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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann wird die Jagd endlich abgeschafft?


India
12.10.2006, 12:20
Schon wieder ein Jagdunfall:

Tödlicher Jagdunfall bei Büren-Steinhausen Büren

Mittwoch, 11 Oktober 2006 | Autor: Polizei Paderborn

(ik) Am Dienstagmorgen machte ein Jagdausübungsberechtigter in einem Waldstück an der A 44 eine schreckliche Entdeckung, als er einen 52jährigen Jägerfreund mit tödlichen Verletzungen fand.
Angehörige des Mannes hatten sich am Dienstagmorgen besorgt an den Jagdaufseher gewandt, da der Jäger von einer Jagd am Montag nicht nach Hause gekommen war. Bei der Suche im Revier entdeckte der Jagdausübungsberechtigte den 52jährigen tot an einem Hochsitz im Waldgebiet Brenker Mark nahe der A 44.

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen Unglücksfall handelte. Denn aus dem Jagdgewehr des Mannes hatte sich versehentlich ein Schuss gelöst, der die tödlichen Verletzungen herbeiführte. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

Quelle (http://www.paderzeitung.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4697&Itemid=203)

Seitan
12.10.2006, 13:39
Ein Jäger weniger. Sorry ich hab da wenig Mitleid.

Spirit.Sweet
12.10.2006, 14:12
Da kann ich irgendwie nur herzlich lachen

India
12.10.2006, 14:24
Ein Jäger weniger. Sorry ich hab da wenig Mitleid.


Habe ich auch nicht... ich sag ja immer; irgendwann kommt irgendwie alles auf die Menschen zurück...

sonny
12.10.2006, 14:33
Ich muß gestehen, daß sich mein Mitleid auch in Grenzen hält - obwohl das natürlich nicht richtig ist. Vielleicht war er ja ein netter Mensch und ein guter Familienvater. Aber ich kann halt auch nicht über meinen Schatten springen - denn ich denke auch: geschieht ihm eigentlich Recht.

India
12.10.2006, 14:38
Vielleicht war er ja ein netter Mensch und ein guter Familienvater.

Genau das finde ich jeweils so schlimm... Beispiel: ich kenne einen total oberlieben, süssen, hilfsbereiten etc. älteren Herrn - er ist gelernter Metzger!!!

Absinth
12.10.2006, 19:59
Genau das finde ich jeweils so schlimm... Beispiel: ich kenne einen total oberlieben, süssen, hilfsbereiten etc. älteren Herrn - er ist gelernter Metzger!!!

...in solchen Menschen driften Tier- und Menschenliebe mal wieder meilenweit auseinander...

Ich finde das Unglück auch furchtbar, aber in erster Linie wegen der Familie des Jäger - falls er eine hatte...

Dev
14.10.2006, 20:36
...in solchen Menschen driften Tier- und Menschenliebe mal wieder meilenweit auseinander...

Ich finde das Unglück auch furchtbar, aber in erster Linie wegen der Familie des Jäger - falls er eine hatte...

Naja, die Familie hat toleriert, daß er Tiere umbringt. Falls es denn eine Familie gibt. Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen.

Vegane Grüße,
Dev

Absinth
15.10.2006, 19:59
Hallo zusammen,

ein Züchter wurde von seinem Stier getötet, kam heute in den Nachrichten.
Da muss ich meine Meinung zu dem Jäger etwas revidieren und sagen, dass sich hier mein Mitleid sehr in Grenzen hält...
Dieser Stier hatte einfach "die Schnauze voll" - und das sicher zu Recht!
Aber was ist das Ende vom Lied?
Man hat den Stier sofort erschossen! :mad:

Spirit.Sweet
15.10.2006, 20:09
Ganz toll wiedermal. Das ist ja wie damals im Krieg, jeder der sich dagegen gewehrt hat, den hat man auch getötet.. Wann wachen die Menschen endlich auf?!?!

Rygel
15.10.2006, 20:11
Jeder Torero hat Familie, jeder Tierversuchsarzt hat Familie, sogar Adolf Hitler hatte Familie, darum kann es doch gar nicht gehen. Ich freue mich einfach über jeden toten Tierquäler, da hält sich mein Mitleid nicht nur in Grenzen, es ist noch nicht mal in kleinsten Mengen vorhanden. Zumal ich mich auch frage, was das wohl für eine Familie ist? Zumindest die Frau vom Jäger hat diesen Geisteskranken doch wahrscheinlich sogar geliebt, trotz seines perversen Hobbys, das spricht IMO nicht für sie... Rest in pieces...:D

sternchen
16.10.2006, 11:12
ich habe auch kein richtiges Mitleid mit solchen Menschen, aber ich bin vorsichtig damit zu sagen, dass es diesen Menschen recht geschieht. Ich bin der Meinung dass man immer den ganzen Menschen betrachten muss und nicht nur einzelne Aspekte der Personlichkeit. Jemanden vorschnell zu verurteilen ohne sein Leben zu kennen finde ich nicht gut (obwohl ich zugeben muss dass ich natürlich auch oft Vorurteile gegenüber Menschne habe). Keiner weiß wie er wäre wenn er in ein anderes Leben geboren worden wäre, andere Eltern, Freunde, Erlebnisse etc. gehabt hätte. Vielleicht würden wir ähnlich handeln wie diese Menschen.
war nur so eine anregung

India
16.10.2006, 11:27
Aus einer Distanz von circa 100 Metern ist ein 42-Jäger von seinem Freund am Donnerstagabend erschossen worden.
Quelle und weiter im Text (http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1770&showNews=36700)

Wer weiss... vielleicht rotten die sich ja selbst aus, so schiesswütig wie die alle sind!
LG
Conny

Rygel
16.10.2006, 14:15
ich habe auch kein richtiges Mitleid mit solchen Menschen, aber ich bin vorsichtig damit zu sagen, dass es diesen Menschen recht geschieht. Ich bin der Meinung dass man immer den ganzen Menschen betrachten muss und nicht nur einzelne Aspekte der Personlichkeit. Jemanden vorschnell zu verurteilen ohne sein Leben zu kennen finde ich nicht gut (obwohl ich zugeben muss dass ich natürlich auch oft Vorurteile gegenüber Menschne habe). Keiner weiß wie er wäre wenn er in ein anderes Leben geboren worden wäre, andere Eltern, Freunde, Erlebnisse etc. gehabt hätte. Vielleicht würden wir ähnlich handeln wie diese Menschen.
war nur so eine anregung

Eine interessante Anregung, allerdings in meinem Alltag nicht anwendbar. Wenn jemand gern Türken jagt, interessieren mich seine "guten" Seiten nicht mehr, der ist automatisch bei mir unten durch. Wenn jemand in seiner Kindheit öfters von einem Elternteil vergewaltigt wurde, rechtfertigt das in meinen Augen auch nicht, wenn er das als Erwachsener dementsprechend wieder abgibt. Natürlich sollte man immer den ganzen Menschen betrachten, das kann aber nicht im Falle von Terrorismus gelten, egal ob legal oder illegal. Sicherlich kann ich einen Bayern-München- oder Tokio-Hotel-Fan tolerieren (obwohl...;) :D ), aber in dem Moment, wo jemand aktiv wird und andere unter ihm leiden und sterben, ist es aus mit der Toleranz. Zumindest bei mir...

sternchen
16.10.2006, 14:32
Ich stimme dir schon zu, dass man das nicht einfach tolerieren kann und sagen: er kann ja nichts dafür, lassen wir ihn mal machen.... Man muss schon etwas dagegen unternehmen, aber deshalb muss man nicht gleich jemanden den Tod wünschen. Viel sinnvoller (aber eben auch viel schwerer) wäre es, diese menschen zu behandeln, damit sie anderes Leben (und damit auch sich selbst) wieder respektieren.

India
16.10.2006, 14:56
Soeben habe ich eine Nachricht entdeckt, die bei einigen (den meisten?), so auch bei mir, für Freude sorgen dürfte ;) :

Hirsch attackiert Jäger - und überlebt
Dijon - Ein Hirsch hat in Ostfrankreich einen Jäger getötet. Das Tier habe den Mann umgerannt, als der 64-Jährige mit seinem Gewehr angelegt habe. (ht/sda)

Dies teilten Rettungskräfte in Poinçon-lès-Larrey nahe der Stadt Dijon mit. Der Jäger erlitt nach der Attacke einen Herzstillstand; Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
In den vergangenen Wochen hatte es in Frankreich mehrere tödliche Jagdunfälle gegeben. Dabei waren die Opfer jedoch nicht durch angreifende Tiere getötet, sondern von Jagdgenossen versehentlich erschossen worden.
Quelle (http://www.news.ch/Hirsch+attackiert+Jaeger+und+ueberlebt/255177/detail.htm)

Der Hirsch hat in Notwehr sein Leben gerettet *freu*

@sternchen:
Letzen Samstag war bei mir in der Nähe Jagd: drei Jäger standen in Reih und Glied vor dem Wald, und warteten auf ein wehrloses Opfer... ich fuhr ganz langsam mit dem Auto vorbei und kurbelte dabei das Fenster runter. Etwas harsch fragte ich dabei den einen worauf denn hier geschossen würde.
Weisst Du was ich zur Antwort bekam??? NICHTS!!! Die drei (entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber DA kann ich mich nicht zurückhalten) alten Säcke grinsten nur dümmlich vor sich hin - KEIN WORT!!!
Bei jemandem der auch nicht mal im Ansatz versteht worum's geht... da hört's bei mir definitiv auf.

sternchen
16.10.2006, 15:04
bitte versteht mich nicht falsch: ich find auch einige leute extrem sch*** und habe auch oft einen hass. Ich ärgere mich oft genug über Ignoranz und Dummheit und Egoismus. Trotzdem versuch ich aber auch hinter die (oft scheußliche) fassade zu blicken. Es gibt nicht nur schwarz - weiß / gut - böse. In jedem menschen steckt nämlich auch was gutes.

India
16.10.2006, 16:43
Keine Sorge ;) verstehe Dich nicht falsch. Aber bei "Hartgesottenen" denke ich auch eher wie Rygel: ein Mörder kann noch so gute Seiten haben... die schlechten überschatten einfach alles.
LG
Conny

NightShade
16.10.2006, 17:12
Hirsch attackiert Jäger

Schaut euch mal das Video an: http://livedigital.com/content/173034/c240 :D

India
16.10.2006, 17:53
Hab das Video schon mal gesehen - immer wieder eine wahre Freude es anzuschauen :)

NightShade
16.10.2006, 20:06
Ein Hirsch hat in Ostfrankreich einen Jäger getötet. Das Tier habe den Mann umgerannt, als der 64-Jährige mit seinem Gewehr angelegt habe. (ht/sda)[/B]

Der Hirsch hat in Notwehr sein Leben gerettet *freu*


War nur eine Frage der Zeit, bis sie sich mal wehren. :D

Nur komisch, dass der Hirsch vom Video mit den Hufen und nicht mit dem Geweih angreift... :confused:

India
16.10.2006, 20:18
Nur komisch, dass der Hirsch vom Video mit den Hufen und nicht mit dem Geweih angreift... :confused:

Stimmt, darüber habe ich gar nicht nachgedacht... der Jäger hätte bestimmt ein paar "Pickser" dabei abbekommen ;)

India
20.10.2006, 16:32
Spaniens König soll in Russland bei einer inszenierten Jagd einen zahmen und unter Alkohol gesetzten Bären erschossen haben.
http://m.de.2mdn.net/viewad/817-grey.gif (http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v8/3484/0/0/%2a/s;44306;0-0;0;12845644;4307-300/250;0/0/0;;~aopt=2/1/3/2;~sscs=%3f)

Der Bär namens Mitrofan habe bis dahin gefangen als Attraktion eines Erholungsheims gedient und sei nur für die inszenierte Jagd freigelassen worden, berichtete die Moskauer Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag. Jagdhelfer hätten das Tier mit einem Gemisch aus Wodka und Honig betrunken gemacht.

„Mitrofan mit einem Schuss erlegt“

„Seine Königliche Hoheit Juan Carlos hat Mitrofan mit einem Schuss erlegt“, zitierte die Zeitung aus dem Beschwerdebrief eines Forstbeamten an den Gouverneur von Wologda, Wjatscheslaw Posgaljow.

Der Monarch aus Spanien hatte Russland Mitte August besucht. Inszenierte Jagden mit garantiertem Erfolg waren bereits zu Sowjetzeiten üblich, wenn hohe Funktionäre auf die Pirsch gingen.


(it/dpa)
http://focus.msn.de/panorama/boulevard/russland_nid_37706.html


Menschliche Dummeheit ist wirklich nicht zu toppen - mir fehlen die Worte!!!

Rygel
20.10.2006, 20:58
Wird vielleicht Zeit, daß mal jemand Juan Carlos und seine Mitjäger mit einem Schuß erlegt, das wäre wenigstens sinnvoll...:mad:

iguana7
14.11.2006, 17:32
Finde leute die kein mitleid haben, wenn ein lebewesen (in diesem fall mensch) getötet wird extrem krank! :mad:

sorry für diese aussage, aber man muss aufpassen was man sagt!

mein opa war auch jäger - so was an einem natürlichen gestorben und nicht vielleicht wie von euch gewünscht vom hirsch aufgespießt!
er hat kein einziges tier aus geilheit geschossen! Sondern hatte einen sehr großen wald, wo er ausschließlich stark verletzte tiere geschossen hat, auf den wald geachtet hat, die tiere fütterte .............!!!

mfg

susime
14.11.2006, 19:10
[QUOTE=iguana7;8959]Finde leute die kein mitleid haben, wenn ein lebewesen (in diesem fall mensch) getötet wird extrem krank! :mad:

sorry für diese aussage, aber man muss aufpassen was man sagt!





genau so denke ich, nicht jeder mensch der fleisch ist oder auch tiere tötet ist von grund auf böse! man sollte diesen menschen doch nicht den tod wünschen! damit würde man sich selbst zu einer art mörder! viel eher sollte man hoffen, dass diese menschen sich ändern oder man sollte versuchen ihnen dabei zu helfen..... auch wenn dies nicht immer wirkt!

Rygel
14.11.2006, 21:37
Finde leute die kein mitleid haben, wenn ein lebewesen (in diesem fall mensch) getötet wird extrem krank! :mad:


Ich finde Leute, die kein Mitleid haben, wenn ein Lebewesen (für ihr reines Vergnügen) getötet wird, extrem krank.:mad:

mein opa war auch jäger. er hat kein einziges tier aus geilheit geschossen! Sondern hatte einen sehr großen wald, wo er ausschließlich stark verletzte tiere geschossen hat, auf den wald geachtet hat, die tiere fütterte .............!!!

Das würde ein Hallo geben, wenn ich morgen mit der Schrotflinte über unsere Intensivstation gehen würde und stark verletzte Patienten erschieße, dabei den Flur wische und Pflegepersonal was zu essen bringen würde...

India
14.11.2006, 22:48
er hat kein einziges tier aus geilheit geschossen! Sondern hatte einen sehr großen wald, wo er ausschließlich stark verletzte tiere geschossen hat, auf den wald geachtet hat, die tiere fütterte .............!!!


Hallo iguana

Welche starken Verletzungen hatten denn diese Tiere? Ja, Jäger füttern gerne Wild, damit sie durch den Winter kommen. Ohne diese Zufütterung würden wohl einige das Jahr nicht überleben - Und... oh Schreck; dann gäb's für die Jäger im nächsten Jahr nichts mehr zu schiessen.

Auch wenn's jetzt natürlich anders klingt; ich möchte Dich, iguana, nicht verletzen... aber in einem Veg*-Forum einen Jäger in Schutz nehmen ist schon ziemlich *gewagt*.

Trotzdem liebe Grüsse
India

iguana7
15.11.2006, 09:30
hallo an alle!

ich möchte eigentlich auch niemanden verletzen, habe aber eine andere meinung!
ich habe keinen jäger in schutz genommen sondern ein menschenleben und man darf sich nicht auf die stufe stellen und sagen naja dann ist er halt gestorben. man darf niemanden den tod wünschen (tier oder mensch)!!

zb: mein arbeitskollege ist auch jäger der zur treibjagd geht und es würde ihm gefallen auf einer safaria zu töten ......... - ich glaube dazu muss ich nichts sagen, aber den tod wünsche ich ihm auch nicht!

geschossene tiere von meinem opa: vom auto angefahren, fast verhungerte tiere, blinde-alte, extrem am geweih verletzte .......
das soll auch keine entschuldigung sein - aber es war nie aus geilheit!

ich möchte ja auch, dass sich etwas ändert, aber ich habe in meinem freundeskreis gemerkt, dass mit zu harten worten u. einstellungen das gegenteil passiert! Sie schalten das hirn ab und werden nur aggresiv und vorallem sie hören nicht mehr zu!

schönen tag an alle!

iguana7
15.11.2006, 09:34
hallo an alle!

ich möchte auch niemanden verletzen, habe aber eine andere meinung!
ich habe keinen jäger in schutz genommen sondern ein menschenleben und man darf sich nicht auf die stufe stellen und sagen naja dann ist er halt gestorben. man darf niemanden den tod wünschen (tier oder mensch)!!

zb: mein arbeitskollege ist auch jäger der zur treibjagd geht und es würde ihm gefallen auf einer safari zu töten ......... - ich glaube dazu muss ich nichts sagen, aber den tod wünsche ich ihm auch nicht!

geschossene tiere von meinem opa: vom auto angefahren, fast verhungerte tiere, blinde-alte, extrem am geweih verletzte .......
das soll auch keine entschuldigung sein - aber es war nie aus geilheit!

ich möchte ja auch, dass sich etwas ändert, aber ich habe in meinem freundeskreis gemerkt, dass mit zu harten worten u. einstellungen das gegenteil passiert! Sie schalten das hirn ab und werden nur aggresiv und vorallem sie hören nicht mehr zu!

schönen tag an alle!

India
15.11.2006, 09:56
man darf niemanden den tod wünschen (tier oder mensch)!!
Da hast Du grundsätzlich recht... aber bei Tier-/Menschen-Quälern habe ich doch recht Mühe - die Welt sähe doch besser aus ohne sie.

geschossene tiere von meinem opa: vom auto angefahren, fast verhungerte tiere, blinde-alte, extrem am geweih verletzte .......
das soll auch keine entschuldigung sein - aber es war nie aus geilheit!

Ich bin sicher, dass es Fälle gibt, in denen man Gnade erweist, wenn man ein Tier von seinen Leiden befreit. Aber die von Dir aufgeführten Situationen würde ich jetzt nicht zwingend dazu zählen.
Abgesehen davon ist das Eingreifen von Jägern absolut überflüssig, wie sich in unbejagten Gebieten zeigt, reguliert die Natur von selbst!


dass mit zu harten worten u. einstellungen das gegenteil passiert! Sie schalten das hirn ab und werden nur aggresiv und vorallem sie hören nicht mehr zu!
Auch damit hast Du recht... aber wir sind ja hier "unter uns" ;)

Grüessli, India

Rygel
15.11.2006, 17:42
ich habe keinen jäger in schutz genommen sondern ein menschenleben und man darf sich nicht auf die stufe stellen und sagen naja dann ist er halt gestorben. man darf niemanden den tod wünschen (tier oder mensch)!!

Ich wünsche niemanden den Tod, es gibt nur Leute, bei dessen Tod ich nicht unglücklich bin bzw. sie nicht betrauere. In einer fiktiven Situation würde ich Juan Carlos vor einer tödlichen Bärenattacke schützen, wenn ich die Möglichkeit hätte, gleichzeitig würde ich aber nicht eingreifen, wenn der Bär sich wehrt bzw. würde auch den Bären mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vor dem feigen Mordanschlag zu schützen versuchen. Ich verstehe z. B. auch Walfanggegner, die zu extremen Mitteln greifen. Man muß im Hinterkopf haben, daß es ohne diese extremen Mittel zu einem noch viel größeren Blutbad käme. Und ich mache nunmal beim Recht auf Leben keinen Unterschied zwischen Tieren, da sind alle gleich. Zwischen Aggressor und unschuldiges Opfer mache ich diesen Unterschied aber sehr wohl, im Zweifelsfall stehe ich da immer auf der Seite des Opfers.

geschossene tiere von meinem opa: vom auto angefahren, fast verhungerte tiere, blinde-alte, extrem am geweih verletzte .......
das soll auch keine entschuldigung sein - aber es war nie aus geilheit!

Wie nennst du es denn? Größenwahn, weil er Gott spielt? Setzte für jedes "Tier" in deinem Satz "Mensch" ein, wie pervers ist dann bitte diese Aussage? Wie alt war dein Opa? Auch schon im Abschußalter? Fast Verhungerte aus Gnade erschießen, wäre das auch eine neue interessante Safari-Idee in Ländern der Dritten Welt? Mir wird schlecht...

iguana7
16.11.2006, 08:45
Ich möchte mich zu diesem thema nicht mehr äußern, da ich eine andere einstellung habe, vielleicht auch weil ich mit dem thema tierschutz noch nicht so intensiv wie ihr alle beschäftigt habe.
Ich habe noch nicht jahrelang die bilder, videos, bücher und div. zeitungsartikel gelesen und gesehen!!
ich habe lediglich einen sehr kurzen beitrag über schlachtung gesehen und ein hefterl über die einzelnen tierarten die von manchen menschen gegessen werden und dort wird beschrieben wie sie aufwachsen müssen und dann brutal abgeschlachtet werden!!!!!!!!

das war mein entschluss, dass ich etwas ändern muss an meinen gewohnheiten!

und jetzt schau ich mal wo mich das hinführt.........................

Rygel
16.11.2006, 17:52
das war mein entschluss, dass ich etwas ändern muss an meinen gewohnheiten!

Und dieser Entschluß ist schon mal sehr großartig und toll von dir. :)

India
12.12.2006, 14:55
Jägerin von Schrot im Gesicht getroffen

http://www.neumarktonline.de/art_frankopf.php?newsid=2388

Gegen den Schützen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt...

UND WAS IST MIT DEN 78 ERMORDETEN HASEN?!?!?!?!?!!? http://www.herdor.ch/Smilies/Boese/bo2.gif

Lena
12.12.2006, 17:16
Solche Artikel sind wirklich sehr speziesistisch... pfui!

sonny
12.12.2006, 18:35
Jägerin von Schrot im Gesicht getroffen

http://www.neumarktonline.de/art_frankopf.php?newsid=2388

Gegen den Schützen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt...

UND WAS IST MIT DEN 78 ERMORDETEN HASEN?!?!?!?!?!!? http://www.herdor.ch/Smilies/Boese/bo2.gif
Die soll sich nicht so haben - ist doch nur leicht verletzt! Das Risiko muß sie eingehen, wenn sie bereit ist, Tiere zu töten!!!

India
10.01.2007, 11:08
...und WIEDER war's ein Jäger!!!

http://www.boerse-express.com/pages/536792

derjoker
12.01.2007, 18:08
Es ist verständlicherweise schwer, aus dieser Sicht, Mitgefühl für den Jäger zu empfinden. Es ist menschlich gesehen auch vollkommen nachvollziehbar. Deswegen, nur weil er sich, nach unserem Moralverständnis falsch verhält, dem Tod zu wünschen, dekradiert uns auf ein sehr kleines Niveau. Ob wir nun besser sind, weil wir ihm den Tod gönnen oder ob er besser als uns ist, weil wir das Töten von Lebewesen verneinen, er aber grundsätzlich befürwortet, es gar auslebt, kann man nicht beantworten. Es kommt immer auf die Sichtweise, die Einstellung, unsere Erziehung, usw. an.
Man sollte dennoch Mitgefühl, wenn auch nicht mit dieser Person, dann doch mit seiner Familie haben. Wer weiß schon, ob er nicht eine Tochter hat, die sich vegan ernährt und die Jagd total ablehnt? Oder ob sein Sohn nicht sich an einem Baum fesselt um gegen das Töten von Tieren zu demonstrieren? Auch wenn der Vater, in ihren sowie unseren Augen, "schlechtes" tut, bleibt er mit unter ein liebevoller, verständnsivoller Mensch. Was sich hier andeutet, sollte klar sein. Es gibt bei jedem von uns eine "böse und eine gute" Seite. Nur ist es unmöglich die Grenze zu ziehen, geschweige denn Gut und Böse zu definieren. Von dem Punkt, dass man nur ein Extrem leben kann, sollten wir ganz schnell Abstand nehmen, denn dies ist schlichtweg unmöglich.
Im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung, müssen wir uns auch selber immer vor Augen halten, das was wir für richtig empfinden, nicht zwingend wahr sein muss. Daher, kann es durchaus so sein, dass Veganer und Veggies vollkommen auf der falschen Spur sind. (ich persönlich glaube es zwar nicht, aber wir sollten uns immer die Möglichkeit vor Augen halten)
Somit lässt sich auch verstehen, dass andere Menschen, ihren Weg für richtig halten. Allerdings fordere ich von uns allen ein, das wir unser Dasein, unser Handeln, ständig in Zweifel stellen und versuchen unsere Existenz auf der Basis von Toleranz, zu verbessern.
Zu dem Zitat "Jäger weden sich selber ausrotten", kann ich nur hinzufügen:
So wie die Geschichte uns lehrt, vernichtet sich jede große Gesellschaft, mit der stärksten Heer, den meisten Waffen, irgendwann selber. Meist aus Übermut, dass man sich zuviel vornimmt und dann an den Herausforderungen scheitert. (BSP: Drittes Reich, Napoleon, ganz aktuell USA-Irakkrise)
Das Erlegen von Tieren, entspricht schon lange nicht mehr unserem Wissenstand. Früher ja, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren, oder sich vor Raubtieren zur Wehr setzen mussten, kann man es gutheißen, dass Jäger ihre Arbeit taten. Aber in der heutigen Zeit, ist ein friedliches Nebeneinander Existieren durchaus möglich. Das Bedarf allerdings einige gravierende Einschnitte in das menschlich Leben, und das will nun mal kaum einer hin nehmen. Deshalb werden immer wieder Jäger auf die Jagd gehen, um die Population "niedrig" zu halten, damit keine gefärdung für den Mensch ausgeht. Vielleicht lenkt der Mensch eines Tages ein und erkennt das die Gefahren, die von einer Überpopulation der Tiere, nur entstanden ist, weil wir den Lebensraum minimiert haben, und somit erst die Überpopulation entstanden ist.
Aber das ist ein langer Reifungsprozess, den viele Tausende von Tieren nicht überleben werden, und ganze Arten dafür ihre Existenz als Abbild in einem Kinderbuch darstellen.

India
14.01.2007, 12:25
Ist zwar nicht ein "typischer" Jäger, aber ich stelle den Artikel trotzdem
hier ein:


Maulwurfjagd endet für 63-Jährigen tödlich

Donnerstag 11. Januar 2007, 15:37 Uhr

Zingst (AP) Bei der Jagd auf Maulwürfe ist in Mecklenburg-Vorpommern ein Mann durch einen Stromschlag ums Leben gekommen. Der 63-Jährige aus Berlin hatte auf seinem Feriengrundstück an der Ostsee Metallstäbe in den Rasen getrieben, daran 380-Volt-Kabel angeschlossen und den Starkstrom durch die Erde fließen lassen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
«So etwas habe ich noch nicht erlebt», sagte ein Sprecher. Um auf das Grundstück in Zingst zu gelangen, hätte Ermittler erst alle Sicherungen in der Garage ausschalten müssen. Die Leiche des Mannes sei am Mittwoch gefunden worden. Wie lange sie dort schon gelegen habe, lasse sich noch nicht sagen.
http://de.news.yahoo.com/11012007/12/maulwurfjagd-endet-63-jaehrigen-toedlich.html (http://de.news.yahoo.com/11012007/12/maulwurfjagd-endet-63-jaehrigen-toedlich.html)

sonny
14.01.2007, 14:03
Abgesehen davon, daß er Maulwürfe töten wollte...
Bei soooo viel Leichtsinn muß ich sagen: selber schuld! Alt genug, um das Gefährliche seines Tuns zu erkennen, war er ja schließlich.

Mausispatz
20.01.2007, 20:58
Habt ihr schon "Sie haben uns behandelt wie Tiere" von Manfred Karremann gelesen???
Dieser Mann hat sooo viel Tierelend gesehen und zwar live und nicht auf Videos oder Bildern....
trotzalledem schreibt er in seinem Buch, dass es nicht funktioniert, sich für den Tierschutz einzusetzten und gleichzeitig Menschen zu hassen. Egal, ob Metzger, Jäger, Tierversuchslaborist oder sonst was.
Leider kann ich jetzt gerade nicht aus dem Buch zitieren, weil ich es verliehen habe, aber ich finde seine Einstellung absolut beeindruckend. Er schreibt ein Buch über Tierquäler, aber verliert auch nicht ein böses Wort über diese Menschen. Er versucht sie zu verstehen. Versucht zu verstehen, was einen Menschen bewegt, Tiere zu quälen oder zu töten. Naja, ziemlich komplex diese Gedankengänge, sobald ich das Buch wieder hier habe, beglücke ich euch mit ein paar Zitaten :D krieg das so aus dem Kopf nicht hin.
Jedenfalls, wenn man solchen Menschen mit Hass begegnet, bekommt man diesen auch zurück. Das kann es ja wohl nicht sein.
Ich gestehe, mir fällt das persönlich auch schwer. Ich könnte bestimmt keine sachliche Disskusion mit jemanden anfangen, der gerade ein Tier geschlagen hat o.ä.
Deshalb verdient der Mann meinen vollsten Respekt! Ich finde, wir können uns da alle ein Beispiel dran nehmen.

Rygel
20.01.2007, 21:14
Ich gestehe, mir fällt das persönlich auch schwer. Ich könnte bestimmt keine sachliche Disskusion mit jemanden anfangen, der gerade ein Tier geschlagen hat o.ä.

Ich bin der Meinung: Leben und Leben lassen. Mein Freund ist Fleischesser und ich kann gut damit Leben. Er kennt meine Beweggründe und ich seine.

Ist sicher sehr still bei euch zuhause, oder? Oder machst du einen Unterschied zwischen Tiere schlagen und Tiere töten lassen, um sie zu essen? Könntest du mit jemanden, der Tiere schlägt, eher diskutieren, wenn er dir verspricht, ihnen nach dem Schlag das Genick zu brechen und die Leiche zu fressen? :confused:

Mausispatz
20.01.2007, 21:37
ziemlich drastisch was du da schreibst. Bist wohl ziemlich fanatisch, mmhh....??

Rygel
20.01.2007, 21:48
ziemlich drastisch was du da schreibst. Bist wohl ziemlich fanatisch, mmhh....??

Man antwortet auf Fragen nicht mit Gegenfragen.

EvaZorra
21.01.2007, 12:39
Also, wenn ich ehrlich bin, dann hält sich mein Mitgefühl in solchen Fällen, mehr als nur in Grezen.

Wenn so etwas öfters vorkäme, dann würde ich wieder an eine "Höhere Gerechtigkeit" glauben:
Ein Kriegstreiber plant einen Bombenangriff und die Bomben fallen aus irgendeinen Grund auf sein Anwesen: kein Mitgefühl
Ein Metzger fällt in sein eigenes Messer: kein Mitgefühl
Ein Henker fährt sich selbst die Giftspritze in den Arm: kein Mitgefühl
Ein Jäger erschiesst sich selbst bei der Jagd: kein Mitgefühl

Ich könnte, wenn ich wollte, aber ich will nicht!!!

Eigentlich hört mein Mitgefühl oft schon auf, wenn Leichenfresser über irgendwelche "Wehwehchen" klagen, dann halte ich ihnen ganz schnell vor die Nase, was sie anderen Lebenwesen aus eigenen niederen Gründen zumuten:mad:

Splizzy
23.01.2007, 19:12
In meinem Freundeskreis argumentieren viele "Fleischfresser" wie folgt: "Das ist doch natürlich, dass das jeweils stärkere/größere Lebewesen das schwächere/kleinere Lebwesen frisst.Also ist es auch normal, dass der Mensch als Spitzenreiter der Nahrungskette Tiere tötet und isst".

Meine Antwort darauf lautet dann immer in etwa so:"Im Sinne der Natur ist es, die Öko- und Biosphäre in einem Gleichgewicht zu halten. Und im Zuge der Aufrechterhaltung dieses Grundsatzes ist das Töten eines Tieres durch ein anderes Lebewesen hinsichtlich des eigenen Selbsterhaltungstriebes gerechtfertigt. Das bedeutet aber gleichermaßen, dass das "tötende Tier" sich beim "Töten" selbst in die Gefahr bringt, von einem jeweils noch stärkeren/größeren Tier getötet zu werden. Also ich habe mich noch nie in einem Supermarkt von einem Rinderrücken bedroht gefühlt."
Genausowenig bringt sich ein Jäger im Beisein seiner nicht natürlichen Schrotflinte in eine ernstunehmende Gefahr, wenn er Tiere umbringt. Zudem tut er dies nicht, um sein eigenes Leben unmittelbar zu erhalten bzw. zu retten. Und was das Töten aus Mitleid angeht, kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen:Unfug. In gleichem Maße, wie es die Jäger sind.

Spirit.Sweet
23.01.2007, 19:36
Und wer sagt bitte, dass wir an der spitze der nahrungskette stehen?! Ist ein Löwe oder Tiger oder Hai oder so viel Stärker als wir?! Damit würde ich argumentieren. Wir bedienen uns nur lächerlicher "Hilfen" um die stärkeren zu besiegen..

Andrak
23.01.2007, 19:40
Und wer sagt bitte, dass wir an der spitze der nahrungskette stehen?! Ist ein Löwe oder Tiger oder Hai oder so viel Stärker als wir?! Damit würde ich argumentieren. Wir bedienen uns nur lächerlicher "Hilfen" um die stärkeren zu besiegen..

Meine Meinung. Jedes Lebewesen hat ist für spezielle 'Aufgaben' dementsprechend ausgerüstet... der Hai ist schnell und hat revolverzähne, der tiger ist dies und hat jenes etc. Der Mensch hat nur den Vorteil dass er sich eigene Werkzeuge basteln kann und damit seine körperliche unterlegenheit 'ausgleicht'... Ohne die Fähigkeit Werkzeuge zu benutzen würden wir heute noch vor den großen 'bösen' tieren weglaufen..

Splizzy
23.01.2007, 20:10
na ja, die besondere Fähigkeit des Menschen ist eben die ihm gegebene Möglichkeit, seine körperlichen Defizite durch Hilfsmittel auszugleichen. Ein Hai oder Tiger hat diese schon von der Natur mitgeliefert bekommen.
Wenn man so will hat der Mensch seinen "Intellekt" (wobei ich bei Betrachtung der heutigen Situation mit dem Wort vorsichtig umgehen würde).
Bis zu einem gewissen Punkt war das vom einem "natürlichen" (im Sinne des Wortes "natürlich") Standpunkt aus gesehen hinsichtlich des ökologischen Gleichgewichts in Ordnung: Die Höhlenmenschen haben das Feuer für sich entdeckt und gelernt Werkzeuge und Waffen für die Jagd zu produzieren. Dabei gefährdeten sie sich auch, eben durch Tiger und ähnliche Raubtiere getötet zu werden. Und sie töteten nur, was sie auch wirklich zum Überleben brauchten. Doch dann entwickelte der Mensch den Größenwahn, die Gier und die Habsucht und das Ergebnis sehen wir heute.

Fighter
24.01.2007, 10:25
Und wer sagt bitte, dass wir an der spitze der nahrungskette stehen?! Ist ein Löwe oder Tiger oder Hai oder so viel Stärker als wir?! Damit würde ich argumentieren. Wir bedienen uns nur lächerlicher "Hilfen" um die stärkeren zu besiegen.. Der Mensch wäre ohne Waffen/Hilfsmittel nicht mal in der Lage ein Häschen zu fangen, geschweige denn zu töten. Nicht mal eine Maus würden wir erwischen. Ohne Fliegenklatsche wäre sogar das Erlegen einer Fliege eine Aufgabe für`s Leben.

So gesehen steht der Mensch gaaaaaaaaaaanz weit unten in der Nahrungskette. Wenn nicht sogar am äußersten Ende! Von Natur aus sind wir KEINE Jäger!

sternchen
24.01.2007, 10:57
Der Mensch wäre ohne Waffen/Hilfsmittel nicht mal in der Lage ein Häschen zu fangen, geschweige denn zu töten. Nicht mal eine Maus würden wir erwischen. Ohne Fliegenklatsche wäre sogar das Erlegen einer Fliege eine Aufgabe für`s Leben.

So gesehen steht der Mensch gaaaaaaaaaaanz weit unten in der Nahrungskette. Wenn nicht sogar am äußersten Ende! Von Natur aus sind wir KEINE Jäger!


Die Waffe des Menschen ist sein Verstand. So gesehen stehen wir eben nicht ganz weit unten in der Nahrungskette. Aber eben dieser Verstand erlaubt es uns auch, unser Handeln zu überdenken und zu erkennen, dass wir auch überleben können ohne tiere dafür zu töten.

lg

Fighter
24.01.2007, 11:03
Die Waffe des Menschen ist sein Verstand. ERWISCHT! Der Satz ist geklaut! :D ...ist aus einem Xavier Naidoo Song.

So gesehen stehen wir eben nicht ganz weit unten in der Nahrungskette. Würde ich so nicht unterschreiben. Alleine von unseren naturgegebenen, körperlichen Fähigkeiten stehen wir nicht sonderlich gut da. ;)

sternchen
24.01.2007, 11:07
ERWISCHT! Der Satz ist geklaut! :D ...ist aus einem Xavier Naidoo Song.

Oh....naja das hätt ich jetzt gar nicht gewusst :) ... aber wahrscheinlich hab ichs unbewusst in meinem Kopf.

Würde ich so nicht unterschreiben. Alleine von unseren naturgegebenen, körperlichen Fähigkeiten stehen wir nicht sonderlich gut da. ;)

Ja das wir körperlich vielen Tieren unterlegen sind stimmt schon. Aber unser Verstand gleicht das ja aus. Im Moment stehen wir doch an erster Stelle der Nahrungskette - oder welche "Feinde" bedrohen uns im Moment?

Fighter
24.01.2007, 11:13
Aber unser Verstand gleicht das ja aus. Ja, aber was haben wir mit unserem "Verstand" nicht alles angerichtet?! Kann man da überhaupt noch von Verstand sprechen?

Im Moment stehen wir doch an erster Stelle der Nahrungskette - oder welche "Feinde" bedrohen uns im Moment? Naja, in freier Wildbahn OHNE Waffen hätten wir sicher sehr viele "Feinde". Selbst für eine Kuh wäre es ein leichtes uns zu töten.

Aber Du hast natürlich nicht ganz unrecht. Der einzig wahre FEIND den wir derzeit haben... sind wir selber!!!

Andrak
24.01.2007, 11:35
Der Fein der uns demnächst begegnen wird ist die Erde. Dabei beziehe ich mich auf den Klimawandel... Ich bin der festen Überzeugung dass der Klimawandel vom Menschen hervorgerufen wird/wurde. Das wird noch allen gewaltig auf den Kopf sche*ßen.. Ob man (Mensch) daraus lernt bleibt fraglich..

Spirit.Sweet
24.01.2007, 13:42
Jedes Tier bedroht uns, wenn wir unsere "Hilfsmittel" nicht parat haben!! Also nicht die kleinen pflanzenfresser, aber sonst alle andern.. Da nützt uns auch der Verstand nix, wenn wir unsere Waffen grad nicht zur Hand haben!

Tja, wie toll wir menschen doch sind *kopfschüttel*

Ist doch immer wieder faszinierend wie sehr wir noch unserer natur unterliegen, wo wir doch die grössten sind.. Wir müssen immernoch auf Klo gehen oder? Auch ein George Bush oder so muss das.. Tolle unabhängigkeit von der Natur. und wir haben immernoch nix erfunden damit wir nicht aufs klo müssen.. Warum nur?!

(Sarkasmusmodus wieder aus) :rolleyes:

Fighter
24.01.2007, 13:47
Wir müssen immernoch auf Klo gehen oder? Auch ein George Bush oder so muss das.. Tolle unabhängigkeit von der Natur. und wir haben immernoch nix erfunden damit wir nicht aufs klo müssen.. Warum nur?! Stark! :D

Jedes Tier bedroht uns, wenn wir unsere "Hilfsmittel" nicht parat haben!! Also nicht die kleinen pflanzenfresser, aber sonst alle andern.. Da nützt uns auch der Verstand nix, wenn wir unsere Waffen grad nicht zur Hand haben! Ganz genau so ist es!

Spirit.Sweet
24.01.2007, 14:18
Danke :D
Damit kann man auch immer argumentieren oder? ;)

Fighter
24.01.2007, 14:19
Danke :D Büdde! :D

Damit kann man auch immer argumentieren oder? AUF JEDEN FALL!!! ;)

Splizzy
24.01.2007, 16:13
Aber wer bitte sagt denn, dass sich Überlegenheit durch körperliche Fähigkeiten darstellt? Die "Waffen" des Menschen sind sogesehen ein Teil von ihm, da der Verstand ihn dazu befähigt, eben diese herzustellen um seine körperlichen Unzulänglichkeiten auszugleichen. Eben aus diesem Grund hat die Natur einem Tiger oder einem Hai kein überdimensionales Denk- und Reflektiervermögen vermacht, weil diese es zur Erhaltung ihrer Art nicht brauchen. Wie es so schön in der Evolutionslehre nach Darwin dargelegt ist, passen sich Tiere nicht aktiv an ihre Umgebung an, sondern werden durch Selektion (survival of the fittest) angepasst. Das ist ein passiver Vorgang. Und die Möglichkeiten, die die Entwicklung des Verstandes dem Menschen ermöglicht hat, haben ihn nun mal - ob man will oder nicht - an die Spitze der Nahrungskette bugsiert. Diese definiert sich nun mal nicht nur durch körperliche Belange.
Dass der Mensch seinen Versand missbraucht hat, steht ja außer Frage. Er ist auch nicht "der Größte", nur weil er ganz "oben" in der Nahrungskette steht. Die Nahrungskette ist lediglich eine vom Menschen erdachte Funktionslinie, die die unergründbaren ökologischen Vorgänge zu einem Schema werden lässt, und diese somit gedanklich erfassbar macht.

Selbstverständlich hätte der Mensch (in seiner heutigen Form) ohne seinen Verstand nicht den Hauch einer Chance in der Natur zu überleben. Aber dann gäbe es ihn auch erst gar nicht in seiner heutigen Form, da er vorher von der Natur ausselektiert worden wäre. Eine evolutionäre Sackgasse. Der Mensch hat ja zum Beispiel nur deshalb kein dichtes Fell mehr, weil er es zum Überleben nicht benötigt. Und so sieht es auch mit anderen ehemaligen Funktionen aus, die zu Rudimenten degradiert wurden, weil der Mensch sie nicht mehr braucht, da er andere Wege gefunden hat, sich vor Umwelteinflüssen zu schützen.

Dass er seine Möglichkeiten überstrapaziert hat und dass die Natur ihm seine Fehler zurückzahlt, steht auf einem anderen Blatt.

Lucy
24.01.2007, 17:22
Ich gestehe, mir fällt das persönlich auch schwer. Ich könnte bestimmt keine sachliche Disskusion mit jemanden anfangen, der gerade ein Tier geschlagen hat o.ä.



Ich bin der Meinung: Leben und Leben lassen. Mein Freund ist Fleischesser und ich kann gut damit Leben. Er kennt meine Beweggründe und ich seine.


Ist sicher sehr still bei euch zuhause, oder? Oder machst du einen Unterschied zwischen Tiere schlagen und Tiere töten lassen, um sie zu essen? Könntest du mit jemanden, der Tiere schlägt, eher diskutieren, wenn er dir verspricht, ihnen nach dem Schlag das Genick zu brechen und die Leiche zu fressen? :confused:


ziemlich drastisch was du da schreibst. Bist wohl ziemlich fanatisch, mmhh....??

Ich finde die Frage von Rygel mehr als berechtigt.
Schade, dass Du darauf keine Antwort hast, ich war schon richtig gespannt darauf, wie Du Dir diesen Widerspruch erklärst.

Findest Du es fanatisch, wenn man für das Leben von unschuldigen Tieren kämpft? Wer soll es denn sonst machen, wenn nicht wir Menschen?

Lucy
24.01.2007, 17:32
Im Moment stehen wir doch an erster Stelle der Nahrungskette - oder welche "Feinde" bedrohen uns im Moment?

Ich würde sagen, wir sind unser eigener Feind. Soviel Dummheit hat noch kein anderes Tier bewiesen :p

Andrak
24.01.2007, 20:28
Ich würde sagen, wir sind unser eigener Feind. Soviel Dummheit hat noch kein anderes Tier bewiesen :p

Wobei sich mir wieder die frage stellt.. kann man den Mensch überhaupt als 'Tier' einstufen oder ist er in seiner heutigen form schon etwas verkommeneres ähm anderes? Ich persönlich denke ja die Einstufung als Tier ist nicht richtig da die Menschheit Tiere (also alles was nicht mensch ist) für ihre perversen zwecke missbraucht. Wie seht ihr das?

Lucy
24.01.2007, 20:53
Wobei sich mir wieder die frage stellt.. kann man den Mensch überhaupt als 'Tier' einstufen oder ist er in seiner heutigen form schon etwas verkommeneres ähm anderes? Ich persönlich denke ja die Einstufung als Tier ist nicht richtig da die Menschheit Tiere (also alles was nicht mensch ist) für ihre perversen zwecke missbraucht. Wie seht ihr das?

Der Mensch ist in der heutigen Form unterste Stufe....äh.....in der untersten Stufe :D der Lebewesen.
Der Mensch ist ein Lebewesen, würde ich sagen, aber in der Kategorie Tier kann man nur die nichtmenschlichen Tiere einordnen, weil Tiere noch Stil haben, der Mensch dagegen ist eine Katastrophe und ein Monster (da wiederhole ich mich nur allzugern;) ). http://smiliestation.de/smileys/Fies/39.gif (http://smiliestation.de)

Vielleicht ist der Mensch auch der Teufel persönlich? http://smiliestation.de/smileys/Boese/126.gif (http://smiliestation.de) Dann ist er allerdings auch nicht in "Lebewesen" einzustufen.

Tja, keine Ahnung, wo man den Menschen einstufen könnte. Als Tier jedenfalls nicht, damit würde man die Tiere beleidigen.

Spirit.Sweet
25.01.2007, 21:45
die meisten Menschen wären ohne unsere Gesellschaft und ohne ein paar schlaue köpfe gar nichts.. Ich bleib dabei. Fakt ist, dass wir uns unfairer Mittel bedienen um an der spitze der NAhrungskette zu stehen. Das ist erbärmlich und deshalb sollte man das nicht so werten wie wenn ein Tier sein essen fängt und ehrlich erarbeitet..

Yusuf Islam
26.01.2007, 00:13
man könnte schon fast behaupten eure liebe zu tieren wären größer als die zum menschen. also in wertigkeit gesehen. das ihr von tieren mehr haltet als von eurer rasse.

Lena
26.01.2007, 00:48
Sieh dir doch die Menschheit an. Welche Spezies vernichtet sich selbst und tötet aus "Spass"?

Spirit.Sweet
26.01.2007, 09:38
bei mir ist das auch so.. Tiere sind perfekt, sie töten nicht aus spass wie die Menschen..
Ich halte von meiner Rasse nichts. Viel zu viel schmerz und leid, was sich die Rasse selbst und anderen zufügt..

Fighter
26.01.2007, 11:36
man könnte schon fast behaupten eure liebe zu tieren wären größer als die zum menschen. also in wertigkeit gesehen. das ihr von tieren mehr haltet als von eurer rasse. Wundert Dich das etwa? ;)

Im übrigen schließe ich mich meiner "Vorrednerin" an. :)

Tiere sind perfekt, sie töten nicht aus spass wie die Menschen.. Ich halte von meiner Rasse nichts. Viel zu viel schmerz und leid, was sich die Rasse selbst und anderen zufügt..

Spirit.Sweet
26.01.2007, 13:24
Dankö Susi :)
Wie stehst du denn dazu Yusuf?

Andrak
26.01.2007, 15:04
man könnte schon fast behaupten eure liebe zu tieren wären größer als die zum menschen. also in wertigkeit gesehen. das ihr von tieren mehr haltet als von eurer rasse.

Dazu gibts schon nen anderen Thread, aber ich sage es nochmal:
Es gibt bestimmte Menschen, die ich liebe, und auf den rest kann ich verzichten. Da ist mir die Gegenwart von Tieren bedeutend lieber.

India
29.01.2007, 14:35
Gefesselte Truthähne mit Pfeil und Bogen erlegt

Sportschützen in den USA kommen wegen Tierquälerei vor Gericht. Sie töteten Dutzende Truthähne auf besonders grausame Weise.

Tierquälerei hat für Mitglieder eines Schützenclubs im US-Bundesstaat Pennsylvania ein juristisches Nachspiel. Die Teilnehmer eines Wettbewerbs schosse mit Pfeil und Bogen auf lebende Truthähne, die mit den Füßen an Heuballen festgebunden waren.

Die Schützen bezahlten zwölf Dollar für drei Pfeile. Wer die wild flatternden Truthähne traf, durfte sein Exemplar behalten. Rund 40 Tiere wurden getötet.

Tierschützer machte Fotos
«Es war eine unnötige, unsportliche und ausgesprochen feige Grausamkeit», erklärte der Tierschützer Keith Mohler. Er hatte sich als Gast eines Mitglieds Zugang zu dem Club verschafft und den Wettbewerb fotografiert.
Dem Schützenclub droht nun eine Geldbuße in Höhe von 4000 Dollar. Ein Richter schickte dem Vorstand am Montag eine Vorladung. Der Vorfall ereignete sich bereits im vergangenen September. (nz)
Quelle: http://www.netzeitung.de/vermischtes/511827.html (http://www.netzeitung.de/vermischtes/511827.html)


4000 Dollar - wie lächerlich!!! Das sind 100 Dollar für jedes Leben!!!
Lebenslängliches Arbeitslager mit verschärften Bedingungen wäre wohl angebrachter :mad:

Fighter
29.01.2007, 15:31
Dem Schützenclub droht nun eine Geldbuße in Höhe von 4000 Dollar. Unglaublich! Naja, heutzutage kann sich ja jeder Arsch freikaufen! *kotz*

4000 Dollar - wie lächerlich!!! Das sind 100 Dollar für jedes Leben!!! Lebenslängliches Arbeitslager mit verschärften Bedingungen wäre wohl angebrachter Ich hätte einen besseren Vorschlag... solche Monster würde ich in Labore stecken! Zu Versuchszwecken!!!

India
03.02.2007, 21:23
Ich hätte einen besseren Vorschlag... solche Monster würde ich in Labore stecken! Zu Versuchszwecken!!!

BIN EINVERSTANDEN!!!


„Jagd und Hund“ in Dortmund – Tiere töten als Hobby

Deutscher Tierschutzbund e.V. (http://www.verbaende.com/files/ueber_verbaende/db/E598C50841104A0FA072033B500FC027.htm?AdrNr=k3YDkgX jBA9XxMjCxy5v1NZe/cnPiU0KS1RHvb7sduM=)
(Verbandspresse, 31.01.2007 11:30)


(Bonn) - Anlässlich der derzeit in Dortmund stattfindenden Messe „Jagd und Hund“ kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die selbstgerechte Darstellung der Jagdveranstalter. Diese verstünden die Jagd überwiegend als Freizeit- und Reisevergnügen, so der Verband in Bonn. Jährlich sterben beim „Volksport Jagd“ mehr als fünf Millionen Wildtiere, obwohl es für den Abschuss der meisten jagdbaren Tierarten keinerlei ökologische Notwendigkeit gibt. In gleicher Weise gelte dies für den Abschuss von etwa 200.000 frei laufenden Hunden und Katzen pro Jahr. Angesichts der vorhandenen Missstände zu Lasten des Tierschutzes erneuert der Deutsche Tierschutzbund seine Forderung nach einer grundlegenden Novellierung des deutschen Jagdrechtes.

„Eine Messe, die alljährlich das Töten von Tieren gleichsam als Mischung aus Abenteuer und legitimer Freizeitgestaltung verherrlicht, gehört nicht in das 21. Jahrhundert. Unter dem Deckmantel des angewandten Naturschutzes werden in Deutschland Dutzende von Tierarten erbarmungslos und ohne ökologische Notwenigkeit bejagt. Dies geschieht zum Teil mit Methoden, die absolut grausam und tierquälerisch sind“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Der Deutsche Tierschutzbund fordert die Bundesregierung erneut auf, das Bundesjagdgesetz an die notwendigen Erfordernisse des Tier- und Naturschutzes anzupassen. Die ehemalige rot-grüne Bundesregierung hatte hier bereits Vorarbeit geleistet. So wurde unter anderem in einem Eckpunktepapier des Bundeslandwirtschaftsministeriums vom März 2004 ein Verbot tierschutzwidriger Jagdpraktiken gefordert. Dazu zählen unter anderem der Abschuss von Hunden und Katzen und die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden an lebenden Tieren oder der Einsatz tierquälerischer Totschlagfallen. „Die dringend notwendige Novellierung des Bundesjagdgesetzes darf nicht an der Blockadepolitik der Jagdlobby scheitern“, fordert Apel.

Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert zudem, dass auf der Messe massiv für den Jagdtourismus geworben wird. Deutsche Jäger nutzen vielfach die Möglichkeit in anderen Ländern Tiere zu bejagen, die in Deutschland nicht gejagt werden können bzw. dürfen, da sie bedroht oder bereits ausgestorben sind. Das immer wieder vorgeschobene Argument der nachhaltigen Nutzung wird hier ad absurdum geführt. Der Abschuss von Wildtieren im Rahmen von Freizeitangeboten im Ausland findet nahezu ohne jede durchgreifende Kontrolle statt und hat mit ökologischem Wildtiermanagement nichts gemein


Quelle/Kontaktadresse:
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Pressestelle
Baumschulallee 15, 53115 Bonn
Telefon: (0228) 604960, Telefax: (0228) 6049640 eMail: presse@tierschutzbund.de (presse@tierschutzbund.de)
Internet: http://www.tierschutzbund.de (http://www.tierschutzbund.de)

Quelle: http://www.verbaende.com/News.php4?m=44154 (http://www.verbaende.com/News.php4?m=44154)

India
15.05.2007, 15:39
Golden Retriever lief öfter in den Wald / Jagdpächter soll Tier und Besitzer gekannt haben

GERD-PETER DIEDERICH

DAHLHAUSEN Die elfjährige Eileen trauert um ihre Golden-Retriever-Hündin Elfi. Der dreijährige Hund wurde am Donnerstagabend vom Jagdpächter im angrenzendem Waldgebiet beim Waldhof erschossen. Gestern Abend hat die Familie ihr "kuschliges, liebes Tier" beerdigt. Tochter Eileen hatte sich den Hund einst als Welpen selbst ausgesucht.

Das Ereignis hat Eileen so mitgenommen, dass sie gestern nicht zur Schule gehen konnte. Auch ihre Mutti kämpft immer wieder mit den Tränen. Bei der Schilderung des Vorfalls versagt ihr die Stimme. Die Eheleute Evelyn Jannasch und Lutz Pirntke haben zwei Kinder. Seit 14 Jahren wohnen sie im Waldhof, fünf Kilometer abseits von Blumenthal, im Wald. Dort führt die Frau auch ihre ärztliche Psychotherapiepraxis. Stets hielten sie zwei Hunde auf dem Grundstück. Nachdem die ersten beiden gestorben waren, wurde der Golden Retriever angeschafft. Vor eineinhalb Jahren kam dann auch eine Hovawarthündin dazu.

Die beiden Hunde seien öfter ausgerissen und kurze Zeit später zurückgekommen. In keinem Fall sei ihnen der Verdacht gekommen, dass die Hunde wildern würden. "Sie bekommen gut zu fressen und sind nicht hungrig", sagt Evelyn Jannasch. Unbemerkt könnten sie nicht vom hoch eingezäunten Hof weglaufen.

Donnerstagabend sei die Nachbarin mit dem Enkel gekommen, der die Hunde sehen wollte. Beim Öffnen des Hoftors gegen 18 Uhr seien beide Hunde in den Wald entwischt. Eine halbe Stunde später sei die Hovawarthündin alleine zurück gekommen. Um 19.30 Uhr traf die Polizei mit einem Gastjäger und dem Jagdpächter im Waldhof ein. Sie informierten, dass der Jagdpächter am Hochstand im nahen Wald einen Golden Retriever erschossen habe.

Lutz Pirntke ist zum Ort des Geschehens mitgefahren. Ihm kommen Zweifel an der Darstellung, dass die Hunde gewildert hätten und deshalb einer erschossen werden musste. Diese Version hat jedenfalls der Jagdpächter der Polizei zu Protokoll gegeben. "Unsere totgeschossene Hündin war noch warm. Ein neben ihr liegendes totes Reh war kalt und die Leichenstarre war schon wieder aus dem Tier gewichen", sagt Pirntke. Der Gastjäger gab bei der Polizei an, dass er vom Hochsitz die beiden "wildernden" Hunde gesehen und den Jagdpächter angerufen habe. Der sei ins Revier gekommen und habe in den Kopf des Hundes geschossen.

Der Jagdpächter war gestern nicht zu erreichen. Auch in der unteren Jagdbehörde war keine Auskunft über vermeintliche Probleme mit wildernden Hunden in den Wäldern der Jagdgenossenschaft Dahlhausen zu bekommen. Dem für die Forstbewirtschaftung zuständigen Revierförster ist weder dieser Vorfall noch etwas von Problemhunden bekannt.

Wegen wildernder Hunde im Gebiet habe sich der Jagdpächter schon vor zwei Monaten blicken lassen und sich die beiden Familienhunde angesehen. "Dann meinte er, dass unsere dafür nicht in Frage kommen. Gesucht würde ein wildernder großer schwarzer Hund mit weißem Latz", erinnerte sich Lutz Pirntke an die Begegnung. Er schließt aus, dass Hündin "Elfi" das neben ihr liegende Reh zu Tode gehetzt hatte. "Kein Blut, nirgendwo, weder am Hund noch am Reh. Der Verbiss am Spiegel des Rehs sieht nicht nach Hundebissen aus", so Pirntke. "Der Jagdpächter hätte den blonden, handzahmen Hund nicht erschießen brauchen, zumal wir als Halter bekannt waren", sagt Evelyn Jannasch.




Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10930111/61299/ (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10930111/61299/)

India
25.05.2007, 18:46
TASSO-Newsletter




Neue Fälle illegaler Jagd auf Wale


Nach Island und Norwegen, die sich in keinster Weise an internationale Abkommen gebunden fühlen, und Japan, das laut eigenen Aussagen zu wissenschaftlichen Zwecken jagt, steht nun auch Südkorea im Verdacht der
illegalen Jagd auf Zwergwale.
Das Walfleisch sei auf südkoreanischen Märkten entdeckt worden.
Gentests bestätigten den Verdacht. In Südkorea darf Walfleisch, das als so genannter Beifang versehentlich in die Netze geht, legal verkauft werden. Allerdings müssen die Beifänge der Regierung gemeldet werden.
Den Gentest zufolge habe Südkorea zwischen 1999 und 2003 fast doppelt so viele Wale getötet wie an die Regierung gemeldet.
Seit 1986 ist jeglicher kommerzieller Walfang durch das Moratorium der
Internationalen Walfangkommission IWC verboten.
"Solange es eine Nachfrage gibt, wird es auch ein Angebot geben", bringt Philip McCreight die Situation auf den Punkt.
"Und solange für Walfleisch horrende Summen gezahlt werden, werden Fischer weiterhin Jagd auf die Tiere machen", so Philip McCreight
weiter.

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

enedwaith
20.06.2007, 15:54
Um nochmal auf den Beitrag zu kommen:

[QUOTE=India;15034]Gefesselte Truthähne mit Pfeil und Bogen erlegt

Sportschützen in den USA kommen wegen Tierquälerei vor Gericht. Sie töteten Dutzende Truthähne auf besonders grausame Weise.

Ich denke, dass die Strafe auch deswegen so gering war, weil die Bogenjajd in den USA erlaubt ist. Hätten die selben "Schützen" die Tiere nicht gefesselt, sondern in "freier Wildbahn" erschossen, hätte ihnen niemand etwas anhaben können, weil das völlig legal gewesen wäre.

Ich finde das auch deswegen pervers, weil ich selbst Bogen schieße (auf Scheiben etc.) und ein Bogen immer ungenauer ist als ein Gewehr. Das heißt: Selbst wenn der Jäger das Tier möglichst schmerzlos erschießen wollte, hätte er bei Pfeil und Bogen als normaler Bogenschütze, der nicht jeden Tag drei Stunden täglich über Jahre hinweg trainiert, gar nicht die Möglichkeit das Tier "waidgerecht" zu "erlegen".

Ich hoffe, es kam in etwas rüber, was ich meine...

Rahijana
25.06.2007, 11:19
Zum Thema Jagd muss ich dann auch mal was sagen glaube ich.

Ich finde Jagen als Sport oder Hobby unter aller Sau, ich glaube ich brauche auch nicht näher erklären wieso :)


Da wir Menschen den natürlichen Lebensraum dermaßen eingeschränkt haben und viele Aasfresser vernichtet wurden, ist der Wald heutzutage gar nicht mehr in der Lage sich selbst zu helfen. Wo sind Wildschwein, Wolf und Co geblieben? Wir haben sie vertrieben und die Ökologie des Waldes zerstört.

Um auf Jagd (wegen zB um den bestand zu kontrollieren) verzichten zu können, müssten viele Tiere wieder ausgewildert werden. Dann würde sich das Problem von alleine beheben. Aber leider denkt der Mensch oft nicht so weit, er sucht den "einfachen Weg". Denn welcher Politiker (und die wären die einzigen die es ändern könnten) würde die Kritik ertragen wollen, wenn plötzlich Wölfe in den Wäldern wären.

Tja Menschen neigen zur Zerstörungswut und wundern sich dann, warum der Wildbestand in den Wäldern eine ökologische Katastrophe werden könnte.

Mausispatz
25.06.2007, 21:46
Um Himmels Willen Rihajana! Wie kannst du nur das böse Wort aussprechen?? "Wolf" ist mindestens genauso schlimm wie "Bär". Das sind böse Kreaturen, die dem Menschen ja was anhaben könnten! Immer weg damit!

Rahijana
26.06.2007, 10:39
*sich duckt und schämend ins eck rennt* Stimmt...böse Wölfe...böse böse Wölfe....

Was gäbe ich dafür einmal in den Wäldern einen Wolf heulen zu hören? Aber dank Märchen und Schauergeschichten, total verborten Menschen werde ich das wohl nciht mehr erleben.