Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vegane Menschheit = positiv oder negativ?
Ich beschäftige mich seit ein paar Tagen mit einem ziemlich abgedrehten Gedanken, aber irgendwie komme ich nicht davon los: Glaubt ihr, daß eine rein vegane Menschheit sich positiv auf diesen Planeten auswirken würde? Jetzt mal kurz alle romantischen Gedanken zur Seite gelegt und nüchtern betrachtet: Fakt ist nunmal, daß dieser Planet jetzt schon eine Überbevölkerung hat, diese müßte doch noch mehr außer Kontrolle geraten, wenn tatsächlich alle Menschen sich gesund ernähren würden. Kann es dieser Planet tatsächlich "verkraften", auf die Krebstoten durch Fleischkonsum und alle anderen Opfer einer unveganen Ernährung zu "verzichten"? Zumal man durch eine vegetarische Ernährung im Durchschnitt ja auch noch länger leben soll, da würde uns das Rentensystem doch noch mehr um die Ohren fliegen als sowieso schon. Was wäre, wenn das Schlachtvieh der Reichen nicht mehr das Brot der Armen fressen würde und wir so tatsächlich den Welthunger besiegen würden? Sicherlich sind das alles im ersten Moment sehr zynische Fragen, aber warum sollte man so etwas nicht thoretisch auf einem Forum durchdiskutieren dürfen? Denn natürlich ist eins klar: die vegane Lebensweise ist die einzig moralisch gangbare, aber was müßte man in euren Augen dann verändern, um den Bevölkerungszahlen einer veganen Menschheit Herr zu werden? Strenge Geburtenkontrollen? Oder sogar das Einsetzen neuer-alter natürlicher Feinde der Menschen, so daß die Natur dieses Problem über eine neu definierte Nahrungskette regeln könnte? Das Thema Weltraum und eine damit verbundene Besiedelung neuer Planeten kann man ja getrost die nächsten Jahrhunderte ausschließen, also was tun im Fall der Fälle?
Lieber Rygel,
du sprichst mir gerade aus der Seele!
Vorhin habe ich wieder in den Nachrichten gehört, sie sehr sich der Grat zwischen Armut und Reichtum vergrössert, und dass es inzwischen eine Milliarde mehr (ich hoffe, das war die Zahl!?) Übergewichtige als hungernde Menschen gibt!!! :eek:
Das ist doch Wahnsinn, oder??? :mad:
Da musste ich auch sofort daran denken - wenn alle Menschen Veganer währen, hätten wir dieses Problem sicher nicht!
Vielleicht ist es ein utopischer Traum, aber ich denke, das würde die Menschen auch insgesamt einander näher zusammen bringen!
Wir würden wieder so leben "wie im Paradies", und so stelle ich mir das perfekte Leben vor!
Ohne Tierausbeutung, sondern im friedvollen Zusammenleben mit allen anderen Lebewesen auf dieser Erde.
Bei dem Gedanken kann man richtig ins Schwärmen geraten - und dann reisst einen die grausame Wirklichkeit wieder aus allen Träumen... :(
Deprimierte Grüsse,
pinklady
Aber wie würdest du diese vegane Menschheit realisieren, pinklady? Unsere Generation wird ja den Kampf ums Trinkwasser wahrscheinlich noch voll mitbekommen, wird dieser Milliarden-Way-Dance nicht mit jedem neuen Teilnehmer noch brutaler? Das gleiche gilt für den Sternmarsch auf die westliche Welt und alle anderen Bevölkerungsprobleme: Würden diese durch eine rein vegane Menschheit nicht noch zusätzlich verschärft werden?
Das grosse Problem dabei ist:
Wenn alle Menschen sich vegan ernähren würden und wir weniger Krankheiten hätten, dann gibt es eine ABSOLUTE Überbevölkerung - und wie man das verhindern kann, weiß ich leider auch nicht...
Also doch nur ein schöner Traum!? :(
Also doch nur ein schöner Traum!? :(
Doch, ein schöner Traum ist es allemal, für den es auch immer lohnt zu kämpfen. Diese Diskussion hier ist ja rein utopisch, mir geht sie eben nur nicht aus dem Kopf und ich wollt mal andere Meinungen dazu hören.
Ja, mir geht sie auch nicht aus dem Kopf.
Aber es ist wirklich schwierig:
Auf der einen Seite wäre vor allem der Menschheit im "reichen Westen" mit ihren ganzen Zivilisationskrankheiten sehr damit geholfen, wenn sie sich vegan ernähren würde.
Auf der anderen Seite gibt es dann noch mehr Menschen, die den Planeten belasten...
Auf der anderen Seite gibt es dann noch mehr Menschen, die den Planeten belasten...
Genau darum geht es mir mit diesem Thread. Den könnte man auch noch um eine weitere Frage ergänzen: Könnte ein Heilmittel gegen Krebs, AIDS oder jede andere moderne Seuche nicht auch gewaltig nach hinten losgehen? Solche Krankheiten und Viren sind doch die einzigen natürlichen Feinde, die der Mensch noch hat, von sich selber mal abgesehen. Wenn man diese Fragen durchgeht und wie ich nächtelang nicht darüber einschlafen kann, wird einem mehr als blümerant zumute. Irgendwie bin ich froh, daß unsere Generation die volle Konsequenz aus diesen Fragen wohl noch nicht zu spüren bekommt, mit den Anfängen in 30, 40 Jahren werden wir wohl schon mehr als genug zu tun haben...:eek:
NightShade
15.10.2006, 20:24
Und vor allem, wenn diese vegane Menschheit ja keine Tierversuche mehr macht - dann gehts wahrscheinlich in der Medizin auch nicht mehr so schnell weiter...
Und vor allem, wenn diese vegane Menschheit ja keine Tierversuche mehr macht - dann gehts wahrscheinlich in der Medizin auch nicht mehr so schnell weiter...
Was hat Fortschritt in der Medizin mit Tierversuchen zu tun? Ich wüßte jetzt nicht, wo ein Tierversuch irgendetwas in der Medizin beschleunigt hätte. Das ist ja das Perverse an solchen Versuchen, sie sind nicht nur grausam und feige, sondern in 99% der Fälle noch nicht mal auf das Tier Mensch übertragbar.
dann gehts wahrscheinlich in der Medizin auch nicht mehr so schnell weiter...
Das muss es dann ja nicht mehr, weil es viele Krankheiten nicht mehr geben würde.
Nun, ich persönlich werde wohl (leider) auch mit den Anfängen nicht mehr in Berührung kommen....
Aber um Rygels Gedanken wegen der Überbevölkerung auf Grund veganer Lebensweise aufzugreifen: Würde bei einer veganen Bevölkerung, der die Tiere gleichrangig sind, nicht auch ein ganz anderes Bewußtsein geweckt werden, u.a. auch, was die Fortpflanzung betrifft?? Würde jedes Paar nur 2 Kinder zur Welt bringen, würde die Anzahl einigermaßen konstant bleiben. Viele arme Menschen in Drittländern schaffen sich ja nur soviele Kinder an, um im Alter versorgt zu sein. Im "Paradies" braucht dann keiner mehr zu hungern. Wenn alles perfekt ist, pendelt sich dann vielleicht auch das "Nachwuchsproblem" perfekt ein.
Aber jetzt im Ernst, glaubt Ihr wirklich daran, daß Veganer irgendwann ein besseres Lobby haben? Irgendwie stoße ich grad momentan nur gegen Mauern...
Aber: Jetzt erst Recht!
Spirit.Sweet
15.10.2006, 20:36
Hallo liebe leute!
Also Rygel, den Gedanken hatte ich genauso auch schon aber den habe ich dann doch schnell wieder verworfen. Wir werden das sowieso nicht mehr miterleben. Natürlich würde die Welt dann überbevölkert, aber das passiert auch ohne den Veganismus schon. Wie man das verhindern kann weiß ich auch nicht. Vielleicht sollte man Menschen über 80 bei Rot über die Ampel schicken :D ;) ok kleiner Scherz.
Eine interessante Geschichte, die dazu passt ist die Sache mit dem Rauchen..
Es sterben viele Menschen daran, also belasten sie nicht so sehr das Rentensystem und auch nicht die Welt mit überbevölkerung, allerdings die Gesundheitskassen. Nunja aber die Politik will das Rauchen verbannen.. Tatsache ist, dass es dem Staat ohne die Steuern aus dem Rauchen verdammt dreckig gehen würde.. Also wo bitte steckt da die Logik?!
Also und nochmal zum andern Thema, es gibt immernoch Verkehrsmittel, Drogen und schliesslich den Mensch als "natürlichen Feind" des Menschen :D
lg Dani
Wenn alles perfekt ist, pendelt sich dann vielleicht auch das "Nachwuchsproblem" perfekt ein.
Aber wie soll sich sowas natürlich einpendeln, wenn nicht über die Nahrungskette? Und diese hat das Tier Mensch doch schon längst ad absurdum geführt, deshalb gibt es doch überhaupt erst eine Überbevölkerung.
Aber jetzt im Ernst, glaubt Ihr wirklich daran, daß Veganer irgendwann ein besseres Lobby haben?
Das Gleiche haben sich Vegetarier vor 20 Jahren auch gefragt, deshalb von mir ein ganz klares JA.
Also und nochmal zum andern Thema, es gibt immernoch Verkehrsmittel, Drogen und schliesslich den Mensch als "natürlichen Feind" des Menschen
Nein, es gibt nur Viren und andere Menschen als natürlichen Feind. Ein Auto in freier Wildbahn kann man bedenkenlos streicheln;) , gefährlich wird es erst durch seinen menschlichen Fahrer und Drogen bringen auch niemanden um, das übernehmen die Krankheiten, die durch Drogen entstehen, also im Endeffekt wieder die Familie der Viren.
Spirit.Sweet
15.10.2006, 20:58
Dem wage ich zu wiedersprechen.. Genug menschen sterben an ihrer sucht durch den "goldenen Schuss" oder nicht? Und klar werden die Autos oder so erst durch den Menschen gefährlich aber genau das mein ich ja mit "und den Mensch als Feind des MEnschen"... genauso wie Mord..
Fakt ist, es werden auch so noch genug verrecken.
Und wenn echt die Menschen in der dritten welt mehr nahrung hätten, würden die auch weniger kinder kriegen, so gleicht sich das doch wieder aus oder nicht?
Hi Rygel, ich meinte es mit dem "Bewußtsein" und "perfekt einpendeln" eigentlich so, daß die Menschen dann vielleicht zu GESCHEIT werden, um sich mehr als 2 Kinder anzuschaffen! -Sonny-
sternchen
16.10.2006, 11:07
zu behaupten, fleischkonsum wäre ungesund und omnis würden früher sterben, ist ganz einfach falsch. Natürlich ist es unmoralisch, aber das hat damit nichts zu tun. Der Mensch ist Allesfresser und fleisch (solange es nicht mit antibiotika verseucht ist) ist von sich aus für den Menschen nicht ungesund - auch wenn das viele Vegetarier/Veganer behaupten. Auch wenn man Fleisch isst kann man sich gesund und ausgwogen ernähren und so sein Leben verlängern. Und auch als Vegetarier/Veganer kann man sich sehr ungesund ernähren.
Sich moralisch gegen Fleischkonsum zu entscheiden ist eine andere Geschichte.
Strenge Geburtenkontrollen?
Haargenau das sehe ich als Lösung.
LG
Conny
Haargenau das sehe ich als Lösung.
LG
Conny
Aber wie willst du das realisieren?
Klar, in China geht's auch - aber ich denke nicht, dass wir dann eine glückliche Gesellschaft hätten...
NightShade
16.10.2006, 12:39
Aber es wär dann trotzdem die einzige Möglichkeit, es gibt nix anderes gegen eine Überbevölkerung, ausser auf einen anderen Planeten zu fliegen :)
Aber wie willst du das realisieren?
Klar, in China geht's auch - aber ich denke nicht, dass wir dann eine glückliche Gesellschaft hätten...
Eigentlich gibt/gäbe es gar keine andere Möglichkeit... ich für meinen Teil wäre damit jedenfalls sehr glücklich... wenn jeder mehr Raum und Platz hat... ist doch ein grosser Vorteil ;)
Grüsse
Conny
zu behaupten, fleischkonsum wäre ungesund und omnis würden früher sterben, ist ganz einfach falsch. Natürlich ist es unmoralisch, aber das hat damit nichts zu tun. Der Mensch ist Allesfresser und fleisch (solange es nicht mit antibiotika verseucht ist) ist von sich aus für den Menschen nicht ungesund - auch wenn das viele Vegetarier/Veganer behaupten.
Jeder Arzt wird dir sagen, daß täglicher Fleischkonsum ungesund ist, das ist einfach eine Tatsache. Und wenn das täglich bedenklich ist, dann kann das auch in Maßen nicht gesund sein. Mir hat jedenfalls noch kein Arzt gesagt, daß ich nicht täglich Gemüse essen sollte, weil das nur 1, 2mal in der Woche zu empfehlen wäre. Und da geht´s auch nicht um die ausgewogene Ernährung, du kannst Montag Rind, Dienstag Schwein, Mittwoch Hund, Donnerstag Pferd, Freitag Lamm, Samstag Reh und Sonntag Katze essen, trotzdem wird der Arzt den hohen Fleischkonsum kritisieren. Das ist nunmal der "Fluch" unseres Pflanzenfresserdarms, der interessiert sich nämlich nicht für irgendwelche omnivoren Allesfresser-Märchen, sondern ist einfach real und hat Probleme mit der Verdauung von Fleisch. Das gleiche Prinzip wie beim Milchkonsum, da kann man noch so viel von der Werbung und irgendwelchen vereinigten Landwirten eingetrichtert bekommen, daß die ach so gesund ist, trotzdem fehlt jedem Menschen nach dem 2. Lebensjahr das dazugehörige Verdauungsenzym, und das kann keine Werbung der Welt wieder herbeireden. Vielleicht sollte die Werbung nach solchen Spots auch gleich Spots für Rennie und andere künstlichen Magen- und Sodbrennenberuhiger senden, oder gleich 2 in 1-Pakete ordern. "Rennie und die vereinigten Landwirte empfehlen:...":D
sternchen
16.10.2006, 14:39
Jedes Lebensmittel ist im Übermaß schädlich und jede einseitige Ernährung genauso. Es ist auch nicht empfehlenswert sich nur von Äpfeln oder nur von Reis zu ernähren. Ich will den Fleischkonsum nicht legetimieren aber so ist es nunmal.
Das mit der Milch hab ich auch schon gehört, kann aber nicht sagen ob das stimmt oder nicht.
Im Allgemeinen verträgt jeder Mensch Lebensmittel unterschiedlich und pauschalaussagen darüber, was verträglich ist und was nicht kann man in den meisten fällen nicht machen.
wie gesagt: das ganze hat nichts mit Moralvorstellungen zu tun und sollen auch keine argumente für die omnivore Lebensweise sein. Die meisten von uns sind sowieso aus anderen Gründen Vegetarier/Veganer.
Spirit.Sweet
16.10.2006, 20:57
Darauf habe ich gewartet Rygel :D aber ich bin deiner Meinung.
Natürlich ist das nicht gesund. Wenn du nur noch einmal in der Woche ein paar Kippen rauchst verkürzt das auch dein leben oder?
Und mit dem Fleisch: Du musst erstmal "unverseuchtes" Fleisch finden! Man sieht ja dass vor nichts zurückgeschreckt wird am Gammelfleisch...
lg Dani
Jedes Lebensmittel ist im Übermaß schädlich und jede einseitige Ernährung genauso. Es ist auch nicht empfehlenswert sich nur von Äpfeln oder nur von Reis zu ernähren. Ich will den Fleischkonsum nicht legetimieren aber so ist es nunmal.
Das stimmt so einfach nicht, Sternchen. Wenn du zu einem beliebigen Arzt gehst und ihm erklärst, daß du jeden Tag mehrmals Fleisch isst, immer eine andere Sorte, dazu unterschiedliche Gemüsearten und täglich zwischen Kartoffeln/Reis/Nudeln wechselst, wird der dir trotzdem nicht sagen "Sehr gut, Frau Stern;) , Sie ernähren sich optimal und abwechslungsreich!", sondern dir nach wie vor vom täglichen Fleischkonsum abraten. Und wieso tun Ärzte das? Weil Fleisch so gesund ist? Du kannst auf die offzielle Seite der Krebsforschung surfen und da wirst du erfahren können, daß es Zusammenhänge zwischen Darmkrebs und Fleischkonsum gibt. Wie können solche Tatsachen und Fakten entstehen, wenn Fleisch gesund wäre? Spirits Beispiel mit den Zigaretten ist gar nicht schlecht, die können auch eine beruhigende und positive Wirkung auf manche Menschen haben, das macht sie aber lange noch nicht gesund.
sternchen
16.10.2006, 21:34
Unter ausgewogener Ernährung versteht aber niemand mehrmals täglich fleisch zu essen.
Nur weil es ungesund ist, täglich fleisch zu essen, bedeutet das nicht, dass es in maßen ungesund sein muss. eine prise salz schadet auch nicht, ist sogar wichtig für den körper, wogegen ein esslöffel auf einmal tödlich ist. deshalb sagt aber auch keiner, salz wäre ungesund.
wie sagte paracelsus so schön: „Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist."
lg
Spirit.Sweet
16.10.2006, 21:38
ok, das mag vielleicht sein. Ich hab letztens Berichte über gesunde Ernährung gelesen und da stand drin "überwiegend pflanzliche Kost".. Kann man jetzt auslegen wie man will. Aber ich nehme an, dass es wahrscheinlich nicht schädlich ist leiche zu essen, wenn es so ein oder zweimal die woche ist (und nicht grade von Mc Dreck oder das billigste Stück was man finden kann)..
Können wir mal kurz den Begriff "ungesund" klären? Ein ehemaliger Freund hat mir mal ganz stolz erzählt, daß er in Japan einen giftigen Fisch gegessen hätte, weil das in Japan irgendeine verquere Tradition ist. Von diesem Fisch darf man nur eine gewisse Menge essen, weil schon die kleinste Überdosis tödlich enden würde. Aus diesem Grund bereiten diesen Fisch auch nur absolute Spezialisten vor. Will mir jetzt hier irgendjemand erklären, daß dieser hochgiftige Fisch nicht ungesund ist, weil man von seinem Verzehr nicht stirbt, solange man nicht eine gewisse Menge überschreitet???:eek: Genau so halte ich das auch mit Fleisch: Wenn es in gewissen Mengen zu einem potentiellen Krebsauslöser werden kann, ist das ungesund, auch wenn man diese Mengen nicht erreicht.
NightShade
17.10.2006, 20:19
Meinst du den Fisch, den man genau zubereiten muss, weil wenn man sich verschneidet tritt eine Flüssigkeit oder so aus und dann ist er hochgiftig? Oder ist das wieder ein anderer? Dann leben die Japaner ja gefährlich... :D
Ich denk mal, wenn man einem Pferd jeden Tag ein Stückchen Fleisch gibt (blödes Beispiel ^^) dann wird es auch nicht sterben, bzw. es wird auch nicht krank oder ungesund davon.
sternchen
17.10.2006, 21:15
Ich finde nicht dass du diesen giftigen Fisch mit Fleisch vergleichen kannst. Bei einer Überdosis stirbt man nämlich unmittelbar nach dem Verzehr, was man von Fleisch nicht behaupten kann. Und: wenn du dieses Gift in einer Menge zu dir nimmst, die unter der schädlichen Dosis liegt passiert gar nichts. Genau dasselbe gilt für Fleisch. In Maßen ist es sicherlich nicht schädlich. Das Argument, dass es bei zu hohem Konsum Krebs auslösen kann mag stimmen, aber unter der schädlichen Dosis passiert gar nichts (so wie bei jedem Gift.....und grundsätzlich kann jede Substanz giftig für den Körper sein - ließ noch mal das Paracelsus-Zitat;) )
Ich weiß, es wäre gut wenn Fleisch schädlich wäre. Das wäre noch ein Argument mehr für Vegetarismus/Veganismus. Aber damit kann man keinen überzeugen, weil es ganz einfach nicht stimmt. man erreicht nur, nicht ernst genommen zu werden.
lg
Studien haben belegt dass Vegetarier und Veganer weitaus länger und gesünder leben als Omnivore.
Für die Skeptiker (sternchen, halt dich fest):
Viele Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Übergewicht, Gicht, Rheuma und Diabetes kommen bei VegetarierInnen wesentlich seltener vor als bei FleischesserInnen. Zu diesem Ergebnis gelangen wissenschaftliche Studien im In- und Ausland, die über mehrere Jahre die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten sowie die Lebenserwartung von VegetarierInnen und FleischesserInnen miteinander verglichen haben.
Die bisher weltweit umfangreichste VegetarierInnen-Studie mit 11000 Personen über einen Zeitraum von zwölf Jahren, die im Juni 1994 im "British Medical Journal" vorgestellt wurde, widerlegt eindeutig die Behauptung, VegetarierInnen seien unter anderem nur deshalb gesünder und lebten länger, weil sie allgemein eine besonders bewusste Lebensweise praktizierten. Es wurden VegetarierInnen und eine Kontrollgruppe mit weitgehend gleicher Lebensweise und gleichem sozialen Status untersucht. Dadurch konnte der Faktor Fleisch methodisch besonders gut in seiner Wirkung isoliert werden.
Das Ergebnis: Praktisch alle Gesundheitsparameter wiesen bei den VegetarierInnen deutlich bessere Werte auf, die Sterberate war um 20 Prozent und die Krebstodesrate sogar um 40 Prozent niedriger als bei der fleischessenden Kontrollgruppe.
Quelle: http://www.vegetarierbund.de/vegetarierbund/falter/falter__gesund_ohne_fleisch.html
Der Gedanke einer veganen Welt ist so entzückend... :D
Also erstmal müsste sich auch etwas an der Medizin ändern. Bereits getestete Medikamente sollten nicht nochmals getestet werden, neue Stoffe nur maschinell oder an Menschen versucht werden. Was für den Menschen ist, soll auch der Mensch testen. Es gibt übrigens genug freiwillige. Heutzutage stellt es kein Problem dar.
Zweitens würden massig viele Supermärkte und Lagerhallen Strom sparen. Kühl gelagert werden nämlich meistens Milchprodukte und Fleisch. Herrlich.
Weiterhin würden alle Tiergefängnisse abgebaut werden, die Teile könnte man für andere Einrichtungen verwenden. Was würde man mit den Kühen machen? Ich nehme an die Qualzüchtungen aussterben lassen und um die Art zu erhalten wieder die Ursprungskuh züchten.
Es müsste mehr Platz für neue, freie Tierarten (Normallege-Hennen, Kühe, Puten, Schweine, etc.) geschaffen werden. Fazit: Abbau der Zivilisation und der Betonblöcke und die Rückkehr zur Natur. Nicht komplett primitiv, aber auch nicht zu 100% aus Stahl und Beton, sodass der Lebensraum gemeinsam genutzt werden kann.
Um die vielen Verkehrsunfälle zu vermeiden müssten Autos mit sensiblen Sensoren ausgestattet werden. Viele Menschen- und Tierleben könnten somit gerettet werden. Dort wo es mehr Lebewesen gibt, sind auch mehr Unfälle vorprogrammiert.
Lena, Du sprichst vom Paradies....Wär das schöööön.
Also erstmal müsste sich auch etwas an der Medizin ändern. Bereits getestete Medikamente sollten nicht nochmals getestet werden, neue Stoffe nur maschinell oder an Menschen versucht werden. Was für den Menschen ist, soll auch der Mensch testen. Es gibt übrigens genug freiwillige. Heutzutage stellt es kein Problem dar.
Für mich würde das auch ethisch überhaupt kein Problem darstellen, z. B. ein Mittel gegen Krebs an einem unheilbar Krebskranken zu testen. Dieser Mensch hätte sowieso nichts mehr zu verlieren und man hätte gleich die Gewissheit, daß das Mittel auf das menschliche Tier übertragbar ist.
Zweitens würden massig viele Supermärkte und Lagerhallen Strom sparen. Kühl gelagert werden nämlich meistens Milchprodukte und Fleisch. Herrlich.
Weiterhin würden alle Tiergefängnisse abgebaut werden, die Teile könnte man für andere Einrichtungen verwenden. Was würde man mit den Kühen machen? Ich nehme an die Qualzüchtungen aussterben lassen und um die Art zu erhalten wieder die Ursprungskuh züchten.
Es müsste mehr Platz für neue, freie Tierarten (Normallege-Hennen, Kühe, Puten, Schweine, etc.) geschaffen werden. Fazit: Abbau der Zivilisation und der Betonblöcke und die Rückkehr zur Natur. Nicht komplett primitiv, aber auch nicht zu 100% aus Stahl und Beton, sodass der Lebensraum gemeinsam genutzt werden kann. .
100%ige Zustimmung!!!:)
Um die vielen Verkehrsunfälle zu vermeiden müssten Autos mit sensiblen Sensoren ausgestattet werden. Viele Menschen- und Tierleben könnten somit gerettet werden. Dort wo es mehr Lebewesen gibt, sind auch mehr Unfälle vorprogrammiert.
Aber damit setzen wir wieder bei meiner Eingangsfrage an: Könnte sich diese Erde paradiesische Zustände von der dann anzunehmenden Bevölkerungsdichte her leisten? Müßte dann nicht erst recht alles vor die Hunde gehen bzw. es hier ziemlich eng werden? Eine vegane und 100%ig pazifistische Gesellschaft ist natürlich auch mein Traum, aber ist dieser Traum lebbar, bevor die Menschheit ernsthaft ins Weltall aufbricht?
Als Technik Student kann ich dir versichern, dass die Sensoren auf Autos kommen werden. Infrarot basierende Sensoren sind bereits in der aktuellen Mercedes S-Klasse verbaut.
Wie würde es eine vegane Gesellschaft eigentlich mit dem Problem Haustierhaltung handhaben? Alle sofort freilassen wäre ihr Todesurteil.
Zurück in die Ursprungsländer exportieren, damit sie sich dort fortpflanzen können? Eine Ausrottung der Haustierarten halte ich für barbarisch, aber wohin mit ihnen? In Deutschland können sehr viele gar nicht überleben. Sind sie überhaupt fähig in der Wildnis zu überleben?
In Deutschland können sehr viele gar nicht überleben. Sind sie überhaupt fähig in der Wildnis zu überleben?
Das klingt jetzt vielleicht ziemlich daneben, aber ich trauere um kein fremdes Tier, daß auf natürliche Weise gestorben ist. Das ist nun mal der Lauf der Natur, das tut weh, wenn es Bekannte erwischt, ist aber unvermeidlich. Natürlich würde ich eingreifen, wenn es vor meiner Haustier passiert oder ich anders aktiv werden könnte, aber ansonsten verlasse ich mich da voll auf Mutter Natur. Wenn da der Mensch nicht ständig eingreift, weiß die schon, was sie tut...
Wie würde es eine vegane Gesellschaft eigentlich mit dem Problem Haustierhaltung handhaben? Alle sofort freilassen wäre ihr Todesurteil.
Zurück in die Ursprungsländer exportieren, damit sie sich dort fortpflanzen können? Eine Ausrottung der Haustierarten halte ich für barbarisch, aber wohin mit ihnen? In Deutschland können sehr viele gar nicht überleben. Sind sie überhaupt fähig in der Wildnis zu überleben?
Hallo!
Natürlich könnten sie das nicht. Man sehe nur das Elend der verwilderten Katzen. Aber von welcher Wildniss sprichst Du eigentlich? Die Staatsforste sind doch jetzt schon mit "Wild" künstlich überbevölkert (von Jägern, durch Winterfütterungen etc.), kein deutscher Wald (kein Wald der Welt) könnte es verdauen, wenn da neben den eingeborenen Wild auch noch Herrscharen von auszuwildernden Hausvieh darin Leben und Futter finden sollten. Wenige Jahre später gäbe es keinen Wald, keine Wildniss mehr.
Da einige sich sorgen, daß eine vegane Welt zu eine menschlichen Bevölkerungsexplosion führen würde, wäre das auch das Ende der Wildniss, so wenig jetzt überhaupt davon noch da ist. Wenn die Menschenzahl noch viel weiter wächst, dann gibt es bald nur noch uns (und kulturfolgenden Tieren wie Ratten, Amseln etc.), ob vegan oder nicht.
Die einzige Möglichkeit wäre in jenem Utopia, daß alle Haustiere (Schweine, Schafe, Rinder, Hunde, Katzen, Pferde etc.) kastriert würden und somit innerhalb einer Generation ausstürben.
Und Menschen? Ich hege in solch einem Märchenland den Traum, daß eine solche Menschheit weise geworden wäre und es keine Gründe geben würde, mehr als zwei Kinder zu bekommen, oder nur eines, bis es wieder eine tragbare Anzahl Menschen auf diesem Planeten gibt (vielleicht halb so viele wie heute?). Und das es einfach niemanden mehr in den Sinn kommt, mehr zu nehmen als man braucht. Nicht wie heute, wo die meisten nur die gelben Säcke füllen, weil in ihrer halbierten Mülltonne kein Platz mehr dafür ist. Und das diese Rohstoffe wirklich wiederverwendet werden und nicht auf Deponien in der dritten Welt landen. Das nur als Beispiel.
Allerdings halte ich das wirklich für einen Traum. Ich denke leider, die Menschheit wird sich eher selbst und damit auch den Planeten zerstören, als daß Mitgefühl und gesunder Menschenverstand (ein Oximoron?) ein Massenphänomen wird.
Grüße!
Hallo Rotkohl! Interessante Ausführungen! Natürlich ist das alles nur ein Traum... Wir haben ja nur mal über "was wäre wenn..." ein bissel philosophiert.
Aber erst einmal "herzlich willkommen" bei uns im Forum!
Liebe Grüße von Sonny
Hallo und danke, Sonny, für Dein Willkommen!
Wie Du siehst, philosophiere ich ja gerne mit. Ich bin nur etwas desillusioniert, das klang leider durch.
Aber ich träume auch von einer besseren Welt.
Grüße!
Na ja, so unrealistisch sind die Vorbereitungen auf diesen Traum gar nicht, siehe China, da gibt es doch schon eine Geburtenkontrolle. Die Menschheit wird auch gar nicht mehr lange um so eine weltweite Kontrolle herumkommen. Das Thema Mars hat sich ja seit der kürzlichen Pleite erstmal weiter nach hinten verschoben, und da das der einzige Planet ist, der für die Menschheit in diesem Sonnensystem zur Besiedelung in Frage kommt, müssen wir das Problem der Überbevölkerung eben vorerst ohne Alternativplanet lösen, und wie soll das anders funktionieren als mit einer strengen 1-Kind-Geburtenrate? Hierfür muß allerdings erstmal der Welthunger abgeschafft werden, sonst ist das nie in den Griff zu bekommen, da in der Dritten Welt die Anzahl der Kinder eng mit der Chance aufs Überleben verbunden ist. Über ein Verbot der katholischen Kirche bzw. einer Zensur von gewissen Themen dieser gefährlichen Sekte müßte man vielleicht auch noch nachdenken, denn eine strenge Geburtenkontrolle beißt sich natürlich mit einem hirntoten kirchlichen Oberhaupt, das in die Dritte Welt reist und nichts besseres zu tun hat, als Kondome und Frühabtreibungen zu verteufeln...:mad: Jetzt weiß ich nicht, wie der aktuelle Papst dazu steht, kann mir aber nicht vorstellen, daß der das vernünftiger sieht, seine Glaubensbasis ist ja auf dem gleichen gefährlichen Sektendenken aufgebaut.:(
Er hat die gleiche Meinung wie sein Vorgänger. Er verteufelt Verhütung, verhindert aber nicht, daß diese armen Kinder dann, grad auf der Welt, schon hungern müssen!
Liebe Grüße von Sonny
Hallo Rygel,
China ist nun leider das schlechteste Beispiel. Du kannst Menschen nur zu solch regider Geburtenkontrolle zwingen, wenn du ihnen alle Rechte nimmst und sie so bevormundest wie es die chinesischen Diktatoren machen.
Mit all den Begleiterscheinungen wie daß bis zu 2/3 der Mädchen abgetrieben werden (was natürlich wunderbar eindämmend auf die Bevölkerungszahlen der jeweils nächsten Generation wirkt), daß die Umweltzerstörung Überhand nimmt und daß Humanität und Tierliebe Fremdwörter sind.
Was man braucht ist ja eine Bewußtwerdung der Massen, einen geistigen Schritt vorwärts, nicht eine Abstumpfung, wie sie durch totalitäre Systeme gefördert werden.
Ich las, es gibt auch ein paar Leute, die die Anarchie propagandieren. Totale Herrschaftffreiheit als Vorraussetzung, daß sich niemand mehr über andere, egal ob Mensch oder Tier, eheben will. Wann soll sowas Möglichkeit sein? Wenn der Homo sapiens neben seinen Vorgängern im Museum steht?
Wie stellst Du Dir die Durchsetzung vor, Rygel? Und wer soll das tun?
Grüße
P.S. und muß man pro-Abtreibung sein, als Veganer? Das scheint mir widersinnig.
Hallo Rygel,
China ist nun leider das schlechteste Beispiel. Du kannst Menschen nur zu solch regider Geburtenkontrolle zwingen, wenn du ihnen alle Rechte nimmst und sie so bevormundest wie es die chinesischen Diktatoren machen.
Mit all den Begleiterscheinungen wie daß bis zu 2/3 der Mädchen abgetrieben werden (was natürlich wunderbar eindämmend auf die Bevölkerungszahlen der jeweils nächsten Generation wirkt), daß die Umweltzerstörung Überhand nimmt und daß Humanität und Tierliebe Fremdwörter sind.
Was man braucht ist ja eine Bewußtwerdung der Massen, einen geistigen Schritt vorwärts, nicht eine Abstumpfung, wie sie durch totalitäre Systeme gefördert werden. .
Klar war das ein schlechtes Beispiel, aber ich kenne kein anderes Land, was eine Geburtenkontrolle praktiziert, deshalb habe ich diesen Namen genannt. Daß die Chinesen und auch andere Asiaten eine geradezu katastrophale Ansicht beim Thema Menschenrechte und Tierschutz haben, ist mir schon klar.
Ich las, es gibt auch ein paar Leute, die die Anarchie propagandieren. Totale Herrschaftffreiheit als Vorraussetzung, daß sich niemand mehr über andere, egal ob Mensch oder Tier, eheben will. Wann soll sowas Möglichkeit sein? Wenn der Homo sapiens neben seinen Vorgängern im Museum steht?
Sorry, das habe ich jetzt überhaupt nicht verstanden...:confused:
Wie stellst Du Dir die Durchsetzung vor, Rygel? Und wer soll das tun?
Tja, das ist wohl die Millionenfrage und ich habe dummerweise alle Joker aufgebraucht.;) Was meinst du denn? Ich fürchte, deine Möglichkeit der Bewußtwerdung der Masse würde bei ein paar Milliarden Menschen viel zu spät kommen. Unsere Generation wird die ersten Auswirkungen ja noch voll zu spüren bekommen, deshalb würde ich im Zweifelsfall zeittechnisch nur den Weg über Gesetze sehen. Was bleibt anderes übrig? Wenn man einfach nur den Menschen ab dem 2. Kind die finanzielle Unterstützung entziehen würde, könnten sich ja manche darüber hinwegsetzen und Kinder kriegen würde ein Hobby der Reichen werden.
P.S. und muß man pro-Abtreibung sein, als Veganer? Das scheint mir widersinnig.
Bis zu einem bestimmten Wochenalter ist es das für mich nicht, aber das ist zugegeben eine ziemlich heikle Frage. Ab wann empfindet ein Embryo Schmerz und ist sich seiner selbst bewußt?
Ich fürchte, deine Möglichkeit der Bewußtwerdung der Masse würde bei ein paar Milliarden Menschen viel zu spät kommen. Unsere Generation wird die ersten Auswirkungen ja noch voll zu spüren bekommen, deshalb würde ich im Zweifelsfall zeittechnisch nur den Weg über Gesetze sehen. Was bleibt anderes übrig? Wenn man einfach nur den Menschen ab dem 2. Kind die finanzielle Unterstützung entziehen würde, könnten sich ja manche darüber hinwegsetzen und Kinder kriegen würde ein Hobby der Reichen werden.
Die Problem liegen ja nicht hier bei uns mit einer Geburtenrate von 1,4 Kindern (?) pro Frau, sondern in der sog. Dritten Welt. Und da kann man keine Leistungen kürzen, die es nicht gibt. Das ist ein Problem der sozialen
Strukturen, der Religionen, der korrupten Politik in diesen Ländern und da
wird es Jahr für Jahr nur schlimmer, nicht besser.
Und bei uns geht der Trend ja dazu, Frauen einzutrichtern, sie würden sich an ihrem Land verschuldigen, wenn sie nicht zumindest jede zwei Kinder in die Welt setzten. Politiker spielen mit dem Gedanken Kinderlosen die Renten zu kürzen, womit der Bogen wieder zu den Dritte Welt Ländern geschlagen wäre: Kinder=Altersversorgung.
Und das wo wir hier offenbar schon ca. 4 Millionen zu viel sind, denn es heißt, die besonders fehlenden Arbeitsplätze für Geringqualifizierte werden nie wieder entstehen, dank der Globalisierung.
Jemand meinte, es müsse erst der Hunger besiegt werden bevor die Überbevölkerung angegangen werden kann. Da ist etwas wahres dran, aber bei der dadurch sprunghaft wachsenden Zahl zu versorgenden Mäuler
wird das zweite Problem nur immer gewaltiger und unlösbarer. 15 Milliarden Menschen mag man vegan versorgen können. Aber was ist mit sauberen Wasser, mit menschenwürdigen Unterkünften, mit Arbeit für alle, und was uns ja besonders interessiert, wo bleibt der Platz für Tiere in so einer Welt?
Grüße
15 Milliarden Menschen mag man vegan versorgen können. Aber was ist mit sauberen Wasser, mit menschenwürdigen Unterkünften, mit Arbeit für alle, und was uns ja besonders interessiert, wo bleibt der Platz für Tiere in so einer Welt?
Eben, womit wir wieder bei meiner Eingangsfrage wären... Diese habe ich ja gestellt, weil ich persönlich es leider als hoffnungslosen Teufelskreis ansehe und deshalb gerne ein paar positive Meinungen und Denkansätze dazu gehört hätte, aber die scheint es tatsächlich nicht zu geben. Deprimierend...:(
Hallo Rygel,
Kopf hoch. Nur weil wir keine Antwort wissen, heißt es nicht, daß es keine gibt.
Die sichtbare momentane Lösung ist wohl wirklich eher "langsam aber stetig".
Wenn man nur an die Dummheit und Unbelehrbarkeit der Menschheit glaubt, dann kann man sich ja leider gleich aufhängen. Irgendwann wird die Menscheit noch zu Vernunft kommen, bestimmt. Und solange muß es Rufer in der Wüste geben -- mit großem Megaphon. :)
Grüße
Irgendwann wird die Menscheit noch zu Vernunft kommen, bestimmt.
Ich hoffe, du hast Recht, Rotkohl. In meinen Augen wird das Rennen zwischen "zur Vernunft kommen" und "Selbstausrottung durch Planetenvernichtung" ziemlich spannend und ein Foto-Finish...
Also um die Frage aus meiner Perspektive zu beantworten:
vegane Welt = positiv!!! :D :D :D
Hi,
natürlich wäre eine (bereits) vegane Welt positiv!
Das ist selbstredend.
Aber wie kommt man dahin? Das ist die wahre Frage.
Grüße!
Also für die Tier-Wirtschaft wäre es erstmal ein riesen Absturz. Das stimmt.
Hi Lena,
dann erzähl mal deine Lösung wie eine vegane Welt zu schaffen ist, ganz ersthaft und ohne Träumerei? Das einzige was dir dazu einfällt wird ja wohl nicht "Absturz der Fleischwirtschaft" sein?
Danke und Gruß
Rotkohl
Hallo Rotkohl, ich habe bereits meine Vorstellungen hier niedergeschrieben.
Seite 3, Beitrag 18.10.2006, 23:28
derjoker
26.10.2006, 23:12
Ich habe hier immer wieder das Problem der Überbevölkerung der Welt gelsesen, wenn es eine vegane Gesellschaft geben würde. Nun ich sehe das Problem absolut nicht. In den Industriestaaten geht der Kindernachwuchs zurück, nur in den so genannten Dritte Weltländer gibt es tatsächlich ein Bevölkerungsproblem. Dies aber muss man teils im Glaube und teils in den staatlichen Regelungen suchen. Zum einen glauben viele Menschen, dass durch Missbrauch von Frauen und Kindern (die dann oftmals schwanger werden) Aids besiegt werden kann. Aber das größe Problem ist das, dass, wie in allen Ländern es mal war, das Rentensystem aus den Nachfahren basierte. Das heißt im Klartext, je mehr Kinder eine Familie hat, umso höher die Einnahmen durch arbeitende Kindern (ich meine hier nicht Kinderarbeit, sondern schon erwachsene Kinder!). Da aber immer weniger Arbeit vorhanden ist und die wenige Arbeit so unterbezahlt ist (Diskont Wettbewerb in den Industriestaaten), muss eine Familie folglich mehr Kinder "produzieren" um mehr Einnahmen zu erhalten. Dazu kommt dann noch das fehlende Wissen über Verhütungsmethoden. Und schon haben wir ein proportionalen Zuwachs der Bevölkerung. Diesen Unterschied, Reiches Land-Armes Land, muss vorher unbedingt bekämpft werden. Und wie soll das stattfinden? Ganz einfach ist das wohl nicht, werden viele sagen. Doch es ist einfach. Sehr einfach sogar. Wir übernehmen Partenschaften, ähnlich wie solche von WorldVison, etc. Nur diesemal zahl ein EU Mitgliedstaat, den Betrag an ein Dritte Welt Land, welches im jahr an die EU verschwendet. Und wir können wetten, dass würde die GESAMTE Welt neuaufbauen. Nur wer stellt sich dagegen? Transnationale Konzerne.
Die Idee einer veganen Gesellschaft ist sehr gut, nur nicht umsetzbar, bei der derzeiten Weltpolitik. In erster Linie muss die heimische Regierung aufgelöst und durch eine, von den Konzernen unabhängige, Expertenregierung ersetzt werden. Die Konzerne werden durch neue, strenge Gesetze unter Kontrolle gebracht. (Auch wenn dadurch erstmal Arbeitsplätze in den Industriestaaten verloren gehen). Als nächster Schritt wird die EU abgeschafft und damit wieder Zölle eingeführt. Das hat als logische Konsequenz, dass die heimische Industrie wieder gestärkt wird (Arbeitsplätze entstehen wieder, Vermögen bleibt in eigenem Land, der Sozialstaat funktioniert wieder...). Und wenn nun das eingesparte Geld, als Partenschaft in ein Dritte Welt Land gesendet wird (unter schweren Kontrollen wg Koruption, Vetternwirtschaft, etc), kann die dortige Gesellschaft ein Rentensystem ähnlich unserem Bilden. Der Wohlstand steigt, es werden weniger Kinder geboren, die Überbevölkerung geht zurück.
Das Problem wird gebannt. Wir dürfen NIE vergessen, die EU gibt es nur in der derzeitigen Lage, weil es transnationale Betriebe so wollen, auch den Euro gibt es nur, weil es die Wirtschaft wollte. Konzerne machen Milliarden Umsätze und entlassen Tausende von Arbeitnehmer Weltweit. Die Zerstörung von diesen Konzernen, sollte bzw. MUSS eine Hauptaufgabe eines Staaten sein. Dazu müsste man allerdings den Begriff Staat definieren, gehört aber nicht hierzu.
Erst wenn die Dritte Welt Länder, ein ähnliches Niveau haben, erst dann kann über eine neue Gesellschaft, eine veganer zb, nachgedacht werden. Aber so lange wir (und ich meine WIR ALLE) dieser Entwicklung eher positiv gegenüber stehen, wird sich nichts ändern. Oder warum glaub Ihr, dass dieses Forum überhaupt existieren kann????
Entschuldig, ist etwas lang geworden
derjoker
26.10.2006, 23:19
Hallo Rygel,
China ist nun leider das schlechteste Beispiel. .
China hat KEIN Überbevölkerungsproblem. Die Entwicklung die immer wieder kritisiert werden und es immer wieder heißt, es gibt zu viele Nachfahren der Chinesen, stammt aus einer Zeit (noch nicht lange her) in dem es China wirtschaftlich schlecht ging. jetz, wo sie zu den größten wirtschaftlichen Produzenten der Welt gehören, ich kenne jetzt keine Zahlen auswendig, aber ich behaupte hier das rund 80% der Wäsche aus China kommt, weit über die Hälfte alle elektronischen Geräte in CHina produziert werden und das China der EU und Amerika wirtschaftlich gesehen umbringen kann, fordert die chinesiche Regierung ihre Landsleute auf, mehr Sex zu haben und mehr Kinder zu bekommen. Jetzt vor wenigen tagen erst wieder. Die Chenisen sterben aus, wenn es so weitern geht. Bitter, aber die ganze Geburtenkontrolle war für die Katz, einzig und allein die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mussten sich ändern. (zum vorteil der chinese, zum nachteil von uns)
hallo,
also du meinst der "Exportweltmeister" könnte noch reicher werden in dem er die Exporte einstellt? Abschottung wie Nordkorea und jedem Deutschen wieder Arbeit, z.B. wieder Akkordnäher in der Textilindustrie? Oder wieder Heimarbeit? Und nur Reiche können sich mehr als ein neues Hemd pro Jahr (oder Leben?) leisten, weil die Arbeitskosten und die Zölle auf der aus dem Ausland zu importierende Baumwolle so hoch sind?
Und die "Dritte Welt" soll die Selbstbestimmung wieder entzogen werden wieder Kolonie werden ("Patenschaft" und rigorose Kontrolle über die Ausgabe der Almosen und die "Moral" der Bevölkerung (AIDS!))?
Expertenregierung? Oder Expertendiktatur? Wer bestimmt wer Experte ist? Gibt es zwei Experten mit der selben Meinung? Wer kontrolliert diese Experten? Ist diese Expertendiktatur also dann eine (vegane) Aristokratie?
Was meinst du mit "Zum einen glauben viele Menschen, dass durch Missbrauch von Frauen und Kindern (die dann oftmals schwanger werden) Aids besiegt werden kann."? Wer sind diese "Menschen"? Wer mißbraucht Frauen um nicht mit Aids angesteckt zu werden? Sind alle Männer in den Ländern mit hohen Aidsraten schwul? Und vergewaltigen diese Männer jetzt überall Frauen und Kinder? Sind sie dann noch schwul? Sind die 50% weibliche Aidkranke alle vergewaltigt worden, von schwulen Männern?
Die Chinesen sterben aus. Sicher.
Gruß
derjoker
28.11.2006, 17:22
Zunächst mal, ich habe hier nicht von Abschottung geredet, ganz im Gegenteil, Welthandel ist wichtig. Groteskerweise florierte der Welthandel aber schon beträchlich, als es noch Zölle gab. Sicher, es würde teurer werden, aber bedenke mal den Kreislauf der Wirtschaft. Da produzieren im Ausland durch Importzölle teurer werden würde, die Subventionen der EU für LKW Transporte wegfallen würden, wird die Industrie zwangsweise wieder in "heimischen" Gefilden verstärkt die Produkte herstellen. Logisch das dadurch auch mehr Arbeitsplätze vorhanden wären, logisch auch, dass zwangläufig weniger ohne Job wären und somit die Reallöhne wieder steigen.
Die Kosten werden so oder so steigen, die Frage ist nur, was ist der richtige Weg?!
Von welcher Selbstbestimmung der dritten Welt Länder redest du eigentlich? Bei genauer Betrachtung fällt diese Aussage weg, es gibt keine richtige Selbstbestimmung dieser Länder. Ich drehe die Frage einfach mal um: Gibt es in Deutschland eine echte Selbstbestimmung? Ich kann sie nur Ansatzweise finde.
Zur Expertenregierung. Wer sie kontrolliert? Wer kontrolliert die jetztige Regierungssysteme? Das Volk? Der Staat? Die Regierung selbst? Andere Regierungen? WO ist die Kontrolle????? Eine Expertenregierung mit mehr als nur einem Experten (um verschiedene SIchtweisen und Lösungsansätze zu gewährleisten) welche nicht wie in dem bestehenden System, nach "belieben" die Posten wechseln können, wäre schon mal ein guter Ansatz. Darüber hinaus müsste dann die Demokratischen Regeln wieder in Kraft gesetzt werden und zwangsweise diskutiert werden: Was ist Demokratie"? und ob das das richtige System sei....
Theme Missbrauch und Aids. Kein normaler Mensch würde eine Frau/Kind missbrauchen um so Aids zu bekommen. In "unaufgeklärten" Regionen unserer Welt, herrscht nun mal der Glaube, dass Sex mit einer Jungfau, sie kann demnach auch kein Aids haben, einem selber von dem Leid erlösen kann. Daher kommt es immer wieder zu sexuellen Übergriffen. Logisch, dass die Wahrscheinlichkeit eine jüngere Frau/Mädchen noch kein Sex hatte, höher ist, als eine Erwachsene Frau. Was das mit Homosexuallität zu tun haben soll, verstehe ich einfach nicht.
China stirbt aus: Sicher die Behauptung ist so gesehen nicht mal annährend wahr, genauso wenig wie die Behauptung dass die Deutschen aussterben werden. Hier habe hier lediglich die allgemeine Panikmache aufgegriffen und diese auf China übertragen. Ein Aussterben der beiden hier genannten Völker ist derzeitig nicht denkbar. Allerdings wird es auch in China einen so genannten Geburtenrückgang geben. Frühe Anzeichen sind bereits jetzt schon vorhanden. Weniger Geburten, immer mehr Tote durch Verunreinigungen der Industrie, mehr Drogen, mehr Autos, mehr tödliche Unfälle, etc. Rechnet man dieses und weitere Faktoren zusammen, kann man diese Behauptung auch auf China übertragen.
Die Frage die man sich stellen muss lautet? Ist es denn wirklich so schlimm, wenn es weniger Deutsche, Österreicher, Franzosen, etc oder gar Chinesen auf der Welt gibt? Ich denke nein, Definitiv nicht.
vBulletin® v3.7.0, Copyright ©2000-2008, Jelsoft Enterprises Ltd.