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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Importverbot für Enten- und Gänsestopfleber


India
10.11.2006, 09:15
Hlavac unterstützt Initiative der Tierschutzombudsstelle Wien und fordert Importverbot für Enten- und Gänsestopfleber
Gesundheitsministerin Rauch-Kallat wird aufgefordert, für ein
Importverbot einzutreten!


Wien (SK) - In einer gestern eingebrachten parlamentarischenAnfrage fordert die Wiener SPÖ-Abgeordnete Elisabeth HlavacGesundheitsministerin Rauch-Kallat auf, für ein Importverbot vonEnten- und Gänsestopfleber in Österreich einzutreten. "Das sogenannteGanslstopfen ist zwar in Österreich laut Tierschutzgesetz strengverboten", betont Hlavac am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst derSPÖ, "solange aber derartige Produkte importiert und hier verkauftwerden, kommt es lediglich zu einer Verschiebung des Tierleids injene Länder, in denen diese tierquälerischen Praktiken erlaubt sind."****Um die Leber auf das bis zu zehnfache Gewicht anwachsen zu lassen,werden die Tiere mehrmals täglich mit Fett angereichertem Maisbreizwangsgefüttert, wobei die Futtermenge sukzessive erhöht wird.Die Prozedur des Stopfens ist mit extremen Qualen für die Tiere verbunden, zumal sich durch die zunehmende Industrialisierung in der Landwirtschaft auch die Stopfmethoden geändert haben und den Vögeln der Futterbrei mit einem Metallrohr durch den Schlund direkt in den Magen gepresst wird. Die meisten Tiere leiden daher unter permanenten Verletzungen in der Speiseröhre. Die Tiere empfinden dabei einen quälenden Würgereflex, es kommt zu Verdauungsstörungen sowie zu Verletzungen im Bein- und Brustbereich. Nach einem mehrwöchigen Martyrium ist die Leber dann auf das Zehnfache angeschwollen, so dass die Tiere kaum mehr in der Lage sind zu gehen.Die Gänsestopfleber ist daher ein extrem geschädigtes Organ, wird aber bei uns nach wie vor als Lebensmittel angeboten und wird von manchem sogar als Delikatesse angesehen."Es ist daher höchste Zeit, dass Gesundheitsministerin Rauch-Kallat Schritte in Richtung eines generellen Importverbots setzt und sich auch in der Europäischen Union für ein generelles Verbot für die Erzeugung von Stopfleber einsetzt wie das neben Österreich bereits Deutschland und Polen getan haben", schloss Hlavac.
(Schluss) up/mm

Die Anfragen im Volltext stehen auf http://www.hlavac.spoe.at</U> (http://www.hlavac.spoe.at/) zumDownload bereit.

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at</U> (http://www.spoe.at/)

http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20061108_OTS01 38&ch=politik (http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20061108_OTS01 38&ch=politik)