Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich hasse diese Feindlichkeit!
Salatbrot
11.03.2008, 20:03
Hallo!
Ich verstehe es einfach nicht! Vegetarier beschimpfen Omnis und Veganer Vegetarier und Omnis Vegetarier/Verganer!
Warum? Sicher, man hält vielleicht die Ernährunsweiße oder die Lebenseinstellung Tieren gegenüber für falsch aber deshalb muss man sich doch nicht gleich "fertig machen"... :mad:
Immer wieder lese ich Dinge wie "Vegetarier sind Mörder" oder "Veganer sind geisteskrank". Und da frage ich mich dann doch wieso das ganze?! Kann man sich das nicht einfach denken ohne es überall rausposaunen zu müssen? Man kann so etwas ja sicherlich auf Foren schreiben aber dann bitte auch auf das Forum zu dem man selbst gehört! Ich finde das einfcah nicht schlimm und verstehe es nicht! Man kann sich ja denken das das falsch ist oder eben auch auf dem eigenen Forum dann schreiben aber wieso muss man sich so "fertig machen"?
Mir ist schon klar das das nicht immer so ist aber wieso macht man so etwas überhaupt?
Hoffe auf schnelle Antworten! Mich würde eure Meinung dies bezüglich interessieren.
Salatbrot
P.S. Ich bin Vegetarier und beschimpfe deshalb auch keine Omnis oder Veganer. Im Gegenteil ich bewundere Veganer sogar! ;)
Hallo
Ich denke, die gegenseitige Anfeindungen bestehen teils aus Nichtwissen und auch, weil jeder denkt, dass seine Ernährungsweise die einzig richtige ist und von dieser dann total überzeugt ist und keine anderen Meinungen gelten lässt.
Rahijana
11.03.2008, 21:00
Ich feinde keine Vegetarier an, sondern kläre auf. Das sind Unterschiede. Ich beleidige keine Omnis, protestiere aber gegen Tierliebe, für die sich sich aussprechen. Zu sagem man liebt Tiere und tötet sie (indirekt natürlich), indem er Fleisch isst oder Milch trinkt, dem glaub ich einfach seine Tierliebe nicht.
Bzw da besteht Aufklärungsbedarf. Es geht nicht um besser oder schlechter. Es geht um Leben oder Tod. Deswegen wirken Veganer sicherlich sehr penetrant, weil sie Leben retten möchten. Thats it. Natürlich kommt es drauf an wie man etwas rüber bringt.
Und ich bin fast 100ig überzeugt, das jedem Veganer klar ist, dass ein Vegetarier weniger Leid verursacht wie ein Omni. Aber ihm ist eben auch bewusst, dass trotzdem Tiere wegen Milch und Eier sterben. Das hat doch nichts mit Anfeindungen zu tun?
Stimmt, Aufklärung kann auch manchmal als Anfeindung mißverstanden werden. Aber vielleicht sind das auch eine Art Gewissensbisse? Also wenn ich als Vegetarier höre "Vegetarier sind Mörder", dann weiss ich schon, dass es stimmt (auf gewisse Weise). Aber dass es auch mit Absicht so provokativ formuliert wurde, um Vegetarier - und damit auch mich - aus der bequemen Selbstzufriedenheit wachzurütteln. Und das finde ich schon irgendwie gerechtfertigt. :cool: Nur manchmal tut es halt weh, die eigenen Fehler vorgeführt zu bekommen. - Und das kann wiederum bei manchen Menschen zu Trotzreaktionen führen. Und dann "geht der Schuß nach hinten los", wie man so sagt. Insofern wäre es bei einigen Menschen gut, bei anderen eher schlecht. Ich glaube, das kann man nicht verallgemeinern. Wir sind ja alle nicht im Bioladen auf die Welt gekommen.
Jetzt mal von der Diskussions-Strategie her. Das kann man so oder so sehen... nur wenn es wirklich als Beleidigung gemeint wäre, dann wäre es natürlich abzulehnen!
Tidbit: ein bißchen paradox, dass Salatbrot den Thread unter die Überschrift gestellt hat " Ich hasse diese Feindlichkeit!" Oder? ;)
Aber ich denke, Aufklärung können wir alle ein Leben lang gebrauchen. Diskutieren wir deshalb nicht auch im Internet? Wir helfen uns gegenseitig.
Der Ton macht die Musik und leider sind viele Vegetarier und vor allem Veganer sehr radikal und von einer Mission getrieben.
Allerdings erreicht man mit ständigen Angriffen nur, dass die ganze Sache und damit die Tiere wirklich leiden.
Daher halte ich mich meist von diesen fern, obwohl ich seit mehr als 25 Vegetarier bin und auch ein Kochbuch geschrieben habe, das sich überwiegend für Veganer eignet.
Mich würde eure Meinung dies bezüglich interessieren.
Da bin ich mir nicht sicher...
Aber da Du zu diesem Thema den dreihundertvierundsiebzigsten Thread eröffnet hast, kriegst von mir auch mal wieder dieselbe Antwort:
Vegetarier sind Mörder???
Seit dem der Text mit der Überschrift "Vegetarier sind Mörder" von Maqi propagiert wird, protestieren Vegetarier mit der Begründung, allein die Überschrift sei beleidigend und würde lediglich dazu führen, dass man innerlich dicht macht und vom Veganismus abgeschreckt wird.
Insofern sei die Aussage kontraproduktiv und das wird sogar von etlichen "Tierrechtlern" betont.
Es gibt da einen Denkfehler, der sich scheinbar wie ein Virus von Hirn zu Hirn schlängelt:
Wenn ich sage, NPDler sind Nazis (man möge mir die Analogie verzeihen), dann hat der NPD-Wähler mehrere Optionen.
Entweder er ist beleidigt, macht zu und wählt weiterhin die NPD, ohne darüber nachzudenken, warum ich ihn als Nazi bezeichne, oder er reflektiert und orientiert sich um.
Das leuchtet sicher Jedem ein. Niemand, der sein Gehirn benutzt, würde mir davon abraten, NPDler als Nazis zu bezeichnen, weil diese eh schon so ein schlechtes Bild von Antifa-Aktivisten haben und sich nach dieser Aussage erstrecht nach rechts orientieren könnten.
Insofern hat der Speziesismus gegenüber dem Faschismus eine gesonderte Position in dieser Gesellschaft.
Er ist gesellschaftsfähig und darf nur ganz sanft in Frage gestellt werden.
Das begründet sich darin, dass es sich ja "nur um Tiere handelt", die lediglich "getötet", aber nicht "ermordet" werden können.
Tierrechtler, die diese sanfte Vorgehensweise propagieren, das Wort "Mörder" relativieren und als kontraproduktiv bezeichnen, müssen sich fragen, wie wenig Ethik und wie viel Speziesismus in ihren Köpfen steckt.
"Vegetarier sind Mörder" soll Vegetariern zeigen, dass es keinen Grund und keine Entschuldigung dafür gibt, auf der Brücke stehen zu bleiben, dort zu verweilen, sich Zeit zu lassen... Es soll ihnen zeigen, dass es ihren Opfern egal ist, dass es Menschen gibt, die kein Fleisch essen.
Keine Leichen zu essen, aber dennoch Tiere auszubeuten und deren qualvolles Leben samt Mord zu verantworten, ist halbherzig und inkonsequent.
Insofern unterscheiden sich Vegetarier nur wenig von Omnivoren, die ebenfalls Tierleid verantworten.
Das offenbart ein simpler Vergleich:
Auf der linken Seite haben wir einen Vegetarier, der seinen Kühlschrank jede Woche mit unveganen Produkten voll stopft und auf der rechten Seite haben wir einen Omnivoren, der die ganze Woche über Salat isst und sich lediglich Samstags ein fettes Steak in die Pfanne haut.
Wer hat mehr Tierleid zu verantworten? Wer verhält sich "besser"? Der, der schon die Brücke betreten hat, oder der, der sie noch nicht mal entdeckt hat?
"Aber warum kritisiert ihr uns Vegetarier, statt lediglich die Fleischesser, die ja nicht mal angefangen haben, über Ethik nachzudenken?"
Genau deshalb. Weil Ihr schon angefangen habt und nur noch einen Schubs braucht.
Ihr könnt Euch weiterhin blöd stellen (siehe NPD-Vergleich) oder Ihr macht Nägel mit Köpfen.
Solange Ihr das selbst verantwortete Tierleid in Euren Köpfen verdrängt und die Alternativen ignoriert, solltet Ihr mit Kritik leben können und Euch keinen Kopf um Jene machen, die sich von der Kritik an Euch abgeschreckt fühlen.
Letztere suchen eh nur selektiv nach allem, was ihre Vorurteile bestätigt, damit sie sich bequem und "mit reinem Gewissen" in ihre Tierausbeuter-Ecke zurückziehen können.
Fragt Euch Folgendes:
Haben diese Menschen einen Stellenwert, aufgrund dessen man Tierrechtsarbeit ihrem Weltbild anpassen sollte?
Wären sie innerlich bereit für Ethik, würden sie sich auch mit dem Text unter dem Titel "Vegetarier sind Mörder" objektiv auseinandersetzen, statt sich unter Vorwand von Klischees von dem Titel abschrecken zu lassen.
Insofern gibt es nichts zu relativieren, zu beschönigen und es gibt auch keine Vegetarier, die von Veganern unterstützt, statt kritisiert werden sollten.
Mörder sind Mörder, egal, ob sie keine Leichen essen, sich für den Artenschutz engagieren oder in die Dritte Welt spenden.
Wer nicht als Mörder bezeichnet werden will, sollte sich fragen, ob es dann nicht sinnvoll wäre, das Morden einzustellen, statt beleidigt zu sein. ;o)
LG, Schlunz
P.S.:
(Wer jetzt immer noch ein Problem damit hat, als Mörder tituliert zu werden, da er ja "nicht direkt" vom Tod seiner Opfer profitiert, darf das Wort gerne gegen "Tierquäler" austauschen)
http://schlunz-extra.blogspot.com/2007/11/vegetarier-sind-mrder.html
@ Salatbrot
Vermutlich alles was einem besonders wichtig ist, verteidigt und vertritt man mit Inbrunst. Schnell wird dabei die Grenze zum Rationalen überschritten, es sind eben große Gefühle, die in Wallung geraten wenn es um Weltanschauungen geht.
Für mich wäre nicht so sehr die Frage, wieso diese Meinungen nicht nur privat gedacht werden können, sondern vielmehr wieso sie nicht trotz großer Emotionen mit gewissem Respekt diskutiert werden können.
@ Schlunz
Der Gedanke, dass für meinen Verzehr von Eiern und Milch Tiere gequält werden könnten, ist mir schon gekommen.
Unklar ist, welches die Vergleichsgröße bildet, anhand derer wir Qual messen.
Sind es die Pflanzen als Lebewesen, welche für unseren Verzehr sogar überwiegend getötet werden, obwohl wir nur Teile davon genießen? Oder welche durch Züchtungen untragbare Früchte (er)tragen müssen? Oder deren Vermehrungsfrucht wir stehlen?
Sind es die Menschen, welche für Nahrung Organe opfern müssen?
Sind es höhere, rein abstrakte Maßstäbe?
Natürlich sollten wir niemanden quälen, weder Tiere, noch Pflanzen, noch Menschen.
Aber wird die Kartoffelpflanze, welche zur Ernte sterben muß oder der zu Riesenfrüchten gezüchtete Apfelbaum nicht mehr gequält,
die Tomatenpflanze deren Frucht wir nehmen genauso gequält wie das Huhn, welches freiwillig für Futter auf dem Hofe bleibt (dh keine gestutzten Flügel und kein geschlossener Zaun) und dessen unbefruchtete Eier genommen werden?
Es ist ein Dilemma.
Ernähren ohne Töten kann gelingen.
Ernähren auch ohne Ausbeuten (von Tier UND Pflanze) ist aber wohl nur im Sinne einer Reduktion der Fremdbestimmungsfaktoren möglich.
In Anbetracht dessen, halte ich es nicht für angebracht, Vegetariern nur den halben Gang über die Brücke vorzuwerfen, denn auch Veganer, welche sich von Pflanzlichem ernähren, haben die Brücke des Leides noch nicht hinter sich gelassen.
Quäler sind alle, welche sich nicht um das WIE der Gewinnung ihrer Nahrung kümmern, gleich ob diese rein pflanzliche oder auch tierische Früchte umfasst!
Na wo bleibt denn der Nachweis, dass Pflanzen leiden?
Bei Tieren weiß man das ja wohl zwischenzeitlich ziemlich sicher...
Und womit fütterst du eigentlich dein leidfreies Huhn?
@reira:
Ich schrieb gerade in einem anderen Thread:
Ethik ist die Lehre vom richtigen Handeln und Wollen.
Es gilt, Leid nach bestem Wissen und Gewissen unter Nutzung aller Alternativen zu verhindern, bzw. zu boykottieren.
Dazu braucht man nur das Bewusstsein, dass man es bei menschlichen und nichtmenschlichen Tieren mit Wesen zu tun hat, die über ein zentrales Nervensystem verfügen und somit leid- und schmerzfähig sind.
Wer Pflanzen, Microorganismen, Algen, Pilzen und sonstigen primitiven Lebensformen Angst- Leid- und Schmerzfähigkeit unterstellt, hat über viele Jahre den Biologieunterricht geschwänzt.
Ich weiß nicht, was Du in der Zeit getan hast, aber es jetzt hier nachzuholen, kommt ein Wenig spät, meinst Du nicht auch?
Abgesehen davon braucht man Tonnen pflanzlicher Nahrung, um daraus ein paar Gramm Tierleidfrass zu "erwirtschaften".
Eine Verhältnismässigkeit ist für Dein "Gedankenkonstrukt" insofern eh nicht gegeben.
OwenJackson
23.03.2008, 13:13
Ich schrieb bereits im Tread "Sind Vegetarier Tierausbeuter" etwas, was ich denke so auch gut in diesen Tread passt.
Deshalb ein Zitat von mir selbst an dieser Stelle das alles erneut wiederspiegelt und meine Meinung diesbezüglich klarstellen und begründen dürfte.
Achtung, jetzt mache ich mich unbeliebt :p
Also, um zuvor alle die denken ich halte Vegetarier für schlechte Menschen, zu beruhigen.
Genau das denke ich nicht.
Ich finde es gut wenn jemand sich entscheidet vegetarisch zu leben.
Es ist gut, ein Vorteil.
Ein großer Schritt im Leben.
So gesehen hege ich keinen Groll gegen Veggies.
Nur Fleischesser enttäuschen mich, weil sie zu feige sind auch nur einen Schritt zu machen.
Dennoch kann man nicht verneinen dass Vegetarier noch einen Schritt vor sich haben.
Vegetarismus ist auch nicht das wahre.
Im gegensatz zu dem was der liebe George aus dem Schwitzerform gesagt hat müssen täglich viele Tiere sterben, nur wegen dem Milch-, Ei- und Honigkonsum.
Es mündet alles in das Gebiet der Fleischindustrie.
Klar, dann werden Tiere nicht mehr direkt für umgebracht, aber Tatsache ist sie werden umgebracht.
Wenn ich heute erfahren würde das man Rindblut über Kartoffeln tröpfeln lässt damit sie wachsen, dann esse ich keine Kartoffeln mehr, weil ich als gewordener Vegetarier doch nicht will dass für mein Essen ein Tier stirbt, und auch für Milch, Honig und Ei müssen Tiere sterben.
Jeder ethische Vegetarier sollte mal nachdenken ob das wirklich ethisch vertretbar ist.
Aus meiner Vegetarierzeit weiss ich noch wie schwer es ist zu akzeptieren das man den letzten Schritt noch lange nicht getan hat, aber jeder der sich wirklich ethisch und moralisch um das Wohl der Tiere Sorgen macht, muss einfach Veganer werden.
Alles andere ist ein Widerspruch in sich.
Ein ethischer Vegetarier, für dessen Frühstücksei 1 männliches Küken zerschreddert wurde.
Klar, macht Sinn ;) (ironisch gemeint).
Also mal nachdenken.
Der Klaus Paulus hat gar nicht mal so unrecht, ich rede jetzt keinem ein dass er Veggie werden soll, aber wenn er sich wirklich soviel Gedanken macht und dann kein veganer wird, dann fehlt mir das Verständniss.
Liebe Grüße Christian
Seid nicht zu böse mit mir :)
Und wieder einmal ein Thread, der völlig am Thema vorbeidrischt.
Ich kann gut verstehen, Salatbrot, was du meinst. Ich habe in keinem anderen Forum bisher erlebt, dass mich jemand so fertig gemacht hat, weil ich eine differente Ernährung führe.
Irgendwie machts einem das ganze Vegetarierdasein madig, weil dann könnt ich ja genauso wieder Fleisch essen, wenn es denn GAR keinen Unterschied macht. Das hat mir schon zu Denken gegeben.
Andererseits lasse ich mir meine Essgewohnheiten bestimmt nicht von sehr extremen Usern hier schlecht machen und darum schalt ich einfach auf stur, wenn mir wieder einer mit "du Mörder" kommt, denn in Wahrheit ist diese ganze Vegetarer versus Veganer-Diskussion lächerlich, weil alle wohl das gleiche wollen und den gleichen positiven (tierfreundlichen) Grundgedanken haben, und ich finde DAS zählt.
Es mag einigen nicht passen wie ich mich ernähre, aber weißt du was? Sie haben es zu akzeptieren.
Und nebenbei freu ich mich, wenn ich das eine oder andere vegane Backrezept finde, womit ich meiner veganen besten Freundin eine Freude machen kann :-)
In diesem Sinne:
Friede, Freude, Feenstaub! :)
Und wieder einmal ein Thread, der völlig am Thema vorbeidrischt.
Ich kann gut verstehen, Salatbrot, was du meinst. Ich habe in keinem anderen Forum bisher erlebt, dass mich jemand so fertig gemacht hat, weil ich eine differente Ernährung führe.
Irgendwie machts einem das ganze Vegetarierdasein madig, weil dann könnt ich ja genauso wieder Fleisch essen, wenn es denn GAR keinen Unterschied macht. Das hat mir schon zu Denken gegeben.
Andererseits lasse ich mir meine Essgewohnheiten bestimmt nicht von sehr extremen Usern hier schlecht machen und darum schalt ich einfach auf stur, wenn mir wieder einer mit "du Mörder" kommt, denn in Wahrheit ist diese ganze Vegetarer versus Veganer-Diskussion lächerlich, weil alle wohl das gleiche wollen und den gleichen positiven (tierfreundlichen) Grundgedanken haben, und ich finde DAS zählt.
Es mag einigen nicht passen wie ich mich ernähre, aber weißt du was? Sie haben es zu akzeptieren.
Und nebenbei freu ich mich, wenn ich das eine oder andere vegane Backrezept finde, womit ich meiner veganen besten Freundin eine Freude machen kann :-)
In diesem Sinne:
Friede, Freude, Feenstaub! :)
Man sollte diesen "Extremen" aber auch richtig zu hören... :rolleyes: Dann hättest du verstanden, dass es sowohl ein Unterschied ist, ob du Fleisch ist oder nicht. Das dies wohl anerkannt wird aber eben durchaus noch ein Schritt fehlt. Zu sagen "dann kann ich ja gleich wieder Fleisch essen" ist wie: "Ich bin nicht für mich Vegetarier sondern für eure Anerkennung, denn wenn ich trotzdem als Mörder gelte, kann ich ja auch wieder Fleisch essen... Macht keinen Unterschied".
Aber es wird EBEN NICHT gesagt, dass es GAR KEINEN Unterschied macht...
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;)
Ich habe in keinem anderen Forum bisher erlebt, dass mich jemand so fertig gemacht hat, weil ich eine differente Ernährung führe.
Es geht ja nicht darum, wie du dich ernährst, das ist deine Sache. Es geht darum, was du damit Tieren antust...
Irgendwie machts einem das ganze Vegetarierdasein madig, weil dann könnt ich ja genauso wieder Fleisch essen, wenn es denn GAR keinen Unterschied macht. Das hat mir schon zu Denken gegeben.
Natürlich macht es nicht GAR keinen Unterschied....
Aber es gibt doch eine Alternative. Sogar eine bessere. Und wenn du schon das Gefühl bekommst, dass das Vegetarierdasein auch nicht ideal ist. ;)
Andererseits lasse ich mir meine Essgewohnheiten bestimmt nicht von sehr extremen Usern hier schlecht machen
Es geht nicht um deine Essgewohnheiten... Es geht darum, was deine Essgewohnheiten verursachen...
Und was heißt hier extrem... Hast du auch was gegen extreme Pazifisten? Gegen extreme Menschenrechtler?
und darum schalt ich einfach auf stur
... und wunderst dich über die Feindlichkeit ...
denn in Wahrheit ist diese ganze Vegetarer versus Veganer-Diskussion lächerlich, weil alle wohl das gleiche wollen und den gleichen positiven (tierfreundlichen) Grundgedanken haben, und ich finde DAS zählt.
Tierfreundlicher Grundgedanke? RECHTE FÜR TIERE wollen wir.
Es mag einigen nicht passen wie ich mich ernähre, aber weißt du was? Sie haben es zu akzeptieren.
Erzäh das doch den Kühen, die eingesperrt werden, die vergewaltigt werden, denen ihre Kinder weggenommen werden... Die haben dafür sicher verständnis.
...denn in Wahrheit ist diese ganze Vegetarer versus Veganer-Diskussion lächerlich, weil alle wohl das gleiche wollen...
Nein. Sicher nicht. Veganer wollen keine Eier von Qualzüchtungen, keine geschredderten Küken, keinen Kälbermord und sie wollen schon gar keine Leute, die versuchen, sich mit ihnen auf eine Stufe zu stellen, während sie soeben genannte Fakten immer und immer wieder ignorieren...
Wer lediglich auf Fleisch verzichtet, aber ansonsten ganz bewusst Leid verursacht, sei es Kleidung, Körperpflege, Haushalt oder Nahrung, will eben eine Welt, in der Tiere ausgebeutet und ermordet werden dürfen.
Wie kannst Du also behaupten, dass Veganer und Vegetarier das gleiche wollen?
Hallo Veganer!
Ihr habt jetzt genau DAS getan, was der Thread-Eröffner angesprochen hat: Dieses ewige "Vorwürfe"-Machen und Schlechtrederei.
Und für JEDEN, der mir noch einmal schreibt "wer lesen kann ist klar im Vorteil" : Du kannst mich mal sonstwo :D
Friede, Freude, Feenstaub!
:o :o :o
Ihr habt jetzt genau DAS getan, was der Thread-Eröffner angesprochen hat: Dieses ewige "Vorwürfe"-Machen und Schlechtrederei.
Schlechtrederei... Ja wie kann man nur etwas so schönes, wie Kükenschreddern und Kälbermord schlecht reden? Also wirklich...
Was gibt es schöneres, als Kühe, die sich für Dich ihre Beine in den Bauch stehen?
Wie kann man nur den Speziesismus in Frage stellen?
...Du kannst mich mal sonstwo
Friede, Freude, Feenstaub!
Ja, so geht das. Mit "Du kannst mich mal sonstwo" kommen wir auf einen Nenner.
Schund, Schwachsinn, Schizophrenie...
HAMMERHART,was in diesem forum abgeht!:eek:
ich hab gedacht wir sind hier etwa auf dem gleichen nenner,aber scheinbar doch nicht!:confused:
lest mal das zitat eines weisen mannes hier unten;)
Man sollte diesen "Extremen" aber auch richtig zu hören... :rolleyes: Dann hättest du verstanden, dass es sowohl ein Unterschied ist, ob du Fleisch ist oder nicht. Das dies wohl anerkannt wird aber eben durchaus noch ein Schritt fehlt.
Naja, das wird zwar anerkannt, aaaaaaaaaaaaaaber ...
Außerdem kommen hier zig verbale Ohrfeigen. Und so auf den letzten Drücker heißt es dann wieder "jajaja, natürlich ist es gut, dass du kein Fleisch ist, aber du musst weitergehen"
Und wie allgemein bekannt ist: Der Ton macht die Musik.
Ich ernähre mich nicht auf eine bestimmte Art und Weise, damit ich die Anerkennung von irgendwelchen Leuten bekomme.
Aber wenn man dauernd runtergemacht wird oder Beleidigungen zu hören bekommt, kotzt es einen nun mal an.
Ein Omni isst auch nicht Fleisch oder verzichtet darauf wegen der Gesellschaft. Aber wenn man ihn permanent nervt/beleidigt etc. wird er sicher nicht für Argumente zugänglich sein geschweige denn überhaupt zuhören wollen.
Genau das gleiche ist doch auch bei Vegetariern.
Man muss sich dauernd rechtfertigen und sich an den Pranger stellen lassen, weil man nicht gut genug für manche Veganer ist.
Dabei spielt es keine Rolle, ob man mich persönlich anspricht. Oder ob ich mich von pauschalisierten Äußerungen angesprochen fühle.
Der Vegetarier unterscheidet sich ja kaum vom Omni, beide verursachen Tierleid.
Mancher Veganer unterscheidet sich kaum vom Vegetarier, weil er eine Ledercouch zuhause hat.
Und und und
Nein, die Leute verzichten bestimmt nicht auf Fleisch, um Anerkennung zu bekommen.
Aber bei manchen Veganern hat man das Gefühl, sie haben endlich was gefunden, womit sie sich über alle stellen können.
Sie sind besser, konsequenter, ethischer ... Was sie sagen, ist Maßstab.
Ich glaube, ich habe zum ersten Mal in diesem Forum hier erlebt, dass Leute Gegenargumente der Form "das habe ich bereits da und da gesagt" anbringen, dass eigene Aussagen wie wissenschaftlich fundierte Quellen verwendet werden.
Diese Feindlichkeit ist definitiv bei einigen Leuten vorhanden. Ob sie dabei die Wahrheit sagen oder nicht - das spielt keine Rolle. Die Wahrheit kann man auch sicher anders sagen, ohne dass sich dauernd einige angepisst fühlen.
Herr Deornoth
23.03.2008, 22:58
Wie kannst Du also behaupten, dass Veganer und Vegetarier das gleiche wollen?
Erlaubst du mir die Frage wieso du dann in einem Halb-Vegetarier-forum bist, es gibt auch "reine" Veganer fora, die dürften dir sicher besser taugen :confused:
Ich mag Owens post ziemlich.
Wenn ich heute erfahren würde das man Rindblut über Kartoffeln tröpfeln lässt damit sie wachsen, dann esse ich keine Kartoffeln mehr, weil ich als gewordener Vegetarier doch nicht will dass für mein Essen ein Tier stirbt, und auch für Milch, Honig und Ei müssen Tiere sterben.
ist es nicht auch so, dass für Gemüse/Pilz-Produkte auch Tiere sterben müssen? Insekten, Nagetiere usw. für Pilze Pferde und Hühnerkot. soll natürlich in keinster weise ein vorwurf sein.
@ magica
:o Da hast du allerdings weise gesprochen =) Ich kann das alles jetzt besser nachvollziehen, dankööschön! http://cosgan.de/images/smilie/liebe/a010.gif
Nun um noch mal meinen Standpunkt klar zu machen:
Ich finde Vegetarier super, eben weil sie sich Gedanken machen. Klar ist z.B. der Schritt vom Veganer zum 100%igen Veganer (z.B. ohne Baumwolle, ich erinnere an Markys Bedenken) ein schwierigerer Schritt als vom Vegetarier zum Veganer. Sprich letzterer ist einfacher, finde ich (war aber auch nie Vegetarier).
Ich finde es wichtig, dass man die Fakten mit den Küken und Kälbern anerkennt. Wenn man dies tut und trotzdem noch von irgendwas gehalten ist, kein Veganer zu werden, so kann ich dies akzeptieren. Zum einen deshalb, weil es sich immer noch ändern kann, d.h. in 5 Jahren z.B. der Schritt gemacht wird und zum Anderen weil ich Vegetariern nicht ihr Leben vorschreiben will (bei Omnis sieht das schon wieder anders aus :p Wobei wollen und können selbstverständlich ein Unterschied ist).
Ich finde Leute wie Schlunzilein ^^ zwar wichtig, aber es kann eben auch nichts erreicht werden mit dem ständigem auf den Kopf hauen. Wer hier länger mit liest würde mit Schlunz und so (*g* Schlunz und so... heijeijei, nehms mir nicht übel, Schlunz!) sicher auch besser klar kommen, daher vielleicht mein Rat an Schlunz:
Warte doch mit deinen Ausführungen erstmal ab und vergraule nicht gleich jeden potenziellen Veganer :) Manch einer nimmts sich zu Herzen - aber nicht den Kükenmord sondern den Vorwurf an seine Person, manch einer ist genervt, manch einer wütend oder sonst was.
Wenn jemand totalen Blödsinn erzählt, dann kann man drauf hauen *lol*. Na egal, ich verplapper mich hier nur noch mehr *g*
Amen ;)
Klar ist z.B. der Schritt vom Veganer zum 100%igen Veganer (z.B. ohne Baumwolle, ich erinnere an Markys Bedenken) ein schwierigerer Schritt als vom Vegetarier zum Veganer. Sprich letzterer ist einfacher, finde ich
Ich denke, das ist sehr unterschiedlich.
Ich kann auf Milchprodukte leichter verzichten. Weil ich das nicht vertrage.
Auf Käse auch. Hab ich noch nie so sehr gemocht.
Meine Problemfälle wären Eis & Vollmilchschokolade. Und da fällt es mir auch einfacher, weil man da die Figur als zusätzliche Motivation hat.
Aber dafür gibts vielleicht viele andere Dinge im Alltag, die es mir sehr schwer machen.
Und ein anderer kann vielleicht all das, wo ich hänge, leichter entbehren und hat ein Problem mit Käseverzicht.
Nur weil es dir leicht fällt, heißt es nicht, dass es mir nicht schwerfallen darf.
Was manch einer hier alles ach so nebenher vegan realisiert, geht bei anderen vielleicht eben nicht.
Der eine ist ein "schludderiger" Typ, der optisch gesehen immer nur zweckgerichtet gekleidet ist. Und wohnungsmäßig vielleicht ebenso nur zweckmäßig eingerichtet ist.
Und auf der anderen Seite wird z.B. vielleicht eine Person vegetarisch oder vegan, die vorher wirklich ganz anders gelebt hat. Wo Schuhe, Jacke, Couch und Autositze aus Leder sind. Wo das Bettzeug aus Daunen ist und man ausschließlich (böse-pfui) Marken eingekauft hat.
Was passiert, wenn so jemand vegan wird?
Ein Wechsel von omni auf vegan ist bei so einem Menschen ja doch deutlich gravierender als bei einem, der "nur" eine 2-Zimmer-Wohnung mit Couch vom Spermüll hat und sich eh niemals hätte eine Ledercouch leisten können? (Wobei ich jetzt nicht den finanziellen Status werten möchte, darum geht es hier nicht).
Aber die erste Person hat ein ganz anderes Umfeld, einen ganz anderen Lebensstandard und ganz andere Rahmenbedingungen.
Und das macht vieles sicher auch schwieriger für die Person.
Da geht es nicht um "ich esse Tofu und kaufe nur Stoffschuhe". Da spielen auch gesellschaftliche Aspekte eine Rolle.
hmmmm... Das kann schon sein.
Aber danke, dass du denkst, meine Couch wäre vom Sperrmüll :p ;) Hab nicht mal eine :(
Ich kann halt diesen: Leder = toll - Wert nicht nachvollziehen. Na egal. Du hast schon recht, ich muss ja z.B. auch auf Milch verzichten - ob ich nun Veganer bin oder nicht - weil ich sie nicht vertrage. Und Käse habe ich auch nur auf ner Pizza oder Sandwich gegessen (bis ich mal rausfand, dass ich davon Bauchweh bekomme ;)). Womit mir das alles sowieso leichter fiel.
Hmmm, aber mein Freund wiederum verträgt alles und wurde auch von einen Tag aufn andern Veganer. Aber er kauft z.B. Pringles wo "vegan" drauf steht. Habe gesagt: Böse Firma weil da irgendwas mit Tierversuchen ist (woran man auch sieht, dass mir Quellen fehlen) und er: "Naja, aber die machen sich wenigstens um ihre Verbraucher Gedanken und schreiben "vegan" rauf".
Aber das ist ein anderes Diskussionsthema :o
diese gegenseitigen beschuligungen bringen doch nichts!
ausserdem kann sich wohl keine seine hände in unschuld waschen,oda?
auch veganer haben mit sicherheit dreck am stecken,man muss nur genau hinschaun.das soll heisen,dass es heutzutage doch fast unmöglich ist (wenn man fett kohle hat ist es vielleicht möglich,aber selbst dann ist es kaum machbar)nicht auf kosten anderer zu leben.
Aber danke, dass du denkst, meine Couch wäre vom Sperrmüll :p ;) Hab nicht mal eine :(
Ich habe auch keine Ledercouch :D
Aber fast hätte ich eine gehabt *g*
Ich kann halt diesen: Leder = toll - Wert nicht nachvollziehen
Ich kann nur für mich sprechen.
Ich bin auch kein Leder-Fan in dem Sinne.
Ich habe aber immer Lederschuhe gehabt. Nicht, weil ich unbedingt Leder tragen wollte. Ich habe auch Stoffschuhe. Aber die schicken Schuhe waren einfach automatisch Leder. Die "guten" Schuhe in den "guten" Fachgeschäften sind eben einfach Leder.
Wir wollten eine Couch kaufen (da war ich so grade noch nicht Veggie *g*).
Und da sollte es was abwaschbares sein. Hätte ich mich für die Ledercouch entschieden, dann sicherlich nicht weil ich unbedingt etwas wollte, wofür ein Tier gestorben ist.
Sondern (Tierleid war zu dem Zeitpunkt ja egal) aus qualitativen Gründen. Wenn ich mir da eine richtig gute Couch von einem guten Möbelhaus hole, dann ist sie eben aus Leder und nicht Kunstleder.
Aber wenn ich das alles habe - dann kann ich das nicht mal eben so wegschmeißen.
Große Töne spucken kann jeder. Ooooh eine Menschenhautlampe stell ich mir auch nicht rein. Nein, tu ich nicht.
Aber wenn ich da z.B. 10.000 Euro für eine Couchgarnitur bezahlt habe, werde ich sie sicher nicht nach einem halben Jahr wegschmeißen, weil sie nicht vegan ist.
Und diese Tatsache macht dann diesen Veganer schon unglaubwürdig und angreifbar.
Und das finde ich scheiße.
Für jemanden, der sowieso nie Leder, seidenes Zeugs oder sonstiges gekauft hat (unabhängig davon, ob es eine Geld- oder Geschmacksfrage war) wird es leichter sein, in der Theorie alles wegzuschmeißen oder zu ersetzen.
Und daher sollte dann der eine nicht mit "ich bin ein besserer Veganer als du" ankommen. Eben weil man die ganzen Rahmenbedingungen nicht kennt.
Sacht mal...
Ihr schießt doch hier mal wieder völlig am Ziel vorbei.
Das Theater kam hier auf, nachdem Kitany u. A. schrieb:
Andererseits lasse ich mir meine Essgewohnheiten bestimmt nicht von sehr extremen Usern hier schlecht machen und darum schalt ich einfach auf stur, wenn mir wieder einer mit "du Mörder" kommt, denn in Wahrheit ist diese ganze Vegetarer versus Veganer-Diskussion lächerlich, weil alle wohl das gleiche wollen und den gleichen positiven (tierfreundlichen) Grundgedanken haben, und ich finde DAS zählt.
Da ist es doch völlig legitim, wenn ich antworte:
Nein. Sicher nicht. Veganer wollen keine Eier von Qualzüchtungen, keine geschredderten Küken, keinen Kälbermord und sie wollen schon gar keine Leute, die versuchen, sich mit ihnen auf eine Stufe zu stellen, während sie soeben genannte Fakten immer und immer wieder ignorieren...
Wer lediglich auf Fleisch verzichtet, aber ansonsten ganz bewusst Leid verursacht, sei es Kleidung, Körperpflege, Haushalt oder Nahrung, will eben eine Welt, in der Tiere ausgebeutet und ermordet werden dürfen.
Wie kannst Du also behaupten, dass Veganer und Vegetarier das gleiche wollen?
Es geht doch nicht um Profilneurosen, Arroganz, sich abheben wollen oder sonstwas.
Dass Vegetarier potenzielle Veganer sind und auch als solche behandelt werden sollten, habe ich ja ausdrücklich klargestellt (http://schlunz-extra.blogspot.com/2007/11/vegetarier-sind-mrder.html).
Ich habe gerade mit Michael nen PN-Austausch, in dem er sich um die Hintergründe informiert. Er will wissen, was es mit Küken- und Kälbermord auf sich hat, statt stur darauf zu beharren, er sei ein Vegetarier und dann zum hundertsten Mal auf stur zu schalten, wie es Kitany tut.
Man kann sich informieren, an sich arbeiten oder schweigen, aber Tierleid zu beschönigen, zu verharmlosen und zu behaupten, Veganer und Vegetarier würden am selben Strang ziehen, ist etwas, das man nicht unkommentiert im Raum stehen lassen sollte.
That's all.
ausserdem kann sich wohl keine seine hände in unschuld waschen,oda?
auch veganer haben mit sicherheit dreck am stecken,man muss nur genau hinschaun.das soll heisen,dass es heutzutage doch fast unmöglich ist (wenn man fett kohle hat ist es vielleicht möglich,aber selbst dann ist es kaum machbar)nicht auf kosten anderer zu leben.
Bitte lesen:
http://www.ethik-portal.de/index.php?option=com_content&task=view&id=280&Itemid=1
Ich habe allgemein zum Thema Feindseligkeit meine Meinung geschrieben.
Das war nicht konkret auf einzelne Postings hier im thread bezogen.
Und ja, wenn man falsche Aussagen hört, darf man natürlich widersprechen.
Nur ist es auch ein Unterschied, ob man klarmacht, dass eben sehr wohl ein Unterschied zwischen Veganern und Vegetariern ist und woraus sich dieser ergibt.
Oder ob der Veganer völlig entrüstet ist, dass er mit Vegetariern (dieses Pack *vordiefüßespuck*) auf eine Stufe gestellt wird http://www.cafe-clatsch.de/forum/images/smilies/blink.gif
(dieses Pack *vordiefüßespuck*)
Das hast Du gesagt... ;o)
Mal ernsthaft:
Ich war auch mal Vegetarier und die Frage ist eben (um es noch mal zu betonen) ob man sich ewig windet, alles beschönigt und auf die Definition "Vegetarier" als Freibrief für unethisches Verhalten pocht, oder eben nicht.
Ja. Aber während du einen Vegetarier, der sich ewig windet, lang machst, fühlen sich dann viele andere Vegetarier, die einiges noch garnicht wissen, evtl. auch schon total verunsichert oder direkt mit angegriffen.
Weil man ja nicht von DER Person spricht, sondern von DEN Vegetariern.
klar, auf nem baumwollfeld werden insekten zerteten und so,aber das mein ich nicht!
weist du wir kaufen schuhe die nicht aus leder sind um tierleben zu retten,bedenken aber nicht wo die schuhe herkommen.meist werden dafür menschen ausgebeutet,selbst wenn es markenschuhe sind.wo kommt der reis oder die sojabohnen her,die wir essen?fast alles ist auf dieser beschissenen welt ist mit leid verbunden.selbst mit dem computer vor dem wir alle sitzen haben wir leid und tod verursacht!bitte nicht falsch verstehen,ich möchte damit nicht schönreden,dass tiere für milch und eier sterben müssen!ich möchte damit nur sagen,dass jeder von uns in diesem hexenkessel erde festsitzt und unserem system ausgesetzt ist.
Er will wissen, was es mit Küken- und Kälbermord auf sich hat,
Es ging nur um Küken, dass Kälber getötet werden ist ja wohl jedem klar.
Aber ich suche immer noch Fakten oder auch direkte Anfragen, wie Bio-Eier Produzenten mit den männl. Küken umgehen.
cahirinus
25.03.2008, 02:51
Das dürfte sich hier ("tinyurl.com/ynvx7h)finden lassen.
Es würde mich wundern, wenn hier etwas über die Behandlung männlicher Küken steht - da es bei solchen VOs im Wesentlichen um den Verbraucher, Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit usw. geht und Tierrechte dabei kaum eine Rolle spielen.
Letzten Endes wird das wohl jeder "Bio-Produzent" so halten, wie er es für richtig erachtet. Die wenigsten davon sind wahrscheinlich Vegetarier oder Veganer, was die Antwort impliziert.
edit: verlinkt war die EG-Öko-Verordnung, wen es interessiert, bitte googeln...
klar, auf nem baumwollfeld werden insekten zerteten und so,aber das mein ich nicht!
weist du wir kaufen schuhe die nicht aus leder sind um tierleben zu retten,bedenken aber nicht wo die schuhe herkommen.meist werden dafür menschen ausgebeutet,selbst wenn es markenschuhe sind.wo kommt der reis oder die sojabohnen her,die wir essen?fast alles ist auf dieser beschissenen welt ist mit leid verbunden.selbst mit dem computer vor dem wir alle sitzen haben wir leid und tod verursacht!bitte nicht falsch verstehen,ich möchte damit nicht schönreden,dass tiere für milch und eier sterben müssen!ich möchte damit nur sagen,dass jeder von uns in diesem hexenkessel erde festsitzt und unserem system ausgesetzt ist.
Und eben deshalb bedeutet Veganismus ja, dass man sich nach besten wissen und Gewissen im Rahmen seiner Möglichkeiten ethisch verhält.
Jeder Mensch verursacht Emissionen und belastet diesen Planeten, doch das heißt ja nicht, dass er deshalb erstrecht unethisch handeln sollte.
Dass Veganismus sich auch auf Umwelt und Menschenrecht positiv auswirkt, ist mittlerweile nicht mehr abzustreiten. (http://schlunz-extra.blogspot.com/2008/02/veredelung.html)
Was soll also das Palaver?
Das dürfte sich hier ("http://tinyurl.com/ynvx7h)finden lassen.
Es würde mich wundern, wenn hier etwas über die Behandlung männlicher Küken steht - da es bei solchen VOs im Wesentlichen um den Verbraucher, Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit usw. geht und Tierrechte dabei kaum eine Rolle spielen.
Letzten Endes wird das wohl jeder "Bio-Produzent" so halten, wie er es für richtig erachtet. Die wenigsten davon sind wahrscheinlich Vegetarier oder Veganer, was die Antwort impliziert.
Wenn ich Deinen Link anklicke kommt ein Wikipedia-Eintrag über Hypertext-Transfereprotokolle.
Hab die URL in der Zitatfunktion noch mal rauskopiert und da kam das gewünschte PDF (komisch...).
Wie auch immer, es bedarf wohl kaum etlicher Beweise dafür, dass männliche Küken in der Biohaltung ebenfalls geschreddert oder vergast werden (diese gestern per PN an Michael gesendete Quelle scheint ihm nicht zu reichen: http://www.soylent-network.com/doku/12_kuekentot.htm).
Was sollen auf Eier spezialisierte Biobauern mit männlichen Küken auch sonst anstellen?
Sie mit nach Haue nehmen, zu Tode streicheln oder auf der Wiese bei den Tele-Tubbies aussetzen?
Und selbst, wenn man sie nicht vergasen oder schreddern würde und für sie eine Verwendung als Masthähnchen hätte (was bislang wegen Mangels an Muskelfleisch bei reinen Eiererrassen nicht passiert), würden sie nach ein bis zwei Jahren umgebracht werden.
Wir reden hier ja nicht von ein paar Tieren, sondern von Massen.
Was sollen auf Eier spezialisierte Biobauern mit männlichen Küken auch sonst anstellen?
Statt Vergasen oder Schreddern - wäre da die Verarbeitung zu Essen eigentlich undenkbar?
Gibt ja Leute, die essen "Stubenküken" (wobei ich nicht wirklich weiß, was das ist). Aber dadurch kam mir der Gedanke, dass man die Küken statt zu beseitigen eben als Nahrung verkaufen könnte.
Nicht, weil ich das für eine super Idee halte. Sondern eher, weil es mich wundert, dass es nicht so ist?
...kam mir der Gedanke, dass man die Küken statt zu beseitigen eben als Nahrung verkaufen könnte.
Nicht, weil ich das für eine super Idee halte. Sondern eher, weil es mich wundert, dass es nicht so ist?
Doch das gibt es! Ich hatte das neulich in einem anderen Tread auch geschrieben. Müsste mal gucken, wo genau. Küken werden als Hundefutter verkauft (beim "barfen").
http://s1.directupload.net/images/080325/ew7yt853.jpg (http://www.directupload.net)
Cavia aperea
25.03.2008, 16:21
Mal ne Frage- mein das irgendwo mal aufgeschnappt zu haben, kann aber auch falsch liegen:
Ist es nicht so, dass die Biobauern (bezogen auf Eier"produktion") ihre Legehennen auch aus konventionellen Aufzugsfabriken bekommen? Das hab ich irgendwo mal gelesen.
Denn dann ist die ganze Grübelei, was die Biobauern mit "ihren" männlichen Küken machen doch eh hinfällig- denn die werden in der Aufzugsfabrik ganz normal "entsorgt"- wie jedes andere männliche Küken auch.
Ich lass mich aber gerne korrigieren, wenn ich das falsch mitbekommen habe.
Zum Thema Küken und barfen. Das stimmt, man kann die bestellen. Ich habe das für meine Katzen auch mal vorgehabt, habe aber keinen Versand gefunden, der Bioküken anbietet. Das sind alles Tierchen aus konventioneller Haltung und das wollte ich dann nicht unterstützen.
Ich denke, Biobauern, die die Küken als Tierfutter abgeben, tun das dann wohl in der Umgebung. Werden sich ja auf dem Land genug Abnehmer finden lassen.
Statt Vergasen oder Schreddern - wäre da die Verarbeitung zu Essen eigentlich undenkbar?
Gibt ja Leute, die essen "Stubenküken" (wobei ich nicht wirklich weiß, was das ist). Aber dadurch kam mir der Gedanke, dass man die Küken statt zu beseitigen eben als Nahrung verkaufen könnte.
Nicht, weil ich das für eine super Idee halte. Sondern eher, weil es mich wundert, dass es nicht so ist?
Geschredderte Küken werden zu Tiermehl, bzw. Tierfutter verarbeitet, vergaste Küken werden als Eintagsküken ebenfalls als Tierfutter verkauft.
Is also längst der Fall...
angel20k
25.03.2008, 19:57
Und was genau ist daran jetzt schlimmer, als die Küken zu mästen, sie zu schlachten und anschließend ihr Fleisch zu verkaufen?
Und was genau ist daran jetzt schlimmer, als die Küken zu mästen, sie zu schlachten und anschließend ihr Fleisch zu verkaufen?
Es geht nur darum, dass Vegetarier in der Regel meinen, an ihren Eiern würde kein Blut kleben (dass man sowas noch erklären muss...).
blueberry
25.03.2008, 21:15
Es ging nur um Küken, dass Kälber getötet werden ist ja wohl jedem klar.
Aber ich suche immer noch Fakten oder auch direkte Anfragen, wie Bio-Eier Produzenten mit den männl. Küken umgehen.
Die Frage habe ich mir auch mal gestellt.
Gibt ein nettes Video zu dem Thema.
http://www.youtube.com/watch?v=lGpJ7J8ReJ4
Soweit ich weiß, werden die Hühner erst nach den Brütereien auf Käfig, Freiland etc. aufgeteilt.
Geschredderte Küken werden zu Tiermehl, bzw. Tierfutter verarbeitet, vergaste Küken werden als Eintagsküken ebenfalls als Tierfutter verkauft.
Is also längst der Fall...
Ja, als Tierfutter. Aber ich meine für Menschen.
Also z.B. die Kühltruhe bei real - da liegen keine Küken drin.
Ich würde ja sagen "ist zu klein, nix zu beißen dran"
Aber ich habe früher auch so kleine Vögelchen gesehen, an denen nichts dran war und was die Leute scheinbar doch essen?
Ja, als Tierfutter. Aber ich meine für Menschen.
Also z.B. die Kühltruhe bei real - da liegen keine Küken drin.
Ich würde ja sagen "ist zu klein, nix zu beißen dran"
Aber ich habe früher auch so kleine Vögelchen gesehen, an denen nichts dran war und was die Leute scheinbar doch essen?
Du hast Sorgen...
Ich habe eine Frage gestellt, du hast sie beantwortet. Aber da ich was anderes meinte, habe ich das geradegerückt.
Was ist daran so schlimm?
Es könnte ja sein, dass es dafür einen bestimmten Grund gibt. Und der würde mich dann eben schon interessieren.
In Italien jagen sie Singvögel. "unsre" Singvögel die im Winter in den warmen Süden fliegen. Es gibt auch Widerstand dagegen, aber diese alte Tradition ist wohl nicht so schnell zu überwinden. Die Jäger werden sie dann ja auch essen. :(
Und Wachteln sollen auch eine "Delikatesse" sein und es sind eher kleine Vögel. Also das gibt es schon magica. Nicht nur für Hunde. Aber ich gebe Schlunz recht, das ändert auch nichts am Prinzip.
Die Frage habe ich mir auch mal gestellt.
Gibt ein nettes Video zu dem Thema.
http://www.youtube.com/watch?v=lGpJ7J8ReJ4
Und ich denke alle die das jetzt gesehen haben sollten versuchen auf Eier zu verzichten.
So brutal es klingt, die männlichen Tiere haben es noch gut... auf die Hennen wartet ein weitaus schlimmeres Schicksal in den Legebatterien.
Hatte leider schon das zweifelhafte Vergnügen, einen solchen Betrieb zu behutachten - ein Wunder wie bei dem Gestank und der stickigen Luft überhaupt irgendwas überleben kann.
Soweit ich weiß, werden die Hühner erst nach den Brütereien auf Käfig, Freiland etc. aufgeteilt.
So sieht es aus. Daher sollten für Vegetarier Eier von kleinen Bauernhöfen mit eigener Zucht erste Wahl sein, allerdings ist die Beschaffung nicht sehr einfach und man muss schon Glück haben...
Haha, also das ist ja jetzt echt mal die Höhe.
Sich über "Feindlichkeiten" aufzuregen und dann selbst schon eine aggressive Überschrift wählen... Vor allem versteh ich überhaupt nicht was an diesem Forum hier feindlich sein soll ausser genau solche Threads, die zur puren Provokation eröffnet werden.
@ Lena: Ich weiß nicht, worin du jetzt diese "pure Provokation" gesehen hast.
Das ursprüngliche Thema war durchaus ein ernst gemeintes und nicht von der handzuweisendes in diesem Forum, aber wie immer wurde es auf irgendeine Veganer vs. Vegetarier-Diskussion beschränkt. Wird euch das nicht irgendwann fad? *kopfschüttel*
Ey Mädel, wenn du hier angenervt bist und ständig irgendwelche unlogischen Schlüsse (so ein Veganer ist ja von Natur aus schlimm...:rolleyes:) ziehst, dann geh doch einfach?
Ey Mädel, wenn du hier angenervt bist und ständig irgendwelche unlogischen Schlüsse (so ein Veganer ist ja von Natur aus schlimm...:rolleyes:) ziehst, dann geh doch einfach?
"Ey Mädel" - was soll denn das für ne blöde Anmache sein? *rofl* Das hab ich das letzte mal von ner 15jährigen gehört, die die Schuhe nicht von den U-Bahn-Sitzen geben wollte *lach*
Dir mögen meine Schlüsse unlogisch erscheinen, aber wenn du dir die ersteren Posts durchliest und die generelle Stimmung in diesem Forum, geht auch dir vielleicht einmal ein Lichtlein auf :D
Veganer sind von Natur aus schlimm? Habe ich das geschrieben? Nein, ich denke nicht, das kam von dir. Eine nette Interpretation, allerdings haperts hinten und vorne daran, vor allem da DU diejenige bist, die die Veganer hier in einen Topf wirft ;)
Hast du den Beitrag von mir auch WIRKLICH durchgelesen?
Erstens habe ich von einer Handvoll Störenfrieden gesprochen (ich wusste nicht, dass bei dir eine Hand voll gleich "alle" bedeutet *lach*)
und
zweitens habe ich nur eingeworfen, dass diese Störenfriede zu den Veganern in diesem Forum zählen, und um es nochmal deutlicher zu sagen: DIESE HANDVOLL.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, was du mir jetzt unterschieben willst, aber es scheint nicht zu funktionieren.
Mach dir noch nen schönen Tag, mangolein ;) (hier scheint gerade die Sonne)
Selbst wenn du "mangolein" schreibst...
Entschuldige, dass ich Dich so angefahren habe. Ich habe Dich leider mit Knuspelmus verwechselt. Also in Erinnerung gehabt, dass du das geschrieben hast ("Veganer sind aggressiv liegt wohl am Vit. B12-Mangel" z.B.), was Knuspelmus schrieb.
Ich hätte besser nochmal nachlesen sollen :o Du bist stur und mir nicht unbedingt sympathisch :D, aber wenn ich Mist geschrieben habe und das erkenne *g*, dann gebe ich das auch zu.
Verzeihung!
Selbst wenn du "mangolein" schreibst...
Entschuldige, dass ich Dich so angefahren habe. Ich habe Dich leider mit Knuspelmus verwechselt. Also in Erinnerung gehabt, dass du das geschrieben hast ("Veganer sind aggressiv liegt wohl am Vit. B12-Mangel" z.B.), was Knuspelmus schrieb.
Ich hätte besser nochmal nachlesen sollen :o Du bist stur und mir nicht unbedingt sympathisch :D, aber wenn ich Mist geschrieben habe und das erkenne *g*, dann gebe ich das auch zu.
Verzeihung!
Schon vergessen (bin ja nicht nachtragend)! Außerdem schätze ich es, wenn man sich entschuldigt, auch auf die Gefahr hin, möglicherweise sein "Ego" anzukratzen, das rechne ich dir positiv an :).
Ich muss dir auch nicht sympathisch sein, damit kann ich leben, solang du mir gegenüber konstruktiv bleibst :D (außerdem bin ich ja auch nicht gerade "auf die Pappn gfalln").
Schon vergessen (bin ja nicht nachtragend)! Außerdem schätze ich es, wenn man sich entschuldigt, auch auf die Gefahr hin, möglicherweise sein "Ego" anzukratzen, das rechne ich dir positiv an :).
Ich muss dir auch nicht sympathisch sein, damit kann ich leben, solang du mir gegenüber konstruktiv bleibst :D (außerdem bin ich ja auch nicht gerade "auf die Pappn gfalln").
Dann isses ja gut :)
ich finde es auch echt langsam nervig, ewig muss man sich als vegetarier eingreifen lassen .
ich bin seit 20 jahren vegetarier , ich esse kein fleisch , ich esse keine gelatine , ich trage kein leder, ich benutze vegane schminke, da lass ich mir nicht sagen ich bin ein mörder oder ich liebe tier nicht bei bestem willen nicht ...
ich finde es auch echt langsam nervig, ewig muss man sich als vegetarier eingreifen lassen .
ich bin seit 20 jahren vegetarier , ich esse kein fleisch , ich esse keine gelatine , ich trage kein leder, ich benutze vegane schminke, da lass ich mir nicht sagen ich bin ein mörder oder ich liebe tier nicht bei bestem willen nicht ...
Sicher.
Weil die Bereiche, in denen Du Tierleid weiterhin bewusst hinnimmst und in Auftrag gibst, ja auch nichts mit Mord zu tun haben, ne?
Mörder sind nur jene, die sich von Leichen (Kälberlab ausgenomen) ernähren...
Wenn einem die Realität nicht gefällt, verdreht man sie halt.
und du lebst anscheinend ewig vegan oder?
bist wahrscheinlich schon vegan zur welt gekommen ..
und du lebst anscheinend ewig vegan oder?
bist wahrscheinlich schon vegan zur welt gekommen ..
Muss ich das?
Zumindest habe ich reflektiert und mein Verhalten geändert, als man mich vor die Fakten stellte, statt mich ewig in Ausreden zu winden und mich über jene aufzuregen, die Tacheles reden.
@Schlunz Immer wenn ich Beiträge von dir lese, muss ich automatisch an Intoleranz denken.
wo ich mich zum vegetarismus entschieden habe , hast du wahrscheinlich noch genüsslich dein steak gekaut...
susanna, du kommst mir schon übertrieben stolz vor...
Zumal du mit 3 Jahren wahrscheinlich nicht selbst entschieden hast, kein Fleisch mehr zu essen. Oder?
Klar, es ist beeindruckend, dass du nahezu dein ganzes Leben vegetarisch lebst. Aber man darf sich halt nicht (ewig) auf seinen Lorbeeren ausruhen, irgendwann ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen.
Wenn du das nicht kannst - das ist eine Sache.
Aber dann immer noch damit anzugeben, dass man früher zum Vegetarier wurde als jemand anderer (der jetzt noch dazu Veganer ist) - das ist sowas von albern :rolleyes:
das ist deine meinung meine ist eine andere..
ich lasse mich nicht von leuten angreifen die vielleicht gerade mal seit ein oder zwei jahren vegan leben aber vorher noch fleisch und alles andere gegessen haben..
natürlich bin ich stolz auf mich keine frage..
und ja ich hab es selber entschieden denn niemand sonst in meiner familie lebt vegetarisch...
wo ich mich zum vegetarismus entschieden habe , hast du wahrscheinlich noch genüsslich dein steak gekaut...
Ich bin 39, war ab 14 Vegetarier und lebe seit rund sechs Jahren vegan.
natürlich bin ich stolz auf mich keine frage..
Ich wüsste nicht, dass ich als Vegetarier stolz war, denn der Vegetarismus hatte einen blöden Beigeschmack (der kam daher, dass ich Tiere weiterhin für nutzbar hielt).
Als man mir dann zeigte, dass auch "Biomilch" und Eier aus "Freilandhaltung" mit Leid und Mord zusammenhängen, war Veganismus die einzige Option.
Und selbst darauf bin ich nicht stolz, denn ich unterlasse lediglich etwas Unethisches.
ne darauf warste nicht stolz warum dann erst vor sechs jahren der wechsel zum veganer?
ich finde es auch echt langsam nervig, ewig muss man sich als vegetarier eingreifen lassen .
ich bin seit 20 jahren vegetarier , ich esse kein fleisch , ich esse keine gelatine , ich trage kein leder, ich benutze vegane schminke, da lass ich mir nicht sagen ich bin ein mörder oder ich liebe tier nicht bei bestem willen nicht ...
Ja und? Veganer sind auch Mörder. Denn die meisten waren nicht von Geburt an vegan und Mord verjährt nicht. Und da wir ja auch alle wissen, dass man nicht zu 100% vegan sein kann "morden" die Veganer auch noch mit rum. Allerdings weit weniger als Vegetarier und Omnis.
Du liebst Tiere? Auch Legehennen und Milchkühe?
Denn dass für Eier Küken vergast werden und dass Milchkühe/Legehennen nicht totgestreichelt werden ist ein FAKT. Und daran haben Vegetarier nunmal ihren Anteil.
Das soll jetzt keine Anfeindung sein. Aber so sehen nunmal die Tatsachen aus.
Die Frage ist auch. Ist ein Vegetarier der den lieben langen Tag Milch und Käseprodukte ist besser als jemand der einmal die Woche Fleisch ist?
Wer verursacht mehr Tierleid?
Die meisten hier waren sicher auch erstmal Vegetarier bevor sie Vegan wurden. Allerdings haben die dann auch den nächsten Schritt gemacht, weil Ihnen irgendwas am Vegetariersein wohl doch nicht so gefallen hat.
Wer die heutige Eier/Milchproduktion für gut heißen kann, der mag das tun.
Allerdings muss man sich dann auch berechtigte Kritik zu dieser Haltung anhören.
ich lasse mich nicht von leuten angreifen die vielleicht gerade mal seit ein oder zwei jahren vegan leben aber vorher noch fleisch und alles andere gegessen haben..
Nänänä ich bin ja viel besser als du. Ich hol gleich meinen großen Bruder bäh :p
Der Unterschied ist nunmal, dass du immer noch bewusst Tierleid in Kauf nimmst und unterstützt.
also ich denke nicht das man als vegetarier genauso viel tierleid in kauf nimmt wie der fleischesser aber nunja jedem seine meinung..
ich für meinen teil weiss das ich nen grossen schritt getan habe und bin auch stolz darauf
ich für meinen teil weiss das ich nen grossen schritt getan habe
Hast du auch.
Aber es wär schön wenn du auch den nächsten machen würdest.
Allerdings muss man sich dann auch berechtigte Kritik zu dieser Haltung anhören.
Berechtigte Kritik? Dass was ihr hier manchmal erzählt hat für mich nichts mehr mit vernünftiger Kritik zu tun. Meistens endet es doch nur wieder in gegenseitige Anfeindungen, die einfach der Lust und Laune entspringen und keine Diskussion mehr darstellen, die etwas bringen würde.
Selbst wenn man andere Überzeugungen hat, die man für besser hält im Vergleich zu anderen Haltungen, sollte man doch immer noch so viel Toleranz bewahren, dass man diese Entscheidungen akzeptiert und nicht immer in jene Auseinandersetzungen gerät, die dann nie ein sinnvolles Ende finden.
danke elfe mal endlich jemand nettes :)
ne darauf warste nicht stolz warum dann erst vor sechs jahren der wechsel zum veganer?
Weil ich eben bis vor sechs Jahren nichts von Kälbermord, Kükenschredder, etc. wußte...
Ich dachte denselben blümeranten Mist, an den sich hier viele User verzweifelt klammern.
In den sechs Jahren sind sowohl die Aufklärung, als auch der Markt veganer Alternativen stark vorangeschritten und heute kann wirklich kaum noch jemand behaupten, er hätte von nichts gewußt.
ne zb hab ich bis vor kurzem nicht gewusst das in käse tierisches lab ist ...
nun esse ich welchen mit mirkrobiellem ...
Cavia aperea
03.06.2008, 00:45
"Stolz" finde ich auch eine etwas unpassende Bezeichnung für etwas, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Wie Schlunz schon richtig geschrieben hat- man tut ja nichts, man unterlässt lediglich.
Und ich persönlich bin nicht darauf stolz, wenn ich etwas nicht tue :rolleyes:
Ich bin lediglich erleichtert, dass ich endlich informiert bin und nicht mehr verblödet mit dem Strom schwimmen muss und mich jetzt aus der Tierleidindustrie ausklinken kann.
In den sechs Jahren sind sowohl die Aufklärung, als auch der Markt veganer Alternativen stark vorangeschritten und heute kann wirklich kaum noch jemand behaupten, er hätte von nichts gewußt.
Nur weil man von etwas weiß, bedeutet nicht, dass man gleich auch so leben muss. Das gibt es in vielen Bereichen und es gibt nun mal mehrere Meinungen Ansichten, die derjenige wohl auch als richtig betrachtet.
Aber nur weil jemand seiner "richtigen" Meinung nicht folgt, muss es doch nicht immer einen derartigen Kleinkrieg geben.
Man kann leicht das Gefühl vermittelt bekommen, dass man als Nicht-Veganer ein schlechtere Person ist und eine solch einseitige Einstellung bringt keinen Nutzen.
Für tierisches Lab sterben Kälber.
Für Käse mit mikrobiellen Lab ebenso.
Cavia aperea
03.06.2008, 00:51
Weil Kälber bei jeder "Form von Käse" ein Abfallsprodukt der Milchindustrie sind :rolleyes:
bei mikrobiellem lab werden schimmelpilze eingesetzt ...
Cavia aperea
03.06.2008, 00:54
Es geht um den Milchanteil im Käse...
Die Kuh gibt nicht Milch weil sie nunmal ne Kuh ist...
Sie gibt Milch (der dann zu Käse verarbeitet wird), weil sie ein Kalb zur Welt gebracht hat. Und dieses Kalb wird meistens (außer es wird selbst der Milchindustrie als zukünftige Milchkuh zugeführt) nicht gebraucht und getötet...
Jetzt verstanden? ;)
Für die Milch und damit Käseproduktion brauchts aber nicht nur Schimmelpilze. Sondern erstmal Milch und die wird von Kühen gemacht, die dafür ein Kalb gebähren müssen.
Das Kalb wird dann in der Regel geschlachtet.
Ohne Kalb keine Milch.
Ohne Milch kein totes Kalb.
Du siehst. Das Kalb sirbt so oder so. Nur werden halt beim tierischen Lab die toten Kälbermägen noch weiterverwendet .
mhh cavia war schneller :)
das kalb stirbt nicht so oder so ...
meist werden sie zu milchkühen rangezogen
genau, und den männlichen wird dafür extra ein Euter angenäht...
Geschlechtsumwandung bei Kühen...
Cavia aperea
03.06.2008, 01:08
das kalb stirbt nicht so oder so ...
meist werden sie zu milchkühen rangezogen
Kann ja gar nicht- schon rein rechnerisch nicht.
Eine Kuh wird einmal pro Jahr gedeckt- also ein Kalb pro Jahr.
Eine Milchkuh lebt ca 5 Jahre- macht also mind. 4 Kälber...
Wenn jedes weibliche Kalb zur Milchkuh "großgezogen" würde, dann wäre Deutschland ja inzwischen ein einziger Kuhstall... :rolleyes:
mein gott was für ein geistreicher beitrag...
bullen gehen oftmals in die schlachtung ja genau aber für die fleischindustrie also nicht für mich , ich esse bekannterweise als vegetarier kein fleisch ... oh man
eine milchkuh wird meistens nach zwei laktationen geschlachtet und nicht erst nach fünf jahren aber egal...
Cavia aperea
03.06.2008, 01:13
Wir reden nicht von Bullen, sondern von Kälbern...
Die Kälber, die im Alter von 22 Wochen als Abfallprodukt geschlachtet werden...
Schon mal was von der Kalbfleischindustrie gehört?
Warum meinst du, gibt es soviel Kalbfleisch auf dem Markt? Mit Sicherheit NICHt, weil es so ökonomisch ist, Tiere, die speziell für den Fleischverzehr gezüchtet wurden, im Alter von 22 Wochen zu schlachten :rolleyes:
Cavia aperea
03.06.2008, 01:13
eine milchkuh wird meistens nach zwei laktationen geschlachtet und nicht erst nach fünf jahren aber egal...
Ok- wenn du es so genau haben willst-- der Durchschnitt ist 2,7 ;)
Aber das Durchschnittsalter stimmt trotzdem :p
Ähm..die Rechnung stimmt nicht so ganz.
Eine Milchkuh wird erst mit 2 Jahren trächtig, d.h. im dritten Jahr kalbt sie, und bekommt im Schnitt nur 2-3 Kälbchen in ihrem Leben.
Die Hälfe der Kälber ist männlich. Kommen wir also auf 1-1,5 Kühe pro Kuh.
es gibt genauso viel schweinefleisch auf dem markt aber das liegt sicher nicht an veggies sondern an der nachfrage am fleisch ...
mein gott was für ein geistreicher beitrag...
bullen gehen oftmals in die schlachtung ja genau aber für die fleischindustrie also nicht für mich , ich esse bekannterweise als vegetarier kein fleisch ... oh man
mein gott was für ein geistreicher beitrag...
kälber gehen auch deshalb in die schlachtung, weil durch die Milchproduktion so viele vorhanden sind
was soll denn deiner Meinung nach mit den männlichen Kälbern werden, wenn jetzt alle vegetarier werden?
Cavia aperea
03.06.2008, 01:17
es gibt genauso viel schweinefleisch auf dem markt aber das liegt sicher nicht an veggies sondern an der nachfrage am fleisch ...
Ich darf dich als Antwort auf deinen eigenen Beitrag mal zitieren....
mein gott was für ein geistreicher beitrag...
Was hat jetzt bitte Schweinefleisch mit der Milchindustrie zu tun :rolleyes:
... oh man
Ja genau, oh man... du verstehst einfach nicht, daß diese beiden Industrien schlichtweg einfach unmittelbar zusammengehören, oder? Milchindustrie => Rindfleischindustrie.
Es ist doch eigentlich ganz einfach:
Milch ist sicherlich kein "Abfall" der Fleischindustrie, die nebenbei mal abgezapft wird. Die Milchkuh ist ein Hochleistungsproduzent, auf Menge getrimmt. Eine Milchmaschine, die solange genutzt wird bis der Gewinn unter die Kostengrenze sinkt. Dann wird sie geschlachtet und durch eine neue ersetzt.
Sich vorzustellen, Milch sei ja nur ein kleines Nebenprodukt und eigentlich die Fleischesser schuld am Kuhleid ist einfach falsch. Der größte Leidfaktor bei der Milchkuh ist und bleibt ihre Überzüchtung, und die haben Menschen zu verantworten, die billige Milch in riesigen Mengen haben wollen.
Was hat jetzt bitte Schweinefleisch mit der Milchindustrie zu tun :rolleyes:
Na wenn es eng wird, muss man ausweichen... ;o)
Susanna, hier sind die fakten:
http://www.vegetarismus.ch/info/21.htm
Der größte Leidfaktor bei der Milchkuh ist und bleibt ihre Überzüchtung, und die haben Menschen zu verantworten, die billige Milch in riesigen Mengen haben wollen.
Was aber nunmal die Mehrzahl der Menschen ist.
Man hätte nun die Möglichkeit nicht überzüchtete Kühe zu verwenden.
Allerdings bräuchte man denn entweder mehr davon als heute um die Preise zu halten.
Oder die Milchpreise würden ziemlich steigen, so dass vielleicht nicht jeder sich mehr die sooo gute Milch leisten kann und die Nährstoffversorgung dann auch nicht mehr so gut aussähe.
Denn wie die DGE bereits wusste:
"Die Vitaminversorgung großer Teile der Bevölkerung hat inzwischen ganzjährig ein hohes Niveau erreicht. Hierzu tragen das weitgehend saisonal unabhängige Angebot nährstoffreicher Obst- und Gemüsesorten sowie nährstoffreicher und gleichzeitig preiswerter Milchprodukte und Fleisch bei"
Ich würde aber immer noch für die Pflanzenmilchalternative plädieren, denn diese fährt vom Tierleid her sicher noch am geringsten und vom ökonomischen Standpunkt (Ressourcenverschwendung etc.) sieht sie auch nicht gerade schlecht aus.
*hihi* Ich finds lustig, was manch einer mit 3 Jahren schon so entscheiden kann... ;)
Traurig, das manches Kalb keine 3 Jahre alt wird... :-(
sehr wohl hatte sehr wohl damit was zu tun..
wenn gesagt wird warum ich meinen würde , weshalb es soviel kalbsfleisch auf dem markt gibt, dann kann ich es so wohl erklären, dass es genauso viel schweinefleisch gibt, da es an der nachfrage am fleisch selbst liegt und an nichts anderm..
aus eurem beitrag :
Alle männlichen und die meisten der weiblichen Kälber werden für zartes Kalbfleisch getötet.
und das würde nicht passieren wenn man keine milch mehr trinkt????
sehr wohl hatte sehr wohl damit was zu tun..
wenn gesagt wird warum ich meinen würde , weshalb es soviel kalbsfleisch auf dem markt gibt, dann kann ich es so wohl erklären, dass es genauso viel schweinefleisch gibt, da es an der nachfrage am fleisch selbst liegt und an nichts anderm..
Da Du scheinbar nicht im Stande bist, meinen Link zu lesen und auf ihn einzugehen:
"In der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Tier (oder der Mensch) artfremde Milch konsumiert. Zudem ist der Mensch das einzige Lebewesen, das sich noch im Erwachsenenalter nicht von der Milch trennen kann. Er hält ein solches naturwidriges Verhalten sogar für lebensnotwendig!
Eine Kuh muss gekalbt haben, bevor sie Milch geben kann. Um einen möglichst grossen Profit aus den Milchkühen herauszuschlagen, werden sie jährlich (künstlich) besamt und während der Trächtigkeit bis wenige Wochen vor der nächsten Geburt weiter gemolken.
Was geschieht mit den unzähligen Kälbern? Fast alle entreisst man ihrer Mutter bereits kurz nach der Geburt. Die Kühe sind danach tagelang unruhig, muhen und suchen nach ihrem Kälbchen, da die Bindung der Mutterkuh zu ihrem Kalb sehr stark ist. Alle männlichen und die meisten der weiblichen Kälber werden für zartes Kalbfleisch getötet. [...]
Die «Milchleistung» der Kühe wurde, vor allem in den letzten Jahrzehnten, stark gesteigert. Heute ist man bereits bei über 5000 Liter Milch pro Jahr angelangt. Dies führt zu vielen gesundheitlichen Problemen bei den Kühen (insbesondere Euterentzündungen). Die vorbeugende Antibiotikabehandlung der Zitzen von Milchkühen ist deshalb bereits weit verbreitet. Auch die Zusammensetzung der Milch wurde durch die Züchtung der heutigen «Hochleistungsmilchmaschinen» (leider werden die Kühe immer mehr als solche behandelt) stark in Mitleidenschaft gezogen. Dies führte bereits so weit, dass man Kälber kaum mehr mit der Milch ihrer Mütter grossziehen kann! Sogar für Kälber fehlen bereits wichtige Vitalstoffe in der Milch heutiger Hochleistungskühe.
Nach wenigen Jahren nimmt die Milchleistung der Kühe so stark ab, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen geschlachtet werden."
http://www.vegetarismus.ch/info/21.htm
Selbiges gilt übrigens für Legehennen, die nach getaner Arbeit als Suppenhühner enden.
Wie Du nun auf den Trichter kommst, dass das Kalbfleisch der Milchindustrie nichts mit dem Kalbfleisch zu tun hat, das Omnivore fressen, musst Du mir mal erklären.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der, dass kaum eine Milchkuh Zugang zu einer Weide hat, es sei denn, diese liegt in direkter Anbindung an den Stall.
Die wenigen Rinder, die auf Weiden stehen, dienen der Fleischzucht.
Kühe in der Milchindustrie stehen sich ihr Leben lang auf Spaltenböden die Beine in den Bauch.
Edit:
Wie ich sehe, hast Du den verlinkten Beitrag gerade gelesen.
Die Antwort auf Deine Frage:
Absoluter Boykott führt immer zu einem Rückgang der Ware.
Ganz einfach. ;o)
Aber so lange der Boykott nicht flächendeckend betrieben wird, gibt es eben Milch und Kälberleichen und und und...
wir holen unsere eier regelmässig von einem bauer den wir kennen...
ich selbst habe mir den hof und die haltung der tier dort angeschaut und ich könnte nicht behaupten das die tiere dort eingesperrt werden und es ihnen dort schlecht geht tut mir leid..
wir holen unsere eier regelmässig von einem bauer den wir kennen...
ich selbst habe mir den hof und die haltung der tier dort angeschaut und ich könnte nicht behaupten das die tiere dort eingesperrt werden und es ihnen dort schlecht geht tut mir leid..
"Wenige Tage nach dem Schlüpfen werden die Küken gesext (also nach Geschlecht sortiert), die männlichen werden, da sie keine Eier legen können und bei Legehuhnzuchtlinien für die Mast ungeeignet sind, lebend vermust oder vergast.
Die Hühner sind Qualzüchtungen, so angelegt, dass sie fast täglich ein Ei legen, während ein normales Huhn etwa 6-12 Eier jährlich legen würde (bei Verlust durch äussere Einflüsse bis zu zwanzig). Dies führt zu Krankheiten, da beispielsweise das Kalzium für den Aufbau der Kalkschale in diesen Mengen nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann und daher den Knochen entzogen wird.
Die Hennen werden normalerweise nach etwas über einem Jahr, wenn die Legeleistung nachlässt, getötet und enden als Suppenhuhn oder Pastete. Hühner können bis über dreissig, im Mittel zwanzig Jahre alt werden (durch Qualzüchtung reduziert sich die Lebenserwartung allerdings)."
http://www.vegetarismus.ch/heft/99-1/freiland.htm
Heute handelt es sich bei ALLEN Hühnerrassen um Qualzüchtungen und es ist irrelevant, wie "gut" sie gehalten werden, wenn sie eh nach 1-2 Jahren sterben müssen.
wir holen unsere eier regelmässig von einem bauer den wir kennen...
ich selbst habe mir den hof und die haltung der tier dort angeschaut und ich könnte nicht behaupten das die tiere dort eingesperrt werden und es ihnen dort schlecht geht tut mir leid..
und die Eier in Nudeln, Mayo, Remo, Dressings, Kuchen, Süßkram, Fertiggerichten? Wo kommen die her? :o Die Schaleneier sind doch der geringste Teil gegessenen Eier....
"Wenige Tage nach dem Schlüpfen werden die Küken gesext (also nach Geschlecht sortiert), die männlichen werden, da sie keine Eier legen können und bei Legehuhnzuchtlinien für die Mast ungeeignet sind, lebend vermust oder vergast.
Die Hühner sind Qualzüchtungen, so angelegt, dass sie fast täglich ein Ei legen, während ein normales Huhn etwa 6-12 Eier jährlich legen würde (bei Verlust durch äussere Einflüsse bis zu zwanzig). Dies führt zu Krankheiten, da beispielsweise das Kalzium für den Aufbau der Kalkschale in diesen Mengen nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann und daher den Knochen entzogen wird.
Die Hennen werden normalerweise nach etwas über einem Jahr, wenn die Legeleistung nachlässt, getötet und enden als Suppenhuhn oder Pastete. Hühner können bis über dreissig, im Mittel zwanzig Jahre alt werden (durch Qualzüchtung reduziert sich die Lebenserwartung allerdings)."
http://www.vegetarismus.ch/heft/99-1/freiland.htm (http://www.vegetarismus.ch/heft/99-1/freiland.htm)
Heute handelt es sich bei ALLEN Hühnerrassen um Qualzüchtungen und es ist irrelevant, wie "gut" sie gehalten werden, wenn sie eh nach 1-2 Jahren sterben müssen.
sorry, aber diesen Text kannst du einfach nicht jedes mal posten wenn es um "Bio-Eier" geht. Wer sagt dir, dass die männl. Kücken dort gleich getötet werden? Wer sagt dir, dass die Hennen nach 2 Jahren geschlachtet werden?
Ich kenne genug Höfe, wo die Hühner im Freien leben nicht um Geld zu produzieren sondern, was weiß ich, als Hobby oderso, jedenfalls sterben die Tiere dort meist wirklich erst im hohen alter oder durch den Fuchs/Marder, nur die Hähne, die in der Pubertät zu aufdringlich den Hühnern gegenüber werden, werden geschlachtet.
(trotzdem esse ich von dort auch keine Eier sollte nur mal darstellen, dass nicht zwingend überall alle Hennen nur 2 Jahre/Hähne 1 Tag alt werden usw.)
sorry, aber diesen Text kannst du einfach nicht jedes mal posten wenn es um "Bio-Eier" geht. Wer sagt dir, dass die männl. Kücken dort gleich getötet werden? Wer sagt dir, dass die Hennen nach 2 Jahren geschlachtet werden?
Du kannst ja gerne bei http://www.soylent-network.com/ surfen oder Dich mit Dirk in Verbindung setzen.
Die wenigen Ausnahmen, auf die Du Dich berufst, bestätigen allenfalls die Regel.
jedenfalls sterben die Tiere dort meist wirklich erst im hohen alter...
[...]
...dass nicht zwingend überall alle Hennen nur 2 Jahre/Hähne 1 Tag alt werden
Das ist schlichtweg Unsinn.
Befreite Hennen erreichen in der Regel maximal 7 Jahre Lebenszeit, dann bereitet auch ihnen der angezüchtete Legezwang ein Ende.
Somit erreichen sie nicht einmal ein Drittel ihrer natürlichen Lebenszeit.
Und Hähne kann man kaum in der Gruppe halten, allenfalls 2 Tiere, die sich in ihrem Revier auch noch rangmässig arrangieren müssen, sind möglich.
Der Rest wird frühzeitig entsorgt.
Kein normaler Hobbyhalter hält sich Hybridhühner. :rolleyes:
(Außer er hat sie geklaut oder als Geschenk erhalten)
Die normalen Rassen, die gehalten werden, sind robust und gesund und werden durchaus 10 Jahre und älter.
Kein normaler Hobbyhalter hält sich Hybridhühner. :rolleyes:
(Außer er hat sie geklaut oder als Geschenk erhalten)
Die normalen Rassen, die gehalten werden, sind robust und gesund und werden durchaus 10 Jahre und älter.
Schön... Wenn die Legeleistung nach 2 Jahren abnimmt, fallen diese Tiere sicher nicht ins Gewicht, wenn es um Veganismus geht, meinst Du nicht?
Oder denkst Du, jeder Mensch in einer Großstadt kennt ne Oma mit ein paar Hennen, die in "Frührente" gehen dürfen?
Was sollen also immer diese herbeigeholten und fadenscheinigen Ausnahmeerscheinungen???
So ist das doch in allen Bereichen, wo Du Dich äusserst, wie eben auch mit den von Dir verspeisten englischen Hochlandrindern...
Darum schreibe ich auch immer wieder "Chimeras Welt".
Für Tierrechte und Veganismus sind Ausnahmen irrelevant und kontraproduktiv, doch das ist ja wohl Deine Intention...
Hab noch was gefunden:
Deutsches Reichshuhn (http://www.ac-bueroservice.de/gefluegel/deutsches_reichshuhn.htm) (was es alles gibt *g*)
Für Tierrechte und Veganismus sind Ausnahmen irrelevant und kontraproduktiv, doch das ist ja wohl Deine Intention...
Ähm... Veganismus und Tierrechte SIND Ausnahmen in unserer Gesellschaft. Meine "Welt" dürfte nicht viel kleiner sein als deine.
Ähm... Veganismus und Tierrechte SIND Ausnahmen in unserer Gesellschaft.
Die Du auch gerne als solche anerkennst und von denen Du Dir wünschst, dass es sich nie ändert, damit Du nicht eines Tages auf das von Dir verursachte Tierleid verzichten musst...
Also das wärend meiner Lebenszeit (oder auch generell) der Konsum von Milch,Eiern oder Fleisch rechtlich verboten sein wird kann ich wohl gänzlich ausschließen.
Da engagiere ich mich lieber in Dingen, von deren Durchführbarkeit ich auch überzeugt bin.
Aber ich finde es schon sehr interessant, dass du mir vorwirfst meine Lebensweise sei Ausnahme und daher irrelevant, wärend du selbst Anhänger einer Ernährungsweise bist, die kaum praktiziert wird.
Da engagiere ich mich lieber in Dingen, von deren Durchführbarkeit ich auch überzeugt bin.
Das wäre?
und was hat das mit der Umstellung deiner eigenen Ernährung zu tun?
Braveheart
11.06.2008, 13:59
Zum Glück leben wir in einem relativ freien Land wo man andere Überzeugungen haben darf und solange man sich nicht schlägt ist solch eine Diskussion eher unterhaltsam als echte Feindschaft.
Ich bin übrigens der Überzeugung das Insekten und deren Verzehr die Zukunft sind, die Asiaten sind mir da ein Vorbild.
Ich bin übrigens der Überzeugung das Insekten und deren Verzehr die Zukunft sind, die Asiaten sind mir da ein Vorbild.
...
Cool.
:D
veganmuscle
11.06.2008, 16:07
die Asiaten sind mir da ein Vorbild.
Die Asiaten mit ihrem respektlosen Umgang mit Tieren sind wohl wirklich das genaue Gegenteil eines Vorbilds.
Der neueste Trend sind (noch) lebende angeschnittene, halbpanierte Fische, die während des Essens qualvoll eingehen.
Seit ich diesen Beitrag gesehen habe, sind Asiatische Restaurants für mich tabu.
Der neueste Trend sind (noch) lebende angeschnittene, halbpanierte Fische, die während des Essens qualvoll eingehen.
Seit ich diesen Beitrag gesehen habe, sind Asiatische Restaurants für mich tabu.
Wie nennt sich diese Speise, von der du sprichst? Davon habe ich noch nie gehört.
http://aufregerblog.blogspot.com/2008/02/lebenden-fisch-essen.html
http://aufregerblog.blogspot.com/2008/02/lebenden-fisch-essen.html
Na oarg.
Manche Leute kommen auf Ideen, da greift sich Otto-Normalverbraucher wirklich am Kopf. Aber gut, Japaner sind für ihre "exotischen" Mahlzeiten bekannt (Stichwort: Seepferdchen am Stil und Walfisch-Fleisch ... und dabei hab ich die sogenannten "Potenzler" alla Tigerknochenpulver noch gar nicht erwähnt, wobei das auch in Indien vertrieben wird *grummel*).
Braveheart
11.06.2008, 18:45
Die Asiaten mit ihrem respektlosen Umgang mit Tieren sind wohl wirklich das genaue Gegenteil eines Vorbilds.
Der neueste Trend sind (noch) lebende angeschnittene, halbpanierte Fische, die während des Essens qualvoll eingehen.
Seit ich diesen Beitrag gesehen habe, sind Asiatische Restaurants für mich tabu.
Diese widerliche Essgewohnheit und Tierschänderei ist nicht neu und leider ohne Konsequenz schon Jahre bekannt :mad:.
Auf diesen Aspekt habe ich mich aber auch nicht bezogen, Japaner sind auch nicht dafür bekannt Insekten zu verzehren.
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