PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Bibel, Wort für Wort oder sinnbilder? (abgetrennt von Vegetarier zurückgeblieben?


Knuspelmus
28.02.2008, 15:43
@Knuspelmus
Glaubst du an die Bibel, wortwörtlich? Woher sollen denn die, die die Bibel zu Papier brachten, gewusst haben, wie die ersten Menschen lebten?

In der Bibel ist viel sinnbildlich zu verstehen. Wenn ich die Sinnbilder (z.B. die Schöpfungsgeschichte und Adam & Eva) der Bibel _anscheinend_ wortwörtlich nehme, d.h. ohne sie aufzuschlüsseln, dann können das nur die verstehen, die in Entsprechungen denken gelernt haben, d.h. die schon etwas fortgeschritten gläubig sind. Für die anderen sind diese Ausführungen nicht bestimmt und daher argumentiere ich sie auch nicht. Ich habe hier nicht die Möglichkeit, jemanden in den Glauben einzuführen. Um sich über Gott, Himmel und Hölle, Glaube und Unglaube zu informieren, habe ich schon zwei Bücher erwähnt, die ich für die Teilnehmer dieses Forums für am tauglichsten erachte: Das sind "Himmel und Hölle" von Emanuel Swedenborg und "Der Mensch zwischen Geist und Welt" von Carl Welkisch. Beide sind überkonfessionell und sozusagen "starker Tobak". Es sind Bücher, die Menschen völlig verändern oder umdrehen können, wenn man sie sich zu Herzen nimmt. Wer diese Bücher liest und befolgt, der kann dann auch die biblischen Sinnbilder und Entsprechungen verstehen und auch wenn jemand auf deren Grundlage argumentiert oder informiert. Zudem wird so jemand fähig, sich dem Wort Gottes in direkt diktierter Form zu nähern, was ein großer Geistesschatz ist.

Woher Moses wußte, wie die ersten Menschen lebten? Ganz einfach. Er war Prophet und hat es von Gott erfahren. Man findet enorm ausführliches Wissen bei einer ganzen Reihe von Menschen mit prophetischer Gabe, recht bekannt ist z.B. die Anna Katharina Emmerich. Sie erwähnt auch, dass die ersten Fleischesser entweder vorsündflutliche Nachkommen Kains waren oder unbekannte Nachkommen Noahs.

Empirische Wissenschaft hat keine Autorität. Im Licht ihrer Begründungen leuchten Irrtümer genauso wie Wahrheiten, d.h. sie begündet das Wahre UND das Falsche. Das sieht man als Veggie sehr schön: für alles gibt es wissenschaftliche Begründungen - pro oder kontra Fleischessen, pro oder kontra Rohkost, pro oder kontra vegan... Durch die Wissenschaft kannst du begründen, dass Raben weiß sind und die Sonne im Westen aufgeht... Daher trauen Wissenschaftler mit der Zeit nicht einmal mehr sich selbst.

Jedenfalls die Wahrheit erfährt man aus der Wissenschaft nie. Es gibt nichts, was man nicht begründen kann, wenn man nur schlau genug ist. Wahrheit erkennt man erst, wenn man von der Wahrheit um der Wahrheit willen angeregt wird. Der Weise geht erst in sich, um herauszufinden, ob etwas wahr ist, bevor er es begründet. Die Wissenschaftler machen das gewöhnlich genau umgekehrt, bzw. sie sind unweise oder beauftragt und bestochen und begründen dann das dem Unweisen oder Auftraggeber entsprechende Böse und Falsche.

Der Weise weiß, das alle Einsicht und Weisheit falsch ist, der die Anerkennung des Göttlichen fehlt. Diese Personen habe ich zu meinen Autoritäten gewählt. Die Wissenschaftler sind mir nur soweit Autorität, wie sie den wahren oder höheren Autoritäten nicht widersprechen, bzw. wenn es nur um irgendwelche niedere, weltliche Wissensgebiete geht. Natürlich erwarte ich nicht, dass das jeder hier so sieht wie ich, im Gegenteil. Solange jemand die sinnliche Welt und ihre Wissenschaft als das Non-plus-ultra betrachtet, kann er sich über Menschen wie mich nur aufregen, egal was ich tue oder sage. Das stört mich wenig. Ist mir höchstens wie Hundegebelle. Manchmal belle ich ein wenig zurück, damit der Wauwau sich noch ein bißchen mehr über mich aufregt und weil ich Hunde ja eigentlich gern hab :D

Herzliche Grüße!

Chimera
28.02.2008, 21:39
@Chimera:
Gorillas essen ihren Kot zur B12-Supplementierung, was aber nicht bedeutet, dass ihre Nahrung für sie ansonsten nährstoffarm ist.

Ihre Nahrung ist einfach nährstoffarm, das ist Fakt und nicht dran zu rütteln. Deswegen muss ein Gorilla auch 25 kg Futter in sich reinschaufeln, wärend ein Raubtier in änlicher Gewichtsklasse lediglich 1/5 davon benötigt.

@ Knuspelmus:
Deine Weltanschauung ist für mich sehr schwierig nachzuvollziehen, wo du doch täglich von den Errungenschaften der modernen Wissenschaft profitierst, indem du im Internet surfst, medizinisch betreut wirst, Fernseh schaust, fliegst, Auto fährst u.s.w.
Desweiteren verstehe ich nicht, wie du einerseits wissenschaftlichen Erkentnissen von Menschen misstraust, andererseits von Menschen geschriebene "Heilige Bücher" und Bücher über Gott wortwörtlich nimmst und da nicht zweifelst, ob sie diese Texte nicht vielleicht aus Eigennutz verfasst haben und nur behaupten, sie wären von Gott inspiriert.

Knuspelmus
29.02.2008, 12:27
Deine Weltanschauung ist für mich sehr schwierig nachzuvollziehen, wo du doch täglich von den Errungenschaften der modernen Wissenschaft profitierst, indem du im Internet surfst, medizinisch betreut wirst, Fernseh schaust, fliegst, Auto fährst u.s.w.

Dagegen sage ich ja nichts, das sind die erwähnten niederen Wissensgebiete. Um Fernseher, Flugzeuge, Autos usw. ausreichend zu verstehen oder zu bedienen, braucht man keine göttliche Offenbarung.

Desweiteren verstehe ich nicht, wie du einerseits wissenschaftlichen Erkentnissen von Menschen misstraust, andererseits von Menschen geschriebene "Heilige Bücher" und Bücher über Gott wortwörtlich nimmst und da nicht zweifelst, ob sie diese Texte nicht vielleicht aus Eigennutz verfasst haben und nur behaupten, sie wären von Gott inspiriert.

Ich mißtraue wissenschaftlichen Erkenntnissen nur dann, wenn sie sich über Gott und die Weisen und Propheten erheben, aus Stolz oder Blindheit irrtümlich meinen, die Mittel und Wege der niederen Wissenschaften müßten auch die des Glaubens sein.

Die Prüfungsmethoden des Glaubens für Offenbarung oder höhere geistige Erkenntnisse sind viel strenger und besser als die für die niederen Wissenschaften. Die haupsächliche Prüfung besteht in den Früchten des Glaubens. Auf die niedere Wissenschaften angewand, würden da schon zahlreiche Erfindungen unserer Zeit durchfallen. Dann gibt es die Prüfung der persönlichen Integrität. Auch die würde ein Großteil der Wissenschaftler nicht bestehen. Wer mit Gott Kontakt hat oder höhere geistige Erkenntnisse beansprucht und dennoch ein böser und verkommener Mensch bleibt, der fällt gnadenlos durch, und das völlig zu recht. Das sind die zwei wichtigsten Kriterien. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe anderer Prüfsteine, die ich hier aber nicht alle aufzählen kann.

Wichtig zu bemerken ist noch, dass Gott und Sein Wort nur von jemandem erkannt werden kann, in dem Gott lebendig ist. Daran scheitern heute viele Menschen. Sie glauben, Gott wäre in der Kirche oder säße wie ein Jack-in-the-Box im Tabernakel, irgendwo außerhalb von ihnen. Dann laufen sie aus irgendwelchen Nöten dort hin und werden gewöhnlich natürlich nicht erhört, worauf sie dann glauben, Gott existiere nicht. Gott muss man erst in sich erwecken oder in sein Herz einlassen, dann erst findet man Ihn auch in der Kirche oder im Sakrament und je weiter man fortschreitet letztlich überall.

Lena
29.02.2008, 13:08
Gott muss man erst in sich erwecken oder in sein Herz einlassen, dann erst findet man Ihn auch in der Kirche oder im Sakrament und je weiter man fortschreitet letztlich überall.

Darf ich dich fragen was Gott für dich ist?

Isis
29.02.2008, 13:53
Hallo,

[QUOTE=Knuspelmus;64381]
Ich mißtraue wissenschaftlichen Erkenntnissen nur dann, wenn sie sich über Gott und die Weisen und Propheten erheben, aus Stolz oder Blindheit irrtümlich meinen, die Mittel und Wege der niederen Wissenschaften müßten auch die des Glaubens sein.
QUOTE]

Meinst du damit, wenn Wissenschaft und Glaube in einen Konflikt geraten und sich widersprechen? Wäre die Evolutionstheorie da ein gutes Beispiel? Wenn nicht, vielleicht könntest du ja ein Beispiel nennen, welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen man deiner Meinung nach misstrauen sollte.

Liebe Grüße,
Isis

Mausispatz
29.02.2008, 18:58
@Knuspelmus: Nimms nicht böse, aber Menschen, die so denken wie du erscheinen mir doch ziemlich naiv.

Knuspelmus
01.03.2008, 12:09
@Lena
Gott ist kein "was", sondern Mensch wie wir: Christus.

@Isis
Hab ich vorhin schon zweimal geschrieben. Was die Evolutionstheorien betrifft - sofern sie Gott und die ganze geistige Welt verneinen oder "übersehen", gehören sie dazu. Diese rein empirischen oder naturkundlichen Theorien sind derart höllisch und abscheulich, dass ich sie nicht einmal annehmen oder gar danach leben würde, wenn sie wahr wären. Der Stärkere, der Angepaßtere, der Mieseste usw. sollen King sein? Nein, da entscheide ich mich für den wenn auch von den "Kings" gekreuzigten Schwächeren, Unangepaßten und Edelsten - Christus. Er ist der wahre King.

@Mausispatz
Wie unfreundlich! ;)

Mausispatz
01.03.2008, 13:35
[QUOTE=Knuspelmus;64597@Mausispatz
Wie unfreundlich! ;)[/QUOTE]

Naivität ist doch nichts böses ;) Ich kann gut mit naiven menschen leben, sie erscheinen mir nur etwas realitätsfremd.

Chimera
01.03.2008, 15:41
Diese rein empirischen oder naturkundlichen Theorien sind derart höllisch und abscheulich, dass ich sie nicht einmal annehmen oder gar danach leben würde, wenn sie wahr wären. Der Stärkere, der Angepaßtere, der Mieseste usw. sollen King sein?
Schade, dass du das so siehst. In meinen Augen gibt es nichts schöneres als die Evolution. Zwei einfachste Gesetzmäßigkeiten, Mutation und Selektion, bewirken, dass sich ungeheuer komplexe, wundervolle Organismen in Jahrmillionen aus winzigen Zellen entwickeln. Die Vielfalt und Schönheit des Lebens erscheint mir in diesem Licht jedenfalls wundervoller als bei der Vorstellung, sie sei einfach geschaffen worden.
Ein Insekt unter dem Aspekt zu beobachten, dass es sich in einer unzählige Generationen andauernder Entiwicklung perfekt an die Umwelt angepasst hat, lässt mich jedenfalls mehr Achtung vor seinem Sein entwickeln als bei dem Gedanken, es sei einfach von einem Schöpfergott mit einem Fingerschnips erschaffen worden.

Grimnir
01.03.2008, 17:24
ich finde die Vorstellung von Schöpfung noch faszinierender, schließlich muss sich ein Schöpfer auch ziemlich lang mit der Evolution rumgeschlagen haben, bis er fähig war, dass Universum zu erschaffen :D

Jojo
01.03.2008, 18:20
Gott ist kein "was", sondern Mensch wie wir: Christus.


Dass das QUatsch ist, weiß ja sogar ich als Nicht-Christ. Soweit ich mich aus meiner Zeit als Schülerin einer katholischen Privatschule erinnere, ist Gott eine Trias aus dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Gott hat dem Jungen Jesus einen Teil von sich selbst eingehaucht und damit den Menschen Jesus zu einem Teil von Gott gemacht. Aber Jesus allein ist nicht Gott.
Nur Jesus als Gott zu sehen, widerspricht also bereits dem ersten Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.
Soviel hab ich aus dem Religionsunterricht dort mitbekommen und es wundert mich immer wieder, wie viele Christen bereits das erste Gebot so wahnsinnig missverstehen können. Kommt vielleicht davon, wenn man alles glaubt, was einem vorgesetzt wird.
:rolleyes:

Schlunz
01.03.2008, 18:34
Stille walten lassen, in sich gehen, ZEN üben, schauen was da kommt und die Klappe halten.
Der Kenner genießt und schweigt.
Das kopflastige Zerpflücken manipulierter Texte unter philosophischer oder theistischer Motivation und jegliches christliches Missionieren tötet mir den letzten Nerv.
Dabei lauetet das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten!
Und dass der Thread hier nun voll am Thema vorbei geht, ist scheinbar kein Problem, solange keine Vegetarier kritisiert werden...

Jojo
01.03.2008, 18:50
Schlunz, wenn du keine Ahnung vom Thema hast, musst du nicht mitlesen. Dann solltest du aber auch nicht selbst Gebote beisteuern, deren ursprüngliche Bedeutung du nicht verstehen kannst.
In diesem Land herrscht immer noch Glaubensfreiheit, d.h. jeder darf gern Christ, Buddhist, Jude oder Atheist sein, wie er mag. Keinem allerdings steht es zu, dem anderen die Berechtigung zu glauben abzusprechen. Auch wenn man die Einstellung komisch finden mag (was ich in Bezug auf Knuspelmus tue).
Ebenso gilt die Meinungsfreiheit, d.h. du darfst gern der Meinung sein, dass die ganze Welt vegan zu sein hat, aber du darfst keinen dazu zwingen. Das sind Errungenschaften der Demokratie und wenn du mir jetzt sagst, dass du in dem Zusammenhang eine vegane Diktatur bevorzugen würdest, dann trittst du das System mit Füßen, dass es dir erlaubt, in einer Welt der Omnivoren Veganer zu sein und das nicht nur im stillen Kämmerlein. In anderen Zeiten hätte man Leute wie dich die 150%igen genannt und das ist nichts Positives.
Ein bisschen Toleranz oder Verständnis für andere Leute wäre wirklich mal angebracht.

Knuspelmus
01.03.2008, 19:03
Ein Insekt unter dem Aspekt zu beobachten, dass es sich in einer unzählige Generationen andauernder Entiwicklung perfekt an die Umwelt angepasst hat, lässt mich jedenfalls mehr Achtung vor seinem Sein entwickeln als bei dem Gedanken, es sei einfach von einem Schöpfergott mit einem Fingerschnips erschaffen worden.

Anpassung als Überlebensprinzip ist genau das was alle Kriecher, Schleimer und Mitläufer seit jeher getan haben. Daraus entsteht noch nicht einmal etwas menschenwürdiges und schon gar nichts wunderbares. Der Kriecher ist und bleibt ein Tier und wird nicht zum Menschen, auch daher kann man sehen, wie falsch diese Idee der Evolution per Anpassung ist.

Wenn der Mensch vom einem affenartigen Tier abstammt, das durch fortschreitende Evolution zum Menschen geworden ist, wie kommt es dann, dass es den (verrückten) Wissenschaftlern noch nie gelungen ist, nicht einmal mit den jetzigen fotschrittlichen Werkzeugen und Methoden, aus einem Affen einen Menschen zu machen? Man kann von einem Affenpaar die intelligentesten Jungen und dann die intelligentesten Jungen dieser Jungen usw. nehmen. Das Ergebnis sind Generationen von selektionierten, dressierten und mit den beharrlichsten und umsichtigsten wissenschaftlichen Methoden betreute Affen --- keine Menschen. Eine Mutation bewirkt, dass die Tiere physisch weniger stark als die ersten und moralisch lasterhafter sind. Menschen werden sie trotzdem nicht, im Gegenteil verlieren sie durch Mutation, indem sie von der Affenvollkommenheit abweichen.

Umgekehrt geht genauso nicht. Da die heutigen Wissenschaftler so gut wie keine Skrupel kennen, hätten sie aus einem Menschen ein Tier gemacht, um ihre Theorie ein für alle mal zu beweisen. Solche Versuche resultieren in einem hässlichen oder degenerierten Menschenkind, vielleicht ein Verbrecher, aber kein Tier oder Affe.

Die Schöpfung im großen und im kleinen geht aus der geistigen Welt hervor, wie man das überall alltäglich beobachten kann. Sie ist ein Akt des Willens und der Wille ist geistiger Natur. Noch nicht einmal ein einfaches Haus baut sich zufällig von selbst. Ganz zu schweigen von einem hochkomplexen Lebewesen. Nur weil man den Künstler nicht sieht und nicht versteht, wie er seine Schöpfungen bewirkt, bedeutet das nicht, es gäbe keinen Künstler und alles sei rein zufällig entstanden. Die Evolutionstheorien wurden erfunden, als die Wissenschaftler noch nichts von der Komplexität selbst einer einfachen Zelle wußten und meinten, das sei einfach nur ein Gemisch von Chemikalien, das irgendwie elektrisiert wurde und dadurch zum Leben erwachte. Aber obwohl man heute weiß, wie falsch diese Ideen waren, bleibt man an den darauf aufbauenden falschen Hypothesen hängen, genauso wie man immer noch dem falsche Materiemodell (dem Atom) anhängt, obwohl es schon längst durch die Atomforschung und Quantenphysik widerlegt ist.

Schlunz
01.03.2008, 19:03
@Jojo:
Es geht mir in erster Linie darum, dass in diesem Forum Threads "sortiert" und zusammengewürfelt wurden (http://www.vegetarierforum.com/showpost.php?p=64628&postcount=44), weil sie vom Thema abkamen, während man hier in aller Ruhe Mist schreiben darf.
Unter "Mist" verstehe ich u.A. das Wörtlichnehmen und propagieren von Adam und Eva.
Wenn die Kirche die Evolution nicht anerkennen will und wenn sie nicht eingestehen will, dass über die Hälfte des Bibelinhaltes sowohl mataphorisch, als auch manipulatorisch verfälscht ist und sich dieser Kindergarten durch unkritische User bis hierher ausweitet, krieg ich nen Hals (umsomehr wegen zuerst angeführter Argumentation).

Knuspelmus
01.03.2008, 19:24
Soweit ich mich aus meiner Zeit als Schülerin einer katholischen Privatschule erinnere, ist Gott eine Trias aus dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste.

Gott ist nicht drei, sondern eins. Man kann ihn dreifältig betrachten, genauso wie man bei dir auch Mensch, Seele und Geist betrachten kann, obwohl das alles zusammengehört. Jesus sagt selbst, dass er eins ist mit dem Vater und er tadelt seine Jünger sogar, als sie ihn fragen, er solle ihnen den Vater zeigen, denn wer ihn sehe, sieht ja den Vater. Wer Gott kennen will, betrachte Jesus. Menschlich ist er der Menschensohn, seelisch ist er der Sohn Gottes, geistig ist er der Vater. Wenn er vom Vater spricht, dann redet seine Seele zum Geist, man kann sagen, er redet von sich in der dritten Person. Das ändert nichts an der Einheit. Jesus ist Gott, der als Mensch zu uns gekommen ist, die Inkarnation Gottes sozusagen. Das größte Versäumnis der Kirchen ist es wahrscheinlich, anstatt den Menschen diese so simple Tatsache nahe zu bringen, sie mit unnötigen theologischen Spitzfindigkeiten zu verwirren.

@Schlunz
Ein Forum, um sich in der Stille zu üben? Jeder schweigt sich aus. Lustige Idee :)

Mausispatz
01.03.2008, 19:26
Das größte Versäumnis der Kirchen ist es wahrscheinlich, anstatt den Menschen diese so simple Tatsache nahe zu bringen, sie mit unnötigen theologischen Spitzfindigkeiten zu verwirren.)

Im Moment verwirrst du mich ein bisschen :D

Schlunz
01.03.2008, 19:37
Im Moment verwirrst du mich ein bisschen :D

Ziel erreicht...

@Schlunz
Ein Forum, um sich in der Stille zu üben? Jeder schweigt sich aus. Lustige Idee :)

Ein Forum, um sich am richtigen Platz über Themen zu unterhalten (zum Glück wurde der Thread abgetrennt) und ein Privatleben, um sich theistisch mit dem Universum auseinanderzusetzen.
Dass Du die User hier nur verwirrst, bzw. in Deine eigene Verwirrung miteinbeziehst, scheint Dir ja egal zu sein...

Knuspelmus
01.03.2008, 19:48
Schlunz, du kannst ja einen Thread aufmachen, den du nicht aufmachst und wo du diskutierst, indem du schweigst. Vielleicht erlangst du ja dadurch Erleuchtung und kannst mich so entwirren und womöglich sogar bekehren? Bisher jedenfalls bewirkt allein schon dein Beitragszähler ganz erhebliche Glaubenszweifel an deinem Zen bei mir :p

Schlunz
01.03.2008, 20:02
Schlunz, du kannst ja einen Thread aufmachen, den du nicht aufmachst und wo du diskutierst, indem du schweigst. Vielleicht erlangst du ja dadurch Erleuchtung und kannst mich so entwirren und womöglich sogar bekehren?

Vielleicht bin ich schon "erleuchtet" und vielleicht steht es mir weder zu, Dich zu verwirren, noch zu entwirren, noch zu bekehren...
Ich bin kein Atheist, daraus habe ich nie nen Hehl gemacht, aber ich halte es für kontraproduktiv, Ethik und Theismus zusammenzuwürfeln, weshalb ich meinen Glauben weder in meinem Blog, noch hier thematisiere.
In erster Linie schaffst Du hier Verwirrung und wenn das Dein Ziel ist, so bist Du erfolgreich.
Das schlimme an Religionen ist nicht nur die Schuld, die sie sich durch Missionierung und Verwirrung aufgeladen haben, sondern auch der Umstand, dass ein Sinn hinter allem Sein nicht rational zu erfahren ist.
Deshalb gibt es auch nichts zu diskutieren und deshalb versteht sich ZEN auch nicht als Religion.
Deine "Glaubenszweifel" sind mir insofern egal, Du hast Deinen eigenen Weg zu gehen und ich werde Dich nicht indoktrinieren.

Chimera
01.03.2008, 21:33
@ Knuspelmus:
An deinem Beitrag Nr. 14 sieht man leider, dass du Evolution nicht verstanden hast und somit etwas als Unsinn darstellst, von dem du keine Ahnung hast.
Wie bitte soll ein Wissenschaflter einen Jahrmillionen andauernden Prozess, der unzählige Generationen benötigt, im Labor nachmachen?

Da die heutigen Wissenschaftler so gut wie keine Skrupel kennen, hätten sie aus einem Menschen ein Tier gemacht, um ihre Theorie ein für alle mal zu beweisen. Solche Versuche resultieren in einem hässlichen oder degenerierten Menschenkind, vielleicht ein Verbrecher, aber kein Tier oder Affe.
Was für Versuche? Was redest du da?

Allgemein habe ich natürlich nichts dagegen, wenn jemand gläubig ist. Jeder soll denken was er will, aber wenn absurde, menschenfeindliche oder schlichtweg falsche Thesen vertreten werden, sehe ich nicht ein jemanden mit Samthandschuhen anzufassen, nur weil seine Meinung religiös begründet ist.
Die von mir zitierten Zeilen deuten sie darauf hin dass Verbrecher degenerierte Menschen sind. Da möchte ich vehement widersprechen, so einen Blödsinn kann und darf man nicht unkommentiert stehen lassen.

Jojo
02.03.2008, 00:10
@Knuspelmus: Ok, dann hab ich wohl die Dreifaltigkeit nicht so ganz kapiert..:)
Bei mir im Judentum gibt es nur einen Gott, basta. Das Konzept erscheint mir persönlich irgendwie einleuchtender, aber es ist natürlich dein gutes Recht zu glauben, was du willst. Nur wurde zumindest bei den Katholiken, die ich kenne, Jesus nicht als Gott bezeichnet. Naja, vielleicht bist du ja kein Katholik.
@All: Ich bin der Meinung, dass Spiritualität/Religiösität/Glauben das logische Denken nicht ausschließen darf und auch nicht ausschließen muss. Man darf auch immer wieder Grundsätze der Religion hinterfragen und muss das sogar, um einiges zu verstehen.
Einiges verliert auch im Laufe der Zeit seinen Sinn, ist aber verständlich, wenn man es von der Warte der Menschen aus betrachtet, die es geschrieben/eingeführt haben. Es muss dann aber noch lange nicht für die heutige Zeit sinnvoll sein und dann sollte man für sich selbst so weit sein, zu entscheiden, ob man sich nach der Religion richtet oder nach seinem Empfinden. Homosexualität ist so ein Thema. Obwohl es z.B. im Judentum mehr oder weniger eindeutig verboten ist, hat z.B. meine Gemeinde kein Problem damit.
Deswegen ist man auch oder gerade als gläubiger Mensch (wobei ich offen lassen möchte, ob sich gläubig auf eine etablierte Religion bezieht oder auf eine Lebenseinstellung, als die ich Zen betrachte) nicht von der Pflicht entbunden, seine Augen und seinen Kopf zu gebrauchen. Die Religion kann immer nur ein ungefährer Leitfaden sein, an die man sich auf keinen Fall sklavisch halten darf.

Isis
02.03.2008, 12:40
Hallo,

@knuspelmus

ich muss Chimera zustimmen, mit deinem letzten Beitrag über Evolution hast du dich ins Abseits navigiert und gezeigt, dass du entweder nicht verstehst, was Evolution ist, oder die Evolutionstheorie absichtlich missdeutest, damit du sie als falsch abtun kannst.

"Anpassung als Überlebensprinzip ist genau das was alle Kriecher, Schleimer und Mitläufer seit jeher getan haben. Daraus entsteht noch nicht einmal etwas menschenwürdiges und schon gar nichts wunderbares. Der Kriecher ist und bleibt ein Tier und wird nicht zum Menschen, auch daher kann man sehen, wie falsch diese Idee der Evolution per Anpassung ist."

Entweder du und ich verstehen etwas anderes unter "Anpassung" oder deine Aussage ist derart speziesistisch und arrogant, dass mir davon schlecht wird.
Nur weil du in deiner zivilisierten Überflussgesellschaft vielleicht nicht mehr darauf angewiesen bist dich anzupassen, ist es einfach unmöglich von dir zu behaupten, dass Menschen und Tiere, die sich anpassen müssen, um zu überleben als "Kriecher (was auch immer das sein soll?), Schleimer und Mitläufer" zu bezeichnen.

Wenn ich deine Posts lese, sehe ich in jeder Zeile bestätigt, dass es (für mich) richtig war, sich bewusst gegen das Christentum entschieden zu haben. Ich möchte diese Religion an sich in keiner Weise herabsetzen, aber was sie teilweise hervorbringt und hervorgebracht hat, ist einfach nur erschreckend und ablehneswert, was ich wirklich traurig finde, da meiner Meinung nach eine "gute Idee" dahinter steckt.

Liebe Grüße,
Isis

LauraK
02.03.2008, 13:50
Ich bin kein Atheist, daraus habe ich nie nen Hehl gemacht, aber ich halte es für kontraproduktiv, Ethik und Theismus zusammenzuwürfeln, weshalb ich meinen Glauben weder in meinem Blog, noch hier thematisiere.

Wo thematisiert Du ihn denn dann?

Schlunz
02.03.2008, 13:51
Wo thematisiert Du ihn denn dann?

Wieso? Willste ein Date? Bin leider vergeben...

Grimnir
02.03.2008, 18:06
unter praktizierenden christlichen Jugendlichen ist die Vegetarierquote angeblich ziemlich hoch *einwerf*

Knuspelmus
02.03.2008, 18:25
Chimera, dann sei doch so nett, und berichtige mein Verständnis von der Evolutionstheorie. Leider wurde mir noch von jedem Verfechter diese Lehre anders beschrieben und das was ich dazu in der Schule lernte, das ist heute alles nur mehr Quatsch. Du hast also ganz und gar recht, wenn du sagst, ich verstünde die Evolution nicht, aber das was du da als falsch und Blödsinn bezeichnest, das sind nicht meine Ideen, sondern das was mir die freundlichen Freunde der Evolution bisher so alles verzapft haben, was denn die Evolution eigentlich sein und bedeute. Wir sind da ganz und gar einer Meinung, dass das Quatsch ist. Ist es nicht wunderbar?

Wie auch immer. Es wird auf jeden Fall nützlicher sein, mir deine Version von Evolution aufzutischen, als mich niederschimpfen zu wollen, was mich logischerweise nur um so mehr von Adam und Eva überzeugt. :) Also: Was verstehst du unter "Evolution", wie funktioniert das? Was ist das Ziel der Evolution, d.h. wie ist man Sieger auf der Welt laut der hehren Evolutionslehre?

Wie bitte soll ein Wissenschaflter einen Jahrmillionen andauernden Prozess, der unzählige Generationen benötigt, im Labor nachmachen?

a) Im Labor kann man vielerlei Bedingungen schaffen, die in der Natur nicht gegeben sind, und die Dauer radikal verkürzen. Das würde dann zwar eher die Existenz eines intelligenten Schöpfers beweisen, anstatt die Richtigkeit der Evolutionslehren unter der Leitung von Gott Zufall, wie behauptet wird. Zumindest aber würde es belegen, dass man aus einem Tier einen Menschen züchten kann. Da dies aber nicht funktioniert, kann die Evolutionstheorie nicht stimmen, zumindest nicht, was die Wandlung vom Tier zum Menschen betrifft.

b) Wenn die Wissenschaftler ihre Hypothese, der Mensch sei aus einem affenähnlichen Tier entstanden, nicht beweisen können, da der Beweis lt. deiner Idee Jahrmillionen dauert und daher nicht zu erbringen ist, dann dürften sie auch nicht behaupten, der Mensch sei aus einem affenähnlichen Tier entstanden. Dennoch tun sie es. Was hälst du davon?

@Isis
Ich bin nicht das Christentum... Bist du das Heidentum? :)

Knuspelmus
02.03.2008, 18:45
unter praktizierenden christlichen Jugendlichen ist die Vegetarierquote angeblich ziemlich hoch *einwerf*

Es gibt allerlei vegetarisch lebende christliche Gemeinschaften. Ich kenne die Christen (z.B. die vom Universellen Leben) darin sogar wesentlich konsequenter als die Buddhisten und Hindus, die im Allgemeinen wie die Christenheit leider nicht vegetarisch leben, obwohl sie nicht müde darin werden, so zu tun, als wäre das nicht der Fall.

Isis
02.03.2008, 18:52
Hallo,

Was ist das Ziel der Evolution, d.h. wie ist man Sieger auf der Welt laut der hehren Evolutionslehre?


Allein diese Frage lässt mich daran zweifeln, dass du dich jemals mit der Evolutiontheorie beschäftigt hast. Die Evolution hat kein Ziel und es gibt auch nicht EINEN Sieger, schon gar einen überdauernden. Da derartige Grundkenntnisse nicht vorhanden sind, empfehle ich dir bei ernst gemeintem Interesse ein Buch darüber zu lesen.
Wenn du gerne etwas weniger praktisches, aber dafür philosophisch orientiertes liest, dann kann ich dir folgendes empfehlen:

Mayr E (2000) Das ist Biologie: die Wissenschaft des Lebens. Heidelberg usw.: Spektrum Akademischer Verlag.

Einer meiner Prof. empfiehlt es, es handelt sich dabei um die Ideengeschichte der Biologie. Wie kommt man überhaupt auf Theorien in der Biologie, welche gab es im Laufe der Zeit. Natürlich wird die Evolutionstheorie dort ausführlich behandelt. Dort wird auch klar, warum die Evolution die einzige Erklärung für alles ist, was es gibt und warum ohne sie alle Beobachtungen, die wir in der Natur machen können, keinen Sinn machen.

"Nothing in Biology Makes Sense Except in the Light of Evolution"
-Theodosius Dobzhansky (1900-1975)



@Isis
Ich bin nicht das Christentum... Bist du das Heidentum? :)

Ich bin die Wissenschaft.


Liebe Grüße,
Isis

Jojo
02.03.2008, 18:56
Ok, also so läuft die Evolution:
Als sich das erste Leben auf der Erde entwickelte, gab es noch nicht die heutigen Tiere.
Es gab Urlebewesen, die sich nach und nach in verschiedene Spezies und Arten aufspalteten und sich weiterentwickelten.
Steigen wir mal etwas später ein und nicht bei den Einzellern (ist besser zu verstehen).
Nehmen wir als Beispiel einen Vogel. Irgendwann gab es mal eine Urvogelart. Die Vertreter dieser Tiere wanderten über die Erde und fanden überall verschiedene Lebensräume vor. Von einer bestimmten Gruppe, die in ein neues Gebiet kam, überlebten immer die, die sich in dem Gebiet am besten versorgen konnte. Wenn es in dem Gebiet z.B. Nahrung wie Insekten gab, die nicht frei rum krabbelten, sondern sich in Baumlöchern versteckten, war es für die Vögel, die die Insekten aßen, von Vorteil, einen langen Schnabel zu haben, mit dem sie in den Astlöchern nach Insekten stochern konnten. Folgerichtig konnten die Vögel, die sich durch einen leicht längeren Schnabel (sowas entsteht durch Spontanmutation) von ihren Artgenossen unterschieden, mehr Insekten fangen und ihre Nachkommen besser ernähren. Deswegen überlebten die Nachkommen dieser Vögel in größerer Zahl als die Nachkommen der kurzschnäbeligen Vögel. Im Erbmaterial der Nachkommen der Langschnäbel lag dann ebenfalls die Information für den langen Schnabel.
So erhöhte sich nach und nach die Durchschnittslänge der Schnäbel der Vogelpopulation in diesem Gebiet. D.h. das wiederum Vögel im Vorteil waren, die noch längere Schnäbel hatten, weil diese dem Großteil der anderen Vögel gegenüber einen Selektionsvorteil hatten. Über die Generationen hinweg entwickelten diese Vögel also sehr lange Schnäbel, bis zu dem Punkt, wo ein noch längerer Schnabel evtl. sogar einen Nachteil dargestellt hätte.
Die Vögel der Ursprungsart, die in ein anderes Gebiet "ausgewandert" waren, haben dort u.U. ganz andere Bedingungen vorgefunden und sich entsprechend in eine andere Richtung entwickelt. Vielleicht gab es in ihrem Gebiet z.B. keine Insekten und sie mussten lernen, sich vorwiegend von Samen und Nüssen zu ernähren. Dann wären die Vögel im Vorteil gewesen, die kräftige Schnäbel (zum Nüsseknacken) hatten und deren Verdauungstrakt mit pflanzlicher Nahrung klar kam. Vögel, die durch Mutation in diesem Gebiet einen langen Schnabel entwickelten, hatten keinen Vorteil, sondern eher einen Nachteil und hätten sich nicht so erfolgreich fortgepflanzt wie die Vögel, deren Körper den Gegebenheiten angepasst war.
Dann gibt es noch die ökologische Nische, d.h. wenn z.B. in einem Gebiet schon eine Vogelart ansässig ist (sagen wir, die haben lange Schnäbel), dann wird eine neu hinzu kommende Art sich nicht in dieselbe Richtung entwickeln können, sondern eine andere Möglichkeit finden, sich mit Nahrung zu versorgen. Die bereits vorhandene Art hätte nämlich zumindest anfangs immer einen entschiedenen Vorteil gegenüber den Neuankömmlingen und diese könnten sich nie ausreichend vermehren. Dass es diese Nischen gibt, sieht man im Vergleich von Australien zu allen anderen Kontinenten. Die meisten Tierarten, die auf anderen Kontinenten mit vergleichbaren Bedingungen leben, gibt es in Australien nicht. Es gibt aber Tiere, die genau die Aufgaben erfüllen, wie die anderen Tiere woanders. In Australien sind es v.a. Beuteltiere.
Was von Vorteil oder Nachteil für ein Tier (Alternativ eine Pflanze) ist, ist also keine absolute Wahrheit, sondern entwickelt sich in Abhängigkeit von der Umgebung.
Deswegen ist der Spruch "Suvival of the Fittest" auch falsch übersetzt. Es heißt nicht "Überleben des Stärkeren" sondern "Überleben des Bestangepassten".
Von einem "Ziel" der Evolution zu sprechen, ist also nicht richtig, denn es gibt keines. Es ist ein dauernd fortlaufender Prozess, der auch in der heutigen Zeit nicht abgeschlossen ist.
Forscher können sehr wohl beweisen, dass sich der Mensch aus einem affenähnlichen Vorläufer entwickelt hat. Stichwort Gentest. Man kann es nur nicht nachmachen, da der gemeinsame Vorläufer von Menschen und Menschenaffen nicht mehr lebt und die ganze Geschichte außerdem zu lange dauern würde. Man muss ja auf Spontanmutationen warten und außerdem ist die Schwangerschaft und Kindheit von Affen vergleichsweise lang. Man muss bis zur nächsten Generation jeweils jahrelang warten und wenn man Pech hat, treten nicht mal die Mutationen auf, die man gern hätte (zumal man nicht genau weiß, welche Mutationen in welcher Reihenfolge auftraten).
Evolutionsforschung in anderm Sinne findet jedoch statt. Bei der Tierzucht vermehrt man ja auch gezielt die Tiere, die die Merkmale zeigen, die man gern hätte. Bei Hunden ist es ja ganz offensichtlich, dass die Evolution nachgeahmt wurde, sonst wären alle Hunde heutzutage dem Wolf noch sehr ähnlich.
In diesem Fall (Zucht) ersetzt der Mensch das, was normalerweise von der Natur übernommen wird. Beispiel: Wäre der Wolf in ein Gebiet gekommen, in dem sich die Beutetiere in Löchern verstecken und es keine großen Tiere gibt, hätte es sich im Laufe der Zeit auch dahingehend entwickelt, dass er kleiner geworden wäre, um in Bauten eindringen zu können. Diese ökologische Nische besetzen bei uns die Füchse.
Menschen haben allerdings künstlich die Bedingungen vorgegeben, die sie in den Hunden sehen wollten. D.h. auch Hunde, die in der Natur keinen Vorteil gehabt hätten und dem Selektionsdruck zum Opfer gefallen wären, weil sie sich nicht so erfolgreich vermehrt hätten wie die nicht-mutierten Tiere (z.B. Hunde ohne Fell, mit kurzen Schnauzen, etc.), wurden von den Menschen gezielt ausgesucht, um das Merkmal in allen Nachkommen zu festigen. Es sind aber alles noch Hunde, weswegen es möglich ist, z.B. einen Terrier mit einem Berner Sennenhund zu verpaaren. Sie haben ja einen gemeinsamen Vorfahren, den Wolf.
Es ist also nicht so, dass die Evolution irgendwie zielgerichtet funktioniert. Es kommen einfach in jeder Generation verschiedene Muationen vor. Viele von denen sind sozusagen Schwachsinn und bringen dem Tier keinen Vorteil. Dann stirbt das Gen für die entsprechende Veränderung wieder aus. Manch eine der Mutationen kann aber nützlich sein und dann wird sie an die Nachkommen vererbt, die ein gut angepasstes Tier in höheren Zahl hat, als ein schlecht angepasstes.
Ich hoffe, das war jetzt verständlich.;)

Lucien
02.03.2008, 19:11
Ich habe mal in Wikipedia gesucht und bin auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gestoßen:

Stand der Forschung

Der Stand der Forschung im Hinblick auf die Entstehung der Arten ist eine komplexe naturwissenschaftliche Theorie der Biologie. Sie besagt, dass sich die Vielfalt der Arten im wesentlichen auf die Evolution durch Reproduktion, Variation, Selektion und eine Reihe anderer Evolutionsfaktoren zurückführen lässt. Der wissenschaftliche Diskurs beschäftigt sich heute im wesentlichen mit den Details und den Rahmenbedingungen dieser Faktoren.

Die diskutierten Evolutionstheorien basieren auf folgenden gemeinsamen Grundlagen:

# Evolution findet immer statt
# Evolution ist nicht umkehrbar (Dollosches Gesetz), d. h. einzelne Strukturen oder Leistungen können alte Zustände kopieren, die zugrundeliegenden Gene haben jedoch nicht mehr die selbe Struktur (siehe auch den ungenauen Begriff Re-Evolution)
# Evolution ist nicht auf ein Endziel oder einen Endzweck gerichtet (keine Finalursache).
# Die Evolution wirkt auf allen Ebenen von Organismen: von molekularen Strukturen bis zum Ökosystem.


Aus den Theorien lassen sich die folgenden gemeinsamen Hypothesen herleiten:

# Die Lebewesen (Phänotyp) einer Art sind immer unterschiedlich gut an die Umwelt angepasst
# Eine Evolution (Entwicklung) findet dann statt, wenn Eigenschaften der Lebewesen vererbbar sind, d. h. von einer Elterngeneration an ihre Nachkommenschaft übertragen und damit in der Population erhalten werden
# Durch die ständig wirkenden Umwelteinflüsse erfolgt eine Auswahl bestimmter Lebewesen und damit auch genetischer Baupläne (Genotypen), die sich in einer Population von Organismen einer Art durchsetzen, d. h. zeitlich verändern sich Genotyp und Phänotyp


Während in der Frühzeit der Evolutionstheorie im 19. Jahrhundert über die Form der Konservierung und die Art der Übertragung phänotypischer Eigenschaften und der Vererbung an die Nachkommen (erworbene Eigenschaften oder Vererbung) unter Forschern Meinungsverschiedenheiten bestanden, ist heute klar, dass diese über die Gene in den Zellen erfolgt. Allerdings gibt es mehrere mögliche Orte der Auswahl („Umwelt“) unterschiedlich geeigneter phänotypischer Eigenschaften: durch die Konkurrenz unterschiedlicher Gene bereits im Genom, bei der Genexpression, bei der Embryonalentwicklung aufgrund von Strukturzwängen, im Rahmen von Räuber-Beute-Beziehungen, aufgrund kultureller Phänomene in Populationen. Diese letztere Frage ist heute zum Teil kontroverser Forschungsgegenstand.


Wie soll ein Labor die Evolution nachzüchten können da keine DNA Stränge vorhanden sind um diese zu klonen oder um sonst irgendwelche kranken Experimente damit zu machen. Da sich Evolution nicht umkehrbar machen lässt sind ohne DNA die Knochen nutzlos. Wenn nicht ein spezielles Verfahren genutzt wird (Mumifizierung zb) verwandeln sich über die Jahrmillionen die Knochen zu Stein.

Ich vermute das obiger Grund auch der gleiche Grund ist, wieso die Evolution immer noch eine Theorie ist. Man kennt ja Wissenschaftler. Ein vielleicht existiert dort nicht...


Gruß Lucien

mango
02.03.2008, 21:47
Sorry, aber wenns um wissenschaftliches Arbeiten geht, muss ich mich auch mal einmischen :D





a) Im Labor kann man vielerlei Bedingungen schaffen, die in der Natur nicht gegeben sind, und die Dauer radikal verkürzen. Das würde dann zwar eher die Existenz eines intelligenten Schöpfers beweisen, anstatt die Richtigkeit der Evolutionslehren unter der Leitung von Gott Zufall, wie behauptet wird. Zumindest aber würde es belegen, dass man aus einem Tier einen Menschen züchten kann. Da dies aber nicht funktioniert, kann die Evolutionstheorie nicht stimmen, zumindest nicht, was die Wandlung vom Tier zum Menschen betrifft.


Die Arbeit im Labor will natürliche Bedingungen nachstellen, dabei aber Einflussfaktoren kontrollieren und mit einbeziehen. Und jahrtausende von Jahren können nicht nachgestellt werden.

Soweit ich weiß, werden aktuelle Zustände genommen um daran erkennen zu wollen was war und sein wird.

Es geht nicht um Sieg, sondern darum sich zu reproduzieren, oder?


b) Wenn die Wissenschaftler ihre Hypothese, der Mensch sei aus einem affenähnlichen Tier entstanden, nicht beweisen können, da der Beweis lt. deiner Idee Jahrmillionen dauert und daher nicht zu erbringen ist, dann dürften sie auch nicht behaupten, der Mensch sei aus einem affenähnlichen Tier entstanden. Dennoch tun sie es. Was hälst du davon?


Es geht in der wissenschaftlichen Arbeit nicht darum, Theorien zu verifizieren (das geht nämlich nicht - wie du erkannt hast), sondern Theorien zu falszifizieren. Wurde also die Theorie Affe wurde zu Mensch bisher nicht falsifiziert (kann denn die "Kirche" ihre Theorie verifzieren? Wurde sie falszifiziert?), so kann erstmal als richtig gelten.

Womit wir aber wieder bei der Fuzzy-Logic wären, denn es gibt natürlich mehr als richtig und falsch ;)

Chimera
03.03.2008, 12:13
Chimera, dann sei doch so nett, und berichtige mein Verständnis von der Evolutionstheorie.
Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass ich hier eine Zusammenfassung eines höhst komplexen Themas in ein paar Zeilen stopfe?
Wenn du konkrete Fragen hast, werde ich sie dir gern beantworten. In die Materie einarbeiten musst du dich selbst. Ein Interessantes und verständlich geschriebenes Buch über Evolution ist "das egoistische Gen" von Richard Dawkins.
Ein älteres, aber wirklich perfekt erklärendes Buch.


b) Wenn die Wissenschaftler ihre Hypothese, der Mensch sei aus einem affenähnlichen Tier entstanden, nicht beweisen können, da der Beweis lt. deiner Idee Jahrmillionen dauert und daher nicht zu erbringen ist, dann dürften sie auch nicht behaupten, der Mensch sei aus einem affenähnlichen Tier entstanden. Dennoch tun sie es. Was hälst du davon?

Klar kann niemand die Evolution rekonstruieren, es kann auch keiner die Plattenbewegungen rekonstruieren oder die Entstehung unserer Atmosphäre, trotzdem sind diese Dinge da, weil die Beweise für ihre Existenz erdrückend sind.

Wie erklärst du dir z.B. Übergangsformen? Warum haben Wale verkümmerte Hinterbeine, die nichtmal mehr mit dem Skelett verbunden sind? Um uns zu täuschen, dass sie mal Landsäugetiere waren? Will Gott etwa, dass wir an die Evolution glauben?

Knuspelmus
03.03.2008, 12:22
Ich hoffe, das war jetzt verständlich.;)

So ausführlich wollte ich das gar nicht. Mich interessiert an den Evolutionstheorien nur die praktische Seite, d.h. die Aussage, die sie für den Menschen macht. Alles andere betrachte ich als bloße Begründungen von Theorien, die mit Sicherheit derselbe zeitweilige Humbug sind, an den die Wissenschaftler glaubten, bevor Darwin seinen Urgroßvater einen Affen nannte.

1. Begründen kann man alles, das Wahre ebenso wie das Falsche und auch das Falsche sieht dann durch die Begründung wie Wahrheit aus.

2. Die Aussage ist daher das einzige was zählt und Wirkung zeigt.

Die hehren Wissenschaftler und ihre Theorien von heute, das sind den Wissenschaftlern von morgen Dummköpfe und Spinnereien. Vor nicht einmal 300 Jahren war die ganze wissenschaftliche Welt davon überzeugt, die Welt sei nur etwa 6000 Jahre alt und es gab zahlreiche Begründungen dafür. Heute lacht man darüber. So wird das auch mit den Evolutionstheorien sein, da verwette ich alles was ich habe.

Wenn man glaubt, der Stärkste setzt sich durch, so wie mir das einst in der Schule eingepaukt wurde, dann wird man sich dementsprechend verhalten - d.h. man betrachtet es als sein gutes Recht, Schwächere zu unterdrücken oder gleich umzubringen. Daher verwerfe ich diese Art von "Wissenschaft" und ihre Theorien.

Wenn ich deine Ausführungen auf die eigentliche Aussage reduziere, dann soll der "Bestangepasste" der Herr sein. Tut mir leid, aber das gefällt mir genausowenig wie das mit dem "Stärksten". Ich denke nicht daran, einen solchen "Erfolgsweg" zu beschreiten und ich werde es mir nicht nehmen lassen, jene die so leben oder an solche Höllenlehren glauben, die ja nicht umsonst bei den Nazis, Rassentheoretikern und überhaupt den Tyrannen dieser Welt hoch im Kurs stehen, und von keiner einzigen als wahr und gut zu bezeichnenen Autorität je vertreten wurde, ein wenig aufrütteln zu versuchen.

Herzliche Grüße!

Chimera
03.03.2008, 12:34
nd ich werde es mir nicht nehmen lassen, jene die so leben oder an solche Höllenlehren glauben, die ja nicht umsonst bei den Nazis, Rassentheoretikern und überhaupt den Tyrannen dieser Welt hoch im Kurs stehen, und von keiner einzigen als wahr und gut zu bezeichnenen Autorität je vertreten wurde, ein wenig aufrütteln zu versuchen.
Gut, dass diejenigen, die an die Bibel glaubten, immer solche netten und aufrichtigen Menschen waren: Denken wir mal an die Inquisition, an Hexenverbrennungen, an religiös motivierte Kriege. ;)

Diejenigen, die an die Evolutionstheorie glauben, sind also böse. Knuspelmus, darf ich dich fragen wie alt du bist?

Diesen ganzen Müll kenne ich auswendig: bin selbst in konservativ-christlichen Verhältnissen groß geworden, mit Sonntagskirche, ständigem Beichten und dem ganzen Dreck. Schon im Grundschulalter konnte ich diesen ganzen heuchlerischen Unsinn runterbeten so wie Knuspelmus es hier gerade macht.

Wenn ich deine Ausführungen auf die eigentliche Aussage reduziere, dann soll der "Bestangepasste" der Herr sein. Tut mir leid, aber das gefällt mir genausowenig wie das mit dem "Stärksten".
Das Leben ist eben kein Kinderfasching. Nur weil einem etwas nicht gefällt, heißt es nicht dass es nicht wahr ist. Mir gefällt auch nicht, das religiöse Spinner ihre Kinder zum Hass und Unwissen erziehen, trotzdem ist es so.

Ah, wäre nett wenn du meine oben gestellten Fragen noch beantworten könntest.

Knuspelmus
03.03.2008, 13:48
...Wikipedia ...

*würg*
Ich möchte über Wikipedia Einträge nicht zu diskutieren, da ich eine Profanierung von Wissensinhalten nicht unterstütze.

Man kennt ja Wissenschaftler. Ein vielleicht existiert dort nicht...

Das Problem besteht darin, dass einem irgendeine Variation der Evolutionstheorie in der Schule _als Wahrheit_ aufs Auge gedrückt wird, obwohl alles nur hypothetisch ist.

Und wenn du das aufzeigst und dagegen bist, dann kommt dann immer der Fundamentalismus mit Zuckerguß daher: "Du darfst glauben was du willst, aber wehe es paßt mir nicht".

Herzliche Grüße!

Knuspelmus
03.03.2008, 14:03
Gut, dass diejenigen, die an die Bibel glaubten, immer solche netten und aufrichtigen Menschen waren: Denken wir mal an die Inquisition, an Hexenverbrennungen, an religiös motivierte Kriege. ;)

Es geht ja nicht darum, dass Menschen Fehler machen und böse sein können, ob sie nun an die Bibel glauben oder nicht, oder an die Evolution oder nicht. Ebenso geht es nicht um die Diffamierung meiner Person und deine antichristlichen Gefühle. Sondern um die Aussagen einer Lehre, in dem Fall die der Evolutionslehren.

Knuspelmus
03.03.2008, 14:19
Es geht nicht um Sieg, sondern darum sich zu reproduzieren, oder?

Der die meisten Kinder macht soll der Herr sein? Überzeugt mich auch nicht.


Es geht in der wissenschaftlichen Arbeit nicht darum, Theorien zu verifizieren (das geht nämlich nicht - wie du erkannt hast), sondern Theorien zu falszifizieren.

Interessant. Solange niemand die Theorie, der Osterhase würde Eier verstecken, nicht falsifizieren kann, ist das also als Wahrheit anzunehmen? Demnach existiert auch, sagen wir, ein Spunk? Und wieso lehrt man dann in der Schule nur die Evolution und nicht Osterhase- und Spunklehre? Wäre doch wenigstens lustig.

Herzliche Grüße!

Chimera
03.03.2008, 15:17
Und wieso lehrt man dann in der Schule nur die Evolution und nicht Osterhase- und Spunklehre? Wäre doch wenigstens lustig.

Herzliche Grüße!
Man lehrt doch im Religionsunterricht von Gott, ist allerdings nicht wirklich lustig.

Der die meisten Kinder macht soll der Herr sein? Überzeugt mich auch nicht.
Immernoch scheinst du die Evolution nicht im Ansatz zu verstehen. Schade.

eht ja nicht darum, dass Menschen Fehler machen und böse sein können, ob sie nun an die Bibel glauben oder nicht, oder an die Evolution oder nicht.
Nein, geht es nicht? Dann zitiere ich dich nochmal:

ich werde es mir nicht nehmen lassen, jene die so leben oder an solche Höllenlehren glauben, die ja nicht umsonst bei den Nazis, Rassentheoretikern und überhaupt den Tyrannen dieser Welt hoch im Kurs stehen, und von keiner einzigen als wahr und gut zu bezeichnenen Autorität je vertreten wurde, ein wenig aufrütteln zu versuchen.

Die Frage bezüglich der Wale hast du leider immernoch nicht beantwortet.

Chimera
03.03.2008, 15:38
Habe mir grad deinen Vorstellungsthread durchgelesen und festgestellt, dass es sich ja bei dir schon um einen erwachsenen Mann handelt, und nicht, wie ich gedacht habe, um einen weiblichen Teenie.

Meiner Erfahrung nach bringt es herzlich wenig, jemanden diesen Alters noch die Evolution erklären zu wollen, da sind alle Schotten (leider) dicht. Tja, schade.

mango
03.03.2008, 16:38
Der die meisten Kinder macht soll der Herr sein? Überzeugt mich auch nicht.

[QUOTE]

Nochmal: Es geht nicht um Sieg!

[QUOTE=Knuspelmus;65003]
Interessant. Solange niemand die Theorie, der Osterhase würde Eier verstecken, nicht falsifizieren kann, ist das also als Wahrheit anzunehmen? Demnach existiert auch, sagen wir, ein Spunk? Und wieso lehrt man dann in der Schule nur die Evolution und nicht Osterhase- und Spunklehre? Wäre doch wenigstens lustig.

Herzliche Grüße!

Erst nachdenken oder sich mit wissenschaftlichem Vorgehen beschäftigen, ehe du dich lustig machst :rolleyes:

Eine Theorie (und ihre beinhalteten Hypothesen) muss erfahrbar sein. Ein weiterer Grundsatz wissenschaftlicher Arbeit...

Und Chimeras Beispiel mit dem Wal (z.Bsp.) ist erfahrbar und auch falszifizierbar....

Isis
03.03.2008, 16:54
Hallo,

Warum lehrt man die Evolutionstheorie in der Schule als Wahrheit? Erst einmal lehrt man sie nicht als absolute Wahrheit, sondern nur als äußerst wahrscheinlich.
Die Evolutionstheorie ist nun mal die einzige Erklärung für alle Phänomene, Vorgänge und Verhalten, die wir jemals in der Natur beobachtet, aufgezeichnet und untersucht haben. Alle anderen Theorien wurden falsifiziert. Außerdem wurde Evolution sehr oft beobachtet, eben weil sie heute immer noch wirkt und auch immer wirken wird.

"Nothing in Biology Makes Sense Except in the Light of Evolution"
-Theodosius Dobzhansky (1900-1975)

@ knuspelmus:

du machst dich darüber lustig, dass die Menschen vor 300 Jahren glaubten, die Erde wäre nur ca. 6000 Jahre alt? Ich habe erst heute in einem Buch gelesen, in dem es einen Exkurs über Kreationismus gibt, dass die Erde laut Bibel nur ca. 10.000 Jahre alt ist. Allerdings konnte ich im Internet finden, dass einige Menschen meinen, es kam da in der Bibel zu einem Übersetzungsfehler ...
Entweder, die Erde ist nun laut Bibel wirklich nur ca. 10.000 Jahre alt, was du ja als lächerlich ansieht, oder es gab da einen Übersetzungsfehler, so dass davon auszugehen ist, dass es in der Bibel noch mehr Übersetzungsfehler gibt. In diesem Fall würde ich sehr davon abraten, zu glauben, was jemand (vielleicht absichtlich!) falsch übersetzt hat.

Grüße,
Isis

Knuspelmus
04.03.2008, 15:18
Man lehrt doch im Religionsunterricht von Gott, ist allerdings nicht wirklich lustig.

Gott kann man nicht im Religionsunterricht vermitteln. Man muß sich schon selbst die Mühe machen und das nicht irgendwelchen bezahlten Priestern oder Predigern überlassen wollen und dann auf die schimpfen (obwohl man vielmehr auf seine eigene Ignoranz schimpfen sollte), wenn man unwissend bleibt. Die Wissenschaft über Gott funktioniert nicht wie die äußerliche und weltliche; sie ist innerlicher und geistiger Natur. Selbst wenn du Theologie studierst, von der Welt bewundert und geehrt und womöglich sogar Papst wirst, sagt das nichts über deine Weisheit und deine Nähe zu oder wahrhaftige Kenntnis von Gott aus.

Immernoch scheinst du die Evolution nicht im Ansatz zu verstehen. Schade.

Merkst du das nicht? Dein Gebelfer wider den bösen Christen trifft in Wirklichkeit immer nur die Evolutionslehre. Mango und nicht ich hat behauptet, der mit den meisten Kindern setzt sich durch. Inzwischen hat er es sich anders überlegt und meint jetzt, in der Evolution gäbe es keine Sieger. Das kommt auch meiner Auffassung erfreulich nahe, denn lt. Evolutionslehre, egal welcher Variation, ist jeder ein Verlierer, vor allem der daran glaubt.

Man stelle sich ja nur vor, wie dumm die Freunde der Evolutionslehren dereinst vor dem Schöpfer stehen werden. Schöpfung aus dem Nichts! Gesetze ohne Gesetzgeber! Zufall als Gott! Der Starke soll den Schwachen besiegen, der Reiche den Armen, der Wendehals den Getreuen! Was für eine Schande. Über solche sagt schon die Bibel: Sie werden wünschen, die Erde würde sie verschlingen und die Berge über sie fallen und sie in ihrer Schmach verbergen.

Dagegen steht sogar noch ein von jeder hochtrabender Wissenschaft verschont gebliebener Urwaldkannibale als wie ein Weiser da. Der meinte vielleicht, der große Riese Zabubu hätte die Welt aus seinem Nabel gepult, aber wenigstens erkennt er, durch Beobachtung der Natur, noch ein höheres Wesen als Schöpfer und Gesetzgeber, anstatt einem "Nichts" oder einem "Zufall". Und er kann dann immer noch sagen, er hätte keine Möglichkeit gehabt, sich schlauer zu machen, im Gegensatz zu den Freunden der Evolutionslehren, die zahlreiche Möglichkeiten hatten, sich objektiv zu informieren. Sogar ganze Bibliotheken des offenbarten Wort Gottes standen ihnen gedruckt und online zur Verfügung, wo ihnen die Schöpfungswahrheit bis in die Details erklärt wird, die sie aber vor lauter Eigendünkel, Neid auf Gott (weil sie selbst Gott sein wollen) und zu Gunsten des elenden, vergänglichen, weltlichen Vorteils, mißachtet und verspottet haben.

Die Frage bezüglich der Wale hast du leider immernoch nicht beantwortet.

Habe ich wohl. Ich habe gesagt, dass sich alles begründen lasse, das Wahre (Schöpfung) ebenso wie das Falsche (Evolution). Wahrheit wird nicht durch Begründung erkannt. Das ist der Irrweg der Wissenschaft und weswegen die Wissenschaftler von heute stets die Idioten von morgen sind und sein werden.

Begründen wir z.B. den Osterhasen. Eine Möglichkeit wäre folgende: Zu einem Kind, das an einem Sonntag geboren wird, sagt man Sonntagskind. Zu einem Lamm, dass zu Ostern gegessen wird, sagt man Osterlamm. Demnach ist ein Osterhase ein Hase, der zu Ostern geboren oder zu Ostern gegessen wird. Und schon hätten wir die Existenz des Osterhasen begründet. Genauso ließe sich begründen, dass der Osterhase Eier anmalt und versteckt. Wenn wir nun so arrogant sind, wie es sich für verrückte Wissenschaftler gehört, können wir jeden einen unwissenden Narr schimpfen, der nicht an den Osterhasen glaubt, trotzdem wir dessen Existenz begründet haben.

Bei der Evolutionslehre funktioniert das genauso. Nur dass da im Gegensatz zum Osterhasen ganze Institute die kompliziertesten, ausgeklügelsten und gefinkelsten Begründungen liefern. Natürlich gibt es auch zahlreiche Begründungen wider die Evolutionslehre. Aber die haben zur Zeit nicht das Oberwasser - nicht weil sie wahr oder falsch wären, sondern weil sie nicht der einzig wahren Glaubenslehre von der Evolution entsprechen und der unter vielen Gelehrten vorherrschenden Gottesfeindschaft unpassend sind. Ich fange mit diesen Begründungen wider die Evolutionslehren gar nicht erst an, da es genauso sinnlose Zeitvergeudung ist, wie mit Begründungen pro irgendeiner Variante der Evolutionslehre, sondern beurteile nur die jeweils für den Menschen wesentliche Aussage. Und diese ist schlicht falsch und entspringt dem Bösen. Zeigt sich auch daran, wie stets sofort versucht wird, diese Aussage irgendwie zu verschleiern, sobald die Hölle als deren Urheber unübersehbar wird, denn das Falsche und Böse braucht immer den Schein des Wahren und Guten, das es als Knechte halten und für sich ausbeuten will.

Knuspelmus
04.03.2008, 16:04
Entweder, die Erde ist nun laut Bibel wirklich nur ca. 10.000 Jahre alt, was du ja als lächerlich ansieht, oder es gab da einen Übersetzungsfehler, so dass davon auszugehen ist, dass es in der Bibel noch mehr Übersetzungsfehler gibt. In diesem Fall würde ich sehr davon abraten, zu glauben, was jemand (vielleicht absichtlich!) falsch übersetzt hat.


Liebe Isis

vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich noch keinem hier die Bibel empfohlen habe. Mir wird von denen, die von Christ sein so gut wie gar nichts wissen, nur unterstellt, ich wäre ein Bibelschläger und Kreationist, was zugegeben so manche "Christen" auch sind. Ich aber nicht.

Wohl ist die Bibel ein wertvolles Buch und besonders die Evangelien darf man mit einigem Recht die wichtigsten Büchern der Welt nennen. Dennoch sind heute andere Bücher als die Evangelien in dem Sinn für ein aufgeklärtes Christ sein wesentlich wichtiger, dass man erst durch sie die Evangelien und die Bibel richtig verstehen kann. Gott hat die letzten zwei Jahrtausende nicht Golf gespielt, sondern sich den Menschen stets offenbart, die letzten Jahrhunderte sogar in dramatischem Ausmaß. Wir haben heute ganze Bibliotheken mit dem diktierten Wort Gottes, unbekannte Schätze. Dazu wurden Menschen berufen, Gott und die Geisterwelt zu erforschen und aufklärend zu wirken, der wichtigste davon ist wohl Swedenborg.

Die Bibel hat durch Übersetzung und Überlieferung sehr gelitten. Wortbedeutungen haben sich völlig verändert, mitunter sogar ins Gegenteil, vor allem aber hat sich der Mensch geistig weiterentwickelt. Selbst die jüngsten Bücher der Bibel sind bald zweitausend Jahre alt. Sie wurden in Worten und Bildern der Antike geschrieben. Zwar ist trotz aller Mißverständlichkeiten und Verdunkelungen durch Übertragung, das aus praktischen Gründen verkürzte Schreibwesen der Antike und Übersetzung der innere Sinn erhalten geblieben, da es sich bei diesem inneren Sinn um das Wort Gottes handelt. Dennoch ist das Wort Gottes in der Bibel aus obigen Gründen für den modernen Menschen wesentlich schwerer zu erkennen, als in späteren Werken.

Zudem gibt es Christengemeinden, welche die Bibel ablehnen, z.B. das Universelle Leben. Immerhin ist die Büchersammlung "Bibel" nur Menschenwerk, das erst der Protestantismus zu einer Art Götze wie den Koran gemacht hat. Sogar die Katholiken stellen neben die Bibel die mündliche Überlieferung und ihren Katechismus, sowie Privatoffenbarungen. Sogar um evangelischen Gemeinden angehören zu wollen, genügt es nicht, die Bibel zu kennen und nach ihr zu leben, sondern man muß vielmehr in Erfahrung bringen, wie die jeweilige Gemeinde die Bibel versteht und auslegt. Selbst dem Zeugen Jehovas sind seine Wachturm Hefte effektiv wichtiger als die Bibel, auch wenn er das nicht gleich einsehen oder zugeben mag. Ich selbst bin offiziell Katholik, habe aber sogar von meinem Pfarrer die Erlaubnis erhalten, mich nach meinem Gewissen zu richten und das sagt z.B. im Gegensatz zum Katechismus, dass Fleischessen nicht gut ist. Diese Gewissensfreiheit hat jeder Katholik, du bist nicht gezwungen, etwas zu glauben oder zu tun, wenn es sich nicht mit deinem Gewissen vereinbaren läßt. Auf ähnliche Weise empfehle ich Swedenborg, den die kath. Kirche skeptisch betracht, einst sogar seine Bücher verboten hatte, als einer der besten Einführer in ein wahrhaftiges und aufgeklärtes Christ sein. Damit sind hoffentlich wieder ein paar Verwirrungen beseitigt.

Herzliche Grüße!

Isis
04.03.2008, 17:35
Hallo knuspelmus,

da es äußerst unhöflich ist mich als Wissenschaftler als "Idioten von Morgen" zu bezeichnen und mir unter anderem zu unterstellen, ich wäre gerne selbst Gott, möchte ich darum bitten, derartige Äußerungen in Zukunft zu unterlassen.

"Damit sind hoffentlich wieder ein paar Verwirrungen beseitigt. "

Nicht wirklich. Aber die Ablehnung der Evolutionstheorie gründet sich bei dir also nicht auf die Bibel? Gründet sie sich auf Literatur von diesem Swedenborg? Oder hast du gar selbst Kontakt zu Gott oder Jesus, wie z.B, die Leiterin von der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben (die ja auch Kontakte zu einem Außerirdischen hat), die dich zu diesem Schluss kommen lassen?
Oder hast du dies als logische Konsequenz aus einer langen Zeit von Studien Nachdenken als Wahrheit erkannt und kannst somit eine direkte Quelle nicht nennen?

Vielleicht wird es dich überraschen, aber es gibt Menschen, die an Gott glauben und auch die Evolutionstheorie als richtig ansehen. Diese beiden Dinge sind nicht unvereinbar, von daher werden viele "Freunde der Evolutionstheorie" kein Problem damit haben nach ihrem Tod vor ihren Gott zu treten, den sie schon immer als Schöpfer angesehen haben, nur eben anders als du.

Liebe Grüße,
Isis

Jojo
04.03.2008, 17:38
Und wenn ich sowas lese, bin ich immer wieder heilfroh, dass Leute wie du in dieser Gesellschaft kein bisschen zu sagen haben und mit einigem Glück irgendwann als harmlose, wetternde Alte im Heim hocken.:rolleyes:
Glaub mir, dein armer Pfarrer hat nur Angst vor dir.

LauraK
05.03.2008, 01:12
Wieso?

Weil ich dann noch mehr zitieren könnte, damit ein paar Leute kapieren, was für Blödsinn in Deinem Gehirn rumgeistert? Ja, ich gebe es ja zu, das ist übertrieben, die Scheisse, die Du hier ablässt, reicht, nicht?

Und das Schweigen, das auf so einige Fragen folgt, nicht nur meine, auch. Z.B. die Frage, ob Du sowas (unvegane Kleider auf einer Demo eingesammelt) schon mal gemacht hast. Ich wette, Du warst überhaupt noch nie auf einer Tierrechtsdemo, habe ich recht? Du spuckst nur grosse Töne, oder?

So wie Du hier eine grosse Klappe hast, kriegst Du die Kiefer nicht auseinander, wenn einer Deinem Hund ein Stück Leiche gibt. Zum Glück haben aber einige Deine Ausreden duchschaut.

Willste ein Date?

Nein, wenn ich kotzen will, stecke ich mir einfach den Finger in den Hals, ist einfacher, oder?

Also wieder nur Ablenkung, nicht? Jetzt habe ich glatt vergessen, was ich gefragt habe. Das war ein "Joke", aber der war nichts für Dich, kommen ja keine "unrasierten Muschis" oder Wörter, die ich nicht kenne, drin vor.

Wo thematisiert Du Deinen Theismus denn dann? (http://www.vegetarierforum.com/showpost.php?p=64866&postcount=24)

Merkst Du wenigstens langsam, dass es ein Fehler war, Lügen über mich zu verbreiten?

Knuspelmus
05.03.2008, 14:00
da es äußerst unhöflich ist mich als Wissenschaftler als "Idioten von Morgen" zu bezeichnen

Das sage nicht ich, sondern die Wissenschaftler. Kann jeder ausprobieren. Erkläre den Wissenschaftlern von heute, was ihresgleichen von gestern geglaubt hat, und sie nennen dich einen Idiot. In Wirklichkeit aber nennen sie dadurch ihresgleichen von gestern Idioten, d.h. morgen werden sie selbst welche sein, zu solchen gekürt von ihresgleichen.

und mir unter anderem zu unterstellen, ich wäre gerne selbst Gott, möchte ich darum bitten, derartige Äußerungen in Zukunft zu unterlassen.

Habe ich nie getan...

Aber die Ablehnung der Evolutionstheorie gründet sich bei dir also nicht auf die Bibel?

Um die Evolutionstheorien abzulehnen, brauche ich keine Bibel oder sonst jemanden. Da genügt mir schon die bloße Aussage. Wenn du einen Metzer vor dir siehst, der sein vermeintliches Recht des Stärkeren über die ihm jämmerlich unterlegenen Tiere wahrnimmt, da brauchst du auch keine Bibel dafür, um das abzulehnen. Genauso ist mir das mit den Evolutionslehren. Da brauche ich nicht überlegen oder diskutieren, ob die Hölle wirklich die Hölle sei. Darum sagte ich ja auch: Ich würde mein letztes Hemd verwetten.

Vielleicht wird es dich überraschen, aber es gibt Menschen, die an Gott glauben und auch die Evolutionstheorie als richtig ansehen.

Natürlich ist jemand, der an Gott glaubt, deswegen noch nicht unfehlbar. So jemand wird aber keine ernstzunehmende Autorität dafür zitieren können, sei es die Bibel oder sonst eine Offenbarungsschrift. Dort wird das Gegenteil ausgesagt. Gott ist der Schöpfer heißt es, und in späteren Offenbarungen, die nach Darwin gegeben worden sind, werden die Ideen der Evolutionisten abgelehnt. Selbst die indischen Weisen, die in so manchen Irrtümern befangen sind, aber durch ihre Naturverbundenheit Gott viel näher sind, lachen die westlichen Wissenschaftler für ihre Evolutionslehren aus. "Nobelpreis für einen Esel" heißt es dort. Kein Mensch, der geistig auch nur ein wenig aufgeklärt und fortgeschritten ist, kann eine solche Dummheit wie die Evolutionstheorien ernst nehmen. Sowas kann man nur annehmen, wenn man auf dem geistigen Auge blinder als eine tote Blindschleiche ist und sich noch dazu über Gott erhebt, weil überall ist Gott als der Schöpfer bekannt. Es gibt wohl eine Evolution, die ist jedoch geistiger Natur und sie drückt sich in Form von Entsprechungen in der natürlichen Welt aus, weswegen Darwin auf seine Ideen gekommen ist, die in etwa von derselben Qualität sind, wie die von einem Fetischisten von seinem Fetisch, der auch das Natürliche mit dem Geistigen verwechselt. Aber davon verstehen die Wissenschaftler nichts, eben weil sie blind sind für das Geistige. Und um sich es von jemanden sagen zu lassen, wie es sich in Wirklichkeit verhält, da sind sie viel zu stolz dafür, selbst von Gott lassen sie es sich nicht sagen.

Knuspelmus
05.03.2008, 14:11
Und wenn ich sowas lese, bin ich immer wieder heilfroh, dass Leute wie du in dieser Gesellschaft kein bisschen zu sagen haben und mit einigem Glück irgendwann als harmlose, wetternde Alte im Heim hocken.:rolleyes:

Richtig. Eben weil Leute wie ich nicht an der Macht sind, ist die Welt so höllisch. Und sie wird desto höllischer werden, je weniger Leute wie mich es gibt. Sind eh nicht mehr viele, die sich noch gegen die Höllentore stemmen. Als wetternder Alter im Heim hocken wirst eher du, wenn du dich nicht änderst, das siehst du auch daran, dass ich die Ruhe behalten kann, egal wie fies man mich angreift, die Anhänger der Evolutionslehre aber nicht, die wettern ja schon hier und jetzt herum.

Blumenkind
01.09.2008, 19:43
Knusplmus, zahlt deine Haftpflicht oder meine Krankenkasse für meine Zwerchfellentzündung? Kenn mich da nicht so aus.


Bin der Überzeugung, dass Religion folgende Funktionen hat:

a) Dummen Menschen, die nicht fähig sind, selbst zu denken, ethische Grundwerte zu vermitteln und so die Gesellschaft vor ihnen zu schützen. Meistens leider nicht sehr erfolgreich, denn:

b) Das Volk je nach Wunsch ruhig zu halten oder aber zu mobilisieren. Es gibt die Theorie, dass eine funktionierende Gesellschaft einen Feind braucht, um zu existieren, da nur ein gemeinsamer Feind die Menschen zusammenschweißt. Habe leider den Wissenschaftler vergessen, der das sagte. Auf jeden Fall werden wir ja durch Medien und Papst auf unseren neuen Feind eingestellt: Der Moslem!

c)Menschen einen Platz zum ausweinen zu geben und ihnen die Hoffnung in Aussicht zu stellen, irgendwann werde alles gut.


Wie menschenverachtend das ist, dazu aufzufordern, sich im realen Leben sinnlosen Vorschriften zu unterwerfen, um die vage Hoffnung auf ein schönes Leben im Jenseits zu wahren. Nun, es gibt eine Religion, die genau das ablehnt, nämlich die Church of Satan... wollte da auch mal hin, aber , naja, das Umfeld reagiert auf sowas eher mit gemischten Gefühlen.

derjoker
01.09.2008, 22:36
Wissenschaft und Glaube haben eines gemeinsam, sie glauben. Wissenschaft ist nie fest, sie kann immer falsifiziert werden, man kann auch sagen, man glaubt an die Richtigkeit der Ergebnisse. Geht man noch weiter zurück, so kann man feststellen, dass alles Wissen eigentlich nur Scheinwissen ist. Wir glauben zu wissen, sozusagen. Alle unsere Theorien basieren wieder auf Theorien, die auf Annahmen basieren, die einfach als gegeben anerkannt werden müssen. So zb die Beschaffenheit der Welt, wie wir sie in etwa wahr nehmen. Und hier ist genau die Schnittstelle zwischen Glauben und Wissenschaft. Beides basiert auf eine feste Annahme, die weder belegt noch bewiesen werden kann. Aber wobei eines richtig ist und beide Möglichkeiten realistisch sein können. Entweder gibt es einen Gott oder nicht, beide Versionen wären möglich oder eben auch nicht. Entweder existiert die Welt so, wie wir so in etwa wahrnehmen oder eben nicht. Man spricht auch von Dogmen in der Wissenschaft, eigentlich der größte Widerspruch den es gibt.
Die Evolutionstheorie ist sicher nicht richtig, teilweise ist sie sicher vollkommen falsch. Mittlerweile wird sie ja stark angzweifelt, ebenso auch die Naturgesetze, vieles steht einfach in zu großen Widerspruch. Dennoch ist diese Theorie, die beste Erklärung für eine großartige und einzigartige Entwicklung im ganzen Unviersium oder wie es neuerdings heißt, multuversum. Das Gott hier irgendwie was geschaffen hat, bezweifle ich stark. Es gibt einfach keinen Beweis, aber auch halt keinen Beweis dagegen. Wenn man von Gott spricht, sollte man eher, meiner Meinung nach, von einer geistigen Substanz sprechen. Etwas das vorhanden ist, wofür ist ja immer mehr Beweise gibt, was aber nicht fassbar ist, zur Zeit eben noch. Vielleicht ist Gott einfach nur eine andere Dimension von vielen, wo Zeit und Raum nicht existieren, möglich wäre das ebenso wie unmöglich. An Gott zu glauben, wie die Kirche es vorschreibt, ist wohl sehr naiv und weltfremd.
Man sollte auch bedenken, dass die Bibel viele Jahre später erst geschrieben wurde. Dabei kann das stille Post Phänomen sehr gut zur Anwendung kommen. Völlig harmlose Ereignisse werden so überbewertet, anders dargestellt, in ein kosmisches Licht gerückt. Die Kirche versuchte gerade ihre Macht zu stärken, die Kriege erschütterten das Vertrauen und die Menschen suchten nach etwas, dass ihnen Halt gab. Die Bibel daher wörtlich zu nehmen, ist sehr gefährlich, wie mehr handelt es sich hier um ein Buch mit Erzählungen, eine Art Geschichtsbuch, bildlich, sinnlich, göttlich, manipulierend geschrieben.
Aber egal, jeder soll glauben was er will, solange er nicht ins fundamentalistische Abrutsch oder irgendwie missionieren gehen.
Die Welt ist mit dem Glauben sicher nie zu erklären, mit der Wissenschaft rücken wir aber STück für Stück näher an die Wahrheit heran, obwohl wir niemals wissen können, und hier unterscheidet sich der Glaube von der Wissenschaft, dass wir die Wahrheit je erreicht haben.

Blumenkind
02.09.2008, 16:26
Die Evolutionstheorie ist sicher nicht richtig, teilweise ist sie sicher vollkommen falsch. Mittlerweile wird sie ja stark angzweifelt, ebenso auch die Naturgesetze, vieles steht einfach in zu großen Widerspruch

Quelle dazu?

Ich denke wirklich nicht, dass die Evolution ernsthaft angezweifelt wird.

Lucien
03.09.2008, 10:24
Ich hoffe du hast Zeit zum lesen Blumenkind. Hier ein paar wie ich finde sehr gute Links zum durchlesen:

Die Evolutionstheorie und die Zerstörung der Moral Teil 1 bis 5:
(Der Link zu Teil 4 funktioniert gerade bei mir nicht auf Arbeit. Aber hier gehen so manche Seiten nicht)

http://www.epochtimes.de/articles/2007/07/04/138718.html (Teil 1)
http://www.epochtimes.de/articles/2007/07/16/142970.html (Teil 2)
http://www.epochtimes.de/articles/2007/07/17/143427.html (Teil 3, sehr interessant)
http://www.epochtimes.de/articles/2007/07/31/148909.html (angeblich Teil 4)
http://www.epochtimes.de/articles/2007/07/31/148897.html (Teil 5)

Lücken der Evolutionstheorie oder Scherze mit der Geschichte?
Fundstücke, die auf ältere Zivilisationen und Kulturen hinweisen.

http://www.epochtimes.de/articles/2008/01/10/222190.html

Evolutionssprung
Theorie vom plötzlichen Ursprung stellt gängige Anschauung einer schrittweisen Evolution in Frage

http://www.epochtimes.de/articles/2007/08/05/150791.html

Ich hoffe ich erlebe es noch das wir eine einigermaßen realistische Erklärung dafür finden woher wir kommen. Dann erklärt sich das wieso von selbst.


Gruß Lucien

thomas87
03.09.2008, 13:01
Eine Online-Zeitung, die meint der Mensch würde vom Affen abstammen (mit dazugehörigem Schimpansenbild) disqualifiziert sich selbst, wenn sie ernsthaft von der Evolutionstheorie sprechen will.


Jeder Mittelstufenschüler weiß, dass der Mensch nicht vom Schimpansen abstammt. Beide haben gleiche Vorfahren.

Lucien
03.09.2008, 13:25
Die Aussage das der Mensch vom Affen abstammt, ist ja nicht falsch. Das wir vom Schimpansen abstammen wird ja nirgendwo erwähnt. Sie haben eben ein Bild eines Menschenaffen und "nahen" Verwandten genommen. Was ist daran auszusetzen?


Gruß Lucien

Chimera
03.09.2008, 13:29
Diese Zeitung wird von einer spirituellen Gruppierung herausgegeben und ist nun wirklich keine seriöse Quelle für Analysen der Evolutionstheorie, erst recht weil man keine einzige Quellenangabe vorfindet.
Der Inhalt zeigt, dass der Autor von der Evolution das typische Laienbild hat und sich nie eingehend mit der Thematik beschäftigt hat.

Diese Theorie brachte die Menschen dazu, ihren eigenen Ursprung und ihre göttliche Natur zu vergessen. Sie wendeten sich der animalischen, egoistischen und zügellosen Natur zu.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, das ist einfach eine stark religiös geprägte Beschäftigung eines Einzelnden mit der Thematik.

Lucien
03.09.2008, 13:33
Das war mir nicht bekannt Chimera. Ich hatte schon vor Wochen zuhause nach einem Hinweiß gesucht im Internet ob die Zeitung seriös und ernst zu nehmen ist, hatte aber aber nichts gefunden.

Den Satz hatte ich glatt nicht wahrgenommen...

Kann passieren.

thomas87
03.09.2008, 13:44
Die Aussage das der Mensch vom Affen abstammt, ist ja nicht falsch

Die Aussage ist falsch, wenn man unter Affe den Schimpansen versteht.

Neben einem Artikel den du uns zugänglich gemacht hast, ist ein Schimpansen-Bild mit entsprechender Bildunterschrift.

Cdh
03.09.2008, 19:11
Also ich finde ja, dieser Artikel ist eine großartige Parodie auf die ganzen Kreationisten da draußen.

Achim
10.09.2008, 16:21
Das Thema war ja "Die Bibel, Wort für Wort oder Sinnbilder?" Mal ein paar Verweise auf Bibelbeispielzitate:

http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-weganer-48-wiederkaeuer.png (http://antitheismus.de)
http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-raumschiff-51-notdurft.png (http://antitheismus.de)
http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-weganer-80-familienbande.png (http://antitheismus.de)
http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-ceres-101-wasserzuwein.png (http://antitheismus.de)

Achim
10.09.2008, 16:23
Folgende zum Vergrößern anklicken:
http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-dione-41-foltergott_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/96-Weltraummission-Dione-Foltergott.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-asteroiden-14-wirbellose_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/84-Weltraummission-Asteroiden-Wirbellose.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-weganer-46-bildnisgebot_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/89-Weltraummission-Weganer-Bildnisgebot.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-mars-36-auge_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/87-Weltraummission-Mars-Auge.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-hebe-60-schwermetall_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/82-Weltraummission-Hebe-Schwermetall.html)

Achim
10.09.2008, 16:24
http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-uranus-31-ruestung_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/79-Weltraummission-Uranus-Ruestung.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-neptun-12-fische_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/72-Weltraummission-Neptun-Fische.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-io-26-hoelle_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/75-Weltraummission-Io-Hoelle.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-dione-40-schlachtaltar_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/71-Weltraummission-Dione-Schlachtaltar.html) http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-venus-03-jungfrauen_tmb.png (http://antitheismus.de/archives/68-Weltraummission-Venus-Jungfrauen.html)

Da bin ich bei den meisten auf Erklärungen, welche "Sinnbilder" das sein sollen, gespannt ...

nova
10.09.2008, 16:33
hmm... die seite ist bei mir gesperrt mit dem hinweis "sects". komisch - oder?

Lluvia
10.09.2008, 16:57
Das alles hängt bei mir auch im Filter. Ist wahrscheinlich besser so...

Achim
16.09.2008, 16:30
hmm... die seite ist bei mir gesperrt mit dem hinweis "sects". komisch - oder?
Ja, diese Kinderschutzfunktion ist oft komisch, so intelligent ist die künstliche Intelligenz halt nicht. Welche benutzt Du denn? Dann maile ich sie an, damit sie diese unsinnige Sperre entfernen, machen sie natürlich, wenn sie sich die Seiten ansehen - http://antisexismus.de ist auch bei den meisten gesperrt, weil "sex" im Domainnamen vorkommt. Sogar http://antispeziesismus.de, http://veganismus.de usw. waren bei einigen gesperrt - was sie nach einer kurzen Mail natürlich geändert haben.

Das alles hängt bei mir auch im Filter. Ist wahrscheinlich besser so...
Wieso? Angst, mit der Realität konfrontiert zu werden?

Lluvia
16.09.2008, 18:59
Wieso? Angst, mit der Realität konfrontiert zu werden?

Ja, mein serverseitiger Filter schlottert vor Angst.

http://www.abload.de/img/k0250v4.gif (c) Lena

Was verbirgt sich nun hinter den Links? Bilder? Animationen?

Indivduum
16.09.2008, 20:15
ich hab das hier nur überflogen...
aber ich hab das gefühl, dass hier das alter ect. der bibel vergessen wurde...

@ Achim Stößer:
warum bist du so gegen Christen???
das versteh ich nicht

g0re
16.09.2008, 21:39
Was verbirgt sich nun hinter den Links? Bilder? Animationen?

Sowas:

http://s5.directupload.net/images/080916/evt4lqtc.png

http://s4.directupload.net/images/080916/p9fnisz7.png

Langweilig.

Achim
18.09.2008, 20:47
Ja, mein serverseitiger Filter schlottert vor Angst.
Deine Aussage war, daß Du froh bist, daß der Filter die Cartoons von Dir fern hält. Nicht der Server, sondern Du hast also offenbar Angst, mit der Realität konfrontiert zu werden und freust Dich, daß Du unbehelligt in Deiner irrealen Welt weiterleben kannst - oder gibt es eine andere Erklärung für Deine merkwürdige Freude?

Lluvia
18.09.2008, 20:57
Deine Aussage war, daß Du froh bist, daß der Filter die Cartoons von Dir fern hält.

Wo steht das geschrieben? Meine Aussage war "lüppt nich, wird seinen Grund haben, warum das so ist" und nicht deine aus der Nase gezogene Interpretation.

Nicht der Server, sondern Du hast also offenbar Angst, mit der Realität konfrontiert zu werden und freust Dich, daß Du unbehelligt in Deiner irrealen Welt weiterleben kannst

Jep, so wirds aussehen. Wie schön, dass du mich so genau kennst und weisst, wie ich über Vegetarismus/Veganismus denke und auf was für einen Weg ich bin. Von Technik scheinst du anscheinend genauso wenig Ahnung zu haben.

Aber man kann auch die Tatsachen so verdrehen, damit man wieder Spielraum bekommt, um auf andere Leute rumzuhacken.

Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt... widde widd

@g0re
Danke.

Zum Thema an sich: Irgendwo hab ich gelesen, dass den Menschen laut Bibel vor der Sintflut ausschliesslich pflanzliche Nahrung "vorgeschrieben" wurde und der Fleischkonsum erst danach bekannt wurde. Weiss jemand genaueres dazu?

Achim
23.09.2008, 20:50
@ Achim Stößer:
warum bist du so gegen Christen???
Ich bin nicht (nur) "gegen Christen", sondern gegen Faschisten, Rassisten, Militaristen, Sexisten, Speziesisten, Theisten usw., konkret gegen jede Form von Wahnvorstellung und Gewalt, was dann natürlich insbesondere Christen betrifft. Näheres dazu findest Du im Vorwort von Antitheismus.de (http://antitheismus.de/categories/1-Vorwort) (oder Du liest einfach mal eine Bibel oder wirfst einen Blick in eine Tageszeitung). Oder eben einiges in diesen Cartoons ...

Achim
23.09.2008, 20:51
Wo steht das geschrieben? Meine Aussage war "lüppt nich, wird seinen Grund haben, warum das so ist" und nicht deine aus der Nase gezogene Interpretation.

In <strike>der Bibel</strike> Deinem Beitrag steht das, nur ein paar Pixel weiter oben *augenroll*: "Das alles hängt bei mir auch im Filter. Ist wahrscheinlich besser so..." Lluvia, 10.09.2008, 15:57, meine Hervorhebung

Jep, so wirds aussehen. Wie schön, dass du mich so genau kennst und weisst, wie ich über Vegetarismus/Veganismus denke und auf was für einen Weg ich bin. Von Technik scheinst du anscheinend genauso wenig Ahnung zu haben.
Stimmt, von Technik habe ich genauso "wenig" Ahnung, bin ja schließlich Gitarrist, kein Informatiker (http://achim-stoesser.de) *prust*. Davon ab geht es in diesem Thread weniger um "Vegetarismus/Veganismus" als um Religion (in den verlinkten Cartoons allerdings um beides).

Aber man kann auch die Tatsachen so verdrehen, damit man wieder Spielraum bekommt, um auf andere Leute rumzuhacken.

Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt... widde widd
Ja, man kann z.B. aus dem Originalzitat "Das alles hängt bei mir auch im Filter. Ist wahrscheinlich besser so..." ein harmloses "lüppt nich, wird seinen Grund haben, warum das so ist" dichten ...

Zum Thema an sich: Irgendwo hab ich gelesen, dass den Menschen laut Bibel vor der Sintflut ausschliesslich pflanzliche Nahrung "vorgeschrieben" wurde und der Fleischkonsum erst danach bekannt wurde. Weiss jemand genaueres dazu?
Genaueres dazu steht hier: Wie Bibeln und Christen zu Nichtmenschen stehen - Teil 1: Furcht und Schrecken sei über allen Tieren (http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html). Was sagt Dein Filter dazu?

Indivduum
23.09.2008, 21:42
Ich bin nicht (nur) "gegen Christen", sondern gegen Faschisten, Rassisten, Militaristen, Sexisten, Speziesisten, Theisten usw., konkret gegen jede Form von Wahnvorstellung und Gewalt, was dann natürlich insbesondere Christen betrifft. Näheres dazu findest Du im Vorwort von Antitheismus.de (oder Du liest einfach mal eine Bibel oder wirfst einen Blick in eine Tageszeitung). Oder eben einiges in diesen Cartoons ...

1. Hab ich schon mal eine Bibel aufgeschlagen und darin gelesen (ebenso in einer Zeitung...obwohl ich nicht finde, dass dort sonderlich viel über die "bösen Auswirkungen von religiösen Wahn" zufinden ist)
Ich frage mich eher, ob Sie(sry für das du:o), als sie in der Schule waren, Religions- oder zumindestens Ethikunterricht hatten.

2. Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden religösen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seine Religion auslebt?
Sicherlich gibt es Ausnahmen, die das mit Gewalt machen, das ist aber doch die Ausnahme!

3. Warum bringen Sie solche Argumente wie Hexenverbrennung an?? Die sind doch nun wirklich veraltet!

4. welcher Mensch interpretiert die Bibel (beispielsweise) schon wort für wort?
doch wohl kaum jemand, sie wurde vor ganz grob 2000 jahren aufgeschrieben (ich weiß ein bischen später...) und vorher wurde zwar nur das AT etliche Jahre mündlich überlifert!
Insofern wirken Ihre Cartoons so, als ob Sie nicht die Bibel "verstehen" (auf ne andere Art wie ich und ich denke viele andere) würden.

gruß

Schlunz
23.09.2008, 22:21
2. Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden religösen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seine Religion auslebt?

Nein. Das hat mit Rassismus wenig zu tun. Eher mit Faschismus und Senilität. ;o/
Siehe auch HIER (http://schlunz-extra.blogspot.com/2008/08/wahnsinnige-und-mrder.html).

Cdh
24.09.2008, 02:04
1. Hab ich schon mal eine Bibel aufgeschlagen und darin gelesen
Ui.
Was hast du denn da so gelesen?
(ebenso in einer Zeitung...obwohl ich nicht finde, dass dort sonderlich viel über die "bösen Auswirkungen von religiösen Wahn" zufinden ist)
Tipp: Der "religiöse Wahn" muss nicht immer christlich sein.
Allerdings gibt es auch da Gruselgeschichten.
Alleine, wenn man fefes Blog verfolgt, dann liest man schon solche Sachen von wahnsinniger Nächstenliebe:
http://blog.fefe.de/?ts=b633ab8c
Oder Leuten, denen die Trennung von Kirche und Staat wohl nicht besonders wichtig erscheint:
http://blog.fefe.de/?ts=b635ce2a

Ich frage mich eher, ob Sie(sry für das du:o), als sie in der Schule waren, Religions- oder zumindestens Ethikunterricht hatten.
Was lernt man denn da so?
Das der Dekalog die Grundlage für die Menschenrechte sind?
Dass es ohne Glauben keine Moral gibt?

2. Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden religösen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seine Religion auslebt?
Sicher ist er nicht rassistisch, es sei denn die Religiösen wären eine Rasse.
Bist du eigentlich gegen Nazis? Bist du gegen Pädophile? Pauschalisierst du auch manchmal?

Sicherlich gibt es Ausnahmen, die das mit Gewalt machen, das ist aber doch die Ausnahme!
Sicherlich.

3. Warum bringen Sie solche Argumente wie Hexenverbrennung an?? Die sind doch nun wirklich veraltet!
Weil es in der Bibel steht? Und die Bibel ist Gottes Wort?

4. welcher Mensch interpretiert die Bibel (beispielsweise) schon wort für wort?
Na doch wohl jeder anständige Christ. Ist doch schließlich Gottes Wort. Betont man ja in der Kirche nach der Lesung immer.

doch wohl kaum jemand, sie wurde vor ganz grob 2000 jahren aufgeschrieben (ich weiß ein bischen später...) und vorher wurde zwar nur das AT etliche Jahre mündlich überlifert!
Insofern wirken Ihre Cartoons so, als ob Sie nicht die Bibel "verstehen" (auf ne andere Art wie ich und ich denke viele andere) würden.
Ah, wie verstehst du sie denn? Warum sollte Achims Interpretation weniger legitim sein als deine?


@ Schlunz
Ich mag dich. Wirklich. Aber ich persönlich denke, dass du da ein wenig unvernünftig wirst, wenn du dich angegriffen fühlst. Gut, hier wirst du wohl auch wirklich angegriffen, aber wir sollten hier mal nicht aus den Augen verlieren, welche Ziele man erreichen will und worum es eigentlich geht.
Ich selbst gehöre wohl noch zu den "Unentschlossenen", wenn es um Glaubensfragen geht, aber ich muss sagen, dass ich den A(nti)theisten doch eindeutig näher stehe. Weil hier einfach versucht wird, auf Logik aufzubauen und nicht auf ein "heiliges Buch" oder nicht greifbaren metaphysischen Umständen. Gut, das mag nicht immer gelingen und auch gerne in Polemik ausarten, aber es ist wenigstens ein Versuch.
Welche Bewegungen findet man unterstützenswert?
Die Christen, die langsam aber sicher wieder extremer werden, siehe Fundamentalismus in den USA, immer mehr Kreationisten, Apologeten, Jesus Camps, Atheisten würden am Liebsten von der Regierung! nicht mehr als Bürger angesehen, in Großbritannien sind die auch am Kommen, in Deutschland werden es auch immer mehr, der Papst will die Trennung zwischen Kirche und Staat aufheben und allerlei Blödsinn anstellen, wie Hagen Rether amüsant darstellt: http://www.youtube.com/watch?v=Dd4frGTooaw

Ich denke, der Kompromiss
Ich komme weiterhin nicht auf die Idee, in tierrechtsrelevanten Medien und Foren theistische oder metaphysische Aspekte als Argument für Ethik einzubringen.
Ist für alle Seiten annehmbar.
Und ich denke, dabei sollte man es auch belassen.

Schlunz
24.09.2008, 14:48
@ Schlunz
Ich mag dich. Wirklich. Aber ich persönlich denke, dass du da ein wenig unvernünftig wirst, wenn du dich angegriffen fühlst. Gut, hier wirst du wohl auch wirklich angegriffen, aber wir sollten hier mal nicht aus den Augen verlieren, welche Ziele man erreichen will und worum es eigentlich geht.

Weder wurde ich angegriffen, noch bin ich angreifbar. Die subtilen Beleidigungen, die ich von Herrn S. schon erdulden musste, sagen mehr über ihn aus, als über mich.
Ich muss alles, was in mir als Glaube definiert werden kann ausmergeln und gegen seine "Logik" austauschen, ansonsten bin ich ein Mitläufer und mache mich schuldig.
Die Fakten konsequenter Ethik hat er auf den Theismus übertragen:

Zitat Stößer:
"Nicht die KZ-Aufseher, die moslemischen Selbstmordattentäter, die Päpste usw. sind das eigentliche Problem.

Vielmehr sind das die Massen der Mitläufer, die versuchen, den Verbrechen einen harmlosen Anstrich zu verpassen. Bemerkenswerterweise häufig mit vermeintlich kritischer Larve ..."

Er stellt Glaube und Faschismus auf eine Stufe und er sieht keinen Unterschied zwischen spiritueller Konversation und Nazipropaganda. Du liest lange genug im Maqi-Forum mit, um das zu checken und es steht Dir offen, es zu hinterfragen, statt zu versuchen, es mit weiteren Aufzählungen zu untermauern.
Ich habe das Recht, bzw. die Pflicht, religionskritisch zu sein und Dogmatismus, sowie alle daraus resultierenden Mißstände öffentlich in Frage zu stellen.
Genauso, wie die Wissenschaft von machtgierigen Menschen missbraucht wird, verhält es sich mit der Religion. Ohne Religion hätte es viele Kriege gar nicht gegeben und ohne Wissenschaft gäbe es keine Massenvernichtungswaffen.
Machtgier und Korruption dürfen nicht geduldet werden.
Doch ich habe nicht das Recht, in den Köpfen der Menschen rumzubohren.
Ob sie an kleine blaue Elfen oder an Klingonen glauben, bleibt ihre Sache.
"Kleine blaue Elfen sind doch unlogisch!" Na und? Die Welt ist ein Irrenhaus. Was für ne profilneurotische Streberseele rennt durch die Klapsmüheln und erzählt den Irren was von der "Realität"?

Ich selbst gehöre wohl noch zu den "Unentschlossenen", wenn es um Glaubensfragen geht, aber ich muss sagen, dass ich den A(nti)theisten doch eindeutig näher stehe. Weil hier einfach versucht wird, auf Logik aufzubauen und nicht auf ein "heiliges Buch" oder nicht greifbaren metaphysischen Umständen.

Die Frage ist, wieviel Weitblick man sich von seinem Tellerrand gegenüber der Unendlichkeit zutraut und wieviel Gewicht man auf sein rationales Urteilsvermögen legt. ;o)
Dass "Logik" nicht immer ans Ziel führt, zeigen Instinke, Gefühle und Intuition. Diese drei Aspekte haben ne Menge mit dem Glauben zu tun.
Wenn die Menschen nun das Gefühl haben und sogar daran glauben wollen, dass sie keine reinen Bioroboter und Denkmaschinen sind, sondern dass da "mehr" ist, dann muss ich das tolerieren.
Wenn sie aus diesem Gefühl heraus Scheiße bauen, muss ich das nicht tolerieren.
So einfach ist das.
Und ob metaphysische Aspekte "greifbar" sind, oder nicht, hängt von Deinem Erfahrungspotenzial und Deinem Selbstvertrauen ab.
Metaphysik und Spiritualität sind vielschichtig. Sich nur die dämlichsten und schädlichsten Aspekte rauszupicken, das Ganze zu verallgemeinern und alle Beteiligten auszulachen, bzw. anzuprangern, ist so einfach wie stumpfsinnig.
Jegliche Art von Verallgemeinerung ist Grundlage für Faschismus.

Welche Bewegungen findet man unterstützenswert?
Die Christen, die langsam aber sicher wieder extremer werden, siehe Fundamentalismus in den USA, immer mehr Kreationisten, Apologeten, Jesus Camps, Atheisten würden am Liebsten von der Regierung! nicht mehr als Bürger angesehen, in Großbritannien sind die auch am Kommen, in Deutschland werden es auch immer mehr, der Papst will die Trennung zwischen Kirche und Staat aufheben und allerlei Blödsinn anstellen...

Muss man eine "Bewegung" unterstützen, sich einer "Herde" anschließen und den ganzen Dogmensalat fressen, um gläubig, bzw. glaubenstolerant zu sein? Muss man das glauben, was andere vorgekaut haben?
Ich tue es nicht.
Mit dem Glauben ist es wie mit den Gedanken. Sie sind Grundlage für Individualismus, sie sind Privatsache, sie sind frei...

Achim
26.09.2008, 14:34
]Hab ich schon mal eine Bibel aufgeschlagen und darin gelesen
Ich sagte nicht, "in einer Bibel lesen" (also nicht nur die Geschichten von lustigen Kobolden und Jesus, wie er die Autobahn baut), sondern "eine Bibel lesen", d.h. von Anfang bis Ende.
(ebenso in einer Zeitung...obwohl ich nicht finde, dass dort sonderlich viel über die "bösen Auswirkungen von religiösen Wahn" zufinden ist)
Dann bist Du blind oder beschränkst Dich auf die Sportseite. Auch wenn z.B. in der Springerpresse die Auswirkungen christlichen Wahns idR verschwiegen werden, sind da doch die anderer nachzulesen. Ansonsten kannst Du es ja mal mit einer seriösen Zeitung versuchen (ich dachte, das wäre selbstverständlich). Grade kürzlich gab es wieder einen christlichen (biblisch motivierten) Kindermord in Deutschland; vom Alltag, den Religionskriegen oder Tendenzschutz, ganz zu schweigen (aber das Vorwort von antitheismus.de (http://antitheismus.de/categories/1-Vorwort) ignorierst Du offenbar auch geflissentlich.
Ich frage mich eher, ob Sie(sry für das du), als sie in der Schule waren, Religions- oder zumindestens Ethikunterricht hatten.
Wir können uns natürlich auch Siezen. Ich hatte (da damals Ethikunterricht noch nicht erfunden war) Religionsunterricht - sprich, theistische Indoktrination - (von der Grundschule bis zum Abitur). Was soll die Frage?
Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden religösen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seine Religion auslebt?
Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden faschistischen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seinen Faschismus auslebt?
Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden sexistischen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seinen Sexismus auslebt?
Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden militaristischen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seinen Militarismus auslebt?
Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden speziesistischen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seinen Speziesismus auslebt?
Finden Sie nicht, dass Sie rassistisch sind, indem Sie gegen jeden rassistischen Menschen sind, obwohl Sie nicht wissen, wie der einzelne seinen Rassismus auslebt?

Im übrigen ist Religiosität keine "Rasse", sondern eine psychische Störung.
Sicherlich gibt es Ausnahmen, die das mit Gewalt machen, das ist aber doch die Ausnahme!
Selbst wenn dem so ist: das gilt entsprechend für Nazis - was keine Rechtfertigung für Faschismus ist. Hauptproblem sind - hier wie da - die Mitläufer, die das ganze erst möglich machen.
Warum bringen Sie solche Argumente wie Hexenverbrennung an?? Die sind doch nun wirklich veraltet!
Davon abgesehen, daß die letzte mir bekannte Hexenverbrennung in diesem Jahr stattfand ( http://veganismus.ch/foren/read.php?f=16&i=194&t=194), steht das Hexentötungsgebot in jeder Bibel, und die wird von allen Christen als Grundlage ihres Wahns betrachtet (und aktuell verbreitet).
Im übrigen ist es wohl kaum unangemessen, beispielsweise die Gaskammern der Nazis als Argument gegen Faschismus anzuführen, auch wenn sie im Augenblick keine betreiben.
welcher Mensch interpretiert die Bibel (beispielsweise) schon wort für wort?
Mehr als die Hälfte aller US-Amerikaner beispielsweise (apropos, schon mal was von Präsident George Bush oder der Vizepräsidentschaftskanditdatin Sarah Palin gehört?).
Insofern wirken Ihre Cartoons so, als ob Sie nicht die Bibel "verstehen" (auf ne andere Art wie ich und ich denke viele andere) würden.
Mit "verstehen" meinst Du "umdichten". 1000 Euro, wenn Du eine (nicht an den Haaren herbeigezogene) unwörtliche "Interpretation" des Hexen- und Homosexuellentötungsgebots findest, die ethisch akzeptabel ist. DU wärst der erste von Hunderten, die ich dazu aufgeforrtert habe, mir eine zu nennen - weniug überraschend vergeblich.
Apropos - bis jetzt hat sich noch kein Pfarrer gefunden, der mich gegen 1000 Euro für einen wohltätigen Zweck in einen gutbesuchten Sonntagsgottesdienst meine Lieblingsstellen aus der "Heiligen Schrift" lesen läßt (wohlgemerkt, ohne daß ich sie kommentiere). Obwohl ih das schon vor vielen Jahren angeboten habe.
Im übrigen "verstehe" ich wohl weit besser "die Bibel" als die meisten Laien (Dich eingeschlossen). Dein "Verständnis" (wie das aller Apologeten) bedeutet wohl eher ein Leugenn der Tatsachen, ein Verdrehen der Realität.

Und ehe Du wieder antwortest, lies doch einfach mal die hier und oben angegeben Links, die Artikel auf antitheismus.de und das Weltanschauungs-FAQ (http://achim-stoesser.de/atheismus) statt Dich weiter zu blamieren.

Lluvia
26.09.2008, 19:18
Davon ab geht es in diesem Thread weniger um "Vegetarismus/Veganismus" als um Religion

Richtig. Warum beschränkst du dich dann nicht auch einfach auf das Thema? Siehe

Nicht der Server, sondern Du hast also offenbar Angst, mit der Realität konfrontiert zu werden und freust Dich, daß Du unbehelligt in Deiner irrealen Welt weiterleben kannst

Was hat dein inhaltsleeres Gepöbel mit dem Thema zu tun? Eine Begründung, warum ich Angst vor der/deiner Realität haben sollte, oder in einer irrealen Welt leben sollte, bleibt auch noch aus.

Stimmt, von Technik habe ich genauso "wenig" Ahnung, bin ja schließlich Gitarrist, kein Informatiker *prust*.

Wie wärs, wenn du dich dann auf das beschränkst, was du drauf hast? Spiel von mir aus auf deiner Gitarre weiter, aber dreh nicht einem die Aussagen so um, wie sie dir gerade passen. Die Ursache ist technischer Natur und das kann man formulieren wie man will - meine Formulierung ist absolut gängig.

Ja, man kann z.B. aus dem Originalzitat "Das alles hängt bei mir auch im Filter. Ist wahrscheinlich besser so..." ein harmloses "lüppt nich, wird seinen Grund haben, warum das so ist" dichten ...

Nochmal extra für dich: Mein Proxy verbietet mir den Zugriff und das tut er nicht grundlos. Jetzt verstanden?

Eigentlich wollte ich jetzt eine umfassende Analyse zu diesem Thema im Bezug auf den Koran erstellen, den ich in den letzten Tagen durchwühlt habe. Da stehen jede Menge interessante Sachen drin, u.a. auch Dinge, die man normalerweise nicht weiss. Jetzt hab ich grad erst gemerkt, dass es sich hier nur um die Bibel dreht... nunja, hat es sich damit erledigt, oder soll ich da trotzdem noch bei Gelegenheit was zusammenformulieren?

Achim
30.09.2008, 14:15
Wie wärs, wenn du dich dann auf das beschränkst, was du drauf hast? Spiel von mir aus auf deiner Gitarre weiter, aber dreh nicht einem die Aussagen so um, wie sie dir gerade passen.

Würdest Du Ironie erkennen und/oder hättest Du den Link (http://achim-stoesser.de), den ich angegeben hatte, angeklickt, hättest Du Dich nicht so blamiert ... aber mal Deine ganzen Ablenkungsversuche beiseite:
Die Ursache ist technischer Natur und das kann man formulieren wie man will - meine Formulierung ist absolut gängig.
Deine "Formulierung" war - ich wiederhole: "Ist wahrscheinlich besser so...".
Also laß mal alle Deine Ausflüchte beiseite und erzähle uns, warum Zensur dieser Cartoons bzw. der Website "besser so" sein soll, wenn nicht aus dem einfachen grund, daß Du nicht mit der Realität konfrontiert werden willst?

Eigentlich wollte ich jetzt eine umfassende Analyse zu diesem Thema im Bezug auf den Koran erstellen, den ich in den letzten Tagen durchwühlt habe. Da stehen jede Menge interessante Sachen drin, u.a. auch Dinge, die man normalerweise nicht weiss. Jetzt hab ich grad erst gemerkt, dass es sich hier nur um die Bibel dreht... nunja, hat es sich damit erledigt, oder soll ich da trotzdem noch bei Gelegenheit was zusammenformulieren?
Der Unterschied zwischen den Wahnvorstellungen in Bibeln und Koran dürfte wohl nur marginal sein, aber Du kannst ja einen neuen Thread aufmachen ...

Lluvia
30.09.2008, 18:01
Würdest Du Ironie erkennen und/oder hättest Du den Link (http://achim-stoesser.de), den ich angegeben hatte, angeklickt, hättest Du Dich nicht so blamiert

1. Was soll ich mit deiner Homepage?
2. Interessiert mich das? Ich glaube nicht.
3. Blamieren tut sich hier nur einer und das bin ganz sicher nicht ich. Muss ja echt schwer sein zuzugeben, dass man einen einzigen Stuss zusammenlabert, damit die eigene kunterbunte Welt nicht zusammenbricht, nicht wahr? http://www.abload.de/img/lolh58.gif

... aber mal Deine ganzen Ablenkungsversuche beiseite

Tja liebster Achim, das ist die Wahrheit. Tut die Konfrontation immer noch sehr weh?

Deine "Formulierung" war - ich wiederhole: "Ist wahrscheinlich besser so...".

Tust du nur so, oder willst du es einfach nicht begreifen? Nochmal erklär ich dir das nicht.

Also laß mal alle Deine Ausflüchte beiseite und erzähle uns, warum Zensur dieser Cartoons bzw. der Website "besser so" sein soll, wenn nicht aus dem einfachen grund, daß Du nicht mit der Realität konfrontiert werden willst?

Wenn du das als Realität bezeichnest, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. Aber ist doch schön, wenn man Religion + den eigenen Senf dazu rein objektiv bewertbar sind und nur deine Realität und deine Wahrheiten die Messlatte sind, stimmts?

Sollen wir jetzt auch noch über die Werbung diskutieren, die von meinem Proxy aufgehalten wird? Vielleicht findet man dort ja auch noch ein Stückchen Realität und Wahrheit. Aber nein, entschuldige, wenn es um Werbung geht, dann ist es auch besser so. Was erlauben Proxy, dass er Materialen von Herrn Stösser blockiert? :eek:

Der Unterschied zwischen den Wahnvorstellungen in Bibeln und Koran dürfte wohl nur marginal sein, aber Du kannst ja einen neuen Thread aufmachen ...

Vielen Dank für die Erlaubnis, sehr gütig von dir. Und jetzt rauf auf meine Ignoreliste, bei dem Geseier von diesem verblendeten Wahnsinnigen krieg ich sonst noch Depressionen.

Kann mir sonstwer sagen, ob das so in Ordnung gehen würde? Wenn ja, dann bereite ich zum Wochenende was vor.

tripnotic
01.10.2008, 02:47
es wär toll, wenn die diskussion wieder mehr zum thema zurückgehen würde und sachlicher wird.

dass ihr genervt vom jeweils anderen seid, haben alle leser und der jeweils andere bestimmt schon mitbekommen. :rolleyes:

Schlunz
01.10.2008, 18:50
Kann mir sonstwer sagen, ob das so in Ordnung gehen würde? Wenn ja, dann bereite ich zum Wochenende was vor.

Lass mal stecken. Das geht eh gegen die Forenreglen (http://www.vegetarierforum.com/showthread.php?t=3582) und dieses Forum braucht weder weiteren theistischen, noch antitheistischen Schwachsinn.

Achim
07.10.2008, 14:04
1. Was soll ich mit deiner Homepage?

Sehen, daß ich Informatiker bin und wahrscheinlich schin Filter programmiert habe, als Du nich in den Windeln gelegen hast - statt Dich weiter zu blamieren.

2. Interessiert mich das? Ich glaube nicht.
Natürlich interessiert Dich das nicht, das wäre ja schon wideer eine Konfrontation mit der realität. Pfui.

3. Blamieren tut sich hier nur einer und das bin ganz sicher nicht ich.

Na klar.

Muss ja echt schwer sein zuzugeben, dass man einen einzigen Stuss zusammenlabert, damit die eigene kunterbunte Welt nicht zusammenbricht, nicht wahr? Für Dich anscheinend schon, daher lebst Du nach dem Motto "Augen zu und durch", nicht?

Tust du nur so, oder willst du es einfach nicht begreifen? Nochmal erklär ich dir das nicht. Von "nochmal" kann wohl keine Rede sein. Die frage, was gut daran sein soll ("Ist wahrscheinlich besser so."), die Cartoons, die Gläubige mit der Realität konfrontieren, zu zensieren, bleibt von Dir unbesamtwortet. Honi soit qui mal y pense.

Zitat:Zitat von Achim
Also laß mal alle Deine Ausflüchte beiseite und erzähle uns, warum Zensur dieser Cartoons bzw. der Website "besser so" sein soll, wenn nicht aus dem einfachen grund, daß Du nicht mit der Realität konfrontiert werden willst?

Wenn du das als Realität bezeichnest, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. Wenn ich die Realtät - schließlich sind alle Bibelzitate belegbar, auch wenn die Theisten sie nicht sehen wollen - als Realität bezeichne, weißt Du nicht weiter. Daher ist Zensur für Dich "besser so". Genau.

Und jetzt rauf auf meine Ignoreliste, bei dem Geseier von diesem verblendeten Wahnsinnigen krieg ich sonst noch Depressionen.
Ignorliste - genu. Nur ja mit Händen und Füßen strampeln, um nicht mit der Realotä konfrontiert zu ewrden.

Wieso jemand, der nicht an religiösen Wahnvorstellungne (http://antitheismus.de/archives/103-Weltraummission-Pluto-Atheisten.html) leidet, ein Wahnsinniger sein soll können wohl nur an religiösen Wahnvorstellungen leidende nachvollziehen ...

Achim
07.10.2008, 14:06
Aber ich persönlich denke, dass du da ein wenig unvernünftig wirst, wenn du dich angegriffen fühlst.

Tja, wenn ich darauf Hinweise, daß Käse nicht an Bäumen wächst, fühlen Vegetarier sich "angegriffen", und wenn ich als Tierrechtler natürlich Tierrechtsverletzungen (in diesem Forum muß ich wohl darauf hinweisen: das ist immer inklusive Menschenrechtsverletzungen (http://tierrechtspartei.de/), da Menschen Tiere sind) kritisiere wie etwa die durch theistischen Wahn verursachten (http://antitheismus.de) oder das Vergiften von Kindern oder Hunden durch Raucher (http://maqi%2ede/txt/rauchende-hunde.html), dann fühlt sich einer wie er, der an theistischem Wahn leidet und mit seinem Drogenkonsum Kinder und Hunde vergiftet, natürlich "angegriffen", worauf er halt einen Blogtext wie oben verlinkten erbricht.

Weil hier einfach versucht wird, auf Logik aufzubauen

Jaja, die Logik (http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-rhea-22-logik.png). Böse böse.

Die Christen, die langsam aber sicher wieder extremer werden, siehe Fundamentalismus in den USA, immer mehr Kreationisten, Apologeten, Jesus Camps,

Wobei deren theistische Psychosen (http://tierrechtsforen.de/theismuspsychose) ja noch vergleichsweise harmlos sind - lies Dir doch mal durch, an was für religiös-esoterische Wahnvorstellungen obiger Theist leidet: Gefährliche Wahnvorstellungen von Wiedergeburt, Gottesboten, Karma (http://veganismus.ch/foren/read.php?f=16&i=205&t=153) (wie war das, die "Juden" sind "selbst schuld am Holocaust", weil sie in einem früheren Leben Sklavenhalter (http://********/ul) waren oder so? Klar, "Wenn es dann gleich hart auf hart kommt (viele Kinder leiden auf diesem Planeten, ohne dass sie sich in dieser Inkarnation entsprechendes Leid verdient gemacht haben), müssen wir es akzeptieren. Das nennt sich 'Gottvertrauen'." - sein O-Ton) Hier (http://veganismus.ch/foren/read.php?f=16&i=205&t=153) hat netterweise jemand ein paar seiner Wahnvorstellungen aus Foren zusammengesucht, auch wenn er versucht, das unter den Tisch zu kehren und zu verharmlosen.

Atheisten würden am Liebsten von der Regierung! nicht mehr als Bürger angesehen,

Oder wenigstens von Foren"regierungen" rausgekickt ;-) .

Ich denke, der Kompromiss
Ich komme weiterhin nicht auf die Idee, in tierrechtsrelevanten Medien und Foren theistische oder metaphysische Aspekte als Argument für Ethik einzubringen.

Ist für alle Seiten annehmbar.
Nur ist das natürlich reine Heuchelei seinerseits, da er eben genau das tut was er hier leugnet, siehe oben verlinkte Forenbeiträge oder auch sein Opus magnum "Die Windel der Ethik" [ja, ich weiß, es heißt nicht "Windel", paßt aber perfekt: voller Scheiße], wo irgendwelche Leute, die er absurderweise permanent als "Tierrechtler" bezeichnet (naja, sich selbst ja auch) egoshooterartige Splatterkämpfe - sind ja hauptsächlich "nur" "Nutztiere" und "Klone", die sie abschlachten - veranstalten, "Tierbefreiungen" durchführen (an denen deutlich zu erkennen ist, daß der "Autor", auch wenn er in Foren gern versucht einen gegenteiligen Eindruck zu vermitteln, Tierbefreiungen nur aus zweiter Hand kennt, Legebatterien etc. allenfalls auf Fotos von innen gesehen und da offenbar einiges nicht kapiert hat) nach der "reinigenden" atomaren Ragnarök des "Autors" auf einen anderen Planeten flüchten, wo sie von irgendwelchen Gottwesen, die diesen auf eine andere "feinstoffliche Ebene" gebracht haben, Anweisungen erhalten, weiter Ballerorgien feiern - bezeichnend auch die Szene, in der er Antisexismus (http://antisexismus.de) diskreditiert (wobei ihm mal jemand den Unterschied zu A(nti)sexualität erklären sollte, aber mit Fremdwörtern haut er, so gern er sie einstreut, ja eh fast immer daneben) und Leuten, die anderes als er nicht seine Pornofilmfantasien nachspielen, keinen Gruppensex praktizieren wollen Asexualität unterstellt - und dieser Haufen von Esospinnern, die er jahwegleich (http://antitheismus.de/cartoons/weltraummission-mars-10-bildnis.png) nach seinem Bild geschaffen (http://antitheismus.de/archives/109-Weltraummission-Mars-Adolf-und-Eva.html) hat, bis auf einen pazifistischen Weichling, der schuld an dem einen oder anderen Blutbad ist, das sie veranstalten, dann Keimzelle der "Ethik" sein sollen (zum Glück wird dieses Machwerk kaum wer lesen, höchstens noch ein paar bedeutungslose Witzfiguren ("Antiveganer"), die darin wieder mal jede Menge Material finden, um zu "belegen", wie durchgeknallt "Tierrechtler" sind, weil sie ebenfalls nicht begreifen, was Tierrechte bedeuten (http://maqi%2ede/txt/agenda.html) - jedenfalls sind Tierrechte nicht mit seinen Tierrechtsverletzungen, seinem darin belegten Theismus, Sexismus, Militarismus usw. vereinbar - faszinierend, daß ausgerechnet jemand mit derart faschistoidem Gedankengut wie er denen, die das kritisieren "Faschismus und Senilität" (s.o., Beitrag 74) andichten will).

tripnotic
07.10.2008, 18:46
hier gehts anscheinend nicht mehr nur den mods, sondern auch schon einigen usern, die sich beschwert haben, zu bunt zu. darum wird hier mal dicht gemacht. weitere sticheleien bitte per PN.