gidh
20.08.2006, 00:56
Schönen guten Tag,
Die Weltreiterspiele in Aachen (20.08.2006 bis 03.09.06) bieten eine gute Möglichkeit, die breite Bevölkerung für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, Pferdesport unter Tierschutzgesichtspunkten kritischer zu betrachten. Dass es viele leider allgemein akzeptierte bzw. ignorierte oder eben einfach nur nicht wahrgenommene Missstände gibt, wisst Ihr. Die Diskussion über Rodeoveranstaltungen (Verbraucherschutzminsterium NRW verbietet erst verschiedene Disziplinen und Hilfsmittel beim Rodeo (Sporen, Flankengurt), Verwaltungsgericht beschließt dann, dass das Rodeo in vollem Umfang stattfinden kann, weil die Rennbahn Privatgelände ist > Kölner Rundschau (http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1152898569219.shtml)) ist nur ein aktuelles trauriges Beispiel. Sollten Reiter eigentlich besonders für die Bedürfnisse 'ihres Pferdes' sensibilisiert sein, so sieht die Realität doch leider oftmals anders aus: Quälereien (Rollkur (Hyperflexion), Sporen, Einzelboxenhaltung, Flexen, Gebisse...) gehören zum 'guten Ton'. Alles nur 'schwarze Schafe', mag sein, aber es gibt dann nur wenige weiße... Der Reitsport ist ein sehr weites Feld und für den Laien ist es schwer mit einem eingefleischten Pferdesportbegeisterten zu diskutieren, wenn dieser einem 'Unsachlichkeit', 'falsch verstandene Tierliebe', ... vor und daneben eine Menge Fachbegriffe um die Ohren wirft. Wir (Gruen ist die Hoffnung (http://www.gruenistdiehoffnung.de)) sind ein paar Menschen, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen wollen, indem wir die Öffentlichkeit informieren. Auch in Aachen möchten wir auf die Missstände in Pferdesport und Pferdehaltung (auch zur Problematik der Anbindehaltung (http://www.tierschutzakademie.de/01337.html) in NRW) hinweisen. In der Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 10.08.06 heißt es: "das Publikum sollte, insbesondere einen kritischen Blick auf die Abreitplätze werfen. Würde dabei Tierschutzrelevantes entdeckt, wie z.B. das Herunterziehen der Pferdeköpfe, klopfende Schenkel mit Sporen oder Gertenhiebe ist unverzüglich die Turnierleitung einzuschalten."
Wir sind dabei eine Checkliste zu erstellen, die dem 'interessierten' Zuschauer den Blick auch für die unscheinbaren Grausamkeiten schärft. Wenn Ihr Euch etwas besser mit Pferden auskennt … für Eure Mithilfe wären wir äußerst dankbar!
Es ist schon seltsam, dass über Verhaltensstörungen bei Sportpferden unter Pferdesportbetreibenden (die leider nicht bereit sind, uns hilfreiche Informationen zu geben, sondern nur ein breites Spektrum an Beleidigungen) wenig diskutiert wird. In Foren kann man eher Informationen darüber finden, wie man seinem Pferd effektiver den Willen brechen kann und die diversen Folterwerkzeuge dabei einzusetzen sind. Es ist zum k**
Ich persönlich verstehe auch nicht, warum man zum Beispiel zu den für das Reining typischen ‚sliding stopps’ keine wirklich verwertbaren kritischen (!) Informationen findet. Und was ist eigentlich mit ‚Fencen’ als ‚Trainingsmethode’??? Für mich wirken alle im Rahmen des Reining – Patterns gerittenen Figuren ‚krank’. Ein Pferd aus dem Galopp zu einem Stopp zu bringen, das muss für Körper und Psyche des Pferdes schädlich sein. Aber der ‚normale’ Reitsportbetreibende sieht darin wohl wirklich eine ‚Kunstform’ und eine Betätigung, an der das Pferd ‚Freude’ hat. Und das ist nur eins von vielen Beispielen, wo wirklich ‚stichhaltige’ Hinweise auf tierschutzrelevante Aspekte hilfreich wären, damit einem nicht immer wieder ‚Unsachlichkeit’ und übertriebene ‚Emotionalität’ vorgeworfen werden.
Im Endeffekt ist doch keine Disziplin im Pferdesport nicht mit Quälereien, der Unterwerfung des Tieres, dem gezielten Zufügen von Schmerzen (Sporen, Gebisse, Kandaren, Peitschen, Flexen, …), um das vom Reiter gewollte Verhalten zu erzwingen (kein Fluchttier springt freiwillig über ein Hindernis, … usw.). Das geschieht nie aus dem freien Willen des Tieres, höchstens automatisiert aus dem gebrochenen Willen eines psychisch und physisch geschundenen und mechanisierten Geschöpfes heraus.
Hierzu: Das stumme Leiden der Pferde (http://www.istdiehoffnung.de/content/view/94/35/) oder The Horrors of Equestrian Sport (http://hauteecole.ru/en/horse_revolution.php?sid=57)
Der Reitsport muss abgeschafft werden.
Die Pferde brauchen uns! Kommt zu den Demos (http://www.istdiehoffnung.de/content/view/103/141/) (wie am 26.08.06 Aachen bei der WM der Tierausbeutung!)
Mit freundlichen Grüßen,
gruenistdiehoffnung
Die Weltreiterspiele in Aachen (20.08.2006 bis 03.09.06) bieten eine gute Möglichkeit, die breite Bevölkerung für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, Pferdesport unter Tierschutzgesichtspunkten kritischer zu betrachten. Dass es viele leider allgemein akzeptierte bzw. ignorierte oder eben einfach nur nicht wahrgenommene Missstände gibt, wisst Ihr. Die Diskussion über Rodeoveranstaltungen (Verbraucherschutzminsterium NRW verbietet erst verschiedene Disziplinen und Hilfsmittel beim Rodeo (Sporen, Flankengurt), Verwaltungsgericht beschließt dann, dass das Rodeo in vollem Umfang stattfinden kann, weil die Rennbahn Privatgelände ist > Kölner Rundschau (http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1152898569219.shtml)) ist nur ein aktuelles trauriges Beispiel. Sollten Reiter eigentlich besonders für die Bedürfnisse 'ihres Pferdes' sensibilisiert sein, so sieht die Realität doch leider oftmals anders aus: Quälereien (Rollkur (Hyperflexion), Sporen, Einzelboxenhaltung, Flexen, Gebisse...) gehören zum 'guten Ton'. Alles nur 'schwarze Schafe', mag sein, aber es gibt dann nur wenige weiße... Der Reitsport ist ein sehr weites Feld und für den Laien ist es schwer mit einem eingefleischten Pferdesportbegeisterten zu diskutieren, wenn dieser einem 'Unsachlichkeit', 'falsch verstandene Tierliebe', ... vor und daneben eine Menge Fachbegriffe um die Ohren wirft. Wir (Gruen ist die Hoffnung (http://www.gruenistdiehoffnung.de)) sind ein paar Menschen, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen wollen, indem wir die Öffentlichkeit informieren. Auch in Aachen möchten wir auf die Missstände in Pferdesport und Pferdehaltung (auch zur Problematik der Anbindehaltung (http://www.tierschutzakademie.de/01337.html) in NRW) hinweisen. In der Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 10.08.06 heißt es: "das Publikum sollte, insbesondere einen kritischen Blick auf die Abreitplätze werfen. Würde dabei Tierschutzrelevantes entdeckt, wie z.B. das Herunterziehen der Pferdeköpfe, klopfende Schenkel mit Sporen oder Gertenhiebe ist unverzüglich die Turnierleitung einzuschalten."
Wir sind dabei eine Checkliste zu erstellen, die dem 'interessierten' Zuschauer den Blick auch für die unscheinbaren Grausamkeiten schärft. Wenn Ihr Euch etwas besser mit Pferden auskennt … für Eure Mithilfe wären wir äußerst dankbar!
Es ist schon seltsam, dass über Verhaltensstörungen bei Sportpferden unter Pferdesportbetreibenden (die leider nicht bereit sind, uns hilfreiche Informationen zu geben, sondern nur ein breites Spektrum an Beleidigungen) wenig diskutiert wird. In Foren kann man eher Informationen darüber finden, wie man seinem Pferd effektiver den Willen brechen kann und die diversen Folterwerkzeuge dabei einzusetzen sind. Es ist zum k**
Ich persönlich verstehe auch nicht, warum man zum Beispiel zu den für das Reining typischen ‚sliding stopps’ keine wirklich verwertbaren kritischen (!) Informationen findet. Und was ist eigentlich mit ‚Fencen’ als ‚Trainingsmethode’??? Für mich wirken alle im Rahmen des Reining – Patterns gerittenen Figuren ‚krank’. Ein Pferd aus dem Galopp zu einem Stopp zu bringen, das muss für Körper und Psyche des Pferdes schädlich sein. Aber der ‚normale’ Reitsportbetreibende sieht darin wohl wirklich eine ‚Kunstform’ und eine Betätigung, an der das Pferd ‚Freude’ hat. Und das ist nur eins von vielen Beispielen, wo wirklich ‚stichhaltige’ Hinweise auf tierschutzrelevante Aspekte hilfreich wären, damit einem nicht immer wieder ‚Unsachlichkeit’ und übertriebene ‚Emotionalität’ vorgeworfen werden.
Im Endeffekt ist doch keine Disziplin im Pferdesport nicht mit Quälereien, der Unterwerfung des Tieres, dem gezielten Zufügen von Schmerzen (Sporen, Gebisse, Kandaren, Peitschen, Flexen, …), um das vom Reiter gewollte Verhalten zu erzwingen (kein Fluchttier springt freiwillig über ein Hindernis, … usw.). Das geschieht nie aus dem freien Willen des Tieres, höchstens automatisiert aus dem gebrochenen Willen eines psychisch und physisch geschundenen und mechanisierten Geschöpfes heraus.
Hierzu: Das stumme Leiden der Pferde (http://www.istdiehoffnung.de/content/view/94/35/) oder The Horrors of Equestrian Sport (http://hauteecole.ru/en/horse_revolution.php?sid=57)
Der Reitsport muss abgeschafft werden.
Die Pferde brauchen uns! Kommt zu den Demos (http://www.istdiehoffnung.de/content/view/103/141/) (wie am 26.08.06 Aachen bei der WM der Tierausbeutung!)
Mit freundlichen Grüßen,
gruenistdiehoffnung