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Knuspelmus
19.03.2008, 11:45
Was da schon seit Jahrzehnten in Tibet geschieht, und zur Zeit aufgrund der gegenwärtigen Aufstände wieder einmal der Weltöffentlichkeit bewußt wird, das ist wie ein Sinnbild für die ganze Welt.
Tibet ist ein Land, das ganz und gar nicht kompatibel ist mit dem antispirituellen kommunistischen Regime und das dem chinesischen Turbokapitalimus sogar völlig entgegengesetzt ist. Wer sich auflehnt, wird verfolgt, verhaftet, gefoltert – einige können sich ins Exil flüchten.
Das ist aber auf der ganzen Welt so. Menschen, die ein spirituelles Leben führen wollen, werden vom Staat nicht unterstützt oder wenigstens nur geduldet, sondern im Gegenteil verfolgt; man macht ihnen das Leben zur Hölle, versucht sie mit allen möglichen Zwangsmitteln zu "wertvollen Mitgliedern" der materialistischen Gesellschaft zu machen.
Bei uns im Westen geschieht das (vorläufig noch) nur subtiler als in Tibet, und was das Traurige ist, oft machen sich die Amtskirchen für Judaslohn zu Helfeshelfern der Hölle, die sich da auf der Welt manifestiert.
In diesem Fall ist es wohl "gut", dass China die Olympiade organisiert, denn jetzt sehen ALLE, wie die Chinesen mit der Kultur und den Menschen Tibets umgehen.
Schande über sie :mad:
Freiheit für Tibet!
Bei uns im Westen geschieht das (vorläufig noch) nur subtiler als in Tibet,
:confused: Ach?! Wenn wir von der Gewalt des Westens reden: die ist gar nicht "subtil", sondern sehr direkt und brutal.
Die U.S.A. überfallen ein Land nach dem anderen. Überall haben sie ihre Bomberflotten einmarschieren lassen. Von der Ostsee (Polen, Baltikum) bis zu den Bergen von Kirgisistan (alles ehemals freie Sowjetrepubliken) stehen die amerikanischen Killer bereit zum brutalen Zuschlagen. Sie bombardieren Irak, sie bombardieren Afghanistan! Amerikaner töten täglich! Auf spiegel.de steht heute:
Auch wenn über hunderttausend Iraker (...) bislang ums Leben gekommen sind: Präsident Bush hat den Feldzug in einer Ansprache zum fünften Jahrestag trotzig verteidigt: "Dies ist ein Kampf, den Amerika gewinnen kann und muss."
Ums Leben gekommen ist auch wieder eine Verharmlosung, ein Euphemismus. Wenn Amerika nicht mit dem Krieg angefangen hätte, dann wären diese Menschen heute alle noch am Leben!
Schande der Menschheit sind die U.S.A.-Höllen von Abu Ghraib und Guantanamo. Sogar deutsche Staatsbürger ( http://de.wikipedia.org/wiki/Murat_Kurnaz ) werden von U.S.A. verschleppt und gequält und gefoltert, und die deutsche "Wir sind Kanzlerin" Merkel lacht höhnisch dazu.
http://i25.tinypic.com/15ouo05.jpg
Amerikanische Folterknechte halten Tausende Menschen in Konzentrationslagern gefangen, das ist unglaublich für ein Land, das sich selbst arrogant-unverschämt als "Weltweiter Lehrmeister der Demokratie" anpreist. http://i32.tinypic.com/v66vyo.gif
Ich will damit die chinesische Gewalt in Tibet nicht kleinreden. Aber wir im Westen haben wirklich keinen Grund, die Nase zu rümpfen und arrogant zu sein. Der heuchlerische Westen ist viel brutaler als China.
In diesem Fall ist es wohl "gut", dass China die Olympiade organisiert, denn jetzt sehen ALLE, wie die Chinesen mit der Kultur und den Menschen Tibets umgehen.
Schande über sie :mad:
Freiheit für Tibet!
kennst du das? das finde ich echt interessant! So fällt es vllt. noch "etwas" mehr auf wenn genügend mitmachen.
www.thecolororange.net (http://www.thecolororange.net)
Hallo,
Das ist aber auf der ganzen Welt so. Menschen, die ein spirituelles Leben führen wollen, werden vom Staat nicht unterstützt oder wenigstens nur geduldet, sondern im Gegenteil verfolgt; man macht ihnen das Leben zur Hölle, versucht sie mit allen möglichen Zwangsmitteln zu "wertvollen Mitgliedern" der materialistischen Gesellschaft zu machen.
"Spirituelles" Leben wird doch in vielen Ländern vom Staat unterstützt, aber nur so lange es sich dabei um die Staatsreligion handelt. (Also z.B. Christen in den USA) Oder unterscheidest du hier zwischen spirituell und religiös? Unterstützen Staaten nur Religion und nicht Spiritualismus?
Liebe Grüße,
Isis
Knuspelmus
19.03.2008, 15:26
"Spirituelles" Leben wird doch in vielen Ländern vom Staat unterstützt, aber nur so lange es sich dabei um die Staatsreligion handelt. (Also z.B. Christen in den USA) Oder unterscheidest du hier zwischen spirituell und religiös? Unterstützen Staaten nur Religion und nicht Spiritualismus?
"Religion" bedeutet mehr oder weniger dasselbe wie "Spiritualität". Damit haben die Staaten aber nichts am Hut, auch wenn es mißverständlich "Staatsreligion" heißt.
Der Staat unterstützt nur bestimmte Kirchen oder Organisationen, die mit "Religion" und "Spiritualität" nicht wirklich was im Sinn haben, sondern denen es um Macht und Einkommen geht. Sieht man bei uns daran, wie die Staatskirchen Geld vom Staat fordern und annehmen, der ganz offen gegen die Gebote dieser Kirchen verstößt. Auch bei den Mitgliedern ist es den Staatskirchen völlig egal, ob die ein Diktator wie Hitler oder sonst Verbrecher sind, hauptsache sie zahlen Kirchenbeitrag. Das ist ihre wahre "Religion" und "Spiritualität", also eigentlich sind sie noch schlimmer als die Staaten, weil die heucheln (bis auf die islamistischen "Gottesstaaten") nicht auch noch, religiös zu sein.
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Danke für den Link!!! (kannte ich noch nicht)
hier sind nochmal gleich direkte links, finde die hauptseite etwas unübersichtlich wenn man nicht grad der engl.-profi ist *schäm*
Auf diesen Seite steht nochmal genau, wer hinter der Aktion steht und was er sich davon verspricht
http://www.thecolororange.net/uk/page-6_de (http://www.thecolororange.net/uk/page-6_de)
hier ausführliche Ideen, wie das Projekt unterstützt werden kann
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hier kann der Aufruf direkt weiter gemailt werden
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In diesem Zusammenhang:
http://www.goldfuermenschenrechte.de/
Herr Deornoth
19.03.2008, 21:12
Ich finde man muss da stark aufpassen, von wegen pauschalisieren. "Die schlimmen Chinesen", was heisst das? Sicher der grösste Teil der chinesischen Bevölkerung wird genauso unterdrückt, wie die Tibeter! Die Schuldigen sind wohl wenige im Militärregim und viele die folgen (müssen). Man kann auch nicht alles dem Kommunismus zuschieben, denn Gewalt ist immer schlecht ob sie nun von braun oder rot stammt.
Leider finde ich es oft auch etwas heuchlerisch. "Free Tibet" usw. aber selber konsumiert man X tausend chinesische Produkte aus schrecklichen Lebensumständen der Arbeiter.
Stimme da vielem von Torge bei.
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