derjoker
12.10.2006, 23:27
hab gerade gesehen, den Beitrag gibt es ja schon....
Ich weiß nicht ob das hier das richtige Forum ist, ansonsten bitte verschieben und t'schuldige.
Ab Donnerstag den 19. Oktober läuft auf ARD um 23:45 die dreiteilige Dokuserie "Ware Tier" je Donnerstags (bitte vorher nochmal in der Fernsehzeitung od. Text nachschauen) wird ein Teil ausgestrahlt.
Ist bestimmt gut zu sehen, vor allem wenn man sich noch nicht mit dem Thema "befasst" hat. ALSO WEITERSAGEN
Autor Christian Rohde und sein Team haben sich auf die Reise gemacht, um die glücklichen Hühner aus der Werbung zu suchen. Jene Hühner, die froh ihre Eier legen und zufrieden als Brathähnchen enden. Was die Filmemacher in der Wirklichkeit der deutsche Lebensmittelproduktion fanden, ist ganz anders: Die ist ein gigantischer, technisch-industrieller Komplex fernab der Idylle vom fröhlich scharrenden Federvieh. Der Bedarf nach tierischem Eiweiß ist riesig: In den Küchen werden jährlich sieben Milliarden Eier verarbeitet, werden Millionen von Brathähnchen und Chicken-Wings heiß gemacht.. So geht es in erster Linie um Produktionsprozesse und Produktionszahlen. Vom Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden laut Tierschutzgesetz zu schützen sei, ist eher nur am Rande die Rede. Was sind da schon ein paar illegale Tiertransporte gegen den Alltag in der Fleischindustrie. Der Film blickt hinter die gut geschützten Kulissen von Hühner- und Eiererzeugung und zeigt die völlig legale, klinisch einwandfreie Prozedur die Ware Tier herzustellen. Der zuschauende Verbraucher, der es oft nicht so recht wissen will, erblickt in Top-Betrieben ungeheure Mengen von Legehennen in Bodenhaltung – nahezu nackt. Er hört vom 'Coupieren' der Schnäbel gegen Kannibalismus, von gigantischen Brütautomaten, vom 'Musen' ungeeigneter Küken, von der Tötung im Elektrobad unter Schwarzlicht, sieht riesige Fleischverarbeitungsautomaten. 'Landidylle kann ich mir nicht leisten und Hühner sind glücklich, wenn sie Leistung bringen!', sagen die Hähnchenmäster. Die Lage entsteht durch den Verbraucher. Er will alles so billig wie möglich – das teure Öko-Ei stößt auf keine Gegenliebe. (aus der Redaktion)
Ich weiß nicht ob das hier das richtige Forum ist, ansonsten bitte verschieben und t'schuldige.
Ab Donnerstag den 19. Oktober läuft auf ARD um 23:45 die dreiteilige Dokuserie "Ware Tier" je Donnerstags (bitte vorher nochmal in der Fernsehzeitung od. Text nachschauen) wird ein Teil ausgestrahlt.
Ist bestimmt gut zu sehen, vor allem wenn man sich noch nicht mit dem Thema "befasst" hat. ALSO WEITERSAGEN
Autor Christian Rohde und sein Team haben sich auf die Reise gemacht, um die glücklichen Hühner aus der Werbung zu suchen. Jene Hühner, die froh ihre Eier legen und zufrieden als Brathähnchen enden. Was die Filmemacher in der Wirklichkeit der deutsche Lebensmittelproduktion fanden, ist ganz anders: Die ist ein gigantischer, technisch-industrieller Komplex fernab der Idylle vom fröhlich scharrenden Federvieh. Der Bedarf nach tierischem Eiweiß ist riesig: In den Küchen werden jährlich sieben Milliarden Eier verarbeitet, werden Millionen von Brathähnchen und Chicken-Wings heiß gemacht.. So geht es in erster Linie um Produktionsprozesse und Produktionszahlen. Vom Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden laut Tierschutzgesetz zu schützen sei, ist eher nur am Rande die Rede. Was sind da schon ein paar illegale Tiertransporte gegen den Alltag in der Fleischindustrie. Der Film blickt hinter die gut geschützten Kulissen von Hühner- und Eiererzeugung und zeigt die völlig legale, klinisch einwandfreie Prozedur die Ware Tier herzustellen. Der zuschauende Verbraucher, der es oft nicht so recht wissen will, erblickt in Top-Betrieben ungeheure Mengen von Legehennen in Bodenhaltung – nahezu nackt. Er hört vom 'Coupieren' der Schnäbel gegen Kannibalismus, von gigantischen Brütautomaten, vom 'Musen' ungeeigneter Küken, von der Tötung im Elektrobad unter Schwarzlicht, sieht riesige Fleischverarbeitungsautomaten. 'Landidylle kann ich mir nicht leisten und Hühner sind glücklich, wenn sie Leistung bringen!', sagen die Hähnchenmäster. Die Lage entsteht durch den Verbraucher. Er will alles so billig wie möglich – das teure Öko-Ei stößt auf keine Gegenliebe. (aus der Redaktion)