Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gammelfleisch - wie krank sind Verbraucher eigentlich (im Kopf)?
Headline heute im Internet „Trotz Gammelfleischskandals: Deutsche werden kein Volk der Vegetarier: 82 Prozent essen laut einer Umfrage genauso viel Fleisch wie zuvor.“ Warum sollten sie auch? Fleisch gibt Kraft. Nur Fleisch hat Vitamine. Fleisch macht sexy. Und mit allem anderem vergiftet man seinen Körper. So die Argumente der Deutschen, die ich als „Kantinenleiter“ zu zehntausenden „abgefüttert“ habe. Nach Statistiken der Gastronomie (Gemeinschaftsverpflegung) stieg durch Östrogenskandal, BSE, Schweinepest und Geflügelgrippe sogar die Nachfrage nach genau diesen Fleischsorten kurz nach Veröffentlichung der ersten Schlagzeile. So geil ist das Volk aufs Fleischfressen! Als Vegetarier nicht nachvollziehbar, aber die Zahlen sprechen für sich (und psychologisch auch erklärbar).
„Gammelfleisch“ (klingt für mich so ähnlich wie „Boxenluder“ oder „Blitzeis“, aber die Dummspezies fährt ja auf Schwachsinnswortkreationen total ab), also: „Gammelfleisch“ nutzt dem Vegetarismus („Veganismus“ – gibt es dieses Wort eigentlich? – miteinbezogen) eher nicht, hoffen wir mal weiterhin auf bessere... Zeiten...
hi,
heute kam im Linkverteiler (http://www.umwelt.cc/links) auch ein link dazu: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nachrichten/fleischkonsum/73033.asp
gruß:
kilian
:eek: hi,
heute kam im Linkverteiler (http://www.umwelt.cc/links) auch ein link dazu: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nachrichten/fleischkonsum/73033.asp
gruß:
kilian
Na, das passt ja! Ich liebe Statistiken! Was sonst könnte besser die Wahrheit darstellen wie die Zahlen? "Skandale sind keine Appetitverderber - Auch immer neue Skandale können den Deutschen den Appetit auf Fleisch nicht verderben: Im vergangenen Jahr verspeiste jeder Bundesbürger 60 Kilogramm Fleisch oder Geflügel, wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) mitteilte. Jeder Verbraucher aß demnach im Schnitt an zwei von drei Tagen ein Schweineschnitzel, alle sechs Tage gab es Geflügel und einmal pro Woche stand Rind- und Kalbfleisch auf dem Speiseplan.
Am liebsten essen die Deutschen weiterhin Schweinefleisch: Der Konsum legte im vergangenen Jahr gegenüber 2004 sogar noch um 200 Gramm pro Kopf zu. Damit verzehrt jeder Bürger pro Jahr im Schnitt fast 40 Kilogramm Schweinefleisch. Trotz Vogelgrippe folgte Geflügelfleisch unverändert auf Platz zwei mit einem Pro-Kopf-Verzehr von 10,5 Kilogramm. Nur der im vergangenen Herbst erstmals öffentlich gewordene Gammelfleisch-Skandal trübte die Fleisches-Lust der Deutschen leicht: Der Verbrauch von Rind- und Kalbfleisch ging laut ZMP pro Kopf um 100 Gramm auf immerhin noch 8,4 Kilogramm zurück" Das ist ja toll! 100 g im Jahr weniger, wieviel macht das in ganzen Kühen?
Wusstet ihr, dass 87,3% aller Statistiken frei erfunden sind?
Ne aber jetzt ernsthaft. Ich freu mich bei solche Skandalen immer insgeheim ein bisschen, weil es uns komplett egal sein kann :D
Und um deine Frage zu beantworten: bei 100g auf 80 Millionen Einwohner und 700Kg pro Kuh macht das 11500 Kühe. Wenn bei der Statistik auch Kalbsfleich gezählt wurden dann noch weit mehr.
Wusstet ihr, dass 87,3% aller Statistiken frei erfunden sind?[bei 100g auf 80 Millionen Einwohner und 700Kg pro Kuh macht das 11500 Kühe. Wenn bei der Statistik auch Kalbsfleich gezählt wurden dann noch weit mehr.
Soll ich das jetzt verstehen?
Laut Statistik sind es 86 Millionen und davon 27,7 % Kinder und zahnlose Altersheimbewohner, die verzehren max. nur 49 % von dem, was ein Erwachsener ißt, und Frauen verspeisen weniger Rinder als Männer und 11.500 Kühe sind echt untragbar, wo soll'n wir denn alle hin mit dem ganzen Viehzeug? Das frißt uns Vegetarier ja noch den ganzen Salat weg!
(Ist doch wahr, Mensch!)
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
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