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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fritierfett pflanzlich?


Lena
05.10.2006, 23:40
Hallo zusammen,

bisher habe ich meistens Pommes Frites bestellt. Jedoch geistert mir dabei immer wieder die Frage im Kopf herum, ob Friteusen-Fett 100% pflanzlich ist.
Fragt ihr immer nach? Ist ja nach einer Zeit auch blöd, vor allem weil es viele gar nicht wissen.

TattooedThing
06.10.2006, 06:10
zu Hause benutze ich 100% planzliches Öl...und in den Restaurants und bei den Schnellimbissen wo ich gefragt habe benutzen die auch meistens Rapsöl...bei McDreck benutzen die auch 100% planzliches Öl haben die in nem Test vor kurzem gezeigt!!!!

NightShade
06.10.2006, 09:10
Naja, ich wollte mir mal Popcorn auf einer Messe kaufen - das Zeugs war nicht Pflanzlich, ich hab gefragt "alles gemixt" ... :mad: und wenn nichtmal das vegan ist...
Ich würd mir auch gern Pommes kaufen, aber ich trau dem nicht ganz. Wer weiß, ob die Pommes überhaupt vegan sind. Und die Budenbesitzer wirssen meist sowas auch nicht. Kauf ich mir lieber eine Packung Früchte und ess die (selbstgemachten :) ) Bio-Pommes zuhause. :D

Liebe Grüße
Melanie

Spirit.Sweet
06.10.2006, 13:56
Also wo ich hinter die kulissen sehen kann, kucke ich schon mal genau hin, ob die die Pommes und die Leichenteile im selben Fett frittieren.. Ansonnsten hab ich auch immer so gedacht wie du Lena. Ich habe halt gehofft das die pflanzliches nehmen, weil ich auch nicht immer fragen will.
Vorallem die Leute die dann dabei sind (freunde) schauen dann immer so komisch und denken sich wohl "warum umständlich, wenns auch einfach geht.."

lg Dani

TattooedThing
06.10.2006, 20:36
Also wo ich hinter die kulissen sehen kann, kucke ich schon mal genau hin, ob die die Pommes und die Leichenteile im selben Fett frittieren..

da ist auch drauf zu achten!!!! nur wo kann man das shcon kontrollieren???

Spirit.Sweet
06.10.2006, 20:56
bei McDreck, und bei so manchen Dönerbuden oder anderen Snackdingern kann man das schon..

TattooedThing
07.10.2006, 10:32
wie denn??? nachfragen??? oder weißt du ob in ner dönerbude (ich mein da geh ich eh nicht rein) nicht zwei stunden bevor du reingekommen bist ein schnitzel fritiert worden ist...

naja ich geh eh nicht mehr in Imbissbuden...wenn pommes dann zu hause...

Spirit.Sweet
07.10.2006, 14:07
Oh man das ist schon klar ich geh da auch nicht rein...
In vielen Küchen kann man aber reinsehen oder das Essen wird sogar direkt hinter der Theke frittiert also wenn man da nicht beobachten kann was die da drin frittieren dann weiß ich auch nicht..

TattooedThing
07.10.2006, 17:56
das is mir klar...naja lassen wir das...einigen wir uns darauf das es nicht wirklich eine seriöse Pommesbude etc gibt

Spirit.Sweet
07.10.2006, 20:50
Ja darauf können wir uns einigen. Wo wir wieder beim Thema wären. Wie verhält man sich also wenn man Hunger hat und das einzige (möglicherweise) Vegane die Pommes sind.. Ich glaube wenn mein Hunger siegt, dass ich dann doch mit zähneknirschen die Pommes esse.. Und ihr?

lg Dani

VeganWolf
07.10.2006, 23:24
Ich denke, dass das Fett in den Friteusen der Imbissbuden eigentlich immer rein pflanzlich ist. Die Gefahr, so denke ich, geht eher davon aus, ob auch nichtpflanzliche Dinge in diesen fritiert werden. Meist erkennt man, wenn man einen Blick in die Bude wirft, ob es extra Einrichtungen gibt, die für die Leichenzubereitung vorgesehen sind. Aber letztendlich kann man sich nie sicher sein ...

TattooedThing
08.10.2006, 06:55
Aber letztendlich kann man sich nie sicher sein ...

genau so siehts leider aus :mad: :mad: :mad:

Lena
08.10.2006, 23:36
Eigentlich kann ich McDonalds nicht ab. Andererseits ist jeder Supermarkt eine kapitalistische Einrichtung die eng mit Tierfabriken zusammenarbeiten.

Ein Boykott von Läden ist für einen Menschen in der Zivilisation unmöglich. Fazit: Man kauft vegan ein. Genauso wie in Restaurants: Man bestellt veganes Essen (das es meistens sowieso nicht gibt) und in der selben Küche werden Tierleichenteile verarbeitet. So sehe ich keinen Grund es bei McDonalds anders zu machen.

Und wenn sie für die Pommes pflanzliches Fett verwenden, dann sind die Pommes einwandfrei vegan. Der Gartensalat und die Getränke ebenso. ;)

TattooedThing
09.10.2006, 07:39
da gebe ich dir recht Lena...ich handle auch nicht anders...aber was man vermeiden kann das vermeide ich...und wenn ich sehe das im selben fett wie pommes zum beispiel schnitzel fritiert werden dann verzichte ich lieber auf mein essen!!!!

ich denke jeder muss es mit seinem gewissen vereinbaren können was man wo bestellt...und wenn man halt in nem bistro oder restaurant sich z.B. Pommes bestellt und die werden in der Küche im selben fett fritiert wie leichenteile aber man sieht es nicht und schmecken eh nicht kann man eh nichts dran ändern!!!!

Spirit.Sweet
09.10.2006, 14:18
Also bei McDonalds halte ich das strikt ein, dass ich da nix mehr esse. Weil das nicht nur wiederliches Essen ist, sondern die machen auch ihre Mitarbeiter kaputt.. Was meint ihr warum die da drin meistens nicht länger als ein paar Monate arbeiten..
Meine Mutter hat es geschafft, sagenhafte 5 Jahre da zu arbeiten, allerdings hat sie dadurch auch einen ganz schönen Schaden abbekommen.. (psychisch und Körperlich)

Nunja und das andere hab ich ja schon gesagt, wenn ich sehe dass die leiche und pommes im selben fett machen dann esse ich es auch nicht.
Wenn ich es nicht kontrollieren kann und ich aber gleich umfalle wenn ich nichts esse dann gehe ich vielleicht mal das risiko ein..

Lena
18.10.2006, 23:54
Da hast du wohl Recht Dani. Es ist wirklich so: Jedes mal wenn ich in McDoof geh bedienen mich andere Mitarbeiter. Darüber hab ich mir auch schon oft Gedanken gemacht. Andererseits müsste ich jedes Restaurant und jede Kneipe vorher auf Mitarbeiterfreundlichkeit überprüfen, wenn ich hinter deiner Meinung stehen würde. Es wäre eine moralische Pflicht. Aber leider kann ich das nicht machen. Meistens werden Kellner bis an ihr Limit ausgepowert und bekommen einen niedrigen Gehalt. Wir sollten allgemein über das Thema "Bedienung" diskutieren. Da scheint mir doch sehr vieles unter den Tisch gekehrt und McDoof an den Pranger gestellt.

Die Pommes beziehen sie aus der Landwirtschaft, genauso wie den Salat. Sie haben es Kartoffelbauern bezahlt und ich bezahle ihnen die Pommes, die sie daraus machen. Erklär mir bitte die Verwerflichkeit meiner Tat. :confused:

Rygel
19.10.2006, 09:25
Die Pommes beziehen sie aus der Landwirtschaft, genauso wie den Salat. Sie haben es Kartoffelbauern bezahlt und ich bezahle ihnen die Pommes, die sie daraus machen. Erklär mir bitte die Verwerflichkeit meiner Tat. :confused:

Verwerflich ist dabei, daß du es eben bei Multikonzernen wie McDonalds oder Burger King kaufst. Wenn schon unbedingt Fa(s)t Food, dann hol dir deine Pommes doch bei Ali um die Ecke, da kannst du dir zwar auch nicht 100%ig sicher sein, daß er wegen seinen Rinderherden keinen Regenwald abholzt etc., aber wenigstens hast du eine Chance, daß es nicht so ist. Und die hast du leider bei McDonalds/Burger King/KFC nicht, die Umweltverbrechen dieser Konzerne sind wohl dokumentiert und doch eigentlich auch bekannt.

Lena
19.10.2006, 17:30
Verwerflich ist dabei, daß du es eben bei Multikonzernen wie McDonalds oder Burger King kaufst. Wenn schon unbedingt Fa(s)t Food, dann hol dir deine Pommes doch bei Ali um die Ecke, da kannst du dir zwar auch nicht 100%ig sicher sein, daß er wegen seinen Rinderherden keinen Regenwald abholzt etc., aber wenigstens hast du eine Chance, daß es nicht so ist. Und die hast du leider bei McDonalds/Burger King/KFC nicht, die Umweltverbrechen dieser Konzerne sind wohl dokumentiert und doch eigentlich auch bekannt.

Dokumentiert... Wo? Sorry, ich lebe noch ziemlich hinterm Mond. Aber es würde mich sehr interessieren. Hast du ein paar zuverlässige Quellen?

Rygel
19.10.2006, 19:40
Dokumentiert... Wo? Sorry, ich lebe noch ziemlich hinterm Mond. Aber es würde mich sehr interessieren. Hast du ein paar zuverlässige Quellen?

"McDonald's & Co verfüttern den Regenwald
Greenpeace: Die Nachfrage nach Sojabohnen zur Tiermast trägt zur Schädigung des Amazonasgebietes bei
BERLIN taz Der Fast-Food-Konzern McDonald's ist mitverantwortlich für den Rückgang des brasilianischen Regenwaldes. Diesen Vorwurf erhebt die Umweltschutzorganisation Greenpeace in ihrem neuen Report "Eating up the Amazon". Die Umweltschützer sehen eine direkte Verbindung zwischen der hohen Nachfrage nach Fleisch und dem Sojabohnenanbau auf illegal gerodeten Flächen im Amazonasgebiet. McDonald's gilt dabei nur als Symbol - die Vorwürfe richten sich auch gegen andere Restaurant- und Supermarktketten.

Sojaschrot ist das wichtigste eiweißhaltige Futtermittel in der Tiermast. Für die Massenhaltung von Rindern, Schweinen und Hühnern werden jährlich viele Millionen Tonnen gebraucht. Um mit der steigenden Nachfrage mithalten zu können, roden brasilianische Farmer den Urwald im Amazonas-Becken - meist illegal. Kurzfristig bietet der Regenwald eine ideale Anbaufläche, zumal wenn mit Feuer gerodet wird: Durch die Verbrennung gelangen wichtige Nährstoffe in den Boden, die sonst in den Pflanzen gespeichert sind. Das macht die frisch geräumte Fläche für ein paar Jahre sehr fruchtbar. "Die Landwirtschaft ist inzwischen eine ebenso große Bedrohung für den Urwald wie der illegale Holzeinschlag", sagt Greenpeace-Expertin Ulrike Brendel.

Der Sojaanbau in Brasilien hat sich in den vergangenen sieben Jahren fast verdoppelt. Seit 2005 ist es der größte Sojaexporteur der Welt. Die jährlich 50 Millionen Tonnen Soja werden auf 23 Millionen Hektar angebaut. Das ist eine Fläche so groß wie Großbritannien. Schon fünf Prozent der eiweißhaltigen Bohnen stammen inzwischen aus dem Amazonasgebiet.

Der Anbau verdrängt nicht nur den Regenwald, sondern schafft auch soziales Unrecht. Die Ureinwohner werden mit Gewalt vertrieben. Billige Arbeitskräfte für die Farmen werden mit falschen Versprechungen auf gut bezahlte Jobs aus den Slumgürteln der Städte hergelockt und müssen oft unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten. Die Farmer nehmen ihnen die Pässe weg und zwingen sie, 7 Tage die Woche 16 Stunden täglich zu schuften. Um das Land zu bekommen, schrecken Farmer auch vor Mord nicht zurück, berichtet Greenpeace.

McDonald's erklärte, im Konzern habe man von illegalen Rodungen nichts gewusst. "Wir werden eine Untersuchung einleiten und den Report genau studieren", heißt es in einer E-Mail des Konzerns auf taz-Anfrage.

Doch auch ein Stopp des Sojaanbaus allein könnte den Regenwald nicht retten. "Das ginge nicht weit genug", sagt Greenpeace-Expertin Brendel. "Dann wird eben etwas anderes angebaut, was der Weltmarkt nachfragt." Greenpeace fordert, dass in der Amazonasregion Schutzgebiete ausgewiesen werden, die unter internationaler Kontrolle stehen. Das brasilianische Umweltministerium kann das riesige Amazonasgebiet allein kaum kontrollieren und ist dazu noch schlecht ausgestattet. Während Greenpeace bei seinen Recherchen auf Satellitenbilder zurückgreifen konnte, verfügt die Behörde nicht mal über einen Hubschrauber, berichtet Brendel.

ANNA DOBELMANN

taz vom 15.4.2006, S. 28, 103 Z. (TAZ-Bericht), ANNA DOBELMANN"

Das McDonalds davon nichts wußte, nehme ich denen für keine Sekunde ab. Googel mal einfach mit "Regenwald McDonalds" oder "Greenpeace McDonalds", da hast du zig Treffer.:( Die Faustregel für mich ist, Großkonzerne generell zu vermeiden. Dabei gilt die gleiche Einschränkung wie beim veganen Leben: Nach bestem Wissen und Gewissen. Denn natürlich kann man nie 100%ig sicher sein, ob Firma XY nicht doch zu irgendeiner Multi-Krake gehört, aber zumindest die ganz offensichtlichen Fälle wie eben McDonalds, aber auch Nestle oder Bayer kann man vermeiden. Und das geht besonders gut bei Massenprodukten wie Pommes oder Salat, die du an jeder Straßenecke bekommst.

sonny
19.10.2006, 21:17
Wie viele hungernde Menschen könnte man mit nur einem Teil der für die Tiermast angebauten Sojabohne satt bekommen!! Da wären auch die Rodungen überflüssig.
Liebe Grüße von Sonny

Lena
20.10.2006, 16:31
Ok, aber wie zuverlässig ist die Quelle?

Mir ist durchaus bewusst, dass Großkonzerne Blut an den Fingern haben. Doch würde nicht jeder Kapitalist, jeder Wirtschaftsboss diesen Weg gehen um an Geld zu kommen? In der Wirtschaft ist kein Platz für Moral.

Spirit.Sweet
20.10.2006, 20:23
Leider ist das so Lena.. In der Wirtschaft hat man nichtmal Platz für Moral was die Menschen angeht.. Menschen werden nur weil sie nicht genug Berufserfahrung haben nicht eingestellt und somit rutschen sie oftmals sehr weit ab, so dass sie gar auf der STrasse landen.. Warum werden Menschen über 50 nirgends mehr eingestellt?!

Also bei Moral in der Wirtschaft kann man absolut nicht reden. Wo Gewinn zu machen ist, da wird er gemacht. Mit welchen Mittlen auch immer..

lg Dani

Rygel
20.10.2006, 21:24
Deshalb habe ich geschrieben, daß man das nicht überprüfen kann. Der Unterschied ist einfach: bei McDonalds weißt du genau, daß du da einen Konzern unterstützst, der umwelttechnisch eiskalt über Leichen geht und seine Mitarbeiter ausbeutet, bei Mustafa um die Ecke hast du wenigstens eine Chance, daß das nicht so ist und er seine blutigen Finger wenigstens umwelttechnisch in Unschuld wäscht und seine Mitarbeiter, wenn er überhaupt welche hat, gut behandelt.

Lena
21.10.2006, 12:03
Aber wie steht es mit Mustafa und dem Verbraucherschutz?
Kontrollen haben bestätigt, dass er seine Kunden in erschreckender Art und Weise gefährdet indem er ihnen verdorbenes Fleisch anbietet. Das nenne ich inhuman und gewinnorientiert. Ist es ratsam zu Gammelfleisch-Mustafa zu gehen?

Ich will dir jetzt nicht jedes Wort im Munde umdrehen, aber du siehst wohl nicht ein dass jeder gelernte BWLler bei der Firmengründung an Gewinn(maximierung) denkt. Ich bin auf dem Wirtschaftsgymnasium und weiß wie der Hase läuft.

Das gilt jetzt nicht zum Schutz von McDonalds, sondern ist ein Apell an die Vernunft: Wer McDonalds verurteilt muss demzufolge konsequent sein und jede andere Fastfood-Kette, Dönerbude und alle anderen Schnellimbisse verurteilen.

Rygel
21.10.2006, 13:46
Aber wie steht es mit Mustafa und dem Verbraucherschutz?
Kontrollen haben bestätigt, dass er seine Kunden in erschreckender Art und Weise gefährdet indem er ihnen verdorbenes Fleisch anbietet. Das nenne ich inhuman und gewinnorientiert. Ist es ratsam zu Gammelfleisch-Mustafa zu gehen?

Erstens muß ich (leider?) sagen, daß mir jegliches Mitleid fehlt für Menschen, die an Gammelfleisch erkranken, da sehe ich sogar eine ziemlich beruhigende Gerechtigkeit drin wie in allen omnivoren Opfern von Tierseuchen. Und zweitens muß ich erneut wiederholen, daß wir hier über "definitiv sicher" und "möglicherweise" diskutieren. Du gehst in eine McDonalds-Filiale und hast keinerlei Chancen darauf, daß da umwelt- und menschenschonend produziert wird. Bei Mustafa hast du wenigstens die Chance, oder glaubst du wirklich, daß alle Dönerbuden "Gammelfleisch" anbieten, um ihren Gewinn zu maximieren? Aber die ganze Diskussion dreht sich irgendwie im Kreis, ich gehe sowieso in keine Fast-Food-Buden egal welcher Größe, da dreht sich mir schon der Magen um, wenn ich den Gyros-Spieß im Hintergrund nur angucke, vielleicht bin ich dadurch auch gar nicht qualifiziert mitzudiskutieren.

Spirit.Sweet
21.10.2006, 15:00
Also ich für meinen Teil meide alle Schnellimbisse, Dönerbuden und sowas. Wenn ich echt mal halb am verhungern bin dann sehe ich mal drüber weg aber sonst geh ich da nicht rein und esse da nichts.

lg Dani

Lena
22.10.2006, 16:03
Kein Schnellimbiss der Welt setzt sich für den Umwelt- und Verbraucherschutz ein. Die Wahrscheinlichkeit dass ein Öko-Fritze der Leiter einer Fastfood-Kette ist, ist meiner Meinung nach NULL.

TattooedThing
22.10.2006, 18:30
Wenn ich echt mal halb am verhungern bin dann sehe ich mal drüber weg aber sonst geh ich da nicht rein und esse da nichts.

lg Dani

noch nichtmal dann gehe ich in so eine bude rein...dann reicht auch ein brötchen von ner bäckerrei oder ich warte bis zu hause...

Spirit.Sweet
22.10.2006, 20:10
deshalb meinte ich ja auch wenn ich halb am verhungern bin :D und das kommt ja echt nicht oft vor ;)

Lena
22.10.2006, 21:25
Könnte man sich rein theoretisch nur von veganen (online)Shops ernähren??

Das wäre jedenfalls das einzig ethisch vertretbare Konsumverhalten.

Rygel
22.10.2006, 22:06
Könnte man sich rein theoretisch nur von veganen (online)Shops ernähren??

Das wäre jedenfalls das einzig ethisch vertretbare Konsumverhalten.

Ich fürchte, da heißt die Antwort "Auf keinen Fall". Bis jetzt habe ich noch keinen veganen Online-Shop gefunden, der Gemüse und Obst anbietet, und selbst wenn müßte man trotzdem weiterhin zähneknirschend die damit einhergehende Insektenbekämpfung mit in Kauf nehmen. Selbst mit eigenem Garten könntest du nicht garantieren, daß kein Regenwurm beim Umgraben aufgespießt wird. Das ist leider der unumgängliche tierische Blutzoll, da wird sich wohl auch so schnell nichts dran ändern.:( Bevor jetzt wieder Vegetarier in diese Bresche springen: Das ist trotzdem kein Grund, diesen Blutzoll nicht so gering wie möglich zu halten.

Lena
23.10.2006, 15:37
Insektenbekämpfung ist für mich auch nur sehr schwer hinzunehmen. Am liebsten würde ich mir das Obst und Gemüse selber anbauen in einem Gewächshaus, damit die Tierchen dran nicht nagen. Wäre aber schwer umzusetzen bei meinen Wohnverhältnissen.

Och man, ich find es so scheiße dass so viele Krabbeltierchen wegen uns Veganern sterben müssen :( .

sonny
23.10.2006, 16:38
Weil Du grad von Krabbeltierchen sprichst....
Hab gestern in der Küche ne kleine Spinne gesehen und wollte sie raustragen. Hab sie auf dem Weg zur Tür irgendwie verloren. Bin auf die Knie und hab gesucht, nichts.
Als ich dann -viel später- ins Bett wollte und meinen Pulli auszog, war sie plötzlich wieder da! Ich hatte sie die ganze Zeit mit mir rumgetragen...:D