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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wichtige Fakten für Veganer (B12)


Draven
29.11.2006, 15:46
Also ich sammle viele Informationen zum Thema "Vegan" ;)

Es gab auch schon ein Paar Thema zu Vitamin B12 aber ich finde das Thema wichtig genug, um noch eins zu eröffnen...

Sehr interessante Seite, die jeder Veganer oder Vegetarierer mit sehr wenig Tierischen Produkten lesen sollte;)
http://vegan.de/foren/read.php?152,358645,358646#msg-358646
http://vegan.de/foren/read.php?152,358645,358647#msg-358647

drachenfels
30.11.2006, 01:08
Also ich sammle viele Informationen zum Thema "Vegan" ;)

Es gab auch schon ein Paar Thema zu Vitamin B12 aber ich finde das Thema wichtig genug, um noch eins zu eröffnen...

Sehr interessante Seite, die jeder Veganer oder Vegetarierer mit sehr wenig Tierischen Produkten lesen sollte;)
http://vegan.de/foren/read.php?152,358645,358646#msg-358646
http://vegan.de/foren/read.php?152,358645,358647#msg-358647

Habe jetzt einiges gelesen aber bei weitem nicht alles was da so kontrovers diskutiert wird nachvollziehen können. Dazu fehlt mir einfach die Erfahrung und das Wissen. Wer kann da helfen? Muß ich mir also Sorgen um mögliche B 12 Mangelerscheinungen etc. machen wenn ich nicht Medizin studiert habe? Worauf muß ich also achten? Insb. wie stelle ich durch eine normale (ohne Zusatztablette) Ernährung sicher ausreichend B 12 sowie Folsäure zu mir zu nehmen? Mein Wissen steckt wie ihr merkt in den Kinderschuhen!:confused:

India
30.11.2006, 09:06
Mein Wissen steckt wie ihr merkt in den Kinderschuhen!:confused:

An einem B 12 Mangel können auch Omnivore leiden (das vergessen diese oft, und verwenden dieses Scheinargument gegen den Veganismus ;) ).

Ich empfehle folgenden Link zu lesen: http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-1/b12.htm

drachenfels
30.11.2006, 21:19
An einem B 12 Mangel können auch Omnivore leiden (das vergessen diese oft, und verwenden dieses Scheinargument gegen den Veganismus ;) ).

Ich empfehle folgenden Link zu lesen: http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-1/b12.htm

Das hat mir schon weitergeholfen. Doch etwas verwirrt bin ich trotzdem. Ist es deiner Meinung nach notwendig Präparate einzunehmen? und wenn ja reicht das 1 x die Woche? Wie macht das ein richtiger Veganer?

India
01.12.2006, 11:33
Das hat mir schon weitergeholfen. Doch etwas verwirrt bin ich trotzdem. Ist es deiner Meinung nach notwendig Präparate einzunehmen? und wenn ja reicht das 1 x die Woche? Wie macht das ein richtiger Veganer?

Wie das ein richtiger Veganer macht weiss ich nicht (esse erst seit letztem Juni vegan ;) ).

Die Schoko-Sojamilch die ich trinke hat B12 drin, und beispielsweise meine bevorzugten (superleckeren) Müsliriegel auch. Es ist jedoch nicht so, dass ich das massenweise trinke/esse - einfach ab und zu.

Rygel
02.12.2006, 23:03
Ich schlucke nach wie vor meine Algen-Tabletten, wenn die leer sind, wechsele ich mit einem anderen Produkt ab, um so auf der ganz sicheren Seite zu sein. Der Körper kann ja B12 speichern, wenn ich da tatsächlich mal auf Analoga treffe, gleiche ich das mit dem Wechsel dann wieder aus. Bis jetzt habe ich leider noch keinen Veganer kennengelernt, der schon länger als 20 Jahre vegan lebt, deshalb kann ich auch keinen fragen, wie das im Alter aussieht. Ich sehe nur, daß selbst die älteren Omnivoren in meiner Umgebung sehr häufig einen B12-Mangel haben, da kann ich mir nicht vorstellen, daß ausgerechnet Veganern das nicht passiert. Außerdem möchte ich nicht in ein paar Jahrzehnten sagen "Scheiße, war doch nicht so dolle, hättest du mal lieber..."

Spirit.Sweet
03.12.2006, 16:57
Also ich nehme ja jeden Morgen SojaMilch, in der auch Vitamin B12 drin ist für mein Müsli.. und trinke säfte in denen das drin ist, das müsste doch langen oder?

lg Dani

Tanja
07.12.2006, 14:05
Nur in aller Kürze: als Veganer sollte man unbedingt B12 supplemetieren, egal, ob über Tabletten doer angereicherte Nahrungsmittel. Der Tagesbedarf liegt bei 1-3 ug, das sollte also abgedeckt sein.
Algen (inklusive Spirulina) sind keine zuverlässige B12-Quelle, auch wenn das Gerücht noch immer umgeht, ebenso sind Sanddorn und Lopino keine B12-Lieferanten.
Soweit das von mir :-)
Tanja

Draven
07.12.2006, 15:02
Also ich will ma kurz meinen Senf dazugeben wegen:"Ich brauch keine Tabletten und Tropfen ich trinke immer Sojamilch und angereichertes Zeugs"

In Sojamilch und Co. ist doch genau das gleiche chemische Zeugs wie in z.b. B12 Tropfen, warum dann nicht am Tag ein paar Tropfen und sich sicher sein nicht zuwenig B12 zu haben, als teure Produkte kaufen "nur" weil sie B12 zugesetzt bekommen haben?

Warum sich auf bestimmte Sorten festbeißen, nur weil sie B12 haben(nicht von natur aus sondern tja..), wenn ich viel mehr anderes veganes Zeugs essen kann, wenn ich ein paar Tropfen nehm?



Nur in aller Kürze: als Veganer sollte man unbedingt B12 supplemetieren, egal, ob über Tabletten doer angereicherte Nahrungsmittel. Der Tagesbedarf liegt bei 1-3 ug, das sollte also abgedeckt sein.
Algen (inklusive Spirulina) sind keine zuverlässige B12-Quelle, auch wenn das Gerücht noch immer umgeht, ebenso sind Sanddorn und Lopino keine B12-Lieferanten.
Soweit das von mir :-)
Tanja

Steht alles im VeganerForum bei den Links von mir^^

Spirit.Sweet
07.12.2006, 19:19
Aber wenn ich doch was für mein müsli brauche trinke ich Sojamilch. Da ist das nunmal drin, warum sollte ich dann noch anderes zeugs nehmen.. Ich bin mir sicher das die dosis zusammen mit Säften reicht..

sonny
07.12.2006, 19:27
Aber wenn ich doch was für mein müsli brauche trinke ich Sojamilch. Da ist das nunmal drin, warum sollte ich dann noch anderes zeugs nehmen.. Ich bin mir sicher das die dosis zusammen mit Säften reicht..
Man braucht wirklich sehr wenig B12. Ich hab ja diese angeborene Krankheit und kann B12 oral eingenommen oder gegessen, nicht verarbeiten. Egal wie viel ich zu mir nehme oder schlucke, es wird unverwertet wieder ausgeschieden. Mir fehlt ein Enzym im Magen.
Richtige Probleme wegen dieses Mangels bekam ich aber erst, als ich schon 40Jahre alt war!!! Aber dann war es heftig. Es zog sich nochmal 2 Jahre hin, bevor man erkannte, welche Krankheit ich habe! Aber leider hatte ich dann schon irreparable Schäden davon getragen!!! Aber ich kann damit leben. Jetzt bekomme ich monatlich ein B12-Spritze.
Liebe grüße von Sonny

India
08.12.2006, 15:44
Sonny... fehlt Dir der sogenannte Intrinsic-Faktor?

sonny
08.12.2006, 18:20
Ja, genau. Man hats aber erst gemerkt, als ich schon über 40 war.

India
09.12.2006, 02:06
Das tut mir wirklich leid für Dich!
Was hast Du denn für Schäden davongetragen? Bitte nur beantworten, wenn die Frage nicht zu indiskret ist... vielleicht willst Du ja nicht darüber sprechen ;)

sonny
09.12.2006, 12:06
Das tut mir wirklich leid für Dich!
Was hast Du denn für Schäden davongetragen? Bitte nur beantworten, wenn die Frage nicht zu indiskret ist... vielleicht willst Du ja nicht darüber sprechen ;)

Nee, ist nicht so schlimm. Nach den 2 Jahren, in denen mein Hausarzt nicht herausgefunden hatte, was ich nun habe, überwies er mich endlich ins Krankenhaus. Die Beschwerden kamen nach und nach und steigerten sich immer mehr. Fast wöchentlich kam was neues dazu. Als ich eingeliefert wurde, hatte ich Empfindungsstörungen/Ausfallerscheinungen/Gefühllosigkeit in den Beinen bis zur Hüfte hoch und in den Händen. Meine Mundschleimhaut war voller offener Wunden, so daß ich kaum noch etwas essen konnte. Mit dem "Schilling-Test" fand man dann heraus, welche Krankheit ich habe. Die Ärzte waren sehr nett. Eine Ärztin sagte mir, daß es für mich höchste Zeit gewesen wäre, die nächste Stufe wäre die Lähmung gewesen!!! Da erst habe ich richtig Angst gekriegt! Die Behandlung bestand nur aus B12-Spritzen! Erst täglich - jetzt 1x im Monat - aber das lebenslang. Aber damit kann man leben.
Leider sind nicht alle Störungen zurückgegangen, aber es es geht mir gut.
Ich habe noch Empfindungsstörungen in den Beinen bis Kniehöhe, bes. in den Füßen, und in den Händen. Außerdem muß ich Herztabletten nehmen. Aber es geht mir wirklich gut. Das schlimme ist nur, daß die krankheit eben erblich ist - und ich habe 2 Kinder!!!
Liebe grüße von Sonny

India
09.12.2006, 17:29
Ich habe noch Empfindungsstörungen in den Beinen bis Kniehöhe, bes. in den Füßen, und in den Händen. Außerdem muß ich Herztabletten nehmen. Aber es geht mir wirklich gut. Das schlimme ist nur, daß die krankheit eben erblich ist - und ich habe 2 Kinder!!!
Liebe grüße von Sonny

Glücklicherweise ist nicht mehr passiert, wobei das mit den Herztabletten schon etwas beunruhigend auf mich wirkt.
Aber Du sagst, dass es Dir gut geht... dann ist es auch so ;)
Haben sich Deine Kinder testen lassen, ob ihnen dieser Faktor fehlt?

sonny
09.12.2006, 17:47
Nein noch nicht. Der Test ist schwierig. Ich mußte Radioaktives Zeug schlucken und dann wurde ein WC extra für mich gesperrt.....
Hab mich zuerst total gesträubt, diesen Test machen zu lassen.
Außerdem macht sich die Krankheit erst in den Dreißigern bemerkbar....
Aber sie sollten es wohl machen lassen. Einfacher ist aber, wenn sie sich vorsorglich regelmäßig B12 spritzen lassen - daß kann ja nicht verkehrt sein.
LG von Sonny

India
09.12.2006, 17:58
Einfacher ist aber, wenn sie sich vorsorglich regelmäßig B12 spritzen lassen - daß kann ja nicht verkehrt sein.


Ja, das ist bestimmt vernünftig, wenn die Möglichkeit besteht, dass ihnen dieser Faktor ebenfalls fehlt.
Und so viel ich gelesen habe, kann man keine "Überdosis" B12 bekommen, da überflüssiges einfach vom Körper ausgeschieden wird.
Sicher ist sicher ;)

WolkeSieben
12.12.2006, 13:30
Also ich nehme auch meist die mit Vit. B / Kalzium angereicherte Sojamilch. Und ich esse viel Biosauerkraut. Das soll auch Vit. B enthalten. Und zur Sicherheit hab ich auch noch Tabletten da für Eisen (weil ich da schon immer nen Mangel hatte, auch als ich noch nicht vegan war) und Vitamin B. Und ich war letzte Woche bei meiner Ärztin und hab mal ein Blutbild im Hinblick auf Vitamine etc. gemacht um einfach nach ein paar Monaten jetzt mal checken zu lassen ob sich da irgendein Mangel abzeichnet.

India
12.12.2006, 14:47
Ungewaschenes (nur von Hand abgerieben) Bio-Gemüse oder Bio-Früchte haben auch Vitamin B12.
Also eigentlich könnte man doch auch ein wenig Bio-Erde essen :D .

Früher hatte es auch B12 in der Erde, als noch nicht alles überdüngt war.

Lucy
25.12.2006, 17:23
sonny, da bin ich aber froh, dass es Dir gut geht. Was alles wegen so einem fehlenden Vitamin passieren kann...meine Güte.

@alle
Ich stelle mir gerade die Frage, wie diese Widersprüche sich miteinander vereinen lassen. Soweit ich das verstanden habe, scheint es in Pflanzen wenig bis gar kein B12 zu geben. Andererseits soll der Mensch nach unseren Erkenntnissen (nach meinen ja auch!) ein Pflanzenesser sein. Daraus müsste sich eigentlich ergeben, dass der Mensch evtl. kein B12 bräuchte, aber die Erfahrungen von sonny beweisen gerade wieder das Gegenteil:confused:

Und nun wäre die Frage, wie das B12, das in der Sojamilch, in Tabletten und Spritzen enthalten ist, hergestellt wird? Bedeutet das nicht, dass dieses Vitamin als solches schon unvegan ist?:confused:

Vielleicht übertreibe ich es ja jetzt, aber damit will ich nicht sagen, dass man darauf verzichten soll, mit den Folgen sollte man keine Experimente machen.
Ich fände es allerdings sehr interessant, wie diese Widersprüche ein schlüssiges Bild ergeben könnten. http://smilies.vidahost.com/otn/happy/11zwinky.gif

sonny
26.12.2006, 12:25
Als der Mensch früher noch ein reiner Pflanzenesser war, da hat er seine Wildmöhren, Wurzeln usw. sicher noch nicht gewaschen. Dadurch hafteten genügend Microorganismen (B12!!!) an den Pflanzen. Da man sehr wenig B12 braucht, war das ausreichend. Durch die heutigen gewaschenen, geputzten und hochgezüchteten Pflanzen ging das B12 verloren. Deshalb ist ein Veganer wohl oder übel gezwungen, sich anderweitig mit B12 zu versorgen.
Ich glaube nicht mal, daß an Bio-Gemüse noch ausreichend B12 klebt :D - in unserer Bio-Company sieht alles ziemlich sauber aus, die Kunden verlangen es so, und Umsatz machen ist ja auch für Bio-Läden wichtig.

Lena
26.12.2006, 12:55
Also meine Bio-Kartoffeln musste ich letztens sehr lange waschen weil dort eine dicke Dreckkruste dran war :D ;)... Von wegen sie waschen das Gemüse.

Tanja
26.12.2006, 14:59
Hallo Lucy,
der Mensch ist kein Pflanzenfresser (Herbivor) sondern ein Allesfresser (Omnivor). Ich weiß, daß das immer wieder anders behauptet wird und wüßte wirklich gern, wie die Leute darauf kommen. Allerdings bedeutet, alles essen zu können ja nicht, alles essen zu müssen. Und darum können wir uns eben auch problemlos vegan ernähren - zumindest genauso problemlos, wie sich ziemlich viele Menschen ernähren, die nicht in der Nähe vom Meer wohnen und deswegen Jod in ihre Ernährung einfügen müssen, meist durch Jodsalz o.ä. Da es noch kein B12-Salz gibt, müssen wir's eben in Tablettenform etc. nehmen. ;-)

Hergestellt wird dieses B12 aus Bakterien im Labor, es ist also, sofern in dem Präparat dann nicht noch Gelatine, Lactose etc. enthalten ist, vegan.

Das schlüssige Bild ist ganz einfach: Veganismus ist nichts, was sich dadurch begründen läßt, daß es "schon immer so war" und "ganz natürlich ist" - nein, Veganismus baut auf Ethik auf. Und wenn da das einzige Problem ist, daß man auf seine B12-Zufuhr achten muß, dann ist es doch absolut schlüssig, so zu leben und andere Tiere nicht auszubeuten und/oder umzubringen.

Tanja

Rygel
26.12.2006, 16:56
Hallo Lucy,
der Mensch ist kein Pflanzenfresser (Herbivor) sondern ein Allesfresser (Omnivor). Ich weiß, daß das immer wieder anders behauptet wird und wüßte wirklich gern, wie die Leute darauf kommen.

Der Mensch hat den langen Darm eines Pflanzenfressers und das Gebiß eines Pflanzenfressers, mit dem er die Kaubewegungen eines Pflanzenfressers macht, eben auf den Backenzähnen kauend zermalmen und nicht brockenweise herunterschlingen wie meine 2 Kater. Außerdem glaube ich nicht, daß es auf dieser Welt überhaupt Allesfresser gibt, jedem, der mir etwas anderes sagt, würde ich gerne mal beim Essen von Giftdrüsen mancher Schlangenarten oder auch beim Verzehr von manchen Pilzarten zusehen. Ich glaube, da würde dieser Allesfresser schnell bekehrt werden, würde ihm zwar nicht mehr helfen, aber immerhin wär meine Theorie bewiesen, daß niemand alles esstechnisch verträgt.:)

himbeerchen
26.12.2006, 18:02
Hallo Lucy,
der Mensch ist kein Pflanzenfresser (Herbivor) sondern ein Allesfresser (Omnivor). Ich weiß, daß das immer wieder anders behauptet wird und wüßte wirklich gern, wie die Leute darauf kommen. Allerdings bedeutet, alles essen zu können ja nicht, alles essen zu müssen. Und darum können wir uns eben auch problemlos vegan ernähren - zumindest genauso problemlos, wie sich ziemlich viele Menschen ernähren, die nicht in der Nähe vom Meer wohnen und deswegen Jod in ihre Ernährung einfügen müssen, meist durch Jodsalz o.ä. Da es noch kein B12-Salz gibt, müssen wir's eben in Tablettenform etc. nehmen. ;-)

Hergestellt wird dieses B12 aus Bakterien im Labor, es ist also, sofern in dem Präparat dann nicht noch Gelatine, Lactose etc. enthalten ist, vegan.

Das schlüssige Bild ist ganz einfach: Veganismus ist nichts, was sich dadurch begründen läßt, daß es "schon immer so war" und "ganz natürlich ist" - nein, Veganismus baut auf Ethik auf. Und wenn da das einzige Problem ist, daß man auf seine B12-Zufuhr achten muß, dann ist es doch absolut schlüssig, so zu leben und andere Tiere nicht auszubeuten und/oder umzubringen.

Tanja

:) Du hast es auf den Punkt gebracht Tanja :)

Lucy
26.12.2006, 19:57
@sonny
Ja, so kann ich mir das auch vorstellen. Manchmal ist des Rätsels Lösung ganz einfach, gell. :)


@rygel
Der Mensch hat den langen Darm eines Pflanzenfressers und das Gebiß eines Pflanzenfressers, mit dem er die Kaubewegungen eines Pflanzenfressers macht, eben auf den Backenzähnen kauend zermalmen und nicht brockenweise herunterschlingen wie meine 2 Kater. Außerdem glaube ich nicht, daß es auf dieser Welt überhaupt Allesfresser gibt, jedem, der mir etwas anderes sagt, würde ich gerne mal beim Essen von Giftdrüsen mancher Schlangenarten oder auch beim Verzehr von manchen Pilzarten zusehen. Ich glaube, da würde dieser Allesfresser schnell bekehrt werden, würde ihm zwar nicht mehr helfen, aber immerhin wär meine Theorie bewiesen, daß niemand alles esstechnisch verträgt.:)

Ja, so sehe ich das auch.

In einem anderen Thread habe ich das mal gepostet:

Genau, und hier eine interessante Ergänzung zum Gebissvergleich: http://www.tierversuchsgegner.org/Gesundheit/evers/

Demnach hat das Gebiss des Menschen die größte Ähnlichkeit mit dem des Orang-Utans und ist reiner Pflanzenfresser. Orang heißt übrigens "Mensch" und Utan heißt "Wald", also ein Waldmensch.
Und beide haben die selben Vorfahren und unser Erbgut ist heute immer noch zu zu 96 Prozent identisch mit seinen.
Hier z.B.: http://www.wwf.de/young_panda/wissen...dex_flash.html

Und hier: http://www.econautix.de/site/econautixpage_574.php

http://www.vegan.at/warumvegan/tierr...o_sapiens.html

Und:


Außerdem erkennt man Fleischfresser daran, dass sie zum Einen echte Reißzähne haben, die deutlich länger sind als die übrigen Zähne (Mensch: Eckzähne sind gleichlang wie die übrigen Zähne), zum Anderen fehlen ihnen meistens die Schneidezähne komplett (oder sind nur ansatzweise zu erkennen) und sie besitzen kräftige Tatzen, mit denen sie zuerst die Beute anfallen (Mensch: Finger zum Sammeln und Früchtepflücken), dann mit den Reißzähnen buchstäblich gerissen werden. Außerdem sind es meist sehr schnelle Tiere, die aus eigener Kraft hinter den Beutetieren her jagen und zu guter Letzt: Die Kieferbewegungen der Fleischfresser machen nur kräftige Auf- und Abbewegungen und nicht mahlende wie wir Menschen und andere Pflanzenfresser.

Allerdings spräche für Tanjas Theorie dieses hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus

Dann gibt es noch diese Tabelle http://www.tiermord.de/Argumente.html#10, die ich schlüssiger finde, aber hier fehlt halt die Sache mit dem Gärmagen, hm.

Jedenfalls haben einige Ärzte herausgefunden, dass Fleisch-, Fisch- und Milchkonsum für den Menschen schädlich ist: www.fleisch-macht-krank.de

Und dass spricht für mich Bände....

Tanja
27.12.2006, 16:08
Ohje. ;-)
Auch Pflanzenfresser vertragen meist nicht alle Pflanzen - darum ist die These, ein Allesfresser müsse, um sich so nennen zu können, einfach alles essen können, mehr als gewagt. ;-)
Die Därme reiner Pflanzenfresser sind meist sehr viel länger als die von Allesfressern (und die von Carnivoren sind noch mal kürzer als die von Omnivoren), so auch beim Menschen, auf das Gebiß trifft dasselbe zu. Die Geschichten habe ich schon gehört, als ich noch nicht mal Vegetarierin war und ich dachte damals, Veganer müssen ja alle einen am Kopp haben, daß die sowas erzählen. ;-) Wohlgemerkt: Daß andere Tiere auch Rechte haben und man deswegen vegan leben sollte, das hat mir niemand erzählt...
Was den link fleisch-macht-krank.de angeht, hier nur kurz die Warnung, daß diese Seite aus dem Umfeld der Sekte Universelles Leben kommt.
Was die Aussage an sich angeht: wer Leichen nicht übermäßig konsumiert, wird davon sicher nicht krank. Und wenn man jemandem, der kerngesund vor einem steht und gerade in seine "Bratwurst" beißt, erzählt, daß ihn sein Eßverhalten krank macht, greift der sich sicher nur an den Kopf. Fakt ist: Menschen können durch den Konsum von Leichen krank werden - andere Tiere werden nicht nur krank sondern müssen dafür ihr Leben lassen. Und das ist es ja letztendlich, was zählt.

Tanja (die aus einer Familie mit solchen kerngesunden Leichenfressern stammt)

Lucy
27.12.2006, 17:41
Fakt ist: Menschen können durch den Konsum von Leichen krank werden - andere Tiere werden nicht nur krank sondern müssen dafür ihr Leben lassen. Und das ist es ja letztendlich, was zählt.


Aber genau das ist es doch, warum viele vegan leben!
Genau das ist das Problem, dass Tiere auch beim Eier- u. Milchkonsum ihr Leben lassen müssen.

Selbst wenn es so ist, dass Fleisch zu essen bedenkenlos ist, so bin ich mir sicher, dass die heutige Fleisch"produktion" nicht der Natur entspricht und das Fleisch aus diesem Grund ungesund geworden ist (falls es mal wirklich in der Steinzeit gesund war). Und ehrlich gesagt halte ich Milch für noch viel ungesünder und unnatürlicher als Fleisch. Abgesehen davon, dass die Kühe für die Milchabzapferei hochgezüchtet sind (das dürfte dem "Produkt" auch geschadet haben), ist der Mensch einfach das einzige Lebewesen, das die Milch eines anderes Tieres noch bis ins hohe Alter konsumiert. Und dass die meisten Menschen im Erwachsenenalter gar keine Milch mehr vertragen kommt sicher auch nicht von ungefähr.
Klar, Hunde, Pferde, Kaninchen, o.ä. fressen bestimmt auch (Milch)Schokolade, wenn man sie ihnen hinhält, vielleicht ist es auch einmal alle paar Monate ein klitzekleines Stückchen kein Problem und fällt dem Magen/Darm des Hundes nichtmal auf, aber wenn er es öfter isst, wird er daran erkranken/verfetten. Beim Menschen ist das mit solchen erfundenen Nahrungsmitteln genauso.

LG
Lucy

Rygel
27.12.2006, 22:21
Die Därme reiner Pflanzenfresser sind meist sehr viel länger als die von Allesfressern (und die von Carnivoren sind noch mal kürzer als die von Omnivoren), so auch beim Menschen, auf das Gebiß trifft dasselbe zu.

Habe ich jetzt nicht verstanden, nenne mir bitte als Beispiel einen Fleischfresser aus der Tierwelt, der keine Reißzähne hat und einen ähnlich langen Darm wie der Mensch.

Tanja
27.12.2006, 22:53
Hä? Wieso jetzt Fleischfresser? Menschen sind keine Carnivoren, sie sind Omnivoren, es wäre also blödsinnig, beide miteinander zu vergleichen.

Tanja

Rygel
28.12.2006, 17:49
Hä? Wieso jetzt Fleischfresser? Menschen sind keine Carnivoren, sie sind Omnivoren, es wäre also blödsinnig, beide miteinander zu vergleichen.

Tanja

Ist mir eigentlich jetzt egal, ob du da reine Fleischfresser nennst oder welche, die u. a. Fleisch fressen. Interessieren würde mich nur, warum die Natur deiner Meinung nach eine Ernährungsweise für ein Lebewesen konzipieren sollte, die das betroffene Lebewesen ohne Hilfsmittel nicht ausführen kann. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich z. B. mit einem toten Hasen nach Hause kommen würde und den meinen Fleischfressern in der Familie vorsetzen würde, hätte sie da schwere Probleme, den mit ihrem Gebiß und ihren "Krallen" zu zerteilen. Und Reißzähne und Krallen sind auch nicht im Laufe der Evolution zurückgegangen, bei den Steinzeitmenschen deutete auch nichts auf solche Gegebenheiten hin, bei Menschenaffen erst recht nicht. Wieso ist der Mensch also von Natur aus omnivor, wenn er dazu überhaupt nicht die Voraussetzungen hat?

Tanja
29.12.2006, 15:07
Du sprichst von "der Natur", als sei sie eine Person. ;-) "Die Natur" konzipiert nichts, es entwickeln sich halt im Laufe der Evolution Dinge, so z.B. bei "Primaten" und einigen anderen Arten Werkzeuggebrauch. Abgesehen davon zählt zum omnivoren Dasein ja nicht allein (sofern überhaupt) der Konsum von Leichen von größeren Tieren sondern auch z.B auch der von Insekten, Eiern u.ä.
Und was Dir egal ist, ist nun mal für unsere Diskussion von entscheidender Bedeutung. ;-) "Reine Fleischfresser" sind nun mal ganz anders beschaffen als Spezies, die u.a. Leichen essen (können).
Schweine, Waschbären und Ratten sind z.B. auch Allesfresser; willst Du denen auch erzählen, daß sie das gar nicht sein dürfen weil die Natur sie nicht so konzipiert hat? ;-)

Tanja

Rygel
29.12.2006, 18:39
Schweine, Waschbären und Ratten sind z.B. auch Allesfresser; willst Du denen auch erzählen, daß sie das gar nicht sein dürfen weil die Natur sie nicht so konzipiert hat? ;-)

Die Natur hat sie so konzipiert, deshalb haben sie ja auch z. B. die entsprechenden Zähne für diese Ernährungsart, die dem Menschen nach wie vor fehlen. Auch fehlt diesen Tieren das Mitleid mit den Opfern, hingegen wären die meisten omnivoren Menschen nicht in der Lage, ihrem Opfer vor dem Verzehr die Kehle durchzuschneiden und die Haut abzuziehen. Aber wenn wir jetzt beim Thema sind, daß viele Menschen inzwischen omnivor leben, dann stimme ich dir natürlich zu. Ich dachte, es ginge um das Argument der Omnivoren, daß der Mensch eben "von Natur aus" (im Sinne von schon immer) omnivor lebt und deshalb eine nicht-omnivore Lebensweise für den Menschen nicht artgerecht wäre. "Von Natur aus" ist der Mensch ein Pflanzenfresser, egal was für perverse Verbiegungen seine Evolution bewerkstelligt hat.

Tanja
29.12.2006, 22:21
Nein, nein, ich meinte schon, daß Menschen "von Natur aus" Allesfresser sind, mit Gewissen, Moral und Ethik hat das natürlich nichts zu tun. Daß wir so etwas entwickelt haben, könnte man als einen der weitreichendsten evolutionären Fortschritte beim Menschen betrachten.
Ich weiß nicht, was Du immer mit Deinen Zähnen wilst. ;-) Die von Ratten, Waschbären und Schweinen unterscheiden sich total voneinander, ebenso die Zähne von Menschen gegenüber der dieser Arten. Schade, daß Du nicht darauf eingegangen bist:
Abgesehen davon zählt zum omnivoren Dasein ja nicht allein (sofern überhaupt) der Konsum von Leichen von größeren Tieren sondern auch z.B auch der von Insekten, Eiern u.ä.

Ich weiß, daß es Leute gibt, die so blöd sind, allen Ernstes zu behaupten, der Mensch sei ein Fleischfresser. Aber denen kann man nicht seriös gegenübertreten wenn man behauptet, Menschen seien Pflanzenfresser. Sie sind es nun mal nicht. Ratten sind auch keine Pflanzenfresser nur weil ihr Gebiß dem von Kaninchen sehr ähnlich sieht.
Dieses Märchen vom Pflanzenfresser Mensch macht das Anliegen der Tierrechte nur lächerlich und verschleiert zudem total, daß es eh nicht darum geht, etwas zu unterlassen, "was doch aber immer schon so war" sondern es zu unterlassen, weil es schlicht falsch ist.

Evolution ist übrigens nicht "pervers", das setzt schon wieder voraus, daß da eine Person am Werk ist und geht in die Richtung der Kreationisten. Evolution ist passiert halt einfach und allein die Tatsache, daß Menschen über einige Millionen Jahre als Allesfresser überlebt haben (man bedenke, daß so etwas wie medizinische Versorgung, wie wir sie heute kennen, erst seit wenigen Jahrzehnten existiert), beweist, daß sie es nun mal sind. Ob so geworden oder schon immer gewesen, ist dabei vollkommen irrelevant.

Tanja

PS: Wenn Du schreibst wären die meisten omnivoren Menschen nicht in der Lage, ihrem Opfer vor dem Verzehr die Kehle durchzuschneiden und die Haut abzuziehen. denkst Du bestimmt an die Menschen, die sagen "ach herrje, essen tue ich es ja, töten könnte ich es aber nicht", doch bis vor wenigen Jahrzehnten haben Menschen genau das getan, da wurde in jeder Familie, die es sich finanziell leisten konnte, gemordet. Und keiner hatte ein Problem damit. Ich wüßte nicht, warum das heute anders sein sollte, auch an Schlachthöfe aus Glas würden sich die Leute gewöhnen wenn ihnen niemand vor Augen führt, daß es falsch ist, zu morden.

Rygel
29.12.2006, 22:51
Nein, nein, ich meinte schon, daß Menschen "von Natur aus" Allesfresser sind, mit Gewissen, Moral und Ethik hat das natürlich nichts zu tun. Daß wir so etwas entwickelt haben, könnte man als einen der weitreichendsten evolutionären Fortschritte beim Menschen betrachten.

Können wir kurz klären, wen wir als unsere Vorfahren betrachten, Tanja? Für mich stammt der Mensch vom Affen ab, das erklärt vielleicht meine Thesen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß die ersten menschlichen Züge bei unseren Vorfahren darin bestanden haben, die vegetarische Ernährung dieser Affen ad acta zu legen und der nächstbesten Säbelzahnwildsau an die Haxen zu gehen.

Ich weiß nicht, was Du immer mit Deinen Zähnen wilst. ;-)

Hey, mir gefällt diese These halt, bisher konnte mir darauf auch noch kein Omnivorer eine Antwort geben, die haben alle kleinlaut zugegeben, daß da natürlich was dran sei. Kontra habe ich da bisher nur von einer gewissen Veganerin bekommen.;)

Ich weiß, daß es Leute gibt, die so blöd sind, allen Ernstes zu behaupten, der Mensch sei ein Fleischfresser. Aber denen kann man nicht seriös gegenübertreten wenn man behauptet, Menschen seien Pflanzenfresser. Sie sind es nun mal nicht. Ratten sind auch keine Pflanzenfresser nur weil ihr Gebiß dem von Kaninchen sehr ähnlich sieht.

Auch hier setze ich wieder das "von Natur aus" davor, s. o.. Was Ratten für Vorfahren hatten, weiß ich jetzt gar nicht, mag sein, daß sich auch bei ihnen dadurch mein Lieblingsthema Gebiß erklären läßt. Warum sollten nur Menschen eine Evolution durchlaufen?

Dieses Märchen vom Pflanzenfresser Mensch macht das Anliegen der Tierrechte nur lächerlich und verschleiert zudem total, daß es eh nicht darum geht, etwas zu unterlassen, "was doch aber immer schon so war" sondern es zu unterlassen, weil es schlicht falsch ist.

Ich ziehe das Argument "am Anfang Pflanzenfresser" auch nur, wenn mir vor den Latz geknallt wird, daß Menschen schon immer Fleisch gegessen haben. Daß das eine Diskussion über Veganismus nicht weiterbringt, ist mir auch klar, wen interessiert schon ernsthaft, was unsere Ur-Ur-etc.-Ahnen für gut oder schlecht hielten?

PS: Wenn Du schreibst denkst Du bestimmt an die Menschen, die sagen "ach herrje, essen tue ich es ja, töten könnte ich es aber nicht", doch bis vor wenigen Jahrzehnten haben Menschen genau das getan, da wurde in jeder Familie, die es sich finanziell leisten konnte, gemordet. Und keiner hatte ein Problem damit. Ich wüßte nicht, warum das heute anders sein sollte, auch an Schlachthöfe aus Glas würden sich die Leute gewöhnen wenn ihnen niemand vor Augen führt, daß es falsch ist, zu morden.

Da widerspreche ich dir aber wieder aufs Heftigste. Mal utopisch angenommen, heute käme ein Gesetz raus, daß jeder Mensch für seinen Fleischkonsum selbst schlachten müßte. Ich bin mir sicher, daß binnen kürzester Zeit das Verhältnis Fleischesser/Veganer um fast 180 Grad kippen würde. Einfach auch aus dem Grund, daß viele Fleischesser heutzutage wissen, daß vegane Ernährung durchaus ohne gesundheitliche Schäden möglich ist, aber einfach keine persönliche Veranlassung haben, darauf umzusteigen.

Tanja
30.12.2006, 14:55
Können wir kurz klären, wen wir als unsere Vorfahren betrachten, Tanja? Für mich stammt der Mensch vom Affen ab, das erklärt vielleicht meine Thesen.

Affen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren, aber sie stammen nicht voneinander ab.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß die ersten menschlichen Züge bei unseren Vorfahren darin bestanden haben, die vegetarische Ernährung dieser Affen ad acta zu legen und der nächstbesten Säbelzahnwildsau an die Haxen zu gehen.

Huch, ziemlich viele Affen sind doch gar keine Vegetarier und erst recht keine Pflanzenfresser?

Hey, mir gefällt diese These halt,

Ja, ich weiß. ;-)


bisher konnte mir darauf auch noch kein Omnivorer eine Antwort geben, die haben alle kleinlaut zugegeben, daß da natürlich was dran sei.

Klar, das sind die Leute, die vorher behauptet haben, Menschen seien Fleischfresser. ;-) Wenn sich von denen aber dann manche informieren oder sie weiter drüber nachdenken, stellen sie fest, daß es nicht stimmt und dann brauchst Du denen mit anderen Argumenten, so seriös und wichtig die auch sein mögen, nicht mehr zu kommen. Ich war mal bei einem Interview zugegen, wo eine Journalistin irgendwas über Hühner/Wirbeltiere fragte und die interviewte Tierrechtlerin, die "Wirbeltiere" mit "Säugetieren" verwechselte, meinte "was, Hühner sind doch gar keine Wirbeltiere". Damit war das Interview von seiten der Journalistin, die eh nur darauf gewartet hatte, sich über Tierrechte lustig machen zu können, gelaufen.
Was ich sagen will: wenn man erst mal der Unwissenheit "überführt" wurde, gerade bei solchen Themen, fällt es den Leuten leicht, nicht mehr zuzuhören oder sich gar lustig zu machen. Darum ist es mir ja auch so ein Anliegen, dieses "Menschen sind Pflanzenfresser"-Gerücht endlich mal aus der Welt zu schaffen.

Kontra habe ich da bisher nur von einer gewissen Veganerin bekommen.;)

Das hätteste wohl nicht gedacht, was? ;-)

Auch hier setze ich wieder das "von Natur aus" davor, s. o.. Was Ratten für Vorfahren hatten, weiß ich jetzt gar nicht, mag sein, daß sich auch bei ihnen dadurch mein Lieblingsthema Gebiß erklären läßt. Warum sollten nur Menschen eine Evolution durchlaufen?

Die Vorfahren sind doch für den gegenwärtigen Zustand auch nur noch von geringer Bedeutung. Wenn eine Spezies, so wie sie ist, seit Hunderttausenden oder Millionen von Jahren existiert, dann sieht man, daß dieser Zustand so funktioniert.

Man könnte also, übertrieben ausgedrückt, auch sagen: wir hatten ein Bakterium als Vorfahr, darum bestehen wir auch heute nur aus einer Zelle. ;-)

Da widerspreche ich dir aber wieder aufs Heftigste. Mal utopisch angenommen, heute käme ein Gesetz raus, daß jeder Mensch für seinen Fleischkonsum selbst schlachten müßte. Ich bin mir sicher, daß binnen kürzester Zeit das Verhältnis Fleischesser/Veganer um fast 180 Grad kippen würde. Einfach auch aus dem Grund, daß viele Fleischesser heutzutage wissen, daß vegane Ernährung durchaus ohne gesundheitliche Schäden möglich ist, aber einfach keine persönliche Veranlassung haben, darauf umzusteigen.

Hm, zum einen wissen wohl eher wenige Leute (die nicht gerade im direktn Umfeld eines Veganers leben ;-)), daß man vegan gesund leben kann, zum anderen denke ich, daß die sich lieber "überwinden" würden, ein anderes Tier umzubringen als auf einmal vegan zu werden. Glaub mir, diese Art von "Mitleid", welches Speziesisten manchmal an den Tag legen, ist ihr persönlicher Luxus und die Versicherung, bei ihrem Tun weiterhin ein gutes Gewissen haben zu können. Die, denen daran gelegen ist, etwas zu ändern, tun das auch jetzt schon. Die anderen müssen wir halt noch motivieren. ;-)

Tanja

Rygel
30.12.2006, 15:56
Affen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren, aber sie stammen nicht voneinander ab.

Von wem stammt der Mensch dann direkt ab? Das ist eine ganz ernstgemeinte Frage, denn zugegebenermaßen hat mich das Thema nie wirklich interessiert und ich gebe nur ungeprüfte Kommentare von anderen Leuten dazu weiter. Also klär mich auf...;)

Klar, das sind die Leute, die vorher behauptet haben, Menschen seien Fleischfresser. ;-) Wenn sich von denen aber dann manche informieren oder sie weiter drüber nachdenken, stellen sie fest, daß es nicht stimmt und dann brauchst Du denen mit anderen Argumenten, so seriös und wichtig die auch sein mögen, nicht mehr zu kommen. Ich war mal bei einem Interview zugegen, wo eine Journalistin irgendwas über Hühner/Wirbeltiere fragte und die interviewte Tierrechtlerin, die "Wirbeltiere" mit "Säugetieren" verwechselte, meinte "was, Hühner sind doch gar keine Wirbeltiere". Damit war das Interview von seiten der Journalistin, die eh nur darauf gewartet hatte, sich über Tierrechte lustig machen zu können, gelaufen.
Was ich sagen will: wenn man erst mal der Unwissenheit "überführt" wurde, gerade bei solchen Themen, fällt es den Leuten leicht, nicht mehr zuzuhören oder sich gar lustig zu machen. Darum ist es mir ja auch so ein Anliegen, dieses "Menschen sind Pflanzenfresser"-Gerücht endlich mal aus der Welt zu schaffen.

Das leuchtet mir ein, das ist ja auch der Grund, warum ich nicht mit Vegetariern auf meiner Seite diskutieren will, das kann wirklich sehr peinlich werden.

Die Vorfahren sind doch für den gegenwärtigen Zustand auch nur noch von geringer Bedeutung. Wenn eine Spezies, so wie sie ist, seit Hunderttausenden oder Millionen von Jahren existiert, dann sieht man, daß dieser Zustand so funktioniert.

Man könnte also, übertrieben ausgedrückt, auch sagen: wir hatten ein Bakterium als Vorfahr, darum bestehen wir auch heute nur aus einer Zelle. ;-)

Wie gesagt benutze ich das Argument nicht von mir aus, sondern als Gegenthese zu "Der Mensch hat schon immer Fleisch gegesen". Mir ist schon klar, daß der derzeitige Stand der Evolution leider anders aussieht, ich habe ja selber lange Zeit zu den Omnivoren und Vegetariern gehört.

sonny
31.12.2006, 14:49
Ich bin jetzt doch ein wenig verwirrt...
Ist der Mensch nun von Natur aus Pflanzen- oder Allesfresser?
http://wiki25.parsimony.net/cgi-bin/wiki/program/db-view.cgi?wiki63512;599

Eigentlich ist es mir ja egal, ich weiß, daß ICH Pflanzenfresser bin und das genügt mir.
Aber wie hier schon gesagt wurde, sollte man richtig argumentieren können, um sich nicht lächerlich zu machen
LG von Sonny

Tanja
31.12.2006, 17:20
@ Sonny: Brigittes Urkostseite ist leider nicht nur hier eine vollkommen unseriöse Quelle für Informationen - sie weigert sich z.B. auch, anzuerkennen, daß bei veganer Ernährung eine Supplementierung von b12 notwendig ist sondern verbreitet weiter, man müsse sich nur von gesunder Urkost ernähren, dann wäre das alles gar kein Problem. Da ich Betreiberin der Webseite vegankids.de bin, erfahre ich dann immer mal wieder von den armen Kindern von Eltern, die diesen Mist geglaubt haben und dann mit schwerem B12-Mangel im Krankenhaus liegen...

@ Rygel: Hier findest Du eine kurze Zusammenfassung der Evolution des Menschen: http://www.merian.fr.bw.schule.de/beck/skripten/13/bs13-38.htm , hier die Anfänge tierlichen Lebens an sich (um meine These mit dem Bakterium am Anfang glaubhaft zu machen ;-)): http://www.cartage.org.lb/en/themes/Sciences/Zoology/AnimalMorphology/listAnimalPhyla/listAnimalPhyla.htm .
Eine sehr umfangreiche Webseite zum Thema ist http://www.willighp.de/evo/index.php , wo es u.a. auch eine Schautafel http://www.willighp.de/evo/thema/erdzeit/schautafel.php?PHPSESSID=7c76fd2287bfca9aeed44eeef d33a562 gibt und einen kurzen Text zur Ernährung http://www.willighp.de/evo/thema/zentralthema/ernaehrung.php?PHPSESSID=7c76fd2287bfca9aeed44eeef d33a562 .

Aber ich denke, wir sind hiermit bei einem guten Schlußpunkt angelangt...

Mir ist schon klar, daß der derzeitige Stand der Evolution leider anders aussieht,

... denn letztendlich ist es ja vollkommen egal, ob unsere Vorfahren am Anfang ein Bakterium, noch viel früher ein Furz im Weltall oder sehr viel später evt. mal Pflanzenfresser waren: heute ist der Mensch Allesfresser. Und damit eine ich nicht nur, daß er alles mögliche frißt sondern auch, daß er es ganz offensichtlich kann.

Tanja

Draven
11.01.2007, 13:37
http://www.meine-gesundheit.de/557.0.html ist auch nett:)
edit: http://www.peta.de/vegetarismus/vitamin_b12_fakten_fuer_vegetarier.html das auch^^

Mausispatz
24.02.2007, 16:29
B12 - Mangel bei Veganern? Kann ich gar nicht glauben, dass das so ein Problem sein soll. B12 habe ich bisher enddeckt in Sojamilch, Hohes C Mineral aktiv, diverse Multivitaminsäfte.... und laut den Angaben darauf, ist es auch kein Problem soviel zu trinken, dass man seinen Tagesbedarf decken kann. Angeblich (laut Red bull) deckt eine Dose davon 200% des Tagesbedarfs... :o

Spirit.Sweet
24.02.2007, 19:13
Ja ich weiss, das denke ich mir auch immer.. Naja ich werd so im August (wenn ich dann über 1 jahr Vegan bin ) mal mein Blutbild checken lassen und dann sehen wir doch mal.

painpeace
05.03.2007, 16:35
Also ich bin der Meinung, dass der Vit.B Mangel nur eine Hetze gegen den Veganismus ist. Wenn man von allen Lebensmittel(vegan) isst, bekommt man keinen Vit.B Mangel. Getreide, Hülsenfrüchte, Hefen haben viele B Vitamine.

Einige Pflanzen können geringe Mengen Vitamin B12 enthalten, wenn sie mit cobalaminbildenden Mikroorganismen, z.B. Knöllchenbakterien, zusammenleben und das Vitamin aufnehmen. Auch vergorene pflanzliche Lebensmittel wie Bier und Sauerkraut enthalten geringe Mengen an Vitamin B12, da die Gärung über Mikroorganismen erfolgt.

Wenn man jetzt noch ein paar Fruchsäfte trinkt oder Sojamilch mit Vit.B12, kann man einen Vit.B12 Mangel nur entgegenlachen.
Ich bin gegen Präparate, da man auch ohne Präparate mit einer vollwertigen veganen Ernährung einen Vit.B-Mangel vorbeugen kann.

Quellen: Absolvierung des beruflichen Gymnasium für Ernährungswissenschaften, DGE

Spirit.Sweet
05.03.2007, 16:46
das hab ich mir auch die ganze zeit gedacht.. Beruhigt nich, wenn ich mit der meinung nicht allein dastehe ;)

ld dani

ummi
05.03.2007, 17:37
hallo,
ich würde auch sagen, dass man - als langjährigeR veganerIn - ruhig B12 supplementieren kann. Sicher ist sicher.

Warum?
Die heutigen Ernährungsgewohnheiten sind nicht mehr natürlich weshalb ein b12-mangel aufgrund von hyper-hygiene möglicherweise nicht ausgeschlossen werden kann.

wer das allerdings gegen vegane ernährung auslegen möchte, der sollte mal überlegen, was er sich mit dem konsum cholesterinhaltiger tierprodukte antut.

auch alles-esserInnen können heutzutage sich kaum "natürlich" ernähren.

und b12-supplemente werden gewiss nicht nur für veganerInnen produziert.

Habe mich kürzlich übrigens genauer informiert zu dem thema
http://www.aktion-umwelt.de/contents/artikel-108.html

gruß:

kilian

Daggi
07.03.2007, 20:15
Dr. Biermanns ist Arzt im Max Otto Bruker Haus in Lahnstein und schreibt im Gesundheitsberater:
....Vitamin B12 ist ein überaus komplexes Molekül, das nur von Mikroorganismen synthetisiert werden kann.
Ein ernährungsbedingter Vitamin B 12 Mangel ist sehr selten und kommt nur bei sehr einseitiger Kostzusammenstellung vor. Wer sich abwechslungsreich vollwertig ernährt und eine gesunde Darmflora hat, braucht Vitaminmangelzustände nicht zu befürchten. Der VitaminB 12 - Bedarf ist sehr gering 1-3 µg ; 1µg= 1 Mikrogramm=1/10 hoch 6 g). Ein Mangel an VB12 aufgrund mangelnder Zufuhr tritt meist erst nach 1-2 Jahren auf (andere Autoren nennen eine Latenzzeit von
3-7 Jahren), denn eine gesunde Leber ist in der Lage , etwa die tausendfache Menge des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 zu speichern. Vitamin B12 kommt nicht nur in tierischen Produkten wie Fisch, Fleisch, Eiern und Milch vor, sondern auch in milchsauer vergorenen Lebensmitteln wie Sauerkraut und im rohen Getreidebrei(Frischkornbrei). Vitamin B12wurde in Spuren in folgenden Lebensmiteln nachgewiesen: Petersilie, Pfirsiche, Schwarzwurzeln, Getreidekeime, Zitronenmelisse, Beinwell. Die sicherste VitaminB12 Quelle ist die Eigenproduktion durch Mikroorganismen im Darm....immer wieder wird behauptet, daß das durch Mikroorganismen im menschlichen Dickdarm synthetisierte Vitamin B12 nur unzureichend resobiert werden kann. Ausreichende Beweise für diese Behauptung sind nicht geliefert worden. Einzelne Fälle von Anämien von Vegans werden in der Literatur hochgespielt, sind aber im Vergleich zu der Zahl von Anämien bei der üblichen Zivilisationskost, die oft sehr einseitig ist, eine Ausnahme. Außerdem sind für eine perniziösen Anämie (VB 12 Mangelanämie) noch viele Faktoren von Bedeutung, wie z.B. Beschaffenheit der Magenschleimhaut (Intrinsic-faktor, Haptocorrin) Transcobalamin (Dünndarmschleimhaut), bakterielle Besiedlung (Mikroflora des Dickdarms), Erkrankung des Ileums, (Morbus Crohn), Mangel an frischen Obst und Gemüse, künstlich gedüngte Böden, konventionelle Landwirtschaft (mangelhafte Bodenfruchtbarkeit), Nikotin und Alkoholabusus (Abhängigkeit)usw....

Bücher über gesunde Ernährung, Tierschutz,Menschenschutz ,Umweltschutz...
http://www.emu-verlag.de/
und http://www.ggb-lahnstein.de/

Hoffentlich konnte ich ein Fragen beantworten!
Liebe Grüße Dagmar

ummi
09.03.2007, 12:02
hi dagmar,
mit den informationen wäre ich sehr vorsichtig!
b12 ist ein sehr heikles thema wo es kaum gesicherte informationen gibt.
inzwischen ist aber sehr umstritten, dass das b12 aus sauerkraut (und bier etc) wirklich für den körper verwertbares ist. es gibt nämlich offenbar auch b12-analoga ("passive"), die zwar die "b12-speicherplätze" belegen, damit aber die aufnahme des "aktiven" b12 behindern.

bis alles geklärt ist, immer vorsichtig informieren. nich dass jemand tatsächlich einen mangel kriegt :)
gruß:
kilian

Mausispatz
09.03.2007, 19:14
Ich komme gerade vom Arzt. Mein kompletter Vitamin - und Nährwerthaushalt ist zu 100% in Ordnung. Bis auf.... und nun haltet euch fest... Cholesterin!!! Wie kann das nur sein? Der Normwert liegt max. bei 200, ich habe 208! Wovon bitte sehr? Können das noch die Nachwehen von dem bisschen Milch sein, die ich noch vor ein paar Wochen verzehrt habe?

Spirit.Sweet
09.03.2007, 20:09
DAs ist aber echt ungewöhnlich! Aber super, wenn sonst alles andere ok ist! Jetzt würd ich mich mal nicht verrückt machen. Schau mal wie es jetzt wird, wenn du keine Milch mehr zu dir nimmst. Wäre echt interessant ;)

lg dani

ummi
10.03.2007, 01:38
hi,
der körper braucht cholesterin, aber das produziert er selbst.

vielleicht ne überfunktion des körpers?

oder doch das cholesterin aus alten zeiten noch nicht abgebaut? *grübel*

gruß:
kilian

Lucy
17.03.2007, 00:42
Es kann auch Veranlagung sein, dass die Cholesterinwerte höher sind, als sie sein sollten.
Oder das Labor hat die Blutröhrchen vertauscht :D.

Mir hat eine Ärztin auch mal gesagt, dass der Cholesterinwert für mein Alter zu hoch ist und hat mir nahegelegt, nicht so viel Butter und Fleisch zu essen obwohl ich das längst nicht mehr gegessen habe :confused:

Als ich dann bei einem anderen Arzt die Untersuchung wiederholte, war plötzlich alles in Ordnung. Wer weiß, was da passiert ist....

Mausispatz
17.03.2007, 11:48
Naja, mal sehen, was in einem Jahr herauskommt.

timea
09.07.2007, 21:50
Komisch! und nun?

Mausispatz
09.07.2007, 22:46
Komisch! und nun?
was ist komisch?

timea
10.07.2007, 21:21
ja neuer Bluttest oder wie geht es weiter?

Mausispatz
10.07.2007, 21:58
ja neuer Bluttest oder wie geht es weiter?
nächstes jahr

timea
10.07.2007, 22:13
Ach so! na dann

Schlunz
02.08.2007, 15:00
B12 - Mangel bei Veganern? Kann ich gar nicht glauben, dass das so ein Problem sein soll. B12 habe ich bisher enddeckt in Sojamilch, Hohes C Mineral aktiv, diverse Multivitaminsäfte.... und laut den Angaben darauf, ist es auch kein Problem soviel zu trinken, dass man seinen Tagesbedarf decken kann. Angeblich (laut Red bull) deckt eine Dose davon 200% des Tagesbedarfs... :o

Ich dachte auch, es reicht, Alpro-Sojamilch zu konsumieren...
Vorsicht! Vitamin B12 ist problematischer, als man denkt.
Ich kopier hier mal nen Text von Ava rein, die sich wirklich damit auskennt (in zwei Teilen, weil er zu lang ist):

"> es gibt einen Fuchtsaft mit B12 (ich glaube Multivitamin von
> "Ja" bei MiniMal), ich habe aber gelesen, dass "flüssiges"
> B12 meist tierischer Herkunft ist und beispielsweise auch für
> B12-Ampullen verwendet wird.

Huch, wo hast Du denn das gelesen, im Urkostforum? Nein und nein. Erstens mal existiert streng genommen auf diesem Planeten gar kein tierliches B12, denn selbst das B12 in Leichen ist bakteriellen Ursprungs. Diese Bakterien befinden sich z. B. bei Kühen in einem der Mägen oder in Insekten wo sie, also die Bakterien, bioaktives B12 ausscheiden. Depot-B12, welches dann letztendlich über die Verdauung im Muskelgewebe der Opfer landet wird für Aufbereitunszwecke nicht verwendet, weil die Extraktion viel zu teuer wäre. Im Dickdarm des Menschen befinden sich diese Bakterien übrigens auch, von dort kann es leider nicht resorbiert werden wodurch es nutzlos mit dem Kot ausgeschieden wird.

"B12 aus tierlichem Ursprung" als Extrakt aus z. B. Leber gab es vielleicht mal im frühen letzten Jahrhundert, aber seit der bakteriellen Reingewinnung findet Leichen-B12 keine Verwendung mehr aus dem einfachen Grund weil die bakterielle Gewinnung viel billiger ist, kein Hygienerisiko darstellt, eine bessere Qualitätssicherung gewährleistet und besser kontrollierbar ist was den Produktionsprozess betrifft.

B12 aus Leichen in "flüssiger" Form ist also wahrscheinlich eine Gruselphantasie die von Esoterikern verbreitet wird um z. B. irgendwelche "natürlichen" Pseudomittelchen zu drücken oder ganz einfach unter dem Zwang stehen über Dinge zu reden von denen sie keine Ahnung haben...

> Daneben gibt es wohl noch dieses
> "feste" B12, dass mikrobiell hergestelt wird.

Nein, nicht "daneben". *Alles* verfügbare B12, sei es vom Fermentkessel oder Kuhmagen ist bakteriellen Ursprungs. Es gibt demnach auch kein "chemisch-synthetisches" B12, dies hat man nur einmal zur Demonstration der Machbarkeit hergestellt. Ist auch viel zu aufwändig und teuer in der Produktion.

> Da wäre es doch
> naheliegend, dass bei Säften ersteres verwendet wird, oder?

Nein. Etwas das nicht existiert, kann auch bei Säften keine Verwendung finden.

Was sehr wohl beachtet werden muss, ist wie die Vitamine in die Säfte eingebracht werden, z. B. ob da Gelatine als Trägersubstanz zum Einsatz kommt. Hier hilft nur eine Produktanfrage nach Baukasten.

> Allerdings hat dieser Fruchtsaft auch noch einen Vit-D
> Zusatz, meine ich, was ja auch kritisch ist.

Nein, nicht Vitamin D per se ist kritisch, sondern welche Form verwendet wurde. Denn anders als B12 ist bei Vitamin D(3) eines in Umlauf, welches tierlichen Ursprungs ist. D2 ist in Reinform vegan, es wird unter anderem hergestellt indem Pilze UV Licht ausgesetzt werden. (Manche Pilze wie z. B. Shiitake enthalten auch ohne Manipulierung D2) Allerdings ist jetzt im Sommer Vitamin D für Leute die regelmäßig draußen sind kein Thema, da die Haut auch D bildet wenn sie UV Licht ausgesetzt ist. Vitamin D2 hat eine andere Bioverfügbarkeit und sollte, wer das supplementieren will oder sollte, zu 10 Mikrogramm oder 400 internationalen Einheiten pro Tag integriert werden.

_Wenn_ also ein Saft Vitamin D2 enthält, sollte man schauen wieviel Saft man trinken müsste um in Abwesenheit von genügend Sonnenlicht den Bedarf an D2 zu decken. Im Prinzip reicht die hauteigene D Synthese allerdings aus, da dieses Vitamin als Depot im Körper gespeichert werden kann. Wem die Saftsache zu lästig ist, kann auch einfach ab Herbst bis Frühling einmal im Monat ins Solarium gehen um zu vermeiden dass die Werte zu sehr sinken. Nachfragen ob das Licht im Solarium UVB Strahlen im Bereich 300-330 Nanometer hat, manche Solarien bieten Lampen mit Schwerpunkt UVA an, dies veranlasst die Haut nicht, D zu bilden.

Übrigens stellt D nur einen Teil zur Erhaltung Knochengesundheit dar, es spielt zusammen mit Vitamin K (Blattgemüse) und Kalzium welches in der adäquaten veganen Ernährung beides reichlich vorhanden ist.

Personen, für die Vitamin D ein kritisches Vitamin darstellt sind Menschen dunkleren Hauttyps, vor allem Afrikaner, moslemische Frauen (sodenn totalverschleiert) und Stubenhocker, wintergebährende Veganerinnen, wintergeborene Veganer sowie Menschen in der zweiten Lebenshälfte, denn im Alter lässt eben auch die Fähigkeit der Haut nach D zu bilden. Diese Personen sollten eine ganzjähre Integration von D in Erwägung ziehen, allerdings eben auf veganem Wege und nicht wie Unveganer das tun, indem sie Tierpersonen ausbeuten und ermorden (lassen).

> MiniMal hat auch
> eine Sojamilch mit B12, da das gleiche Lied?

Ja. Auch das B12 in Sojamilch ist bakteriellen Ursprungs.

> Welche Präparate nehmt ihr denn für eure B12-Versorgung und
> wo bekommt man sie?

Ich lehne die Bezeichnung Präparat ab sondern spreche von Reinform, schließlich integriere ich auch Jod über Arame Algen und sehe keinen Anlass, diesen Vorgang zu pharmazeutisieren. Auch Backhefe wird, übrigens in einem Verfahren sehr ähnlich wie B12 von Menschen in weißen Kitteln hergestellt, allerdings verwende ich kein "Präparat" um Brot zu backen.

Die Integration von B12 kennt derzeit vier wissenschaftlich gesicherte Möglichkeiten:


1.) Man nimmt billigend in Kauf dass Tierpersonen gequält und umgebracht werden, in denen sich dann oft sowieso über Tiernahrungsmittel angereichertes B12 befindet. Ethisch unakzeptabel.

2.) Vegane, angereicherte Nahrung konsumieren, und zwar zwei bis drei mal über den Tag verteilt mit zusammen mindestens 3 Mikrogramm, rechnet aber mal aus wie viel Cerealien man da essen müsste. Es müssen 3 Mikrogramm sein, da von denen dann biologisch bedingt 1,5 im Blut landen. Auch Säfte oder verschiedene Sojamilchsorten sollen angereichert sein, bei Cerealien ist die Menge eventuell nicht auf den Bedarf abgestimmt, teils müsste man 400 Gramm und mehr Cerealien essen um an die 3 Mikrogramm zu kommen. Nun sind Cerealien nicht gerade gesund, da mit Zucker und ungünstigem Fett überhäuft.

3.) Eine tägliche Integration von 10 Mikrogramm über den Konsum von reinem B12, auch wieder um die tägliche Absorbationsrate von 1,5 Mikrogramm zu erreichen.

4.) Oder wöchentlich einmal 2000 Mikrogramm Direktaufnahme von denen dann 10-12 Mikrogramm im Blut landen, was dann auch wieder den Tagesbedarf von 1,5 Mikrogramm deckt. Dies ist meine Methode weil es so bequem ist. Mir wäre das viel zu lästig drei mal am Tag Cerealien zu essen. Auch diese Information ist teilweise bekannt, nur gibt es bereits Verfälschungen. Manchmal ist von 200 Mikrogamm wöchentlich die Rede. Dies ist falsch. Bei wöchentlicher Aufnahme müssen es 2000 Mikrogramm sein, da biologisch bedingt die Resorption von B12 geringer ist, je größer die konsumierte Menge ist."

Schlunz
02.08.2007, 15:01
"Was ist mein B12 Wert?

Wer sich länger nicht adäquat vegan ernährt hat und seinen B12 Status überprüfen lassen will, *muss* folgendes beachten:

Viele Veganer und Vegetarier lassen vom Hausarzt den B12 Status testen - alles ok sagt der oder die und verbreiten dann im Internet stolz ihren vermeintlich guten Wert. Der Standardtest ist bei Veganern und eventuell auch bei Vegetariern *wertlos* und auf jeden Fall unzuverlässig! Vegane Ernährung beinhaltet meist automatisch eine hohe Folsäureaufname, auch ein Vitamin der B-Gruppe, was wiederum Symptome der Anämie ausgelöst durch B12 Mangel unterdrückt und somit bei dem Standardtest ein falschpositives Ergebnis verursachen kann. Deswegen ist B12 Mangel bei Veganern oft wesentlich schlimmer, da, anders als bei der Hauptgruppe von B12 Mangel Betroffenen, nämlich Alten und Menschen mit Stoffwechselstörungen das Dilemma erst dann auffällt, wenn die Phase zwei der irreversiblen Schäden bereits eingetreten ist.

Jedoch gibt es auch hier Abhilfe.

Homocysteinwerte messen ist zuverlässiger, wobei Werte unter 10 mmol/liter erstrebenswert sind. Der jedoch beste und exakteste Nachweis für den B12 Status von Veganern ist der Methylmalonsäure Test (MMS). Im normalen Bereich im Blut (<370nmol/L) oder Urin (weniger als 4 mg/mg Kreatinin) bedeutet alles OK. Die meisten Ärzte verlassen sich noch auf direkte B12 Werte im Blut welche aus angesprochenen Gründen besonders bei Veganern ungeeignet sind.

Bleibt hier zu erwähnen dass wir hier von veganen *Patienten* reden und nicht von Veganern. Wer B12 in Reinform integriert kann all diese Informationen ignorieren.

Veganes B12 woher?

Da B12 in Cerealien oder Säften nicht auf den veganen Bedarf abgestimmt ist (die Hersteller ignorieren dummer Weise den Resorptionsverlust) und man davon deshalb große Mengen konsumieren müsste, und Fruchtsäfte eventuell auch nicht jeden Tag gewünscht sind, sowie in Deutschland die Anreicherung von anderen Nahrungsmitteln unterentwickelt ist, habe ich persönlich mich für die Integration der Reinform entschieden. B12 z.B. von Solgar (pro Woche zwei Nuggets unter der Zunge zergehen lassen oder zusammen mit z.B. Nüssen zerbeißen), gibt es als 1000 Mikrogramm Nuggets, das kann man sich entweder in der Apotheke bestellen, oder direkt beim Importeur. Die Daten vom Importeur wird man auch brauchen wenn die Apotheke das nicht kennt. http://www.formulapharm.de/kontakt.htm ist die Webadresse, oder:

Formula GmbH
Altenhöfer Allee 3
D- 60438 Frankfurt/Main
Mo-Fr 8.30 - 17.00 Uhr
Telefon +49 (0) 69-92 880-100
Fax +49 (0) 69-92 880-111
formula@formulapharm.de

Solgar B12 ist "produktanfragevegan", berücksichtigt die Notwendigkeit es mit Speichel zu vermischen und ist günstiger als alle anderen im Verhältnis. Es besteht von mir aus keine wirtschaftlich Verbindung zu Formula, dem Apothekenverband oder der Weltverschwörung der Pharmaindustrie:-) Es gibt auch verschiedene Größen, am wirtschaftlichsten aber sind die bereits angesprochenen 1000 Mikrogramm Nuggets á 250 Stück zu € 36,65 inkl. MwSt als ich das letzte mal bestellte.

Wenn man also 2000 Mikrogramm einmal die Woche integriert, reicht das etwa über 100 Wochen, also über 2 Jahre! Wer B12 schon lange vernachlässigt hat kann problemlos am Anfang 14 Tage eine Kur machen und 1000 Mikrogramm täglich nehmen, es wird nur das resorbiert, was der Körper tatsächlich braucht, der Rest gesellt sich zum "selbsthergestelltem" im Dickdarm... Selbst bei kaputtem intrinsischem Faktor (verursacht z. B. durch B12 Mangel) reicht die Integration von 2000 Mikrogramm aus da diese nicht vom IF abhängig ist.

Übrigens kann man, je nach Verfalldatum gegen Ende der zwei Jahre den verbleibenden Vorrat durchaus strecken. Wer z. B. Bonbons herstellen will, könnte in die Bonbonmasse ein Nugget mit 1000 Mikrogramm untermischen und damit 100 Bonbons herstellen die dann je 10 Mikrogramm B12 hätten. Diese Bonbons würden dann 100 Tage reichen, weil man ja bei der täglichen Integration viel weniger braucht. Ein Gläschen Solgarnuggets, sodenn das Haltbarkeitsdatum nicht dazwischenfunken würde, würde somit fast 70 Jahre reichen. Ob bei der Bonbonlösung die Zähne so lange mitmachen würden, ist eine andere Frage.

Solgar hat ein breites Sortiment, also darauf achten dass man die Sorte bestellt wo nur B12 drin ist.

Solgar ist von den Herstellern veganen B12s (also ohne Zusatz von Laktose, Gelatine usw.) demnach auch die günstigste mir bekannte Variante, außerdem für den Deutschen Markt zugelassen. Vitamine fallen neuerdings ja unter das Arzneimittelgesetz und dürfen nicht mehr von jedem verkauft werden, sicherlich sinnvoll wenn man sich den Markt ansieht, kann aber für Verwirrung in der Apotheke sorgt weil die Fachkraft in dem Bereich nicht informiert ist oder damit nichts anfangen kann.

Auch hier habe ich es Euch leicht gemacht, denn sollte sich eine Apothekenkraft blöd stellen oder blöd sein, einfach auf den Paragraphen §73,3 Arzneimittelgesetz hinweisen. Dann wissen die (hoffentlich) Bescheid. Man braucht für Solgar B12 kein Rezept. Nach der Veränderung des Arzeimittelgesetzes sind da einige noch nicht auf dem neuesten Stand oder scheuen extra Aufwand.

Details zum Arzneimittelgesetz § 73,3 im Falle dass die Apotheke ahnungslos ist.

Hier erst mal der betreffende Gesetzestext, danach gleich die "Übersetzung":

Zitat:

§(3) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 dürfen Fertigarzneimittel, die nicht zum Verkehr im Geltungsbereich dieses Gesetzes zugelassen oder registriert oder von der Zulassung oder der Registrierung freigestellt sind, in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbracht werden, wenn sie in dem Staat in Verkehr gebracht werden dürfen, aus dem sie in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbracht werden, und von Apotheken bestellt sind. Apotheken dürfen solche Arzneimittel 1.) nur in geringen Mengen und auf besondere Bestellung einzelner Personen beziehen und nur im Rahmen des üblichen Apothekenbetriebs abgeben sowie, soweit es sich nicht um Arzneimittel aus Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften oder anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum handelt, nur auf ärztliche, zahnärztliche oder tierärztliche Verschreibung beziehen [...]

Übersetzung: Also, Solgar B12 ist zwar kein Medikament, läuft aber unter solchem. Es ist nicht direkt in Deutschland zugelassen oder registriert bzw. freigestellt, aber in den Niederlanden, darf also in Deutschland in den Verkehr gebracht werden da Holland Mitglied der EU ist. Es darf zwar nur in geringen Mengen und auf besondere Bestellung geordert werden, aber da es sich um ein EU Produkt handelt ist ein Rezept keine Pflicht.

Apotheken die die Ausgabe oder Bestellung von B12 verweigern, mir bitte per Email mit deren Begründung melden, ich setze mich dann mit denen in Verbindung.

Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass die Chlorella Vulgaris Mikropflanze, die unter Alge läuft im positiven Verdacht steht bioaktives, also für den Menschen verwertbares B12 zu enthalten. Allerdings gibt es keine Studien bei denen bei Menschen nachgewiesen wurde, dass das konsumieren dieser Mikropflanze eine ausreichende Versorgung mit B12 gewährleisten kann und hat somit "ernährungsphysiologischen Experimentalstatus". Wer dies für sich selbst ausprobieren will, sollte auf jeden Fall regelmäßig seinen B12 Status über MMS oder Homocysteinwerte überprüfen lassen, allerdings sind bei Schutzbefohlenen (Kinder, Verwandte in Pflege oder andere Tierpersonen) die wissenschaftlich nicht gesicherten Methoden zur B12 Integration nicht zu verantworten und würden bei Versagen den Straftatbestand der Körperverletzung oder schlimmerem darstellen.

Prinzipiell wertlos ist die Integration von B12-Analoga, also Formen des B12s welche der menschliche Körper nicht verwerten kann wie sie hauptsächlich in Lebensmitteln vorkommen, die früher als mögliche Träger von B12 galten, wie z. B. Sauerkraut, Tempeh oder verschiedene Algen.

Übrigens ist das vermutete bioaktive B12 in der Chlorella von der bakteriellen Begleitflora dieser Mikropflanze und unterscheidet sich deshalb nicht vom B12 aus Tierpersonen oder fermentiertem, veganen B12."

LG, Schlunz

Ines
03.08.2007, 22:08
hallo
ist es das hier??
http://www.directupload.com/files/tniyhm2m4gwz2ojmmker.jpg

http://www.directupload.com/files/izmo0jzl3netljgzzjzc.jpg

Schlunz
04.08.2007, 16:51
hallo
ist es das hier??

Ja sicher! Steht doch drauf. ;o)

LG, Schlunz

Fighter
08.08.2007, 14:06
Myth: Vegans don't get enough protein (aka- "The Protein Myth")

Truth: Vegans easily get enough plant-based protein in their diets
America has an obsession with protein, and the first question usually a vegan is usually asked by an uninformed omnivore is where their protein comes from. In the well-intentioned hope of becoming "healthy" most people forget that anything other than traditionally proteinaceous foods such as meat contain protein. On the contrary, almost all plant-based foods contain protein, indeed, a vegan diet offers TONS of easily obtained protein sources. It's nearly impossible to become protein deficient if you're eating a varied diet with sufficient caloric intake.
Also, you don't risk adding dangerous levels of cholesterol into your body, since a plant-based diet is 100% cholesterol-free, and unlike most omnivorous diets you'll be getting a more realistic protein intake. Too much protein in your diet causes calcium to be leeched from your bones (which is interesting in relation to "The Calcium Myth" seen just below) and puts you at risk of kidney disease, kidney stones, colon cancer, osteoporosis, and other ailments.

Myth: Vegans don't get enough calcium (aka- "The Calcium Myth")

Truth: Vegans easily get enough plant-based calcium in their diets
This myth you can pretty much thank the dairy industry for. Thanks to years of dairy-sponsored "health information", and the blatant lies behind the "Got Milk" ad campaign, people seem to be more convinced than ever that sufficient calcium only comes from cow's milk. Like protein, it's almost impossible to become calcium deficient if you're eating a varied diet with sufficient caloric intake. Take a look at the dietary comparison of calcium in foods at the SoyStache site and you'll see how easy it is to get sufficient calcium in your diet almost without trying! Like animal-based foods rich in protein, dairy-based foods are loaded with cholesterol and are known to cause anemia, food allergies, cancer, heart disease, diabetes, and ironically enough, lactose intolerance and osteoporosis. Interestingly, studies have shown that due to high protein content, dairy consumption actually helps cause calcium loss!
For healthy bones and a healthy calcium intake you can switch to a plant-based diet, quit smoking, make sure to exercise, avoid excess salt, and get your vitamin D from the sun. (If you're feeling extra motivated, learn about phosphorus ratios in food and how they effect your blood's pH balance and calcium usage.)

Myth: A vegan diet is a health compromise

Truth: A vegan diet is the healthiest choice possible for almost anyone
For many this is a deeply rooted prejudice, even among the vegetarian and vegan community. In the US we are constantly inundated by misleading claims made by the meat and dairy industries, and after a lifetime of such indoctrination even the most well-intentioned veggies can find themselves worried that their diet may negatively affect their health. Like all myths, just a little research proves this to be false.
While there are always exceptions to the rule, human bodies flourish when eating a well planned plant-based diet. (A poorly planned vegan diet is usually the scapegoat for people who try vegetarianism/veganism but "don't feel healthy". It should go without saying, but any diet should be thoroughly researched before undertaking.) The goal of eating is to obtain certain vitamins, minerals, proteins, carbohydrates, etc. and to get sufficient calories to sustain our activities. When you look at eating in such an abstract way, and give up any preconceived notions about which specific foods seem to be the only way to obtain those certain essential nutrients, you're ready to really understand nutrition. The 4 food groups were created by the USDA so people didn't have to worry about the specifics of their nutrients. Instead of looking at a huge table of what foods contain what necessary nutrients, people were able to simplify things by looking at a table with just 4 sections, each with a recommended daily dose of foods. While this may simplify our lives, it's also trained us to think of nutrition as FOODS instead of NUTRIENTS.
When you look at what nutrients are contained in plant-based food compared to what our bodies need, it's obvious that a vegan diet is plentiful in good stuff (vitamins, minerals, fiber, etc.) and low on the junk (saturated fats, cholesterol, hormones/antibiotics, etc.). Animal-based sources of the good stuff (protein, calcium, etc.) are also loaded with the junk, a problem vegans don't have to worry about. (The only deficiency vegans are at risk for is the vitamin B12. Although, when you discover B12 is a bacteria and animal-based foods contain B12 only due to bacterial contamination, it makes taking a supplement sound like a smart idea all around)
One of the main precepts of a vegan lifestyle is to do the least amount of harm, and that most definitely includes oneself! A varied vegan diet is not just good for animals and the earth, but is the absolute healthiest possible diet for humans.

Myth: Vegans eat weird/unappetizing/hard to find and prepare foods

Truth: Vegans have a wide variety of "normal", and delicious food choices
This idea comes from the "different means wrong" school of thought and can prevent everyone from discovering new foods that they might find very tasty. In any typical American dining setting there is usually a well known selection of foods that are vegan safe, but since a plant-based diet eliminates many foods, vegans often become more open minded to new food options. (A good example is nutritional yeast, which is not commonly found in an omnivorous diet. It has a cheesy, nutty taste and can be used for anything from a thickener, a condiment, or an excellent "cheese" sauce. I much prefer nutritional yeast "mac & cheese" to traditional mac & cheese, but I might have missed out if I was afraid of trying "weird" foods.)
Many ethnic restaurants such as Thai, Chinese, Vietnamese, Indian, and Ethiopian (to name a few) have TONS of vegan options and will widely broaden the range of food you enjoy. At fast food places vegans can order veggie subs, bean or veggie burritos or wraps, french fries, baked potatoes, fresh fruit, steamed vegetables, pasta with marinara sauce, fruit smoothies, veggie burgers, fruit turnovers, and salads with Italian or vinaigrette.
At home (or at a veg friendly establishment) a vegan's choices are unlimited. Like those with omnivorous diets, not all vegans eat the same way. Some do eat a lot of non-traditional foods like tofu, other soy products, but many vegans eat a lot of traditional, "normal" foods. It's common to take an almost-vegan dish, such as cheese lasagna or bakery items, and replace the offending ingredients with plant-based ones instead. Surprisingly these newly renovated favorites can end up tasting very similar to their meat/dairy/egg containing counterparts. There are even vegan chefs, upscale vegan feasts, and vegan fast food restaurants that help prove that plant-based cooking can be every bit as yummy, creative, and easily obtainable as any traditional foods. Vegans can also easily do their shopping in any chain grocery store, and whole/health food stores provide lots of additional choices.

Fighter
08.08.2007, 14:07
Myth: Vegans are all ____ (insert slur here)

Truth: Vegans come from all different walks of life, and despite their unifying vegan beliefs, we all live varied lives.
Lately I've been seeing more of this stereotyping, but it seems to be directly in proportion to the increased exposure of veganism to the omnivorous world. Rather than learning what veganism encompasses, some people feel it should be written off entirely and summarized with one-liners. Commonly overheard slurs include "all vegans..."; eat tofu, are hippies, deify animals, don't change anything, are non-violent, are weak and/or malnourished and/or very thin, are tree-huggers, know less about nutrition than omnivores, eat only a few foods... and the list goes on. It's true that, by definition, vegans (not to be confused with total-vegetarians or vegetarians) have made their lifestyle choice because of moral reasons. We all share the common thread of wanting to do "the least amount of harm and the most amount of good". Beyond that vegans are as different as any other group of individuals! We come in different body sizes, political affiliations, occupational backgrounds, and religious denominations. We eat widely varied diets, have different levels of environmental participation, different outlooks and goals in life, any aspire to be many things. Lumping all of the millions of vegans together is as intelligent as racism, sexism, or ageism. (But then again so is that lifestyle some people defend!)

Myth: Vegans think animals are the same or better than humans

Truth: Vegans recognize that animals are sentient beings and afford them the respect that deserves
In the same way that parents do not have a favorite child, vegans do not all prefer animals to all humans. People are quite able to focus their concern not just on their own species (a novel concept!), but to branch out in other directions. Additionally, each person has their own set of innate characteristic which leads them in those other directions. An omnivore (or vegan) might have lost a loved one to cancer, and so their desire to help others might naturally lead them to get involved with a cancer research organization. Some vegans, after learning that there are virtually no Federal laws protecting "food animals", may be compelled to help farm animals. It is a matter of a) what we as individuals feel moved by, and b) what we are exposed to. Each person must decide for themselves what their "callings" are, and as long as they do not harm themselves or others, these callings should not be trivialized. But like omnivores, vegans have a myriad of interests. Just because a person cares for the welfare of animals does not mean that person isn't active in causes of a political, environmental, spiritual, or humanitarian nature.
And let's be serious here. Animal rights activists aren't asking for perks like animal day care, or subsidized housing. They're simply trying to get animals the respect that any feeling creature deserves- not to be brutally abused, slaughtered, or exploited for any reason.

Myth: Eating vegan is expensive

Truth: Vegetables are cheaper than meat, period. It's processed, pre-prepared food (of any content) that you have to watch out for.
Admittedly, not the worst myth I've ever heard, but a myth nonetheless. Two major points on this. First, the true cost.
Everything has a cost, whether it's monetary, emotional, or physical. Pretty much everyone can agree that money is not the most important thing in life, and yet we let monetary cost outweigh our concern for other expenditures.We buy conventionally grown produce because it's monetarily cheaper, even though we pay the price with barren, insecticide contaminated land. We buy shoes at Payless because we save a few dollars, even though sweatshop workers pay with their entire lives on the other side of the globe.
Did the Grinch just effing steal Christmas?
There's some foods that are sometimes more expensive than their naughty counterparts (organic produce vs. conventional product or vegan cheese vs. dairy cheese, for example), but it's just not that hard to make some priorities higher on the list than money. But for those of us who like to be thrifty or are low on money in the first place, there's point number 1.5.
Vegetables and grains are cheaper than meat, period. Plants grow from the earth. When they're ripe, they're ready to go. When meat is produced you start with plants grown from the earth, and when they're ripe and you pick them. Theeeen you feed them into an animal and fatten them up (insert wicked laughter here), and then you kill it and it's ready to go. You can stop paying the middle man anytime you're ready, and just stick with the food that comes directly from the earth. You could even start buying those exotic, expensive looking fruits you see in the specialty produce section instead of blowing several bucks a pound for meat. Picking all the right, yummy, inexpensive vegan foods is an art, but one you can easily master with a little time and courage to try new things.
Point two is looking at your lifestyle to see if you're demanding a high level of food maintenance. Do you need your food to come in a box that just needs water added? If it's not ready in 10 minutes or less from your microwave, is your dinner just too much work? Sorry, but you must get over it! No matter what diet you follow, pre-prepared food is expensive (not to mention unhealthy). Tofurkys and TV dinners cost more than veggies and grains. If you're not married to the idea of eating vegan versions of all the old garbage you used to eat then you will reduce your food budget. Fake hot dogs, vegan marshmallows, and soy deli slices are great treats, but not for every day. You can be thrifty and vegan, for sure.

Schlunz
08.08.2007, 15:03
High Fighter!
Hast Du Dich verlaufen? In diesem Thread geht es nur um Vitamin B12!

Zalithra
08.08.2007, 16:19
Sodele..hab mich mal durch den Thread gekämpft, aber viiiieeel schlauer bin ich nun auch nicht :/

Hab vor kurzem mal eine Kopie meiner Blutwerte angefordert, weil mein Arzt mich am Telefon immer mit "Jaja ist alles ok" abgespeist hat, ich aber seit Jahren an Depressionen, Müdigkeit und ähnlichen tollen Sachen litt.
Ich hab zig Untersuchungen machen lassen - unter anderem Verdacht auf Schilddrüsenunterfunktion, da ich im Kindesalter bereits Jodtabletten verschrieben bekam und auch mein Vater an dieser Krankheit erkrankte (ihm wurde allerdings bereits die Schilddrüse bis auf ein paar Äste rausgenommen - Kropfbildung).

Bei der Blutauswertung und beim Ultraschall etc. ergab sich aber kein Schilddrüsenbefund; also weitergesucht..

Und nun hab ich endlich mal die Blutwerte in der Hand (die ja laut Arzt immer so in Ordnung waren) und sehe, dass sowohl mein Hämoglobinwert, als auch mein Calciumwert deutlich unter der Norm liegen.
Als ich dann gestern bei einer anderen Ärztin war, bemerkte diese auch sofort die beiden Werte auf dem Blatt und meinte:

"Das ist zu niedrig, wissen sie das? Da müssen sie deutlich mehr Fleisch,Fisch und Milch zu sich nehmen, um das auszugleichen."
-"Das dürfte schwierig werden.."
"Wenn sie vegetarisch oder vegan leben, müssen sie sich unter Umständen mit dem Gedanken vertraut machen, dass ihre Werte in den Punkten stetig weiter abfallen werden. Davon werden sie ernsthafte Mängel bekommen."

Ich hatte dann ehrlich gesagt, keine Lust eine Grundsatzdiskussion anzufangen, weil besagte Ärztin zum alten Eisen (die gute Frau hat mit Sicherheit schon die 70 hinter sich gelassen) gehört und somit sehr festgefahrene Ansichten hat.
Allerdings frage ich mich nun, wie ich diese beiden Werte wieder "auf Vordermann" bringen kann.

Hier lese ich dann, dass Algentabletten und Co nicht wirklich viel bringen sollen - meine Mutter hat mir eine Kur mit "Kräuterblut" empfohlen - also bin ich nun etwas verwirrt und ratlos.. :(

Mausispatz
08.08.2007, 17:42
Nun gut, dies ist der B12-Thread, aber das wollen wir dir einmal verzeihen ;)
Dass die Aussage deiner Ärztin nicht auf dem neuesten Stand ist, hast du ja auch schon gesagt.
Nimmst du regelmäßig Sojamilch + Calcium?? Da ist genauso viel Calcium enthalten, wie in Kuhmilch und es wird sogar mehr davon verwertet.
Wichtig bei der Umstellung auf vegane Ernährung ist einfach, dass man nicht alle tierischen Sachen weglässt, sondern dass man sie ERSETZT. Sinnvoll ersetzt. Veganer müssen z.B. MEHR Eisen zu sich nehmen, als Omnivore, da von dem pflanzlichen Eisen weniger aufgenommen wird, als von dem tierischen. Das sind so Sachen, auf die man achten sollte. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung ist natürlich das A und O. Viel Rohkost (!!), Gemüse und Obst verschiedner Farben verwenden, Nüsse, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte... usw.
Und dann gibt es noch jede Menge Produkte, die zusätzlich mit Calcium und Eisen angereichert sind. Wie da wären, die oben genannte Sojamilch zum Beispiel.
In Tofu ist auch jede Menge Eisen drin. Isst du davon genug??
So, vielleicht konnte ich dir erstmal ein bisschen weiterhelfen. Wenn noch Fragen sind, frag :D

Zalithra
08.08.2007, 17:54
Nun gut, dies ist der B12-Thread, aber das wollen wir dir einmal verzeihen

B12 ist ja maßgeblich an der Hämoglobin-Produktion beteiligt, deswegen hab ich mich mal hier reingeschlichen..trotzdem etwas unpassend, verzeihung :o

Dass die Aussage deiner Ärztin nicht auf dem neuesten Stand ist, hast du ja auch schon gesagt.
Nimmst du regelmäßig Sojamilch + Calcium?? Da ist genauso viel Calcium enthalten, wie in Kuhmilch und es wird sogar mehr davon verwertet.

Das ist ja das verwunderliche! Ich nehme eigentlich ziemlich viel Sojamilch/Sojaprodukte zu mir.. :eek:

Wichtig bei der Umstellung auf vegane Ernährung ist einfach, dass man nicht alle tierischen Sachen weglässt, sondern dass man sie ERSETZT. Sinnvoll ersetzt. Veganer müssen z.B. MEHR Eisen zu sich nehmen, als Omnivore, da von dem pflanzlichen Eisen weniger aufgenommen wird, als von dem tierischen. Das sind so Sachen, auf die man achten sollte. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung ist natürlich das A und O. Viel Rohkost (!!), Gemüse und Obst verschiedner Farben verwenden, Nüsse, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte... usw.
Und dann gibt es noch jede Menge Produkte, die zusätzlich mit Calcium und Eisen angereichert sind. Wie da wären, die oben genannte Sojamilch zum Beispiel.
In Tofu ist auch jede Menge Eisen drin. Isst du davon genug??

Das gleiche wie bei der Sojamilch..Ich ernähre mich quasi fast nur von frischem Gemüse und Obst; achte schon sehr auf meine Ernährung, aber "urplötzlich" läuft irgendetwas schief. Wobei ich die Aussage mit Vorsicht tätigen muss, da ich ja seltenst bis nie eine Kopie meiner Blutwerte bekommen habe und mich dummerweise mit dem "Alles in Ordnung" des Arztes hab abspeisen lassen..

Tofu ist so eine Sache. Ich habe nie Tofu gegessen, weil man mir einmal ein geräuchertes Tofuwürstchen angedreht hat und mir wirklich mehr als übel davon wurde. Nun hab ich vor ein paar Tagen das erste Mal einen Block Naturtofu gekauft und streife nun seitdem es im Kühlschrank liegt, misstrauisch um dieses herum. :D
Aber werd ich mir wohl mal einen Ruck geben und dieses testen..

Nüsse verzehre ich eigentlich gar nicht, weil mir immer erzählt wurde, dass die ja sooo viele böse Fette enthalten - das sollte ich auch mal überdenken glaube ich. Danke für die Erinnerung! :)

Mmh..wäre "Kräuterblut" eine sinnvolle Ergänzung/Methode? Bin so kritisch Ersatzpräparaten gegenüber :confused:

Mausispatz
08.08.2007, 17:57
Nüsse verzehre ich eigentlich gar nicht, weil mir immer erzählt wurde, dass die ja sooo viele böse Fette enthalten - das sollte ich auch mal überdenken glaube ich. Danke für die Erinnerung! :)

Mmh..wäre "Kräuterblut" eine sinnvolle Ergänzung/Methode? Bin so kritisch Ersatzpräparaten gegenüber :confused:

Oh, da hat dir aber einer was falsches erzählt! Es stimmt, Nüsse sind wahnsinnig fetthaltig, aber darin lauern nur "gute" Fette. Natürlich sollst du nicht eine ganze Tüte auf einmal essen. Aber so eine Hand voll ab und zu ist megagesund. Ansonsten gibts ja auch noch die tollen Nussmuse von Rapunzel!
Kräuterblut kenne ich leider nicht.
Ich nehme Schwarze Melasse. Ist ja nicht wirklich ein Ersatzpräparat, sondern eine Nahrungsergänzung.
Wegen calcium kann ich dir das noch empfehlen www.besserwasser.de

Steffi
08.08.2007, 18:00
Nüsse verzehre ich eigentlich gar nicht, weil mir immer erzählt wurde, dass die ja sooo viele böse Fette enthalten

Naja, teilsrichtig! Stimmt schon, Nüsse enthalten viel Fett, aber kein böses;), sondern die "guten" ungesättigten Fettsäuren.

Was trinkst du so? Viele Mineralwassersorten enthalten nämlich mehr als reichlich Calcium.

Edit:
*lol* Zwei Köpfe, ein Gedanke, ne?

Mausispatz
08.08.2007, 18:17
@Steffi: Schlaues Mädchen ;):D
meine Arbeitskollegin hat immer das Lidl-Wasser... wenn ich mir anschaue, was da so an Mineralien enthalten ist.... :rolleyes: da kann man gleich Leitungswasser trinken.

Fighter
13.08.2007, 11:47
High Fighter!
Hast Du Dich verlaufen? In diesem Thread geht es nur um Vitamin B12! EIGENTLICH nicht. :D

Das Thema heißt ja "Wichtige Fakten für Veganer". Das B12 steht ja nur in Klammern. ;)

nattie1979
15.10.2007, 15:50
Hallo,

falls Ihr das noch nicht kennt.... Hier könnt Ihr nachlesen wieviel B12 Ihr benötigt. Man erkennt jedoch auch, dass dieser Wert durch rein vegane Nahrung schwer zu bekommen ist http://www.vegetarierbund.de/gesundheit/Vegane_Naehrwerttabelle.pdf

Viele Grüße
Nadine

Absinth
15.10.2007, 17:43
Man erkennt jedoch auch, dass dieser Wert durch rein vegane Nahrung schwer zu bekommen ist.

Da sage ich nur: Sojaprodukte mit B12 angereichert!

nattie1979
23.10.2007, 08:27
Ich hab mich letztens in der Apotheke zwecks Import von Solgar B12 (durch die Formula GmbH) schlau gemacht. Die meinten dies sei verschreibungspflichtig?!
Wer hat es dann rezeptfrei bekommen?

Skahasi
28.10.2007, 01:05
Ich hab mir heute im Reformhaus B12, B6, Folsäuretabletten geholt.

Da steht drauf, dass die besonders gut für Schwangere und Vegetarier geeignet sind. Das sind 90 Kautabletten mit Aprikosengeschmack.
Na ja, davon hab ich nicht so viel gemerkt :D

Katzenauge
06.11.2007, 14:43
Entschuldigt, ich habe weder Zeit noch Muße, mir gerade alle Freds dieser gigantischen Diskussion durchzulesen und wollte dennoch meinen Senf loswerden über die Teildiskussion, ob der Mensch nun Carnivor, Omnivor oder Herbivor ist. Ich glaube, das ist wissenschaftlich noch ziemlich ungeklärt (je nachdem ob McDonalds oder Hollands Gewächshäuservereinigung die Studie in Auftrag geben kommt was anderes raus :confused:). Wenn ich mir aber überlege, dass wir zu den Primaten gehören, und Primaten Früchtefresser sind, sich also hauptsächlich von Früchten und ergänzend auch von Vogeleiern und Insekten ernähren, möchte ich mit voller Überzeugung behaupten, dass wir Menschen ebenso Fruchtfresser sind. Dafür spräche sowohl die Darmlänge als auch die leicht spitzeren Eckzähne. Dass wir Cholesterin selbst im Körper produzieren spricht für eine Ernährung ohne tierische Bestandteile. Dass wir hingegen Vitamin C dringend brauchen (und echte Fleischfresser sich daran vergiften können), spricht genauso für meine These.
Dass der Mensch irgendwann zur Fleischfresserei übergegangen ist liegt natürlich an den veränderten Lebensbedingungen. Diesen Schritt ist er wohl gegangen als er fruchtfreie Lebensräume aufsuchte bzw. dorthin verdrängt wurde, und dort spielte er sicherlich zuerst den Aasfresser bevor er jagen ging! Und Aasfresser ist er ja heute schon wieder! :-D

Gab es meinen Einwand schon in dieser oder einen anderen Diskussion? Macht nichts, doppelt gemoppelt hält besser! ;)

Schlunz
09.11.2007, 23:48
Diesen Schritt ist er wohl gegangen als er fruchtfreie Lebensräume aufsuchte bzw. dorthin verdrängt wurde, und dort spielte er sicherlich zuerst den Aasfresser bevor er jagen ging! Und Aasfresser ist er ja heute schon wieder! :-D

Bedingt. Du hast ja sicher schon mal was von einer Fleischvergiftung gehört.
Das Aas muss frisch, bzw. erhitzt sein, damit es den Menschen nicht vergiftet.
Wenn es frisch ist, ist es aber noch kein Aas...
Da Erhitzung von Nahrung nicht evolutionell eingeplant sein kann, ist Aas somit hinfällig.
Viele Primaten leben omnivor (Würmer, Insekten, Eier...) und ich habe kein Problem damit, rein biologisch omnivor zu sein (wobei ich nicht wie Gorillas meine eigenen Fäkalien zur B12-Supplementierung essen möchte).
Dass ich mich selbst, wenn ich Omnivor bin, nicht unnatürlich verhalte, wenn ich vegan lebe geht schon daraus hervor, dass es einfach nichts Natürliches in der Nutztierhaltung gibt.
Fakt ist, dass ich mich in dieser Gesellschaft vegan ernähren kann und nur das ist relevant.

LG, Schlunz

Katzenauge
13.11.2007, 11:34
Stimme dir voll zu, brauche auch keine biologische Rechtfertigung für meine Ernährungsweise solange sie mich nicht krank macht (und als Veganer muss man sich wohl nicht so sehr darum sorgen wie ein Mainstream-Esser).
Aber den Begriff "Fructivor" oder so ähnlich habe ich schon im Zusammenhang mit Primaten (inkl. Mensch) gehört. Aber Frucht- und Insektenfresser werden glaube ich immer gerne zu den Omnivoren gepackt, je nachdem wie genau man differenzieren will.

Außerdem wollte ich nicht behaupten, dass der Mensch biologisch gesehen mal Aasfresser war, sondern aufgrund von Nahrungsmittelknappheit mal darauf zurück gegriffen hat (wurde bei Flusspferden auch schon dokumentiert, dass die in Notzeiten an Aas gehen obwohl sie Pflanzenfresser sind). Wollte damit die allgemeine Vorstellung kritisieren, dass Menschen auf dem Baum hockend Waffen erfunden hätten, auf den Boden gehüpft sind um dort die Tierwelt zu meucheln und dadurch die Herrscher der Welt wurden.

Aas: ja hast wohl recht, muss der Mensch erst erhitzen um nicht dran zu verrecken. Oder räuchern, einlegen etc.
Dennoch wird er sich bei seinen ersten Fleischmahlen was von den Raubtieren stibizt haben ehe er selbst tötete. Das kann dann auch immer noch zappelnd frisch gewesen sein. Habe mich da ungenau ausgedrückt.

Wusstet ihr schon, dass Jäger ihre Opfer gerne mal für ein paar Tage in den Boden buddeln? Und wenn das Gehirn Maden ansetzt ist das gute Stück reif! Muss dann nur noch zubereitet werden! *kotz* AASfresser!

Gunnar
17.12.2007, 22:10
Hallo,

Kann mir einer erkläeren was das heist wenn jemand schreibt er wäre veganer der stuffe 5?
Was hat das mit denn stuffen auf sich?:confused::confused:

Schlunz
26.12.2007, 01:16
Hallo,

Kann mir einer erkläeren was das heist wenn jemand schreibt er wäre veganer der stuffe 5?
Was hat das mit denn stuffen auf sich?:confused::confused:

Das ist lediglich ein Joke der Simpsons.
Lisa Simpson beschäftigt sich mit Vegetarismus und erfährt etwas über die Existenz von Veganern der Stufe 5, die nichts essen, was einen Schatten hat. ;o)
Im wirklichen Leben gibt es solche Veganer nicht.

LG, Schlunz

Schlunz
26.12.2007, 14:34
Ich steh ja nicht auf die Veröffentlichung von Blutbildern, schon gar nicht, wenn sie einen latenten Mangel beinhalten (kontraproduktiv), aber was mein Arzt mir letztens in die Hand drückte, ist zu geil. ;o)
Obwohl ich noch nie supplementiert habe, steht mein B12 auf 700 pg/ml (unterster Grenzbereich 200-300).
Und das nach sechs Jahren konsequentem Veganismus...
Scheinbar reicht mir der regelmässige Genuss von Alpro-Sojamilch und anderen Produkten mit B12.
Eisen steht bei mir auf 155 µg/dl, Calzium auf 2,34 mmol/l, Cholesterin auf 166 mg/dl, und alles andere ist auch voll im Lot.
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich kein Mensch ein Beispiel an meiner Supplementierfaulheit nehmen soll, denn jeder Mensch ist physisch anders konditioniert, aber ich möchte hiermit auch zeigen, dass eine ausgewogene vegane Ernährung kein Problem darstellt.

LG, Schlunz

cahirinus
26.12.2007, 15:27
Wusstet ihr schon, dass Jäger ihre Opfer gerne mal für ein paar Tage in den Boden buddeln? Und wenn das Gehirn Maden ansetzt ist das gute Stück reif! Muss dann nur noch zubereitet werden! *kotz* AASfresser!

Die "normalen" Leichenteile hängen auch erstmal ein paar Tage bis Wochen in der Kühlkammer.

Zitat: "Fleisch muss nach der Schlachtung reifen, damit es zart und mürbe wird. Schweinefleisch muss mindestens 2 Tage, Rindfleisch mindestens 8 bis 14 Tage reifen." (Quelle: http://www.netzwissen.com/ernaehrung/fleisch/index.php)

Unmittelbar nach dem Tod setzen (v.a. enzymatische) Autolysevorgänge ein, d.h. streng genommen der Beginn der Verwesung. Lediglich die bakterielle Besiedelung ist dabei noch so gering, dass keine Gesundheitsgefahr davon ausgeht.

Nitichen
16.01.2008, 00:51
Bor nee, und das essen die auch noch gerne!

blueberry
02.03.2008, 02:51
Solgar B12

Hab heute versucht, das in der Apotheke zu bestellen. Die Betonung liegt auf "versucht".
Nach Ewigkeiten hatte der Verkäufer immerhin schon herausgefunden, dass eine Firma namens "Formula" existiert (über "Solgar" ging gar nichts), aber von B12 keine Spur.
Er hat mich dann gefragt, ob es unbedingt von dieser Firma sein muss - da meine Eltern mir letztes Mal, als ich sie gebeten hatte, mir ebendieses B12 mitzubringen/ gegebenenfalls zu bestellen, B12 mit Laktose mitgebracht haben (:rolleyes:), habe ich beschlossen, dass es sehr wohl genau das zu sein hat und ja, natürlich weiß ich, wovon ich rede. :D
Letzten Endes hat er mir dann vorgeschlagen, doch noch mal meine Informationen zu überprüfen, nach der PZN zu suchen und dann anzurufen.

Also: Gibt`s das Zeug noch? Weiß einer die PZN? Hat vielleicht gar jemand eine Ahnung, warum er das in seinem Computer nicht gefunden hat? Hilfe, bitte. :o

Schlunz
02.03.2008, 03:49
Also: Gibt`s das Zeug noch? Weiß einer die PZN? Hat vielleicht gar jemand eine Ahnung, warum er das in seinem Computer nicht gefunden hat? Hilfe, bitte. :o

Wahrscheinlich war der Computer gar nicht ans Netz angeschlossen... ;o)
Gib doch einfach "Solgar B12" bei Google ein und such Dir ne Seite raus, wo Du es bestellen kannst (die Auswahl ist groß).

Mausispatz
07.03.2008, 21:42
@blueberry: bei www.so-ja.de und bestimmt auch in anderen Onlineshops kann man B12-Präperate bestellen

blueberry
08.03.2008, 00:00
Wahrscheinlich war der Computer gar nicht ans Netz angeschlossen... ;o)
Das wird`s gewesen sein. ;)

Gib doch einfach "Solgar B12" bei Google ein und such Dir ne Seite raus, wo Du es bestellen kannst (die Auswahl ist groß).
Schon. Problem an der Sache ist bloß, meine Mutter ist gegen das Bestellen bei so Versänden und ich selbst habe keine ec-Karte oder sowas in der Richtung zum Zahlen... :rolleyes:
Du weißt also nicht die PZN?

Marky
16.03.2008, 17:23
Also, ich klinke mich hier mal ein :)
Vor anderthalb Jahren erfuhr ich, dass ich Magen Krebs habe/hatte, nach geraumer Zeit war dann auch der Darm befallen. Mir war etwas schleierhaft, woher ich diesen Zustand habe/hatte. Keine Ziggis, gesundes Essen, gesunde Sichtweise zum Leben.

Es folgten viele viele Gespräche mit den Professoren der hiesigen Klinik und 2 OPs. Im Laufe der Behandlung (hab KEINE Chemo gemacht!) wurde durch die Gespräche aber deutlich, dass medizinisch gesehen der Mensch KEIN Veggie ist bzw nicht dafür ausgelegt ist körperlich. Diese Gespräche brachten mich dann zum Veganen, da ich ja die 24 Jahre zuvor vegetarisch lebte.
Eine Vielzahl von Fakten und Forschungsergebnissen brachte mich zum Umdenken.

Seither lebe ich vegan. Aber:
Ich führe KEIN B12 extern zu. Trinke nur ca 1 Liter Sojamilch in der Woche, esse einen Soja Joghurt in der Woche. Ansonsten eben relativ ausgewogen, auch mal ein Bier oder einen Wein.
Meine Werte sind seither tiptop und .. ich bin krebsfrei, ohne mich langen Prozederen zu unterziehen!
Ich denke, es hat viel mit den Lebensumständen zu tun, auch mit der körperlichen Verfassung und der Auswahl seiner Lebensmittel.
Man kann und sollte es nicht so pauschal über den Kamm scheren.

Ich bin generell kein Freund von Tabletten und so´m Zeugs. Wenn man(n) recht ausgewogen ist und auch mal sich was gönnt, kann der Körper sehr gut funktionieren. Die Ärzte sind übereinstimmend der Überzeugung, dass meine sehr schnelle Genesung und "Heilung" mit meiner Art zu leben zusammen hängt und finden das rein vegane auch sehr gut.

In diesem Haushalt wird völlig normal gekocht. Meine Frau und meine Tochter futtern, was der Kühlschrank und McD hergeben und da ich nicht missionarisch unterwegs bin, sollen´se halt :)

Das ist jetzt zwar etwas off-topic, aber ich wollte nur mal aufzeigen, dass es sehr wohl auch ohne grosse Anstrengungen geht, sich vernünftig vegan zu ernähren, ohne kraftlos und kreidebleich durch die Weltgeschichte zu kriechen *g*

flux
21.03.2008, 15:47
hier das wichtigste zusammengefasst:
www.vegan.at/b12praxis
(ist eh auch im ursprünglichen post enthalten)

Flora
06.08.2008, 15:19
Hab gerade was gefunden....:)

Das Zeug heißt Frubiase Sport. Kennt das einer von euch?
Ich hab die Zutatenlist mal durchgesehen und konnte nichts tierischen drin feststellen. :D

Aber u.a. ist Folsäure und Vitamin B12 drin. Vitamin B12 sollen pro Tablette 3ug drin sein (leider finde ich keine "mikro"- Taste bei meiner Tastatur :p). Hier steht, dass 3 ug 300% des Tagesbedarfes wären.

Stimmt das??:confused:

Aber ihr könnt ja selber mal nachschauen:http://www.frubiasesport.de



Verdünnt in gaaaaaaaanz viiiiiiel Wasser ist das Zeug sogar trinkbar;)

Linda
06.08.2008, 16:04
Ich hab die Zutatenlist mal durchgesehen und konnte nichts tierischen drin feststellen. :D



Hi,
ich kenne es nicht.

Würde es aber auch nicht kaufen da Vitamin D3 enthalten ist: "Der ursprüngliche, tierliche Rohstoff Lanolin ist im Vitamin D3 nicht mehr vorhanden, damit ist er frei von tierischen Rohstoffen, wohl ist er aber zur chemischen Synthese des Vitamins notwendig."

LG
Linda

Flora
07.08.2008, 16:29
also doch nicht vegan. :(:(

Das wusste ich leider nicht...

anifadschy
21.08.2008, 22:54
Hey

Ich habe ine Frage,
ich bin überzeugte Veganerin, doch was mich immer etwas beunruhigt ist dieses Vitamin.
Wir erwachsene können es ja durch Präperate zusätzlich aufnehmen, um den Bedarf wirlich zu decken.

Doch was ist mit Kleinkindern.
Ich trinke zwar Sojamilch, in der B12 drin ist, meine Magerine hat es auch drin, doch das reicht nicht aus, um den tagesbedarf zu decken.

Kleinkinder soll man ja grundsätzlich keine chemischen Präperate oder Tabletten mit Vitaminkomplexen enthalten geben. Doch was macht man da?
Wie kann ich meinem Kind dieses wichtige Vitamin verschaffen??


Habt ihr Tips oder Anregungen?


Tausend Dank

svenja

Sankari
22.08.2008, 14:10
Ich trinke zwar Sojamilch, in der B12 drin ist, meine Magerine hat es auch drin,

Darf man fragen welche Margarine das ist und wo es die gibt?

Kleinkinder soll man ja grundsätzlich keine chemischen Präperate oder Tabletten mit Vitaminkomplexen enthalten geben.

Sagt wer?
Ich dächte, dass gilt nur wenn die Kinder eh schon alles über ihre Nahrung aufnehmen. Denen dann noch zusätzlich Vitaminpräparate oder ähnliches zu geben ist dann sinnlos oder vielleicht auch kontraproduktiv.
Wenn aber Vitamine fehlen dann sollte man sie auch über Tabletten nehmen können.
Es spielt keine Rolle ob B12 ausm Fleisch oder aus Tabletten kommt. Denn es ist immer noch das selbe Vitamin. Man muss auch nicht gleich ein Multivitaminpräparat geben. Meist fehlts ja eh nur an B12.
Guck mal bei vegan.at . Die haben ein Magazin irgendwo von denen man manche auch online einsehen kann. In einer der Ausgabe gings auch irgendwie um Eltern und Kinder und wie die das Problem gelöst haben.

jullie
22.08.2008, 23:32
vor dem gleichen Problem stehe ich auch, allerdings ist meine Kleine erst 10 Monate und bekommt durch mein Milch denk ich noch B12. Also ich hab schon gelesen, dass die Leber dass auch für Jahre speichert, allerdings möcht ich dazu ein Buch lesen und werde es bestellen und zwar dass hier http://www.amazon.de/Vitamin-wirkliche-Ursachen-Wegweiser-Selbsthilfe/dp/3939865044/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1219437078&sr=1-1

Sankari
23.08.2008, 00:47
Sorry das ich mal wieder auf dem B12 rumhacke :(

vor dem gleichen Problem stehe ich auch, allerdings ist meine Kleine erst 10 Monate und bekommt durch mein Milch denk ich noch B12.

Bitte bitte lass das abklären ob sie genug bekommt. Nimmst du Supplemente? Oder bekommst du anderweitig genug B12?

Also ich hab schon gelesen, dass die Leber dass auch für Jahre speichert

Das hängt von der Fülle deines Speichers ab. Und die weiß in der Regel niemand. Selbst wenn er voll wäre sollte man regelmäßig B12 aufnehmen.
Nen Mangel bekommen braucht nicht unbedingt Jahre.
Und das Wichtigste ist: Im Moment verbrauchst du durch Stillen, überspitzt gesagt, B12 für zwei. Da geht der Speicher um einiges schneller leer. Es sei denn du nimmst genug B12 auf. Was du hoffentlich tust. Wenn nicht, dann solltest du das schleunigst ändern. Im Internet gibt es einiges an Infos über Ernährung bei Babys/Kleinkindern wo du dich informieren könntest.

Bezüglich der Bücher gibt es einiges an besserer Literatur dazu als das von dir verlinkte Buch vom Herrn Klein.
Der ersten Rezension von Frau Wilkesman kann ich zustimmen ohne dass ich das Buch gelesen hab. Da brauch ich mir nur das Inhaltsverzeichniss anzugucken oder bei seinen anderen Büchern die Literaturquellen um festzustellen, dass er nicht viel Ahnung hat.

Gute Infos auf Deusch zu B12 findet man z.B. hier: http://home.versanet.de/~a-odoemena/B12.html

nova
27.08.2008, 10:43
sollte man kindern nicht schon ab 6 monaten was zufüttern da die eigene milch nicht mehr reicht um das kind mit nährstoffen zu versogen?

so hab ich das letztens erst von einer freundin gehört dessen tochter auch knapp 10 monate alt ist....

jullie
30.08.2008, 14:41
ich stille ja nicht mehr ausschließlich, aber keine Angst, ich nehm B12 ein!

Sie isst mit 10 Monaten eigentlich fast alles nun bei mir mit, aber ungewürzt, also Gemüse, Obst und Getreide, B12 geb ich ihr aber noch nicht extra.

MaryPoppins
31.08.2008, 16:56
sollte man kindern nicht schon ab 6 monaten was zufüttern da die eigene milch nicht mehr reicht um das kind mit nährstoffen zu versogen?

so hab ich das letztens erst von einer freundin gehört dessen tochter auch knapp 10 monate alt ist....blödsinn der von pulvernahrungsherstellern verzapft wird. kinder stillen sowieso selber ab, und nahrungs aufzwingen ist sowieso doof. die meisten breikostanfänger spucken das zeug ja aus - ist ein nat. reflex der bedeutet das das kind noch nicht reif ist dafür. es wrde reichen dem kind immer wieder fingerfood anzubieten, nicht brei reinwürgen.

die meisten kinder stillen sich sebst vorm 2ten jahr ab. die meisten veralgen ums 10/12lebensmonat das erste mal beikost. es gibt aber immerwieder ausreisser. also kinder die 6jahre stillen und welche die mit nem jahr nimma wolln sind auch normal :)

nova
01.09.2008, 09:30
irgendwie hätt ich trotzdem schiß, dass mein kind nicht alles bekommen würde wenn ich so lange stille... aber da hab ich zum glück noch ein bisschen zeit bis ich mir da mehr gedanken drüber machen muss.... *puh*

Shalea
01.09.2008, 15:51
Warum sollte das Kind denn nicht alles bekommen, was es braucht, wenn es gestillt wird? Wenn die Mutter sich unter aller Sau ernährt... ok, aber wenn die Mutter sich gesund und ausgewogen ernährt, ist auch die Milch gut angereichert mit allen Nährstoffen, die das Kind braucht.

MaryPoppins
01.09.2008, 23:00
Warum sollte das Kind denn nicht alles bekommen, was es braucht, wenn es gestillt wird? Wenn die Mutter sich unter aller Sau ernährt... ok, aber wenn die Mutter sich gesund und ausgewogen ernährt, ist auch die Milch gut angereichert mit allen Nährstoffen, die das Kind braucht. selbst wenn sich die mutter unter aller sau ernährt, manche stoffe werden in der mumi angereichert, und - das meinte wenigsten mein gyn und mein zahnarzt - wennn die mutter zuwenig hat, fliesst das wenige soudso zerst in die muttermilch, weswegen bei mängel zb schnell mal die zähne angegriffen werden (früher hieß es, zumindest in ländlichen gegenden, auch das ne frau pro kind ein zahn verliert)

Steffi
05.09.2008, 11:03
@alle die Veg1 nehmen: Habt ihr euch eigentlich über eure Schilddrüsenwerte schlau gemacht? Darauf wird ja bei vegan-wonderland hingewiesen. Bisher hatte ich ja kein adäquates B12-Präparat gefunden und mich auf Säfte, Alpro, Tee (ist das nicht hitzeempfindlich:confused:) usw. verlassen.

nova
05.09.2008, 11:06
?? Nö.... hab ich nicht und grad die Veg 1 gelutscht ;) hab ich wohl echt überlesen *grübel*

naja, da steht ja personen die schilddrüsenprobleme haben.. also das hätte sich ja sicher shcon bemerkbar gemacht, ich nehm ja sonst auch jod über zb jodsalz auf...

MaryPoppins
05.09.2008, 21:48
irgendwie hätt ich trotzdem schiß, dass mein kind nicht alles bekommen würde wenn ich so lange stille... aber da hab ich zum glück noch ein bisschen zeit bis ich mir da mehr gedanken drüber machen muss.... *puh* und jetzt denk mal weiter, meistens - wenn dus mit 10, 12, 14, monat abstillst bekommt das kind milch oder milchersatz. und beikost.

was glaubst denn wieviel ein größeres kind noch stillt?
die S. hat zum schluß in etwa 1mal alle 1,2 tage gestillt, wobe mit 20moant hatte sie ne arge darmgrippe - ur viel durchfall, nix, gegessendafür kräftigst gestillt, und der nachschub kommt ja wennst nach bedarf stillst. lass es auf dich zukommen, aber glaub mit es ist gar ned so arg oder ungewöhnlich. ich mein du wirst ja kein 2hähriges kind vollstilln :D

jullie
05.09.2008, 23:03
wenn man ein Kind voll stillt, hat man auch dementsprechend Hunger, habe das erste halbe Jahr nicht gegessen sondern, sorry, gefressen :D , ich wurde immer dünner und meine Kleine immer dicker :) Das ist ein Vorteil beim Stillen, man hat ruckzuck sein früheres Gewicht wieder, so wars bei mir zumindest! Der Körper hat schon Nährstoffreserven, die holt er sich und die bekommt das Bay, man sollte sich während Schwangerschaft und Stillzeit schon sehr gesund ernähren, klar geht das manchmal nicht, wenns Baby da ist, stressbedingt nicht immer, grad die ersten Wochen, da war ich oft zu platt zum kochen, dann kann man auch mal vorrübergehend Vitamintabletten nehmen denk ich. Stillen ist immer das beste für ein Baby, es ist die argerechteste Ernährung!

Ein älteres Baby (mein Kind ist 10 Monate) stillt man ja nur noch Nachts oder am Morgen.

MaryPoppins
06.09.2008, 00:09
Ein älteres Baby (mein Kind ist 10 Monate) stillt man ja nur noch Nachts oder am Morgen. meine hat bis zum 18LM 3hauptmahlzeiten und nachts gestillt. bie ihr war das sonstige essen wircklich nur BEIkost :D. aber was solls, ich geb ihr immer weider sporadisch son vitaminsaft, seitdem sie 15monat is. alles passt.

das mim abnehmen stimmt auch ned immer, ich hatte nach der geburt grade mal 5kg mehr als vor. nach 6monaten stillen hatte ich gut 20 mehr :D (wobei startgewicht war ca 40kg...)

is a echt bei jeden ur anderst.

lg

Shalea
17.09.2008, 11:42
Kennt jemand von euch die B12-Dragees von Ankermann (http://www.eu-versandapotheke.com/b-12-ankermann-drag.80760.html)? Ich find leider keine Infos, ob sich im Überzug was findet, was potentiell nicht vegan ist.

Cavia aperea
17.09.2008, 11:57
Kennt jemand von euch die B12-Dragees von Ankermann (http://www.eu-versandapotheke.com/b-12-ankermann-drag.80760.html)? Ich find leider keine Infos, ob sich im Überzug was findet, was potentiell nicht vegan ist.

Also ich hab das hier gefunden:

Inhaltsstoffe:
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Dragee enthält: 1000 µg Cyanocobalamin (Vitamin B 12).

Sonstige Bestanteile:
Polyvidon (K 30), Stearinsäure, Schellack, Saccharose, Claciumcarbonat (E 170), Talkum, Arabisches Gummi, Maisstärke, Montanglykolwachs, Titandioxid (E 171), Macrogol 6000, Glycerol 85 %, Polysorbat 80.

Also vegan schon mal nicht- obs vegetarisch ist, da müsste man nachfragen.

Shalea
17.09.2008, 12:57
Ok, dann bin ich zu doof, um Google zu nutzen. :D Danke dir.
Na dann hat sich das wohl erledigt und ich werde wohl doch die Ampullen bestellen.

Sankari
17.09.2008, 15:53
Hier (http://www.vitamineland.de/) gibts im Onlineshop auch günstige B12 Tabletten. Die sind vegan, haben die selbe Menge B12 wie die von Ankermann und sind dabei noch billiger. Schmecken tun sie auch ganz gut.
Im Shop einfach nach "b-12" suchen.

Shalea
17.09.2008, 20:59
Danke für den Tipp!