Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Adoptionen aus der 3. Welt
Was haltet ihr davon, daß es immer schicker wird, als Prominenter und/oder Reicher Kinder aus der 3. Welt zu adoptieren? Bei Waisenkindern finde ich das ja voll in Ordnung, wenn ich jetzt aber lese, daß Madonna ein Kind adoptiert, dessen Vater noch lebt und der seinen Sohn nur zur Adoption freigegeben hat, weil er ihn nicht mehr versorgen konnte, wird mir richtig schlecht. Was bildet sich diese Frau eigentlich ein? Anstatt dem Vater eine großzügige Spende zukommen zu lassen und somit seine Existenz mit seinem Sohn zu sichern, reißt sie ihm sein Kind weg, um ihre plötzlichen Muttergelüste zu befriedigen. Ich finde es wie gesagt in Ordnung bei Waisenkindern, aber bei Kindern, bei denen die Eltern finanziell keine andere Wahl hatten, packt mich wirklich die kalte Wut, gerade wenn solche Aktionen auch noch von Superreichen durchgeführt werden, die sowieso nicht wissen, wohin sie mit ihrem Geld sollen...:mad:
Ich bin auch ABSOLUT dagegen! Das ist nur Effekthascherei und wirklich eine neue MODE! Die Kinder werden aus ihren Kulturkreis gerissen und in eine völlig fremde Welt gebracht - werden dann auch noch zum "Prominentenkind"!
So reiche Promis mit Gelüsten, den Kindern zu helfen, sollten lieber Patenschaften übernehmen!!!! Da können die Kinder in ihrem eigenen Land ein menschenwürdiges Leben führen und eine gescheite Aussbildung bekommen. Außerdem kommt so eine Spende vielen Kindern, unter Umständen einem ganzen Dorf, zu Gute, und nicht nur einem ausgewählten und sicherlich auch noch besonders hübschen Einzelkind!!!
Ich bin nicht mal sicher, ob ich es bei Waisenkindern 100%ig gut finde - auch diese Kinder sollten vielleicht im Lande bleiben und der Promi sollte liebe für das Waisenhaus spenden, damir viele von der Hilfsbereitschaft profitieren. Aber, bei Waisen könnte man es schon eher billigen...
Liebe Grüße von Sonny
Sehe ich genau so wie sonny... denen geht's doch nur um positive "Werbung"... einfach peinlich solche Leute!
Ich möchte nur sagen, dass Madonna auch eine sehr großzügige Summe an das Waisenhaus gespendet hat, und über die Motive des Vaters bin ich mir nicht so im klaren.
Ob nun Promi oder nicht - Adoptionen aus der dritten Welt halte ich für keine schlechte Sache.
Ich möchte nur sagen, dass Madonna auch eine sehr großzügige Summe an das Waisenhaus gespendet hat, und über die Motive des Vaters bin ich mir nicht so im klaren.
Ob nun Promi oder nicht - Adoptionen aus der dritten Welt halte ich für keine schlechte Sache.
Jetzt zieht Frau Ciccone ja in Asien los, weil ihr Einkaufsbummel noch nicht beendet ist. :mad: Gerade heute mittag habe ich einen neuen Bericht über das Thema gesehen, teilweise werden da die Kinder aus festen Sozialgefügen herausgerissen und dann in ihrer neuen Heimat der Nanny übergeben, weil die Prominenten natürlich nicht für 4, 5 Jahre Erziehungsurlaub machen und so dem Kind die Chance auf eine Wurzelbildung geben. Da kam auch noch mal ein Bericht über den Adoptivsohn von Willy Bogner, der zwischen die Kulturkreise geraten ist und deshalb unter schweren Depressionen Selbstmord begangen hat. Warum können es die Superreichen nicht bei einer großzügigen Spende belassen? Wozu brauchen sie dann noch ein Kind? Als lebende Trophäe?:mad:
Also ich wäre froh wenn man mich in ein Land bringen würde, in dem ich überhaupt Zukunftsperspektiven habe.
Spenden allein reichen nicht. Ich glaube ihr versteht das Wort Armut nicht...
Also ich wäre froh wenn man mich in ein Land bringen würde, in dem ich überhaupt Zukunftsperspektiven habe.
Spenden allein reichen nicht. Ich glaube ihr versteht das Wort Armut nicht...
Und dich aus deinem kompletten Kulturkreis und von deinen Eltern wegreißt? Selbst wenn du als Kleinkind das noch nicht richtig mitkriegst, wie muß das für deine Eltern sein? Ich glaube, daß viele Leute nicht verstehen, daß man eben nicht alles mit Menschen machen kann, die in Armut leben...:(
Also ich wäre froh wenn man mich in ein Land bringen würde, in dem ich überhaupt Zukunftsperspektiven habe.
Spenden allein reichen nicht. Ich glaube ihr versteht das Wort Armut nicht...
Selbst wenn das Kind vielleicht das große Los gezogen hat und wirklich ein tolles, schönes und auch liebevolles Leben bekommt, ist doch damit nur EINEM
Einzelschicksal geholfen!!!
Wenn aber reiche Prominente Patenschaften übernehmen, dann können sie locker für 10-20 Kinder sorgen. Die werden dann immer satt, bleiben in ihrem Kulturkreis und bekommen eine vernünftige Ausbildung. Das gerade in diesen Ländern Menschen mit einer guten Ausbildung herangezogen werden, die vielleicht mal für Veränderung sorgen, halte ich für wichtiger, als ein einzelnes Kind zu retten! Ausbildung ist wichtig, um aus der Armut herauszukommen - dafür sollten sie spenden! Eine Freundin von mir übernahm einmal eine Patenschaft für ein Kind aus Peru, damit es eine Schule besuchen konnte. Für damals 30 DM im Monat konnte dieses Kind ein menschenwürdiges Dasein führen! Sie bekam auch immer Fotos von dem Mädchen. Die Patenschaft endete mit dem 14.Lebensjahr des Mädchens. Natürlich ist möglich, daß nicht alles wirklich nur für dieses Kind verwendet wurde, sondern vielleicht auch Mama und Bruder oder ganz wer anderes profitierten - na und? Was könnten dann erst die Reichen mit ihren Millionen ausrichten??? Aber das wäre ja nicht die Schlagzeile und das Ereignis, als wenn man mit einem schwarzen Baby auf dem Arm nach Deutschland zurückkehrt! Man würde ja nur was wirklich Gutes tun.... zu unspektakulär.
So sehe ich das.
Liebe Grüße von Sonny
Eine Freundin von mir übernahm einmal eine Patenschaft für ein Kind aus Peru, damit es eine Schule besuchen konnte. Für damals 30 DM im Monat konnte dieses Kind ein menschenwürdiges Dasein führen! Sie bekam auch immer Fotos von dem Mädchen. Die Patenschaft endete mit dem 14.Lebensjahr des Mädchens. Natürlich ist möglich, daß nicht alles wirklich nur für dieses Kind verwendet wurde, sondern vielleicht auch Mama und Bruder oder ganz wer anderes profitierten - na und?
Ich habe ein 5jähriges Patenkind in der Mongolei. Für 50 Euro im Monat wird da seine ganze Familie einen Monat versorgt und es bleibt sogar noch immer Geld für Großprojekte, kürzlich wurde z. B. ein Wasseraufbereiter für die ganze Siedlung realisiert. Und das Beste: Ich kriege ständig wahre selbstgemalte Kunstwerke nach Hause geschickt. Zwar sehr autolastig, aber trotzdem blitzt schon jetzt unglaubliches Talent durch.:D
Wow Rygel - Meine Hochachtung - ein gaaaanz großes Lob für Dich!!! Das sind die wahren Wohltäter, die so ganz im Verborgenen Gutes tun und nicht dafür in die Schlagzeilen wollen! Das was Du tust, ist wirklich sinnvoll!
Stell Dir mal vor, wie effektiv Madonna o.a. helfen könnten - sie könnten ja locker 500,-, 1000,- oder noch mehr pro Monat spenden! Sie könnten ein ganzes Patendorf übernehmen!
Ganz liebe Grüße von Sonny
Also ist die Berüchsichtigung von Einzelschicksalen irrelevant?
Demnach ist Tierbefreiung unnötig wenn dadurch Individuen gerettet werden?
Also ist die Berüchsichtigung von Einzelschicksalen irrelevant?
Demnach ist Tierbefreiung unnötig wenn dadurch Individuen gerettet werden?
Natürlich nicht! Jedes einzelne Schicksal ist wichtig. Aber wenn man die Möglichkeit hat, mehr zu tun, als nur ein Einzelschicksal zu ändern????
Davon red ich ja. Und auf keinem Fall ein Kind aus der Familie reißen!
Ich bleib bei meiner Meinung, daß Patenschaften viel, viel besser sind als Adoptionen! Die Kinder sollten nach Möglichkeit im eigenen Kulturkreis bleiben.
Solange es die Chance gibt, dem Kind im eigenen Land zu helfen, sollte man lieber die ergreifen. Nur wenn das total aussichtslos ist, sollte man mittels Adoptionen eingreifen.
Es gibt natürlich Ausnahmen. Z.B. ein krankes Kind, daß nur mit Hilfe westlicher Medizin geheilt werden kann, zu adoptieren. Das hätte im eigenen Land wahrscheinlich keine Chance.
Aber ich habe beobachtet, daß die adoptierten Kinder meist immer besonders hübsch und niedlich sind, was ich schon wieder als Bevorzugung sehe.
Und bei Tierbefreiungen freu ich mich über jedes einzelne Tier, das gerettet wird!!! Da gibt es keine Möglichkeit, durch Spenden u.ä. ihm am Ort wo es sich befindet, ein besseres Schicksal zu bereiten! Die müssen einfach nur befreit werden!!!
Liebe grüße von Sonny
Also ist die Berüchsichtigung von Einzelschicksalen irrelevant?
Demnach ist Tierbefreiung unnötig wenn dadurch Individuen gerettet werden?
Also bist du dafür, wegen positiven Einzelschicksalen die negative Norm in solchen Fällen zu ignorieren?:eek: Und die Kinder werden in ihren Ländern nicht geschlachtet, sondern die verhungern und verdursten. Das kann man vor Ort durch Spenden regeln, auch ohne ein Kind als Bezahlung mitzunehmen.
hof butenland
23.10.2006, 01:36
die ursache für das elend in der sog." 3 welt" ist zum großen teil der fleischkonsum.
fast 2/3 der futtermittel kommt aus diesen ländern.
die flächen, damit die reichen fleischesser ihren braten bekommen, fehlen den menschen für die eigene versorgung.
gemachter hunger.
viele organisationen versuchen inzwischen kinderwaisen in diesen ländern in famlien zu geben , denen es besser geht.
das ist sinnvoll.
ich zahle eine patenschaft für ein kind bei plan ev.
hier geht es überwiegend um aidswaisen. auch ein riesen problem.....
alles nur ein tropfen auf den heißen stein.....
aber was dagegen tun : thema bevölkerungsexplosion......?
gruß
trine
die ursache für das elend in der sog." 3 welt" ist zum großen teil der fleischkonsum.
fast 2/3 der futtermittel kommt aus diesen ländern.
die flächen, damit die reichen fleischesser ihren braten bekommen, fehlen den menschen für die eigene versorgung.
gemachter hunger.
Genau... nicht umsonst gibt's den Satz: "Das Vieh der Reichen, isst das Brot der Armen."
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