India
19.11.2006, 12:42
Drama in Kanada: Wale ersticken unter dem Packeis
Inuit-Jäger im Norden Kanadas bereiten sich auf die Waljagd vor. Sie sollen dutzende Wale töten, die wegen des Packeises nicht mehr Luft holen können und zu ersticken drohen.
Die Buchten sind über einen 300 Meter breiten Kanal mit dem offenen Meer verbunden, die Nebengewässer und der Kanal sind aber nach einem arktischem Sturm vom vergangenen Wochenende zugefroren. Den Walen blieb zuletzt nur noch ein einziges Eisloch zum Luftholen.
Nach Behördenangaben haben die Meeressäuger nun keine Chance mehr, in die Beaufort-See zu gelangen. Sie würden entweder ersticken oder verhungern. «Wir werden so viele von ihnen wie möglich töten», erklärte Paul Voudrach, Vorsitzender des Jäger- und Trapper-Ausschusses in Tuktoyaktuk. Die Jäger sollen um das Luftloch Stellung beziehen und auf die Wale warten.
Taucht ein Wal zum Luftholen auf, wird ein Jäger das Tier harpunieren und ein anderer auf den Wal schiessen. Sechs Männer sollen ihn dann aus dem Wasser ziehen und schlachten. Fleisch und Blubber würden an die Bewohner der Ortschaften in der Umgebung verteilt, sagte Voudrach.
Jäger hatten Anfang August rund 200 Beluga-Wale in der Gegend südlich von Tuktoyaktuk entdeckt. Die Ureinwohner versuchten, die Tiere zurück ins Meer zu treiben. Ende Oktober befanden sich aber noch immer 80 Wale in der Gegend. «Niemand sieht Tiere gerne leiden. Wir versuchen, so viele wie möglich zu töten», sagte Voudrach.
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/13248315
Inuit-Jäger im Norden Kanadas bereiten sich auf die Waljagd vor. Sie sollen dutzende Wale töten, die wegen des Packeises nicht mehr Luft holen können und zu ersticken drohen.
Die Buchten sind über einen 300 Meter breiten Kanal mit dem offenen Meer verbunden, die Nebengewässer und der Kanal sind aber nach einem arktischem Sturm vom vergangenen Wochenende zugefroren. Den Walen blieb zuletzt nur noch ein einziges Eisloch zum Luftholen.
Nach Behördenangaben haben die Meeressäuger nun keine Chance mehr, in die Beaufort-See zu gelangen. Sie würden entweder ersticken oder verhungern. «Wir werden so viele von ihnen wie möglich töten», erklärte Paul Voudrach, Vorsitzender des Jäger- und Trapper-Ausschusses in Tuktoyaktuk. Die Jäger sollen um das Luftloch Stellung beziehen und auf die Wale warten.
Taucht ein Wal zum Luftholen auf, wird ein Jäger das Tier harpunieren und ein anderer auf den Wal schiessen. Sechs Männer sollen ihn dann aus dem Wasser ziehen und schlachten. Fleisch und Blubber würden an die Bewohner der Ortschaften in der Umgebung verteilt, sagte Voudrach.
Jäger hatten Anfang August rund 200 Beluga-Wale in der Gegend südlich von Tuktoyaktuk entdeckt. Die Ureinwohner versuchten, die Tiere zurück ins Meer zu treiben. Ende Oktober befanden sich aber noch immer 80 Wale in der Gegend. «Niemand sieht Tiere gerne leiden. Wir versuchen, so viele wie möglich zu töten», sagte Voudrach.
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/13248315