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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Veggie-Sein ist ein tolles Gefühl!


Remember
13.08.2006, 22:42
Huhu!

Ich bin die Sandy, bin 18 Jahre alt und wohne in der Nähe von Münster.
Ich interessiere mich seit einem halben Jahr sehr stark für die Esoterik, aber ich denke dass ist ein anderes Thema :D Jedenfalls nehme ich seitdem mich und meine Umwelt sehr viel stärker wahr.
Ende Juli bin ich in einem anderen Forum auf ein Thema gestoßen, wo die Frage war ob man denn spirituell wär, wenn man tote Tiere isst. Daran hatte ich noch nie gedacht, ich habe mir aber auch nicht vorstellen können als großer Burger-Fan auf Fleisch verzichten zu können.

Ein paar Tage später bin ich dann auf die Seite www.meetyourmeat.de gestoßen. Als ich das Video gesehen habe, hab ich Rotz und Wasser geheult. Ich konnte mich garnicht zusammenreissen, es war einfach so grausam. Ich habe es dennoch zuendegeguckt, da ich wusste, dass ich aus diesem Video lernen würde. Seitdem bin ich Vegetarier und ich fühle mich fantastisch! Ich bin in den Tagen darauf sofort ins Reformhaus und habe mir Tofu geholt. Meine Mutter fand den Vegetarismus interessant und hat mit mir sogar ein ganzes vegetarisches Menü gekocht :) Ich muss allerdings sagen, dass Tofu nicht so mein Ding ist. Viel eher stehe ich dann auf den Salat-Döner (wo ich auch noch Geld spare) oder den CountryBurger von Burger King. Und ich muss gestehen, dass ich den Gartensalat von McDonalds ebenfalls total lecker finde! Ich hätte nie gedacht, dass Gesundes so lecker schmecken kann! Und ich kann trotzdem noch ins Schnellrestaurant was essen gehen :)

Mein Freund hat sich auch das Video der Peta angeguckt, hat es allerdings nur 4 Tage fleischlos ausgehalten ;) Meine Freunde sind ziemlich skeptisch und meinen, dass ich es nicht lange fleischlos aushalten werde. Sie haben mich noch immer alle als FastFood-Fan im Kopf, aber damit ists vorbei! Ich fühle mich fantastisch und wenn ich kleine Kälbchen sehe die miteinander spielen kann ich guten Gewissens sagen, dass diese NICHT auf meinem Teller landen werden.

Ich hoffe ich habe nicht zuviel geschrieben..bin noch immer total euphorisch ;) Vegetarier zu sein ist ein tolles Gefühl!

umwelt
14.08.2006, 01:54
hi,
prima, schön dass du nachdenkst!
dass mcDoof-Salat gesund ist, bezweifel ich stark. Und dass er nicht tierausbeuterisch ist, bezweifel ich ebenfalls (eier, milch, ...).
Man kann immer weitermachen :)
gruss:
kilian

Lena
14.08.2006, 05:28
Hallo Remember und herzlich Willkommen!
Finds ganz toll wie euphorisch du bist. Steckst ja richtig an mit deiner Freude :)
Esoterik ist cool! Ich interessiere mich auch dafür.

VLG Lena

Remember
14.08.2006, 12:27
hi,
prima, schön dass du nachdenkst!
dass mcDoof-Salat gesund ist, bezweifel ich stark. Und dass er nicht tierausbeuterisch ist, bezweifel ich ebenfalls (eier, milch, ...).
Man kann immer weitermachen :)
gruss:
kilian

der Gartensalat besteht zum Glück nur aus Gemüse :)
Ich hab die ersten Tage versucht mich zum größten Teil vegan zu ernähren, aber für jemanden, der vom einen aufn anderen Tag auf Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte verzichtet, ist es echt nicht leicht. Vorallem kommt dann von allen Seiten der Spruch "Pflanzen haben auch Gefühle, Schmerzempfinden etc." wo ich mir dann wirklich Gedanken mache ob ich dem Baum vielleicht auch Schmerzen bereite wenn wegen mir ein Apfel gepflückt wurde? Ob ich ein Tiermörder bin wenn ich ausversehen auf eine Ameise trete? Auf unserem Körper befinden sich Millionen von kleinen Tieren die wir mit bloßem Auge nicht wahrnehmen können. Wenn ich mich kratze, bin ich dann eine Mörderin? Muss ich Schuldgefühle haben, wenn ich meiner Mutter zum Geburtstag einen Blumenstrauß kaufe?
Das hört sich jetzt vielleicht für Manche lustig an, aber ich frage mich wirklich wo die Grenze zwischen Mörder und Nicht-Mörder liegt, bzw. was ich denn noch ohne schlechtes Gewissen essen bzw. nutzen kann. Damit will ich keinen Veganer angreifen, denn ich interessiere mich sehr für den Veganismus - es kommen allerdings wie ihr seht noch Zweifel in mir auf.

Dori Cherry
14.08.2006, 12:58
der Gartensalat besteht zum Glück nur aus Gemüse :)
Ich hab die ersten Tage versucht mich zum größten Teil vegan zu ernähren, aber für jemanden, der vom einen aufn anderen Tag auf Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte verzichtet, ist es echt nicht leicht. Vorallem kommt dann von allen Seiten der Spruch "Pflanzen haben auch Gefühle, Schmerzempfinden etc." wo ich mir dann wirklich Gedanken mache ob ich dem Baum vielleicht auch Schmerzen bereite wenn wegen mir ein Apfel gepflückt wurde? Ob ich ein Tiermörder bin wenn ich ausversehen auf eine Ameise trete? Auf unserem Körper befinden sich Millionen von kleinen Tieren die wir mit bloßem Auge nicht wahrnehmen können. Wenn ich mich kratze, bin ich dann eine Mörderin? Muss ich Schuldgefühle haben, wenn ich meiner Mutter zum Geburtstag einen Blumenstrauß kaufe?
Das hört sich jetzt vielleicht für Manche lustig an, aber ich frage mich wirklich wo die Grenze zwischen Mörder und Nicht-Mörder liegt, bzw. was ich denn noch ohne schlechtes Gewissen essen bzw. nutzen kann. Damit will ich keinen Veganer angreifen, denn ich interessiere mich sehr für den Veganismus - es kommen allerdings wie ihr seht noch Zweifel in mir auf.

1. Geht es darum das Vermeidbare zu vermeiden, mehr kann man nunmal nicht machen.
2. Sterben für Fleisch- Eier und Milchkonsum weitaus mehr Pflanzen als wenn man sich Pflanzlich ernährt, ist ja klar, die Tiere müssen ja auch was essen und dabei geht Energie verloren.

Es ist schön, dass du dir Gedanken machst und dich weiter entwickelst :D

Willkommen im Forum und viel Spaß beim schreiben!

Remember
14.08.2006, 14:27
1. Geht es darum das Vermeidbare zu vermeiden, mehr kann man nunmal nicht machen.
2. Sterben für Fleisch- Eier und Milchkonsum weitaus mehr Pflanzen als wenn man sich Pflanzlich ernährt, ist ja klar, die Tiere müssen ja auch was essen und dabei geht Energie verloren.

Es ist schön, dass du dir Gedanken machst und dich weiter entwickelst :D

Willkommen im Forum und viel Spaß beim schreiben!

Deine Argumente sind überzeugend :o
Wie bist du denn mit dem Veganismus angefangen? Vom einen aufn anderen Tag oder ganz langsam?

Dori Cherry
14.08.2006, 14:33
Deine Argumente sind überzeugend :o
Wie bist du denn mit dem Veganismus angefangen? Vom einen aufn anderen Tag oder ganz langsam?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich viereinhalb Jahre Vegetarier war und danach ein Jahr Omnivor gelebt habe.
Dann habe ich aber von heute auf morgen vegan gelebt. Ich bin die ersten zwei Wochen zwei- oder dreimal schwach geworden, aber ich denke es ist normal, dass es passiert. Zumindest hatte ich immer ein schlechtes Gewissen gehabt dabei und so bin ich schnell wieder zum richtigen Weg zurück gekehrt :D