schlechtes Gewissen!
--Sonny--

johannes
03.11.2006, 21:25
das war nicht meine Absicht.

Es geht um jetzt und heute und darum, dass wir möglichst schnell möglichst viele weitere Menschen aufklären, damit die vegane Gesellschaft sich noch schneller vergrößert. Wir sollten uns zusammenschließen und etwas in Angriff nehmen. Auch Flyer aushängen um weitere Leute zu finden, kann sehr nützlich sein. Ich habe durch eine Flyeraktion eine weitere Tierrechtlerin gefunden und konnte am 8. oktober 2005 eine Tierrechtsgruppe gründen. Das ist keine große Sache, könnten eigentlich viel mehr Menschen tun. Ein Name für die Gruppe und mündliche Vereinbarung mit allen (wir waren damals 3), dass nur vegane Leute aufgenommen werden und fertig. Dann könnt ihr immer den Name der Gruppe unter die Pressemitteilungen schreiben nach Demos, Mahnwachen oder sonstigen Aktionen, das macht ein gutes Bild.

Rygel
03.11.2006, 21:56
Aufklärung für die Jugend ist mein Motto! ;-)

Und erwischt mit deinen ziemlich treffenden Beiträgen auch nicht mehr ganz jugendliche, aber auch noch nicht alte 34jährige, die inzwischen seit 3 Monaten vegan leben und es nicht verstehen, was daran jetzt so schwierig sein sollte.:D

Rygel
03.11.2006, 22:01
Mann - ich muß mich ja wirklich versteccken vor Euch! Wenn Pinklady schon denkt, daß sie spät dazu gekommen ist, sollte ich mir ja wohl lieber eine Tüte über den Kopf stülpen....
Seid lieber stolz auf Euch, daß Ihrs so jung schon gepackt habt!!! ...und macht mir nicht so ein schlechtes Gewissen!
--Sonny--

Seufz, ihr Asiaten habt wirklich mal ein Problem mit selbstbewußtem Auftreten (Hm, ob ich asiatische Wurzeln habe, grübel...?;) ) Du bist großartig, sonny, deine späte Einsicht ist noch viel großartiger und am Großartigsten ist, daß du dein Leben jetzt hier in der Gegenwart vegan führst! Jetzt glaub uns das doch endlich mal!!!!:D :)

sonny
04.11.2006, 09:49
Okay - Danke Rygel - ich lass die Tüte weg...:D

Dev
04.11.2006, 11:16
Okay - Danke Rygel - ich lass die Tüte weg...:D

Ja, bitte, lasse sie weg, Sonny. Sonst schnappe ich mir auch gleich ein paar.*g*
Ich bin erst mit 27/28 vegetarisch geworden und wußte damals noch nicht mal, daß es Veganismus überhaupt gibt. Erst zehn Jahre später habe ich es begriffen und mich ganz umgestellt auf Veganismus, das war vor fünf Jahren. (Hehe, wer rechnet denn da jetzt?)

Hut ab vor allen Menschen, die so jung (13 oder so, wow) schon begriffen haben, wohin der Weg geht!!:-) Und ich bin wirklich glücklich darüber, daß es auch immer mehr junge Menschen gibt, die sich für die nichtmenschlichen Tiere einsetzen!

Vegane Grüße,
Dev

Spirit.Sweet
04.11.2006, 13:53
ich würde ja behaupten, dass grade die älteren grosses lob verdient haben. Denn wer so lange nur Leichen essen kannte, der ist eigentlich schwer davon wieder loszubekommen. Die wollen meistens auch gar nichts ändern. Bin ja nur froh, dass es auch ausnahmen gibt. Viele sagen auch sie wären zu alt für sowas. Ich finde es super wenn man in einem reiferen Alter dazu stehen kann Vegetarier oder Veganer zu sein! Viele werden nämlich deshalb auch belächelt und so. Ihr versteht was ich meine :D ? ( glaub nämlich ich schreib ziemlich wirr)

lg Dani

sonny
04.11.2006, 14:17
Du schreibst echt nicht wirr...:D
Und ich meine es absolut ehrlich, wenn ich sage, daß ich den größten Respekt vor Euch jungen Leuten habe! In meiner Jugend war das überhaupt kein Thema *schäm*. Mit 13, 16 oder auch 18 Jahren hatte ich ganz anderes Zeug im Kopf!

Spirit.Sweet
04.11.2006, 22:00
Und das war auch eine ganz andere Zeit Sonny ! Das solltest du auch bedenken. Du bist eine vorreiterin für uns. Vegetarismus ist heute so leicht wie Fahrradfahren ;) In jedem normalen Supermarkt gibts leckere Vegetarische Sachen und jetzt ja auch immer mehr Veganes! Du hast grossen Respekt verdient zu einer Zeit wo es so schwer war damit anzufangen.

lg Dani

susanna
22.11.2006, 11:55
da ich mit dem dritten lebensjahr schon aufgehört habe fleisch zu essen, wusste ich nicht einmal mehr wie fleisch schmeckt..
kann mich da nicht mehr dran erinnern..

Spirit.Sweet
22.11.2006, 11:57
Geht mir auch so :) find ich aber auch nicht schade. :D

susanna
22.11.2006, 11:57
nööööööööööö :D

WolkeSieben
22.11.2006, 17:37
Also bevor ich vegan geworden bin, habe ich nur Vegetarier gekannt und immer über die gelacht. Für mich war das nix halbes und nix ganzes. Und über Veganer hab ich eigentlich nie nachgedacht. Mein Vater hat immer nur gesagt, Vegetarier seien ja noch halbwegs "ok", aber Veganer hätten ja voll einen an der Waffel...

Mein Entschluss vegan sein zu wollen kam ganz plötzlich und hatte zunächst sehr viel mit einer Person zu tun, die mich sehr beeindruckte. Bevor ich das allerdings umgesetzt habe, fing ich dann an mich anderweitig zu informieren, zu belesen. Und das ist ein stetiger Prozess. Ich bin nach wie vor dabei. Erst gestern habe ich wieder ein neues Buch gekauft ("Vegane Ernährung" von Gill Langley). Ganz besonders beeindruckt und beeinflusst und mir dann noch den letzten Schubs gegeben hat mir auch ein Buch, welches ich auch mal wärmstens empfehlen möchte: "Vegan Freak - Vegan in a non-vegan world" Und seltsamerweise habe ich seither kein einziges Mal mehr verächtlich oder verständnislos an Veganer gedacht. Mittlerweile ist es das selbstverständlichste auf der Welt geworden und ich fühle mich nach wie vor super damit.